Stijlroyal Design & Magazin http://www.stijlroyal.de/ Büro für Corporate Design, Editorial Design und intelligente Webkonzepte de-de Flickr (alles was nicht getaggt ist): Westerwald

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/flickr-alles-was-nicht-getaggt-ist/westerwald http://www.stijlroyal.de/blogroyal/flickr-alles-was-nicht-getaggt-ist/westerwald Wed, 05 Jan 2011 16:16:16 +0100
Flickr (alles was nicht getaggt ist): Zuhausenbild.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/flickr-alles-was-nicht-getaggt-ist/zuhausenbild- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/flickr-alles-was-nicht-getaggt-ist/zuhausenbild- Thu, 30 Dec 2010 21:31:31 +0100
Flickr (alles was nicht getaggt ist): Kulturereignis.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/flickr-alles-was-nicht-getaggt-ist/kulturereignis- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/flickr-alles-was-nicht-getaggt-ist/kulturereignis- Thu, 30 Dec 2010 10:31:31 +0100
Huckbook: Les Amants De Paris

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/les-amants-de-paris http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/les-amants-de-paris Tue, 21 Sep 2010 23:25:25 +0200
Huckbook: Digitale Bohämm So wird das nie was mit Bohème und so. Und mit dieser von Hitler für alle Zeiten verfluchten Uhrzeit 5:45 Uhr ohnehin auch nicht. O Haupt voll Blut- und Leberwurst.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/digitale-bohaemm http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/digitale-bohaemm Mon, 13 Sep 2010 06:46:46 +0200
Huckbook: Heute Finale Jetzt denken zwei stadtbekannte Programmierersleut vielleicht, ich käme am Stammtisch vorbei um sie dort mit meiner Anwesenheit zu brachialisieren, aber dem ist nicht so. Wir beabsichtigen unseren Büroumzug zu finalisieren. Das ist es. Aber jetzt rede ich schon wie Natascha Kampusch. Und dann frage ich mich, fahre ich erst zum Hessischen Wirtschaftsministerium oder erst zur Mülldeponie? Man ist sich ja nie so sicher.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/heute-finale http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/heute-finale Thu, 09 Sep 2010 10:03:03 +0200
Huckbook: 100 Jahre Epfelchen Ja also, es regnet und wir ziehen quasi um.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/100-jahre-epfelchen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/100-jahre-epfelchen Wed, 08 Sep 2010 10:03:03 +0200
Huckbook: Klos im Hals

Stijlroyal XIV steht vor der Tür und wie weiland der Sonnenkönig mit der Nummer XIV, sind auch wir leuchtende Beispiele für alles Mögliche und haben nichts als Flusen im Kopf.

Das Heft wird diesmal in DIN A3 kommen und weil das Thema der Nummer XIV Flüsse, Seen und Fleischsalat sein wird (hoffentlich), wollen wir diesmal Eure Toiletten sehen. Knipst Eure Klos und schickt uns die Bilder und wir packen sie ins Heft.

Nehmt also Eure Großbildkameras, Ritschratschklicks, Handykameras oder Laternae magicae und macht uns ein Bild von den Zuständen Eures geheimsten Räumchens. Ob aufgeräumt und geputzt oder raw like Sushi, alles ist willkommen. Besonders schöne Bilder bekommen eine eigene Seite.

 

Unter allen Einsendungen verlosen wir 10 Stijlroyal Magazine.

 

Bitte alle Bilder mit richtigen Namen und ggfl. Twitternamen versehen. Außerdem würden wir gerne Euer Alter und Eure derweilige Tätigkeit dazuschreiben. Wer partout anonym bleiben möchte, kann das tun, es macht aber deutlich weniger Spaß hinterher.

 

Die Klos bitte an klo@stijlroyal.de senden. Einsendeschluss ist der 14. September 2010 - 14 Uhr.

 

Bild: Omas Klo geknipst von Ada Blitzkrieg.

Falls uns eine überbordende Anzahl von Einsendungen erreicht, werden wir eine Auswahl treffen und aber alle auf Stijlroyal.de veröffentlichen. Die Fotos werden ggfl. von uns noch bildbearbeitet.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/klos-im-hals http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/klos-im-hals Sun, 05 Sep 2010 18:22:22 +0200
Huckbook: 8 Jahre Blogroyal 8 Jahre und 4 Tage mache ich das hier schon. Falls jemand einen längeren hat, bitte melden. Acht Kahre sind eine lange Zeit. Vor acht jahren war alles noch nicht so schön. Man plagte sich und machte sich irr und wirr. Die Kommunikation stimmte so gar nicht und wir saßen in einem finsteren Büro, in einer trübseligen Gegend. Es war im Grunde genommen scheiße. Jetzt mag ich es mehr, dieses Leben und die Arbeit, die Kunden, die Aussichten, die Frau, das Haus und ich verstehe sogar meistens qas mein Geschäfts- und Designpartner mir sagen will und vor allem umgekehrt. Nur eins nervt, wenn man nämlich mit dem iPhone bloggt, DANN IST DA NÄMLUCH DIESER FUCKING BUG IN MOBILEEFOTOS UND SO SEHE ICH NICHT EAS ICH SCHREIBE UND WIE MIR DAS AUD DEN SACK GEHT... AAAAAAAAAHHHHG!!!!!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/8-jahre-blogroyal http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/8-jahre-blogroyal Mon, 30 Aug 2010 10:46:46 +0200
Huckbook: Die Vogelhundtasse Da kiekste, wa?! Im Stijlregal!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-vogelhundtasse http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-vogelhundtasse Fri, 20 Aug 2010 09:03:03 +0200
Huckbook: Rulez rulez Schon wieder… oder doch nicht? Es scheint zu… Nein, doch nicht. Die Zeit des Bilderbloggpostings via MobileFotos ist ja nun balx vorbei. Sehen Sie… balx, wenn man schon nicht mehr das schreigferhhhvujjkihfsau.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rulez-rulez http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rulez-rulez Thu, 19 Aug 2010 09:16:16 +0200
Huckbook: Liebes Tagebuch Es ist irgendwie nicht leicht zu verstehen, warum mir... und so weiter.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/liebes-tagebuch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/liebes-tagebuch Wed, 18 Aug 2010 08:46:46 +0200
Huckbook: Einhorny Jetzt ist wieder "das Problem" da. Der Editor der Pplikation MobileFotos lässt es nichzu, dass ich den Text sehe, während ich in schreibe. Da fehlt mir jegliches Verständnus.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/einhorny http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/einhorny Mon, 16 Aug 2010 09:46:46 +0200
Huckbook: Jetzt kommt der Weltfrieden Jetzt geht es hier los. Wir hatten vor einiger Zeit dazu aufgerufen, Ihr mögt uns Eure selbstgewirkten Einhörner schicken, weil doch der Weltfrieden Blogjubiläum feiert.

 

Die findet man jetzt dort.

 

Und hier könnt Ihr dazu kommentieren, es gut finden und ansonsten… Es ist jetzt 4:24 Uhr. Gleich bimmelt der Wecker.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/jetzt-kommt-der-weltfrieden http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/jetzt-kommt-der-weltfrieden Mon, 16 Aug 2010 04:20:20 +0200
Huckbook: Egal Nun gut. Wir arbeiten dtan.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/egal http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/egal Thu, 12 Aug 2010 10:06:06 +0200
Huckbook: Wotsch out for the Hustler Heute werde ich der @soloony mal ein Lied blippen. Welches verrat ich aber noch nicht. Da kommt Ihr nie drauf.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wotsch-out-for-the-hustler http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wotsch-out-for-the-hustler Wed, 11 Aug 2010 10:06:06 +0200
Huckbook: Hellblau Nun, da ich ja schon um 7:45 Uhr die Frau zum Bahni fuhr und Kräuter pflückte aus einer hellmotischen Plastiktüte... äh…

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hellblau_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hellblau_2 Tue, 10 Aug 2010 09:06:06 +0200
Huckbook: Ernst Jünger-Versprechen Eines Tages werde ich mit großem Vergnügen um 5 Uhr in der Früh erwachen um anschließemd im Regenfass zu baden.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ernst-juenger-versprechen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ernst-juenger-versprechen Mon, 09 Aug 2010 09:18:18 +0200
Huckbook: Eiland in der Sonne Kennen Sie dieses Video von "Island in the Sun" von Weezer, in dem sich die Band irgendwo in Afrika mit ein paar ultraniedlichen blutjungen Tieren herumwälzt. Gut gemachter Kitsch von Spike Jonze. So wär mir das Leben jetzt recht. Gut gemachter Kitsch oder wie Ihr Kohlenstoffverbindungen immer sagt: Romantik… am besten pur, das wärs jetzt. Nur in anderen Bildern.

 

Ach was soll's, hier:

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eiland-in-der-sonne http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eiland-in-der-sonne Wed, 04 Aug 2010 08:18:18 +0200
Huckbook: Einhörner für den Weltfrieden Wir dachten man (und Frau auch) könnte ruhig auch mal eine Einhorn zeichnen, womöglich malen oder wie man das sonst noch nennt, wenn man es am Computer sich zusammenfummelt. Das wollen wir aber nun, wir wollen Einhörner von Euch. Einhörner zur 5-Jahresfeier von Nilzenburgers Blog Weltfrieden. Das arme Einhorn ist doch nicht mehr so frisch, deshalb… so helft uns doch!!! Es muss auch nicht aussehen wie von Gottfried Helnwein. Es muss einfach nur Herz und Seele haben.

 

Bitte einfach das Abbild (als digitale Dingsung) eines von Euch selbst gezeichneten, gemalten, gehäkelten, gestrickten, getöpferten, in Speckstein geschlagenen, geschnitzten, tätowierten, in Salzteig gewirkten, in Sand gemalten oder in echt fotografierten Einhorns in einen Briefumschlag (witzig) stecken und per eMail bis zum 8. August 2010 an einhorn@stijlroyal.de schicken.

 

Alle Einsendung werden hier und natürlich und ganz besonders auf dem Weltfrieden veröffentlicht. Unter allen Einsendungen verlosen wir fünf Exemplare des Stijlroyal Magazines und ein Eeschenposter. Und kommt mir nicht mit dem Rechtsweg, der ist natürlich ausgeschlossen.

 

 

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/einhoerner-fuer-den-weltfrieden http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/einhoerner-fuer-den-weltfrieden Mon, 02 Aug 2010 00:08:08 +0200
Huckbook: Das Lachen nach dem Schluss Jetzt habe ich mir einige Tage die Ereignisse rund um die Tragödie von Duisburg am 24. Juli angesehen. Auch konnte ich beobachten, wie die Leute auf Twitter damit umgehen. Betroffenheit war in erster Linie zu spüren und dann die vielen verschiedenen Arten das zu verarbeiten. Manchen ging es vielleicht auch am Arsch vorbei und weil sie immerhin wissen, dass so etwas gesellschaftlich geächtet ist, versuchten viele wenigstens den Schein zu wahren, bevor Sie dann ein paar Stunden später wieder in den üblichen Ironie-, Witze- und Beziehungsstresssimulationstweetmodus verfielen. Manche wirken dabei vollkommen abgestumpft. Andere eher hysterisch. Man giftet sich gegenseitig an, warf sich Pietätlosigkeit vor und man weiß natürlich ganz genau was Schaller, Sauerland und Konsorten jetzt zu tun haben

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Heute habe ich mir dann ein ca. 10-minütiges Video angeschaut, das die Ereignisse ein weiteres mal auf drastische Weise verdeutlicht. Viele, die es gesehen haben, hat das sehr mitgenommen. Ich empfand es nicht krasser, als viele andere Aufnahmen und Berichte von der Katastrophe. Natürlich mussten sich einige Twitterer wieder dadurch hervortun, dass sie lauthals verkündeteten es sich nicht anzuschauen, weil, man ist ja sensibel und extrem moralisch obendrein. Ich weiss nicht, ob ich das in der Tiefe richtig interpretiere, es sind in diesen Momenten immer die gleichen Leute mit immer den gleichen Mustern, es fällt auf. Oft kommt mir das bemüht und konstruiert vor.
Ich kann nicht behaupten, dass ich angesichts des Videos weinend zusammen gebrochen wäre. Ich würde mich selbst nicht als gefühlskalt oder extrem abgezockt beurteilen, aber ich wüsste gar nicht bei welcher der unfassbar vielen Katastrophen, die ich den ganzen Tag oft beiläufig, gar beim Abendessen so wahrnehme, die ich in der Tagesschau sehe, im Internet, in den Tagezeitungen, ich mehr oder weniger betroffen sein müsste. Es ist einfach nicht mehr möglich, das alles aufzunehmen. Ich kann das schwer beurteilen. Warum ist das so. Ein Ereignis in meinem Leben, hat sicher zu diesem etwas abgebrühten Verhalten beigetragen. Und zwar, es war am 6. Juli 1976, habe ich mit meiner damals 6-jährigen Schwester eine Straße in unserer Nachbarschaft überquert. Wir kamen gerade aus unserem Garten, der sich in den Weinbergen am Rande von Wiesbaden befand. Es war heiß an diesem Tag und es war uns langweilig. Wir wollten nach Hause. Wir überquerten also die Straße und ich konnte gar nicht so schnell schauen und meine Schwester auch gar nicht warnen, da kam ein Auto mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit angefahren und erfasste meine Schwester und schleuderte sie durch die Luft. Sie verstarb anschliessend, an den Folgen ihrer Verletzungen. Die grässlichen Details, die Geräusche, all das hat mein Leben geprägt. Anschließend war alles anders, als je zuvor. Ich war neun Jahre alt und am nächsten Morgen hatte ich das Gefühl irgendwie erwachsen geworden zu sein. Es hat hat mich seelisch an eine andere Stelle im Leben gedrängt. Ich musste den Tod verarbeiten. Den meisten Menschen ist dieser Umstand eher in fortgeschrittenem Alter beschieden. Ich weiss aber gar nicht, ob das so gut ist. Viele Menschen aus meine Bekanntenkreis sind derart hilflos und ohne jegliche innere Vorbereitung, angesichts eines Todesfalles oder einer Katastrophe, ich kann das oft gar nicht nachvollziehen. Ich möchte darüber aber keinesfalles urteilen oder mich drüber erheben. Das ist eine monströse und schwer zu verarbeitende Angelegenheit. Da muss jeder für sich durch.
Ich bin nach dem Unfall damals einige Tag zuhause geblieben, es waren ohnehin gerade Sommerferien und dann bin ich wieder raus und habe mit meinem besten Kumpel nichts absurderes machen können, als mit Kreide überfahrene Menschen auf die Straße zu malen und mich über die grotesken Reifenspuren, die wir über die Gesichter der Figuren zeichneten, kaputt zu lachen. Die Nachbarn waren schockiert, aber irgendwie war das der Punkt damals, der mir den Weg geebnet hat, das schlimme Ereignis als ein Teil des Lebens zu betrachten und zu akzeptieren. Leute die das Gefühl haben, sie könnten und dürften nach so einer Tragödie nie wieder lachen, kann ich ad hoc natürlich keinen Tipp geben, der nicht banal und dämlich anmaßend anmutet, aber es ist schon immer auch ein bisschen so, wie Dragoslav Stepanovic den Fans am 16. Mai 1992, nach dem 1:3 der Franfurter Eintracht gegen Hansa Rostock und der damit verlorenen Meisterschaft lakonisch mit auf den Weg gab: Lebbe geht weiter! Und was ist schon eine verlorene Meisterschaft? Für manche geht da ja schon die Welt unter.


Das ist alles schwer zu erklären, aber es sind doch nun in den Jahren so viele grauenhafte Ereignisse passiert und Angehörige und Freunde sind gestorben, dass es ich mich jedesmal frage, warum denn nun dieses Ereignis in Duisburg den Menschen so unter die Haut geht. Ich kann mich erinnern, irgendwann in den Neunzigern muss es gewesen sein, da gingen in den Alpen, in einem Skigebiet ein paar Lawinen ab, so dass einige Menschen verschüttet und andere in den Tälern eingeschlossen waren. Man hat tagelang darüber berichtet, ein ARD-Brennpunkt nach dem anderen zeigte irgendwelche Leute in Aufregung in einer Region in der die Lawinen letztlich deshalb so massiv abgehen, weil zuvor der komplette Wald an den Hängen der Skipisten zum Opfer fiel. Die Menschen zuhause an den TV-Geräten waren jedoch aufgeregt, alle sprachen darüber. Große Sache. Mitten in dieser Zeit, in denen die Skiurlauber in den Alpen eingeschlossen waren, gab es eine Flutkatastrophe in Südamerika, in deren Verlauf über 40.000 Menschen ums Leben kamen. Dieser Nachricht wurde ca. 30 Sekunden Zeit und klitzekleine Artikel in den Gazetten eingeräumt. Es ging schlichtweg unter. Es entstand der Eindruck der unterschiedlichen Wertigkeit von Menschen. Ähnliches ist zu beobachten, wenn beispielsweise beim Absturz eines Flugzeugs die Menschen erst unruhig werden, wenn "Deutsche unter den Opfern" zu verzeichnen sind. Gerade ist in Pakisten ein Flugzeug abgestürzt, aber es ist keine Zeit und keine Trauer mehr übrig, es ist nicht von Interesse. Dafür hält man sich lieber moralinsauer mit der moralisch noch verkorksteren Eva Herman auf und gibt ihr so noch ein bisschen Publicity. So ist das.


Aber warum? Weil hier Bilder zum gruseln sind, weil es in Deutschland passiert? Weil man als "der kleine Mann" glaubt irgendwelchen absurd agierenden Politikern einen Strick drehen zu können? Weil es erschütternde, fast lyrische Blogeinträge über das Sterben in Duisburg gab? Weil die Opfer so jung waren? Warum lässt das Thema hier niemanden los? Die Sau ist doch sonst nach einigen Stunden durch Dorf gejagt.


Sind es die Bilder. Ganz sicher ist das so. Ich finde die Demokratsierung der Bilder von der Basis wichtig. Sie sind voll der Härte und das verzweifelte Schreien der eingeklemmten Menschen klingt extrem nach. Wir Zuschauer können nicht die ganze Verzweiflung begreifen und nachvollziehen, aber so ist sie ein bisschen gegenwärtig, man versteht ein bisschen warum selbst gestandene Sanitäter weinend zusammengebrochen sind. Man kann es erahnen. Ich glaube man muss es sich auch anschauen um irgendwas zu begreifen. Und dann sollte der Gedanke einmal weg von der eigenen Unzulänglichkeit und der Selbstbetroffenheit, was man doch für eine arme Sau ist, weil man diesen schier unfassbaren Inforamtionen aus dem Internet ausgesetzt ist, dann sollte der Gedanke immer den Opfern gelten. Die Trauernden haben ein schweres Päcklein zu tragen, aber der Umstand, dass sie überhaupt trauern können, ist schlichtweg der, dass sie noch leben, noch da sind. Als meine Schwester tot war, da fragte ich meine Eltern, ob es nicht Selbstmitleid wäre, wenn man trauert. Klar, der Zustand der Trauer, des Verlustes ist so unbegreifbar ist, er tut so weh, aber er beschäftigt sich ja immer sehr mit sich selbst. Was aber ist mit den Opfern? Was ist mit künfitgen Ereignissen, bei denen man in die Verhinderung weiterer Tragödien alle Kraft und den Verstand investieren sollte.

Der Blogger Michael Seemann, der den Link zu diesem besonders eindringlichen Video geretweetet hat, fragte sich in seinem Blogpost, ob er den Link vielleicht wieder löschen sollte. Ich denke, man sollte das nicht tun, er hat das auch nicht gemacht. Er hat das hier ganz gut beschrieben. Man scheitert nicht unbedingt an solchen Bildern. Viel mehr sollten solche fürchterlichen Dokumentationen die Betrachter aus den Banalitäten entführen, in denen sie Montags über den Montag, an heißen Tagen über die Hitze, an regnerischen Tagen über den Regen und ansonsten über den verpassten Tchibo-Newsletter jammern. Es gibt diese Dinge, dieses Sterben, Verhungern, diese Gemetzel und bei allem Respekt vor den individuellen Problematiken, so sind doch die allermeisten Zustände in den allermeisten Leben in meiner Peergroup sicher besser als das Elend der Ersoffenen und Betroffenen dieser Welt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-lachen-nach-dem-schluss http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-lachen-nach-dem-schluss Thu, 29 Jul 2010 19:03:03 +0200
Huckbook: Leberwurstschorlentag II Ich kann, obgleich ich Linkshändler (!) bin, mein iPhone und das Trackpad meines Macbooks nur mit der rechten Hand bedienen. Ich hoffe, das ist allen hier klar. Ich verwende also beide Gehirnhälfzen udn bindemnacg unfassbra schaul!!!!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/leberwurstschorlentag-ii http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/leberwurstschorlentag-ii Thu, 29 Jul 2010 08:34:34 +0200
Huckbook: Ach thoooo Jetzt ist es auch schon egal. Ich muss schreiben, schreiben, schreiben - und nicht an die Leser denken!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-thoooo http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-thoooo Tue, 27 Jul 2010 08:18:18 +0200
Huckbook: Atom Heart Müdigkeit Ich kann nicht… doch ich muss Am besten am iPhone4 ist, dass man das hier: ... auch so machen kann: … Das halte ich für einer der wichtigsten Errungenschaften der Neuzeit. Und jetzt erzähle mir bloß niemand, dass es das vorher schon gab.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/atom-heart-muedigkeit http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/atom-heart-muedigkeit Thu, 22 Jul 2010 10:06:06 +0200
Huckbook: Günther Netzer Heute nacht habe ich geträumt, Kacper und ich mussten ein Handballspiel gegen ein paar ortsansässige "Jugoslawen" verrichten. Es ging um Respekt und es sei Tradition, sagte man mir. Wir hätten keine Wahl. Und weil mein Geschäftspartner Kacper und ich keine richtige Mannschaft darstellten, fragte ich Günther Netzer, ob er nicht Lust habe. Er sagte spontan zu, gab aber zu bedenken, dass er sehr klein sei, doch das machte uns nichts aus. Die Jugos waren aus dem Häuschen. Anschließend erzeugte ich mit meinem Auto einen Blechschaden und wachte dann auf. Guten Morgen!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/guenther-netzer http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/guenther-netzer Mon, 19 Jul 2010 10:06:06 +0200
iPotega: Weltbester Rat Für alle Nöler, Pessimisten, Defaitisten, für das deutsche Volk, habe ich hier den wohl besten Rat, den ihr jemals bekommen habt:

Wenn ihr ein Produkt doof findet, wenn es euch nicht gefällt, euch nicht zufrieden stellt, euren Ansprüchen nicht genügt, bietet die freie, die soziale aber auch die Planwirtschaft eine sehr einfache Lösung: Kauft dieses Produkt nicht.

 

Gern geschehen!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/weltbester-rat http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/weltbester-rat Sat, 17 Jul 2010 19:03:03 +0200
Huckbook: Bug weg Gestern, als ich den MobileFotos.app-Bug dem kleinen Kacperle zeigen wollte war er weg. Der Bug. Das kleine Kacperle war noch da. Zum Glück, für alle Beteiligten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/bug-weg http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/bug-weg Fri, 16 Jul 2010 07:34:34 +0200
Huckbook: Cola Leid Jetzt hätt ich ja was längeres geschrieben, aber taucht dieser Bug wieder auf. Er äußer sich so, dass man im Grunde nur zwei Zeilen lesen kann und rutschen dann auno einfa oben aus dem Editorfenster raus. Die rede ist von der MobileFotos.app. Hülf!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/cola-leid http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/cola-leid Thu, 15 Jul 2010 09:34:34 +0200
Huckbook: Jetzt Herrlich dieser Sommer.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/jetzt http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/jetzt Tue, 13 Jul 2010 09:48:48 +0200
Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Das Finale So, jetzt muss ich was schreiben, aber in mir ist Leere, denn es hat gerade die egalste Mannschaft der Welt den Weltmeistertitel gewonnen. Ich freue mich ja jedes mal wie ein unterzuckertes Kind auf die Fußball-WM, aber irgendwie wollte das diesmal nicht so richtig werden mit mir und der WM. Vier Jahre Vorfreude für die Katz. Dazwischen quäle ich mich mit den abstrusen und in den letzten Jahren eher langweiligen Saisonbilanzen von Eintracht Frankfurt herum. Wenn WM ist, schaue ich mir jedes Spiel an, ich flippe innerlich aus. Ich kann mich noch Jahre an die verschiedenen Spiele erinnern, weiß im Verlauf eines Turniers alle Ergebnisse und den Stand aller Tabellen auswendig. Voll verrückt, ey.

Das war diesmal anders. Schon von Anfang an. Dieses verstörende Wahrnehmen der Vuvuzelas beim Eröffnungspiel, das ich mit Freunden auf dem Monitor meines Macbooks schaute. Nur die Vuvuzela-Meckerfront war noch schlimmer, aber ich muss es jetzt mal sagen: diese Musikinstrumente gingen mir total auf den Sack. Ich habe mich oft gefragt, wie bekloppt müssen sich denn diese erwachsenen Menschen vorkommen, ganze Spiele lang von Anfang bis Ende, komplett und ohne Unterlass in eine Plastiktröte zu prusten. Das will ich nie mehr hören.

Und dann muss man jedesmal feststellen, dass Fußball diese Saison noch mehr zu einer Public Viewing-Pappnasenveranstaltung geworden ist. Jeder Idiot kukkt Fußball und irgendwelche Leute, die ansonsten noch nicht mal wissen, wer die Typen so sind, die da auf dem Platz rumstehen, labern einen voll und gewinnen iPads und Autos in Gewinnspielen. Das geht so nicht weiter.

Fußball ist gefälligst immer. Fußball ist Leidenschaft und Fortuna Düsseldorf und Kickers Offenbach. Fußball ist zu wissen, wer Torsten Mattuschka ist. Fußball ist um 15 Uhr 30 und auch mal um 7 Uhr aufstehen, um um 8 Uhr ein Spiel gegen Saudi-Arabien zu schauen. Fußball ist aber auch so eine Datenbank mit Wissen und Vergleichsmöglichkeiten. Man sollte die Befindlichkeiten kennen zwischen Spielern und Fangruppen, Brisanzen ausmachen können. Was mit dem FC Barcelona und Real Madrid ist. Man sollte mal in einem englischen Stadion gewesen sein und auch mal seiner Mannschaft bis ins Tórsvøllur auf den Färöer-Inseln nachgereist sein. Von all dem, sollte man wenigstens mal gehört haben, damit man weiss, was Fußball ausmacht und weshalb es solche Wallungen weltweit auslöst.

Public Viewing, das war früher die öffentliche Aufbahrungen von Toten. Heute, so scheint es, ist es das öffentliche Aufbegehren von Untoten ohne jeden blassen Schimmer, aber einer Deutschlandfahne auf dem Kopf. Es wirkte alles wie verwässert. Es wirkte wie RTL. Und am Ende wurden die Spanier Weltmeister. Die Spanier spielen langweiligen Fußball ohne Ecken und Kanten. Sie machen alles richtig, sie wissen um ihre Stärke, sie sind modern aufgestellt und spielen auf Ergebnis. Sie haben ihre Spiele 1:0 gewonnen und fertig. Man kann sich noch nicht mal richtig über sie ärgern. Sie sind nett, haben wenige Fouls begangen, sind solide Checker ihrer jeweiligen Aufgabenbereiche. Und das war's.

Da musste ich also dann für die Holländer sein. Das hätte es doch früher nicht gegeben. Ich habe mal fast ein ganzes Jahr mit einem Bekannten kein Wort mehr gesprochen, weil er für Holland war. Das war so in der Zeit zwischen Ronald Koeman/1988 und Frank Rijkard/1990. Naja, wir waren noch jung und bescheuert. Aber diese Brisanz, dieses Aufhebens um ein Spiel, um die ganzen Randerscheinungen, dass man sich da so in die Haare kriegt, das macht es halt aus. Diesmal waren alle nett. Wenigstens haben Raymond Domenech und Nicolas Anelka noch ein bisschen für Stimmung gesorgt, aber im Großen und Ganzen war doch alles irgendwie langweilig und wenn man nicht gerade Fan einer Mannschaft war, war der Ausgang der Spiele irgendwie auch wurscht.

Die Engländer, meine Vizedingsmannschaft, waren so furchtbar enttäuschend, dass ich mich frage, warum man sich eigentlich jedes mal an Wayne Rooney, dem Sohn eines Preisboxers, so aufzieht und ausrichtet, obgleich der doch im Prinzip der komplette Unsympath ist und überbezahlt und überbewertet und überdings. Aber man macht es so, jedes mal wieder.

Und dann waren da noch die Jungs um Bastian Schweinsteiger. Das war toll. Das hat mich verblüfft. So in mich hinein. Trotz dieser Schwankungen. Und dann war es wieder dieses eine Spiel, dass wirklich überzeugend war. Kein Australien, keine schwache englische Mannschaft (inkl. Re-Wembleytor), es waren auch nicht wie in der Vergangenheit Mannschaften wie USA, Südkorea, Costa Rica oder Saudi-Arabien, über deren Siege man wahllos vor Freude die Besinnung verlor, es war diesmal ein Titel-Favorit und man siegte nicht knapp, aus Versehen oder wie dann so oft im Elfmeterschießen, man gewann das wie eine Eins. Die Jungs haben die Argentinier zerlegt. Fair, mit Spielfreude und ohne Diskussion. Das hat mir gefallen. Das Spiel hätte ich mir gerne alleine angeschaut, bei 20°C und einer guten Flasche Waldmeisterbrause. Aber ich hing auf der Terrasse des Treibhauses herum, es waren ungefähr 97°C im Schatten und um mich herum lauter Leute, für die Fußball ein Spektakel ist wie »Deutschland sucht den Superstar« oder der Eurovision Songcontest. Irgendeiner gewinnt halt am Ende und hoffentlich ist es Lena Meyer-Landrut. Das ist ja auch okay und ich will diese Leute nicht diskreditieren oder verspotten, aber ich hätte mir das Spiel gerne anders angeschaut, irgendwie alleiner und irgendwie fällt mir gerade auf, dass das sicher überhaupt niemanden interessiert. Ich weiss aber nicht, was ich sonst schreiben soll. Die WM ist rum.

Vielleicht sollte ich Kräuter züchten oder Rosen oder Kaninchen. Oder schnitzen sollte ich. Sachen schnitzen. Vielleicht ziehe ich auch mal wieder ein paar Leinwände auf und male Bilder. Ich könnte auch mal mit einem Floß oder so den Rhein runterfahren. So von da ab, von wo es geht bis zur Mündung ins Meer. Das wollte ich schon immer mal machen. Vielleicht hat mich die Frau deswegen auch Huck genannt. Und ein Bett könnte ich bauen. Ach, und eine Firma habe ich ja auch noch und eine liebe Frau, vielleicht sollte ich mit denen mal was machen. Wir könnten mal Urlaub machen, die liebe Frau und ich, mal in die Schweiz fahren und eine Woche nur Mineralwassersorten testen und Schinkenbrote essen. Nur rumsitzen und die Berge rauf und runter kukken, ab und zu irgendwo hin fahren und neuen Schinken kaufen und dann wieder rauf auf den Berg und rumsitzen. Oder noch besser: Ich bring mal ein Magazin raus. So in DIN A3, mit vielen Fotos von Flüssen, Seen und auch klitzekleinen Bächleins. Irgendwie. Die Seiten in Hochglanz, der Umschlag auch. Alles muss glänzen und klitzern und das Kespchen und ich müssten mal so im Typobereich richtig einen raushauen, so dass alle anderen umfallen vor Geilheit, ob unseres Wunderwerks im Editorialbereich. Sowas mit Farben wie aus diesem Bauknecht-Backbuch von 1958. Ach what shall this than? Das machen wir jetzt einfach so. Im Oktober kommt's raus. Kostet 14 Euro.

 

(Foto vom Foto von frollein2007 / flickr.com)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-das-finale http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-das-finale Mon, 12 Jul 2010 11:40:40 +0200
Huckbook: Nach der Dings Also kein Aufschwung, nur ein bisschen gutes Gefühl wegen ein paar Rabauken und einem Mann mit Nivea. Na, wir werden sehen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nach-der-dings http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nach-der-dings Mon, 12 Jul 2010 09:18:18 +0200
iPotega: Logger machen Hier, Stubenhocker, hab ich was für euch.

 

(Übrigens hawt mit dem kurzen Haar)

 

 

und dann den Whiskey in die Hand und diese Anleitung befolgen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/logger-machen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/logger-machen Fri, 09 Jul 2010 17:11:11 +0200
Huckbook: Ja gut, äh... Der Bug in der MobileFotos.app ist leider zu blöd gemacht, um ihn hier detailliert beschreiben zu können. Man sieht quasi nur eine Zeile vom Text. Kennt das jemand?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ja-gut-aeh--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ja-gut-aeh--- Fri, 09 Jul 2010 10:06:06 +0200
Huckbook: Ach egal...

 

(via Spreeblick)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-egal--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-egal--- Fri, 09 Jul 2010 01:19:19 +0200
Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 22/23 Deutschland vs. Spanien // Halbfinale

 

Erst fand ich's blöd, dass die deutsche Mannschaft verloren hat. Dann dachte ich mir, dass es viel schlimmer gewesen wäre, wenn sie richtig peinlich gespielt hätten. So wie bei den Europameisterschaften 2000 und 2004. Oder noch blöder, sie hätten wieder mit Schwalben und halbklaren Elfmeterentscheidungen die gesamte Meisterschaft gewonnen. Ach, das will man doch nicht mehr. Damit macht man sich doch nur unglücklich. Lesen Sie doch mal hier. Verstehen Sie, was ich meine?

 

Und dann soll ich jetzt was schreiben, schreibt man mir. Endlich. Es ist doch schon fast übermorgen. Ich muss doch was schreiben. Ich hatte schon keine Lust mehr über Holland vs. Uruguay zu schreiben. Eigentlich habe ich mich gefreut, dass Holland ins Finale eingezogen ist. Wegen Robben und van Bommel und weil sie's längst mal verdient hätten. Aber diese Häme, dieses Moffengesabbel. Ach, das nervt doch auch. Trotzdem bin ich für Holland am Sonntag. Die Spanier haben natürlich einen guten Fußball gespielt. So perfekt und glatt und ohne Ecken und Kanten. Im Abschluss ein bisschen zu verspielt und dann auch unklar. Aber immer in dem Bewusstsein, dass er eines Tages schon rein geht, der Ball. Und so kam es dann auch. Standardsituation. Ecke auf die Perücke von ausgerechnet Puyol und schwupp di wupp Kartoffelsupp, war die Sache gelaufen. Das war in diesem Moment schon klar und ich dachte mir nur, wie die Frau dann traurig sein wird und die langen Gesichter der anderen und nix mit Sommermärchen und schon gar nicht mit Sommermärschen, was mir ganz recht ist. »Grein« dachte ich und nix mit Aufschwung und dann dachte ich was ganz anderes:

 

Aufeinmal war mir klar, dass es so sein musste. Diese sympathischen Jungs im Schnitt 24 Jahre und noch so jung wie die Erbsen auf dem Erbsenacker, was soll denn aus denen werden, wenn die jetzt schon Weltmeister werden. Die müssen erstmal ran, die müssen erstmal mehr 7,5 Spiele miteinander spielen. Die müssen sich erstmal blind verstehen und die müssen erstmal irgendwie 11 Freunde werden. Kumpels sind sie ja schon. Sie haben die Herzen der ganzen Welt erobert. Die Afrikaner schwärmen und selbst der blöde Netanjahu. Die Engläder, die Italiener… ist das nicht schön? Ich glaube ich habe schonmal erzählt, wie man früher im Ausland vor mir auch gerne mal lässig abgehitlert hat. Und wie man immer steif und Friedrich II-mäßig rüberkam und wie immer dieser allzeitige Gary Linker-Spruch (»Football is a simple game; 22 men chase a ball for 90 minutes and at the end, the Germans always win.«), der alle Mühen so unsagbar unelegant im Sande versickern ließ. Die hatten ja recht. Man denke doch an die Zeiten von Kohl-Spusie Hans-Hubert Vogts und wie alles nur so irgendwie im Modus des Beleidigtseins abgewickelt wurde. So pikiert und mit direkten Verbindung zu Bild und Konsorten und Fußballern die Phil Collins und Eros Ramazotti gehört haben und die mit Badelatschen und Pornobalken in der Stadt rumliefen. Das ist jetzt alles anders. Das sind Jungs, da würde man gerne auch mal ein paar Worte mit denen wechseln.

Es wäre komisch gewesen, wenn die jetzt die Spanier besiegt hätten. Das hätte nicht gestimmt und so war ich irgendwie leer und verbraucht nach dem Spiel, aber ich fand das gut. Es war verdient, beiderseits. So fairmäßig.

 

Und dann stehst Du am nächsten Morgen auf und die Sonne scheint und Du hast ja noch was zu Essen im Haus und machst was mit Design als Beruf (na Du jetzt vielleicht nicht, aber ich schon) und die Frau ruft von der Arbeit an und quiekt fröhlich ins Telefon. Leute rufen an und wollen von uns "was schönes gemacht" haben. Das ist doch auch ein Sommermärchen. Ein anderes haben wir doch nicht. Auf Merkel und ihre Kumpels können wir nicht setzen. Machen wir es selbst. Reden wir uns heiß, gehen wir raus und rein und schaffen was großes und auch kleines. Kehrt doch zum Beispiel mal den Gehweg, die komischen Leute von gegenüber werden sich freuen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-2223 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-2223 Tue, 06 Jul 2010 22:26:26 +0200
Huckbook: Aktion / Reaktion Am vorletzten Mittwoch fuhren wir mit einem Lastwagen zur Post und gaben das Stijlroyal Magazin Nr. 13 auf. Das sagt man so, wenn man etwas zur Post bringt. Natürlich haben wir unser Magazin nicht aufgegeben, wir haben es nur aufgegeben. Sie wissen schon.

 

Und man hätte meinen können wir hätten den Pony-Express beauftragt, denn nach "nur" 3 Tagen lagen schon die ersten Magazine in den Briefkästen der Vorbesteller und Autoren. Dies löste die unterschiedlichsten Reaktionen äh... Dingenskirchen aus. Aus lauter Dankbarkeit und mit einer Träne im Knopfloch… hier bitte:

 

 

 

Stattdessen

 

 

 

Abwechslung

 

 

 

Wunderpracht

 

 

 

Bedankt

 

 

 

Prost

 

 

 

Krassigkeit

 

 

 

 

Hurra

 

 

 

Perfektionismus

 

 

 

Ausflippung

 

 

 

Kaufempfehlung

 

 

 

Freupopeu, Hüpfpopüpf

 

 

 

Folgsamkeit

 

 

 

Muahahaha

 

 

 

Zwieback

 

 

 

Fortschritt

 

 

 

Kwak!

 

 

 

Emotionenpoponen

 

 

 

Schwanzvergleich

 

 

 

Äh...

 

 

 

Gefallen

 

 

 

Zweifel

 

 

 

Verlangen

 

 

 

Jubel

 

 

 

Trost

 

 

 

Panik

 

 

 

Wahnsinn

 

 

 

Hach!

 

 

 

Coolness

 

 

 

Geilheit

 

 

Enttäuschung

 

 

Überraschung

 

 

Schöne Träume

 

 

Wechselhaftigkeit

 

 

Liebe

 

 

Stolz

 

 

Verzweiflung

 

 

Dankbarkeit

 

 

Staunen, Lächeln, Verwunderung, Irritation, Ratlosigkeit, Freude

 

 

Noch mehr Dankbarkeit

 

 

Schönheit

 

 

Kühle Erkenntnis

 

 

Freude

 

 

Erkenntnis

 

 

Entsetzen

 

 

Kühlschränkliche Empfindung

 

 

Hoffnung

+

 

Unverständnis

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aktion-reaktion http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aktion-reaktion Tue, 06 Jul 2010 07:53:53 +0200
Huckbook: Hachbaden Quiek! Ein Film von Michaela von Aichberger, der uns die Augen geöffnet hat.

Vielen Dank, dann brauch ich ja nun nicht mehr aus dem Haus.

 

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hachbaden http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hachbaden Mon, 05 Jul 2010 21:56:56 +0200
Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 21 Ich weiss gar nicht womit ich anfangen soll. Dieser Tag. Hach!

 

Es stand die Viertelfinalbegegnung Argentinien vs. Deutschland an. Ich war ein bisschen aufgeregt, aber meine Freunde und etliche Ratgeber aus Funk und Fernsehen haben mich beruhigt. Ich müsse nicht aufgeregt sein, Deutschland habe keine Chance, Argentinien sei eindeutiger Favorit. Argentinien sei nicht Australien (Aha!) und England sei einfach eine Cucumber-Truppe. Das könne man nicht vergleichen. Also wechselte ich kurz vor dem Spiel meinen verwegenen Tipp von 4:0 auf 2:0 für Deutschland. Meiner Meinung nach, war die deutsche Mannschaft taktisch immer am besten eingestellt und das Team um Joachim Löw wusste die Schwächen der jeweiligen Gegner sehr gut auszumachen. Ich war also doch wieder aufgeregt und dann wieder doch nicht. Ach, es ist kompliziert im Aufregungsbereich.

 

Und dann war ja auch noch die #dws13m-Party anlässlich der Erscheinung unseres 13. Stijlroyal Magazines. Das #dws steht für "Du weisst schon" und das 13m für 13.000. Und zwar deshalb weil wir bei unserem ersten Grillen in der alten chinesischen Botschaft der DDR, in Berlin, nur ganz wenige Leute einluden, alles ein bisschen geheimnisvoll war und die Leute sich dann auf Twitter mit dem geheimnisvollen #duweisstschon-Hashtag abgesprochen haben wie und wann sie bei uns erscheinen. #dws2 fand dann auf einem Dach in Berlin statt, #dws3 im Schlachthof zu Wiesbaden. #dws12 war dann die Feier zu Stijlroyal Nr. 12, #dws43 war eine JourFitz-Lesung in Kombination mit meinem 43. Geburtstag und nun fand eben die 13.000ste und somit letzte Duweisstschon statt. Man muss die Zeichen der Zeit erkennen.

 

Also war #dws13m und Fußball-Viertelfinale am gleichen Tag und so zogen wir unter sonnenstrahligem Getöse schon um 14:30 Uhr ins Wiesbadener Treibhaus ein. Es war so heiß, soooo heiß, dass meine zwei Ventilatoren nicht mehr wussten was sie noch tun sollten. Und als ich so dahin schmolz vor Hitze und Entzückung da spielte sich vor meinen Augen ein geradezu unwirkliches Szenario ab. Da ich große Massen von voraussichtlich gröhlenden Menschen nicht mag, saß ich oben auf dem Terrasse und blickte von dort auf die für mich aufgrund von Baumbewuchs nur rudimentär einsehbare Leinwand, auf der das Spiel übertragen wurde. Und so konnte ich es weder glauben, noch genau erkennen, wie genau die Tore fielen. Nach zwei Minuten köpfte der saucoole Müller nämlich das erste Tor ins Netz und irgendwie war das alles unwirklich. Die Leute jubelten und ich wartete auf den Abseitspfiff oder irgendwas. So einfach konnte das ja nicht sein. Das ganze Spiel sah danach fast so aus wie das gegen die Engländer, aber es spielten die Argentinier. Leider hatte Maradona vergessen, dass neben dem argentinischen Özil noch andere Fußballspieler eine ganze Mannschaft ausmachten und so setzte er alles auf Messi, der aber einfach ausgeschaltet wurde und so fielen in den Minuten 67, 74 und 89 die Tor 2,3 und 4, während die Argentinier großzügig und ihrerseits aufs Toreschießen verzichteten. Und unten johlte die Masse, oben klatschten wir Angela Merkelmäßig vor uns hin und irgendwie irgendwie irgendwie war alles so hell und in Ordnung so mit der Welt. Maradona weinte, ich dachte an Eva Perón, während die Bedienung langsam immer trauriger dreinschauten, denn die Leute soffen wie die Löcher und wollten obendrein auch noch etwas essen. Unverschämtheit! Und dann kamen Winde auf und tatsächlich ein kurzes Windchen. Ich saß da mit heißen, trockenen Augen, wie weiland Old Shatterhand mit dem sterbenden Winnetou auf dem Schoß. Wir tranken Stø und rauchten Zigaretten (hh hh h) und im Grunde hatten wir es ja bereits geschafft. Ich dachte darüber nach, dass das eines der letzten Veranstaltung dieser Art sein könnte. Dass man das anders machen müsste. Irgendwie mit weniger Leuten, aber dafür mit mehr Pomp. So mit Schiffchen mieten oder an Weihnachten auf einer Almhütte mit Föhnfrisuren.

 

Und jetzt müsste ich eigentlich eine Menge Namen nennen, wer alles so da war und wie toll das am nächsten Morgen bei uns in der K61 beim Frühstück war und wie wir eigentlich alle so Hippies sind, die sich dauernd alle lieb haben, was aber ja natürlich total uncool ist. Ich müsste die deutsche Mannschaft aufsagen und wie die so gespielt haben und warum. Ich müsste soviel.

 

(Foto von mir selbst)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-21 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-21 Mon, 05 Jul 2010 16:01:01 +0200
Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 20 BRASILIEN vs. NIEDERLANDE

 

Die Zeiten ändern sich. Als sich Ronald Koeman 1988 nach dem Halbfinalspiel Deutschland vs. Holland mit dem Trikot des schlausten Fußballspieler aller Zeiten den Hintern abwischte, war eigentlich alles klar und man hatte sich bereits auf 100 Jahre Abneigung eingerichtet. Die Lamaaktion im Achtelfinale bei der WM 1990 untermauerte dieses Gefühl dann noch und so entlud sich dann 2002 die aufgestaute Aversion bei uns knallharten Hooligans in dem Smash Hit "Ohne Holland, fahr'n wir zur WM". Doch insgeheim fand man immer, die Holländer spielen so schön Fußi, die müssten doch auch mal wieder was gewinnen. Sie gewannen aber nichts, weil sie eben mit 11 hervorragenden Individualisten auf dem Platz standen, man aber im Fußball mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung besser fährt, als mit Zaubertricks. Man mochte die Holländer wieder, weil sie schön spielten, aber zum Glück nicht gewannen. Hihihi!

Als dann im Jahre 2009 Louis van Gaal Trainer beim FC Bayern wurde und unseren Bayernblock (Schweinsteiger, Müller, Lahm, Klose*) in selbstbewusste Zaubergazellen verwandelte und mit niederländischen Spielern wie Mark van Bommel und Arien Robben zwei lässige Hunde in die Gehirne der Deutschlandfreaks pflanzte, da waren sie wieder wer, die Holländer. Und als sich die Holländer dann im Viertelfinale von den Brasilianern nicht den Sneijd abkaufen ließen, da war ich und meine Twitter-Timeline ganz aus dem Hoischen. Ich finde es ja schon immer bahnbrechend, wenn vermeintliche Hardcore-Favoriten ausscheiden. Das hat dann was von Hubertus von Hohenlohe nur eben mit Gewinnen.

 

UND DANN GHANA vs. URUGUAY

 

Meine Frau, das kaltherzige Monster, drückte doch tatsächlich den Urus die Daumen, obwohl sie doch wissen musste, dass es hier um das nackte Überleben eines "ganzen" Kontinents ging.

Das Spiel war dann auch so wie viele dieser Spiele. Aber dann in der ca. 120sten Minute, da schoss Ghana beinahe das 1:0, aber der Luis Suarez hielt nicht nur einfach seine Hand, sondern gleich den ganzen Arm hin und so gab es zur Belohnung eine Rote Karte und Hand- bzw. Armelfmeter. Und dann stand Asamoah Gyan ("Für den sind wir, weil der bei Schalke spielt") da. Das Tor winzig klein, der Torwart so groß wie der Scheinriese Tur Tur und natürlch der "ganze" Kontinent mit all seinen Farben, Strömungen, Riten, Mythen, mit all der Armut, der nicht kaputtbaren Hoffnung und all dem, was wir uns so vorstellen unter dem was Afrika so für Sorgen hat und eben der komplette Kontinent, das stand alles da mit offenem Mund, angehaltenem Atem und pochendem Herzen und so stand auch der kleine Herr Gyan da und dachte womöglich noch einen kleinen Moment, dass es das ja jetzt ist und dass man am besten einfach mal draufhält, auf den Ball und auf das Tor und der Rest erledigt sich dann von selbst. Aber ein Elfmeter ist noch kein Tor und so rappelte der Ball mit voller Wucht an die Latte und noch bevor Asamoah Gyan verstand, was da nun passiert ist, segelte der Ball schon wieder über ihn, in Richtung Spielfeld, wo seinerseits die Uruguayer jubelnd umherfielen.

Und dann war die Zeit der Verlängerung abgelaufen und es kam zum Äußersten: zum Elfmeterschießen, was dann Ghana verlor. Ich sag's gleich.

Und dann weinten alle und auf Twitter auch. Nur die Frau freute sich, schämte sich aber dafür ein bisschen, weil es ja schließlich um einen "ganzen" Kontinent ging. Jetzt ist Ghana raus und der einzige Trost den wir Afrikafreaks haben ist, dass vielleicht auch die Vuvuzelas raus sind, aber das ist auch nur eine schwache Hoffnung.

 

(Foto von m.aquila / flickr.com)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-20 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-20 Sun, 04 Jul 2010 21:08:08 +0200
Huckbook: Vorher Wanna be starting something. Bloß, wo fang ich an?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/vorher http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/vorher Fri, 02 Jul 2010 08:23:23 +0200
Huckbook: Die Bundesversammlung Es hat fast was vom Jahr 2000 und als sie George W. Bush zum Bundespräsidenten gewählt haben. Nur dass George W. Bush kein Bundespräsident und auch kein Ministerpräsident war, sondern schlicht und ergreifend ein Mr. President. Christian Wulff also, den man mal, da war ich noch jünger als heute, einen jungen Wilden nannte. Ich wusste damals schon nicht warum. Jung war er wohl, okay, aber wild? Naja, Rehe sind ja auch Wild. So wie Wildschweine.

 

Die Junge Union wurde bei uns immer Schulsprecher. Zuvor führten wir einen Grabenkrampf mit allen Mitteln. Trotzkisten, Stamokaps und Funkommunisten (Nicht zu verwechseln mit Funk Ommunisten) auf der einen Seite und JuLis sowie die künftigen Abi-Aufkleber-Herumfahrer von der Jungen Union auf der anderen. Natürlich hatten die Konservativen meist bessere Argumente, waren allgemein toleranter und interessierten sich für unsere Haltung, während wir Linken tollen Bolschewikipippis nur ohrenbetäubenden Hirnriss verzapften und von einer Welt voller Räte, Anarchie und/oder Kibbuzherrlichkeit träumten. Natürlich waren alle anderen (Lehrer, Busfahrer, Rentner, Eltern, Disco, Popper, Kassierinnen) Nazis (Faschisten, Rassisten, Pisser, Arschlöcher, Bonzen). Wir studierten Soziologie, Politikwissenschaften, Amerikanistik, Kunst und Komparatistik, um 15 Jahre später als Seiteneinsteiger in alle möglichen Berufe einzusteigen, während die Konservativen schon wenige Jahre später in ihren Berufen soviel Geld verdienten, um sich die besseren Wohnungen, die undramaterischen Autos mit vielen Jahren TÜV-Tauglichkeit und die köstlicheren Getränke in den besser klimatisierten Clubs leisten zu können. Und natürlich haben wir dann gesagt, das sei ja alles nichts. Im Wald und auf der Wiese zum Beispiel, wäre es viel kommoder und überhaupt der ganze Protz. Nicht mit uns.

 

Und genau diese Menschen (ich meine damit nicht Merkel und die Konsorten mit Ostvergangenheit, die haben eine andere Vita und die mussten andere Kämpfe führen) haben gestern diesen Popanz um Christian Wulff aufgeführt. Dieses Schönreden, Rumgemache, dieses falsche Lachen am Ende auf allen Bänken in allen Reihen, diese minutenlangen stehenden Ovationen. Diese Jubelarien nach dem zähen 3. Wahlgang, die alles andere als angemessen waren, erinnerten mich an diese alten Zeiten in den Schülerversammlungen mit all den Lehrertaschenträgern und Superschleimern, die mit Ihrer ungeheuerer Selbstverständlichkeit uns Selbstverständlichkeit zu demonstrieren, mir seit ungefähr 30 Jahren die Galle wundscheuern. Das war es, was mich gestört hat. Christian Wulff ist zunächst einmal ein etwas sehr uncharismatischer, aber bemühter Mann, der abgesehen davon, dass er in der falschen Partei ist, sich in fast nichts von Joachim Gauck unterscheidet, abgesehen davon, dass der in gar keiner Partei ist, aber sehr wohl viel mehr schwarz/gelbe Positionen vertritt, als uns verrückten, schlauen und Bescheid wissenden Internetfutzies dies lieb sein dürfte. Aber der hat Charisma und sieht irgendwie genauso aus, wie ich mir einen Bundespräsidentenonkel vorstelle und wenn er schon für nichts außer Weihnachtsansprachen und Ruckreden gut ist, dann soll er wenigstens gut rüberkommen. Ich glaube, deshalb habe ich mich im Vorfeld so aufgeregt und war sogar mit den Spinnern von der Springerpresse mal einer Meinung. Jetzt ist aber gut. Am Samstag gewinnen »wir« gegen Argentinien und am Montag tritt Guido Westerwelle zurück und zwar ganz, ganz weit nach ganz, ganz hinten. Und dann, ach dann, soll der Bundespräsident Wulff einfach machen was er will, ansonsten gilt, was @n303 sagt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-bundesversammlung http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-bundesversammlung Wed, 30 Jun 2010 23:51:51 +0200
Huckbook: iTunes Irgendjemand, ich glaube es war der kleine Schlozz Emil Bienenschlau, hat mal im Rahmen einer feucht/fröhlichen Poardey ein Lied mit der Textzeile "Heut saufen wir, heut saufen wir, den ganzen Abend Schnaps und Bier…" von iTunes mit meinem Account auf meinen Rechner gedingst. Was ich damit sagen will... (HEULKRAMPF)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/itunes http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/itunes Wed, 30 Jun 2010 09:48:48 +0200
Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 19 Paraguay vs. Japan. Naja.

Die Paraguayer und die Japaner lieferten sich jedenfalls so anfangs ein hitziges Duell, wollten Tore, beide, wussten aber nicht so recht weiter. Ein paar Fernschüsse der Japaner und eine Gelegenheit von Lucas Barrios, die er aber genauso ungenutzt verstreichen ließ, wie das die Japaner tatenpopaten. Eine politische Brisanz, konnte ich bei der Begenung auch nicht entdecken. Es ist so ein bißchen wie in der Vorrunde einer Fußball-WM. Ein Spiel, das so nachmittags vor sich hin plätschert, während das Gros der potentiellen Zuschauer noch im Büro sitzt oder im Bergwerk schufftet... nee, schuften mit zwei tt sieht komisch aus... also: schuftet. Vielleicht gibts ja ein Elfmeterschießen. Aber für wen soll ich denn da um Himmelswillen sein. Beide Länder sind in den letzten Jahren nicht besonders verhaltensauffällig geworden. Gut, die Japaner haben im Massakerbereich während des sogen. 2. Weltkriegs unangenehm viele Punkte gesammelt und sind auch bis heute im Walfangbereich eher schwierig unterwegs. Ich frage mich allerdings, warum Wale so eine starke Lobby weltweit haben. Weil sie so groß sind? Weil sie so schön (...) singen können? Weil sie so schön sind? Ich bitte Euch liebe Gutsmenschen. Und was ist mit den Schwert- und den Thunfischen? Hat man die Narwale eigentlich schon komplett ausgerottet, um sie sich als Einhorn der Meere über den Schreibtisch zu hängen? Aber das hat ja jetzt nichts mit Fußball zu tun. Die Paraguaynananayer haben Fernando Lugo und sind damit klar im Vorteil, weil er es sich zum Ziel gemacht hat, dass es in Paraguay jemals nochmal was anderes zum Abendessen geben soll, als Rumpsteak. Das finde ich persönlich echt stark, weshalb ich mich jetzt nicht entscheiden kann. Immerhin haben die Japaner im Gegenzug den japanischen Garten und mein Auto erfunden. Außerdem haben sie so gut wie alles erfunden, was gut aussieht und nicht schon von den Italienern erfunden wurde. Ich bin unentschieden und nun geht es in die Verlängerung und ich werde den Ausgang des Spiels verpassen, weil ich die Frau vom Bahnhof abhole. Die Frau ist mir tatsächlich noch wichtiger als die Fußball WM. Das wird man sich auch für die Zukunft hinter die Ohren schreiben müssen. Alles hat seine Grenzen.

Spanien gegen Portugal. Ach ja.

 

Naja. Erst war ich für Portugal. Ich war mal in Aljezur und so an der Algarve. Bin ich hingetrampt mit Null Öcken in der Tasche, wegen der Liebe. Fand ich gut. Portugal meine ich. Die Liebe auch. Aber dann fiel mir ein, dass ich viel öfter in Spanien war und mir fiel Christiano Ronaldo ein. Also war ich für Spanien. Obwohl ich das Spiel der Spanier so langweilig finde wie ein 92.000-teiliges Puzzle mit dem Motiv einer Blauer-Himmel-Situation. Toll, wenn man es löst, aber irgendwie nicht anzusehen. Also war's mir eigentlich egal. Irgendwie haben die Spanier dann gewonnen und Oliver Kahn war total aus dem Häuschen. Er konnte es gar nicht fassen, wie gut die Spanier waren. Ich frug mich indes wie es wohl jetzt im Kopf von Christiano Ronaldo aussah. Wahrscheinlich wie im Puff von Batzelona und was mit V8 Motoren und viel Chrom und Goldkettchen, sowie Glibber mit Sternchen drin. Also ganz anders als sein Spiel. Nur @Placetogo tat mir anschließend leid, es läuft grad nicht so bei der WM.

 

(Foto vom Foto von glintle / flickr.com)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-19 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-19 Tue, 29 Jun 2010 16:27:27 +0200
Huckbook: Venti

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/venti http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/venti Tue, 29 Jun 2010 14:48:48 +0200
Huckbook: In die alte Welt Irgendwie hat die MobileFotos-App mit der ich immer Bilder und Text aufs Blog rotze eine Mackefgeubgsgbxru

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/in-die-alte-welt http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/in-die-alte-welt Tue, 29 Jun 2010 12:09:09 +0200
Huckbook: Euer Luftkissenfahrzeug ist voller Dampfmaschinen Ich hab das grad auf Twitter gelesen. Ein Link zu einem Blogger der sich anhand dieser Schwarzrotgoldener Vereinstracht da draußen das 4. Reich an den Haaren herbei zieht. Wie so oft. Wie es wimmelt in diesen Blogs, die fast keinen Unterschied machen zu den rechten, intoleranten Schwachköpfen.

Mir explodiert die Galle. Diese mit "deutschnationalen Farben" geschmückten Fußball-WM-Fans, die ja noch nicht mal Fußballfans sind, dieses Gros an Volk und Bevölkerung, dass sich da draußen auf den Straßen tummelt, mal nüchtern, mal betrunken, das ist nicht die Speerspitze einer nationalen Bewegung, das sind kleine Schnepfen, Buben mit Flusen im Kopf, aalige Banker, skaterende Dreadlockjünglinge, heulende Jammerlappen, Bodybuilder, Abiaufkleber-auf-dem-Auto-Herumfahrer, dicke Mamas, blonde Jünglinge, türkische Maulaufreißer, Hauptschüler, Soziologie-Studenten, Rechte, Linke, Deppen und Freunde von mir. Das ist kein Auswuchs nationaler Überstürzung. Am Ende fallen die Fähnchen von den Autos ab und liegen im Dreck, am Ende kommt man sich wieder albern vor und wirft die nationale Beflaggung in den Mülleimer, achtlos und ohne den, auch mir unbekannten, Respekt vor solcherlei Symbolik. Es sind die Vereinsfarben, sind die Zugehörigkeitssymbole, mittels derer man sich verständigt. Ob sich da jetzt auch Rechte tummeln um ihre Ideologie zu forwarden… kann sein. Doch wozu soll das gut sein? In dieser Masse an schwarzrotgoldener Tummeligkeit die rechten Kameraden auszumachen fällt wohl eher schwer. Wer rekrutieren will, wird wohl bis nach der WM oder bis zum Ausscheiden der deutschne Mannschaft aus dem Wettbewerb warten müssen.

Wer wirklich etwas gegen nationalistische und rassistische Auswüchse unternehmen will, wer wirklich die Lanze in die Hand nehmen will, Jungs, und hier meine ich nicht die eigene, der und die soll das tun. Es gibt Möglichkeiten, Handlungsstränge, Ideen, Gruppen, Gegner, Vereinigungen, Antifaschistische Mobilmachungen. Blöde Verseierungen, Verwässerungen und Simplifizierungen von, möglicherweise auch nicht in meinem Style agierenden Leuten, die sich über den (Achtung!) "Sieg" ihrer Mannschaft freuen sind kein Bild und kein Beispiel für irgendeine Bewegung nationaler Natur. Diese Bewegungen indes passieren jeden Tag im Untergrund, im Westen, im Osten und in Momenten, da würden diese Seichtsanftsenfkritiker verblüfft und heulend gegen den nächsten Laternenmast laufen. Ich kann es nicht mehr hören. Eine Deutschlandfahne in mein Avatarbldchen auf Twitter einzubauen käme für mich nicht in Frage, so sehr habe ich es mit diesen Bezüglichkeiten nicht, auch weht in meinem nicht vorhandenen Garten keine Flagge, gleichwelchen Landes, ich möchte dem Aussenspiegel meines Kraftfahrzeugs auch keine kondomähnliche Errungenschaft in Deutschlandfarben überstülpen und beim Abspielen der Nationalhymnen gehe ich noch mal schnell auf Klo. Wer sich derlei behängen möchte, der soll das tun. Diese Symbole verlieren dadurch eher an Bedeutung.

Ich mag dieses Land, die Sprache, die komischen Leute mal und mal wünsche ich mich in Gegenden der Welt, wo mir diese Spießigkeit, diese Kleinkariertheit, dieses nasegerümpfte Suchen nach Fehlern der anderen, am Arsch vorbei segeln. Die Welt ist meine Auster. Haltet endlich die Luft an, gleich welcher Elite Ihr Euch angehörig fühlt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/euer-luftkissenfahrzeug-ist-voller-dampfmaschinen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/euer-luftkissenfahrzeug-ist-voller-dampfmaschinen Mon, 28 Jun 2010 23:38:38 +0200
Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 18 Ein guter Grund, ein paar übrig gebliebene Jubelarien in die Holländer zu investieren ist Arjen Robben. Was für ein sympathischer Knuddel. Das klingt jetzt natürlich so, als hätte ich überhaupt keine Ahnung vom Fußball, aber es würde ja geradezu narkoleptisch anmuten, wenn ich hier nochmal das Spiel runterrasseln würde. Das macht doch schon Fred und der kann es als einziger auf der ganzen Welt wirklich gut. Ich habe aufgehört über Fußball zu erzählen, als ich Frédéric Valin kennenlernte. Da habe ich nach ca. 90 Minuten begriffen, dass ich keine Ahnung habe. Nur so Tabellenwissen und 100 Jahre 11 Freunde-Magazin, sowie diverse tolle und furchtbare Spiele in diversen Stadien in diversen Ländern. Aber was hilfts. Bringt ja nichts.

Warum ich diese Leidenschaft für diesen Sport habe, erklärt in etwa der Film "The Final Kick" von Andi Rogenhagen. Dort sieht man Menschen aus 40 Ländern, wie sie dem WM-Finale Brasilien vs. Italien am 17. Juli um 12:30 Uhr Ortszeit in Los Angeles zuschauen. Der Film zeigt Schlüsselszenen aus dem Spiel und dann wie die Zuschauer etwa in einem Dominikanerkloster in Tschechien oder vor einer Großleinwand am Pekinger Hauptbahnhof, im Harem des berühmtesten Volkssängers aus Kamerun, auf dem Fischmarkt in Seoul, in einem Gefängnis in Minsk und an vielen weiteren Orten, reagieren. Man begreift so ein bisschen, was Fußball für eine Bedeutung hat und dass sich Menschen, die dafür kein Verständnis haben, zu Recht wie Außerirdische fühlen. In allen Teilen der Welt stecken sich die Menschen auf die gleiche Weise die Faust in den Rachen oder schlagen sich die Oberschenkel vor Aufregung grün und lila. Fast alle Menschen bevorzugen als Begleiterscheinung die Alkoholisation in den verschiedensten Facetten, Vernunftsstufen und Ausuferungen und wenn der Ball beim Elfmeter über das Tor geht, ertönt aus allen Mündchen das gleiche stöhnende Röhren. Weltweit. Das ist Fußball. Nicht nur die gute Kombination und das Ballgefühl und, dass die Brasilianer am Ende immer weinend und betend oder weinend und pantomimisch Kinder wiegend an der Seitenlinie stehen und ihre Tore bejubeln. Was ich ja überhaupt nicht ertragen kann. Die bemüht pseudogottesfürchtigen Showkatholiken mit ihren Ritualen. Ja leck mich doch. Das würde Arjen Robben niemals tun. Er jubelt mit Herz und ehrlich und ein bisschen demütig vor der großen Realität. Ich wünsche mir, dass die Holländer die Brasilianer am Freitag nach Hause schicken. Wie auch immer. Fair muss es sein, kein Wembley-Tor, kein nicht erkanntes Abseits, kein blödes, hinterlistiges Foul. So richtig mit, was weiß ich, womöglich Elfmeterschießen, von mir aus auch mit Hornberger Schießen, egal, Hauptsache am Freitagabend fliegt ein Flugzeug mit 22 brasilianischen Spielern nach Rio de Janeiro oder wo auch immer sie gerne hin möchten. Ich bin da ja kulant.

Meine zerrige Aversion gegen die Brasilianer und die Italiener (aber nur im Fußball und in den großen Gesten) rührt vor allem aus meiner ewigen Leidenschaft für Underdogs. Die großen SuV-Fahrer, die gehobelten, schmierigen Langweiler mit ihren Ritzen an der richtigen Stelle und dem Unvermögen in Sachen Lieblichkeit sind mir ein Graus. Sie pflanzen sich fort, sie haben korrekt geführte Bankkonten mit Mehrwert im Habenbereich, sie regieren uns, sind aber weinerlich und zu nichts zu gebrauchen. Aber was hat all das mit Brasilien zu tun? Ach, nichts, ich muss mich nur mal aufregen. Jetzt fahren die Chilenen nach Hause. Diese sympathischen Rabauken, die sich in den richtigen Momenten ein Herz gefasst haben und so bis ins Achtelfinale der Fußball-WM gekommen sind. Sie sind letztendlich an einer der besten Abwehrriegel inkl. besten Torwart der Welt gescheitert. Kann man machen, ist aber trotzdem traurig.

Ich hoffe jetzt auf die Holländer. Diesmal muss es klappen. Sonst komm ich am Samstag nicht auf meine eigene Party. So!

 

 

(Foto vom Foto von Brendio / flickr.com)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-18 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-18 Mon, 28 Jun 2010 16:37:37 +0200
Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 17 Und dann saßen wir da. Wie vom Donner gerührt. Wembleysituation, nur zweimal gebraten. Vor dem Spiel hörte ich immer nur Gerrard, Lampard, Rooney, Gerrard, Lampard, Rooney, Gerrard, Lampard, Rooney, Gerrard, Lampard, Rooney. Als gäbe nur die drei. Und dann semmelte Frank Lampard in der 40. Minute das Ding (Fußball) an die Latte und der Ball landete einen halben Meter hinter der Linie auf dem jenseitigen Rasenabschnitt, wovon er springend abermals die Latte berührte und dann aus dem Tor hüpfte. Es konnte jeder sehen, nicht erst in der Zeitlupe, aber dann passierte das ungeheuerliche, der Schiedrichter entschied auf… ach was erzähl ich, Sie waren ja alle dabei. Es war furchtbar. Es bedeutet für uns schlicht und ergreifend: 44 Jahre Gutsmenschendasein aufgrund der Anerkennung eines Tores für die Engländer, das keines war, waren nun dahin. Die Engländer waren wieder wer.

 

Die Strickbloggerin, der Ahnungslose, der Bayernfan, der Pfeifenmann und das Reh… alle saßen da und es war nur schwer so etwas wie Freude über die geschossenen Tore zu vernehmen. Nur der Eintrachtfan erklärte unablässig, wie das nun sei mit den Tatsachenentscheidungen und dass das den Fußball an sich ausmachen würde und Manuel Neuer sei kein Charakterschwein, weil er die Tatsache, dass der Ball 20km hinter der Linie gelandet sei, nicht dem Schiedsrichter (Telefon!) gemeldet habe und dass der Fluch von Wembley vielleicht ja auch nun von den Engländern abgefallen wäre und dass das ja im Grunde auch ganz gut sei, denn so könne es doch auch nicht weiter gehen, mit all dem Hass und der Sprache des Kriegs in den Gazetten. "Und jetzt mal ganz ernst!" fügte er ganz ernst hinzu: "Ich hab noch nie eine deutsche Mannschaft so gut spielen sehen, wie die hier jetzt. Die führen die Engländer ja geradezu vor und das sind gestandene Männer, die in Spitzenclubs spielen. Das ist absolut verdient und jetzt hört auf zu heulen, ihr Sozialdemokraten!"

 

Er hatte ja vielleicht recht, aber man wird diesen tollen Sieg (ach Sieg, dieses Wort...) unter der Kategorie "Naja, man weiß ja nicht wie es ausgegangen wäre, wenn der Ausgleich gefallen wäre" verzeichnen. Nun ist ja der Ausgleich auch tatsächlich gefallen, nur leider hinten runter und so machten die Engländer und der Italiener am Spielfeldrand lange Gesichter. Eine fast slapstickeske Kameraaufnahme von Fabio Capello machte die Sekunden zwischen : ) und : ( extrem drastisch und durchaus zur Erheiterung beitragend deutlich.

 

Mir wäre lieber gewesen das ganze hätte irgendwann im Finale oder so stattgefunden. Dass die Engländer so früh ausgeschieden sind, finde ich extrem schade. Aber sie haben auch keine weitere Spielminute des Dabeiseins verdient. Man kann diese Art und Weise, wie sie auf dem Rasen gestanden haben noch nicht mal als pomadig bezeichnen. Es war schlichtweg kein Versuch zu erkennen, die Spielfreude der deutschen Knaben auch nur marginal einzudämmen. Ich als inzwischen Topunsportler müsste natürlich sofort meinen Mund halten, aber auch ich bin vor vielen Jahren einmal in die Sportlichkeit abgedriftet. Im Schwimmclub war ich gar nicht so schlecht und beim Basketball mit garantiert echten amerikanischen Negern im örtlichen Kallebad standen wir schon morgens um 8 Uhr bereit mit unserer Mannschaft aus 1,70 kleinen, wahlweise mit Sonnenmilch und Schweiß verschmierten Fußballvereinsmitgliedern und mir (1,97m), dem Baum unter dem Korb und Garant für 30-40 Punkte in einem Spiel voller Stolpereien und Schrittfehlern, das war schon großes Tennis. Und dann hatte ich auch irgendwann, es muss so 1985/86 gewesen sein, das Gefühl, ich müsste am Frankfurter Marathon teilnehmen. Und so kaufte ich mir das Trainingsbuch eines gewissen Jeff Galloway, stand morgens um 5 Uhr auf und lief vor der Schule einige Kilometer und nach der Schule und abends und am Wochenende und überhaupt: immer. Man kann sich das kaum vorstellen, wenn man mich heutzutage so kennt, aber es ist die pure Tatsächlichkeit. Ich weiß aus dieser Zeit, dass man sehr wohl im Moment des größten Schmerzes und der glasklaren Erschöpfung Bäume ausreißen kann, wenn man einen Willen dazu definieren kann. Das sah ich aber bei keiner der inzwischen abwesenden Mannschaften und das ist die Krux. Als ich übrigens mit meinem Bemühungen, eine Teilnahme am Marathonlauf durch entsprechende Fitness gerecht zu werden, große Fortschritte gemacht hatte, wurde der Marathonlauf 1986 abgesagt, weil sich ein Sponsor zurückzog (oder so). Enttäuscht erwarb ich mir beim HL ein Sixpack Bier, trank es aus und hängte die Sportschuhe an den Nagel, wo sie immer noch hängen.

 

Und wo war ich stehen geblieben? Ach ja, diese Fußball WM. Ich habe mich also gestern doch noch gefreut, da ich mich aber eher immer in mich hineinfreue, konnte man das nicht so richtig erkennen. Leider gewannen anschließend die Argentinier dann gegen die armen Mexikaner (Schiedsrichter, Telefon!) und nun wird also auf der nächsten DUWEISSTSCHON13000 statt einer Lesung (gähn!) ein Viertelfinale mit deutscher Beteiligung im Rahmen der diesjährigen Fußball WM für alle gut sichtbar auf einer großen Leinwand übertragen (juhuu!). Ich hoffe ich darf das so sagen. Man weiß ja nie.

 

(Foto vom Foto von J. Alberto Carrasco / flickr.com)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-17 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-17 Mon, 28 Jun 2010 11:02:02 +0200
Huckbook: Berge ...von Arbeit und so.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/berge http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/berge Mon, 28 Jun 2010 09:41:41 +0200
Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 16 Blogeintrag geschrieben. Blogeintrag gespeichert. Blogeintrag angekukkt. Text plötzlich gelöscht. Kann man sich ja jetzt denken. War was mit Mellcolm und Afrika. Jetzt bin ich beleidigt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-16 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-16 Sun, 27 Jun 2010 15:11:11 +0200
Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 15 In Ländern wie zum Bleistift Brasilien oder Portugal haben es Leute, die den Rallo machen ja allgemein leichter. Man gönnt diesen Leuten ihren Erfolg, ja man bewundert und verehrt sie, während  hierzulande ja schon Wallungen im Trollbereich zu verzeichnen sind, wenn sich ein Medienberater eine andersartige Frisur zulegt. Aber in Ländern, in denen die Sonne viel und reichhaltig der Bevölkerung auf die Lockenpracht brutzelt, wird vieles eher schwungvoll betrachtet. Man bewundert die Angeber und verehrt sie bis ins Grab. Mit Angeber meine ich Leute, die was können und obendrein auch noch nicht mal aussehen eine Kalbsleberwurstexplosion.

Ganz im Gegenteil. Carlos Dunga hat seine liebe Mühe, den Menschen zu verklickern, dass es zum Gewinn eines Turnieres auch eine gewisse Taktik braucht. Und wenn die landeseigenen Angeber nicht im Saft sind, muss auf andere Talente und Könner zurückgegriffen werden, so man welche hat. Die Brasilianer haben davon ja eine Menge. Natürlich spielt dort jeder Junge barfuß, am Strand mit einem Ball aus Lumpen auf ein Tor aus anderen Lumpen. So wird man fit und kann schon bald die Reise nach Mailand oder Madrid (egal, Hauptsache Italien) antreten.

Nun ist aber das alles graue Theorie, denn ich schaue mir mit Brasilien vs. Portugal gerade ein eher langweiliges Spiel an. Ich glaube zumindest, dass es langweilig ist. Für mich ist es langweilig und ich gehöre beileibe nicht zu den Menschen, denen immer alles gleich langweilig ist. Ich finde viele Dinge sehr aufregend und das hat sich auch in meinem nunmehr greisen Altersabschnitt nicht geändert. Vielleicht ein bisschen.

Es ist wie mit so vielen Spielen dieser WM. Ich kann mich ja gar nicht mehr an die Spiele aus dem Jahre 2006 (im eigenen Land) erinnern, aber ich glaube, das war spannender. Dass ich mich an diese Spiele nicht erinnern kann, liegt daran, dass mein Gehirn ein sehr entspanntes Verhältnis zu dieser ganzen Merkerei hat. Ich glaube, mein Gehirn wäre lieber ein Nudelsieb geworden. Von der Durchlässigkeit hätte es auch die deutsche Abwehr mit Mertesacker werden können. Soweit ich weiss, ist Mertesacker jetzt an allem Schuld.

Und jetzt läuft halt dieses Spiel. Ich meine, war da mal was? Was ist mit mir los? Es ist mir egal, wie das heute abend ausgeht. Ich treffe mich mit Freunden zu Rotwein und extraodinärer Musik, wir werden uns die Begegnungen anschauen und es ist mir egal, wer da jetzt weiter kommt. Ja, wie bin ich denn drauf? Bin ich empfindungslos geworden? Was haben diese gelangweilten Fußballer aus mir gemacht?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-15 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-15 Fri, 25 Jun 2010 16:06:06 +0200
Huckbook: Wohuwohu Hoo Woohu Ach Freitag, Du Schlingel, mich kannst Du nicht täuschen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wohuwohu-hoo-woohu http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wohuwohu-hoo-woohu Fri, 25 Jun 2010 13:11:11 +0200
Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 14 Arrivederci Roma oder wie man auf deutsch sagt: Aufwiederhähnchen Read Only Memory. Ach naja. Das ist ja nicht witzig, das lösch ich jetzt wieder. "Ja, aber es steht doch immer noch da!" "Nein, nein, ich habe es bereits gelöscht." "Nein, es steht immer noch da und stünde es nicht da, würde man diesen eigenartig konstruierten Dialog ja gar nicht verstehen. Hier, da oben, da stehts doch." "Wie ich bereits sagte, ich habe es gelöscht und nun lasst uns zu wesentlicheren Dingen schreiten."

Erst freut man sich, dann denkt man: "Oh Mann, jetzt sind die Italiener ja tatsächlich nach Hause gefahren. Die haben es tatsächlich durchgezogen. Haben sich wahrscheinlich gedacht, von den Franzosen lassen wir uns schon gar nichts sagen. Und dann kann man Andrea Pirlo einwechseln so lange man will, man hat es vorher schon vergeigt."

Béla Réthy meinte während des Spiels, dass irgendwas mit den Italienern nicht stimme. Wie ist das bloß möglich, dass so ausgebuffte Typen, die allesamt ja nun nicht in der Bananenliga spielen, so ein jämmerliches Bild abgeben, so die ganze WM mal als Revue betrachtet.

Ach, was weiss denn ich. Leider habe ich keine Impressionen einfangen können von heulenden Italienern oder so. Ich habe nichts mitgekriegt. Wie auch sonst das Wesen der WM mich nicht anspröngte.

1982, als die Squadra Azzurra (ich muss das jetzt wengistens einmal schreiben) sich in der Vorrunde so glanzlos von Unentschieden zu Unentschieden mogelte, da gabs unten bei Benito (und ich meine nicht Mussolini) Pizza und diesen komischen Rotwein aus diesen riesigen Korbflaschen per niente. Da hab ich mich auch mit den Leuten gefreut. Heute freu ich mich auch ein bisschen, nur umgekehrt.

Es kommen bessere Zeiten.

 

 

(Foto vom Foto von Chodaboy)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-14 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-14 Fri, 25 Jun 2010 08:15:15 +0200
Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 13 Ich bin doch hier kein Fußballblog.

Gestern war ich uffgereescht. Irgendwie auch schlecht gelaunt, obwohl das Wetter so toll war. Wenn das Wetter gut ist, also der Himmel blau, Temperatur bei so 20-25°C, dann bin ich eigentlich per se ein fröhliches Kind, gestern jedoch nicht.

Wenn "Deutschland" ausscheidet, ist das ja nun nicht wirklich der Weltuntergang, aber was war das immer für eine Trübsal, wenn dem so war. In den Jahren 1994-2000 war man ja eher erleichtert, dass das Gewürge ein Ende hatte, aber dann 2002, als alles auf einmal so sonderbar überzogen begann, als Deutschland gegen Saudi Arabien mit 8:0 gewann und auf einmal Oliver Kahn erst Übermensch, dann Mensch wurde, da war das schon sehr betrüblich und realitsnah, als "wir" das Endspiel mit 0:2 verloren. Nur Fußballfreaks konnten sich mit dem herausragenden Spiel eines Bernd Schneiders trösten. Am nächsten Tag eröffnete ich mit dem damaligen Robert Karliczek Royalkomm. Wir waren die ganze Woche traurig, missmutig und ohne Elan. Und sogar die ersten Kundengespräche, die wir schon lange im Vorfeld vereinbart hatten, waren ähnlich geprägt und es gab nur ein Thema: Das verloren WM-Finale. Es gab Kunden, die sagten: "Jetzt lass uns doch erstmal das Ergebnis verdauen und dann reden wir übers Geschäft." Das war ein schlechter Start, eines so hoffnungsvollen Unternehmens und obwohl wir in den kommenden Jahren bis zu meinem Ausstieg im letzten Jahr ein tolle Entwicklung nahmen mit Royalkomm, so blieb immer eine melancholische Grundstimmung spürbar.

Davon können die Ungarn ja auch ein Lied von singen. Es gibt Leute, die sagen, dass der ungarische Volksaufstand von 1956 eine, aus der Enttäuschung über das verlorene Finale 1954 (2:3 gegen Fritz Walter) resultierende Unzufriedenheit mit den Dingen zur Folge hatte, die dann schießlich in der Kummulation des Volksaufstandes gipfelte.

Also möchte ich, dass wir drin bleiben. Ich will nicht in die jammernden Gesichter blicken. Und die Jungs sollen gut spielen. Sie sollen sympathisch bleiben und nicht bloß rummachen und abstauben. Auf dem Papier sind die Engländer stärker. Sie haben mit Steven Gerrard, Frank Lampard, Wayne Rooney und ihrem Torwart David James wesentlich stärkere Einzelspieler. Und, hier, das mit David James war ein Scherz. Doch spielen sie ja nicht auf Papier, sondern auf'm Platz, wo es wichtig ist. Eigentlich sind ja die Engländer meine Vizelieblinge. Aber die englische Presse macht da einiges kaputt in der Völkerverständigung.

Gestern also saßen wir wieder da: ein Ahnungsloser, der Eintrachtfan, ein taxifahrender Quasisoziologe (auch ahnungslos), eine Strickbloggerin und ich, ein 11 Freunde-Abonnent der ersten Stunde. Da konnte ja nichts schief gehen. Die Ahungslosen und die Strickbloggerin waren für die Public Viewing-Atmo zuständig und krischen ihre Ahnungslosigkeit schonungslos in den Raum. Der Eintrachtfan und absolute Hyperchecker in den Bereichen Musik, Film, Fußball und natürlich auch sonst, wusste alles vorher und klärte uns über den mangelnden Fußballsachverstand eines Jürgen Klinsmann auf und wusste, warum die Mannschaften heutzutage mehr so im Mittelfeld rumstehen, wo sie die Räume kontrollieren (oder so). Und als er dann auf dem Höhepunkt seiner Abfälligkeiten über den ""deutschen" Messi" angelangt war, da schoss Mesut Özil (der "deutsche" Messi") das 1:0 und alles wurde gut.

Nur das Gefühl, dass diese Mannschaft so nicht gegen den wirklichen Messi und seine Kumpels gewinnen könnte, das blieb.

 

Und dann ist heute noch der Feuerwehrmann Jörg Berger gestorben. Ich bin nervös.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-13 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-13 Thu, 24 Jun 2010 20:33:33 +0200
Huckbook: Die Unschuld vom Lamm Jetzt hab ich schon wieder keine Zeit.es geht los. Der Tag der alles ins Wanken bringen könnte. Das Sparpaket, Gauck, aber auch Wulff, die Regierung, Guido Westerwelle (Hurra!), Nogger Choc, die Aktien, der deutsche Wald, die Frau, einfach alles wird schreiend davon laufen wenn heute abend "unsere" Jungs verlieren. Also, Sie wissen bescheid.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-unschuld-vom-lamm http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-unschuld-vom-lamm Wed, 23 Jun 2010 09:40:40 +0200
Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 12 Vorab: Wer einen wirklich guten Kommentar (und auch sonst) zum Frankreich/Südafrika-Spiel (und auch sonst) lesen will, dem (Menschen) möchte ich abermals den großartigen Fred Valin empfehlen. Der schreibt für dieses Miniklitzekleinblöggchen Spreeblick und hat zwar schon 100 Millionen Leser am Tag hat, aber es sind ja nie genug.

 

ABER

 

Es ist vielleicht komisch, aber ich bin so dermaßen drastisch für Südafrika, dass es schon seltsam anmutet, wenn man mich so dasitzen sieht, im Nelson Mandela-Hemd und mit buntem Fähnchen. Dabei kenne ich die Südafrikaner gar nicht persönlich. Aber ich hätt's ihnen ja so gegönnt.

Um keinen Gijon-Verdacht aufkommen zulassen setzt man ja heutzutage die letzten beiden Spiele einer WM-Gruppe zeitgleich an. Damit der Fußballer nicht mogelt. So konnte man per eingeblendetem Ergebnis vernehmen, dass Uruguay gegen Mexico mit 1:0 führte und so hätte Südafrika gegen Südfrankreich einfach nur mit 4:0 gewinnen müssen, dann wären sie eine Runde weiter gekommen, aber da die Fatzkes aus dem französischen Teil der Welt gerade ihre ocheesoen fünf Minuten hatten, wurde daraus nichts, denn das Spiel ging 2:1 für die Südafrikaner aus und so schied Südafrika, als (Waaaaaahhh!!!) erster Gastgeber einer WM ÜBERHAUPT, ALLER ZEITEN und UNFASSBARERWEISE am Ende der Vorrunde aus. Was ich schade fand. Stellen Sie sich mal vor, "wir" wären 2006 in der Vorrunde ausgeschieden. Ach Du lieber Himmel. Dann hätte Jürgen Klinsmann schon da sein Bayern München gehabt und es hätte kein weiteres Bayern München gegeben, was für den Buddhismus in Deutschland eine Katastrophe gewesen wäre. Seien wir doch mal ehrlich.


WIEGE DER DEMOKRATIE vs. WIEGE DES RINDERSTEAKS

 

Und dann kam der große ungehobelte Malergeselle Otto Rehhagel und erneut zeigte er sich beharrlich. Das finden Leute die Ahnung haben dann langweilig, was es ja so vom Spiel her auch ist, aber wenn man dann aus unerfindlichen Gründen, wie ich jetzt, jemand ist, der aus unerfindlichen Gründen unbedingt Griechenland im Achtelfinale der WM sehen will, um dann aus unerfindlichen Gründen ein weiteres Duell zwischen dem leberwursthaftigen Unsouverän Rehhagel und seiner Unterwürfigkeit Rolf Töpperwien sehen zu können, der, also ich jetzt, findet dann so ein Spiel auch spannend. Längst ist mir abhanden gekommen, dass am besten die Mannschaft weiterkommt, die es auch verdient hat. Wir sind ja nicht im Märchenwald. Auf jeden Fall ist aus unerfindlichen Gründen das Bollwerk des Rehakles in der zweiten Halbzeit in sich zusammengebrochen und der fleißig manngedeckte Messi konnte sogar ein paar mal seine Spielkunst zum Besten geben, in dieser U17-Mannschaft der Argentinier. 2:0 gewannen die dann auch und da es ein Ergebnis war, das ich so auch genau getippt hätte, habe ich im Vorfeld aus unerfindlichen Gründen vergessen zu tippen und stehe nun aus erfindlichen Gründen auf Rang 114 meiner Kicktippliste. Ich empfinde puren Hass. Auf alles.

 

 

 

(Foto der Gefängniszelle von Nelson Mandela von decafinata / flickr.com)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-12 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-12 Wed, 23 Jun 2010 07:08:08 +0200
Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 11 Ich kann mich an das Spanien-Spiel nicht mehr erinnern. Dauernd rappelte das Telefon. Die Spielansetzungen sind ja mitten in der Arbeitszeit, was eine weitere Unverschämtheit der Fifa darstellt.

 

Dass die Schweiz gegen Egon Schiele verloren hat, tut mir leid. Ich mag die Schweizer und den stocksteifen Ottmar Hitzfeld (Das sind alles Vollproffis), ich würde mich freuen, wenn die ins Achtelfinale einziehen würden.

 

Und dann telefonierte ich mit einem weiteren Kunden, als die Porugiesen während des Telefonats ungefähr 17 Tore zum 7:0 Endstand zwischen Portugal und Kim Kong-il schossen. Kacper meinte, man dürfe nicht für Nordkorea sein, wegen des Regiems. Das sehe ich ganz anders. Das sind tapfere kleine (und auch große) Männer auf dem Spielfeld und Christiano Ronaldo ist ein Schmierläppchen. Sie sehen, ich bewerte das streng nach fußballerischen Aspekten. Ich war, hoffnungslos aber hoffnungsvoll, für Nordkorea. Ich war ja auch, trotz Helmut Kohl, für Deutschland. Ich muss aber in aller Entschieden- bzw. Ausgeschiedenheit sagen, dass ich Helmut Kohl keines Wegs mit Kim Jong-il vergleichen möchte.

Mir wurde etwas schlecht von dem Geballer der Portugiesen. Das könnte ja bedeuten, dass man die ernst nehmen muss. Auch das noch! Brasilien, Argentinien, Italien (sic!), ein Stück weit auch Holland… und jetzt auch noch Portugal… ich möchte das nicht. Ich möchte, dass Deutschland Weltmeister wird oder wenigstens Ghana. Die Engländer, für die ich lange Zeit mein Herz schwenkte sollen aber bitte nach Hause fahren. Ich habs satt. Allein schon wegen John Terry und der gehässigen englischen Fans.

 

Vielleicht wird es heute abend ja endlich richtig Schmackofatz mit mir und der WM. Wenn nicht, dann morgen abend und wenn die Deutschen ausscheiden, habe ich ja immer noch das iPhone4, das ich gaaaaanz sicher am Donnerstag im Telefonlädchen abholen darf. Man hat ja sonst nichts.

 

 

(Foto von dimitridf / flickr.com)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-11 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-11 Tue, 22 Jun 2010 14:18:18 +0200
Huckbook: 19.000 eMails Jetzt hab ich schon wieder keine Zeit. Aber hier, die Foto-App hat mit der großartige @scholt @scholt @scholt empfohlen. Vielleicht mal was anderes als die Polaroidscheiße, die bestimmt gar niemanden mehr andingst. Doch jetzt muss ich eMails schreiben. Prost!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/19-000-emails http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/19-000-emails Tue, 22 Jun 2010 09:25:25 +0200
Huckbook: Ocheeso World Uuh Aaah! Viel zu spät und das Paket für Peter Breuer kam auch zurück. Heijei...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ocheeso-world http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ocheeso-world Mon, 21 Jun 2010 13:46:46 +0200
Huckbook: 20.06.2010 Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 10 Vormittags sind wir erstmal durch den schönen Taunus gefahren um das Pflegekaninchen Luzifer zurück in die Kaninchenrettungsstation zu bringen. Das war traurig. Zu Hause aßen wir dann Wurst mit Senf und waren rechtzeitig zurück und verfolgten gebannt und mit Senf beschmiert das Spiel Paraguay vs. Slowakei. Beide solide Fußballmannschaften, die schon auch was drauf haben. Das Ergebnis war offen. Die Slowaken mussten aber mitansehen, wie Enrique Vera das schönste Tor der WM schoss. Da waren die Slowaken irgendwie und zu recht traurig und verloren, zwar nicht alles, aber das Spiel.

 

Na egal, ich habe ja auch nur bedingt Ahnung von allem. Aber für das nächste Spiel braucht man keine Ahnung, noch nicht mal das. Italien vs. Neuseeland. Ich meine, wem gehören da die Sympathien? Die Italiener können Fußballspielen wie nicht viele. Sie sind taktisch gut beschlagen und sie haben auch gute Spieler, es ist also auch nicht ganz unverdient, wenn sie mal ein Spielchen gewinnen. Sie müssen aber dennoch nicht unbedingt schon wieder Weltmeister werden. Ich möchte sie nicht jubeln sehen. Ich sehe nicht gerne machistischen Muttersöhnchen beim Jubeln zu. Ich weiss nicht woher ich das habe. Ansonsten mag ich fast alles an und in Italien. Den Wein, die Autos, die alten Mamas und wie sie elegant daher kommen, die Dolomiten, das Eis, ligurische Oliven, Fenchelsalami, etc.

Von Neuseeland kenne ich sogut wie nichts, mag aber alles. Ich kenne gerade mal Peter Jackson, Frodo Beutlin und Wynton Rufer. Ja und das Auenland ist auch ganz schön. Ansonsten weiss ich von den Māori und wie man sie behandelt (Minuspunkt) und dass Rugby ganz ocheeso und Segeln der Hit ist, in dem Land, das den eigenartigen Vogel Kiki zum Nationalsymbol erhoben hat. Das ist sympathisch. Mit so einem flugunfähigen Vöglein würden sich doch 95% der Weltbevölkerung reichlich albern vorkommen, aber genau das macht die Neuseeländer doch so drollig. Also ist doch klar, dass mein Herz für Neuseeland klopft.

Und dann gehen die auch noch in der 7. Minute durch ein Tor des mir völlig unbekannten Shane Smeltz in Führung und ich denke: Abseits, aber egal und ein Spiel dauert 90 Minuten plus 4 Minuten Nachspielzeit und ich habe Angst. Das denke ich. Und so habe ich Angst und Angst und kann gar nicht hinsehen, weil die Italiener jetzt mal was ausprobieren, aber es klappt nicht. Es kommt nichts. Ganze 21 Minuten dauert es, bis durch eine leichte Berührung ein Italiener zu Boden geht und der Schiedsrichter (Telefon) Elfmeter pfeift. Die Pfeife. War ja klar. Und wie der Vincenzo Iaquinta dann so voll abgezockt und satt schmatzend den Ball ins Netz zipfelt, da musste ich ein bisschen verzweifelt weinen. Verdammt, denke ich 90-21+4... warte... gleich hab ichs... 73 Minuten das packen die nie. Und so beiße ich nervös auf Gegenständen herum und bin ganz zappelig, aber am Ende steht es immer noch 1:1, was Freude in mir auslöst. Scusatemi, liebe Freunde.

 

Ach und Brasilien ist dann auch erwacht. O Graus.

 

So ein bisschen Fußball WM war heute. So ein Gefühl es geht los. Da haben die Brasilianer mit Luis Fabiano nur einen Stürmer vorne drin stehen, wofür Dunga in den Medien kritisiert wird, weil das ja keine so offensive Taktik sei, aber das hat heute gut geklappt. Hinten alles unter Kontrolle und ab und zu mal die Fähigkeiten aufblitzen lassen. So hat Carlos Dunga das gewollt und so wurde es gemacht. Brasilien hat mit 3:1 gewonnen. Kurz vor Schluss hat Kaká dem Abdulkader Keita noch eine reingesemmelt und anschließend das Engelchen im Stall gegeben. Das kann ich ja nicht leiden. Danach gab es noch eine kleine Massenschlägerei und dann wurden auch die Ivorer wach und machten das Anschlusstor. Doch da wars schon zu spät.

 

Ich glaube, jetzt geht's los.

 

 

 

 

(Foto von Frau Kiki Haas)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/20-06-2010-die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-10 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/20-06-2010-die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-10 Sun, 20 Jun 2010 21:00:00 +0200
Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 9 In welcher Reihenfolge fanden denn die Spiele gestern statt, also wer hat wann gespielt? Ich kann mich schon jetzt nicht mehr erinnern, was ich da gesehen habe. Früher konnte ich während einer WM, und auch danach, alle Ergebnisse und meist sogar die Torschützen aufsagen. Diesmal ist alles anders. So egal und un-wm-mäßig. Irgendwie wird einem langsam klar, dass es wohl die Argentinier machen werden. Man spürt diese Angst vom bestiefelten Fuß hinauf ins Herz und dann muss man den Gedanken ganz schnell abwenden, dass vielleicht die Italiener die Meisterschaft gewinnen. Den Holländer würde man es gönnen, doch was sind die Holländer denn heute für eine Mannschaft? Vor zwei Jahren… aber ach! Ich spüre nichts. Ich schaue mir diese Spiele völlig emotionslos an. Auch als die Deutschen da am Freitagmittag rumgegurkt und schließlich verloren haben, da war es mir fast egal.

Ich habe meine letzte, nein, vorletzte Firma, also Royalkomm, am Tag nach der WM 2002 gegründet. Was für ein Ereignis und was war das für ein Frust am Vortag und was für ein Rausch die Woche zuvor. Diese völlig aus dem Nichts agierende deutsche Mannschaft mit ihren Protagonisten Kahn und Völler und Klose und ein bisschen Ballack und dem weißen Brasilianer Bernd Schneider, der im Finale die echten Brasilianer schwindlig spielte. Oder 2006, da war alles irgendwie hell. Die Menschen so fröhlich und voller Hoffnung. Und selbst als die deutsche Mannschaft auf dem Weg ins Loser-Finale war, da standen Hundertausende, ja Millionen Menschen Spalier und waren guter Dinge. Und wie dann der Regen einsetzte als die WM (im eigenen Land) zu Ende war und wie alles so irgendwie nicht mehr so war wie früher.

Ich meine das so: Einer der Hauptgründe für meine Fußball-Faszination ist dieses erstaunliche gesellschaftliche Ding. Dass die Menschen weltweit nicht mehr ganz bei sich sind. Dass hier ein paar Dampfplauderer jedesmal die Zeit des großen Nationalismus heraufbeschwören und die Menschheit warnen wollen, was ja okay ist, wenn man aufpasst, dass die Leut' nicht überschnappen, aber das ganze WM-Gedöns hat doch damit gar nichts zu tun. Aber das sag ich ja schon die ganze Zeit. Nun aber fehlt all das. Der Gleichklang der Vuvuzelas und dieses müde Rumgekicke oder diese grauenhafte französische Mannschaft, die bocklosen Engländer und dann hat sich ja bereits mit Kamerun ein afrikanisches Team verabschiedet. Irgendwie... ich weiss auch nicht.

 

(Foto von doug88888 / flickr.com)

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Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 8 Ja leck mich am Arsch. Die ersten Spiele sind rum, jetzt gehts um das Würstchen. Und so spielten die Serben dann auch. Einer hat geschrieben »Deutschland steht vor einem Serbenhaufen«, was dann ja auch vor und insbesondere nach dem Spiel stimmte.

 

Und: Holger Badstuber ist an allem schuld. Ich dachte früher lange Zeit er hieße Bart Stuber und sei einer von 192 Holländern in den Reihen des FC Bayern München. Ist natürlich quatsch, dass Bart Stuber an allem schuld ist. Niemand ist an ALLEM schuld. Außer vielleicht Miroslav Klose. Und natürlich der Schiedsrichter, sowie Guido Westerwelle, der Vorsitzende dieser Splitterpartei.

So ein Spiel, wie das gestern, das offenbarte doch eine gewisse Schwäche im Abschluss bei den deutschen Herrschaften, aber das war auch schon beim Australienspiel so. Die Torausbeute analog zu den Schüssen in Richtung Tor war auch da nicht so toll, auch wenn das Ergebnis (4:0) dies ein wenig verschleiert. Da muss man was tun. Vielleicht hätte Jogi direkt nach dem Rausschmiss von Miro Klose einen torgefährlichen Mann bringen sollen. Toni Kroos, was ist denn mit dem? Naja, es hat nicht sollen sein. Und der kleine Philip Lahm, der immer so ulkig neben dem scheinbar 2,50m großen Nikola Zigic aussah war auch nur ein kleiner Teil der unsicheren Abwehr. Aber insgesamt war das jetzt auch nicht der ganz große Untergang. Die Serben spielen einfach einen besseren Fußball als die Australier und dann hat man halt mal verloren. Serbien ist die neue DDR. Wird schon.

 

Richtig uffreeschend war dann das Spiel Slowenien vs. USA. Das endlose Gedöse, dass die Amis nur mit einem Stock auf einen Ball eindreschen könnten und mit Fußball ja schließlich nichts am Hut hätten, weil der ja in der Rangliste der beliebtesten Sportarten noch hinter Fliegenfischen rangiere, ist ja nun Dingsbums von gestern. Beide Mannschaften wollten zur Abwechslung mal gewinnen und so ging das Spiel 2:2 aus. Warum es nicht 3:2 für die USA ausgegangen ist, habe ich nicht verstanden. Hat da jemand aufgepasst?

 

UND DANN

 

Natürlich ist es jedesmal idiotisch sein Herz an die Engländer zu verschenken. Sie erwidern diese Liebe ja so gut wie nie. Was für ein peinlicher Mist da auf dem Platz abgeliefert wurde, also jetzt mal im übertragenen Sinne, da wurde mir ja fast das Augenlicht fahl. Wahrscheinlich immer noch total fasziniert von der Tatsache, dass sie mal wer waren im nationalen Inselfußball, überließen sie das Spiel den Algeriern die aber auch nicht viel mit dem Ball anzufangen wussten. Ich würde es den englischen Fußballfans ja gönnen, mal wieder einen richtig schönen Titel zu gewinnen, die haben es ja auch nicht einfach mit ihrer verkniffenen Königin, aber dann müssten in den Mannschaften der Premier League vielleicht auch mal wieder ein paar Engländer mitspielen dürfen. Vielleicht also liegt es an der mangelnden Spielpraxis oder aber die Engländer, wie die Franzosen, haben einfach keinen Bock mehr. Vielleicht gibt es zu wenig Geld für einen WM-Titel, vielleicht wollen sie auch einfach nicht im unvermeidlichen Rampenlicht stehen, in welchem sie ja stünden, würden sie dann am Ende den Pokal in den Johannesburger Nachthimmel recken. Aber soweit wird es niemals kommen. Aufwiederhähnchen England, ich weine leise in mich hinein.

 

 

 

(Foto von only_point_five / flickr.com)

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iPotega: Die Fußball-WM 2010 mit Kacper Potega / 7.+8. Tag Die ersten Tage war ich ja noch diszipliniert genug das hier sofort niederzuschreiben, jetzt aber habe ich bereits vergessen, was da eigentlich passiert ist. So ist als als Faulenzer. Zu diesem Thema werde ich mich die nächsten Tage aber auch nocheinmal in die Welt der Meinungen hineinäußern mit einem mittellangen Text, wenn er denn korrekturgelesen wird.

 

JEDENFALLS

 

Schlandien hat ja gespielt und es war mal wieder ein Fest an der Wiesbadener Britta Arena vorbeizufahren und in die traurigen Fratzen der Glatzen zu blicken. Weniger schön ist, dass Freunde und Bekannte ja dann auch für Schlandien sind und dann auch in Trauer schwelgen. Aber es ist ja nunmal so, dass Deutschland am Ende doch gewinnt. Im Fußball. Sie wissen ja. Deswegen ist doch der Gruppensieg garantiert.

 

Die Spielzusammenfassung: Klose erlebt sein inneres Stalingrad, bei 1&1-DSL-Verträgen gibt es keine Mindestlaufzeit mehr und am Ende kaufen sich alle Serbienfahnen an der Tanke, um trotzdem hupend durch die Gassen fahren zu können.

 

Viel spannender war vermutlich das 2:2 der USA gegen irgendwen. Ich weiß nicht wen, weil ich es nicht gesehen habe, ich habe stattdessen den Vortrag von Harald Lesch an der Uni Frankfurt zum Thema »Was hat das Universum mit uns zu tun?« gesehen, in dem er Beamte und den WM-Ball beschimpfte. Das war unterhaltsamer als jedes WM-Spiel bislang, ich bin trotzdem nicht bis zum Schluss geblieben, weil ich flißiger Alpha Centauri Hörer und Schauer bin und die meisten Geschichten schon kannte.

 

Er macht das aber wirklich gut, der Harald, weil er zwischen Physik und Philosophie hin unter her springt, der Zuhörer aber immer weiß auf welcher Ebene er gerade ist. Wenn das nächste Fußballspiel also wieder so mittelspannend sein sollte, dann gibt es dafür eine Lösung.

 

Foto AndyRob / flickr.com

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Huckbook: Welthits Dauernd muss ich es vor mich hin- und hersingen. Der Nilzenburger ist dran Schuld, doch hören Sie selbst:

 

Instrument der Liebe by nilzenburger

 

Singt alle mit!

 

Nachtrag:

Auch diesen Welthit möchte ich, auf Anregung des großen MC Winkels, nicht vorenthalten:

 




Ich weiss nicht, was besser ist : )
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Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 7 Ach ja stimmt ja, es ist ja WM.

 

Das hat man schon alleine daran gemerkt, dass Maradona einen weiteren Gefühlsausbruch hatte. Higuain! Und wie süß der Maradona in der Pressekonferenz aussah mit seinem schnieken Bart. Die Argentinier haben sich empfohlen. Der einzige der Mainstreamfavoriten (Brasilien, Italien, Frankreich (muaha), Holland (klar!)) der mich überzeugen konnte. Mich, der aber, das sei an dieser Stelle abermals erwähnt, keine Ahnung hat. Maradona, der vor den Journalisten zunächst einmal klarstellen musste, dass er, obwohl er dauernd an den Rockzipfeln seiner Spieler hängt, nicht schwul sei. Na Gott sei Dank. Ein schwuler Maradona, das wär doch auch nix. Obwohl...

 

Dann noch ein Spiel. Das mit den Griechen bei der WM und Otto Rehhagel, das ist alles sehr befremdlich. Ich muss immer lachen, wenn ich den sehe, den Rehakles. Dabei nannte man ihn doch auch schon mal Otto Torhagel, weil er mal als Trainer von Borussia Dortmund mit 0:12 gegen Borussia Möchengladbach verloren hat, das war 1978. Was noch lustiger war: Otto Rehagel als Trainer des FC Bayern München. Oder noch besser: Ein Aufsteiger aus der Provinz wird Deutscher Meister (wichtig für die ganze Region) oder so: Rehhagel: "Ich beantworte nur noch Fachfragen." Reporter: "Herr Rehhagel, mit welcher Farbe muß ich zu Hause bei mir die Wände streichen?". Ach egal, muss man dabei gewesen sein. Die Griechen sind ja auch immer für eine Überraschung gut, höre ich mich sagen, weil ich unbedingt mal ganz vorne sein will im Phrasendreschbereich.

 

Und dann warf quasi Mexico Frankreich aus dem Wettbewerb. Gewissermaßen. Wenn nicht noch ein Wunder passiert. Raymond Domenech hat hinterher in der Pressekonferenz geweint. Er war schockiert von der Spielweise seiner Männer. Die standen so rum und beobachteten die Mexikaner gelangweilt bei der Ballführung. Die Franzosen waren so schlecht, dass sogar die gar nicht mal sooooo guten Mexikaner wie gute Mexikaner erschienen. Das lag daran, dass die Franzosen sich untereinander nicht leiden können, nicht so richtig, aber eins vereint sie dann doch, sie können alle miteinander den Trainer nicht leiden und wollten ihn mal so richtig auflaufen lassen, aber mal so richtig. Jetzt haben sie es ihm gezeigt, dem Trainer, und sind so gut wie raus aus dem Wettbewerb. Eine kluge Taktik.

 

ABER

 

Ich bin so uneuphorisch und gar nicht im WM-Fieber. Das ist wie, wenn man auf einmal feststellt, dass man sich nicht mehr auf Weihnachten freut. Ich verstehe die meisten Spiele nicht. Wenn ich zu einem Schluss komme, schreibt garantiert irgendjemand was komplett anderes zu diesem Spiel. Sogar Mehmet Scholl hat mir neulich widersprochen und auch mein Kaninchen ist im Tippspiel besser als ich.

Dieses keine Ahnung haben. Das fing alles bei der WM 2002 an. Damals verloren alle Favoriten (bis auf Brasilien) und irgendwelche Fußballzwerge zogen in die Halbfinals ein. Aber war das nicht toll damals? Man saß um 8 Uhr in der Früh zusammen und schaute Fußball. Ich ging damals immer rüber zu den Nachbarn. Die Nachbarn, eine WG aus zwei Versicherungskaufleuten, tranken morgens schon Bier und sahen lustig aus in ihren Deutschland-Trikots. An der Wand hingen die Portraits des jeweils aktuellen Bundeskanzlers und des Bundespräsidenten, sowie ein Fahne im Deutschland-Look. Und so schaute ich mir zusammen mit weiteren Versicherungskaufleuten und einem Inder, der aus unterschiedlichen Anlässen immer "Wuuuull!" rief, die WM in Südkorea/Japan an. Beim Tippspiel der Deutschen Beamtenversicherung, bei dem ich aus nachbarschaftlichen Gründen teilnehmen durfte, tippte ich alle Spiel falsch. Nicht ein einziges Ergebnis war auch nur annährend richtig. Aber als man mich wenige Minuten vor dem Spiel Deutschland vs. Saudi Arabien fragte, was ich denn getippte hätte, da sagte ich 8:0 und sie wissen ja wie dieses Spiel damals ausgegangen ist : (

 

 

 

(Foto von philippe leroyer / flickr.com)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-7 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-7 Thu, 17 Jun 2010 22:36:36 +0200
Huckbook: DUWEISSTSCHON13000 Die Nummer 13 des Stijlroyal Magazines wird erscheinen. Wir haben alle Kosten und Mühen gescheut, mussten sie aber dennoch auf uns laden und das Ergebnis wollen wir feiern.

 

Am 3. Juli 2010 hängen wir im Treibhaus zu Wiesbaden herum. Dort grillt man uns Dings, es gibt etwas zu trinken für okayes Geld, es gibt Stø, Menchen, die das mögen, liegen wie üblich fummelnd im Gebüsch, es gibt Fußi-WM an der großen weißen Wand, Freunde aus allen Teilen des Landes können sich weinend in den Armen liegen, @kcpr (im Stehen) und @stijlroyal (vom Sessel) erzählen Schwänke aus ihren Leben. Ihr könnt natürlich auch die Nr. 13 dort zum dws-Sonderpreis erwerben. Es wird einfach unfassbar supipopupi was natürlich auch an der Location liegt.

 

Kommt (fast, ach was… kommt) alle!

 

3. Juli 2010 / ab 18:00 Uhr bis ultimo

Treibhaus / Klarenthalerstraße 127 / Wiesbaden

 

Das DWS13M auf Facebook.

 

Traditionsgemäß könnt Ihr Euch unten in den Kommentaren über Mitfahrgelegenheitsgelegenheiten verständigen. Wer Übernachtungsmöglichkeiten braucht, bitte mail an info@stijlroyal.de Wir haben Tipps und vermitteln Schlafplätzchen mit oder ohne Frühstück.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/duweisstschon13000 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/duweisstschon13000 Thu, 17 Jun 2010 14:57:57 +0200
Huckbook: Hau Ruck-Gesellschaften Da ich ja panische Angst habe, des Deppenleerzeichens bezichtigt zu werden, liege ich oft nachts Britze-Bratze wach im Bett und habe eine Menge Sorgen deswegen. Und morgens klappert neben dem Fenster ein Bagger der Marke Volvo. Guten-Tag!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hau-ruck-gesellschaften http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hau-ruck-gesellschaften Thu, 17 Jun 2010 10:28:28 +0200
iPotega: Die Fußball-WM 2010 mit Kacper Potega / 6. Tag Heute morgen dachte ich noch: Scheiße, das wird ein langweiliger Tag. Denn wir hatten wirklich platte Arbeit zu verrichten, Fleiß- und Geduldarbeit, bei der mein Gehirn ruhig hätte zuhause weiterschlafen können, wenn nicht ein Interessent, der mein (jetzt: ehemaliges) Automobil erwerben wollte mich frühzeitig aus dem Bett geklingelt und komplizierte Fragen (wie: Haben sie am Freitag Zeit?) gestellt hätte. Wo war ich?

 

Achja richtig. Diese ganze Drecksarbeit erschien mir jedoch als paradiesisch, in dem Moment als ich mir am späten Nachmittag vorstellte ich wäre heute der Trainer oder Mitglieder der spanischen Nationalmannschaft gewesen. Achdujemineh. Das Spiel habe ich nur so zu einem fünzigstel gesehen, aber das ist wohl auch besser so.

 

Viel schlimmer ist aber, dass ich in dem Tippspiel, an dem ich teilnehme, auf Platz 23 gerutscht bin durch den heutigen Tag. Erst versauts Honduras, dann die Spanier. Morgen muss ich Argentinien aber unbedingt sehen, die müssen das für mich reißen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-fusball-wm-2010-mit-kacper-potega-6--tag http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-fusball-wm-2010-mit-kacper-potega-6--tag Wed, 16 Jun 2010 23:31:31 +0200
Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 6 Bei Chile vs. Honduras gab es bei uns im Büro afrikanischen Pamp mit Karotten und Kochbanane zu Mittag. Da haben wir uns für ein paar Minuten wie richtige Afrikaner gefühlt. Ein paar Minuten mal nicht wie angestrengte Deutsche mit Deadlines, Befindlichkeiten und schwarz, rot, goldenen Außenspiegelkondomen.

Diese Beflaggung und jetzt die Bekondomung, das war ja vor Jahren noch so ein Nazischock. Wenn Leute in ihrem Garten die deutsche Fahne gehisst hatten, dann fand ich das schwierig. Im Zweifelsfalle waren das natürlich Nazis. Dann während der WM 2006 (im eigenen Land) dachte ich mir, dass mich eine Fahne, gleichwelchen Landes, überhaupt nicht anficht. Ich empfinde weder Ehrfurcht noch Stolz, auch keinen Hass, ich empfinde überhaupt nichts für eine Fahne. Es tut mir ja auch leid. Aber dann wird das Thema hochgekocht. In Twitter und Facebook lese ich immer wieder, wie schlimm die Leute das finden und wie chauvinistisch und weltgeneserisch und dass jetzt auch die "Bullenschweine" ihre Kraftfahrzeuge beflaggt hätten und dass das ja dann nur noch ein kleiner Schritt zur SA sei. Alles Schweine und so. Ich habe heute ein paar dieser "Bullenschweine" gesehen. Sie hatten sich diese hawaiianischen Kunstblumenkränze in unseren staatstragenden Farben um den Hals gehängt. Sie sahen dabei gar nicht aus wie Schweine, auch nicht wie Nazis und, viele wird das überraschen, auch nicht wie Nazischweine. Sie sahen aus wie zwei fröhliche Polizisten, die unseren Club (DFB-Auswahl) supporten und ansonsten ihrem Job nachgehen. Ich glaube diese Einschätzung ist realistisch. Ich würde mir jetzt keine Flagge an mein Auto hängen, die Frau fände das auch nicht schön, sagt sie, aber ich finde das okay, wenn andere das machen. Schließlich regen sich die Rechten ja über diese Volksbeflaggung ordentlich auf, was mir gefällt, wenn sie sich aufregen. Von wegen Entweihung von nationalen Symbolen und so. Nationale Symbole können mich mal. Wichtig wäre jetzt nur, nicht überzuschnappen und die Weltherrschaft anzustreben. Wir sollten lieber brav weiter unsere Autos bauen (vielleicht zur Abwechslung mal mit ökologisch sinnvoller Motorisierung) unsere Gässchen kehren, ordentlichen Wein keltern und gutes Bier herstellen und die Klappe halten. Das Anfeuern, mitfiebern, das schwarz, rot goldene Phänomen ist ja überhaupt nicht das Problem.

 

Als wir uns später Schweiz gegen Spanien reinzogen, da war ich froh, dass ich keine Ahnung von Fußball habe. Mir hat das Spiel Spaß gemacht, auch wenn es wohl unabänderbar ist, dass alle Italien sein wollen. Diese einschläfernde Rumstehen, hinten alles zumachen und dann schwupp die wupp ein Tor, wenn alle längst einen narkoleptischen Anfall nach dem nächsten haben. Weiß ich nicht. Das gilt bei Fachgreisen sicher als genial und gut gemacht, aber wie soll das weiter gehen? Als ob die Leute das nicht merken. Aber die Leute merken ja ohnehin so gut wie nichts. Die Leute wählen ja auch dreimal hintereinander Roland Koch zum Ministerpräsidenten. Am Ende hat die Schweiz gewonnen und Fred fand aber die Spanier top banana und ich habe ja eh keine Ahnung.

 

Und am Ende des Tages war ich dann traurig, denn die Urus schickten die Bafana Bafana mit 3:0 nach Hause. Also sie schickten sie nicht nach Hause, weil sie ja schon zu Hause sind. Sie ließen sie einfach zu Hause stehen. Noch nie ist ein Gastgeber bei einer WM ausgeschieden.

Aber es wird wohl nicht zu ändern sein. Das wird ja dann noch dröger da in Südafrika, alle spielen wie Italien und die Afrikaner sitzen zu Hause vor dem Fernseher. Ach herrjeh.

 

 

 

(Foto von ohaoha / flickr.com)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-6 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-6 Wed, 16 Jun 2010 20:41:41 +0200
Huckbook: Hurra-Gesellschaft http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hurra-gesellschaft http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hurra-gesellschaft Wed, 16 Jun 2010 10:28:28 +0200 Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 5 Ich sage jetzt einmal Demokratische Volksrepublik Korea und dann aber der einfachheithalber Nordkorea. Für die politisch Korrekten.

 

Also hier, jetzt mal echt. Es gibt gar keine Favoriten mehr und die Brasilianer spielten in der ersten Halbzeit halbseiden und pomadig. Kein Bock. Wie immer, wenn die Leute glauben, sie wären auf der Sonnenseite der Brillianz geboren. Das geht zum Glück ganz gerne mal schief. Aber auch nicht immer. Naja. In der zweiten Halbzeit hat Carlos "o alemão" Dunga den Jungs die Sambabeine langgezogen und dann standen die Brasilianer auf einmal fast durchgehend in der Spielhälfte der Nordkoreaner. Und als alle ein bisschen mit den Gedanken schon beim Jägerhundeschnitzel an Kim Chi waren, wachten die Brasilianer auf und Maicon bananenflankte das Ding ins Nordkoreanische Tor. Anschließend unkte die Twitterbande, der Torwart hätte jetzt ein Problem mit Kim Jong-il. Das kann natürlich sein, aber das war kein Torwartfehler, das war einfach schönes Tor. Das gebe ich nicht gerne zu, denn Brasilien ist mir im Allgemeinen zu pomadig (ich überlege mir noch, ob ich in diesem Text ein weiteres mal "pomadig" schreibe). Aber sie spielen einfach besser, was soll man machen. Das ewige barfuß-am-Strand-Ding. Das 2:0 von Elano war ja dann auch ocheeso. Und als das Spiel und ich so vor uns hin dümpelten, da machte doch tatsächlich Yun Nam Ji den 1:2 Anschlusstreffer. Ach, die Nordkoreaner waren nicht schlecht. Sie haben sich bemüht, waren auch gar nicht so unsicher am Ball, wie man das von den Mitgliedern der Achse des Bösen im Allgemeinen erwartet und hatten am Ende leider Pech, dass die Brasilianer mal 17 wache Minuten hatten. Ich hoffe (wie immer) Fred sieht das (wie ja eigentlich nie) genauso.

 

Heute mittag, bei den Neuseeländern war's irgendwie ganz lustig. Die Slowaken versuchten ein bisschen was so untenrum, hatten aber im Abschluss kein Glück und die Neuseeländer rackerten sich zum abschliessenden Ausgleich. Das ist immer so. Die "kleinen" Mannschaften gehen vor wie der FC Weinheim gegen Bayern München in der ersten Runde des DFB-Pokals und der hat ja, ich erzähle hier nichts neues, seine eigenen Gesetze. Der Pokal, nicht der FC Bayern. Okay, der auch. Aber man muss den Sack aufzumachen. Der Drops ist vor dem Abpfiff noch nicht gelutscht. Das Runde muss in das Eckige. Die Null muss stehen. Vorne immer einer mehr als hinten. Manni Bananenflanke, ich Kopf, Tor! Es sind Worte gefallen. Jetzt werden Taten fallen.

 

Oder wie Erik Meijer mal treffend feststellte: Es ist nichts scheißer als Platz zwei.

 

 

 

 

 

(Foto von pneumatophor / flickr.com)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-5 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-5 Tue, 15 Jun 2010 23:17:17 +0200
iPotega: Die Fußball-WM 2010 mit Kacper Potega / 5. Tag Freunde, macht mal halblang.

 

Mit Ruhm haben sich die Favoriten (bis auf Deutschland, da sind wir halt mal d'accord) bisher sicherlich nicht bekleckert. Portugal, Italien, Argentinien, Holland und heute auch Brasilien haben nicht unbedingt die Spielstände geliefert, die sich Fußballfans in aller Welt erhofft hatten. Für vile jetzt schon ein Grund, um Deutschland als frühzeitigen Weltmeister zu feiern. ABER: Erstens ist das die Vorrunde, zweitens nichtmal so richtig, es ist das erste Spiel gewesen, und drittens war es gar nicht so scheiße.

 

Man kann es den Profitrainern vor den deutschen Fernsehern schließlich nicht recht machen. Die finden Brasilien scheiße, weils eine Mannschaft aus Einzelpersönlichkeiten ist (also keine Mannschaft). Jetzt sind alle Stars weg (und mit Stars meine ich: Spieler, die ich kenne) und alle meckern, dass da zu wenige brilliante Einzelleistungen zu sehen waren. Da ist man dann halt eher für die Nationalmannschaft einer Diktatur.

 

Klarofatz, heute wäre das »alte« Brasilien, mit Ronaldinho (den kenn ich!), der auch mal alleine an einer Fünferkette vorbeikommt (weil er vorbeikommen will und es überhaupt probiert), die bessere Idee gewesen – gegen die Nordkoreaner, die die eigene Hälfte nur verließen, um den Brasilianern gelegentlich mal den Rasen zu zertreten und stattdessen zu 438957843st im eigenen Strafraum kampierten.

 

Aber hier: Portugal ist nicht Nordkorea und die Elfenbeinküste auch nicht. Und von den potentiellen Achtelfinalgegnern kann das koreanische Mauern auch keiner nachmachen (sind im Deutschen Team eigentlich ... egal).

 

Also nehmet euch in Acht!

 

 

Foto: pulguita / flickr.com

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-fusball-wm-2010-mit-kacper-potega-5--tag http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-fusball-wm-2010-mit-kacper-potega-5--tag Tue, 15 Jun 2010 22:52:52 +0200
Huckbook: Neuseeland Als ich gestern mal spaßeshalber meinte, dass Neuseeland Weltmeister würde, da.... ach naja.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/neuseeland http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/neuseeland Tue, 15 Jun 2010 09:41:41 +0200
iPotega: Die Fußball-WM 2010 mit Kacper Potega / 4. Tag Och menno. Ich habe mich in Anbetracht der Qualifikations- und Testspielergebnisse ja total auf die Niederländer gefreut, das wird man hier herausgelesen haben ab und zu. Und dann sowas.

 

Dem Huck stimme ich nicht zu. Die Holländer haben Stürmer, die die Spiele auch immer rissen bisher, das beweisen doch die riesigen Zahlen bei den Spielergebnissen bisher. Aber heute rannte die gesammte Mannschaft unkoordiniert durch den Raum, standen sich gegenseitig im Weg und im ersten Moment dachte ich noch, dass das mit Sicherheit eine verdammt intelligente Verwirrungstaktik sein muss, bis ich leider feststellen musste, dass das erste Tor nur mit Hilfe eines etwas vertrottelten dänischen Verteidigers fallen konnte, dessen Bewegungen mehr an Doodle Jump als Fußball erinnerten. Aber das wird sicher noch, einer der »großen Vier« war ja verletzt.

 

Viel lustiger fand ich aber Italien. Wie machen die das immer. Irgendwie zu einem seltsamen Tor gelangen und die nächsten Spiele stolpern sie sich irgendwie ins Achtelfinale, spielen sich fast unbemerkt (weil eben auch »irgendwie«) bis ins Finale und kaum hat man sich versehen sind die wieder Weltmeister. Diese Mannschaft scheint auszumachen, dass keiner so recht glaubt, dass sie Fußball spielen kann.

 

Interessant auch die frisurentechnischen Parallelen. Der modische Stürmer von heute trägt Glatze. Ist mit sowohl bei den Holländern als auch den Italienern aufgefallen, ich erwarte morgen bei Brasilien ähnliches.

 

So lange Podolski also noch Haare auf dem Kopf hat, kann Deutschland nicht Weltmeister werden.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-fusball-wm-2010-mit-kacper-potega-4--tag http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-fusball-wm-2010-mit-kacper-potega-4--tag Tue, 15 Jun 2010 00:04:04 +0200
Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 4 Also ich muss ja mal erwähnen, dass ich persönlich der allerletzte wäre, der irgendeinen Ball in irgendein Tor befördern könnte. Höchstens zu Fuß, in der Hand und dann auch nur ganz langsam. Menschen, die mich kennen haben sich das sicher schon gedacht.

 

ABER TROTZDEM: SO NICHT MEINE HERREN

 

Wozu bezahle ich denn überhaupt Fußballgebühren an die Fifa? Wenn ich Kreisliga-Fußball sehen will, gehe ich runter zu Schierstein 08. Ich kann ja verstehen, dass einem beim ersten Spiel bei so einer Weltmeisterschaft ein bißchen das Herz in die Hose rutscht, aber... HALLO... Holland, Italien, Kamerun, naja Kamerun, denen darf ruhig auch mal das Herz in die Hose rutschen. Die Italiener haben irgendeinen Kram zusammengespielt und weil sie ja dann irgendwann doch ein Tor schießen, müssen Sie anschliessend auch so hysterisch herumfuchteln, als hätten sie grade das ganz große Ding gestemmt. Unangenehm.

 

Wahrscheinlich ist das heute alles so langweilig, weil die alle bei europäischen Clubs spielen, europäische Trainer haben und inzwischen alle wissen was Taktik ist und dass die Null stehen muss. Und dann morgen (15.06.) Brasilien vs. Nordkorea. Was soll denn das sein? Gut, Nordkorea hat 1966 Italien mal mit 1:0 geschlagen und nach Hause geschickt, aber sonst war da nichts, außer dass der Stürmer "die menschliche Abrissbirnge" genannt wird. Da bin ich ja mal gespannt.

Bei den Brasilianiern sind alle Stars außer Form oder haben ein Alkoholproblem und sind außer Form. Das wird nichts. Die Nordkoreaner werden vom Geist des verstorbenen Kim Il-sung mit aberwitzigen Versprechen (was mit Paradies, Fischsauce und leicht bekleideten Damen) nach vorne gepeitscht, versagen aber im Abschluss und sind schießlich froh mit einem 0:0 im Rücken erschöpft aber glücklich ins Hotel fahren zu dürfen.

 

Heute war nix. Die Holländer haben keinen Stürmer. Die Dänen... äh.... was weiß ich, die Japaner haben ausversehen ein Tor geschossen und Paraguay hatte Roque und Fred kann das ja alles eh viel besser erklären.

Morgen setze ich alles auf Neuseeland. Wenn die ins Achtelfinale kommen gebe ich eine Flasche Lambrusco aus.

 

 

 

(Foto von ela2007 / flickr.com)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-4 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-4 Mon, 14 Jun 2010 22:08:08 +0200
Huckbook: Hachtage So ein Tag nach "dem Spiel" ist alles anders, ich beherrsche die Klaviatur des Daseins jetzt noch virtuoser. Es ist ekelhaft : )

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hachtage http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hachtage Mon, 14 Jun 2010 09:55:55 +0200
Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 3 Mimi Klos, Mimi Klos, Mimi Klos dachte ich, als ich Frédéric Valins Text auf Spreeblick las. Ich glaube Fred fand das Spiel nicht so toll oder er findet grundsätzlich Deutschland nicht so toll oder die Typen auf dem Platz oder vielleicht doch und ich hab's nicht verstanden, was gut sein kann. Ich frag ihn mal, im Juli oder so.


ABER

 

Ich aber habe mich so gefreut, als ich das Spiel heute sah. Nicht nur, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben das Ergebnis eines Spieles richtig getippt hatte, was ja noch nicht mal stimmte, weil ich zufälligweise ein Spiel zuvor schon mit dem Ergebnis von Ghana vs. Serbien zum ersten mal im Leben richtig getippt hatte, nein, ich, mit meinem von Gefühlswallungen geleiteten Fußballdings, freue mich halt gerne mal. Und das habe ich dann gemacht. Hab ich ja geschrieben.

 

Es ist nur so, dass ich noch nie eine deutsche Mannschaft auf einem großen Turnier so wunderschön aufspielen gesehen habe. Also relativ auch, klar. So Typen die einfach sich was vorgenommen und das dann auch umgesetzt haben. "So lenamäßig!", höre ich mich sagen. Es geht auch gar nicht um den Gegner, es geht nur um die Art & Weise wie das aussah und wie die Leute, mit denen ich das schaute, reagierten. Das war alles so ein bißchen Hippie. So Opium-rauchende-Menschen-in-Stars-&-Stripes-Fahne-eingewickeltmäßig. Ich mag das Unaufgeregte am euphorisch sein. Ich freue mich ja auch eher in mich hinein. Das wirkt oft so, als sei ich schlecht gelaunt, aber ich mein's ja nicht so. Beim Tor von Cacau zum (natürlich, das weiss doch ein jedes Kind und ich als Bertram Baierlorzer des Fußballbloggens weiss das ja sowieso, ich weiss gar nicht, wie der Paul darauf kommt, dass ich das nicht wüsste) 4:0 jedoch entfleuchte sogar mir ein Jubelschrei. Weil das so schön war. So herausgespielt und auf guten Pässen basierend. Und weil der Trainer zuvor mit der Einwechslung des Torschützen alles richtig gemacht hat und dass nach den Dünken und Zweifeln im Vorfeld, ob das mit Kevin Kurányi und Miroslav Klose alles so richtig war und ob man doch einen Drecksack braucht wie Torsten Frings, genau die richtigen Entscheidung getroffen hat. Das wäre so eine Zukunft. Menschen, gegenseitig auf Augenhöhe, die den Prozess souverän führen, weil Sie von der eigenen Leistungsfähigkeit und von der ihrer Mitstreiter überzeugt sind. Da habe ich mich gefreut.

 

Wir sind auf dem Weg in einen Sommer der Glückseligkeit. Vorbei die Kaiserzeiten und die dumpfbackener Stümper, die nicht nur insgeheim ihre Frauen an den Herd wünschen. Es geht ein Sympathierruck von Deutschland aus und kein Hooiligangegröhle nach irgendeiner Weltgenesung. Einfach mal was können und das dann zeigen ohne, dass davon auszugehen ist, dass die Protagonisten anschließend in den Interwievs nur Stuss reden und peinliche Platitüden dreschen.

 

Und wenn sie jetzt noch Joachim Gauck zum Präsidenten wählen, danach dann bitte diese unfassbare armselige Regierung auflösen, dann kann der Interimskanzler Peer Steinbrück am 11. Juli direkt in Südafrika den Jungs zum Gewinn der Weltmeisterschaft gratulieren. So in dieser putzigen Steifigkeit, die ihm in diesen Tagen des Freudentaumels noch geblieben ist.

 

 

 

 

(Foto von Pierre Pouliquin / flickr.com)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-3 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-3 Mon, 14 Jun 2010 07:35:35 +0200
iPotega: Die Fußball-WM 2010 mit Kacper Potega / 3. Tag Ich schreibe jetzt oben nicht mehr Spieltag. Ich wurde belehrt, dass ein Spieltag ja gar nicht ein ganzer Tag ist, im Sinne von vierundzwanzig Stunden haben. Deswegen eben 3. Tag.

 

Man wird die Hupen auf den Straßen nicht überhört haben, selbst wenn man sich die letzten Tage in einer Murmeltierhöhle verkrochen haben sollte, ohne jeden Kontakt zur Außenwelt – die Mannschaft der Spiegelkondom-Nation hat heute gespielt und gewonnen. 4:0, das Ergebnis ist ja auch kein Geheimnis mehr.

 

Angeschaut habe ich mir das Spiel bei dem zweiten »public viewing« meines Lebens. Mein erstes war 2008 beim Vorrundenspiel Niederlande-Italien, bei dem die Holländer die Südläner mit 3:0 deutlich niederschossen. So ist es zumindest in meiner Erinnerung, zum Fakten-Googlen bin ich jetzt zu faul. So war es aber auch der Tag, an dem ich mich schon beim letzten Mal entschloss für die Niederländer zu sein, bis sie dann aber relativ bald wieder nach Hause fahren durften.

 

Meine zweite öffentliche Liveübertragung eines Fußballspiels sah ich heute beim Abbelwoi Schmidt. Es ist netter dort, als der Name (und die Webseite) vermuten lässt. Ein mittelgroßer Biergarten mit netten Bedienungen, schalem Bier und mäßigen Würsten. Aber man kommt eh nur zum Apfelweintrinken dorthin (so viel hätte ich mir ja auch denken können). Oder eben Fußballschauen.

 

Am interessantesten ist ja wie schnell man in Deutschland von der Pflaume zum Nationelhelden wird. In einer Minute ist Klose noch »der neue Gomez«, in der nächsten ein Franz Beckenbauer (der einzige »große deutsche Fußballer«, den ich kenne). Einmal den Kopf gegen einen Ball halten. In den USA muss man dafür wenigstens ein Flugzeug auf einem Fluss landen.

 

Überhaupt frage ich mich ja eh was unser aller konkreter Nutze sein wird, angenommen Deutschland wird Weltmeister. Weder unfassbarer Reichtum winkt, noch Ehre oder Ruhm für uns Unbeteiligte. Der Gedanke, der mich in der Pinkelpause ereilte, macht die ganze Veranstaltung noch banaler. Aber ich möchte nicht mehr über Fußbalfantum meckern, der Fréderic hat das so schön erklärt mit dem Fußballfansein, dass ich jetzt Fußballfanfan bin.

 

Und morgen spielt dann Holland!

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Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 2 Wenn man bei flickr.com in der Creative Commons-Abteilung nach "Queen Elisabeth" sucht, treten die eigenartigsten Ergebnisse zutage. Immerhin wurden die kopulierenden Vierbeiner auf dem Bild oben von Tom Vogler im Queen Elisabeh National Park in Uganda aufgenommen.

Der Queen bleibt aber auch nichts erspart. Nachdem sich die gnädige Frau gestern anlässlich ihres Geburtstags von zahlreichen Männern mit albernen Fellhüten ausgiebig hat anschreien lassen, hätte man von den Fußballern aus England bei der Begegnung gegen die USA etwas mehr Motivation erwarten können. Aber was kann man von der englischen Nationalmannschaft überhaupt erwarten? Elfmeterschießen jedenfalls nicht.

 

Da es ja heutzutage keine Favoriten mehr gibt, empfand ich auch England als Gegner der Nationalmannschaft der USA (das muss man sich mal vorstellen) nicht als Favorit. Aber ich wünsche mir so sehr, dass die Engländer endlich mal alle (außer Deutschland) in Grund und Boden spielen. Und das kam so: Seit ich mir im Jahre 1984 mal ein Zweitligaspiel des FC Chelsea anschaute und sah wie da die Zuschauer, die nicht allzu reichlich erschienen waren, dennoch 90 Minuten mit Herz und natürlich ohne Verstand ihre Mannschaft nach vorne sangen, hat es mich fasziniert.

Anschließend war ich Gast an der "White Hart Lane" im Stadion der Tottenham Hotspur gegen Aston Villa. Es war großartig. Beide Vereine waren im Laufe der Saison mal ganz dicht dran an der Spitze, konnten die Spielqualität in der Premier League aber nicht halten (Die Spurs wurden gewannen aber in diesen Jahr den UEFA-Cup.) Die Spurs gewannen das Spiel 2:1, das Stadion war total aus dem Häuschen. Die Atmosphäre der Supporter und aber auch und vor allen Dingen die Art und Weise wie da gespielt wurde, hat einfach Spaß gemacht. Dabei meine ich nicht die Spielweise an sich, die war ja schon immer eher einfach und kraftvoll wie es das Klieschee will: Kick & Rush. Nicht unbedingt spannend, wie da ein Ball vors Tor gebracht wurde. Aber das Spiel wurde nicht durch andauerndes Fallenlassen und komische Fouls unterbrochen. Eine Schwalbe macht einfach keinen Sommer in englischen Stadien. Das gefiel mir insgesamt.

Was mir auf den Sack ging, waren die ständigen Zweite-Weltkriegs-Kompensierungen in den englischen Medien und natürlich musste man als Deutscher von mindestens 25 Menschen pro Besuch auf der Insel mit "Heil Hitler" so voll total lustig begrüßt werden. Ich war es schließlich leid, mir nachzusagen zu lassen, wir wollten mit dem Panzer per Blitzkrieg auf das englische Tor zu fahren um dort kriegstechnisch aktiv zu werden.

Schließlich war es die WM 2006 ("im eigenen Land"), die den Engländern endlich mal ein einigermaßen realistisches Bild auf das Land der Krauts ermöglichte und so kam es, dass mir ihm Rahmen eines Public Viewings in Frankfurt am Main ein englischer (selbstverständlich stockberunkener) Fan heulend im Arm lag und sich bei mir bedankte, dass wir hier doch alle so voll total nett und gastfreundlich wären ("almost like Hippies") und das Bier sei viel besser als auf der Insel und das schöne Wetter und die schönen Girls und weit und breit keine Panzer... das werde er zu Hause alles erzählen, schluchzte er, dann werde alles wieder gut werden. Ich war gerührt. 100 Jahre Coventry vs. Dresden waren vergeben. So einfach kann es sein.

 

Nun kann es natürlich passieren, dass der Torhüter der Engländer in die Verlegenheit kommt einen Ball, der auf das englische Tor zu steuert, diesen rechtzeitig vor der Torlinie mit einer Glanzparade vor dessen kompletten Überschreitung zu verhindern. Hahahaha! Sie müssen wahrscheinlich selbst lachen. Das geht ja gar nicht:  Ein englischer Torwart, der einen Ball fängt. Das ist ungefähr so absurd, wie eine englische Elf, die ein Elfmeterschießen gewinnt oder eine, die sich in wichtigen Spielen, zum Beispiel nach einem Rückstand, aufrafft und zum Zwecke des Sieges auftrumpft. Mal von dem 5:1 gegen Deutschland in der Qualifikation zur WM 2002 am 1. September 2001 in München abgesehen. Naja, in diesem September gingen ja noch ganz andere Sachen schief. Reden wir nicht mehr drüber. Aber die englischen Torhüter sind schon eine echt lustige Angelegenheit. Ich erinnere zu gerne an "Porno Earl", der im Tor stand, als das schnellste Gegentor der WM-Qualifikationsgeschichte gegen San Marino fiel, nach immerhin 8 Sekunden und einem herrlichen Rückpass von Stuart Pearce. Im Rahmen dieser Tradition agierte auch Rob Green, der beim Einfangen des ersten Tores, statt des Balles, eher unglücklich, dafür aber lustig aussah.

 

Alles in allem waren die Engländer also heute wieder ganz sie selbst. Schubsten lustlos den Ball vor sicher her, setzten ihre jeweiligen Qualitäten, die sie in den Ligaspielen scheinbar besser abrufen können, als in der Nationalmannschaft, nur am Rande und leidenschaftslos ein. Wahrscheinlich haben sie sich auch gedacht, dass die Amys eh kein Fußball spielen können und weil man das Spiel ja quasi erfunden hat, ist die Sache ja gebongt. Schließlich ist man ja schonmal Weltmeister geworden, auch wenn man in diesem Finale nur 3 Tore geschossen hat, weil, das eine, das war ja keins. Es hat nur einen Fluch ausgelöst, der es der englischen Nationalmannschaft unmöglich macht bis zum Jahre 2066 ein entscheidendes Spiel zu gewinnen und wenn es mal eng wird, dann kommt die Hand Gottes ins Spiel.

 

Ich finde das schade, ich mag die Engländer und ich hätte mir mehr englische Fangesänge und weniger Uweseelers gewünscht und dass die Engländer die Amis mit 5:1 nach Hause schicken. Die Amis… verstehen Sie? Die USA soll von mir aus bis zum Ende aller Tage Basketballweltmeister sein oder was auch immer für eine Dominanz im American Football spielen, im Bseball von mir aus, sie können ja auch die nächsten 52 Weltmeister im 100m-Lauf stellen, aber ich möchte nicht, dass die USA Fußball-Weltmeister werden. Mit oder ohne Barrack Obama.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-2 Sun, 13 Jun 2010 08:05:05 +0200
iPotega: Die Fußball-WM 2010 mit Kacper Potega / 2. Spieltag Zugegeben – ich habe heute insgesamt nicht mehr als zehn Minuten Fußball gesehen. Doch diesmal waren es nicht das Vuvuzelatröten, das das Spielbetrachten ungenießbar machte, sondern die griechische Nationalmannschaft, auf die ich getippt hatte. Sie haben mich ganz arg enttäuscht. »Früher«, als ich noch ein bisschen kleiner war, hatte ich für meinen GameBoy ein Fußballspiel, bei dem traf man am Ende der Meisterschaft immer auf ein Team in komplett schwarzen Trikots. Bei dem konnten alle Spieler doppelt so schnell laufen und eigentlich jeden Zweikampf gewinnen. Den Griechen muss es heute so ergangen sein wie mir damals. Und auch im Spiel hieß der Gegner Südkorea. Die habens schon damals gewusst, die Spieleentwickler.

 

Vom Stand des zweiten Spiels habe ich dann im Auto gelesen, als auf einem Parkplatz in Wiesbaden Sonnenberg eine Kuchenübergabe zwischen der Frau und einer Freundin der Frau stattfand. Es war eine Szene wie aus einem Gangsterfilm, weil die Übergebene (also die, an die übergeben wurde) auf dem Weg zu einer Hochzeitsfeier war und ihr Mann in schwarzen Anzug gehüllt wache hielt.

 

Auf dem Weg zum Supermarkt habe ich heute übrigens die ersten an Autos montierten Fähnchen gesehen. Bei Twitter lese ich seit Tagen ja schon Beschwerden, jetzt habe ich es »endlich« auch selbst erleben dürfen.

 

Auf das Spiel England-USA habe ich mich eigentlich gefreut, das ist ja ein bisschen so wie Deutschland-Österreich. Also, ihr wisst schon. Aber dann habe ich eine halbe Stunde vorher angefangen Lost zu schauen und ich musste unbedingt erfahren warum Jack plötzlich mit »den Anderen« Football spielt und nicht in einem Käfig eingesperrt unbedingt in Freiheit will. Und schon stand es 1:1 und das Spiel wurde abgepfiffen. Vielleicht bekomme ich so aber dieses Wochenende noch die dritte Staffel fertig.

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Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag 1 Das erste Spiel, Südafrika vs. Mexiko, schaute ich mir auf der Geburtstagsfeier meines alten Freundes Boris Claudius Kaspar Kreisle Edler von Hellborn an. Boris Claudius Kaspar Kreisle Edler von Hellborn ist ganz anders als sein Name es uns weismachen will. Er hat drei kluge Töchter und eine Frau, die eine Saisonkarte für die Heimspiele des 1. FSV Mainz 05 besitzt. Boris Claudius Kaspar Kreisle Edler von Hellborn ist kein Fußballfan, aber ich habe an seinem Geburtstag schon viele Fußballspiele gesehen.

Um das Spiel angemessen betrachten zu können brachte ich, obwohl ich ja gegen das Beamen bin, meinen Beamer mit. Erfreulicherweise war das Wetter dann aber so supidupi, dass der Beamer versagte und so schaute ich mit 12 Erwachsenen, wovon 11 keine Fußballfans waren, 7 Kindern, wovon alle aktive Teilnehmer der Hooliganszene Rheinhessen sind. Fünf von ihnen verfügten über eine Vuvuzela : ( und beherrschten das Spiel auf ihr gar virtuos.

 

Das Gute war (und das meine ich jetzt tatsächlich ironisch), dass wir die Begegnung dann auf einem Apple MacbookPro mit 17" (immerhin) Display schauten, das unseligerweise an eine Brachialstereoanage angeschlossen war, so dass man zwar fast nicht sah, dafür aber 52.000 Vuvuzelas in Orginallautstärke in den Schornsheimer Hinterhof transportiert wurden. Hier möchte ich dann noch an die fünf Vuvuzelas erinnern, die unaufhörlich in einem Tröte-Ohr-Abstand von 30cm meine Nerven an den Rand der Selbstentleibung infernierten.

 

Alle Anwesenden waren für Südafrika, weil, "die Afrikaner müssen unbedingt mal Weltmeister werden!" und alle waren am Ende über das 1:1 enttäuschter als alle Südafrikaner zusammen.

Man darf mit 11 Desinteressierten und 7 Kindern, wovon 5 eine Vuvuzela besitzen, keine Fußballspiele schauen. Das zahlt sich einfach nicht aus. Und weil die Desinteressierten die Regierung stellten, wurde das Macbook durch ein iPod ersetzt. So gab es anschließend statt Uruguay vs. Frankreich dufte Musik und Tintenfische, "weil Fußball ja auch langweilig ist."

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-1_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-fusball-wm-2010-im-huckbook-tag-1_2 Sat, 12 Jun 2010 12:30:30 +0200
iPotega: Die Fußball-WM 2010 mit Kacper Potega / 1. Spieltag Meine Fußballerkarriere begann ja als ich so ca. 6 Jahre alt war bei den Bambinis des FC Bierstadt. Wir waren eine Mannschaft von dicken Jungs, die planlos dem Ball hinterherrannten und die Ansagem des Trainers im Stile von »Wenn wir das Spiel nicht gewinnen, können wir die Kreismeisterschaft vergessen!« mit einem verständnislosen »Na und?« quittierten. Entsprechend waren auch die Erfolge. Ab der F-Jugend, als die Mannschaft wuchs, verbrachte ich die meiste Zeit dann in der Abwehr und später auf der Bank. Nix druff außer Zahnbelag halt.

 

Mit unserem Wegziehen aus Wiesbaden Bierstadt in einen anderen Vorort endete zu Beginn der D-Jugend auch meine Fußballkarriere. Eine Weile trug ich die Sportart aber noch mit mir herum. Oder besser gesagt an mir herum. Denn in meinen frühen Kinderjahren schon war ich Fan der hier mäßig beliebten Mannschaft aus München. Sie hatten rote Trikots und Rot war schon immer meine Lieblingsfarbe, deswegen musste ich natürlich ebenfalls ein solches Trikot besitzen und tragen. Weil aber auch ich irgendwann zu der Erkenntnis kam, dass das nicht die coolste Mannschaft ist, für die man sein kann, wurde ich Manchester United Fan. Auch nicht viel besser, aber die Trikots waren nocheinmal schöner (übrigens wahrscheinlich das einzige Anzeichen im Laufe meiner Kindheit für den später angestrebten Designerberuf). Aus dieser Zeit kenne ich auch einen niederländischen Fußballer: Ruud van Nistelroy. Aber zum niederländischen Fußball gleich mehr.

 

Das Fantum hielt nicht lange. Irgendwann, als ich anfing mich für Relevanteres oder einfach Interessanteres (Meedchen) zu interessieren verblasste das Interesse am Fußball. Ich schaute mir bei Weltmeisterschaften aus Gruppenzwang selbstverständlich trotzdem alle Spiele an. Als Nichtsorichtigdeutscher und Nichtsorichtigpole konnte ich aber für keine Nation sorichtigjubeln. Zumal mir dieses von nationalistischer Exklusion angehauchte WM-Verhalten (heute erst wieder gehört: »die blöden Italiener«, wegen damals, ihr wisst schon) schon immer missfiel.

 

Und jetzt ist schon wieder so eine Weltmeisterschaft und ich schreibe auch noch darüber. Wer hätte das gedacht.

 

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Eine Weltmeisterschaft mit, ich nutze die Metapher jetzt auch mal, Hummeln mehr im Stadion als unterm Hintern. Die beiden Eröffnungsspiele heute waren eher lau, wie Unentschieden halt so sind. Aber dieses Vuvuelagebrumme macht ein lahmes Spiel durch seine Monotonität noch viel unerträglicher. Wäre ich jemand, der in einem Pass ein kleveres strategisches Manöver, das aus der 4-3-3-Aufstellung der Mannschaft resultiert, sähe – dann hätte ich vielleicht Spaß an den Spielen haben können. So wars in beiden Fällen das selbe: 10 Minuten Action, danach Ball hin und her schieben und gegen Ende der zweiten Halbzeit dann wieder ein wenig was los. Im ersten Spiel fielen sogar Tore.

 

Ich habe mir im Vorfeld aber auch sagen lassen, dass Fußball erst dann richtig spannend wird, wenn man für eine Mannschaft ist. Die Mannschaft, für die ich bei dieser WM bin, hat heute aber noch nicht gespielt. Meine Unterstützung erhält nämlich (und damit mache ich mir jetzt mit Sicherheit einige neue Feinde) die Mannschaft aus der Niederlande. Und zwar, weil mir der Fußball-Team Generator der NZZ das so gesagt hat.

 

Außerdem habe ich noch die Erinnerung an die letzte Weltmeisterschaft. Da haben die Holländer nämlich immer viele Tore geschossen. Gegen Ende dann eben auch viele Kassiert, weswegen sie nicht besonders lange am Turnier teilnahmen. Aber wenn Tore fallen, finde ich das prinzipiell super. Und zu guter Letzt ist ja auch das Stijl in unserem Namen dem Holländischen entliehen. Dem holländischen Wortschatz und einer holländischen Künstlergruppe.

 

Meine WM fängt also erst am Sonntag so richtig an.

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Huckbook: Die Fußball-WM 2010 im Huckbook / Tag -1 Die Katze von Anzing, wie sie nach dem batschnassen Leder von der einen in die andere Ecke sprang und im Laufe des Spiels die Farbe des Feldes annahm. Das sind meine ersten Erinnerungen an die Fußball-WM. Die Katze von Anzing heißt mit bürgerlichem Namen Josef Dieter Maier und war der Torwart der bundesdeutschen Nationalmannschaft. Im Vorfeld der Partie zwischen Deutschland und Polen regnete es in Frankfurt, wie es noch nie geregnet hat. Es mutet heute geradezu putzig an, wenn man sich die Bilder anschaut, wie Ordner, Polizei und Feuerwehr, zum Teil barfuß und mit großen Walzen ausgestattet, den See vom Spielfeld schoben. Beim letzten Zwischenrundenspiel der Gruppe B, in dem sowohl Polen als auch Deutschland jeweils 4:0 Punkte hatten, ging es schlicht und ergreifend darum, wer der Finalgegner der Niederländer im Finale am 7. Juli 1974 werden sollte. Mit 30-minütiger Verspätung pfiff schließlich der österreichische Schiedsrichter Erich Linemayr die Begenung an, die später als die »Wasserschlacht von Frankfurt« in die Geschichte eingehen sollte. Der Untergrund war so nass und morastig, dass der Ball nach einem Pass nicht noch einige Meter über den »Rasen« rollte, sondern bei der ersten Berührung mit dem Grün sofort liegen blieb. Alles sah reichlich ungelenk und albern aus. Die Polen, die damals mit dem großartigen Grzegorz Lato einen der besten Spieler Europas in ihren Reihen hatten, wären spieltechnisch der deutschen Mannschaft sicher überlegen gewesen, aber »Football is a simple game: 22 men chase a ball for 90 minutes and at the end, the Germans win«, wie Gary Lineker später einmal treffend anmerken sollte. Ich war sofort begeistert von dem was ich da sah. Und als schließlich die zuvor der DDR unterlegene BRD im Finale die Niederländer mit 2:1 bezwang, da war kein Halten mehr und alle flippten aus.

 

Meine Freude am Fußball war geweckt und als dann 1978 die deutsche Mannschaft sich mit zwei Unentschieden gegen Polen und Tunesien, sowie einem 6:0 gegen Mexico einigermaßen - naja - in die 2. Finalrunde mogelte, wo sie dann auch gegen Italien und die Niederlande keinen Sieg einfahren konnte, waren wir schon  wieder auf dem Boden der Tatsachen angelangt, als wir ahnungslos zum Sommeranfang im Juni 1978 in den Urlaub nach St. Ullrich am Pillersee/Österreich fuhren.

Zum ersten Mal wurde mir am 21. Juni 1978 klar, dass es sich bei einer Fußball-WM nicht einfach um ein paar Fußballspiele zwischen zwei Mannschaften geht, sondern um Politik und chauvinistisches Geplänkel sowie um Adolf Hitler. Während die Anhänger der Nationalmannschaften unserer Nachbarländer oft und aus u. a. diesen Gründen von wenig Liebe zu den Deutschen beseelt waren, waren die Österreicher schier außer Rand und Band. Selbst unsere liebevollen Pensionswirte Kreszenz und Johann waren angespannt wie nie. Ein mir bis dato völlig unbekannter Karl-Heinz Rummenigge schoss Deutschland schnell in Führung, während der Hans-Hubert Vogts in der 59. mit dem ersten Eigentor eines deutschen Spielers bei einer WM ausglich. Es ging ein bißchen hin und her, die Österreicher waren aufgrund ihres Punkteverhältnisses ohnehin schon ausgeschieden, aber es lag eine ungeheuere Spannung in der Luft. Die Österreicher wollten unbedingt gewinnen. Die Gäste im Frühstücksraum des Hauses Kornfeld in St. Ullrich am Pillersee schwitzten und zappelten aufgeregt auf ihren Stühlen umher, bis dann in der 88. Minute etwas Eigenartiges geschah. Hans Krankl nämlich schob zum 3:2 ein und unter den komplett zurückhaltenden ca. 80 Jahre alten Pensionswirten brach ein Inferno aus. Als wir anschließend einen Gasthof aufsuchten, war dort die Stimmung eigenartig und voller Häme. Meine Eltern interessierten sich weder für Fußball, noch für ein deutsches Wesen und hatten auch keinerlei chauvinistische Tendenzen, aber wir wurden ausgelacht, angepöbelt und verhöhnt. Die Schmach von Cordoba hatte uns ereilt. Die ganzen Umstände fand ich damals doof. Dass die WM in einem Land stattfand, das damals von einer korrupten Dikatur unterdrückt wurde, war mir nicht klar und dass ein gewisser Diego Armando Maradona nicht für Argentinien spielen durfte, weil der Trainer César Luis Menotti glaubte, er würde dem Druck nicht standhalten, die bei dieser WM im eigenen Land auf der Mannschaft lastete. Und tatsächlich wäre alles andere als ein Sieg der Argentinier nicht denkbar und von der Regierung auch nicht eingeplant.

 

Seither war ich immer Fan der deutschen Nationalmannschaft. Ich weiss nicht warum das so ist und auch wenn meine Juso-Freunde und die Punks aus meinem Umfeld allenfalls für Algerien oder Albanien waren, ließ ich den Spott über mich ergehen und jubelte für die deutschen Grottenkicker. Sprang 1980 noch ein Europameisterschaftstitel heraus, so spielten die Deutschen bis zur WM 1990 den von Gary Lineker angemahnten Fußball. Sie spielten schlecht, gewannen und zogen 1982 und 1986 ins WM-Finale ein, wo sie jeweils gegen Italien und Argentinien verloren. Erst 1994 und den folgenden Jahren war ich über das jeweils relativ frühe Ausscheiden eher froh, weil es ja alles nicht mehr anzuschauen war. Zur Europameisterschaft 1992 war ich für Dänemark, was sich aber auch irgendwie als ein Fehler herausstellte, weil das ja dann auch nicht witzig ist, wenn ein paar Typen, die den ganzen Tag Pommes Frittes essen und Bier saufen am Ende die Meisterschaft gewinnen. Eigentlich ist sowas ja schon doch witzig, aber halt nur für die Dänen und fast alle anderen Menschen in Europa.

 

Dass ich für die deutsche Mannschaft bin, liegt beileibe nicht an meiner intensiven Liebe für das Land in dem ich lebe. Nationalistische Affinitäten sind mir fremd und ich lehne sie ab. Das Faible für Schweinsteiger und seine Kumpels ist in etwa so wie das "für einen Club sein". Der schwarz-rot-gelbe Lappen, den die Leute schwingen sind die Farben dieser Mannschaft. Das klingt naiv, ist aber auch der Tatsache geschuldet, dass mir das überzogene Wähnen von Nazis in jedem kleinen unsicheren Moment deswegen auf den Sack geht, weil ich glaube, dass das eine Desensibilisierung für tatsächliche nationalistische Sachverhalte zur Folge haben könnte. Ich bin nicht für einen neuen Patriotismus, so etwas ist mir auch zuwider und ich kann damit nichts anfangen, aber an einer jubelnde Menge Leute, die sich einfach freuen, dass ihre Mannschaft gewonnen hat, kann ich nicht viel aussetzen. Was nicht heißt, dass die jubelnde Menge dabei anderen Menschen mit ihrem Überschwang auf die Nerven geht.

 

Deshalb werde ich, wenn auch skeptisch über die abrufbare Leistung und das Können der Jungs, wieder für Deutschland sein und ich werde alles besser wissen und der Jogi hat doch ebenso keine Ahnung wie der Schiedsrichter (Telefon!) da drüben. Ich hätte den Kevin Kurányi mitgenommen und finde den Ausfall von Michael Ballack nur halb so wild und ich will auch keine blöden Sprüche hören wenn Kevin-Prince Boateng dann gegen »uns« aufläuft, weil, er hat's bestimmt nicht so gemeint (Sie wissen schon). Und wenn Deutschland nicht Weltmeister wird, dann soll's eine Mannschaft aus Afrika sein. Aber dafür bin ich ja mindestens schon seit den Zeiten, als noch der damals 38-jährige Greis Roger Milla die Eckfahnen betanzt hat.

 

 

 

Foto von agnieszka / photocase.com

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Huckbook: Öpve Ich hab ja leider überhaupt keine Zeit.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/oepve http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/oepve Thu, 10 Jun 2010 17:09:09 +0200
iPotega: Stijlroyal beim Deutschen Designpreis 2011 nominiert Das Stijlroyal Heimatmagazin des gleichnamigen Designbüros wurde in der Kategorie Kommunikationsdesign für den Deutschen Designpreis 2011 nominiert.

Nach seiner Neugründung im Januar 2010 kann sich das Stijlroyal Designbüro aus Wiesbaden gleich über eine Nominierung beim Deutschen Designpreis 2011 freuen. Nominiert wurde das Stijlroyal Heimatmagazin, das von den Designern zur Selbstdarstellung zunächst als Wiesbadener Stadtmagazin herausgegeben wurde. Nachdem es 2009 mit dem red dot design award best of the best für das Editorial Design ausgezeichnet wurde, ist es bereits der zweite Erfolg für die Wiesbadener Kreativen.

„Das Stijlroyal Heimatmagazin nähert sich dem Thema Heimat abseits von Bratwurst und Oktoberfest. Wir möchten die andere, unchauvinistische Seite des Begriffs Heimat beleuchten”, betont Joerg Haas, einer der beiden Herausgeber des Magazins. Mit dem Thema beschäftigten sich für das Magazin bereits unter anderem Werbestar Sascha Lobo, MDR-Intendant Udo Reiter, Ex Viva-Moderator Nilz Bokelberg sowie die Autorinnen Sibylle Berg und Else Buschheuer.

Bei der Gestaltung des Magazins verzichteten die Designer auf unnötigen Dekor und konzentrierten sich stattdessen auf große, emotionale Bildmotive und eine spielerisch aber trotzdem klar gesetzte Typografie. „Viele Designer verwechseln in unseren Augen verrücktes mit gutem Design. Gutes Design schafft den Inhalten Raum und unterstützt sie mit einer ästhetischen Leichtigkeit, statt sich selbst in den Vordergrund zu drängen”, erklärt Designer und Mitinhaber Kacper Potega den gestalterischen Ansatz des Unternehmens.

Der Preis

Der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland ist die höchste offizielle deutsche Auszeichnung im Bereich Design. Er wird als »Preis der Preise« bezeichnet, denn kein anderer Designpreis stellt ähnlich hohe Anforderungen an seine Teilnehmer. So kann ein Unternehmen nur dann am Wettbewerb um den Designpreis teilnehmen, wenn sein Produkt bereits national oder international ausgezeichnet wurde. Eine weitere Voraussetzung für die Teilnahme ist die Nominierung durch die Wirtschaftsministerien und -senatoren der Länder bzw. durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Das Unternehmen

Das Stijlroyal Designbüro wurde 2010 von Joerg Haas und Kacper Potega gegründet. Es ging aus dem Büro Royalkomm hervor, das Joerg Haas 2002 zusammen mit Robert Glück gegründet hat und wo er bis zu seinem Weggang Ende 2009 als Geschäftsführer und Designer tätig war.
Die Tätigkeitsfelder von Stijlroyal Design decken nicht nur Aufgaben in den Bereichen Corporate und Editorial Design ab, sondern konzentrieren sich auch auf die Konzeption, Gestaltung und redaktionelle Betreuung von Webseiten. Das Stijlroyal Magazin wurde 2007 von Joerg Haas das erste Mal als Wiesbadener Stadtmagazin herausgegeben und ist bis heute zu einem deutschlandweit vertriebenen Periodikum zum Thema Heimat herangewachsen.

Mehr Informationen zum Unternehmen: www.stijlroyal.de
Das Stijlroyal Magazin online bestellen: www.stijlregal.de
Pressefoto: Download
Mehr Informationen zum Deutschen Designpreis: www.designpreis.de


Pressekontakt:

Kacper Potega
Stijlroyal Design & Magazin
Kapellenstraße 61
65193 Wiesbaden

T 0611 3354535
E info@stijlroyal.de

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Huckbook: Gelobte Besserung Man kann ja aber auch ocheeso sein zueinander. Nicht an den Haaren und am Gemüt zupfen geht! Ich sehe blühende Landschaften.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gelobte-besserung http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gelobte-besserung Wed, 09 Jun 2010 08:09:09 +0200
Huckbook: Mal sehn Peperoni zum Frühstück! Ich bin mir sicher das ist in Mexico und Ungarn gang und gäbe. Da kukkt niemand komisch drein, wenn man sich die köstlichen kleinen Fonzies vor 9:00 Uhr in den Rachen schiebt, aber hier heißt's dann gleich wieder: "Der will doch nur auf sich aufmerksam machen, der glaubt doch, der sei was besonderes!" Hier, ich glaube das nicht, ich weiß es.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mal-sehn http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mal-sehn Tue, 08 Jun 2010 09:28:28 +0200
Huckbook: Hausboot Muss ich jetzt schnell... nein nicht schnell... ich muss es intensiv und mit gutem Gefühl tun, nämlich einen Text über Hausboote schreiben und dann was übers Beamen und, dass ich dagegen bin, dass sich Hinz & Kunz überall hin beamen können. Es ist meine Pflicht dies zu tun. Alles. Gähn!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hausboot http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hausboot Mon, 07 Jun 2010 09:28:28 +0200
iPotega: Average Reading Time Die Informationsflut, die auf uns täglich niederprasselt, wird immer größer. Unsere Aufmerksamkeitsspannen verkürzen sich. Die Folge: Wir möchten keine langen, ausschweifenden Texte mehr lesen. Texte müssen heute auf den Punkt kommen. Um das zu erleichern, präsentieren wir heute den ART-Wert (Average Reading Time).

 

Average Reading Time (ART) Generator von Stijlroyal Design

 

Der ART-Wert beschreibt wie lange etwa ein durchschnittlicher Erwachsener, der die deutsche Sprache flüssig spricht, für das Lesen eines bestimmten Textes brauchen wird.

 

Der Wert wird mit Hilfe einer Formel berechnet, die auf Erfahrungswerten aus verschiedenen Studien basiert, bei denen Erwachsene deutsche Texte auf Zeit gelesen haben. So konnte ein mathematischer Ansatz entwickelt werden, mit dem wir heute in der Lage sind die durchschnittliche Lesezeit vorherzusagen.

 

Der ART soll dem Leser Orientierung bieten, wieviel Zeit ein Text in Anspruch nehmen wird, und lässt ihn zum anderen diese Zeit bewusster erleben. Die wenigsten können nach dem Lesen eines Textes sagen wie lange sie tatsächlich dafür gebraucht haben.

 

Aber auch für die Autoren ist der ART eine Hilfe. So können Texte an die verkürzte Aufmerksamkeitsspanne der Moderne angepasst werden ohne den Text mehrfach selbst gegenlesen zu müssen.

 

Es wäre denkbar neben jedem Artikel und jedem Blogbeitrag diesen Wert mitanzugeben, um einen Standard zu setzen, der für Orientierung und Optimierung sorgt. Was bei Filmen, DVDs und Reportagen längst der Fall ist, könnten wir jetzt auch im Internet möglich machen. Einen denkbaren Ansatz zeigt auch unsere Inspirationsquelle iA im Artikel "Designing for iPad". Hier wird der ART-Wert als eine Art Progress-Bar genutzt. Es sind aber noch unendlich viele andere Einsatzmöglichkeiten denkbar.

 

ZUM AVERAGE READING TIME GENERATOR

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/average-reading-time http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/average-reading-time Wed, 02 Jun 2010 09:30:30 +0200
iPotega: Oh mein Gott! Die neue Regierung in Ungarn hat die Grauenhaftigkeit ihrer Webauftritte erkannt und gelobt Besserung. So beispielsweise auf der Seite des Landwirtschaftsministeirums.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/oh-mein-gott http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/oh-mein-gott Tue, 01 Jun 2010 17:25:25 +0200
Huckbook: Ein bisschen Frieden Und dass die Menschen nicht so oft weinen!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ein-bisschen-frieden_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ein-bisschen-frieden_2 Tue, 01 Jun 2010 08:55:55 +0200
iPotega: Empire State of Mind Strikes Back

 

Nerdtum kombiniert mit diesem wundervollen Song, da kann ich nicht anders, als das hier zu posten!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/empire-state-of-mind-strikes-back http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/empire-state-of-mind-strikes-back Mon, 31 May 2010 13:01:01 +0200
Huckbook: Peng Ich muss ein Interview vorbereiten und ich muss mir Gedanken machen wegen Mittwoch und der Lesung im Yuma (Yuma-Bar, Reuterstraße 63, Berlin) und ich muss zur Druckerei und ich muss einen Artikel über Heimat schreiben und zwei Betonartikel und wegen der nächsten Wohnmobilbetontour und... und... ach ja...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/peng http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/peng Mon, 31 May 2010 09:53:53 +0200
Huckbook: EIn bisschen Frieden Na also, es geht doch:


Gefunden auf dem wunderbaren oslog.tv von Lukas Heinser und Stefan Niggemeier.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ein-bisschen-frieden http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ein-bisschen-frieden Sat, 29 May 2010 08:46:46 +0200
iPotega: Jetzt haben wir es geschafft Nach Monaten der Recherche, der vom Tippen gebrochenen Finger und geflossenem Publikationsschweiß, haben wir es endlich mit dem Cascade Magazin auf die Startseite von Rivva geschafft. Die Reaktionsübersicht könnte noch gefüllter sein, aber wir arbeiten daran. Schön auch die Zuordnung zu "Kultur". Da fühlen wir uns doch wohl.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/jetzt-haben-wir-es-geschafft http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/jetzt-haben-wir-es-geschafft Fri, 28 May 2010 23:09:09 +0200
Huckbook: Der Eitelkeit

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-eitelkeit http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-eitelkeit Wed, 26 May 2010 08:48:48 +0200
iPotega: Lesenswertes post Pfingsten Stell dir vor Krebs ist heilbar - und keiner zahlt

Darüber wie DCA ein Meilenstein im Kampf gegen Krebs sein könnte, den die Pharmaindustrie nicht finanzieren möchte.

 

How to save the news

Wie Google mehr für die Nachrichtenindustrie tut, als diese zugeben möchte. Schön recherchiert und gut geschrieben.

 

The 4 Big Myths of Profile Pictures

Statistische Auswertung dessen wie ein optimales Profilbild auf Partnerbörsen aussehen sollte.

 

Und in eigener Sache:

 

Auf dem Gutshof

Aus der neuen Serie »Wohnträume« von Huck Haas auf Cascade über verschiedene Heimatformen.

 

Über Geschmack lässt sich streiten

Ich selbst über verschiedene Formen der Retaurantkritik und deren Sinn und Unsinn. Müssen Sie lesen, weil es das erste und letzte Mal ist, dass ich etwas über Essen schreibe, wo kein Fastfood vorkommt. Vermutlich.

 

 

Foto: cote / flickr.com

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/lesenswertes-post-pfingsten http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/lesenswertes-post-pfingsten Tue, 25 May 2010 15:36:36 +0200
Huckbook: Genau jetzt Hier im Dschungel und mit einem Glas feinstem Dingsbums, da beginnt der Tag gleich wie ein nimmersattes Raupentierchen. Der Balkon hier, der ist mein Freund. Ich würde ihn gerne mitnehmen, wenn wir dereinst fort ziehen. Bla bla bla bla... egal.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/genau-jetzt http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/genau-jetzt Tue, 25 May 2010 08:48:48 +0200
Huckbook: Uh Ah, it comes! Mitte Mai ist irgend rum, das haben Sie sicher jetzt alle bereits gemerkt. Mitte Mai sollte aber auch das Stijlroyal Magazin mit der Nummer 13 herauskommen. Das schaffen wir nicht mehr. So viel kann man jetzt schon sagen, ohne über hellseherische Fähigkeiten zu verfügen.

Allen, die aber jetzt schon sehnsüchtig warten, sei gesagt: der Plan ist, dass es Ende kommender Woche (21. KW) vom Drucker kommt und dann übernächste Woche (22. KW) ausgeliefert, bzw. versendet wird. Die Terminwahrscheinlichkeit liegt bei 91,13%.

 

Darüber hinaus kann man es auch am 2. Juni in der Yuma-Bar auf der Leseveranstaltung von Frédéric Valin aka @freval »Read on, my dear - der Lesebühne mit Spreeblick« erwerben. Dort lesen dann auch diverse Autoren dieser Ausgabe. Einer der Herausgeber wird anwesend sein und wie immer irgendwo herumsitzen und seltsame Sachen trinken. Genaues in Kürze.

 

Ab nächster Woche werden dann sämtliche Editionen und Sondersuperatomlimitededitionen, sowie T-Shirts und Plakatversionen im Stijlregal verfügbar sein.

 

Und jetzt bitte wieder raus in die Sonne gehen!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/uh-ah-it-comes http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/uh-ah-it-comes Sun, 23 May 2010 18:06:06 +0200
iPotega: Jimi!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/jimi http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/jimi Sat, 22 May 2010 17:59:59 +0200
Huckbook: Frühigkeit 7:11 Uhr, gewaschen und frisiert im feinsten Wir-nennen-es-Arbeit-Zwirn und bereit einen fulminanten Text über ein Baumhaus zu schreiben: ich jetz.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fruehigkeit http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fruehigkeit Fri, 21 May 2010 07:18:18 +0200
Huckbook: Hurra II / Die Rückkehr Die gute Laune von Roy Ayers ist schon nur sehr mühsam zu ertragen. Aber gleich wird alles gut. Kundenbesuch und eventuell ein Büro besichtigen und eventuell oder wie man hier sagt: eff ende well... mal so in der Gegend rum fah... aber wen interessiert das?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hurra-ii-die-rueckkehr http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hurra-ii-die-rueckkehr Wed, 19 May 2010 08:34:34 +0200
iPotega: Wikipedia Redesign Die beliebteste aller Online-Enzyklopädien, wenn nicht sogar die beliebteste aller Enzyklopädien aller Zeiten, wurde einem kleinen Redesign unterzogen. Obwohl es ein großer Schritt nach vorne war, ist in meinen Augen und für meinen Geschmack noch vieles da, das sich besser machen ließe. Getreu der furchtbaren Pipi Langstrumpf-Philosophie »Ich mache mir wie Welt, wie sie mir gefällt«, habe ich die Wikipedia mal so gestaltet, wie ich sie gerne hätte.

 

Wikipedia Redesign by Kacper Potega, Stijlroyal - Startseite

 

Insgesamt wünsche ich mir ein Drei-Spalten-Layout. Navigation links, Hauptinhalte in der Mitte und Kurzinfos und ähnliches nach rechts. Das bisherige Layout, das sich in der Breite an die Browserfenstergröße anpasst, mag zwar in Programmiererkreisen super ankommen, ich finde aber kurze Zeilen und klare Struktur wichtiger. Aus diesem Grund hat das Layout auch nur 1000 Pixel Breite.

Und: Für mich ist bei der Wikipedia das wichtigste die Suche. Sie darf nicht oben oder links verschwinden auf der Startseite, sie muss groß drauf. Ebenso wie die tollen Bilder, die es auf Wikipedia teilweise gibt. Warum verstecken oder nur klitzeklein irgendwo abbilden, statt direkt unter die Überschrift ein tolles, großes Bild zu zeigen? Das habe ich nie verstanden.

 

Wikipedia Redesign by Kacper Potega, Stijlroyal - Artikelansicht

 

Und selbiges gilt für die Artikelansicht. Die Kurzinfos nach rechts (wie bisher auch) und den Hauptcontent mit großen, guten Bildern in die Mitte.

An dieser Stelle wird die Navigation wichtig. Bisher tummelt sie sich irgendwo auf der Seite verteilt. Ein Stück links, ein Stück als Registerkarten über dem »Artikelrahmen« und der Rest ganz oben am Browserfenster klebend. In meinem Entwurf gibt es eine zentrale Navigation, die in drei Hauptpunkte gegliedert ist: Bearbeiten, Username und Hilfe. Unter ersterem befindet sich alles rund um die Artikelerstellung und -bearbeitung, Diskussionen etc., während der Punkt mit dem Usernamen zu Optionen wie Einstellungen, Sprachauswahl und so weiter führt. Hilfe dürfte sich von selbst erklären.

 

Wikipedia Redesign by Kacper Potega, Stijlroyal - Navigation

 

Die drei Icons rechts daneben sind Beispiele (Neuer Artikel, Drucken und als Favorit markieren), es wäre aber denkbar sie beliebig zu erweitern oder zu ersetzen. Und auch die Suche bleibt stets oben rechts, an einer Stelle, an der auf den meisten Websites das Suchfenster zu finden ist und deswegen dort auch am ehesten erwartet wird.

 

Wikipedia Redesign by Kacper Potega, Stijlroyal - Artikelverlauf, Inhaltsangabe

 

Insgesamt sollte alles in einem festeren Rahmen stattfinden (also: Artikelinhalte nicht in die rechte Spalte laufen). Gleichzeitig verdienen die Elemente aber auch mehr Weißraum und Platz, der ihnen Zusteht (z.B. das Inhaltsverzeichnis).

 

Sicherlich: Die Layouts hier sind eher als Skizzen zu sehen, als als tatsächliche Vorlagen, die fertig zur Umsetzung wären. Es soll eine kleine Anregung an das Wikipedia-Team sein. Und gleichzeitig ist es ein Wunsch an alle Programmierer dieser Welt ein Firefox-Addon zu programmieren, das der Wikipedia eben diesen Look verleiht. Nur für mich. Ich wäre euch dankbar.

 

Alle Entwürfe gibt es auch in größer zum Durchblättern: Wikipedia Redesign by Stijlroyal.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/wikipedia-redesign http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/wikipedia-redesign Fri, 14 May 2010 21:09:09 +0200
Huckbook: Pfrüher Früher, als es noch dieses " schöne Wetter" gab, da saß ich morgens gerne auf unserem inzwischen vollkommen nutzlos gewordenen Balkon und... ach... (HEULKRAMPF)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/pfrueher http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/pfrueher Wed, 12 May 2010 09:01:01 +0200
Huckbook: Das Runde müsste in das Eckige Am Samstag fand die erste FORMsquare-Party in Deutschland statt. Ich glaube sogar weltweit. Die Veranstalter, Boeing737 und Ecki Echt (Es gibt leider keine Bilder von den beiden), hatten zu diesem Zwecke extra die August-Koridass-Mehrzweckhalle in Wiesbaden-Naurod gemietet und rausgeputzt. Ich habe lange überlegt ob ich überhaupt hingehen soll. Weil man ja anders als auf Twitter, auf FORMsquare keine Follower hat, weiss man ja auch nicht wer kommt, weil sich womöglich auch gar keiner angesprochen fühlt. Die Tonalität auf FORMsquare ist ja auch relativ reserviert, die FORMschafter zögern noch mit wilden Liebesbekundungen wie man sie auf Twitter von @Schlenzalot, @sixtus, @SPIEGEL_EIL und @Silenttiffy kennt. Weil niemand Lust hatte mitzugehen (»Da geh ich nicht, die verwenden die Comic Sans«) fuhr ich alleine hin. Um 20 Uhr gings los. Es soll gegrillt werden, das wollte ich mir nicht entgehen lassen.

 

Ich war der erste Gast : (

 

Die Gastgeber indes liefen nervös mit riesigen Telefonen umher und fuchtelten mit ihren Fingerchen in der Luft herum. Es fielen Schüsse. Die Barleute standen gelangweilt herum. Es gab auschließlich Erdbeerbowle, die aus einer auf dem Tresen stehenden gläsernen Badewanne gereicht wurde. In der Wanne befanden sich ca. 50.000 Liter Bowle. Es könnte also knapp werden.

Hauptsache betrÜkne dachte und setzte mich mit meiner Bowle, die eigenartigerweise in einem Weizenbierglas serviert wurde, raus auf eine der Bänke vor die August-Koridass-Mehrzweckhalle in Wiesbaden-Naurod. Langsam kam Bewegung in die Sache. Von weitem, den Berg hinauf trabend, sah ich schon die Gräfin Alexandra. Die Gräfin Alexandra, die sich auf FORMsquare Die-Graefin-Alexandra nennt, erschien im Geleit von mehreren extrem jungen Mädchen. Alle, bis auf die Gräfin Alexandra, kamen im Classic Lolita-Style daher, trugen rosa Puppenstubenkleidchen und Plateauschuhe, manche trugen auch schwarze Kleidchen mit Pepitamuster und Schleifen allüberall. Die Gräfin Alexandra würdigte mich keines Blickes. Wie schon auf Twitterpartys, nur da dann ohne Lolitas.

Die Sonne schien mir auf die Kleidung, die erste Bowle ging runter wie Erdbeerbowle. Das sollte den ganzen Abend so weitergehen. Irgendwann schaute ich stundenlang unter dem Tisch einem vertrockneten Regenwurm zu, er war tot. Als ich wieder aufblickte war mir schwummi, zudem waren noch ein paar Leute gekommen. Eine handvoll 16-jähriger Buben waren von ihren Eltern aus Hamburg in einem Kleinbus angefahren worden. Eine Fraktion Würzburger FORMsquarer fummelten an ihren iPads herum. Die Gastgeberin schrie jedesmal hysterisch, wenn sie ein bekanntes Gesicht entdeckte und es waren viele, viele bekannte Gesichter, die sie entdeckte, manche hatten eigenartige Frisuren, viele jedoch hatten überhaupt keine Haare. Die Gastgeberin schrie wie am Spieß, was mich nicht wunderte, denn sie war ja die Gastgeberin. Ich entdeckte den Twitterer @Booldog, der mit einem Maßkrug mit Erdbeerbowle in der Ecke stand und seltsame Dinge auf eine Schiefertafel schrieb. Als er mich sah, kam er vorsichtig näher. »Erdbeerbowle im Maßkrug, das muss ich auch haben!« hörte ich mich schreien und lief aufgeregt hinein, wo ich mich in eine lange Schlange erdbeerbowlengeiler FORMschaftler einreihte. Auf einer Leinwand lief der Splatter-Klassiker »Braindead« ohne Ton. Da die August-Koridass-Mehrzweckhalle nicht so groß war, war die Bude ruckzuck voll und die rauschende Minderheit bildete draußen die rauchende Mehrheit. Es roch nach gegrilltem Springbock und verbranntem Fett. Ich kannte einige der Leute von Twitter (aber das habe ich ja nun schon 1000x erwähnt) und wegen der Nofollow-Strategie von FORMsquare kannte man die Namen nur ganz manchmal und das auch nur aus purem @Zufall. Ich bin ja auch nicht richtig angekommen auf FORMsquare und es war wie weiland auf Identi.ca. Das besuchte man eigentlich auch nur, wenn Twitter down war und konnte mit den Protagonisten dort auch keine Beziehung aufbauen. Hier war es ähnlich und wenn ich hier irgendjemanden kannte, kannte ich ihn oder sie von Twitter.

 

Aber: egal.

 

Später, als alle ihre rosa Kleidchen ausgezogen und sich mit Olivenöl eingerieben hatten, ging ich in den Keller. Dort gab es tatsächlich 3G (wie man bei uns iPhone-Jüngern sagt). Im Keller war ich relativ alleine, bis auf zwei andere komische Vögel. Der eine, er war der Schatzmeister der Piratenpartei (glaube ich), trug eigenartigerweise ein T-Shirt mit meinem Konterfei. Die andere Type war die @Piratenmarlene, die unbedingt Tango tanzen wollte. Neben mir befand sich ein Abflussrohr das lustige Geräusche fabrizierte. Das war so ungefähr das Beste auf der ganzen Party.
Nach 5 Liter Erdbeerbowle sieht die Welt ja gleich ganz anders aus. Wichtig ist, dass die Menschen in Büscheln daherkommen. Sie müssen an sich zupfen können, sie wollen sich wiedererkennen. Dann können Sie daheim was erzählen. Die meisten FORMsquarer sind Heimkinder, 76% haben einen höheren Bildungsabschluss, 65% sind Mitglied in einer Sekte, 117% haben einen Twitter-Account. FORMsquarer sind quadratisch, während Twitterer eher rund sind. Besonders ich. FORMsquarer sind im Gegensatz zu Twitterern bewandert in Theologie, lesen gerne Adorno und essen gerne Ahornsirup. Man sagt nicht ficken, man sagt bumsen. Man trägt gerne einen Spazierstock, bevorzugt im Hintern. Erdbeerbowle wird getrunken und gespritzt. Alle Squarer (Insider) besitzen mindestens drei Pferde, von denen genau die Hälfte unfruchtbare schwule Hengste sind. Die Tragik an FORMsquare-Partys ist die, dass es unheimlich schwer ist am nächsten Tag etwas davon zu berichten, weil die Mitglieder zwar Namen haben, diese aber nur unter ganz gewissen Umständen preisgeben. Deswegen sprechen sich alle mit ihren Twitternamen an, was das FORMsquare-Präsidium aber nicht gerne sieht.

 

Ich glaube, ich war somit schon auf zwei FORMsquare-Partys, nämlich auf der ersten und der letzten. Ich kann mit FORMsquarern nicht umgehen. Das ist mir echt viel zu strange. Wenn man nicht voll drin ist in der Szene, kommt man auch nicht mehr rein. Alleine dieser Dresscode. Was soll das?

 

Als ich gerade ging, kam @kosmar (im FORMsquare-Thirt), der erste FORMsquarer in Deutschland weltweit. Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich noch fünf oder sechs Stunden geblieben.

 

 

 


(Schneckenbild von photocase.com / derthomasonline)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-runde-muesste-in-das-eckige http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-runde-muesste-in-das-eckige Tue, 11 May 2010 00:33:33 +0200
Huckbook: Die Kanäle sind einbetoniert Und zwar die Wurzelkanäle. Ich kann wieder lachen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-kanaele-sind-einbetoniert http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-kanaele-sind-einbetoniert Mon, 10 May 2010 19:48:48 +0200
iPotega: Good night

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/good-night http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/good-night Sat, 08 May 2010 23:59:59 +0200
iPotega: Das Social Network FORMsquare aus Designersicht Die Bildsprache der Unternehmensebene hat eine bestimmte Tonalität und bedient sich definierter Stilelemente, um Konsistenz zu erzielen. Grundlage für die Tonalität der Motive sind die Unternehmensfarben. Bereits diesen Grundsatz befolgen die Macher von FORMsquare mit beachtlicher Stringenz, was unweigerlich zu einer erfolgreichen Positionierung am Markt führen musste. Das Kernelement des Corporate Designs ist das Logo, das den wichtigsten Erfolgsfaktor im Wettbewerb darstellt und das Öffentlichkeitsbild des Unternehmens prägt. Hier bedienen sich die Macher der Comic Sans, einem Klassiker unter den Schriftarten. Dieser »Klassik« in der Typografie werden moderne Web 2.0-Farbverläufe entgegengesetzt, was die Schriftmarke gleichzeitig zeitlos und modern wirken lässt.

 

Eines fällt jedoch sofort ins Auge: Aufgrund der progressiv ästhetischen Marktorientierung des Netzwerks sind klassisch-konservative Gestaltungselemente nur schwer mit dem Corporate Design in harmonischen Einklang zu bringen. So stört sich das Auge massiv an dem weißen Grund, auf dem das Logo auch auf hellen Untergründen laut CD-Manual stehen muss. Auch der Zusatz »Pro« steht in typografischem Widerspruch zum Rest des Erscheinungsbildes. Oder wie der berühmte Social Media Typograf Josef d'Serif zu sagen pflegte: Wer der Typografie und ihren Typen keinerlei Beachtung schenkt, hat selbst wenig Charakter.

 

Schon jetzt wurde von FORMsquare angekündigt das CD nocheinmal dahingehend zu überarbeiten. Was dabei nicht bedacht wurde: Das Corporate Design unserer Zeit muss in der Lage sein, auf sich verändernde Märkte ebenso flexibel zu reagieren. Man kann nicht alle paar Jahre ein Unternehmensprofil auf den Kopf stellen.

 

Es bleibt das Fazit: Schade. Guter Ansatz, doch nicht konequent bis in die letzte Serife durchgezogen. Immerhin erfolgt die Kommunikation des Netzwerks das Design betreffend mit seinen Usern sehr offen. Schließlich gilt: Markenpräsenz erfordert angemessenen Aufwand. Besser in Samt und Seide hüllen - statt in Schweigen.

 

Mit diesen Worten – frohes FORMsquaren!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/das-social-network-formsquare-aus-designersicht http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/das-social-network-formsquare-aus-designersicht Sat, 08 May 2010 12:15:15 +0200
iPotega: Lektüren fürs Wochenende Die Ressource Ignoranz

Artikel von Christian Heller (@plomlompom) über eine Eigenschaft, die gemeinsam mit dem Medium Internet immer mehr an Relevanz gewinnt: Ignoranz. Im stetigen Informationsstrom wird das ausblenden können unverzichtbar.


Rest in Peas: The Unrecognized Death of Speech Recognition

Unsere Idee von mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Science Fiction Robotern basieren darauf, dass diese mit uns über Sprache interagieren können. Wie diese Illusion in den letzten Jahren wieder einige Schritte von uns weggerückt ist, beschreibt Robert Fortner.


Stephan Hawkins: How to build a time machine

Der Titel sagt alles, wofür der Autor steht dürfte auch bekannt sein. Drei Arten des Zeitreisens werden auf für Laien verständliche Weise erläutert, wovon leider nur eine im Ansatz realistisch erscheint.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/lektueren-fuers-wochenende http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/lektueren-fuers-wochenende Thu, 06 May 2010 23:56:56 +0200
iPotega: Der Heilige Grahh hh hl der Popmusik

 

Ich habe C-G-Am-F nun auf der Ukulele gelernt und werde damit den Rest der Woche meine Mitmenschen nerven.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/der-heilige-grahh-hh-hl-der-popmusik http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/der-heilige-grahh-hh-hl-der-popmusik Wed, 05 May 2010 19:35:35 +0200
Huckbook: Hier Celsius, komm doch her wennde was willst! Das ist unter aller Sau! Da freut unsereins sich jahrelang auf den Mai - und dann das: 5 Grad Celsius am Morgen. Nee, jetzt bin ich beleidigt. Ich will auch nicht und ich kann auch nicht mehr. Das war's Wetter, mach alleine weiter.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hier-celsius-komm-doch-her-wennde-was-willst http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hier-celsius-komm-doch-her-wennde-was-willst Wed, 05 May 2010 10:06:06 +0200
Huckbook: Take On Me Also falls ich hier mal den Nobelpreis für Zahnmedizin vergeben müsste, ginge er an die Zahnärztin Anna Portugall. Nach einem Wochenende in Ultraatompein suchte ich sie gestern auf, bzw. heim. Nicht nur das sagenhaft unschmerzliche Spritzen setzen, die amüsanten Unterhaltungen über Bruce Willis, Hundefilme und neuartige Wortschöpfungen im Bereich der Dentalistik sind dem schlotternden Zahnarztbesucher Balsam, auch führten die geradezu elbenhaft, fachgerechte Behandlung dazu, dass ich mich auf meinen nächsten Zahnarzt-Besuch regelrecht freue. Naja... jedenfalls fast.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/take-on-me http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/take-on-me Tue, 04 May 2010 09:34:34 +0200
iPotega: Sixx schon online Der »Frauensender« sixx (quasi das weibliche Pondon zu DMAX) geht vor dem Start des Senders am 07. Mai jetzt schon online. Oberste Bürgerpflicht ist es nun natürlich die Qualität dieser Website zu beurteilen.

 

Der erste Eindruck ist OK. Die Farben sind hell, freundlich und frühlingshaft. Auf den ersten Blick ist klar, welche Sendungen und Serien so auf dem Sender laufen werden. Gleichzeitig ist auf der Seite nicht viel drauf (liegt wahrscheinlich auch daran, dass es den Sender noch nicht »on air« gibt), was ich normalerweise gut fände. In diesem Fall wirkt die Seite aber so als hätte man irgendetwas vergessen einzublenden, z.B. eine Navigation. In Wahrheit wird der viele freie Raum aber wohl leider mit Werbung aufgefüllt werden.

 

 

Anscheinend ist die Seite außerdem ein ziemlicher Schnellschuss gewesen. Die Typografie in den Serienbeschreibungen ist sehr klein und klemmt aneinander, die Subnavigationspunkte hängen an der oberen Kante der Kästen, in denen sie sich befinden. Etwas wie das Programm für die ersten Tage habe ich noch nicht entdecken können, dabei wäre das zunächst einmal die wichtigste Information gewesen, die man hätte auf dieser Website platzieren können/sollen.

 

 

Die Werbebanner hat man sich zunächst gespart, schaltet aber mitten im Content einen Link auf einen Fremden Server mit Gewinnspiel. Die Seite geht in einem neuen Fenster auf, führt aber an keiner Stelle mehr zurück auf die alte – außer dann eben über Fenster schließen.

 

Im großen und ganzen ist die Seite aber schon einmal viel angenehmer als die von DMAX. Auch weil (zunächst) keine animierten Banner und Flashlayer-Werbung auf der Seite sind und weil alles auf geordneter wirkt. Von einer wirklich modernen Website kann aber auch hier nicht die Rede sein, alleine auf meinem 15"-Macbook Pro Bildschirm ist vieles sehr winzig, auf einem 27" iMac möchte ich mir das ganze nicht vorstellen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/sixx-schon-online http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/sixx-schon-online Mon, 03 May 2010 11:14:14 +0200
iPotega: Lesensfreude Mir ist vor einiger Zeit schon, in den letzten Wochen aber wieder verstärkt, aufgefallen, dass die Textmengen, die ich so in einer Woche lese, immer geringer werden. Das hat unterschiedlichste Gründe. Zum einen habe ich nicht mehr so viel Zeit wie »früher«, zum anderen habe ich an den Orten, an denen ich früher las (Bett, Bus), jetzt ein elektronisches Gerät zum hineinstarren, auf dem ich E-Mails, Tweets und Facebookeinladungen empfangen, lesen und verarbeiten kann. Das Buch als Zeitvertreib fiel also plötzlich weg.

 

Wie gerufen kam Instapaper. Der Dienst funktioniert ähnlich wie Ffffound. Ich lege mir ein Bookmark in meine Lesezeichenleiste und wenn ich irgendwo im Internet einen Artikel entdecke, den ich gerne lesen würde, aber im Moment keine Zeit habe, kann ich ihn mit Hilfe dieses Bookmarks in Instapaper speichern und dort später lesen. Keine über Tage hinweg geöffneten Firefoxtabs mehr, die dann beim nächsten Browserabsturz alle verschwinden.

Auf der Seite selbst werden die Artikel dann in drei Kategorien eingeteilt: Ungelesen, Gelesen, Favoriten – alle selbsterklärend. Zusätzlich kann man auch noch Ordner für diese Artikel anlegen, wenn man irgendwann die Übersicht verliert. Bei mir geht es noch.

 

Auf magische Art habe ich, seit ich den Dienst nutze, tatsächlich wieder deutlich mehr gelesen. Heute zum Beispiel einen Artikel aus dem New Yorker über das Leben als Inspektor für den Michelin Guide. Vielleicht weil die Artikel auch direkt auf der Seite gespeichert werden und das Layout von Instapaper einfach richtig lesefreundlich ist, vielleicht weil es eine schicke iPhone/iPad-App gibt, die von unterwegs meine ungelesenen Artikel synchronisiert und zum offline Lesen speichert. Weil es einen zentralen Ort gibt, an dem ich meine To-Read-Liste ablesen kann. Was auch immer es ist, es funktioniert.

 

Wünschen würde ich mir nur noch ein paar mehr »soziale« Funktionen. Deutschsprachige Vorschläge zum Beispiel (im Moment gibt es nur ein Best-Of der englischen), andere User mit guten Riecher abonnieren. Was man in diesem Internet eben so macht. Dann würde ich die Nächte nur noch über Aritkeln hängen.

 

Ich hoffe ja, dass sich bei mir mit der Einführung des iPads in Europa (und damit auch endlich des iBook-Stores) etwas ähnliches mit Büchern einstellt. Dass die Inhalte endlich auch hinter der Technik, die ich nutze, hinterherkommen. Es gibt nämlich im Moment noch mindestens genauso viele Hürden wie Dinge, die mich interessieren.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/lesensfreude http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/lesensfreude Sun, 02 May 2010 15:59:59 +0200
iPotega: Die Macht der Algorythmen Die Welt ist nicht nur voller Möglichkeiten, die Welt ist auch voller Warnungen. Auf der Straße schafft man es kaum auf einem kurzen Fußweg nicht über ein Dutzend Warnschilder zu stolpern, von Omi und Mutti wird man vor allerlei Dingen gewahrt und so ist es auch unumgänglich, dass das Internet ebenfalls mit Warnungen allerlei Art vollgestopft wird.

 

Im Moment wird am Liebsten vor den angeblich allmächtigen Algorythmen gewarnt, die unser Verhalten (und man könnte den Eindruck gewinnen auch unsere Gehirne) auslesen, speichern und auswerten können, um uns dann so durchtbare Dinge zuzufügen wie maßgeschneiderte Werbung oder Produktvorschläge. Auch Facebook hat da mit seinen neuen Features einiges Holz in den Ofen geschmissen.

 

Was bei der ganzen Debatte aber vergessen wird: Diese Algorythmen funktionieren nicht wirklich. Es kam noch nicht einmal vor, dass ich mich bei Amazon eingeloggt habe, ein Produkt vorgeschlagen bekommen habe und dachte:  »Meeeeeensch, das ist ja toll, danke Amazon für diesen Vorschlag, ich werde es sofort kaufen.«

Genauso ist die Werbung beispielsweise auf Facebook selten nur ansatzsweise passend. Meistens bekomme ich vermeintlich besonders günstige Angebote privater Krankenversicherungen empfohlen (gut, macht als Selbständiger vielleicht Sinn), gleich dahinter kommen aber vorzugsweise unterschiedlichste Partnerbörsen. Mein Beziehungsstatus bei Facebook müsste aber genug Hinweis darauf geben, dass da gerade kein Bedarf ist. Höchstens dann, wenn er sich ändert. Genauso schlägt mir Amazon nach dem Kauf eines Ersatznetzteils für einen Laptop noch weitere 3 Netzteile vor, an denen ich interessiert sein könnte. Dabei liegt der Gedanke sehr nahe, dass ich nach dem Kauf von einem erstmal einige Monate bis Jahre bedient bin.

 

Das Gegenargument ist mir klar: Es ist alles in Bewegung, alles wird verbessert, alles wird genauer und fehlerfreier. Die Frage ist nur wie weit eine Fehlerfreiheit und optimale Funktionsweise überhaupt möglich ist. Seit wie vielen Jahren baut die Menschheit schon an Autos, die dann bis hute noch kaputt gehen, vielleicht sogar häufiger als früher, sodass bei einigen Modellen das Auto einfach mal nur noch Gas gibt? Das ist so, weil der Mensch ständig Fehler macht und egal durch wie viele Qualitätskontrollen irgendetwas läuft, ständig gibt es Fehler. Und diese Fehler werden auch die Algorythmen haben.

 

In der ganzen Paranoia wird dann auch noch vergessen, dass das auf der Straße alles potentiell auch möglich ist: Alleine im vorbeilaufen kann man bei vielen Menschen das Einkommen erraten, die Interessen, Beziehungsstatus. Anhand der Kleidung, der Begleitung, der Frisur. Und genauso kann man sich da täuschen wie der Algorythmus falsche Schlüsse aus meinem Verhalten ziehen kann. Der Mensch ist nunmal sehr berechenbar, aber eben nicht bis zum Schluss.

 

Es ist alles also halb so tragisch und der Tag, an dem wir von unseren iPods ausgepeitscht werden, weil sie gerne peitschen, ist noch lange nicht gekommen.

 

Foto von Plutor / flickr.com

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-macht-der-algorythmen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-macht-der-algorythmen Thu, 29 Apr 2010 12:40:40 +0200
Huckbook: What The Story, Morning Glory Wir sind mitten in der Rippchen mit Kraut-Produktion. Ich habe mir wieder was schönes einfallen lassen. Man darf also gespannt sein.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/what-the-story-morning-glory http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/what-the-story-morning-glory Thu, 29 Apr 2010 10:06:06 +0200
iPotega: Was soll denn die Scheiße jetzt? Wh00t?! Gefällt mir nicht!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/was-soll-denn-die-scheise-jetzt http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/was-soll-denn-die-scheise-jetzt Wed, 28 Apr 2010 11:05:05 +0200
Huckbook: Romantik pur Diese Mischung aus Straßenverkehrshalligalli und dem Pfeifen der Vöglein, das ist es doch. Eine Geräuschkulisse ist doch das A und O. Ich saß mal an einem Ort, da war es absolut still. Keine Tiere, Kein Wind, kein Grundrauschen und AAAHHH!!! jetzt hat mich die Dingens aber zu Tode erschreckt... dachte ich doch, die kommt gar nicht. Jetzt hab ich den Faden verloren.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/romantik-pur http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/romantik-pur Wed, 28 Apr 2010 09:06:06 +0200
iPotega: Wie man die Möglichkeiten des Internets erfolgreich nicht nutzt. Ich kaufe gerne bei Edeka ein. In Wiesbaden kenne ich zwei (Sonnenberg und Nordenstadt), vor allem der letztere ist immer besonders angenehm, weil immer genug Personal da ist, die Regale immer gut befüllt sind, der Laden zu meinen Einkaufszeiten niemals voll ist. Und vor allem: Weil alle Produkte schön sortiert und alles übersichtlich angeordnet ist. Die Einkaufserfahrung stimmt einfach, jedes Versprechen aus der Werbung wird eingelöst.

 

Und dann bin ich vorhin, nachdem ich erfahren hatte, dass es bei Edeka Spongebob-Popcorn gibt(!!!!!!!!!!!!) mal auf die Website der Kette. Und die spiegelt das, was man im Laden selbst erlebt, nun überhaupt nicht wider. Im Ernst: Sie macht mir fast schon die Lust kaputt dort häufiger hinzugehen, obwohl die Läden beide nicht in meiner Nähe sind. Trotz Spongebob-Popcorn.

 

Unsortiert, typografisch Katastrophal, mit tausenden von Farbvarianten. Ein wirklich abschreckendes Beispiel für eine Website. Damit ist EDEKA allerdings nicht alleine. Die Internetauftritte von LIDL und der beiden ALDIs sind ähnlich furchtbar. Die von HIT find ich ganz OK, werde ich aber nie wieder besuchen (Flash! Videos! Unscharf und langsam!). Am angenehmsten finde ich noch die von real,- und REWE. Wobei auch hier unzählige Punkte sofort ins Auge springen, die man besser machen könnte und/oder müsste.

 

Was aber alle, trotz unterschiedlicher Web- und Vorortqualitäten, gemeinsam haben ist die nicht vorhandene Internetpräsenz außerhalb deren Websites und die inhaltliche leere der Websites. Allein REWE hat zum 1. April eine interessante Aktion auf der eigenen Seite eingebunden und eine kleine virale Relle ins Rollen gebracht. Richtig viel passiert bei den Einkaufslädchen im Internet aber nicht. Dabei wäre das doch ein günstiger Ort um Konsumenten zu binden.

 

Ich wünsche mir zum Beispiel unterschiedliche Angebotsbereiche als RSS-Feed (Fleisch und Spongebob-Popcorn Angebote zum Beispiel), eine Einkaufslisten App, die mir vielleicht auch noch ein passendes Rezept empfiehlt. All die schönen Workaround-Ideen, bevor Wissenschaftler es schaffen unsere Lebensmittel intelligent genug zu machen, dass die das ohne spezielle App können. Und diese Dinge gibt es, aber warum nicht direkt von den Anbietern selbst, wo man doch Impulskäufe ohne Ende generieren köntne auf diese Weise? Alleine real,- hat etwas vergleichbares, bei allen anderen muss man suchen.

 

Ich bin dann mal Lebensmitteldiscounter akquirieren.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/wie-man-die-moeglichkeiten-des-internets-erfolgreich-nicht-nutzt- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/wie-man-die-moeglichkeiten-des-internets-erfolgreich-nicht-nutzt- Tue, 27 Apr 2010 18:53:53 +0200
Huckbook: Ach, immer noch! Dass sich direkt neben dem Kaffee der breite Schlappen meines Drahteselchens befindet, hat viel weniger damit zu tun, dass ich so viel Direktsaft trinke, als viele glauben. Ich höre Stimmen. Und die Vögel singen irgendwelche Songs aus dem Radio, die ich nicht kenne, weil ich nie Radio höre. Also schon, aber nicht über den von schon Einstein für tot erklärten Äther. Auf den Äther konnte man ja schon immer alles abwälzen. Wenn was nicht klappt, war's der Äther. Der Äther war lange Zeit ein Massenphänomen und wurde dann vom Internet abgelöst. Wer braucht heutzutage noch Äther, außer vielleicht Hunter S. Thompson. Und jetzt gehen Sie mal ins Internet und schauen nach, was mit Hunter S. Thompson passiert ist. Sie werden staunen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-immer-noch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-immer-noch Tue, 27 Apr 2010 09:48:48 +0200
Huckbook: Oh! Verstand verloren. Heute ist der 2. Tag in diesem Jahr, an dem ich meinen Kaffee auf unserem Ultra-Balkon einnehmen kann. Ich werde den vermissen, wenn wir nächstes Jahr, weil dann das Haus abgerissen wird, hier raus müssen. Wir müssen also einen weiteren Ultra-Balkon mit Wohnung dran finden. Es ginge auch eine Atom-Terrasse oder ein adäquates Meganuklear Gärtchen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/oh-verstand-verloren- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/oh-verstand-verloren- Mon, 26 Apr 2010 09:48:48 +0200
iPotega: SVPPLY Einladung Von SVPPLY haben Sie mit Sicherheit schon gehört. Es ist eine Ffffound-ähnliche Plattform, auf der die User zur Schau stellen, was sie sich denn alles gerne kaufen würden oder gekauft haben. Nach dem ersten Einloggen wird im Browser ein Bookmark mit einem kleinen Script gesetzt, das es erlaubt auf jeder beliebigen Website ein Foto eines Produkts zu markieren und zu seinem SVPPLY-Konto hinzuzufügen.

 

Das mache ich jetzt schon mit großer Freude seit einigen Monaten.

 

Allerdings ist der Dienst einladungsbasiert, ohne Einladung kann man sich nicht registrieren. Und wie es der Zufall so will habe ich noch eine Einladung übrig und sie läuft morgen (Montag) aus! Wer also ebenfalls konsumsüchtig ist und eine Einladung möchte, kommentiere oder schreibe mir eine nette Mail.

 

Ich verschenke die Einladung dann nach unnachvollziehbaren, beliebigen Kriterien.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/svpply-einladung http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/svpply-einladung Sun, 25 Apr 2010 17:39:39 +0200
Huckbook: Mampf! Ich machs kurz...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mampf http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mampf Fri, 23 Apr 2010 09:48:48 +0200
Huckbook: Blut Bluuuuuut!!! Premiumdirektsaft ist wirklich eine tolle Dingsbums am morgen und auch so als Subhead unter dem Wort Blutorange. Ich habe neulich mit halbem Ohr im bösen Fernsehen gesehen, dass es nur einen Ort auf der Welt gibt, an oder auf dem Blutorangen wachsen. Stimmt das? Kann mal jemand in diesem noch böseren Internet nachkukken? Ich kann grad nicht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/blut http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/blut Thu, 22 Apr 2010 10:06:06 +0200
iPotega: Der Bluesmaker Erschreckend wie einfach gestrickt manche Musikrichtungen sind. Neben der berühmten Drei-Akkorde-Punkmusik und dem seit Erfindung schon als simple Sabberermusik verschrienen Pop ist es eben auch der Blues, der mit nur drei Akkorden und deren immer gleicher Abfolge (Blues-Skala) auskommt.

 

Dieses macht sich der Bluesmaker zu eigen, der es dem Benutzer erlaubt aus einigen vorgefertigten Sätzen und Bluesharp-Effekten einen eigenen Blues zu inszenieren. Die besonders begabten Mathematiker unter euch können mir mit Hilfe einer simplen algebraischen Formel auch noch erklären wie viele Möglichkeiten der Bluesmaker genau bietet, aber wisst ihr was: für 5 Minuten Spaß sind es genug, so viel Mathematik reicht mir heute.

 

Auf Twitter geklaut bei @kuhmuh.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/der-bluesmaker http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/der-bluesmaker Wed, 21 Apr 2010 16:59:59 +0200
Huckbook: Frost Es waren grad 4 Grad Celsius draußen. Dasusd wirklich nicht sein. Da will man sich gar nicht vorstellen, wie kalt es ohne Klimaerwärmung gewesen wäre. Nichts für mich. Schnell noch ein paar Steaks auf den Grill, nachdem ich mehrfach sinnlos um den Block gefahren sein werde. Jetzt weiß ich schon wieder nicht, Plusquamperfekt oder Futur II? Ich werde es mir nie gemerkt haben werden.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/frost http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/frost Wed, 21 Apr 2010 10:06:06 +0200
Huckbook: Also! Bin auf dem Sprung. Ach naja. Mir doch egal. Weiss auch nicht wo mir der Kopf steht. Wenn ich was Wichtiges zu sagen habe, sag ich Bescheid. Versprochen. Mein Ehrenwort. Darauf einen Duschadeng. Aber nicht jetzr. Zu früh für Duschadeng. Aber im Geiste. In mir drin. Also ich...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/also http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/also Tue, 20 Apr 2010 10:06:06 +0200
Huckbook: Flips Eierlikör So sind wir nun wieder zu Hause. Es war klasse in Berlin und mit den Leuten, die dort waren. Wir haben neue Impressionen, neue Kunden, neue Jobs und Oliven aus dem Mittemeer mitgebracht. Außerdem werden wir auf unserer nächsten Release-Party noch einen drauf setzen. Stefan Graunke und Nilz Bokelberg werden Turtleburger grillen. Wir setzen dann alles auf diese großartige Marketingmaßnahme. Sie werden es schon sehen und wir auch.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/flips-eierlikoer http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/flips-eierlikoer Mon, 19 Apr 2010 13:51:51 +0200
iPotega: Failtrombone

 

via Instants! Collection

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/failtrombone http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/failtrombone Sun, 18 Apr 2010 19:24:24 +0200
iPotega: Frents, das Verleihnetzwerk Was mich an Social Media am meisten stört, ist das Wort »Social«. Die meisten Onlineplattformen sind nämlich alles andere als social, die eingebauten Kommentarfelder, die Anonymität und sonstige Funktionen verleiten die meisten eher zu gegenteiligem Verhalten. Glücklicherweise tauchen am Internetfirmament ab und an dann doch noch Plattformen auf, die das soziale wieder in die Netzwerke bringen. So ist das auch mit der Onlineplattform frents, von der mir meine hinreißende Reiseführerin Martina heute beim Laufstegspaziergang durch Prenzlauer Berg erzählt hat.

 

Auf diese Onlineplattform kann man, nach einem kurzen Anmeldungsprozess, der Öffentlichkeit seinen materiellen Besitz präsentieren. Neben reiner Angeberei und virtuellem Kapitalpenisvergleich hat das noch den netten Nebeneffekt, dass man z.B. Bücher, Spiele, Filme mit mehr oder weniger netten Menschen aus seiner Umgebung tauschen und verleihen kann.

 

Also husch husch liebe Wiesbadener, meldet euch an und verleiht mit uns.

 

Einziger Punkt, der mich stört, ist das sehr spießige Layout. Die Farben sind so Web 2.0, dass es fast weh tut, die Nutzerführung nicht ganz optimal und das Interface fühlt sich nicht so richtig nach Spaß an. Alles sehr modisch, im Sinne einer Mode, die schon wieder vorbei ist. Ich hoffe auf ein Relaunch und auch eingie mehr Benutzer.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/frents-das-verleihnetzwerk http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/frents-das-verleihnetzwerk Sat, 17 Apr 2010 17:10:10 +0200
Huckbook: re:publica 2010 - Tag Nr. 3 Ich bin ausnahmsweise mal nicht in den Quatsch Comdey Club gegangen. Obwohl da ja sicher mehr geboten wurde als Wasabinüsse und Erdbeerlimes, nämlich richtig gute Gespräche, aber was bringt das denn?

Und weil ja auch die Welt- und Republica-Emotions-Pressesprecherin schon auf der Götz Werner-Session für »uns alle« twitterte, hörte ich mir kurz an, was Johnny Häusler und Markus Beckedahl über ihre eigene Veranstaltung zu erzählen hatten (Es gibt nicht nur 11, sondern 13 Kontinente). Das war sehr erhellend. Ich bin dann in Kalkscheune gegangen, wo ich zu einer weiteren Flasche Club-Mate in mein iPhone starrte und das kurzzeitig schöne Wetter genoss. Ein kurzer Plausch mit @Puppiges über was so geht in der Hood und dann gings auch schon zum @McWinkel (übrigenserweise Autor in Stijlroyal13), wo auffallend viele Teenies zugegen waren, denen er aber, genauso wie mir und @kcpr, viel aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz erzählen konnte. Es war sehr kurzweilig.

 

EINZELFÄLLE

 

Mir wurde von einer großen Bohemian Rhapsody-Karaokisierung erzählt. 300 Teilnehmer der re:publica sangen zusammen, weil Biz Stone, der Miterfinder von Twitter dann doch keine Zeit hatte an einer Videokonferenz teilzunehmen. Es könnte u.a. die Relevanz andeuten, die der US-Amerikaner für eine deutsche Social Media Konferenz empfindet. Aber statt in die Trübtassigkeit zu verfallen, wandelt der großartige Johnny Haeusler auf den Pfaden des Gotthilf Fischer, gründete spontan einen Temporärchor und steigerte nebenbei das Zusammengehörigkeitsgefühl der Teilnehmer ins Maximale. Man kann das nicht hoch genug bewerten und falls hier ironische Untertöne hineininterpretiert werden, so vergessen Sie das, ich meine das genau so.

Das Wesentliche an der re:publica ist die Zusammenkunft und das Rumsitzen in den Foyers. Das Aufgreifen der Gendanken, den Stellenwert des Interenets bewerten und die zumeist gar nicht so weit von einander entfernt liegenden Gedanken abzugleichen. Dann fahren 2.500 Menschen wieder nach Hause und können wirken. Das ist zwar noch keine große Volksbewegung, aber wer hat so was erwartet? Die vielbescholtene Blase ist keine Massenbewegung, aber sie ist ein wichtiger Bestandteil der Kultur in diesem Lande und »die Sache« wird sich entwickeln.

 


PETER KRUSE UND DR. MATHIAS WINKS

 

Die beiden besten Sessions waren für mich die von Peter Kruse, ich erwähnte es bereits und »Aus dem Leben eines Faulancers / How to make a living aus dem Blog« von McWinkel. Das mit Kruse, ist glaube ich klar, das haben viele sehr positiv bewertet, aber wie wichtig kann so ein Schein-Schlurie wie McWinkel denn sein? Schließlich hat er weder einen Lehrstuhl inne, noch scheinen hehre Ambitionen seinen Lebensweg zu ebnen. Aber Winkelsen griff ein Thema auf, das ja eigentlich das nächste und übernächste ganz große Ding sein muss: Wie verdiene ich denn nun wirklich Geld mit dem Internet? Es hätte jede zweite Session auf der diesjährigen re:publica zu diesem Thema stattfinden müssen, weil es einfach die Sache erst richtig rund, ausgebaut und erwachsen macht. Wie können Blogger ein Leben in Würde führen, ihre Miete bezahlen und sich eine Sozialversicherung leisten? Es mag den einen oder anderen bourgeoisen Faz-Autoren auf die Palme bringen, aber hier ist dringender Handlungsbedarf. Aber das wissen Sie ja bereits alle. Mathias Winks hielt dazu alles andere als einen wissenschaftlichen Vortrag, aber er machte deutlich, dass man vielleicht nicht auf den einen ganz großen Anzeigenkunden warten muss. Die Dinge zersplittern. Man wird womöglich in Zukunft eher von einer Anzahl kleiner Jobs sein Leben finanzieren müssen, es wird gepatchworked werden. In allem. Ein Blogger wird einen Teil seiner Zeit dazu aufwenden, sich um die Finanzierung seiner Arbeit zu bemühen. Winks berichtete, wie er Tests (naja… jedenfalls sowas ähnliches) u.a für Autos und Spielkonsolen machte, um sich so seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Und weil er so eindringlich und begeistert über seine Biersorte schrieb, wird er nun auf Lebenszeit mit Bier in rauhen Mengen versorgt. Und auch wenn ich selbst kein Bier trinke, ich glaube hier wird deutlich, Bloggen kann ein Leben in Saus und Braus zur Folge haben.

 

Danke liebe re:publica Initiatoren, dass Ihr eine Plattform für all dies geschaffen habt. Ich kann an dieser Stelle nur meinen Respekt zum Ausdruck bringen und ich werde auch beim nächstes Mal im Rahmen dieser geradezu spirituellen Erwartung, wieder die Katze im Sack kaufen und ein Ticket für die rp11 erwerben, noch bevor auch nur ein einziger Programmpunkt fest steht - Amen.

 


re:publica 2010 / Tag 1

re:publica 2010 / Tag 2

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/republica-2010-tag-nr--3 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/republica-2010-tag-nr--3 Sat, 17 Apr 2010 10:44:44 +0200
iPotega: Warum Blogs nicht das Medium der Zukunft sein können. Die re:publica 2010. Die re:publica 2010, die vierte in Folge, wäre somit abgeschlossen. Und als jemand, der von den Möglichkeiten neuer Technologien im Allgemeinen und des Internets im Speziellen begeistert ist, kann man aus dieser Konferenz nur einen Schluss ziehen: Blogs können nicht das Medium der Zukunft sein.

Erstes Anzeichen dafür ist bereits die Diskussion in und um die Blogsphäre selbst, die Peter Kruse (zurecht) mit seinem Vortrag im Prinzip wieder auf Null gestellt hat. Es lässt sich kaum abstreiten, dass die dominierenden Themen der – in Besucher- und Leserzahlen gemessen – stärksten Blogs wie im Sinusrhytmus ständig wieder auftauchen und verschwinden, meist in nahezu unveränderter Form. Gerade die angesprochenen Blogcharts demonstrieren, dass sich die Blogsphäre ein eigenes Paralleluniversum geschaffen hat (auch das ist nicht neu und längst hunderte Male durchgekaut), in dem vor allem technische Themen behandelt werden. Es fehlen die Blogs für die »ganz normalen« Menschen, im Sinne von: Konsumenten. Die Frage, die sich aufdrängt, lautet also: Ist das so, weil diese »normalen Menschen« noch nicht im Internet angekommen sind (das ist die häufigste These) oder ist es vielmehr so, dass solche Menschen eben aufgrund der bisher gebotenen Inhalte überhaupt nicht erst ins Internet wollen?

Selbst im Falle der Kategorie »Modeblogs«, die ein tendenziell eher triiviales Themengebiet behandelt und sich zum reinen Konsumieren vorzüglich eignet, gibt es nur diejenigen, die sich einem speziellen Stil widmen, zu unregelmäßig oder von einer unreif und oberflächlich wirkenden Autorenschaft geführt werden – wogegen im Grunde ja auch nichts spricht. Dieser Umstand macht es für diese und andere Blogs allerdings sehr schwierig zu einer großen Masse zu sprechen, die sie aber bräuchten um diesem Medium die nötige Relevanz zu verleihen (und am Ende vielleicht doch von Prada Pakete zugeschickt zu bekommen). Wir haben also wieder eine neue Kategorie von Internetusern (ich bekomme da ja nie genug): Die »digital consuments«. Jene Menschen, die nicht selbst Inhalte erstellen wollen, die sich nicht im Internet präsentieren möchten. Sondern jene, die das Internet als reines Konsumgut betrachten. Und das ist die groß Masse.

Der Auslöser für diese Symptomatik in der größten Zahl der Blogs ist in meinen Augen genau das, was sich Blogs als große Stärke gegenüber den klassischen Printmedien auf die Fahne schreiben: Die Geschwindigkeit. Diese Geschwindigkeit wird den Blogs allerdings zum Verhängnis. Denn zum einen sind sie zu langsam, um mit Mikrobloggingdiensten wie Twitter mitzuhalten, zum anderen aber sind sie zu schnell, um langfristig fundiert recherchierte Beiträge hervorzubringen – in großer Zahl.

Vielleicht braucht das Internet, das kein Ende und keine Vergänglichkeit kennt, einfach ein Transportmedium, das diesen Eigenschaften gerecht würde. Ein Medium, deren Inhalte ähnlich zeitlos und unvergänglich wären, wie das Internet selbst. Das können Blogs, die meistens noch als Ableitung des klassischen Tagebuchs verstanden und erklärt werden, nicht sein. Das Medium müsste in meinen Augen anders heißen: Archiv. Hier liegt nämlich die eigentliche Stärke des Internets. Dann könnte dieses Medium auch große, historisch wie kommerziell relevante Werke hervorbringen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/warum-blogs-nicht-das-medium-der-zukunft-sein-koennen--die-republica-2010- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/warum-blogs-nicht-das-medium-der-zukunft-sein-koennen--die-republica-2010- Fri, 16 Apr 2010 14:51:51 +0200
iPotega: Alle Bilder des MoMA in zwei Minuten

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/alle-bilder-des-moma-in-zwei-minuten http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/alle-bilder-des-moma-in-zwei-minuten Fri, 16 Apr 2010 13:42:42 +0200
Huckbook: Tag der Asche Hier mein re:port aus der Küche. Wir schzdfhhgfxtjv. B. Jh. N. H bvfzhkjcvhg und das soll auch so bleiben.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tag-der-asche http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tag-der-asche Fri, 16 Apr 2010 09:34:34 +0200
Huckbook: re:publica 2010 - Tag Nr. 2 Zunächst einmal wollte ich wieder in den Quatsch Comedy Club. Leider war mir das dort zu schwül und dann fiel mir auf, dass mich das Thema auch gar nicht interessiert. So saß ich mit dem liebreizenden Kirscheplotzer da, soff eine Club-Mate nach der anderen und wir erklärten uns in alter Tradition gegenseitig Twitter. Wir werden uns nächstes Jahr wieder an dieser Stelle treffe, um es uns zu Ende zu (v)erklären. Anschließend fuhr ich mit der Finnin an einen 1,2km entfernten Ort, wofür wir ca. 40 Minuten Fahrtzeit beanspruchten, um uns an einer Bude für hawaiianischen Kaffee mit DriveIn-Schalter hawaiianischen Kaffee zu erwerben. Das Wort »DriveIn Schalter« steht da etwas unglücklich und wirkt bemüht in den Satz hinein montiert, doch ich weiss keine bessere Lösung.

Danach wollte ich die Hass-Session der entzückenden Caroline Buchheim besuchen, doch dort hielten sich ca. 2.500 Menschen in einem etwa 12qm großen Raum auf. Also lief ich schnell weg und verpasste dann auch die Fußball-Blogger-Session, was aber laut @Rudelbildung nicht so tragisch war. Vielleicht war es auch tragisch ihn zu verpassen, aber das konnte ich nicht so genau herausfinden. @Rudelbildung trägt ihr Herz auf der Zunge, was mir außerordentlich gut gefällt. Anschließend besuchte ich eine Veranstaltung in der der äh... äh... sagt man Internetfuzzi? Also der Internetfuzzi und Faz-Blogger Michael Seemann und der Mac User, Spreeblick-Mitarbeiter, Programmierer und Quasigatte der bezaubernden Frau von Webel Max Winde einen Potcast live besprachen, was ja nicht weiter schlimm gewesen wäre, wenn ich gewusst hätte um was es eigentlich ging.

 

DER SINN

 

Es geht im Prinzip ja allen Teilnehmern des sogenannten Blogger-Kongresses (⚐) re:publica darum, sich selbst in den Arm zu petzen, um festzustellen, ob sie noch träumen oder ob das schon jetzt die Zukunft ist. Es ist also wie 2009 und wahrscheinlich auch wie in den Jahren 2007 und 2008. Das ist ein wenig Schade. Ich hatte es ja in einer grenzenlosen Euphoriefetzenhaftigkeit schon erläutert, dass ich Peter Kruse heiraten möchte, der am Mittwoch für so etwas wie eine Auf-Null-Stellung der Internetdiskussion sorgte. Wer wissen will, was ich damit meine, kann mich ja mal in meiner Datscha in Absurdistan besuchen.

Jedenfalls ist es noch nicht erreicht, das Zeitalter in dem das Internet im richtigen Leben eines Großteils der Menschheit angekommen ist. So sehr ich diesen Moment auch herbeisehne und wie paukenundtrompetenhaft ich mein Leben auch schon in die Hände dieses Internets gelegt habe. Lassen wir die Lawine rollen. Wir haben keine Wahl.

Zuvor werden sich morgen um 13:37 Uhr die Digital Residents und die Digital Visitors bei einer Runde Schlamm-Pong um die Vorherschaft der Dings… und so weiter und sofort. Sie wissen schon.

Ich plädiere zuvor, also eigentlich jetzt in diesem Moment, also ab jetzt, sofort, das tritt also nach meiner Kenntnis ist das sofort, unverzüglich… plädiere ich für die Einführung der Konzeptlosigkeit. Viele werden sich wundern, wie wenig sich da ändert.

 

Und noch etwas zum Schluss: Allen, die zuhause nervös an ihren Devices herumnesteln und sich fragen, ob sie etwas verpasst haben, wenn sie nicht in diesen Tagen auf der re:publica verweilen, sei gesagt: Ja, ihr habt was verpasst. Das erkläre ich dann aber mal en detail bei einem gepflegten Stø am St. Nimmerleinstag.

 


re:publica 2010 / Tag 1

re:publica 2010 / Tag 3

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/republica-2010-tag-nr--2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/republica-2010-tag-nr--2 Fri, 16 Apr 2010 00:05:05 +0200
iPotega: re:publica 2010 - Tag 2 Jetzt musste ich nochmal den Google Kalender aufrufen. Es vergeht alles so furchtbar flott wie im Flug. So einen Informationsüberfluss bekommt man im Internet selten, das gibt es dann doch nur an Stellen, wo Menschen unaufhaltbar wild durcheinander sprechen können. Was gar nicht schlecht ist.

 

DIGITAL NATIVES

 

Mein Tag fing heute um 11 Uhr mit der Frage an: "Digital Natives with a Cause?". Eine Antwort blieb Nishan Shah schuldig, ebenso die Antwort auf die Frage was denn ein Digital Native eigentlich ist. Gezeigt wurden einige Beispiele dafür wie über das Internet Menschen mobilisiert wurden und viel mehr als die Pinke-Höschen-Aktion aus Indien blieb bei mir auch nicht hängen, weil alles sehr allgemein schien. Den Eindruck hatte ich eh den ganzen Tag: Dass alles Consultant-Coaching-gerecht aufbereitet wurde dieses Jahr.

Zum Glück konnte ich danach ein Suhsi-Frühstück genießen und die niedliche Lisa Hantke kennenlernen.

 

WIKILEAKS

 

Beim Japaner hat der Kellner so ewig für Getränke, Essen und Rechnung gebraucht, dass ich vom Wikileaks-Vortrag nur die zweite Hälfte mitbekommen habe. Wikileaks liegt es sehr am Herzen nicht der Feind oder Gegner der Journalisten sondern deren helfende Hand zu sein. Für diese Mühen gab es am Ende dann auch teilweise standing ovations – mit Sicherheit eher für die Mühen und die Organisation als die lieblosen Powerpoint-Slides. Als Designer schaut man da ja unweigerlich auch drauf.

Interessantestes Detail war (das kam auch erst in der Fragerunde raus), dass Wikileaks daran arbeitet die Dokument-Datenbank wieder komplett online zu bringen – den wichtigsten Bestandteil des Projekts. Wie immer mangelt es an Geld, die Infrastruktur ist teuer, die Rechtsstreitigkeiten auch und die Menschen, die involviert sind, arbeiten auch noch alle umsonst. Unglaublich eigentlich, dass man in der Lage ist so ein Projekt auf die Beine zu stellen.

 

ENTSCHWÖRUNGSTHEORIEN

 

Weil »Was am Internet hassenswert ist« überfüllt war, torkelte ich in den Entschwörungstheorien-Vortrag hinein, in dem uns vor Augen geführt werden sollte, dass wir uns zwar für super aufgeklärt halten, aber trotzdem im Grunde unser Weltbild auf Verschwörungstheorien aufbauen. Das ist, vereinfacht, sicher richtig und wurde auch auf charmante Weise vorgetragen. Die Demokratiekritik gegen Ende hätte nicht sein müssen, weil die dafür nötige Diskussion nicht in den (Zeit-)Rahmen passte. Schade. Hier konnte man in meinen Augen heute aber am meisten mitnehmen. Anders als beim Vortrag

 

DAS ANDERE GESCHLECHT.

 

Hier hatte ich das Gefühl in der Zeit rückwärts gereist zu sein, die angesprochenen Probleme mag es zwar geben, deren Analyse und Lösungsansätze wurden aber schon viel weitreichender diskutiert als es bei der Podiumsdiskussion der Fall war. Es wurde ein bisschen über die Blogcharts hergezogen (in denen erst auf Platz 35 eine Frau auftauche) und Maskulinisten-Trolle (mit teilweise so amüsanten Pseudonymen wie "Fotzenplotz"), viele Erkenntnisse brachte aber weder die Diskussion auf dem Podium noch die mit dem Publikum.

Das beste, das ich aus dem Vortrag mitnehmen konnte war das Kennenlernen von Gesche Roy (Twitter, Blog), die mich auf Ihren Vortrag morgen (11 Uhr, Workshop 2) anfixte. Vermutlich hätte ich den sonst niemals in Betracht gezogen, weil der Titel längst nicht so spannend ist wie das, was Gesche uns zu erzählen hat.

 

Irgendwann zwischendrin war ich noch bei »Wir müssen reden« von Max und Michael, das irgendwie OK war, aber wo auch keine richtig heiße Diskussion aufkommen wollte. Enttäuschender war aber:


WENN PRADA PACKETE SCHICKT

 

Denn wir stellen ernüchternd fest: Prada schickt überhaupt keine Packete an Blogger, weil sie anscheinend in ihrem ganzen Narzissmus vergessen, dass ihre Reichweite und Relevanz längst nicht so hoch sind, wie sie manchmal glauben. Hinzu kommt das Problem, dass solche Blogs sich meistens auch absolut unkritisch mit der Materie auseinandersetzen, was sich nicht wirklich zum Konkurrenzprodukt für Printerzeugnisse macht. Auch hier wollte nicht so recht ein Diskussion aufkommen, was sehr schade ist, weil eigentlich sehr viel Stoff zum kritischen Beleuchten dagewesen wäre.

 

Der Abend klang dann unterhaltsam mit einer Runde Bullshit-Bingo als Chatvariante aus und vor allem mit Nilz Bockelberg als fantastischen spontanen Redner.

 

Es mag vielleicht nicht so ganz rauskommen, aber der Tag war im großen und ganzen erfreulich, auch weil die Gespräche abseits der Panels sehr anregend und interessant sind. Anders als viele der Vorträge, die oft einfach zu allgemein gehalten werden. Natürlich: Man möchte sich der Kritik stellen, dass Blogger und die ganzen »Internetmenschen« nur untereinander kommunizieren. Man möchte offener für die Außenwelt werden. Dadurch geht in meinen Augen allerdings einiges an Substanz verloren, vor allem weil die re:publica ein Ort ist, an dem sich vermutlich so oder so nur Menschen aus der Medienlandschaft wiederfinden, die sich zureichend mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

 

Ich würde mir mehr Peter Kruses wünschen, mit fundiertem Fachwissen, mit Studiendaten und -ergebnissen und mit einer angenehmen Vortragsweise. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/republica-2010-tag-2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/republica-2010-tag-2 Thu, 15 Apr 2010 22:47:47 +0200
Huckbook: re:publica 2010 - Tag Nr. 1 Jetzt sitze ich im Quatsch-Comedy Club. So weit ist es also schon gekommen. Und ich würde davon ja auch zeitnah hier im Blog berichten aber abstruserweise »funktioniert das WLAN auf dieser Social Media Konferenz nicht«. Also nicht nur nicht in den Kellerräumen des  Quatsch Comedy Clubs, sondern irgendwie nirgendwo, was für eine Social Media Konferenz ja allerhand ist. Was soll man da sagen. Nein, es geht auch kein 3G und auch nur manchmal Edge. Jedenfalls nicht bei mir. Das ist aber auch schon das einzig Negative an dieser Sache hier.


Eben, also damals, um 9: 15 Uhr haben wir eingecheckt, taz-Kaffee getrunken, die @wikipippi umarmt, der gutlaunigen Eröffnungrede gelauscht und waren auf einer Session von Peter Glaser, in der er uns seinen gesunden und wachen Menschenverstand vorführte. Wir erfuhren etwas von mechanischen Schreibmaschinen, die in Indien emailtauglich gemacht werden, damit auch weniger Betuchte (90% der Weltbevölkerung) Mails versenden können. Ich habe nicht aufgepasst, ob man damit auch Mails empfangen kann, denn ich verfüge über ADHS. Immer muss ich kukken wer da meinen Namen sagt und meistens weiss ich dann nicht wer vor mir steht. Viele verzeihen mir das, weil ich ja schon einen gewissen Skurrilitätsheitsgrad inne habe. Ich leide ja auch unter
und an einer gewissen Fun-Prosopagnosie. Bitte googlen Sie das.


Das Netzwerkproblem und dieser unknackige Vortrag über Google.Buzz, in dessen Rahmen ein Wortwitz vorkam, in welchem der Name des Rappers Buster Rhymes verunglimpft wurde, hat uns nun wieder ins Erdgeschoss getrieben. Dort war es kühl und Mario Sixtus wurde umringt von Fans. Ich hätte gerne eine Bluna.

UND DANN

Um 15:30 Uhr fand die Session von Peter Kruse statt. »What’s Next / Wie die Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren.« Das war großartig. Im Prinzip ging es um die Erkenntnis, dass sich schon bei den »Heavy Usern« im Internet eine Linie durch die Gruppen der puren Benutzern und der Teilnehmer des Web 2.0 zieht, und dass es schon bei diesen beiden, im Grunde ja mit Verständnis und auch Sachverstand für das Internet ausgestatteten Gruppen, grundsätzliche Kommunikationsprobleme gibt, die sich kaum lösen lassen. Wenn man diese Probleme nun auf die Gesamtbevölkerung adaptiert wird in etwa deutlich, dass die vielen Ängste und Arroganzen kaum ausgeräumt werden können, die bei den meist völlig sinnlosen Diskussion um das Internet, zu Tage treten. Das Internet wird sich entwickeln und die Einflüsse der Menschen die das Internet gestalten, werden immer größer. Wer diese Muster erkennen und für sich nutzen will, muss Teil dieses Musters sein. Die ewigen Debatten Pro und Contra Internet führen auf die gedankliche Deponie. Das Internet ist nur durch Verbot, also Abschaltung, noch in seiner Auswirkung und Wirkung zu stoppen.
Thesen, die sich mir schnell erschließen und die natürlich so oder so ähnlich schon mal gedacht wurden, die aber von Kruse vorgetragen, eine neue und positive Kraft entwickeln, weswegen es auch geradezu tosenden Applaus gab. Möglicherweise unterliegen diese Gedanken, in dieser Weise und diesem Publikum dargebracht, einer gewissen populistischen Tendenz, weil sie nun so absolut deckugsgleich mit dem sind, was sich alle im Friedrichstadtpalast anwesenden Damen und Herren so wünschen, aber es tat auch gut, das in so einer klaren, unaufgeregten Weise erläutert zu bekommen. Ich hab den Brei gerne gegessen, den er für uns gekocht hat.


Ach was red ich, schauen Sie doch selbst:

 



ROYAL REVUE

Schon wegen des Namens, mussten wir da hin gehen. Die Show von Nilz Bokelberg (@Nilzenburger) und Markus Herrmann (@Hermsfarm) wollten wir unbedingt mal sehen und waren nur mittelmäßig enttäuscht, dass doch nicht, wie angekündigt, den ganzen Abend Wrestlingfilme gezeigt wurden. Dafür konnten wir uns eine Aufzeichnung der gar nicht mal so legendären Sendung »Die Paramide« mit dem im Grunde gar nicht mal so lustigen Dieter-Thomas Heck anschauen. Parallel dazu, im FSP, lief die größte Twitterlesung aller Zeiten und weil wir schon bei gefühlten 290 Twitterlesungen anwesend waren, dachten wir, das Thema Twitterlesung muss man ja jetzt auch mal abgehaken. Mir hat es zwar das Herz zerrissen, denn Vernunft ist ja nicht immer der besten Ratgeber. Eigentlich ja nie, aber ausgerechnet die Vernunft war es, die mich zur Royal Revue zwang. Und natürlich auch, weil Nilz Bokelberg ja im nächsten Stijlroyal Magazin einen tollen Artikel über seine Traum Wohnung in Haight Ashbury schreibt. Wir müssen unsere Autoren supporten. Ich frage mich, warum er nicht massiv im Fernsehen auftritt, denn er ist ein King of Unterhaltung. Das hatte ich so gar nicht mehr in Erinnerung, als ich ihn Mitte der Neunziger auf Viva beobachten konnte. Aber nun ist er gereift und dass er von einer kompletten Pyramiden-Sendung den Text der Protagonisten auswendig konnte, hat mich endgültig von seinen Qualitäten überzeugt.

DOCH

Als @kcpr und ich dann schon das Taxi gerufen hatten, stand plötzlich die ganze Internetcrème de la Crème vor der Tür und da dachte ich kurz ans Bleiben und Betrinken. Aber weil ich ja auch schon so ein alter Mann bin, zog ich das Vortfahren for und so kauften meine müder Geschäftspartner Kacper und ich noch Dönerprodukte und fuhren heim.

DENN

Weil das so war, können Sie nun auch unser tolles Interview mit Johnny Häusler dem Miterfinder der re:publica auf Cascade betrachten, Sie werden sicher das eine oder andere orthographische Unding finden, aber Sie wissen ja, wir sind mit Herz und Seele (ich) bzw. mit zielsicherer Präzision und roboterhafter Perfektion (Kacper) bei der Sache und irgendwie weiß ich nicht, wie ich aus dieser Nummer jetzt rauskommen könnte, denn es ist ja alles unlogisch, was ich hier vortrage. Na, vielleicht nicht alles, aber schon das meiste. Deshalb schnell hier klicken: 13 Fragen an Johnny Häusler.


re:publica 2010 / Tag 2

re:publica 2010 / Tag 3

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/republica-2010-tag-nr--1 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/republica-2010-tag-nr--1 Thu, 15 Apr 2010 01:25:25 +0200
Huckbook: re:publica Wir sind da und besaufen uns mit @wikipippi mit taz-Kaffee. Ein iPad ist auch schon da.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/republica http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/republica Wed, 14 Apr 2010 09:48:48 +0200
Huckbook: Los gehts Tippen waheebd ich gsjre.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/los-gehts http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/los-gehts Tue, 13 Apr 2010 09:48:48 +0200
iPotega: re:publica 2010 Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. Und zwar morgen auf die re:publica 2010. Eine Konferenz für Pizzafans mit blassen Teints und »richtige Journalisten« und andere zukunftsinteressierte Menschlein. Soll heißen: Wir widmen uns den kommenden Rest der Woche (und vermutlich noch länger) an dieser Stelle des Internets vor allem der Konferenz, wen wir so treffen und worüber wir so sprechen. Außerdem dürfen Sie sich sicher auf einige Autobahnfotos freuen, wir stehen gerne mal im Stau.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/republica-2010 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/republica-2010 Mon, 12 Apr 2010 22:04:04 +0200
Huckbook: Besser Man muss es ja auch mal besser machen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/besser http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/besser Mon, 12 Apr 2010 10:34:34 +0200
Huckbook: Plörrentag Wie so ein Plörrentag beginnt, kann man hier sehen. Ich muss jetzt stark sein. Auch der 2. Versuch scheiterte. Ich bin jetzt auch plörrig. In Berlin gibts einen Kaffee-Drive-Inn.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ploerrentag http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ploerrentag Mon, 12 Apr 2010 09:06:06 +0200
iPotega: Das Bilderchaos macht sich breit Ich finde ja manche Dinge kann man nur einmal machen. Aus ihnen kann nicht einmal ein richtiger Trend werden könnte man meinen, weil sie nach einem Mal sehen fest mit einem bestimmten Produkt verbunden sind. So auch im Fall dieses Viele-Bilder-Wild-Durcheinander-Stils, die gerade irgendwie trotzdem in allen Portfolios auftauchen. Ich finds ja geil (ich bin mir relativ sicher, der Huck nicht so), aber eben nur ein Mal. Alles ist nur ein Mal »irgendwie anders«. Auch ein Grund, warum es keinen Sinn macht zu versuchen immer alles »irgendwie anders« zu machen.

 

Beispiel oben, Beispiel unten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/das-bilderchaos-macht-sich-breit http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/das-bilderchaos-macht-sich-breit Sun, 11 Apr 2010 19:53:53 +0200
Huckbook: Ach! Hach!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach Fri, 09 Apr 2010 08:34:34 +0200
iPotega: Typografie auf dem iPad Eigentlich konnte ich es kaum abwarten bis das Gemecker der Mikrotypografen, was das iPad im Allgemeinen und iBooks im Speziellen angeht, losgeht. Einige Punkte sind berechtigt (der Zeilenfluss bei iBooks sieht teilweise tatsächlich schlimm aus und das Fehlen der Georgia werde ich niemals verzeihen können) und eingie Punkte sind in meinen Augen reines Meckern, weil mans kann (z.B. finde ich die Helvetica als UI-Font nicht schlecht).

Wovon ich rede? Lesen Sie es selbst bei fontfeed. Hingewiesen darauf hat uns Dirk Baranek.

 

Wenn Sie sich eh für das iPad interessieren, empfehle ich auch an dieser Stelle noch einmal das iPad Mag, dessen Design aus unserem Hause stammt – ebenso wie der ein oder andere Artikel.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/typografie-auf-dem-ipad http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/typografie-auf-dem-ipad Thu, 08 Apr 2010 21:23:23 +0200
Huckbook: I Was Made For Loving You Jetzt habe ich vollkommen den Faden verloren.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/i-was-made-for-loving-you http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/i-was-made-for-loving-you Thu, 08 Apr 2010 09:50:50 +0200
iPotega: Geschäftsmodell für die Musikindustrie Es wird ein ganz besonderer Moment in diesem Blog. Ich werde Ihnen ein Geschäftsmodell schenken ohne etwas dafür zu verlangen. Ein Dankeschön wäre nett, wenn Sie dann alle Multimilliardäre sind.

Thematisiert wird hier die Musikindustrie, die sich bekanntlich seit einigen Jahren auf dem absteigenden Ast befindet, an dem sie selbst sägt. Das Geschäftsmodell der etablierten, großen Labels läuft aus. Beliebte Alternativen wie die Kulturflatrate sind in meinen Augen zum einen noch nicht zu Ende gedacht und zum anderen der Innovation, dem Fortschritt und vor allem den Künstlern in ihrer wahrscheinlichsten Form nicht dienlich.

Etwas ganz neues muss also her. Ein Geschäftsmodell, das die Realität nicht ignoriert oder versucht wegzuklagen und am besten auch noch eines, das Labels und Künstlern in gleicher Weise nützt.

Wir fangen bei den Basics an. Labels sind zum Vertreiben von Musik da. Bisher mussten sie die Musik in die CD-Regale der Warenhäuser bringen, in die wenigen übriggebliebenen Musikläden und mit dem passenden PR-Text an die Musikredaktionen. Mit dem Internet, dem Filesharing und iTunes wird all dies nach und nach obsolet, die Hauptaufgabe besteht nun, und in Zukunft noch stärker, darin Musik ins Internet zu bringen. Die Nutzer haben aber mittlerweile alle P2P-Erfahrung und finden dank Google auch jeden Song bei Rapidshare. Im Prinzip kann man Musik im Internet nur noch kostenlos anbieten.

Genau hier tritt aber das Problem auf: Wie soll sich ein Label refinanzieren, wenn es die Musik kostenlos zur Verfügung stellt? Ich halte an meiner Antwort aus dem letzten Blogpost fest: Das beste Refinanzierungsmodell ist Werbung. Und was bei journalistischen Inhalten funktioniert (/funktionieren wird), das geht auch bei Musik.
Das ist die wackelige Prämisse, auf der alles steht.

Wir stellen uns also folgendes vor: Ein Musiklabel, das auf seiner Internetseite eine große Datenbank aufbaut, voll mit Musik, die sich jeder Benutzer kostenfrei herunterladen kann. Das Label kümmert sich nur noch um das Aufrechterhalten und stetige Befüllen dieser Datenbank mit Songs. Anders als bei bisherigen Modellen mit eigenen Songs. Hierzu werden den Künstlern für deren Songs exklusive Vertriebsrechte "abgekauft". Man wird sozusagen zur einzigen Website, die diesen Song legal zur Disposition stellen darf. Und mehr braucht man auch gar nicht: Wozu Filesharing, mühsames heraussuchen von zwielichtigen Downloadquellen, wenn ich meine Lieblingssongs direkt auf der Website des Musiklabels kostenlos, mit ordentlicher Bandbreite, mit vollständigen ID-Tags versehen und in exzellenter Qualität herunterladen kann?

Und wenn die Kunden schon einmal auf der eigenen Website sind, will man sie doch möglichst lange dort behalten. Eine solche Labelseite könnte also um Social Media funktionen erweitert werden mit Songempfehlungen, Charts, Diskussionsforen und allem, was das Selbstdarstellerherz in uns begehrt. Der Kunde ist wieder König.

Doch nicht nur die Kunden wären die Gewinner dieses Models. Eine solche Website, also ein solches Label, kann potentiell jeder Aufbauen. Die Kosten steigen mit dem Erfolg, sind zu Beginn aber überschaubar. Und eine so niedrige Schwelle bedeutet immer: mehr Konkurrenz. Dieser Konkurrenzdruck, den es im Musikgeschäft heute im Prinzip nicht mehr gibt, könnte zu gegenseitigem Überbieten der Labels führen, wenn es um den Einkauf von Songs bstimmter Künstler geht. Die Künstler gehen immer als Sieger vom Feld.

Gleichzeitig entsteht für die Künstler aber auch ein (positiver) Druck, der widerum dem Konsumenten und den Labels in die Hände spielt: Je mehr Songs ein Künstler veröffentlicht, umso höher fallen seine Einnahmen aus. Gleichzeitig werden Lückenfüllersongs, die entstehen um kurzfristig mal ein ganzes Album zu füllen, entfallen. Das Label muss ja nicht das ganze Paket kaufen, es nimmt eben nur die Hits.

Es wäre das Märchenland der Musikwelt. Wenn es da diese kleinen Gefahren nicht gäbe, die dieses Szenario birgt.

Zunächst gibt es, trotz der niedrigen Kostenschwelle zur Gründung eines Startups in dem Bereich, immer die Gefahr, dass sich relativ schnell ein großer Monopolist herauskristallisiert. Das ist im Internet keine Seltenheit, Google macht es ja vor, Facebook macht es nach. Und in vielen Fällen wird es ähnlich sein. So kann es kommen, dass die oben versprochene Konkurrenz schnell ausbleibt, dass ein großes Label versucht alle möglichen Künstler und kleineren Labels aufzukaufen, um das Gros des Traffics auf die eigene Seite zu ziehen. Die Frage ist welche Nachteile das mit sich bringt: Die Musik wäre da, die Künstler hätten gute Preise bekommen (weil das große Label ja die kleinen überbietet) und das Label hätte seinen Traffic.

Ein anderes Problem ist die Produktion der Songs. Schließlich tragen die Künstler alleine das Risiko einen Song zu produzieren, bevor (bei diesem Modell) das Label ihn kauft. Das ließe sich aber lösen. Songs lassen sich in okayer Qualität schon heute sehr kostengünstig produzieren, fast jeder, der sich in kunst- und musikaffinen Kreisen bewegt, hat einen Bekannten mit einer akzeptablen Tonstudioausstattung. Diese okay Produzierten Songs könnte das Label kaufen und in exzellenter Qualität nocheinmal produzieren lassen, die Band und einen Produzenten damit beauftragen.

Einerseits darf man den Aufwand für eine gute Produktion nicht unterschätzen und es ist sicher so, dass sich auch preisgünstige Lösungen nicht alle Musiker leisten können, zumal dann auch eine Menge Know How dazu gehört. Nicht jeder, der eine Gitarre bedienen kann, ist firm im Umgang mit Produktionsgerätschaften. ANDERERSEITS: Was in den letzten Jahren insbesondere die Rockmusik kaputt gemacht hat, ist deren ausgebuffte Produktion und das nahezu perfekte Spiel der Musiker. Was zunächst als tolle Entwicklung erscheint, hat aber mit dem, was Rock'n Roll mal sein wollte oder auch war, nichts mehr zu tun. Alle Bands klingen gleich, das Gefühl für das, was Musik ausdrücken kann, ging verloren. Dazu kamen überbordende Merchandisingfluten, die jedes Gefühl von Sex, Drugs & Rock'n Roll weggeschwemmt haben. Vielleicht sehen das nur wir als vermeintliche »Avandgardisten« so, das ist der Vorwurf, der jetzt schon in der Luft schwebt. Nicht zu vermeinen ist aber, dass das System, in dem jetzt Musik produziert wird, fortschritts- und innovationshemmend ist.

Ein viel größeres Problem, eigentlich DAS Problem, dabei ist die wackelige Prämisse. Die Werberefinanzierung. Marketing, Produktion, diese Schritte lassen sich im Internet kostengünstig lösen, dafür würden Einnahmen aus relativ erfolgreichen Internetprojekten locker reichen. Und das ist am Anfang auch genug. Doch mit zunehmenen Erfolg steigt auch der Traffic, gute mp3-Dateien haben in der Masse trotzdem ihre Größe (den Satz muss man zweimal lesen, aber mir fällt keine andere Formulierung ein). Und dieser erzeugte Traffic muss erstmal mit Werbung wieder reinkommen, plus Gagen für die Künstler und Investitionen und Marketing und und und.

Kurzfristig gibt es aber auch dafür eine Lösung. Nämlich, wenn das erste Label dieser Art von einem Mitstreiter am Markt kommt, der jetzt schon ständig aufwändige Internetangebote entwickelt, um dort seine Werbung zu platzieren: Google.

Und so abwegig ist das gar nicht. Schon jetzt bietet Google mit Google Mail und Youtube zwei erfolgreiche und gleichzeitig trafficintensive Dienste an, deren marktwirtschaftliche Daseinsberechtigung (so wie die der anderen Google-Dienste auch) darin besteht, Werbeflächen für die eigenen Google AdWords zu generieren. Google hätte zudem weder Probleme damit das Kapital aufzubringen um Bands erfolgreich zu produzieren und zu vermarkten – Kapital und Werbeflächen hat das Unternehmen ja selbst genug.

Gleichzeitig wäre eine solche Plattform für Google eine gute Gelegenheit seine anderen Plattformen wie Google Buzz mit einzubinden und zu forwarden. Eine Webcommunity auf Basis eines Google-Musiklabels nach oben beschriebenem Modell könnte Facebook und MySpace schnell den Rang ablaufen, schließlich würde es den Benutzern neben den »gewöhnlichen« Funktionen von Vernetzen und Selbstdarstellen einen echten Benefit gegenüber der Konkurrenz bieten. Das tut Google Buzz derzeit nicht, das tut Picasa nicht, das tun die meisten Google-Kopien erfolgreicher Onlinedienste nicht.

Einzig die Tatsache, dass alle anderen Dienste auf vom User generierten Content setzen, schränkt die Wahrscheinlichkeit eines solchen Schritt seitens Google ein. Es wäre das erste Mal, dass Google selbst Content liefern müsste und das macht die Unternehmung durchaus aufwändiger als das reine Programmieren einer Plattform. Für solche Fälle gibt es in der Geschichte aber auch schon passende Lösungen: Startups, die später aufgekauft wurden, Neugründung eines zweiten Unternehmens etc. etc.

Dieses Szenario ist neben der hoffnungsbringenden Tatsache, dass so sehr schnell der Musikmarkt aufgemischt werden könnte, auch fast gruselig. Google würde potentiell als Monopolist in noch einen weiteren Lebensbereich vordringen, die Hemmschwelle als Neuling in den Markt einzusteigen würde durch einen so mächtigen Wettbewerber vob Beginn an sehr hoch angelegt werden.

Aber so muss es ja nicht kommen. Schließlich, das muss auch gesagt werden, fanden andere Startups ebenfalls zahlungskräftige Investoren ohne bis heute ein funktionierendes Refinanzierungsmodell auf die Beine gestellt zu haben. Natürlich wäre das keine langfristige Lösung. Aber es würde helfen die Zeit zu überstehen, in der das Problem der Refinanzierung durch Werbeeinnahmen im Internet gelöst wird.

 

Denn, da bin ich sehr zuversichtlich, das wird es. Ganz einfach, weil es gesellschaftlich unumgänglich ist. Und wenn das gelöst ist, fallen viele andere Probleme wie Dominosteine einfach hinterher.

Also haben Sie keine Scheu und retweeten Sie das hier, teilen Sie es mit Ihren Freunden auf Facebook, bloggen Sie hierüber oder kommentieren Sie. Als intelligente Masse finden wir sicher eine Lösung.


Danke an meinen geschätzten Geschäftspartner Joerg H. Haas für die Ergänzung um einige interessante Gedanken und die Anregung zu weiteren Ideen in dem Zusammenhang! Foto unter CC-Lizenz von flickr User sflovestory.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/geschaeftsmodell-fuer-die-musikindustrie http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/geschaeftsmodell-fuer-die-musikindustrie Wed, 07 Apr 2010 16:00:00 +0200
iPotega: Das Internet und seine Hobbyregisseure

 

Es gibt anscheinend vier Phasen von neuen Internettools. Die erste, in der sie nur von vernerdeten reaks genutzt werden, die zweite, in der sie von Exhibitionisten genutzt werden, die dritte, in der sie von Kreativen genutzt werden. Und die vierte, in der sie sterben.

Chatroulette scheint jetzt in der dritte angekommen zu sein. Schöne Idee.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/das-internet-und-seine-hobbyregisseure http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/das-internet-und-seine-hobbyregisseure Wed, 07 Apr 2010 15:03:03 +0200
Huckbook: Kaffee in Balkonistan ENDLICH! Der Frühling und die um diese Uhrzeit handelsübliche Temperatur lassen es zu, meinen allmorgendlichen Kaffee auf keinem geringeren als dem Balkon zu trinken und wenn ich nicht im frühlingshaften Überschwang sogar "schlürfen" gesagt hätte.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-in-balkonistan http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-in-balkonistan Wed, 07 Apr 2010 09:48:48 +0200
Huckbook: Kraut Rüben Ach so, das Finanzamt will Geld haben von mir, stimmt ja. Das ist doch dieses "Zivilisation" von dem immer alle reden. Crazy, man kann sich dem Zauber, der von diesem Prozess ausgeht, nicht entziehen. Von dem Prozess leider auch nicht. Wirklich!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kraut-rueben http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kraut-rueben Tue, 06 Apr 2010 08:34:34 +0200
Huckbook: Hach! Ob schon irgendjemand auf der Welt unsere Website auf dem iPad aufgerufen hat und wenn ja, was hat unsere Website dabei empfunden?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hach http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hach Mon, 05 Apr 2010 21:31:31 +0200
iPotega: Be Stupid! Wahrscheinlich ist die Kampagne spätestens seit der Berliner Fashion Week totdiskutiert, aber Idee und Aufmachung der Motive und der Website sind so nett, dass man sich das immer wieder gerne reinzieht. Zumindest ich. Be Stupid.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/be-stupid http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/be-stupid Sun, 04 Apr 2010 23:45:45 +0200
iPotega: Musik für die Nacht: Alicia Keys Konzert Zwar schon aus dem November, aber in manchen Momenten ist es eben doch passender. Eine vollständige Videoaufnahme eines Alicia Keys Konzerts in New York mit Jay-Z Gastauftritt samt Empire State of Mind Performance. Am besten in HD auf Youtube ansehen.

 

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/musik-fuer-die-nacht-alicia-keys-konzert http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/musik-fuer-die-nacht-alicia-keys-konzert Sun, 04 Apr 2010 00:42:42 +0200
Huckbook: Verhältnisse Hab ich jetzt da einen riesigen Kaffeepott ("Neue Kaffeetasse?" hör ich da gleich wieder aus dem Tal fragen) oder besitze ich eine winzige, vollkommen unmännliche Bohrmaschine ("Neue Bohrmaschine?")? "Aber das ist doch ein Akkuschrauber!" Jahaaaa, ist ja schon gut!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/verhaeltnisse http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/verhaeltnisse Thu, 01 Apr 2010 09:18:18 +0200
iPotega: Refinanzierung durch Werbung im Internet Jeden Morgen, wenn wir in diesen lustigen und spannenden Zeiten aufwachen, ist wieder eine Tageszeitung weniger verkauft worden. Und es ist nicht eine, es sind viele Zeitungen, die liegen bleiben, die niemand haben will. Das Thema ist nicht neu und doch schockiert es einige noch immer: Der Markt für Printmedien ist am schrumpfenpopumpfen. Die Webvarianten vieler Tageszeitungen und Zeitschriften haben mehr Leser, als die Printversionen. Und das dominierende Thema bei diesem Prozess: Wenn die Webmedien die Printmedien irgendwann ablösen, müssen sich diese auch refinanzieren. Das funktioniert (das Beispiel Galore zeigt es) bislang noch nicht wirklich.

 

Es gibt einige mehr oder weniger sinnvolle Finanzierungsmodelle. Paid Content hat sich nicht durchgesetzt. Dafür ist die Zeit noch nicht reif und wird es vielleicht auch nie sein. Das Verkaufen von redaktionellen Beiträgen zum Beispiel, ist eine Top-Unart und hat vor allem den "Vorteil", dass man die Leser hinters Licht führt und sich selbst über kurz oder lang zum Affen macht. Auch Corporate Publishing, also die journalistische und periodische Unternehmenskommunikation mit eigenen Medien, taugt nur im Einzelfall wie z.B. im Falle des Magazins der erfreulichen Dinge (Obacht: Schleichwerbung), weil hier ein gewollt unkritisches, unkompliziertes und unpolitisches Aufzeigen von schönen Dingen keine allzu brutale Objektivität abverlangt.

Man stelle sich jedoch vor die FAZ würde von der CDU oder Mercedes Benz finanziert und herausgegeben. Also nicht so wie heute finanziert und herausgegeben, sondern direkt von denen. Sie wissen schon.

 

Es bleibt also nur die Werbung in Form von Anzeigen, Bannern. Mit der gibt es im Moment aber noch ein riesiges Problem: Die Publikationen können sich so nur im Einzelfall komplett refinanzieren. Die Lösung all unserer Probleme, die Rettung der Menschheit und aller Aliens, die sie eines Tages ausrotten werden, liegt entsprechend darin Werbung im Internet attraktiver und damit teurer zu machen.

 

Der erste Schritt hierzu passiert schon. Der Wert einer Anzeige misst sich an der Menge der Menschen, die sie sehen. Wenn man also mehr Menschen ins Internet bringt, schauen sich auch mehr Menschen Anzeigen an und die Anzeige wird damit wie von Zauberhand und von selbst teurer. »Aber in Deutschland hat doch fast jeder Haushalt bereits einen Internetanschluss«. Das finde ich auch Klasse, das ist ultraerfreulich. Blöderweise nutzen die meisten Menschen das Internet bisher nur zum Zusammenkopieren von Referaten, Verschicken von Oster-eCards, Pornos und Geschäftskorrespondens. Die Realität ist nicht, dass in der U-Bahn alle in ihre Devices starren und sich Nachrichten und Blogs reinziehen, miteinander in Social Networks kommunizieren. Die Realität ist die von »Webmastern« und Internet Explorern.

 

Wenn nun all diese Menschen eines Tages auch aktiv am Internet partizipieren, sich allein mehr auf Social Networks rumtreiben als Fernzusehen, verteilen sich eben auch mehr Menschen auf mehr diverse Internetseiten. Schwupps, die Einnahmen steigen. Blöderweise reicht das allein vermutlich nicht, weil ein Knuddels-Monopol nach der Fusion mit WKW der Welt der Tageszeitungen nicht viel hilft.

 

Ein anderes Problem, das sich vielleicht kurzfristiger lösen ließe, besteht darin, dass Onlinewerbung nach wie vor viel zu oft per Klick abgerechnet wird. Da aber im Laufe der Zeit die Erfahrung den Benutzern ermöglicht zwischen Information und Werbung zu unterscheiden und es doch zum Glück genug Webseitenbetreiber gibt, die mittlerweile auf diese kotzreizfördernde Flashlayer-Werbung verzichten, wird Onlinewerbung immer weniger geklickt. Somit entwicklen sich die Einnahmen zur Zeit tendenziell nach unten.

Die einzige Konsequenz wäre: Onlinewerbung per View zu bezahlen. Per Page View oder per Unique Visitor. Es macht beides Sinn. Es macht vor allem beides mehr Sinn als per Klick zu bezahlen. Printwerbung wird auch per View bezahlt, noch lustiger: In der fröhlichen Marketing- und Werbewelt rechnet man pro Auflagenexemplar i.d.R. mit 3 s.g. "Kontakten", in Endeffekt also mit der dreifachen Auflagenzahl, und tut so als würde auch jeder tatsächlich diese Werbung sehen. Das ist im Internet viel transparener, es lässt sich viel einfacher nachvollziehen wie oft eine Anzeige tatsächlich gesehen wurde. Noch einfacher wäre es natürlich Pauschalpreise auszumachen und so wird es heute dann auch wohl am häufigsten geregelt, wenn man von den Klicks wegkommt.

Blöderweise müsste Google da anfangen, denn die AdWords-Dinger werden ja auch noch per Klick gezählt. Aber bringt mal Google dazu irgendetwas anzupassen. Aber das ist eine andere Geschichte.

 

Neben dem Viewerzähler gibt es im Internet aber noch ein Tool, das der Anzeigenwelt online auf Dauer den Hintern retten könnte: Nutzerdaten plus gezieltes targeting. Nur im Internet ist es möglich zu diesem Maße gezielt Interessierten von Autos die Anzeige für das richtige Auto im richtigen Preissegment zu zeigen und die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass es nicht nur die Anzeige nicht als störend empfindet, sondern am Ende auch noch das Auto kauft. Die Qualität der Views ist im Internet also irgendwann, wenn das mal so ausgereift ist, dass es wirklich Sinn macht, wesentlich höher als auf totem Baum.

 

Ich höre sie schon schreien, die Datenschützer. Und man muss auf der Hut sein, Datenschutz ist wichtig, aber das Schützenswerte ist in ständiger Veränderung. Man sollte dazu übergehen das zu schützen, was auch geschützt werden will. Und ganz persönlich: Von mir aus darf jeder Mensch auf der Welt wissen, dass ich mich für Appleprodukte, Design, Architektur, Nerdkram, Soziologie und Mode interessiere. Und noch vieles mehr. Wahrscheinlich würde ich mich für noch vieles mehr interessieren, würden meine Nutzerdaten endlich mal richtig ausgewertet und würde mir ein Roboter dann erklären, wofür ich mich eigentlich noch interessieren sollte. Wie bei Amazon nur in gut.

 

All das, all diese Schönheit und Chancen des Internet, machen nur dann Sinn, wenn wir unsere Daten hergeben. Nicht mit wem wir in den letzten 5 Jahren im Bett waren, wie viel Alkohol wir trinken und auf welchen Drogen wir schon waren. Einfach nur unser Konsumverhalten legaler Konsumgüter. Das darf doch jeder wissen, wir tragen doch meistens unsere Konsumgüter als identitätsstiftende Gegenstände offen zur Schau. Und wenn ich das entscheiden kann, wenn ich via behavioral targeting von für mich unnötiger Werbung befreit werde, dann finde ich das gut. So kann man auf jeden Fall die Welt retten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/refinanzierung-durch-werbung-im-internet http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/refinanzierung-durch-werbung-im-internet Wed, 31 Mar 2010 09:37:37 +0200
Huckbook: Am Donnerstag des Lebens Mein Pfeifton scheint weg zu sein. Es ist sicher der Stress den man (also ich) hat (also habe). Was noch? Ich muss 3 Interviews schreiben. Man (also wir) muss (also müssen) ja auf Teufel komm raus originell sein. Ich bin müde. Noch habe ich das Getränk auf dem Bild nicht zu mir genommen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/am-donnerstag-des-lebens http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/am-donnerstag-des-lebens Wed, 31 Mar 2010 08:48:48 +0200
Huckbook: Schweinchen Pfeifer Hahaha, wie lustig, der Schmerz aus der rechten Gesichtshälfte ist gegangen und er hat mir etwas da gelassen: einen Pfeiton im linken Ohr. So wird mir nie langweilig und wenn ich mal keine Sorgen mehr hätte, wäre da noch das Pfeifen Walde.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schweinchen-pfeifer http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schweinchen-pfeifer Tue, 30 Mar 2010 09:48:48 +0200
iPotega: Bücher im Zeitalter des iPad Ich habe bereits im iPad Magazin darauf verwiesen und ich verweise auch hier:

 

Books in the Age of the iPad

 

Unbedingt lesenswert!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/buecher-im-zeitalter-des-ipad http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/buecher-im-zeitalter-des-ipad Mon, 29 Mar 2010 21:03:03 +0200
iPotega: Ab in den Keller!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ab-in-den-keller http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ab-in-den-keller Fri, 26 Mar 2010 20:06:06 +0100
iPotega: Wie man es nicht machen sollte Die lauteste Beschwerde aller Online-Nachrichtenportale heißt Refinanzierung. Die klassische Weg, über Werbung, funktioniert nur schwierig. Werbeplatz online lässt sich nur relativ günstig verkaufen, die meisten Werbekunden wollen ihn auch noch gar nicht nutzen. Hinzu kommt eine kleine, aber sehr onlinepräsente, Gruppe von Nutzern, die über Adblocker-Plugins in ihren Webbrowser sowieso jegliche Werbung ausblenden.

 

Da kommt die Times auf die Idee ihre Inhalte nur noch gegen $$$ ins Netz zu stellen.

 

Im ersten Moment kann das sogar funktionieren. Einige Stamm-Time-Leser, die sich die Times nur zum schnellen überblättern gekauft haben und sie nun nur noch online lesen, werden vermutlich auch dieses absurd teure Onlineabo kaufen, was sich unter Umständen für die Times auch rentieren könnte.

Nur: Die Views und Klicks auf der Website werden dramatisch in den Keller sinken. Ich bin mir absolut sicher, dass nur ein kleiner Bruchteil der jetzigen Onlineleser auch bereit ist für den bereitgestellten Content zu zahlen, und sich lieber zu anderen Angeboten hinwendet. Durch die so gesenkten Klicks und Views der Seite sinken auch wieder die Preise, die man für die Werbung, die man auf der Seite schalten kann, in den Keller.

 

Und garantiert wird man dort die Unverschämtheit besitzen die Bezahlleser trotzdem noch Werbung schauen zu lassen.

 

Times, du schießt dir selbst ins Knie.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/wie-man-es-nicht-machen-sollte http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/wie-man-es-nicht-machen-sollte Fri, 26 Mar 2010 11:41:41 +0100
Huckbook: Minga Mit Grauspopaus entnehme ich den Wetternews angekündigten Schneefall für Mittwoch. So nicht, meine Damen und Herren, so nicht!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/minga http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/minga Fri, 26 Mar 2010 09:33:33 +0100
iPotega: Objektivierung von Interface Design Vergleichen Der @bebal hat heute bei Twitter einen Artikel gepostet, in dem möglichst Objektiv das iPhone mit dem Nexus One verglichen werden sollte. Dabei ist mir aufgefallen, dass bei solchen Vergleichen das Hauptverkaufsargument solcher Geräte selten eine Rolle spielt: das Design. Das Argument ist, wie zu erwarten, die Objektivität, die man in Designfragen ja nicht wahren könne.

 

Das ist zum einen deswegen falsch, weil auch bei dem vorliegenden scheinbar objektiven Vergleich durch die Art der Aufbereitung, die Reihenfolge der Darstellung, die Gewichtung der einzelnen Punkte in Layout und Reihenfolge, keine absolute Objektivität gewahrt wurde. Weil das schier unmöglich ist. Zum anderen ist das falsch, weil vor allem im Bereich des Interface Design sehr vile Aspekte sehr wohl objektiv gemessen werden können.

 

Ein denkbares Modell zur Messung der Benutzerfreundlichkeit eines Interface wäre ein Test mit drei Benutzergruppe: Unerfahrene (bezogen auf die Geräte) nicht-technikaffine Benutzer, unerfahrene technikaffin Benutzer und mit einem der beiden Geräte erfahrene Benutzer. Diesen drei Benutzergruppen würden dann unterschiedliche Aufgaben gestellt, die aus typischen Nutzungsbereichen der Geräte bestehen. Wecker stellen, eine Nummer speichern, jemanden anrufen, Musik abspielen und auf das Gerät laden, eine Webseite aufrufen und so weiter. Vom Start bis zum Erledigen der Aufgabe sollte dann die Zeit gemessen werden.

 

Natürlich würde eine solche Versurchsreihe (die im übrigen auch deutlich aufwendiger durchzuführen wäre als ein Vergleich anhand von bloßen technischen Angaben) keine 1:1 Wiedergabe der User Experience mit einem der Geräte wiedergeben. Schließlich besteht User Experience aus mehr als nur Geschwindigkeit und objektive Benutzbarkeit, obwohl diese auch einen bedeutenden Teil ausmachen. Will sagen: Wenn ich in zwei Sekunden wenige reine Nummer gewählt habe, macht es das Gerät nicht besser, wenn dieser Vorgang bei mir einen Darmverschluss verursacht, weil das Interface subjektiv schwach gestaltet ist.

 

Neben einer objektiven Benutzbarkeit eines Interface gibt es also auch noch eine subjektive Benutzbarkeit, die unter Umständen sogar noch wichtiger sein kann. Marktanalysen und pseudoobjektive Betrachtungen kann man also machen so viele man möchte: Das bessere Gerät bleibt immer jenes, welches sich besser anfühlt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/objektivierung-von-interface-design-vergleichen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/objektivierung-von-interface-design-vergleichen Thu, 25 Mar 2010 21:21:21 +0100
Huckbook: 13 Fragen Anlässlich der Interview-Serie "13 Fragen", die wir für das Cascade Magazin stellen, sitze ich nun hier und lese alles über Sibylle Berg, was es nur gibt. Alles. "Aber doch nicht etwa...?!" Doch, das auch.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/13-fragen_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/13-fragen_2 Thu, 25 Mar 2010 10:06:06 +0100
Huckbook: Schlechte Nachrichten Der erste Schock (die Trolololo-App geht erst ab iPhone 3.1.2) war noch nicht verdaut, da schlug mir das Schicksal erneut mit voller Wucht ins Gesicht. Statt der bestellten Prasselkuchen, brachte mir der Lieferbäcker zwei mit Zucker bestreute Hasen. Wie soll ein Mensch denn all diese Tiefschläge wegstecken??? Ich hab doch auch Gefühle!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schlechte-nachrichten http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schlechte-nachrichten Wed, 24 Mar 2010 08:48:48 +0100
iPotega: Huck Nam Unglaubliche Fotostrecke.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/huck-nam http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/huck-nam Tue, 23 Mar 2010 15:01:01 +0100
Huckbook: Frühstücksfleisch So, Interview vorbereiten, erfreuliches Ding raussuchen, Nr. 13-Ankündigung vorbereiten, im Ministerium anrufen, Broschürenlayout mit jungem Firmeninhaber absprechen und ein paar ausgedachte Berufe habe ich auch noch.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fruehstuecksfleisch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fruehstuecksfleisch Tue, 23 Mar 2010 09:18:18 +0100
Huckbook: Gleich ...muss ich weg. Drum schlinge ich jetzt schnell noch den Kaffee hinunter und dann...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gleich http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gleich Mon, 22 Mar 2010 08:48:48 +0100
iPotega: Was soll man sagen außer: LOL ROL WTF STFU CU AFK NSFW

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/was-soll-man-sagen-auser http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/was-soll-man-sagen-auser Fri, 19 Mar 2010 17:47:47 +0100
Huckbook: Im Fernsehen Ach nein, nicht im Fernsehen. Es stand ja in der Zeitung, welche sich Welt Kompakt nennt. Aber das ist ja alles das gleiche.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/im-fernsehen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/im-fernsehen Thu, 18 Mar 2010 11:53:53 +0100
iPotega: Rückblick auf 34 Jahre Apple Design Gefunden im Netzlogbuch habe ich diesen schönen Rückblick auf 34 Jahre Design von Apple. Schöner gemacht als das meiste Fanboyzeug.

 

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/rueckblick-auf-34-jahre-apple-design http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/rueckblick-auf-34-jahre-apple-design Thu, 18 Mar 2010 11:20:20 +0100
Huckbook: Unmotiviertes Geknipse Für dieses unmotivierte Geknipse von Gläsern in denen sich Kaffee befindet, bekommen wir sicher nochmal den Pulitzer-Preis. Heute ist das Bild auch noch mal so richtig im Ich-hab-überhaupt-kein-Bock-Modus erstellt. Darüber himaus bin ich heute sowas von voller Bock, das können Sie sich sicher nur schwer vorstellen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/unmotiviertes-geknipse http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/unmotiviertes-geknipse Thu, 18 Mar 2010 09:06:06 +0100
Huckbook: DIe Wahrheit über Stijlroyal 13 Ungefähr 187 Gründe (plus/minus 23) haben dazu geführt, dass wir nun die kommende Ausgabe 13 des Stijlroyal Magazines nicht wie geplant zu Mitte April herausgeben werden.

Ein Grund für all das, ist ein neues Druckverfahren, das wir bei den Umchlägen dieser Ausgabe anwenden wollen. Hier wird eine transparente Lackschicht aufgetragen, die dann, wie zum Beispiel bei dem gebratenen Rippchen (siehe Abbildung oben) dazu führt, dass man das gebratene Rippchen - Achtung und jetzt kommts: haptisch erfahren kann. Außerdem wird hier ein digitales Druckverfahren angewandt, dass es uns ermöglicht Magazin-Umschläge zu personalisieren. So wird bei der kommenden limitierten Auflage nicht nur eine laufende Seriennummer mit diesem Lack gedruckt, nein… es ist ja noch viel besser, denn alle die das Magazin (ab nächster Wocher hier) vorbestellen, können sich ihren Namen oder den der Liebsten, der Großmutter, des Chefs, des Lieblingspolitikers, Hinz und Kunz aufdrucken lassen. Also zum Beispiel wäre dies doch ein duftes Geschenk. Dazu gibt es mindestens vier Umschlagvariationen im Angebot.

Die Rippchenvariation kann man hier vorab schonmal betrachten. Wir haben dann neben weiteren Schweinereien auch noch vegetrarische Varianten in petto.

 

In den kommenden Tagen wird der Vorkauf hier eröffnet, was wir natürlich auf Twitter und Facebook lauthals verkünden werden. Es wird nur eine begrenzte Zahl von Magazinen geben.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-wahrheit-ueber-stijlroyal-13 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-wahrheit-ueber-stijlroyal-13 Wed, 17 Mar 2010 14:46:46 +0100
Huckbook: Andere Karin Eine andere Karin, die ich erst seit 237 Sekunden kenne, schneidet mir nun die Haare und ich muss sagen formidabel. Das Bild hängt zu recht über mir.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/andere-karin http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/andere-karin Wed, 17 Mar 2010 09:18:18 +0100
Huckbook: Kaffee, Breddsl und Gehirn Mein Frühstück. Vielleicht schaffe ich es noch vor Frisör das Gehirn zu verspeisen, bevor mir dann Karin, die nunmehr seit 237 Jahren kenne, die Haare auf Dyckerhofflänge stutzt. Sagt man noch "stutzt"? Ich musste erstmal stutzen bevor ich das schrieb. Sagt man "Ich musste erstmal stutzen"? Das kommt mir spanisch vor. Sagt man...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-breddsl-und-gehirn http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-breddsl-und-gehirn Wed, 17 Mar 2010 08:48:48 +0100
Huckbook: Hero, ich mein ja nur Ich möchte ja ungern damit prahlen, aber in Schweden denken sie bereits ganz anders über mich. Ich glaube man sollte sich das mal zu Herzen nehmen, hierzulande.

 

Doch sehen Sie selbst.

 

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hero-ich-mein-ja-nur http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hero-ich-mein-ja-nur Tue, 16 Mar 2010 17:27:27 +0100
Huckbook: Aber Hückchen! Ajoo! Huhu Freunde aus Funk und Punk.

Heute haben wir mal wieder was ganz besonders eigenartiges für Euch ausgedacht. Anlässlich der Neueröffnung des iPad-Mag.de nach ReDesign verlosen wir je ein T-Shirt mit den Motiven »Ajoo!« und »Aber Hückchen!« in der Größe L. Alles, was Ihr machen dafür müsst ist, auf die Seite iPad-Mag.de zu gehen und dort einen wohlwollenden oder launigen Kommentar zu hinterlassen, wie Euch das ganze bisher gefällt. Bei nicht wohlwollenden Kommentaren rasten wir natürlich aus, aber daran gewöhnt man sich schnell. Einfach also bis morgen um 11:11 Uhr einen Kommentar mit gültiger Mail-Adresse hinterlassen. Wir losen dann aus. Der Rechtsweg ist sowas von ausgeschlossen, das kann man sich gar nicht vorstellen.

 

Viel Glück!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aber-hueckchen-ajoo http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aber-hueckchen-ajoo Tue, 16 Mar 2010 11:04:04 +0100
Huckbook: Der Mohn ist aufgegangen Das hört sich natürlich wieder so an, als würden wir zu den Liedern von Matthias Claudius Drogen konsumieren, doch weit gefehlt. Zum Kaffee gibt es Mohndings. So mit Hefe und Teig, Sie wissen schon. Natürlich ist das eine richtig, richtig, richtig, wichtige Information für alle Kohlenstoffverbindungen mit Kleinhirnansatz.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-mohn-ist-aufgegangen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-mohn-ist-aufgegangen Tue, 16 Mar 2010 09:18:18 +0100
iPotega: iPad und Webdesign Ich bin aufsatzschriftstellerisch fremdgegangen und schrieb für das iPad-Mag wie das iPad das Webdesign verändern wird.

Das iPad-Mag wurde heute gereleuncht und zwar mit einem neuen Design inkl. Wort- und Bildmarke aus unserem Hause. Wir sind umso stolzer erneut auf diesen wundervollen Ort im Internet hinzuweisen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ipad-und-webdesign http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ipad-und-webdesign Mon, 15 Mar 2010 21:28:28 +0100
Huckbook: Ich muss Ihnen was beichten  

 

Vor einigen Wochen zeigte mir der Herr @kcpr dies hier:


Im »Orginal« ist es hier zu sehen: trololololololololololo.com
Dann gestern verlinkte das @HappySchnitzel auf Twitter dies:


Und dann wurde auf Twitter via @DonDahlmann diese Nachricht übermittelt:

Alles wird gut, das weiss auch Christoph Waltz.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-muss-ihnen-was-beichten http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-muss-ihnen-was-beichten Mon, 15 Mar 2010 21:05:05 +0100
Huckbook: Internationales Blinkomatentum Bitte klicken Sie hier!


(via meines Geschäftspartners, Soziologen, Philosoph, Fernsehist, Puppenspieler und Piratenbräutigam Dr. Prof. Kacper Johann Sebastian Potega-Müller-Rindfleisch)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/internationales-blinkomatentum http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/internationales-blinkomatentum Sat, 13 Mar 2010 21:23:23 +0100
Huckbook: Gleich Null (x-2)^2(x-4)^2((y-3)^2+|x-2|+|x-4|-2)^2(x-5)^2(x-7)^2((y-2)^2+|x-5|

+|x-7|-2)^2((y-(1/2)x+1)^2+|x-8|+|x-10|-2)^2((y+(1/2)x-7)^2+|x-8|

+|x-10|-2)^2(x-11)^2((y-(1/2)x+(5/2))^2+|x-11|+|x-13|-2)^2((y+(1/2)

x-(17/2))^2+|x-11|+|x-13|-2)^2(x-16)^2(x-18)^2((y-3)^2+|x-16|+|x-18|

-2)^2(y-2x+36)^2(y+2x-44)^2((y-3)^2+|x-(39/2)|+|x-(41/2)|-1)^2(y-2x+42)

^2(y+2x-50)^2((y-3)^2+|x-(45/2)|+|x-(47/2)|-1)^2((y-(1/2)x+(21/2))^2

+|x-25|+|x-27|-2)^2((y-3)^2+|x-25|+|x-27|-2)^2((y-(1/2)x+(19/2))^2

+|x-25|+|x-27|-2)^2+(y^2-6y+8+sqrt(y^4-12y^3+52y^2-96y+64))^2=0

 

Das soll ich sein. Und selbst berechnen kann man sich hier: xamuel.com

(gefunden von Kacper Potega / Mathematiker)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gleich-null http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gleich-null Fri, 12 Mar 2010 22:58:58 +0100
Huckbook: Der Handwerk Gleich wirds lustig, denn wir verklären Facebook und beantworten die Frage: "Wie macht Ihr das nur immer so ganz ohne Frisur?"

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-handwerk http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-handwerk Thu, 11 Mar 2010 10:06:06 +0100
Huckbook: Neue Spezial Kennt noch jemand die "Zeitung" Neue Spezial? Die Neue Spezial machte mit Schlagzeilen auf wie "Frau von eigenem Pelzmantel aufgrefressen", "Frau küsst Frosch - AIDS!" und "Skelette von Adam und Eva gefunden". Meine Top Banana Lieblingsschlagzeile war jedoch: "Unglaublich: Rudi Carell an zwei Orten gleichzeitig gesehen!"

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/neue-spezial http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/neue-spezial Wed, 10 Mar 2010 09:48:48 +0100
iPotega: 3 Dinge, die wir aus Cascade gelernt haben. Es ist ja nicht so, dass wir immer das selbe machen. Ganz im Gegenteil. Wir haben einen Rahmen und versuchen den bei jedem Projekt mit neuen Ansätzen und Ideen zu füllen. So war es auch im Fall des Cascade Magazins. Deswegen weiß man über ein Projekt erst dann alles, wenn es läuft. Das ist selbst dann nicht alles. Und: Es läuft ja nicht immer alles glatt, manchmal ergeben sich Dinge von selbst, die man gar nicht bedacht hatte, die das Projekt aber erst so liebenswert machen. Hier sind 3 davon.

 

1. Scrollen ist die einfachste Art der Navigation

 

 

Es gibt ja in den Köpfen vieler Webdesigner noch immer den Grundsatz, dass man möglichst viel Content in den oberen Bereich einer Seite packt, möglichst wenig auf eine Seite und alles erreichbar macht über die Navigation. Das mag zunächst nachvollziehbar klingen, es ist ja wie mit Zeitungen: Die relevantesten Informationen stehen über dem Knick der Zeitung, die im Kiosk irgendwo ausliegt. Nur ist im Webbrowser die einfachste Form der Navigation eben nicht das durchklicken oder -blättern durch einen Navigationsbaum, sondern: Scrollen.

Aus unserer Statistik geht hervor, dass die Leute meistens auf die Startseite kommen und sich dann von Artikel zu Artikel durcharbeiten. Ich schätze, dass die meisten User auf der Startseite runterscrollen und dann die interessant scheinenden Artikel in einem neuen Tab öffnen, um sie anschließend der Reihe nach »abzuarbeiten«. Dabei werden im oberen Bereich mehr Artikel geöffnet als im Unteren (logisch: die oben sind aktuell und noch eher ungelesen, die im unteren Bereich verlieren so je weiter unten man ist, an Relevanz).

Im Prinzip kann ich ähnliches an mir selbst beobachten: Auf Nachrichtenseiten scrolle ich auch eher, als dass ich mich durch Ressorts klicke – obwohl mich nur wenige der angebotenen Ressorts interessieren.

 

Was bedeutet das?

 

Es ist ganz klar, dass man dieses Verhalten bei Weblayouts mitberücksichtigen muss. Die Webseite muss für Scroller wie für Klicker ein angenehmes Erlebnis liefern. Ich denke, dass viele Webseiten gar keine großartigen Unterseiten brauchen, sie brauchen eher ein Layout, eine typografische Aufbereitung, die den User beim Scrollen besser führt, als es bisher auf vielen Seiten der Fall ist. Schön zu sehen ist es z.B. auf der Webseite des Projektmanagement-Tools Basecamp. Im Prinzip reicht es auf der Startseite zu bleiben, man verpasst trotzdem kaum eine Information. An der richtigen Position wird ein großer Button zur Registrierung eingefügt, die kleinen Informationen rundherum haben trotzdem genug Platz zum Atmen. Und trotzdem gibt es die Möglichkeit einer klassischen Navigation, nur eben dezenter als man es gewohnt ist. So macht es Sinn.

 

2. Nichts geht über die Googlesuche

 

 

Die webseiteninterne Suche wird kaum genutzt. Das liegt zum einen daran, dass die Seite vor allem Eindrücke und Inspiration bietet, man will immer wieder Neues finden, auf die älteren Artikel greift man eher selten zu. Und bei der jetzigen Webseitengröße findet man sie noch komfortabel auf der Startseite. Zum anderen denke ich, dass die meisten User, die auf der Suche nach etwas konkretem sind, den Suchbegriff einfach bei Google eingeben, vielleicht in Verbindung mit dem Begriff "Cascade". Solche Zugriffe hatten wir auch schon.

 

Was bedeutet das?

 

Eine Suchfunktion, die als reine Suche fungiert, wird auf Webseiten immer unwichtiger. Vermutlich wird die Suche auf großen Nachrichtenportal auch verhältnismäßig selten genutzt (Statistiken dazu würden mich interessieren). Google hat uns im Griff. Eine Suchfunktion muss also einen Mehrwert bieten, warum soll ich direkt auf der Webseite suchen, was macht die Suchfunktion dort besser als Google?

Vor allem auf solchen »Inspirationsseiten« lässt sich das gut lösen, indem man dem Suchenden zunächst einige Informationen entlockt und ihm so versucht das optimale Ergebnis zu präsentieren. Das kann Google auch mit Befehlen, die kaum jemand kennt, es lässt sich aber sicher komfortabler gestalten.

 

3. Die Menschen haben ein Herz

 

 

Zum Start des Webportals haben alle Abonnenten eine Postkarte bekommen, auf der ein Code gedruckt war, mit Hilfe dessen sie sich auf der Cascade Webseite einloggen und eines von vier Postern kostenlos bestellen konnten. Als »Willkommen im Internet« Präsent. Zur Auswahl gab es vier Motive: Einen schön fotografierten Salat, den Betoninnenraum einer Kirche im M.C. Escher Stil, einen Ausblick vom Furka-Pass in der Schweiz und zuletzt unser süßes »Redaktionshäschen«. Lange Zeit lag letzteres bei den Bestellungen vorne, bis es dann doch vom fotografisch wohl stärkeren Motiv »Furka-Pass« eingeholt wurde.


Was bedeutet das?

 

Cascade ist für die User ganz klar Beton, das wurde unmissverständlich kommuniziert, gerade das fanden viele so überraschend und positiv. Trotzdem wählen die meisten User ein Plakatmotiv, das von dieser Eigenschaft weggeht, das warm ist. Es ist also möglich, vielleicht sogar nötig, dass eine Marke Menschlichkeit zeigt. Sie steht nicht irgendwo über den Menschen und sagt ihnen in Werbespots was sie zu kaufen haben. Es ist möglich sie cool und sympathisch gleichzeitig wirken zu lassen. Und: Man kann ein Produkt auch kommunizieren und verkaufen, wenn man es nicht abbildet, ja sogar dann, wenn man etwas abbildet, das zunächst nichts mit dem Produkt zu tun hat. Wir haben es immer gepredigt und fühlen uns jetzt nur darin bestärkt.

 

Ich hoffe aus dieser pseudoselbstreflektiven Analyse konnten nicht nur wir etwas mitnehmen, sondern auch Sie. Wir freuen uns über Feedback und Anmerkungen hier in den Kommentaren oder bei Twitter.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/3-dinge-die-wir-aus-cascade-gelernt-haben- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/3-dinge-die-wir-aus-cascade-gelernt-haben- Tue, 09 Mar 2010 10:42:42 +0100
Huckbook: Schlürfpopürf Der_Handwerk zwang mich heute schon in der Früh das Federbett zu verlassen. So sitze ich hier und schlürfe den Dings. Es ist herrliches Wetter draußen!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schluerfpopuerf http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schluerfpopuerf Tue, 09 Mar 2010 08:48:48 +0100
Huckbook: Auf, die Ohren! Hiermit lasse ich mal einen winzigen Blick in unser Privatleben zu. Ja, wir backen manchmal Hasenohren. Genauer gesagt backen wir jeden Mittwoch und Samstag, jeweils vor der Ziehung der Lottozahlen, Hasenohren und stecken sie unserem Kaffee auf. Das bringt Glück.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/auf-die-ohren http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/auf-die-ohren Mon, 08 Mar 2010 09:48:48 +0100
Huckbook: Tilt/Shift Nr. 231 Aber trotzdem. Ich mag das. Bis die nächste Sau durchs Bildbearbeitungsdorf getrieben wird.

Gefunden auf behance.net.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tiltshift-nr--231 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tiltshift-nr--231 Mon, 08 Mar 2010 01:28:28 +0100
iPotega: Die Provozeihung In Ausgabe 12 unseres Stijlroyal Magazins gedruckt, haben wir unsere »Provozeihung« (ja, wir wissen, dass es das Wort so nicht gibt) nun auch ins Internet gestellt. Lesen Sie dort, wie das Internet mal wird und wie Printmedien mal werden. Wenn die Welt denn schön wird.

 

Und unter diesem Beitrag können Sie uns dann noch Ihre Meinung geigen. Wir sind gespannt.

 

Foto von photocase.de-User tilla eulenspiegel.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-provozeihung http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-provozeihung Fri, 05 Mar 2010 13:40:40 +0100
Huckbook: Chipsbrot Schon als Kind empfand ich ein zünftiges Chipsbrot als die herrlichste Errungenschaft der Postmoderne. Doch dann ist der Drang Chipsbrot zu kochen etwas in den Hintergrund gerrückt, weil niemand mehr da war, der sich darüber mokierte. Heute ließ ich zur Feier des Tages, diese liebgewonnene Tradition wieder aufleben. "Zur Feier welchen Anlasses?" Das geht Dich nichts an. "Aha, okay. Verstehe!" Was gibt's denn da zu verstehen? "Das geht Dich nichts an."

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/chipsbrot http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/chipsbrot Fri, 05 Mar 2010 11:06:06 +0100
iPotega: In Verwendung Eigentlich bin ich Fan von Apples Mail. Nach einigen Hundert Mails funktioniert die für mich relevanteste Funktion, der Spamfilter, mehr oder weniger so, wie ich es mir vorstelle, das ganz läuft in der Regel schnell und stabil.

Das einzige Alltagsmanko des Programms ist für mich der oben abgebildete Dialog, der dann erscheint, wenn ich ein Dokument per E-Mail verschickt habe, es anschließend in den Papierkorb schiebe und diesen dann zu leeren versuche. Offenbar greift Mail so lange auf versendete Dokument zu, wie es am Leben ist. Mail einmal geschlossen lässt sich der Papierkorb dann auch wieder problemlos leeren.

Und Sicherheit vor versehentlichem Löschen kann da kein Grund sein, wenn ich das Dokument z.B. vom Desktop lösche, ist es in der Mail-Library noch immer drin. Deswegen muss das wohl als Bug eingestuft werden.

Natürlich macht dieser Fehler das Arbeiten mit Mail nicht unmöglich, alle Programme laufen stabil weiter. Es sind nur manchmal die Kleinigkeiten, die die UX kaputt machen können. Und ich lösche oft Dinge. Ich kann das nächste Programmupdate kaum erwarten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/in-verwendung http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/in-verwendung Thu, 04 Mar 2010 15:38:38 +0100
Huckbook: Neuerdings und so Im Augusr werden es 8 Jahre Blogroyal sein. Ich schrieb darüber gestern, doch dann wurde mir ganz übel. Ich kann mein inhaltsloses Geschreibe auf längeren Textstrecken kaum ertragen. Ich finde, es gibt seit 1965 nichts mehr, über das man schreiben kann ohne eine Redundanz zu produzieren. Wenn Ihnen jedich etwas einfällt, das unbedingt geschrieben werden müsste, nehmen sie Kontakt mit uns auf. Wir schreiben dann darüber.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/neuerdings-und-so http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/neuerdings-und-so Thu, 04 Mar 2010 09:43:43 +0100
Huckbook: 2002-2010 Als ich im August 2002 anfing Sachen in das Internet zu schreiben, da ahnte ich bereits, dass ich das Blog nennen muss. Der Blog, dachte ich. Damals gab es noch keine Nazispießer, die permanent darauf herumreiten müssen, dass sie im Besitz des Wissens sind, dass es im Grunde ja »das Blog« heisst. Als jemand der in einer Zeit aufgewachsen ist, in der Taxis noch schwarz und Eisenbahnen aus Eisen waren, ist der Duden immer noch etwas, zu dem man aufkukkt wie weiland zum eigenen Papi. Und im Duden steht die Wahrheit. Die Wahrheit ist, ihr habt beide recht. Ich aber schrieb also mein Blog. Um meinen, im Jahre 2002 bis heute, genauso internetunfähigen Echtzteitkumpels in etwa zu erklären was das soll, nannte ich das Blog liebevoll Webdiary. Von Antville oder irgendwelchen Blogsystemen hatte ich noch nie gehört und von .php und irgendwelchen Datenbanken, die an irgendwelchen Websiten anhungen, hatten wir einen blassen Schimmer, aber keine Fähigkeiten beides miteinander zu verbinden. Die Ankunft des Erfinder des Eric Bethold-Sterns war noch Teil einer ungewissen Zukunft. Also... wie soll ich es sagen... bastelte ich mittels des Programms Dreamweaver mein eigenes Blog. Jeder Blogeintrag wurde in diesem Programm verfasst, mit einer Kamera, die sie hier sehen können, schoss ich Bilder, die ich in Photoshop bearbeitete und dann »hoch wichste«, wie wir Internetfuzzies damals sagten. Ich bildete mir ein, jeden Tag einen Blogeintrag verfassen zu müssen und weil mir gerade nichts besseres einfiel schrieb ich über mein Lebens als Dings. Na also... Grafikdesigner und wie unwirklich der Damalige immer war und wie schockierend deprimierend unser erstes Büro und wie das Leben außerhalb des Arbeitens damals war. Und dann zogen wir um ins legendäre Sedanland am Sedanplatz. In mir kochte es. Die Zeiten waren gut. 2003 war das heißeste Jahr aller Zeiten.

Inzwischen las ich Spreeblick und Felix Schwenzel.

Und dann kam die Finnin und danach habe ich alles vergessen oder es geht niemanden was an oder beides und dann kam Eric Berthold, der Erfinder des Eric Berthold Sternes. Er half uns. Er zeigte uns das Internet. Also nicht so inhaltlich, eher technisch. Ich staunte. Gab es doch tatsächlich auf meinem iBook ein Programm namens iChat. Mit diesem Programm konnte man sich nachts stundenlang mit Menschen unterhalten, die eine Straße weiter wohnten. Genau mein Bereich. Ich kaufte mir eine Webcam 'für einen schmalen Taler', welche ich insgesamt ca. eine Minute und 35 Sekunden verwendete, denn ich wusste nicht wozu. Eric Berthold vernetzte unser Computer und empfahl mir eine Airport-Karte in mein iBook einzubauen. Ich sagte: aha! Ich hatte ja schon Internet, als meine Freunde gerade dem Faustkeil entsagten, aber Technik war mir ein Graus. Ich wahr froh wenn alles wie am Schnürchen klappte. Man fand mich auch nie unter meinem Auto liegend mit ölverschmiertem Gesicht. Eric Berthold stieg in unsere Firma ein und dann zogen wir auch schon weg aus dem Sedanland in die ADS4 wo Jahre später einmal die berühmte #duweisstschon12 stattfinden sollte.

Inzwischen lief unser System auf einem selbstprogrammierten Blogsystem im Rahmen des legendären Content Management Systems »Dynamo Royal«, Menschen konnten meine Blogeinträge kommentieren, das einstellen von Beiträgen (sagt man das so?) war kinderleicht. Und dann... bla bla bla bla... Das ist ja alles auch reichlich uninteressant. Heute veröffentliche ich Bilder von meinem Kaffee im Internet und berichte von eigenartigen Fummelreffen mit Twitter-Bots. Ich hab's quasi geschafft.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/2002-2010 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/2002-2010 Wed, 03 Mar 2010 19:45:45 +0100
Huckbook: Froh, sich nicht für Tennis zu interessieren Klar, Mann gegen Mann ist immer auch eine Aufführung der Balz wegen. Aber wozu muss dazu ein weiterer Herr auf einem Hochschemel seinen Senf dazu geben? Sehr klumpiges Verfahren. Es wird hoffentlich keinen neuen Boris Becker geben. Der eine hat ja gelangt. Was macht eigentlich Eric Jelen?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/froh-sich-nicht-fuer-tennis-zu-interessieren http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/froh-sich-nicht-fuer-tennis-zu-interessieren Wed, 03 Mar 2010 17:01:01 +0100
iPotega: Konzept zur Schriftenlizenzierung für das Internet Bisher gab es bei der lizenzierung von Schriten für das Internet immer das große Problem: Wenn ich eine Schrift einsetze, im Web, dann kann ich das elegant nur dann, wenn die Schrift auf meinem Server liegt oder in ein Dokument eingebettet ist (sIFR). In den letzten Tagen wurden mit den Web-FontFonts viele beliebte Schriften als Webversion angeboten. Angeboten zum lizenzieren, runterladen, auf den eigenen Server stellen. Was dann OK ist, weil es in dem Moment mit der Erlaubnis, mit der richtigen Lizenz, passiert. Ein schöner Schritt in eine Welt mit vielen Schriften auch im Internet.

 

Das Problem bei dieser Lösung ist, neben der mangelhaften @font-face Unterstützung vieler Browser, dass es eben noch sehr wenige Fonts sind. Ich könnte mir vorstellen, dass es daran liegt, dass viele ein Unbehagen dagegen entwickeln, dass diese Fonts ja nach wie vor frei zugängig auf dem Server rumliegen. Wäre dann nicht eigentlich die naheliegendste Lösung ein System, bei dem die Schriften nicht auf dem eigenen Server liegen, sondern vom Server des Fontvertreibers eingelesen werden? Der Lizenznehmer könnte so eine Lizenz für eine Domain (+ eine Zahl X von Aliasen für selbige) erwerben und über eine Datei auf dieser Domain die Schrift bei jedem Aufruf von der Vertreiberseite laden. So würde verhindert, dass sich jemand eines fonts bedient, auf den er gar keine Lizenz hat und der Fontvertreiber hätte eine Kontrolle über die Pageviews und die Abrufe des Fonts.

 

Die Nachteile liegen auch da auf der Hand – die Schriftverfügbarkeit hinge in diesem Fall von der Verfügbarkeit eines Fremdservers ab, die Ladezeit einer Seite würde sich durch diese Miniumleitung auch verlängern. Zudem kann ich auch nicht genau sagen, wie sich das mit den heute zur Verfügung stehenden technischen Mitteln umsetzen ließe. Wir sind hier ja auch keine Programmierer. Aber solchen sind bisher immer gute Lösungen eingefallen, mit ein bisschen Anschubsen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/konzept-zur-schriftenlizenzierung-fuer-das-internet http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/konzept-zur-schriftenlizenzierung-fuer-das-internet Wed, 03 Mar 2010 10:45:45 +0100
iPotega: Kaffee zu Auf diesem furchtbar verwackelten und dazu auch noch verrauschten Foto, das ich mit meinem iPhone aufnahm (Dreckskackding, die Kamera da), versuchte ich einen kleinen aber feinen Unterschied zu demonstrieren.

Beide Kaffeepadsorten stammen vom selben Discounter. Sorte 1 (oben) werde ich jetzt häufiger kaufen, Sorte 2 kann mich mal. Weil nämlich: Die Packung von Sorte 1 lässt sich wunderbar wiederverschließen. Die Packung ist wie ein Zylinder geformt, lässt sich gut verstauen, im Schrank neben- und übereinander mit Öffnung in meine Richtung legen und dann einfach öffnen und vor allem, wie gesagt: wieder verschließen.

Bei Sorte 2 muss ich mir dazu extra irgendein Behältnis suchen, die Packung kommt sofort weg. Da hat Nummer 1 doch gewonnen.

 

In Sachen Nachhaltigkeit finde ich aber beides nicht optimal. Beide werden nach Gebrauch schließlich entsorgt, die eine früher, die andere später. Da gibt es sicher auch bessere Lösungen.

 

Warum etwa nicht die Packung wie die von Sorte 1 gestalten, aber aus nachhaltigerem Material, sodass man sie aufhebt. Ruhig auch ein Stück teurer. Zusätzlich verkauft man dann die Nachfüllpackung, die aussehen kann wie Numero 2 – nur in umweltfreundlicher. Dann gerne auch einen Tick günstiger. Was bei Seife funktioniert, kann bei Kaffeepads ja nicht so falsch sein.

 

Wenn es mit Seife andere Erfahrungsberichte gibt (ich konnte jetzt nichts dazu finden), dann klärt mich gerne auf. An sich ist der Ansatz, vor allem wo doch der Nachhaltigkeitsgedanke eine immer größere Rolle spielt, doch wunderbar.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/kaffee-zu http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/kaffee-zu Tue, 02 Mar 2010 10:43:43 +0100
Huckbook: Kaffee vor Kaffeeverpackungserklärung Oder ist es eine Kaffeeerpackungverklärung? Man weiss es nicht so genau. Das Kespchen ist immer so euphorisch. Wir fahren jetzt mal nach Mettmann. Weg, einfach nur weg, in die übrigens dicht besiedeltste Gegend des Landes.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-vor-kaffeeverpackungserklaerung http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-vor-kaffeeverpackungserklaerung Tue, 02 Mar 2010 07:48:48 +0100
Huckbook: Ick heff mol in Nordenstadt... ...een Veermaster sehn usw. usf. etc. pp. Grade waren wir bei unserem Kunden, Kollegen und märchenhaften Onkel Bernd und erfuhren wieder Neuigkeiten aus der unmöglichen Welt des Marketings und der Werbung. Die Heizung stand auf 230. Wir waren aber guter Dinge was die Zukunft betrifft. Was soll man auch sonst machen?!

 

Das bahnbrechende an dem Bild oben ist übrigens, dass ich das Modell eines Schiffes mittels iPhone-App so aussehen habe lassen, wie das Modell eines Schiffes. Die moderne Technik vollzieht immer wieder Wunder und die Menschheit ist ein echt dufter Kumpel von mir, weil die ja immer wieder für all diese technischen Sensationen sorgt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ick-heff-mol-in-nordenstadt--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ick-heff-mol-in-nordenstadt--- Mon, 01 Mar 2010 17:54:54 +0100
Huckbook: Juhuu Montag Montage sind durchaus erfreulich in Ihrer Erscheinung, weiß man dann doch, dass man Sonntags nicht verstorben ist, was ich jedesmal als großen Erfolg betrachte, denn ich bin ja nun gerne ein von Arbeit und Funsorgen geknechteter Teilnehmer am Alltag.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/juhuu-montag http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/juhuu-montag Mon, 01 Mar 2010 10:48:48 +0100
iPotega: Gebrauchsanleitungen als Versagenszeugnis Vom Aufstehen zur meist viel zu frühen Uhrzeit bis zum Schlafengehen zur meist viel zu späten Uhrzeit, ich möchte sagen: täglich, kommen wir mit so vielen Produkten in Berührung, es wäre unmöglich sie zu zählen deswegen fange ich hier gar nicht erst an sie aufzuzählen. Jedes dieser Produkte hat für uns eine Funktion, Anwendung. Auf dem Bett schlafen wir, mit der Zahnbürste putzen wir unsere Zähne, mit dem iPhone machen wir alles außer Kaffee kochen und so weiter.

 

Bei der Anwendung von jedem dieser Gegenstände (die gar nicht gegenständlich sein müssen, z.B. Software) erleben wir etwas. Wir sind froh, dass unsere Zähne sauber sind oder sind verärgert, wenn der Laptop mal seinen Dienst verweigert. Für diese Art von Erfahrungen, Erfahrungen mit Produkten, hat sich in den letzten Jahren die Verenglischung des Vorgangs als Fachbegriff eingeschlichten: User Experience, UX.

 

Der Begriff User Eperience »umschreibt alle Aspekte der Erfahrungen eines Nutzers bei der Interaktion mit einem Produkt, Dienst, Umgebung oder Einrichtung«. In meinem Augen beschreibt dieser Begriff das Erfolgsrezept eines Unternehmens, das durch die sehr positive Gestaltung der Erfahrungen, die man mit ihren Produkten macht, zu unglaublicher Marktmacht gelangt ist. Apple.

Die »it just works«-Philosophie führt dazu, dass das Erlebnis mit einem Produkt so positiv ist, dass die meisten Anwender sogar größere technische Mängel an den Produkten von Apple ohne weiteres verzeihen. Und das bei Preisen, die oft deutlich über denen von alternativen Konkurrenzprodukten liegen.

 

Design ernst zu nehmen bedeutet also den Verbraucher ernst zu nehmen. Erst, wenn das klar ist, kann man begreifen wie wichtig Design ist. Und trotzdem:

 

Designer haben versagt.

 

Wie sonst lässt sich erklären, dass wir beim Anschaffen so vieler Dinge noch immer Gebrauchsanleitungen lesen müssen? Und, wenn etwas nicht funktioniert, uns auch noch selbst die Schuld dafür geben. Es liegt nie an uns. Wir sind nicht zu blöd die Uhrzeit an unserem neuen Navigationsgerät einzustellen. Das Interface ist furchtbar gestaltet, so furchtbar, dass wir eine gewünschte Funktion nicht abrufen und bedienen können.

Bis auf einige Ausnahmen, bei denen eine Verkomplizierung des Erworbenen durchaus Sinn macht (z.B. um den Preis zu senken, was der Grund dafür ist, dass IKEA-Regale noch immer selbst zusammengebaut werden müssen), muss es einfach möglich sein ohne Anleitung auszukommen. Intuitiv. Allein, weil wir nicht in der Lage sind all diese Anleitungen zu lesen. Der Mensch hat heute viel weniger Zeit, um sich Neues anzueignen, als noch vor 10 Jahren.

 

Das ganze gilt nicht nur für das gestalten von Produkten. In der Architektur, in der Innenraumgestaltung, bei der Gestaltung von Webinterfaces – überall taucht ein ähnliches Problem auf. Weil ich das Thema für wichtig halte, weil Erfahrungen mit Produkten einen sehr großen Teil unseres Alltags ausmachen und weil ich glaube, dass die wichtigste Aufgabe eines Designers darin besteht solche Erfahrungen zu schaffen und positiv zu gestalten, möchte ich mich dem Thema an dieser Stelle in Zukunft stärker widmen.

 

Und zwar anders als auf Blogs wie 52 Weks of UX, die sich vor allem der Gestaltung von Interaces widmen und/oder sehr stark allgemein schreiben. Ich möchte greif- und sichtbare Beispiele und deswegen wird es hier auch diese Beispiele geben.

 

Wenn Zeit und Muße es zulassen.

 

Foto von Kominyetska.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/gebrauchsanleitungen-als-versagenszeugnis http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/gebrauchsanleitungen-als-versagenszeugnis Mon, 01 Mar 2010 10:00:00 +0100
iPotega: Das MoMa im Web Man muss manchmal ja auch einfach mal loben. So zum Beispiel die Webseite des Museum of Modern Art, auf der man sich wirklich ganze Wochenenden lang durch die Geschichte von Kunst und Design klicken kann. Viel Spaß dabei!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/das-moma-im-web http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/das-moma-im-web Sun, 28 Feb 2010 17:15:15 +0100
iPotega: Paradiesische Verhältnisse im Webdesign Die haben wir noch nicht ganz, aber einen großen Schritt dahin unternahm FSI mit den FontFonts – 1250 beliebte Fonts kann man jetzt für den @fontface-Einsatz lizenzieren und zwar zu wirklich bezahlbaren Preisen. Mehr Infos gibt es im Fontblog.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/paradiesische-verhaeltnisse-im-webdesign http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/paradiesische-verhaeltnisse-im-webdesign Sat, 27 Feb 2010 15:20:20 +0100
iPotega: Wenn das Wasser bis zum Hals steht ... ... ja, was macht man dann eigentlich? Zur Zeit wohl mit den Armen wild um sich schlagen, bis vom Himmel ein Schlauchboot fällt. Das um sich fuchteln hat Stefan Niggemeier sehr schön beschrieben in:


Das Elend der Debatte um ARD und ZDF

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/wenn-das-wasser-bis-zum-hals-steht---- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/wenn-das-wasser-bis-zum-hals-steht---- Fri, 26 Feb 2010 15:08:08 +0100
Huckbook: Huch! War nicht gestern erst Mittwoch und ist nicht heute schon Freitag? Kann das sein? Na egal. Hier sehen Sie wie mein geliebter Kompagnon und Hinterfotz Kacper "Haa, diss is Kacper Potega" Potega, genannt Bodega beim so tun als tränke im Rahmen einer Videokonferenz meinen Kaffee.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/huch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/huch Fri, 26 Feb 2010 10:37:37 +0100
iPotega: Leh Kwös dö Sardnieeh Ich gestehe, dass ich keinen blassen Schimmer habe, wie man den Namen des Labels korrekt ausspricht. Mein Latinum hindert mich daran, denn statt eine sinnvolle Sprache zu lernen, mit der man wenigstens halberfolgreich Frauen anbaggern kann, musste ich ja ... Aber das ist eine andere Geschichte.

Interessant sind an dieser Stelle vielmehr die Strumpfhosen, auf die ich hinweisen möchte. Möschte. Mit lustigen Mustern und allem, was eigentlich möglich ist. Es kommt sicher noch mehr. Und zwar gibt es die bei Les Queues des Sardines.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/leh-kwoes-doe-sardnieeh http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/leh-kwoes-doe-sardnieeh Thu, 25 Feb 2010 22:09:09 +0100
Huckbook: Es geht ja doch Also, man drängt mich via Skype zu ungeahntem Aktivismus. Ich muss dem nachgehen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/es-geht-ja-doch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/es-geht-ja-doch Thu, 25 Feb 2010 10:11:11 +0100
Huckbook: Rippchen mit Kraut-Burger In den Zeiten, als wir das Würmermagazin rausgaben, haben wir den Rippchen mit Kraut-Burger erfunden. Ich kann Ihnen sagen... das war nicht immer leicht. Aber es war auch nicht schwer. Mal abgesehen von mir.


Zur Erinnerung: Das Würmermagazin

 

(O Gott, jetzt verlinken sie sich schon selbst!)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rippchen-mit-kraut-burger http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rippchen-mit-kraut-burger Thu, 25 Feb 2010 00:55:55 +0100
iPotega: Die Küste entlang Auf einer cremefarbenen Vespa mit braunen Sitzbezügen zwischen altrömischen Ruinen die Küste langfahren – eine Sehnsucht, die durch das schon das ganze Jahr währende (ja, ich weiß, das Jahr fing gerade erst an, trotzdem!) Immergraue Wetter nur noch stärker katalisiert wird. Wenigstens haben amerikanische Wissenschaftler jetzt Klamotten entdeckt, die immerhin ein bisschen nach diesem Lebensgefühl aussehen: ELC Men's Clothing.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-kueste-entlang http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-kueste-entlang Wed, 24 Feb 2010 20:42:42 +0100
Huckbook: Digitale Dialektique Oh ja, man muss schon erschütternde Diskussionen führen über das Internet. Man muss auch erschütternde Diskussionen führen über junge Männer mit in den Kniekehlen hängenden Hosenbünden. Ein Teil der Gesellschaft scheint verwirrt an einem Bankübergang zu stehen, an dem der Intercity Express "Die Zukunft hat bereits begonnen" vorbeirauscht. Sich im Gefühl befindend, der Fahrt ins Ungewisse ohnehin nur taten- und dranglos zuschauen zu können, werden allerhöchstens fegefeuerliche Horroszenarien auf- und ausgebaut, so dass hernach der so mittel bis gar nicht informierte Durchschnittsteilnehmer an diesen heeren Lebensprozessen gar nicht mehr weiss was er jetzt denken soll. Eine sehr gute Niederschrift seiner Gedanken zu diesem weitgreifenden Thema hat Jürgen Kuri ins Blog der webciety geschrieben. So mit Kant-Verlinkung und so. Kant, die älteren unter den Junggeblieben werden sich erinnern.

 

Digitale Aufklärung

 

(gefunden auf Twitter via Sascha Lobo)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/digitale-dialektique http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/digitale-dialektique Wed, 24 Feb 2010 14:36:36 +0100
Huckbook: Mittwoch Ach, das ist ja jetzt auch egal. Irgend setzt gerade eine Ultraaversion gegen das vom Gehörnten inszenierte Wetter ein. Ich kann nicht mehr! Natürlich sind das Fun- und Freizeitsorgen und ich weiß, dass eine Dürrekatastrophe für alle Menschen... usw... aber vielleicht so ein bißchen Dürre. Man muss ja nicht gleich übertreiben.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mittwoch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mittwoch Wed, 24 Feb 2010 10:14:14 +0100
Huckbook: Die gescheite Kathrin Passig Schon damals vom inneren Applaus bedacht, gerade nochmal von Else Buschheuer auf Twitter ins Gedächtnis gerufen und nun hier verlinkt, weil ja irgendwann auch mal was Gescheites hier gedingst werden soll/muss/kann.


Kathrin Passig im Merkur, Dezember 2009

Standardsituation der Technologiekritik


P.S.: Bei aller Liebe, aber für das Weblayout gehört der Merkur natürlich in den Weltraum geschossen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-gescheite-kathrin-passig http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-gescheite-kathrin-passig Tue, 23 Feb 2010 21:12:12 +0100
iPotega: Zitat des Tages »The chief cause of problems is solution.«

— Eric Severeid

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/zitat-des-tages http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/zitat-des-tages Tue, 23 Feb 2010 19:57:57 +0100
iPotega: Anatomie der Buchstaben Poster Ein Plakat, das erklärt wie Buchstaben aussehen und wie die Teile, die dieses Aussehen formen, heißen. Für Hobbytypografen OK, besonders toll aber für Klugscheißer und Angeber. Sprich: Ich koofs mir!

 

Bei Lernplakate.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/anatomie-der-buchstaben-poster http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/anatomie-der-buchstaben-poster Tue, 23 Feb 2010 12:20:20 +0100
Huckbook: Bevor ausrasting Nein, das Internet geht nicht. Das geht gar nicht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/bevor-ausrasting http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/bevor-ausrasting Tue, 23 Feb 2010 09:54:54 +0100
iPotega: Feine Designmöbel … wie etwa die oben abgebildete Smiley-Stereoanlage gibt es bei Akadoo zu erwerben. Darüber hinaus gibt es eine Lampe, die aussieht wie ein Hase mit einem Schirm auf dem Kopf, wundervolle Antik anmutende Sessel und Kommoden; eigentlich alles, was man zur Einrichtung eines fröhlichen Haushalts braucht. Und natürlich: zu entsprechenden Preisen.

 

 

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/feine-designmoebel http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/feine-designmoebel Mon, 22 Feb 2010 18:29:29 +0100
Huckbook: Aus dem Inneren der Kühlschränke Liebe Interessiertenpopierten und Kühlschrankbesitzer und -besitzerinnen,

 

für die nächste Ausgabe des Stijlroyal Magazins benötigen wir Eure Kühlschrankfotos. Und zwar soll es jeweils eine Fotografie ins Innere des Kühlschranks sein. Ob der Kühlschrank dabei mit lässigen Artikeln gefülllt ist oder verranzt daherkommt, ist uns egal. Auch explodierende Eisfächer sehen wir sehr gerne. Die Bilder sollten einigermaßen okay aufgelöst sein (300 dpi bei 12,5x17 cm wären aber optimalpopal, Laien sollen sich aber von solchen Dinge nicht abschrecken lassen), im Hochformat und vor allen Dingen müssen sie scharf gestellt sein (falls nicht jemand was mit Tilt/Shift machen will). Wir können die Bilder ggfl. auch nachbearbeiten.

 

Da wir nicht wissen, ob dieser Wunsch bei Euch einschlägt wie eine Bombe, werden wir bei Einsendung von mehr als 30 Bildern eine Auswahl von den Bildern treffen, die ins Magazin kommen, die restlichen werden dann bei uns auf der Seite veröffentlicht.

 

Alle Bilder mit Twitternamenangabe an: kuehlschrank@stijlroyal.de

 

Alle, die es in Heft schaffen, bekommen ein Magazin gratis frei Haus.

Wir freuen uns auf Eure Blder.

Einsendeschluss ist Montag, der 1. März 2010 um 23:59 Uhr MEZ.

 

Kühlschrankfoto von jbkfotos/photocase.com

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aus-dem-inneren-der-kuehlschraenke_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aus-dem-inneren-der-kuehlschraenke_2 Mon, 22 Feb 2010 12:50:50 +0100
iPotega: Corporate Twitter

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/corporate-twitter http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/corporate-twitter Mon, 22 Feb 2010 12:36:36 +0100
Huckbook: Morning Glory : ( Was für ein grauenhaftes Wetter. Es langt jetzt, ich werde es nun verprügeln.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/morning-glory http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/morning-glory Mon, 22 Feb 2010 10:18:18 +0100
iPotega: Das solarbetriebene Zelt Bei Kaleidoscope entdeckt, ein Zelt mit Solarantrieb! Dass man früher noch Zelten gegangen ist, um der Stromwelt zu entfliehen, interessiert jetzt keinen mehr. Das Zelt hat nachts Licht, kann das iPhone aufladen und stellt – ACHTUNG NERDS! – WiFi über Luftinternet (UMTS) zur Verfügung! Yay!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/das-solarbetriebene-zelt http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/das-solarbetriebene-zelt Mon, 22 Feb 2010 09:45:45 +0100
iPotega: Habitat 67 und das Pech der frühen Geburt Gestern war ich in der »Welt da draußen« in einem echten Buchladen, wo die noch Druckerzeugnisse aus totem Holz lagern und zum Erwerb anbieten. Der Vorteil eines solchen Ortes ist die Tatsache, dass man sich einfach verschiedene Büchlein schnappen und darin nach Lust und Laune rumblättern kann.

So nahm ich mir gestern u.a. folgendes Buch mit diesem kurz-knackigen Titel vor: 1001 Gebäude, die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist: Ausgewählt und vorgestellt von 95 internationalen Architekten, Archäologen, Journalisten und Historikern. Viel allseits bekannte Architektur, von der Antike bis in die Postmoderne, auf jeder zweiten Seite Frank Gehry. Wie man es von so einem solchen Buch eben erwartet.

Besonders in Auge gefallen ist mir das Projek Habitat 67 des Architekten Moshe Safdie, das zur Expo 1967 entstanden ist. Ein schönes Konzept mit dem blöden Beigeschmack, dass es eben schon 1967 in diesem furchtbaren, damals aber akzeptierten, graubraun des Brutalismus realisiert wurde. Ein guter Grund nach dem Winterspielen doch noch nach Kanada zu reisen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/habitat-67-und-das-pech-der-fruehen-geburt http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/habitat-67-und-das-pech-der-fruehen-geburt Sun, 21 Feb 2010 13:06:06 +0100
Huckbook: Drüben Endlich, nach langen Wochen der Stylefindung und deren Umsetzung in ein passables Internetreinschreibsystem, haben wir nun wieder die Möglichkeit dies zu tun, nämlich ins Internet reinzuschreiben. Also in das Internet hier, in unser eigenes, auf dessen Rasen Sie gerade stehen.

 

Und das ist jetzt also der Text, der nach all der Zeit jetzt hier Licht in die Angelgenheit bringen soll?

 

Ja natürlich, was denkst Du denn. Stijlroyal hat sich am Silvesterabend des Jahres 2009 von Royalkomm getrennt. Es wurde uns zuviel und als es uns zuviel wurde, stellten wir fest, dass Royalkomm genau zwei Geschäftsbereiche hatte, die prima auch alleingestellt funktionieren. Bei der Zerschlagung der Großkonzerne haben wir also bei uns angefangen. Und nun machen wir Design und Internet und Royalkomm macht Internet und Design. So könnte man es im großen und ganzen sagen. Die Schwerpunkte werden zuerst genannt. Und dann hat sich Stijlroyal als Stijlroyal Design & Magazin alleine auf den Weg gemacht und so ist das heute. Sie können es hier sehen. Im Portfolio das was wir so gemacht haben und im Blog, was wir so gerade machen, innerhalb und außerhalb des Geschäftsbetriebs.

Wir sind guter Dinge. Es wird ein gutes Jahr. Man muss es nur wollen.

 

Und Grüße soll ich ausrichten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/drueben http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/drueben Sat, 20 Feb 2010 23:59:59 +0100
iPotega: Now playing: NLT Mixtape 5 Bei Supertopic entdeckt, jeden Monat aufs neue, die nothinglikethis Mixtapes. Beim Reinundsauberpflegen der Wohnung das Optimum an Geräuschkulisse, das ich mir vorstellen kann. Staub saugen muss ich trotzdem noch, aber hören lohnt sich. Ähnlich auch die ersten vier.

 

Zum Download und zu den anderen Mixtapes mit Soul, Jazz, Funk und Zeug von nothinglikethis.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/now-playing-nlt-mixtape-5 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/now-playing-nlt-mixtape-5 Sat, 20 Feb 2010 14:07:07 +0100
iPotega: Filmmagie

 

OK, man kann mit Photoshop schon relativ viel verrücktes Zeug machen. Aber das, was mit bewegten Bildern gemacht wird, ist den meisten wohl noch immer relativ unklar. Die Stargate Studios zeigen ein Showreel, das erahnen lässt, wie viel uns vorgemacht wird.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/filmmagie http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/filmmagie Fri, 19 Feb 2010 22:51:51 +0100
iPotega: Die Top 5 Todsünden des Webdesign Wie die zehn Gebote, stehen die oben genannten jetzt im Nachfolgenden in Blog gemeißelt dar und sind nicht mehr wegzudiskutieren.

Es sind die Dinge, die mir als Benutzer tagtäglich auf die Nerven gehen, das Genießen von tollen Inhalten fast unmöglich machen, die Usability mit Gitarrensaiten würgen.

Natürlich ist die hälte davon arroganter Firlefanz, aber ich spiele heute mal die Sibylle Weischenberg des Internets.

 

WEBDESIGN SÜNDE NUMMER 1:

NEWS VON 2008

Das Internet. Es ist besser, denn: es ist schneller. Informationen verbreiten sich schnell, aktuell ist das, was gerade ist. Fünf Minuten alt in Internetzeitrechnung ist mehrere Wochen alt in Printzeitrechnung. Und dann stößt man trotzdem ständig auf Unternehmenswebseiten mit "News" von 2008, 2007, nein das reicht nicht, von 2006. Klar, das Internet ist ein super Ort, in den man seine Pressemeldungen reinposaunen kann und den Eindruck bekommt, da sind Millionen Menschen unterwegs, irgendwer bekommt es schon mit. Aber dann macht es doch wenigstens regelmäßig. Oder am besten: gar nicht. Aktualität ist nur da sinnvoll, wo sie – nunja – auch da ist.

 

WEBDESIGN SÜNDE NUMMER 2:

»KREATIVE« NAVIGATIONSLÖSUNGEN

Das Internet ist schnell. Deswegen möchte ich mich als Benutzer auch schnell zurechtfinden, schnell dahin kommen, wo ich auch hin will. Auf dem Weg lese ich doch eh nichts. Warum muss ich dann erst 10 Rätsel der Sphinx lösen, um nur ansatzweise irgendwo hinzukommen?

 

WEBDESIGN-SÜNDE NUMMER 3:

HORIZONTALE SCROLLBALKEN

Schon gut. Vergesst die 800x600-Steinzeit-Windows98-PCs, vergesst von mir aus die 1024x768. Aber Leute, ich bin mit einer Auflösung von 1440x900 unterwegs, da kann man doch erwarten, dass die Webseite in der Breite doch wenigstens auf meinen Bildschirm passt? Ich habe keine Lust einen 24"-Röhrenbildschirm durch die Gegend zu schleppen, nur um mir eure Webseite genüsslich reinziehen zu können. Pfui!

 

WEBDESIGN SÜNDE NUMMER 4:

UNNÖTIGER FLASH-EINSATZ

Flash ist geil! Man kann Filme im Hintergrund einer Flashseite laufen lassen, die Seite sieht in jedem "großen" Browser gleich aus, es gibt eine unendliche Quelle an coolen Effekten, um Elemente autauchen und verschwinden zu lassen. Und zudem ist es eine prima Lösung, wenn man sich Nutzer von mobilen Endgeräten (iPhone!) vom Leibe halten will. Das macht sich vor allem bei Webseiten gut, die man vor allem wegen der Informationen besucht, gerne auch mal unterwegs, um sich – sagen wir – darüber zu informieren welche Veranstaltung heute abend irgendwo stattindet, was der Eintritt kostet und wann sie anfängt. Hinzu kommen die oft absurd hohen Ladezeiten. Hallo? Ich wollte nur mal eben deine Telefonnummer rausfinden, musste darauf aber die Erfindung des Beam-Fluxus-Strahlers abwarten, weil deine Flashseite mit meiner DSL 20.000-Verbindung so lange zu laden braucht. Und tschüß.

 

WEBDESIGN-SÜNDE NUMMER 5:
WEBSEITEN, DIE TÖNE MACHEN

Ja, alle Sinne ansprechen mag super sein. Aber mal ehrlich: euer Mouseover-Geklacker über jedem Navigationslink macht mich kirre. Eine andere Linkfarbe reicht doch meistens schon und ich habe verstanden – ich bin gerade mit der Maus über diesem Link. Was kommt als nächstes, Elektroschocks beim anklicken? Go away!

 

Das wäre erstmal genug Rage für das Wochenende. Wenn Ihnen noch mehr Unzulänglichkiten der Welt da draußen einfallen (natürlich erstmal nur, was Webdesign angeht), dann immer her damit. Hier ist genug Platz für Hass vorhanden. Zwinker zwinker.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-top-5-todsuenden-des-webdesign http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-top-5-todsuenden-des-webdesign Fri, 19 Feb 2010 13:16:16 +0100
iPotega: Globuli Man könnte meinen ein Globus wäre das letzte Objekt, das sich irgendwie anders und schon gar nicht spannend gestalten ließe. Und so wird man dann überrascht, dass die beste Form der Gestaltung oft nicht ist Dinge hinzuzufügen, sondern eher wegzunehmen. Das japanische Designteam Nendo nahm so dem altbekannten Durchschnittsglobus die Farbe, setzte neue Typo ein und schwuppediwupp hat man einen Globus, der sich wahrlich als Designobjekt bezeichnen ließe.

 

Gefunden bei Dezeen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/globuli http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/globuli Fri, 19 Feb 2010 12:57:57 +0100
iPotega: What type are you? Ich habe heute nach einer langen hochspannenden psychotherapeutischen Sitzung herausgefunden, dass ich die Courier bin. Ich bin nicht sicher, ob ich mit der Wahl zufrieden bin, aber da ich ein großer Fan von Monotypeschriten bin, kann ich damit leben – trotz der Tatsache, dass ich eher die Andale bevorzugt hätte. Wie die Courier aussieht, sehen Sie anhand dieses Beitrags, welche Schriftart Sie selbst sind, können Sie bei Pentagram ausprobieren.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/what-type-are-you http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/what-type-are-you Thu, 18 Feb 2010 18:53:53 +0100
iPotega: Polaroid-Schal Wir sind das deutsche Blog mit den meisten Polaroid-Bildern. Das hat eine amerikanische Studie nachgewiesen, die letztens irgendwo im Internet augetaucht ist. Jedenfalls – was wären wir für Verräter, wenn wir nicht diesen wundervollen Schal hier vorstellten? Da haben Sie es. Gefunden bei Stilsucht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/polaroid-schal http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/polaroid-schal Thu, 18 Feb 2010 16:17:17 +0100
iPotega: Stijlroyal Magazin in Wiesbaden kaufen ... kann man jetzt in echt! Nämlich beim AiLaik. Die Mädels haben nur noch einige wenige Exemplare übrig, also liebe Wiesbadener, rennet hin. Dann müsst ihr nicht darauf warten, bis sich die Post erbarmt und die verschickten Magazine ausliefert.

 

Das AiLaik ist da:

 

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/stijlroyal-magazin-in-wiesbaden-kaufen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/stijlroyal-magazin-in-wiesbaden-kaufen Thu, 18 Feb 2010 11:05:05 +0100
Huckbook: If there's a hell below... Ich gemehmige (genehmige.... verstehste?) mir heute mal 2 Kaffee auf einmal. Geil, odder? Thadomma!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/if-theres-a-hell-below--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/if-theres-a-hell-below--- Thu, 18 Feb 2010 10:15:15 +0100
Huckbook: trans.zip Ich raste komplett aus. Adam Pavlukov hat eben auf Buzz diese tolle Sache gepostet:

 

 

Es handelt sich dabei um insgesamt 150 Stunden Videomaterial von der Strecke der Transsibirischen Eisenbahn mit Geräuschkulisse. Ich bin dann mal weg.

 

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/trans-zip http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/trans-zip Thu, 18 Feb 2010 00:12:12 +0100
Huckbook: Whisky mit Kohlensäure Natürlich trinken wir schon zum Mittagessen Whisky. Wir sind ja Designer. Natürlich trinken wir keinen Whisky um die Mittagszeit, wir sind ja nicht verrückt. Jedenfalls nicht auf diese Weise verrückt. Verrückt sind wir natürlich schon. Wir sind ja auch Designer. Wir sind sogar total verrööööööööööckt!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/whisky-mit-kohlensaeure http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/whisky-mit-kohlensaeure Wed, 17 Feb 2010 12:44:44 +0100
iPotega: Zwei große Schritte vor im Webdesign Mir tut jetzt zwar der Mittelfinger weh vom ganzen Runterscrollen, sodass ich ihn, komme was wolle, den Rest des Tages unbeirrt in die Lut strecken werde – trotzdem muss ich an dieser Stelle unbedingt den Artikel The Death Of The Blog Post empfehlen, denn es fällt ja auf:

Während wir uns bemühen auf Papier jedem Artikel, jeder Seite ihren eigenen Charakter zu verleihen und sei es durch winzige Änderungen im Layout, sieht im Web jede Seite gleich aus, folgt einem einzigen Raster.

Das ist natürlich dadurch bedingt, dass die meisten Leute, die im Internet unterwegs sind, nicht über genug HTML/CSS-Kenntnisse verfügen, um die Weise, wie Print gestaltet wird, aufs Web zu übertragen. Und einem Kunden erst CSS beizubringen, bevor er seine Seite pflegen kann, ist absoluter Schwachsinn. Aber vielleicht finden wir ja einen anderen Weg – der Ansatz ist ja gut.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/zwei-grose-schritte-vor-im-webdesign http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/zwei-grose-schritte-vor-im-webdesign Wed, 17 Feb 2010 08:55:55 +0100
Huckbook: Mehr Oper zur Primetime! Das Roger Willemsen-Interview habe ich gefunden, weil der @Vergraemer es auf Twitter verlinkt hat. Köstlich, nicht nur, dass er es verlinkt hat:


http://www.sueddeutsche.de/medien/19/498314/text/

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mehr-oper-zur-primetime http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mehr-oper-zur-primetime Wed, 17 Feb 2010 08:51:51 +0100
iPotega: Percival A/W 2010

 

Und Sie sehen hier dieses Video nicht etwa wegen der filmischen Genialität oder der super Story (Jungs suchen großen Schlüssel und prügeln sich auf dem Weg, verröööööckt!), nein, sondern ganz einfach, weil Daisy Lowe darin vorkommt und alles mit Daisy Lowe ist super.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/percival-aw-2010 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/percival-aw-2010 Tue, 16 Feb 2010 17:41:41 +0100
Huckbook: Big Pump Manche Produktnamen treffen einfach den Namen auf den Kopf. Einem Bericht im TV entnahm ich, dass man von Kaffee wach und zugleich müde würde. Bei Big Pump fällt letzteres weg. Zitterpopitter...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/big-pump http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/big-pump Tue, 16 Feb 2010 17:09:09 +0100
iPotega: Geschichte in Lego nachgeschossen

Kunstwerke und historische Ereignisse in Fotos nachzustellen, immer wieder zu zitieren, es in Kunst so lange verwursten bis einer brechen muss, ist ja quasi schon ein eigenes Fotografie- und Kunstgenre geworden. Das ganze mit Legomännlein zu machen hat aber doch noch etwas herzhaft-erfrischendes. Oben zu sehen ist die Rekreation von Peter Leibings Foto eines flüchtenden ostdeutschen Wachpostens aus dem Jahre 1961, nach dem Klick auf das Bild die ganze Galerie »Classics in Lego«.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/geschichte-in-lego-nachgeschossen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/geschichte-in-lego-nachgeschossen Tue, 16 Feb 2010 16:02:02 +0100
iPotega: Kochen mit Photoshop

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/kochen-mit-photoshop http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/kochen-mit-photoshop Tue, 16 Feb 2010 15:51:51 +0100
Huckbook: Rundumschlag

 

Hier sehen Sie ein Rundumbildchen des schwäbischen Fotografens Josh von Staudach, welches er zum Zeitpunkt des Wechsel meines Alters von 42 in 43 aufnahm. Man kann mit einer Lupe erkennen, dass ich noch immer guten Mutes bin, denn ich spreize Zeige- und Mittelfinger zum Victory-Zeichen.

Ich hoffe sehr, dass sich auf diesem Bild keine bildscheuen Damen und Herren befinden. Wenn doch bitte mail an huck@stijlroyal.de und wir beheben den Fehler sofort.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rundumschlag http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rundumschlag Tue, 16 Feb 2010 13:30:30 +0100
Huckbook: Funk Funk "Funk Funk" von Cameo. Wissen Sie. Diese Musik am morgen und auch am Abend... Hach! Es gibt auf diesem Sektor nichts mehr, das so ist wie das damals. George Clinton soll noch lange leben und musizieren!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/funk-funk_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/funk-funk_2 Tue, 16 Feb 2010 09:20:20 +0100
Huckbook: Das Erste seiner Abart Ein innerer Zwang mich immer ein bißchen auch zum Affen zu machen, zwingt mich dieses Foto von der wirklich allerersten Ausgabe des Stijlroyal Heimatmagazins aus dem Jahr 1984, ins Internet zu stellen. Na gut, es war 1994... oh ich hab mich versprochen, ich meinte 2004. Ich war auch damals schon alt und brauchte... ja gut, Geld brauchte ich auch damals keins. Ach lassen Sie mich doch in Ruhe. Gehen Sie weg!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-erste-seiner-abart_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-erste-seiner-abart_2 Mon, 15 Feb 2010 22:02:02 +0100
iPotega: iPhone aufladen mit Zitrusfrüchten

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/iphone-aufladen-mit-zitrusfruechten http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/iphone-aufladen-mit-zitrusfruechten Mon, 15 Feb 2010 20:00:00 +0100
iPotega: Feed Alaaf! Ja, richtig, der RSS-Feed geht jetzt und glänzt und funkelt und wenn Sie einen Browser besitzen, der nicht aus dem letzten Jahrtausend stammt, dann können Sie oben einfach auf das RSS-Feed-Symbol klicken und wenn Sie aber doch einen Browser aus dem letzten Jahrtausend haben (das kommt vor, wirklich häufig!), dann nehmen sie doch einfach diese URL:

 

feed://www.stijlroyal.de/rss/blogroyal/feed.rss

 

Hugs and Kisses!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/feed-alaaf http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/feed-alaaf Mon, 15 Feb 2010 19:05:05 +0100
Huckbook: Behersheyng Ich war mal in Katwijk an Zee / Holland. Es war sonnig und heiß und unsere Lebensmittel schmolzen dahin. Da hat einer ein 750ml Glas gefüllt mit Schokocreme aus dem Genre Brotaufstriche, die dir die Zähne sprengen, einfach ausgelöffelt. Das ganze Glas. So sah er dann auch aus. Es war grauenhaft.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/behersheyng_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/behersheyng_2 Mon, 15 Feb 2010 11:59:59 +0100
Huckbook: Kaffee am Relaunchtag Ein zutiefst ambivalentes Gefühl aus Zweifel und Gier erfüllt mich beim Konsumieren von us-amerikanischen Erfrischungsgetränken. Vorjer aber noch ein Kaffee aus Kuba und dann auf den Weltfrieden.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-am-relaunchtag_3 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-am-relaunchtag_3 Mon, 15 Feb 2010 11:09:09 +0100
Huckbook: Kamillentee Hier Kinder, nicht nachmachen! Lieber keine Getränke auf den Computer stellen. Das führt zu nichts. Morgen ist Relaunchtag!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kamillentee_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kamillentee_2 Sun, 14 Feb 2010 19:03:03 +0100
iPotega: Grammophon

 

Ich finde alles, was aussieht wie ein Grammophon, grundsätzlich super. Und wenn dieses etwas auch noch Musik abspielen kann, und zwar nicht von kratzig klingenden und Tonnen wiegenden Schallplatten, dann bin ich sofort verliebt.


Diese Liebe kann ich jetzt zum Glück auch in eines unserer Projekte einbringen, nämlich in das Cascade Magazin, das wir für die Informationszentrum Beton GmbH gestaltet haben und nun redaktionell mit Inhalten versorgen.

Bisher mit drin ist das oben abgebildete Neo Gramophone und das Phonophone II, aber allein heute wurde mir au Twitter schon wieder ein neues präsentiert. Es scheint als habe diese trichterartige Form des Lautsprechers etwas, das einen noch näher bei der Musik sein lässt. Zumindest eher als bei den gewöhnlichen stumpf-quaderörmigen Boxen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/grammophon http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/grammophon Sat, 13 Feb 2010 19:26:26 +0100
Huckbook: Vorschlag von Herrn Siebert So könnte es klappen:

http://floriansiepert.com/post/387312965/mit-schirrmacher-ins-keta-loch

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/vorschlag-von-herrn-siebert http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/vorschlag-von-herrn-siebert Sat, 13 Feb 2010 18:33:33 +0100
iPotega: Alter!

 

Wenn ich mal Alt bin, sitze ich mit eine Pfeife auf der Veranda eines alten Bauernhauses in Minnesota (der absurdeste Staat, der mir einfiel) und schaukle hin und her und hin und her und hin und her. Was Minnesota angeht bin ich mir noch nicht sicher, aber den richtigen Schaukelstuhl habe ich mir schon ausgesucht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/alter http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/alter Sat, 13 Feb 2010 15:27:27 +0100
Huckbook: Rewichs Die Maschine frisst Dich.

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/497732

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rewichs http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rewichs Sat, 13 Feb 2010 13:43:43 +0100
Huckbook: Dem kaufmännischen Und & überhaupt: http://ampersandampersand.tumblr.com/

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/dem-kaufmaennischen-und http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/dem-kaufmaennischen-und Sat, 13 Feb 2010 09:06:06 +0100
Huckbook: Lesung überfallen, alles knust Kinder, mir ist was aufgefallen, am Samstag den 6. Februar 2010. Ich mag Menschen in der Masse nicht und kann auch nichts mit ihnen anfangen. Ich nehme Sie als organische Masse gar nicht wahr und kann mich hinterher auch nicht mehr an nichts anderes erinnern, als an so eine Art Ziegelstein, der rumliegt und wenn man wütend dagegen tritt, bricht man sich die Zehen. Und das kam so:
Wir hatten eine Lesung geplant, der Herr Jan-Uwe Fitz und ich. Zu Marketingzwecken und weil wir auch mal zwei große Marketingspackos (Zwinker) sein wollten, rührten wir die Werbetrommeln in den Netzwerken Twitter und Facebook. Wenn man das macht, verkauft man seine Seele an den Teufel, denn dann schafft man es zwar, dass Unmengen von aufgegeilten People die Veranstaltung frequentieren, man hat aber unweigerlich ein Monster geschaffen: ein Twittertreffen.
Ein Twittertreffen ist sowas wie der Film "Zombies im Kaufhaus", den man unter gar keinen Umständen "Zombis im Kaufhaus" nennen darf, weil "Zombies im Kaufhaus" nämlich in Wahrheit "Dawn Of The Dead" heißt. Die Story ist aber "Zombies im Kaufhaus". Schauen Sie sich diesen Film an, dann wissen Sie, was ich meine.
So war es dann auch. Ich hatte meine Chef-eines-Mafia-Bowlingteams-Position eingenommen und mir rechtzeitig diverse Stø in mich hineingegossen, so dass zwischen mir und den Gästen noch etwas Watte gepackt war. So war es zu ertragen. Ich konnte nicht richtig verstehen, was die Menschen zu mir sagten, aber es schien ocheeso zu sein.
Die scheinbare Realität sind minderjährige Comiczeichner in Ikea-Kinderzimmern und eine Lesung in einem Kühlhaus, aus dem nur wenige Minuten zuvor die Schweinehälften durch lesende Blogger und eine lesende Kunstwerk-Exilantin ersetzt wurden. Ich habe unterschiedliche Auffassungen von der Güte und der Aushaltbarkeit der Temperatur dieses Ereignisses vernommen. Natürlich subtil, so dass ich erst meinen inneren Profiler bemühen musste, um herauszufinden, also auch für mich, ob die Veranstaltung ein Erfolg war oder nicht.
Ich kann es schlichtweg nicht sagen oder kenne es nur vom Hören/Sagen, aber das Ereignis scheint gut angekommen zu sein. Menschen mit Einfühlungsvermögen berichteten mir von ca. 200 Menschen mit Schnapsgläsern in der Hand, die in Nischen herumlagen, um die Brüste und Unterleibsderivate ihrer Geschlechtsantigonen zu befummeln. Gut so! Derweil saß ich eingekesselt von farbenfroh begleiteten Jungsspüntinnen und rauchte Kette. Der Darmwind spielte einige Takte Tanzmusik zu mir herüber, es war fahl, neblig, laut und voller Liebe. Das konnte man spüren, wenn man, so wie ich, über dieses "Gefühle" verfügt. Ich saß im Inneren des fliegenden Holländers und war Teil eines Twittertreffens. Es hätte genausogut ein Facebooktreffen sein können, da aber die meisten der Protagonisten ihr Geld als Wortspieler und Beziehungsstresssimulanten auf der Microblogging Plattform Twitter verdienten und Facebook nur zum Austausch von Körperflüssigkeiten benutzen, muss man das Ereignis dem Genre Twittertreffen zuordnen. Im Vorfeld ahnte ich schon, dass es voll werden würde. Es wurde dann auch voll. Junge Damen und verzweifelte Herren aus ganz Deutschland fanden sich ein und ich war froh, denn das nennt man Erfolg. Ich schreibe das gerne auf, auch wenn an dieser Stelle der Leser sicher längst Namen erhofft hätte. Klatsch. Ich bin ja der Michael Graeter von Twitter? Ich könnte es sein, ich habe viel gesehen in den letzten 2 Jahren. Ein Mensch muss das auch verkraften (HEULKRAMPF). Ich droppe mal Namen. Also @GelbeLibelle habe ich gesehen. Die gelbe Libelle, ich habe vergessen oder nie erfahren warum sie so heißt, muss dringend ihr Avatar mit der Realität abgleichen. Das meine ich jetzt voll positiv und mit gedingstem Blick auf die Realität. Das Frollein @Judetta ebenso, bitte die Kapuze abnehmen. Tja, wenn ich nur wüsste... Ich glaube alle waren irgendwie in einander verliebt. Meine Echtlebenkumpels bekamen von all dem derweil nichts mit und waren vertieft in Filmdiskussionen. Sie hatten es gut, da wo sie waren.
Darüberhinaus ist es seltsam mit mir und Zusammenkünften dieser Art. Ich finde es schön, durch eine Wand aus Misantropengelantine dem Treiben zu zuschauen, möchte aber selbst nicht Teil einer Jugendbewegung sein. Solche Zusammenkünfte sind nicht schlecht, sie sind ein wichtiger Bestandteil einer bestimmten Sorte Mensch, damit er mal rauskommt aus diesem Berlin und diesen unaufgeräumten Zimmern. Und das Allerbeste ist ja, man kann prima die restlichen, zu Hause gebliebenen Menschen mit Hashtaggierungen vergrämen und bis aufs Blut provozieren. Alleine das macht mir schon große Freude, wenn ich den Wutschaum und die Bekundungen derer lese, die mit einer fast pathologischen Vehemenz darauf hinweisen, wie froh sie sind, nicht dem Ereignis beiwohnen zu müssen. Ach, dieses Internet und seine Freaks und Freakinnen, köstlich! Dabei ist es für Menschen, die Menschen in ihrer massig, verschwimmender Individualität mögen, doch eine dufte Sache mit viel Potential. Ich möchte unbedingt Ausrichter der ersten Twitterhochzeit sein. Zudem möchte ich mir die Übertragungsrechte der ersten Twittergeburt sichern. Leider war ich schon bei der ersten Twitternotwasserung im Hudson nicht zugegen. Das hat mich gewurmt.
Wissen Sie, gestern abend habe ich das letzte Stück des hervorragenden Kuchens der bezaubernden @n303n gierig in mich hineingeschlungen. Das war nicht mal grad eben irgendein Schokoladenkuchen, nein, das war ein Kunstwerk mit puderzuckeriger Liebe erzeugt, und ein liebenswerter Mensch hat die sich darauf befindenden Kerzenbuchstaben so vertauscht, dass ich annehmen musste, ich sei erst 34 geworden. Ist das nicht schön?! Wie kann einem sonst so viel Liebe zuteil werden? Nirgendwo wird einem das sonst geboten. Deswegen macht man überhaupt sowas. Dass dabei mal ein, zwei Blogger im Keller erfrieren, meine Güte, wir sind hier nicht bei Farmville.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/lesung-ueberfallen-alles-knust http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/lesung-ueberfallen-alles-knust Sat, 13 Feb 2010 07:28:28 +0100
Flickr (alles was nicht getaggt ist): 7up Pomegranate Der erste Kaffee im Gewand des neuen Designs, ist ein Getränk, welches ich auf Inspiration der Twitterin @Songe_Creux erwarb.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/flickr-alles-was-nicht-getaggt-ist/7up-pomegranate http://www.stijlroyal.de/blogroyal/flickr-alles-was-nicht-getaggt-ist/7up-pomegranate Fri, 12 Feb 2010 14:18:18 +0100
Huckbook: 10 Fragenpopagen Drüben bei MC Winkel wurden 10 brisante Fragen gestellt und die will ich hier natürlich gerne beantworten.

 

Band: Invisibl Skratch Piklz

MusicVideo: Coldplay / Strawberry Swing
Movie: Lamas mit Hüten
Book: Stijlroyal 13 / Japan Edition
Designer/Label: Scherer & Gonzalez
Festival: #duweisstschon03
TV-Serie: Lost
Person: Kirsten M. Haas
City: Berlin
Land: Europa alles
Moment: Gründung von Stijlroyal Design & Magazin

 

 

Strawberry Swing from Coldplay Gramedia on Vimeo.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/10-fragenpopagen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/10-fragenpopagen Fri, 12 Feb 2010 12:04:04 +0100
Huckbook: 7up Pomegranate Der erste Kaffee im Gewand des neuen Designs, ist ein Getränk, welches ich auf Inspiration der Twitterin @Songe_Creux erwarb.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/7up-pomegranate_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/7up-pomegranate_2 Fri, 12 Feb 2010 12:01:01 +0100
Huckbook: Das Erste seiner Abart Ein innerer Zwang mich immer ein bißchen auch zum Affen zu machen, zwingt mich dieses Foto von der wirklich allerersten Ausgabe des Stijlroyal Heimatmagazins aus dem Jahr 1984, ins Internet zu stellen. Na gut, es war 1994... oh ich hab mich versprochen, ich meinte 2004. Ich war auch damals schon alt und brauchte... ja gut, Geld brauchte ich auch damals keins. Ach lassen Sie mich doch in Ruhe. Gehen Sie weg!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-erste-seiner-abart http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-erste-seiner-abart Thu, 11 Feb 2010 22:07:07 +0100
Huckbook: Guten Morgen Spananien Quiek!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/guten-morgen-spananien_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/guten-morgen-spananien_2 Mon, 14 Dec 2009 09:04:04 +0100
Huckbook: Zurück ins Glück Hier auf diesem Bild kann man gut (not) den Schnaps sehen, den mir @Bonzibuddy & @Hushhasi damals aus dem Fränkischen mitgebracht haben. Noch bevor die Sonne den Samstag kitzelt, ist er fällig (der Schnaps). Halleluja!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zurueck-ins-glueck_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zurueck-ins-glueck_2 Thu, 10 Dec 2009 08:58:58 +0100
Huckbook: Der Armut temporär entfleucht Rülps! 'tschuldigung... Ich nehm mir ja Kritik zu Herzen (kicher) und schließlich wollen wir die manigfaltigen Möglichkeiten der Blogführung hier darstellen, deshalb hier nun heute, das Foto meines Tees. Nicht zu verwechseln mit Thees Uhlmann.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-armut-temporaer-entfleucht_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-armut-temporaer-entfleucht_2 Tue, 08 Dec 2009 08:26:26 +0100
Huckbook: Kaffee von mir Ist es nicht romantisch?!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-von-mir_3 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-von-mir_3 Tue, 08 Dec 2009 08:20:20 +0100
Huckbook: Kaffee von Lieschen Müller

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-von-lieschen-mueller_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-von-lieschen-mueller_2 Thu, 03 Dec 2009 09:57:57 +0100
Huckbook: Meeeeh! Leben... äh... ich hab vergessen was ich schreiben wollte, aber Leben ist schon mal ganz gut.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/meeeeh_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/meeeeh_2 Thu, 03 Dec 2009 09:10:10 +0100
Huckbook: Ins Centrum Dingensmittwoch. So wie es sein muss.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ins-centrum_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ins-centrum_2 Wed, 02 Dec 2009 08:43:43 +0100
Huckbook: Approximate Mood Swing No. 2

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/approximate-mood-swing-no--2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/approximate-mood-swing-no--2 Tue, 01 Dec 2009 23:34:34 +0100
Huckbook: Kaaaaaaaaaaaaaaaarl

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via Kecpchen (»Ich habe bei Facebook einen Test gemacht ´Bist Du ein Lama mit Hut´, da dachte ich, das klingt interessant«.)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaaaaaaaaaaaaaaaarl http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaaaaaaaaaaaaaaaarl Tue, 01 Dec 2009 15:20:20 +0100
Huckbook: Ins Ministerium Auf Kunden freuen, das ist auch so ein Ding. Das gibt es hier gar nicht so unoft. Jetzt ist es grad wieder so. Ich sags wie's ist.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ins-ministerium_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ins-ministerium_2 Tue, 01 Dec 2009 09:02:02 +0100
Huckbook: Die Wunderbarhaftigkeit des Neuen Es ist wie Frühling. Neue Strukturen, neue Freude am Arbeiten, neue Aussichten. Und alles ganz ohne Wendeltreppen. Es lebe die bidirektionale Kommunikation. Hier, ich mein ja nur.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-wunderbarhaftigkeit-des-neuen_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-wunderbarhaftigkeit-des-neuen_2 Mon, 30 Nov 2009 08:21:21 +0100
Huckbook: Derer zwei Heute, zur Feier des Tages, trinke des Morgens zwei Kaffees, wobei ich aber aus unerfindlichem Grunde nur einen fotografiert habe. Heute packen wir das ADS4-Büro zusammen und ziehen ins kuschelige K61. Also packen heute, ziehen morgen. Dazwischen MUSS ich mit meinem Kumpan Buerobert.de Wildschwein essen gehen. Es MUSS Essen gehen sein und es MUSSMUSS Wildschwein sein. Verrückte Type dieser Buerobert.de.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/derer-zwei_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/derer-zwei_2 Fri, 27 Nov 2009 08:40:40 +0100
Huckbook: Das kalte Brunnennass Blauer Himmel ist der Motor für alles! Merken Sie sich das. Die Regierung (Muhaha) sollte stets für blauen Himmel sorgen. Ich glaube Silberoxyd über den Wolken versprühen hilft. Das soll sogar erstermaihimmelerprobt sein, so sagen sowjetische Legenden. Aber da ich noch nicht mal weiss, ob Silberoxyd mit i oder y geschrieben wird (nein, nicht Sylberoxid), halte ich nun lieber mein Fuckmaul. Herzliche Grüße Ihr Dennis Hopper

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-kalte-brunnennass_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-kalte-brunnennass_2 Thu, 26 Nov 2009 09:20:20 +0100
Huckbook: Hurragesellschaft Heute ist alles anderes und ich bin wach wie ein Mähdrescher! Ich glaube das liegt an dem blauen Himmelchen da oben und auch daran, dass ich heute DEUTLICH vor 3 Uhr ins nasse Grab... äh... ins kühle Bett ersunken bin. Und so. Juhuu! Hahaha. Ich bin ja so ein fröhlicher Bub.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hurragesellschaft_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hurragesellschaft_2 Wed, 25 Nov 2009 08:43:43 +0100
Huckbook: Ultraöhm Jetzt aber wirklich Kaffee. Die weiße Tasse vom vorherigen Eintrag war leer. Jetzt kann ich es ja zugeben, dass ich Sie alle belogen habe. "Aber wieso kannst Du das denn ausgerechnet JETZT zugeben???" ICH WEISS ES DOCH AUCH NICHT!!!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ultraoehm_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ultraoehm_2 Tue, 24 Nov 2009 10:05:05 +0100
Huckbook: Ultramüde Heute morgen, ich schleppte mich gerade angewidert ins Bad, da stellte eine sogenannte Ultamüdigkeit in mir fest. Es war grauenhaft. Nur mit Mühe konnte ich den Prozess des Duschens in einer kleinen Mauernische über mich ergehen lassen. Augenblicklich bin ich sogar von einer Abart der Schwangerschaftsübelkeit befallen. Wenn ich doch jetzt ein Steak essen und mich danach auf dem blanken Küchenboden zusammenrollen und friedlich einschlummern könnte. Hilfe! "Hä, aber wieso denn ein Steak???" ICH WEISS ES DOCH AUCH NICHT!!!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ultramuede http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ultramuede Tue, 24 Nov 2009 09:17:17 +0100
Huckbook: Juhuu! xmal(x+1)25 zb 25*25 =
2*3+25 = 625

via @anachorete

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/juhuu http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/juhuu Mon, 23 Nov 2009 23:37:37 +0100
Huckbook: hh hh h Schon lange keinen Kaffee morgens mehr getrunken. Mir war nicht danach. Mir ist ja nach so wenigem grad. Ach und oh weh. Man müsste öfter Urlaub machen. So quasi ohne Internet und fern ab der ganzen Unwirklichkeiten darinnen. Und dann muss man noch diese beiden undankbaren Jahreszeiten hinter sich lassen. Ach wärs doch schon... ja was eigentlich?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hh-hh-h_3 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hh-hh-h_3 Mon, 23 Nov 2009 08:43:43 +0100
Huckbook: h

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_12 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_12 Sun, 22 Nov 2009 20:08:08 +0100
Huckbook: h

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_11 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_11 Sat, 21 Nov 2009 20:01:01 +0100
Huckbook: h

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_10 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_10 Fri, 20 Nov 2009 20:05:05 +0100
Huckbook: h

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_9 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_9 Thu, 19 Nov 2009 20:06:06 +0100
Huckbook: h

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_8 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_8 Wed, 18 Nov 2009 20:05:05 +0100
Huckbook: h

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_7 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_7 Tue, 17 Nov 2009 20:07:07 +0100
Huckbook: h

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_6 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_6 Mon, 16 Nov 2009 20:08:08 +0100
Huckbook: h

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_5 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_5 Sun, 15 Nov 2009 20:10:10 +0100
Huckbook: h

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_4 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_4 Sat, 14 Nov 2009 20:10:10 +0100
Huckbook: h

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_3 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_3 Fri, 13 Nov 2009 20:07:07 +0100
iPotega: Der Weg ich arbeite Pünktlich zu der Zeit, zu der sich er goldene Herbst in matschige Blätterhaufen verwandelt, die Verweseung der Welt zu demonstrieren, verwandelt sich mein iInerstes in ein bockloses Murmeltier, das am liebsten den ganzen Tag auf der Couch liegen und schwachsinnige Fernsehunterhaltung in sich aufsaugen würde. Da es aber ein Murmel- und kein Faultier ist, lungert es in der Büro-Höhle herum, arbeitet ab und legt sich zwischendrin mit dem Kopf auf die Tastatur und zwingt mich Prokrastinationsbildung zu betreiben. Hier und da was lesen.

Neulich, das war letztens vor einer Weile, um es genau zu sagen, habe ich etwas über Arbeitsmethoden gelesen. Die Arbeitsmethoden hier intern werden sich auch ändern, da muss man sich mal umschauen, wie machen es die anderen. Und jetzt kommt das beste, die Macht des Internets: Ich teile den Inhalt mit Ihnen, der Leserschaft.

Viel Vergnügen auch an Ihre Faul- und Murmeltiere.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/der-weg-ich-arbeite http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/der-weg-ich-arbeite Fri, 13 Nov 2009 11:02:02 +0100
Huckbook: h

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h_2 Thu, 12 Nov 2009 20:12:12 +0100
Huckbook: h

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/h Mon, 09 Nov 2009 20:13:13 +0100
iPotega: Gedruckte Werbepausen Ich kann nicht anders. Berufsbedingt. Wenn ich ein Magazin zwischen die Finger bekomme, ich bin nicht mehr in der Lage es rein nach inhaltlichen Kriterien zu untersuchen und zu bewerten. Ich muss es aufschlagen, durchblättern, Typografie, Farben, Raster, Bildsprache, die Ästhetik zunächst untersuchen, bevor ich Inhalte lesen kann und will. Oft ist es so, dass bereits da die Lust vergangen ist, überhaupt in das geschriebene Wort einzusteigen.

Bei komma, dem Magazin der Hochschule Mannheim, war das natürlich auch immer so. Auch dieses Mal, als ich es heute morgen im Briefkasten fand. Das Cover lud ein, die sauber gesetzte Editorial, die schön aufbereitete Inhaltsübersicht. Und dann blättere ich weiter und es schlägt mir Werbung ins Gesicht. Furchtbare Werbung für einen Papierhersteller. Die Entwertung des Produkts war vollzogen.

Auch wir gestalten ein Magazin. Auch wir wissen, dass Werbefinanzierung ab einem gewissen Punkt beinahe nicht zu vermeiden ist, auch wenn wir es bisher immer geschafft haben. Die armen Stundenten, die dieses Wundervolle Blatt drucken lassen, wissen es genauso gut. Aber: Wieso wirbt man mit mies gestalteten Anzeigen in einem Magazin, das vor allem Designinteresierte erreicht? Es geht doch sicher nicht mir so. Es ist mir schleierhaft.

Überhaupt ist es eine interessante Frage. Wie gehen wir mit Werbung um? Man ist ja meistens froh eine Doppelseite an den Mann gebracht zu haben. Dem dann auch noch erzählen zu wollen wie er seine Anzeigen gefälligst du gestalten hat, das ist anmaßend, schelmisch. Das können sich die wenigstens leisten. Die Verantwortung scheint also einzig bei den Werbenden zu liegen. Man muss sich mal überlegen: Wo werbe ich, was will ich erreichen. Wie man es auch sonst tun sollte. Dann muss einem doch klar werden: Wenn ich in einem gut gestalteten Magazin werbe, meine Anzeige aber überhaupt nicht gut gestaltet ist, dann fällt sie dem Leser negativ auf. Zwangsweise. Gleichzeitig muss man als Gestalter mit seinem eigenen Layout auch in der Lage sein so etwas abzufangen, gefühlsmäßig vom eigenen Produkt zu trennen.

Mir sind die Anzeigen in der komma fast durchgängig negativ aufgefallen und die Magazingestaltung war nicht in der Lage da stark genug entgegenzusteuern. Esl iegt ein wenig daran, dass die Bildsprache nicht durchgängig ist, die Elemente immer wieder eine neue Anordnung finden – zwangsweise, thmatisch bedingt. Das hat für mich das sonst doch sehr nette Magazin etwas verdorben. Nur etwas. Ich will die nächste Ausgabe aber auf jeden Fall wieder haben. Man steigert sich ja, wir kennen das ja selbst. Und die Werbenden ja auch.

Ansonsten kann ich da ein gutes Designbüro empfehlen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/gedruckte-werbepausen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/gedruckte-werbepausen Mon, 09 Nov 2009 09:51:51 +0100
Huckbook: Frauenfußball Ja gut, äh... nachdem ich zum letzten Blogpost mehrere Direct Messages und Mails bekommen habe, in denen man mir rut, ich solle mich schleunigst in die Hände eines Pferdepsychologen begeben, sah ich folgenden Handlungsbedarf: nämlich keinen.
Ich werd doch auch mal rumheulen dürfen, wenn die Menschen so qwertzu sind. Das ist mein Recht, doch langweilte ich mich in diesem Zustand nach wenigen Tagen auch nur herum. What shall´s, frage ich mich dann. So!

Und also sind wir gestern zur Ausstellung der Frau @Frauenfuss (die übrigens so heißt, weil sie...) gefahren. Die @Piratenmarlene, die wir direkt vom Clownsseminar abholten, der immerfröhliche @Kcpr, meine geliebte @Kikoehn sowie mein Auto brachen am späten Nachmittag auf, um in die seltsame Stadt Nürnberg zu fahren. Nürnberg... Hahahaha... ist ganz schön und mit einem Haufen Geschichte ausgestattet und natürlich einem garstigen Hauch von Reichsparteitag. Natürlich, den Hitler wird man ja nie so richtig los. Ja, und weil wir ein Navigationsystem haben, haben wir leider keinerlei aktuelle Eindrücke vom Städtchen sammeln können, sondern sind schnurstracks zur Vernissage in die Galerie "Armer Teufel" gefahren. Dort trafen wir zunächst einmal auf Joseph Beuys und etliche Typen aus dem Internet, Menschen aus Nürnberg, sowie Menschen, die gleichzeitig im Internet und aus Nürnberg waren. Von letzterem extrem irritiert sank ich danieder. Die @Frauenfuss, die im "richtigen Leben" Michaela von Aichberger heißt, war aus dem Häuschen und ich musste fast weinen, denn sie hatte tatsächlich einen Stuhl unter mein Bild gestellt, auf dem nur ich sitzen durfte. Ach, ich musste ja gar nicht weinen, nur fast. Also da hing mein Bild und darunter ein Stuhl, auf dem eine Karte mit meinem Namen lag. Ist das nicht köstlich und auch ein bißchen seltsam sowie x-trem liebenswert? Ich nahm allerdings verschämt Abstand, mich zum Objekt des Anstarrens zu machen. Ich bin sowas von undankbar. Hier bei "Gefangen im Netz" kann man es sehen.

Jetzt werden Sie sich vielleicht fragen, von was redet der denn da eigentlich? Und das kam so: Irgendwann am 24. April 2009 eröffnete Frau @Frauenfuss einen eigenen Twitteraccount und ich weiss nicht, was sie sich dabei gedacht hat, aber schon nach kurzer Zeit wandelte sich dieser Account zu einem vorzüglichen Marketingtool und sie hatte die Neider und Kapitalismusverweigerer gegen sich aufgebracht, aber sie hatte noch viel mehr Aufmerksamkeit und freundliches Entgegenkommen generiert und wurde binnen kurzer Zeit weltberühmt in der deutschen Twitterszene, denn sie malte ihre Follower. Jeder, der ihr folgte, hatte die Chance von ihr gemalt zu werden. Zwar hatten bisher nicht alle das Vergnügen, doch es kam eine ordentliche Anzahl von Dingenskirchen zusammen, so dass man fast meinen könnte Frau Fuss hat sonst nichts zu tun. Dann kamen die Medien und endlich hatte es das dicke Schaf, also ich, in die Brigitte geschafft. Und dann sprach irgendein Verrückter: "Frau von Aichberger, stellen Sie Ihre Zeichnungen gefälligst im Rahmen einer sogenannten Ausstellung dem Volk zum Anschauen zur Verfügung!". Da ich das Vergnügen hatte, Frau Fuss hin und wieder via Skype beim Durchdrehen zu zu sehen, kann ich an dieser Stelle sagen: @Frauenfuss drehte durch. Sie arbeitete sich die Seele aus dem Leib, ja ich glaube, sie hat ihre Seele an eine geheimnisvolle Natursekte verkauft, wenn nicht sogar an den Teufel höchstpersönlich, denn plötzlich schien sie nicht mehr zu schlafen. Ich glaube, sie hat seit Wochen nicht mehr geschlafen. Wann immer man sie im Skype kontaktierte, sie war da. Ein Wunder der Natur. Doch schließlich hat es sich gelohnt. Jedenfalls kamen gestern zur Vernissage eine Haufen sehr angenehmer Menschen und revidierten mein Bild, von den Franken, die sich ansonsten ja bekanntermaßen ausschließlich von Rostbratwurst und meterhohen Knödeln ernähren. Aber dem war dort nicht so. Nürnberger sind echt voll die Knuddels und ich bin den schönsten Nürnbergern und Nürnbergerinnen auch gleich auf Twitter gefolgt.

Und dann waren da noch die Lesungen verschiedener Menschen unterschiedlichster Herkunft. Der etwas unglücklich arm dran gewesene @Schriftsteller bemühte sich etwas nervös, aber redlich, das Eis mit seinem vom Genre her eher unlustigen Romanauszug zu brechen. Dann kam Dirk Baranek, der auf der Straße gefundende Zettel an die Wand projezierte und damit die Abgründe menschlicher Dingenskirchen offenbarte. Der Vortrag war sehr kurzweilig und alle lachten und applaudierten. Barbara Späth / corvus_albus hielt uns den Mirror vor und machte sich über Anglizismen lustig. Der sehr trocken vorgetragene Beitrag wirkte etwas lustlos, was jedoch am trockenen Humor der Frau Späth liegen kann, was ja kein Nachteil sein muss.
Und anschließend las SilentTiffy aus ihrem Roman "Wir fahrn im Puff nach Batzelona" (Namen des Romans von der Redaktion geändert) vor. Silent Tiffy, die im richtigen Leben und auch sonst Alexandra Tobor heißt, flüchtete im Jahr 1989 aus Polen nach Deutschland und verfügt über ein außerordendliches Sprachgeschick, das sie mit ihrer singenden Stimme vorträgt und dabei vor Verlegenheit glüht. Wenn sich die deutsche Literaturszene nicht komplett unmöglich machen will, muss aus Alexandra Tobor schon bald eine ganz große Dichterin werden, die in Stretchlimousinen rumlungert und mit schwarzen Panthern rumknutscht. Sollte das Schicksal etwas Niedereres mit ihr vorhaben, so werde ich dem Schicksal höchstpersönlich in die Glocken treten.
Als ich von den Tränen der Ergriffenheit gepeitscht wieder bei Sinnen war, stand auf einmal der Taubenvergrämer da und brachte die Menge zum ausrasten. Der Taubenvergrämer nennt sich auf Twitter Vergraemer und geht mir dort schon lange auf den Sack. In traumwandlerischer Fatzkehaftigkeit stellt er sich dem Publikum vor und alle fallen drauf rein. Ich hasse ihn so sehr, aber er wird sicher eines Tages "Wetten dass..." moderieren und sich ein eigenes Hochhaus bauen. Auf jeden Fall wird er Schuhe aus Gold tragen und einen Hut aus Augen. Er wird in einem Rolls Royce schlafen und sein Weib wird eine Krone aus schierem Alabaster tragen. Vorsorglich werde ich mich bei ihm einschleimen, denn man weiss ja nie. Jan-Uwe Fitz, so heißt er ja, ist wirklich der lustigste und schönste Entertainer, den ich je gesehen habe. Wenn es einen legitimen Nachfolger von Frank Sinatra und Jerry Lewis gibt, dann ist er das und er ist noch größer. Sein Name wird dereinst von betrunkenen Comedyfanatikern an den Lagerfeuern dieser Erde gegröhlt werden. Er wird Stadien füllen, er wird in Wurstsemmeln baden, er wird einmal Gott da oben ablösen. Vorher werden er und seine kruden Kumpels noch im Rahmen des Jour Fitz in Wiesbaden lesen. Der Termin steht noch nicht fest, aber wehe Sie kommen nicht alle dahin, sonst setzts was.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/frauenfusball http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/frauenfusball Sun, 08 Nov 2009 09:08:08 +0100
Huckbook: Mattmulholland26

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mattmulholland26 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mattmulholland26 Sat, 07 Nov 2009 20:15:15 +0100
Huckbook: Äh ich... Ja genau ich. Am Samstag ist #duweisstschon13 und ich bin rotzgespannt. Verglüh Du nur im Universum, Du Sau. Ich meine mich selbst. Heute fuhr ich zu UPS. Ich fuhr für einen Freund und ich musste die Sekte erklären. Wie kam es dazu und warum bin ich wieder 19 Jahre alt. O Haupt voll Blut und Wunderlichkeit. Es ist ein Tag wie der andere. Oft schaue ich neidisch empor und wünsche mir den Himmel herbei. Nicht jetzt sterben, aber irgendwie Rauschen. Oft schon dachte ich darüber nach, wie es sei, wenn es vorbei ist mit jeglicher Reflektion und nur noch weiss ist im Kopf und auch sonst. Vorausgesetzt wir leben nicht nach dem Tod am Ort des weissen Pianos, dann ist das hier die einzige Alternative. Noch mal so 40 Jahre, aber verrückt geworden sein, das wärs. Die Schulter hängt schlaff runter. Du bist ja nicht der einzige dem das auffällt. Ich habe heute einer Dramatikerin dieses Zeug geschrieben....

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Frau Müller war seit Jahren down,
so out und down, das glaubste kaum.

Das ist so und kein Wunder,
denn plötzlich lag er drunter
der Mann in Vals wie eine Flunder
vom Zug erfasst, gebrannt wie Zunder.

Doch, wenn man das mal weglässt,
Ist alles super. Frohes Fest.

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Danach hat sie sich nicht mehr gemeldet. Es half alles nichts. Es musste aber Vals sein und irgendwas mit Eisenbahn und einem toten Mann. Heisa Safari 4.0, dachte ich da. Ich lass mich mal drauf ein. Manchmal hat man einen Robert Gernhard im Kopf, nur ganz manchmal, aber dann ist kein Zettel und kein Bleistift zugegen und man denkt immer, hey das merke ich mir und am Montag schreib ichs dann auf, aber ich vergesse es immer. Immer, IMMER, IMMER!!! Nur manchmal nicht und dann ist es prompt schlecht. So vergehen die Tage auch, eh ich mir das Baumhaus leisten kann. Oder zum Beispiel die SIM-Karte von O2, ja, die liegt an einem sicheren Ort, doch wo ist dieser Ort? Ich könnte jedesmal schwören, dass der Ort der absolut unvergesslichste Ort auf Erden ist, aber das ist er nie. Ich bin dumm. Keine Ahnung wie das passieren konnte. Die Dramatikerin hat wahrscheinlich gebrochen, als diese spastischen Reime las. Ach quatsch, jetzt kukk nicht so traurig, die Dramatikern kann damit umgehen. Mir ist ja klar, wann es nicht geht. Brilliant zu sein, also nicht brilliant sein zu müssen, das ist diese Haltung, dass man glaubt, es geht alles wie von selbst und hinterher kommen die Tränen. Die Dramatikerin hat aber eine Influenza der mediokren Sorte, sie hat sicher andere Sorgen. Und ich mach mir ja nur Fungedanken. Hallo?! Das war nicht ernst gemeint, ich hab nur Spaß gemacht, hört auf zu heulen. So schreibt man keine Gedichte, wenn man noch irgendwas will vom Leben. Glaube ich jedenfalls. Und nun wird es Zeit.
Nachtrag: Alles war nicht gut an dem was wir machen. Neulich, da habe ich mein Telefon vergessen. Dachte noch, brauchste, doch dann ließ ich es da liegen, weil ja doch heut niemand anruft, dacht ich. Dacht ich falsch. Die Wienerin rief an. Sie bimmelte und bimmelte und ich saß da und dachte, wenn doch die Frau heim käme, wenn ich doch das Frühstück für die mittelslosen Twittersleut schon den Schweinen gegeben hätte, wenn ich doch nicht so Kopfschmerzen hätte. Da ist die Wienerin wieder heimgefahren. "Baba!" las ich am Montag, schrieb sie und mit Ihr fuhr der Glaube an Wiesbaden und unseren Dingen heim und weg. Ich konnte mich einfach nicht erinnern daran, dass man wirklich etwas will. Die meisten wollen nur so mal so mal so. Nichts stressiges. Keine Entscheidungen. Komm ich heute nicht, komm ich morgen. Daran gewöhnt man sich. Du darfst jetzt nicht einschlafen, sonst erfrierst Du an sozialer Kälte, hat man mir gesagt. Also bleib ich wach und sitze Stund um Stund hier und mache. Mache irgendwas. Habe Visionen und Pläne und scheiße sowas von auf den Befund von Helmut Schmidt und seinen eiskalten Konsorten und dann will einmal jemand mal nicht nur partizpieren von unseren Machenschaften, sondern echt was machen, was dazu tun, was geben und da sitz ich hier, kukk mir eine Gummibärchenpizza an und denk mir, dass die alle nicht meins sind. Wie sie da standen, aufgeregt wartend auf das ganz große Erlebnis im Auskommen der Nacht, wie sie es kaum erwarten konnten noch einen drauf zu setzen, noch eine Vorstellung mehr zu geben, immer noch mehr rein zu tun in das Leere da drinnen. Das konnte ich noch durch das Taxifenster sehen. Aber da kommt ja nichts. Am Ende fährt man heim und wartet auf die Fotos des abends, dass man sich da nochmal betrachten kann und dann... "OMG! Das bin doch nicht ich? Ich sehe ja aus wie eine Karteileiche!" plus noch irgendwelche Erkenntnisse, die schon am nächsten Freitag wieder vergessen sind. Gut, ich könnte Euch jetzt erzählen, wie es anders geht, aber dazu müsst ich jetzt die Gitarre auspacken und die Lieder singen von der Liebe und den wichtigen Dingen. Aber ich weiss nicht, ob Ihr mir folgen könnt. "Aber wir followen Dir doch!" Das ist nicht das selbe.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aeh-ich--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aeh-ich--- Fri, 06 Nov 2009 04:07:07 +0100
Huckbook: Frizz Feick | Irgendwas wird blühn

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Wie geht Freude? Ich kann nur sagen, dass ich ein großer Herbstfanatiker bin. Ich bin dann auch froh, wenn die Hitzeschlachten geschlagen sind und man wieder die Jäckchen aus dem Tiefkühlschrank holen kann. Der Frizz Feick hat das freilich anders formuliert, lyrischer, schöner und grad so, als wolle er die Menschen überzeugen, dass der Herbst doch ein guter Freund ist.

P.S.: Das schöne Video ist übrigens von @PeterBreuer. Bitte huldigen Sie also Frizz Feick und Peter Breuer ungefähr gleichermaßen. Und kaufen Sie sich den Song bei itunes hier.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/frizz-feick-irgendwas-wird-bluehn http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/frizz-feick-irgendwas-wird-bluehn Wed, 04 Nov 2009 13:58:58 +0100
Huckbook: Blau der Himmel Schön Du November. Jetzt aber mal in echt. Und schon nächsten Monat bin ich ein Vöglein, dass mit einem Sack Beton am Bein von dannen fliegt : )

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/blau-der-himmel http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/blau-der-himmel Tue, 03 Nov 2009 08:29:29 +0100
Huckbook: Ichweisschon12 Ocheeso, dann hache ich auch mal. Obgleich ích das #duweisstschon12 nur vom hören/sagen kenne, ich war nämlich nicht da. Ich hatte Stubenarrest. Aber es scheint eine gewisse Begeisterung von dem Festival der Liebe ausgegangen zu sein. Ach ja, schon gut. Natürlich war ich da, ich hab den Leuten das ganze ja eingebrockt.
Zuvörderst möchte ich darauf hinweisen, dass ich Twitterlesungen nie mehr besuchen werde und sie hiermit für klitzetot erkläre. Ich musste wegen extremer Fremdschämung ob der Auswahl der Tweets, die @kcpr und ich da ausgesucht haben sogar den Raum verlassen und mir eine Flasche Kirschwein hinter die Binde kippen. Der @Vergraemer, der großartige Mann, hats aber rausgerissen. Der @Vergraemer kann alles. Ich hoffe jedoch, das wird er nie erfahren.
Vorher war noch Stijlroyal.Magazin-Autorenlesung und wir schubbsten die vor Angst und Lampenfieber erbleichte, jedoch wunderschöne @dasPoell vor die johlende Menge. Leider kann ich nicht nachvollziehen, woher sie ihre Angst bezog, denn sie las so niedlich, freundlich und grübchenesque, dass mir ganz schwummi war. Sie las von der Liebe und von Berlin und wie man das alles nachvollziehen kann, wenn man das Herz am rechten Fleck hat. Das kann man alles im aktuellen Stijlroyal.Magazin nachlesen.
Die anderen waren erwartungsgemäß, aber auch erstaunlicherweise total klasse auch. Eines Tages werde ich das in aller Ausführlichkeit erzählen, doch nun führt das zu weit. Sie können mir schon glaube, wenn ich sage, dass @Silenttiffy, Frédéric Valin und der Taubenvergrämer geile Säue sind.
Als dann der kulturelle Teil der Veranstaltung rum war, kippten sich alle schnell Stø und Erdbeerzeugs in den Hals um das zuvor erlebte schnell zu vergessen, denn es ward... ja schon spät.
Ich möchte Ihnen nun ein paar Geheimnisse verraten, die Sie vielleicht in Zukunft für Erpressungsversuche einsetzen können. Also die @inez737 ist nicht nur ein steiler Zahn (das sagt in meinem Alter so), sondern sie kann auch alle Körperteile zum Verkaufen von Getränke einsetzen und wenn ich sage alle, dann meine ich auch alle. Alle! ALLE! "Doch nicht wirklich alle?!" Doch: ALLE! Sie fegte uns von der Getränkeluke, dass uns Hören und Sehen verging. Irgendwie dachte ich immer, sie muss Jumbopilotin sein. Oder Paradegeneral oder Puffmutter oder Vorsitzende von irgendwas ganz großem. So! Das wars den Rest habe ich vergessen und das kam so: Wir hatten uns für diese Party was ganz besonderes ausgedacht, wir verwandelten einfach das Büro in eine finnische Sauna, so dass Denken, Logik und die Koordination der Glieder unmöglich wurden. Nun hatten wir die Gäste in der Falle gelockt. Die @Poetin tanzte wie ein Irrwisch auf Helge Schneiders "Es gibt Reis", der großartige Menschenfreund und Kavalier @pauneu führte die Deutsche Mark wieder ein, was aber mal wieder niemand kapiert hat. Vor seinen Fotos vom Ereginis fürchten sich mal wieder nicht wenige. @piratenmarlene und @kcpr zitieren sich ja seit langem nur noch selbst und die Inszenierung des perfekten jungen Liebespaares, dass so die Zukunft unseres Landes darstellen könnte, gelingt ihnen nicht schlecht. Sie bekamen anschliessend mehrere Angebot als Leihmutter und Samenspender für Nachwuchs wildfremder Menschen zur Verfügung zu stellen, sich. Man möchte Kinder von ihnen. Ich hoffe @kcpr kommt morgen überhaupt noch ins Büro um seinem schnöden Beruf nachzugehen. Zwillinge, seid der Geburt getrennt: @0x7B und @luzilla. Diesem tapferen Geschwisterpärchen werde ich nun ein kleines Plätzchen in meinem Herz einräumen.
Im Laufe der Liebhaberei mussten wir dann zweimal Korn nachkaufen um das Körper- und Nervengift Stø zuzubereiten. Wir verkauften Hekotliterweise davon, was sich im Gebahren der Anwesenden deutlich niederspiegelte. Kurz sah ich da auch den Womenizer @bjoerngrau, der unsere hessische Heimat in Dreck zog und dann mit zwei Damen, welche lediglich mit Stars-und-Stripes-Bikinis bekleidet waren von dannen zog. Und dann muss ich mal eine Lanze für das Vorzeigeehepaar Number One @Vergraemer und @Litchi7 brechen. Ich wäre gerne wie die beiden zusammen. Also ich wäre gerne eine Fusion aus der Schönheit und Klugheit von @Litchi7 und der Unverfrorenheit des @Vergraemers. Aber nur wenn mich die liebe @kikoehn ♥ dann nicht verlässt. Schockierend und erfreulich in einer gewagten Kombination empfand ich den @bonzibuddy und @hushhasi in der Echtheit. Der @bonzibuddy hört sich anders an, als in meinen Träumen, in denen er mich immer mit einer neungeschwätzigen Ratze auspeitscht. Das fand ich schön. Außerdem brachten sie Köstlichkeiten aus ihrer Heimat mit und wenn man Köstlichkeiten aus Heimaten mitbringt, bin ich immer sofort verliebt. Die beiden Lebemänner @derEchte und @JoSilberstein möchte ich hier nicht weiter protegieren, denn ich empfinde Neid angesichts so unfassbar viel guntersachsness. Den @Freval mag ich so gerne, wie sie seine Text, nämlich viel, aber er hat mir Bier über die Tastatur meines fest nagelneuen MacBook Pro 17" 77,5 Gigaherz Taktfrequenz gegossen und nun sind die Tasten 0, ß, ´, i, o, p , ü, +, k, l, ö, ä #, ,, ., - und alt nicht mehr beleuchtet. Ich hasse ihn nun so wie ihn zuvor geliebt. Was nun? Aber oberflächlich, wie ich bin, schieben wir diesen Umstand jetzt mal beiseite und wenden uns der entzückenden @Spreequell zu, die mit Ihrem Kusseng kam und höchst apart funkelte. Man hat uns oft verwechselt. Wer sie kennt, weiss wie bizarr das ist.
Ich möchte noch nachtragend wie ich bin, auf die entzückenden Knutschkugeln @function und @frau_elise hinweisen, die uns Gummibärchenpizza gekocht haben. Eine Bitte hätte ich: @function hol die @frau_elise sofort aus diesem Bodensee-Ghetto raus. Du könntest es schaffen!
Am Ende der Nacht konnte man niemanden mehr verstehen, Handlungen waren nicht mehr nachzuvollziehen, die Menschen hatten sich mit Stø vergiftet. Wir hatten alle da, wo wir sie haben wollen. Har Har Har Har (hust). Nur die entzückende @HaikuKamikaze konnte sich aus Vernunftsgründen dem Moloch entziehen, in dem sie nichts trank, was Schnaps enthielt und einfach nur entzückte durch pure Anwesendheit. Warum sich manche Menschen dort bei Twitter so brachiale Namen verleihen, wenn sie doch eigentilich und offenbar nicht im Schilde führen, sich mit Flugzeugen auf Flugzeugträger zu stürzen, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht... ach ja... so muss es sein, möchte man sich hier und dort andere Identitäten aufbauen.
Und auch das Frollein @_allerleirauh kann sicher mehr mit sich und dem Leben anfangen als die Asche in der Leuts Küchen aufzukehren, wenn ich hier mal die Basisaktivität der Grimmschen Allerleirauh beschreiben darf.
Ich möchte im übrigen auf den Umstand hinweisen, dass ich mit @Reinerwein einen original Planetenforscher kenne und, dass ich mit @dasPoell einen eigenen Senibulus Plexus an meiner geistigen Seite weiss, bei der ich stets in Kenntnis des Innenlebens mittels Überprüfung des eigenen Zustandes sein kann. Kurzum, wir sind zwei totale liebenswerte Schwachköpfe, aber mit Niveau. Sie hat Ihre gesamten #duweisstschon12-Verliebtheiten in unserem Blogorange selbst Veröffentlicht. Liebevoll, freundlich und quietschig. Bitte lesen!

So pass auf, es ist waren noch ungefähr 100 andere Leute da. Hier kukk, in der Liste sind alle möglichen Leute drin, die so da waren und wenn sie nicht drin stehen und da waren, dann können sie sich hier im Kommentar beschweren und ich trage sie anschliessend in die Liste ein, damit Ruhm & Ehre ihre Seele in die Hölle peitschen.

Das Ding war wohl toll, habe ich gehört, ich kann es aber nicht genau sagen, da ich den ganzen Abend in der Küche saß und Stø gekocht habe. Da hat man als Hausfrau einfach keine Zeit. Wichtig ist aber, dass wir mit unseren Veranstaltung regelmäßig Gesoziophobte hinter ihrem Öfchen hervorlocken und wenn das so ist, dann hat es sich ja auch gelohnt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ichweisschon12 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ichweisschon12 Sun, 01 Nov 2009 20:45:45 +0100
Huckbook: Erdbeerzeugs Heute kaufen wir reichlich Erdbeerzeugs um am Samstag gewisse Bevölkerungsschichten gefügig zu machen. Vorher benehme ich mich wie meine Urgroßmutter, die ich aufmerksamerweise immer Oma Uhr nannte.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/erdbeerzeugs http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/erdbeerzeugs Thu, 29 Oct 2009 08:28:28 +0100
Huckbook: Tswei

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tswei http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tswei Fri, 23 Oct 2009 14:21:21 +0200
Huckbook: Mich deucht Ich muss ganz schnell den Kaffee runterstürzen und dann fahre ich zu dem Kecpchen und dann zur Tina und wieder in die Säureminen nach TschakoÅ¡ki Glomm wo ich hin gehöre.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mich-deucht http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mich-deucht Wed, 21 Oct 2009 08:48:48 +0200
Huckbook: Tag auf See III Wie glitzerig die Sonne funkelt und wie schön das alles ist, im garstigen Dasein, wenn doch nur das Blau des Himmels zu vernehmen ist. Hach ists und so solls sein popein.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tag-auf-see-iii http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tag-auf-see-iii Sun, 18 Oct 2009 10:35:35 +0200
Huckbook: Seekaffee Sonne rausgekommen, Hawaiihemd angezogen, Sonne weggegangen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/seekaffee http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/seekaffee Sat, 17 Oct 2009 12:03:03 +0200
Huckbook: Suppen eingebrockt Dieses Süppchen ist mein Kaffee. Es ist...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/suppen-eingebrockt http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/suppen-eingebrockt Fri, 16 Oct 2009 09:09:09 +0200
Huckbook: Ach doch Nach einem schieren Entfollowungsdrama am frühen Morgen, dessen Dings im Blog der Dings von meinem "Lieblingswürfel" gedingst dings, da dachte ich, ditt is ja'n Ding, so viele Zeilen und nichts gesagt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-doch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-doch Wed, 14 Oct 2009 07:21:21 +0200
Huckbook: Stijlroyal 12

Ach Kinder, was soll man da noch sagen. Kauft es Euch im Stijlregal und kommt zum #duweisstschon12 und schon ist alles im Lack.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/stijlroyal-12 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/stijlroyal-12 Tue, 13 Oct 2009 23:46:46 +0200
Huckbook: Popagen nach der Kaf Fee Kein Kaffee da, na da muss ich mich doch gleich einigermaßen schlecht gelaunt in mein Büro zurückziehen, und auch die Frage danach erwürgt mich schier. Also jetzt nicht ich, ich heule für einen Pfreund.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/popagen-nach-der-kaf-fee http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/popagen-nach-der-kaf-fee Tue, 13 Oct 2009 09:03:03 +0200
Huckbook: Montagsmeeting Kaderatimmung an der kommunistischen Arbeitsfront. Und wenn ich Arbeitsfront sage...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/montagsmeeting http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/montagsmeeting Mon, 12 Oct 2009 15:10:10 +0200
Huckbook: Endlich II Ich hab mich so gefreut, meine Guido Westerwellepopelleauotgrammkarte ist endlich gekommen und ich mit ihr.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/endlich-ii http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/endlich-ii Mon, 12 Oct 2009 14:32:32 +0200
Huckbook: Endlich I Die @Frauenfuss hat mir eine Karte aus Lisboa geschickt und ich freu mich noch mehr als ich mich über die andere Postkarte (Endlich II) gefreut haben werde.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/endlich-i http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/endlich-i Mon, 12 Oct 2009 14:30:30 +0200
Huckbook: Berlin / Kreuzberg

via @ennomane, via blogrebellen.

Irgendwie war das so. Bis zum Mauerfall. Und in diesen Wintermonaten. Es roch nach Braunkohle.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/berlin-kreuzberg http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/berlin-kreuzberg Thu, 08 Oct 2009 23:28:28 +0200
iPotega: Ergänzung zur zwölf. Heimat. Darum geht es, Sie werden es wissen, in der #12. Und wie es so ist, so im Leben – schwupps flattert eine wundervolle Ergänzung ins Haus. Ins Internet. Bei Spreeblick gefunden ein sehr schönes Interview mit einem Mann, dem seine Heimat irgendwie verloren ging.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ergaenzung-zur-zwoelf- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ergaenzung-zur-zwoelf- Tue, 06 Oct 2009 12:24:24 +0200
Huckbook: Muha Als nebenberuflicher Hasardeur, empfinde ich es als... ach egal.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/muha http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/muha Mon, 05 Oct 2009 08:35:35 +0200
iPotega: Verdruss Eine schnöde Zeit für Politikkommentatoren. Alle wird scheiße, alles wird besser. Alles stimmt vermutlich irgendwie. Nach einer Amtszeit großer Koalition, in der das Böse sich selbst besänftigte, nach noch mehr Jahren regierende SPD, während welchen das vermeintlich gute die böse Miene zeigte. Wie kann man sich da überhaupt anmaßen noch irgendetwas zu kommentieren, wo sich doch alle als unberechenbar erwiesen haben.

Überhaupt hat sich herausgestellt, dass wir im Endeffekt nur ein gutes Gefühl wählen. Wir wählen ein „immerhin sind die noch blöderen nicht an der Macht” oder es kommt ein „naja, spätestens in 4 Jahren sind wieder Wahlen“ dabei raus. Oder wie jetzt: Außenminister Westerwelle. Eigentlich ist das doch cool, ein schwuler Außenminister, eine Frau ganz oben und noch mächtiger nur ein schwarzer Amerikaner. Und spätestens da merkt man ja: das ist nicht der schwule Außenminister und das ist nicht die Kanzlerin, von der wir alle geträumt haben. Es ist nicht alles gut, obwohl ein schwarzer Chicagoer die Amerikaner regiert. Es wird uns Wohlfühlmoralisten schockieren oder es hat uns schon schockiert, aber es geht anscheinend doch irgendwie um inhaltliche Profilierung. Aber dafür sind wir noch nicht weit genug.

Persönlich muss man sich eh mal fragen: Was hat das für mich für einen Einfluss. Meistens nicht besonders viel. Auf Wirtschaft und auf gesellschaftliche Entwicklung hat sich die Politik in den letzten Jahren nicht getraut Einfluss zu nehmen. Eine echte Bildungsreform gab es nicht, wo es zwingend nötig wäre. Unser Schulsystem besteht in großen Zügen, so wie es jetzt ist, seit der Weimarer Republik. Das meiste aus der Zeit wurde rundumerneuert, man hat gelernt. Dass man sich nicht traut das Schulsystem anzufassen ist fast schon absurd, in anbtracht der meisen Pisaergebnisse und anderer Studien.

So wird man eben Politikverdrossen. Nein, halt, stimmt gar nicht. Das Interesse an Politik ist vielleicht so hoch wie nie. Ich habe mich bisher noch nie so viel mit Leuten über Politik unterhalten können, konstruktiv. Parteiverdrossen ist das neue Wort. Es trifft es eher. Die meisten Leute, die ich erlebt habe, die angeben mit unserem demokratischen System unzufrieden zu sein, geben Gründe an, die darauf schließen lassen, dass sie viel mehr mit dem herrschenden Parteiensystem unzufrieden sind. Vielleicht zurecht. In den Parteien findet noch viel mehr und viel schlimmere Lagerlobby-Arbeit statt, als in der Politik an sich, viel mehr Grabenkämpfe, Betrügereien, Beschiss. Allein der Fall Kurt Beck bei der SPD.

Da freut man sich doch über eine Erweiterung der Landschaft. Ja, ich meine die Piratenpartei. Nein, die Lösung ist das nicht. Zu unorganisiert, naiv, ungeschickt in der Kommunikation nach Außen. Aber: Basisdemokratisch. Und: Neu. Es ist also noch nicht aller Entwicklung Schluss. Sehr spannend ist in welche Richtung es weitergeht. Ob man es schafft nicht in die Muster der alten Parteien zurückzufallen oder doch lieber etwas neues zu entwickeln. Um der Parteiverdrossenheit etwas entgegenzusetzen, daür wäre es das beste.

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UPDATE

Kaum blogge ich das hier, beschreibt Thomas Assheuer für ZEIT ONLINE wie es ist und werden wird.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/verdruss http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/verdruss Sat, 03 Oct 2009 14:05:05 +0200
Huckbook: Kaffee aus Teelichten Die süßen Onkels und Tanten da auf Twitter sind schon ganz schön süß, um nicht zu thagen thüth. Und jetzt verbrühe ich mit noch schnell den Mund mit etwas Kaffee und dann... (belanglos ich weiß, aber was soll ich machen?)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-aus-teelichten http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-aus-teelichten Tue, 29 Sep 2009 08:19:19 +0200
Huckbook: 100 Stunden Fotzibärismus 100 Stunden Twitterpause machen müssen. Soweit ist es schon gekommen. Aber es ging mir auch irgendwie auf den Sack. Die Sackgehung war sogar ziemlich groß, denn diese ewige Gesülz über das eigene zum Teil unterfickte, zum anderen Teil arbeitsunmütige Schicksal, kann manchmal sehr anstrengend sein. Ich möchte an dieser Stelle nicht von meiner geheimnisvollen Nervenkrankheit erzählen, die mir den ganzen Tag die Peitsche ins Gesicht schlägt, ich will auch kein Mitleid (nicht nur wegen Nietzsche nicht), aber irgendwann liegt die Jammermesslatte im Leben einfach höher. Ich glaube ja sehr wohl, dass man alles mögliche schaffen kann, wenn man irgendwie auch will. Ich glaube zudem, dass die, die immer noch einen Computer vor sich stehen und einen Internetzugang haben, ein nicht ganz so hyperelendes Leben führen können. Klar, die ganzen Depressionen, die Funsorgen und obendrein läuft auch noch die Frau oder der Mann weg oder beides. Das kommt schon blöd rüber vom Leben, verstehe ich, kenn ich. Aber kann man da nichts tun?
Jedenfalls dachte ich vor 100 Stunden a) ich will das nicht mehr hören, b) ich muss ja dieses Stijlroyal.Heft zu Ende machen, es muss ja am Montag ins Lektorat und c) dachte ich, ich muss überhaupt mal kukken ob ich ohne ins Twitter schreiben überhaupt noch zurechtkomme. Ich meine, das geht ja schnell mit den ganzen Abhängigkeiten. Ein passables ADHS habe ich mir schon eingefangen. Wills aber trotzdem nicht mit Ritalin versuchen. Es muss aus eigener Kraft gehen, dass ich mich mal so 2 Stunden am Stück konzentrieren kann, ohne Mails zu kukken (die ich eine Minute vorher schon abgerufen habe), raus zu gehen, zu twittern, SPON kukken, fussballdaten.de kukken, blip.fm kukken, aufs iPhone kukken, in die Luft kukken, was essen, mal einfach kukken. Das geht, dachte ich und es ging ja auch.
Und dann hab ich ein paar mal ein paar Tweets gelesen und auch gefavt, wenns sich ergab. Da haben einige ja schon gemerkt, ich lebe noch, irgendwie.
So ganz will ich das ja nicht lassen und nukleare Folgekosten sind auch schon garantiert, aber irgendwie anders. Keine Ahnung.
Es sind ja die Menschen und wenn man sie in echt trifft, was das alles ausmacht. #duweisstschon03, #ballhaus09, #dingenslesung und so. Mit diesen Leute auf Sofas rumsitzen und Mineralwasser zu trinken, das ist es. Wenn das nicht wäre, dann könnte man das ja auch vergessen mit diesem Internetrumgehänge. Das wär dann arm, irgendwie traurig käm ich mir vor.
Die #dingenslesung war klasse. Ich bin nach 10 Minuten rausgegangen, denn die Stuhlreihen waren für beinamputierte Menschen angeordnet und nicht für 197cm große, dicke Menschen mit einem Rest an Selbstachtung. Außerdem pflege ich nicht zu saunieren. So bin ich raus und habe 6 Stunden neben so illustren Leuten wie der @Poetin, der @dieWucht, dem "großen @DonDahlmann" (Kapcer Potega, Bolschewist) und der @dasPoell gesessen und habe @HilliKnixiBix beim Knutschen mit @mspro zugeschaut und mich von @McWinkel mit @diplix verwechseln lassen (hh hh h / Alkohol ist ein Deibel). Und wann hat man schon mal die Möglichkeit, mit einer waschechten @Dramaprinzessin und dem original @Blogwart insgesamt 18 Stunden auf der Autobahn zu verbringen. Teilweise sogar im ersten Gang. Und ich glaube auch nicht, dass ich ohne Twitter jemals auf dem Balkon der @Wikipippi ein Frühstück eingenommen hätte. Das kommt alles von diesem Twitter. Das ist bewegend. Da gehen ja sogar die scheuesten Rehe aus ihren Einsamkeitsstuben heraus und mischen sich unter sogenannte echte Menschen. Sie wissen schon, die mit den Titten und Ärschen und so. Wo man sich immer dran vorbeidrängen muss, wenn man aufs Klo muss.
Und dann kann ich ja keine Nahrungsmittel zu mir nehmen, ohne Teile davon übers Hemd zu ergiessen. Das ist aber alles notwendig. Als Freizeit-Misantrop hänge ich ganz gerne mit Menschen rum, trinke roten und weissen Wein, sowie eigenartige Substanzen, die in einem routierenden Dings daher kommen und nach Erdbeeren schmecken. Sowas alleine zu Hause zu machen, das ist ja wohl das Letzte. Nicht mit mir.
So! Und was ich dann auch nicht hätte, wäre diese köstliche Auswahl an Autoren, Autorinnen, Fotografinnen und Illustratorinnen, die im nächsten Stijlroyal.Magazin über diese verteufelte ´Heimat´ berichten, in das immer alle irgendwann zurück wollen.
Denn im nächsten Stijlroyal.Dingenskirchen werden dann @SilentTiffy, @Frauenfuss, @Freval, @Baranek, @riot36, @Spreequell, @Holadiho, @Gebendeite, @Wikipippi, @deKlontjes, @dasPoell, @JoSilberstein, @elsebuschheuer, @sibylleberg, @Frau_Elise, @Thomas Malkowski, @mizzischnyder, @agexit und der bitterböse @Vergraemer entzückende Dinge geschrieben haben. Geknipst wurde auch im herrlichen Neukölln und Hinterhöfe in Kreuzberg in einem Minicomic wurden gezeichnet. Und der total klasse seiende @JoSilberstein hat Interviews mit diesen süßen Frätzelchen geführt: @343max, @placetogo, @formschub, @Hemelwandelaar, @bjoerngrau, @Mlle_Amandier, @PaulLaub, @litchi7, @euphoriefetzen und @tochtervon. Da ist was los.

Außerdem habe ich gehört, dass es jemanden gibt, der alle Leute entfollowed (sofern eine gegenseitige Followung vorlag), die für unser Magazin schreiben. Das ist auch ein bißchen Dallas und irgendwie auch komisch. Aber da Twitter sowas ähnliches ist wie das Leben soll das so sein. Glücklich seien die Glückfertigen. Halleluja Follow Coast.


P.S.: Das Magazin kommt raus am 14. Oktober und gibts dann auf stijlregal.de und die Releaseparty / #duweisstschon12 findet am 31. Oktober in Wiesbaden im ADS4 statt. Näheres bei Twitter und Facebook. Kommt alle (hin).

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/100-stunden-fotzibaerismus http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/100-stunden-fotzibaerismus Mon, 28 Sep 2009 20:58:58 +0200
Huckbook: Die Woche der Wochenpopochen Ich weiss, was Sie jetzt sagen wollen, das mit dem popochen ist nicht das einzige, was mich zu einem verhaltensauffälligen Kind macht. Aber so bin ich nun mal. So, und muss ich testen, ob der Kaffee wieder einmal schmeckt wie das Putzwasser des Robert Karliczek aus den Jahren 2002-2005

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-woche-der-wochenpopochen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-woche-der-wochenpopochen Mon, 28 Sep 2009 07:24:24 +0200
Huckbook: Die Unbedeutsamkeit Da lass ich mich nicht lumpen und leiste meinen Beitrag zur Woche der Unbedeutsamkeit in diesem Blog. Meine Aussicht vom Arbeitsplatz auf die alte Lampe, die Grundig-Lautsprecher, sowie Hose und Hawaiihemd. Und heute abend fotografiere ich noch einen Arbeitskollegen beim Unfug machen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-unbedeutsamkeit http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-unbedeutsamkeit Sun, 27 Sep 2009 12:13:13 +0200
Huckbook: Herbstkaffee Vöglein singen, sie piepen sich Informationen zu. Hier gerade, da wo ich sitze, allmorgendlich. Natürlich gehts wieder darum, dass wir Menschen es ja überhaupt nicht drauf haben, noch nicht mal fliegen kriegen wir gebacken, müssen uns in alberne Blechbüchsen setzen und Lärm erzeugen, halten uns aber für die Krone der Schöpfung. Zum Piepen!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/herbstkaffee http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/herbstkaffee Wed, 23 Sep 2009 07:28:28 +0200
Huckbook: Och naja Die Eichhörnchen machen einen derartig abartig anmutenden Lärm, ich muss sie leider mittels abgesägter Schrotflinte dem Baum entnehmen. Ansonsten ist natürlich wie immer alles voll ocheeso.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/och-naja http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/och-naja Tue, 22 Sep 2009 07:29:29 +0200
Huckbook: Nasser Stuhl Es ist nicht, wie Sie denken. Bloß ist der Sessel auf dem ich sitze feucht und klamm, weil der Regen danieder nieselte. Aber heute ist ein Freudentag, denn heut kommts Kespchen wieder.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nasser-stuhl http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nasser-stuhl Mon, 21 Sep 2009 07:28:28 +0200
Huckbook: Mate am Morgen Nachdem ich den Kaffee fotografiert habe, schütte ich ihn weg. Ich trinke morgens in Wirklichkeit Coca Cola, Club-Mate, Red Bull und Almdudler. Jeweils mit einem Schuss feinsten sibirischen Kartoffelschnaps versehen. In Russland scheint es nur die Regionen Moskau und Sibirien zu geben. Man müsste das mal ändern. Das finde ich langweilig.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mate-am-morgen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mate-am-morgen Thu, 17 Sep 2009 07:26:26 +0200
Huckbook: Pfrühherbst Und Du lernst es auch noch. Einen weiten Bogen um die Problemviertel Berlins musst Du machen. Übernachte in Hotels. Vergiss Deine Nackensteaks nicht in den Kühlschränken anderer Leute. So. Und welche Fragen hat nun der Herr Berthold?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/pfruehherbst http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/pfruehherbst Wed, 16 Sep 2009 07:11:11 +0200
Huckbook: Bemüht

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/bemueht http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/bemueht Tue, 15 Sep 2009 11:25:25 +0200
Huckbook: Leer hh hh h!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/leer http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/leer Tue, 15 Sep 2009 11:23:23 +0200
Huckbook: Düsterella Auapopaua mein Knie! Außerdem macht der herunterfallende Efeu einen Krach, dass es kaum auszuhalten ist. Außerdem... wäääääääh!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/duesterella http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/duesterella Fri, 11 Sep 2009 07:22:22 +0200
Huckbook: Kaffee im Oliv Mit der @Wikipippi und dem @Holadiho noch einen Kaputtschienoh und dann wieder zum @Kikoehn.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-im-oliv http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-im-oliv Thu, 10 Sep 2009 10:25:25 +0200
Huckbook: Juhuuuu! Ich bin allergisch gegen Kiwis und Silberllöffel. Ich bin froh, dass es das hier bei Frau Klein nicht gibt. Dafür gibt es köstlichsten Kaffee.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/juhuuuu http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/juhuuuu Mon, 07 Sep 2009 09:09:09 +0200
Huckbook: 6:00 Uhr Das mit dem 6:00 Uhr losfahren hat, das kann man um 9:30 Uhr nicht anders sagen, schon mal super geklappt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/600-uhr http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/600-uhr Sat, 05 Sep 2009 09:31:31 +0200
Huckbook: Ronald Regen Manchmal umwebt mich eine gewisse Schlichtheit.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ronald-regen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ronald-regen Thu, 03 Sep 2009 08:45:45 +0200
Huckbook: Pad Sematary Jo. Ich weiss was sie jetzt sagen wollen... Aber geschissen auf die angeblich und ach so ausgedingste Kaffeekultur, wenn ich so ein wundervolles Ding mit Schaum und mehrstufigen Brauntönen in wenigen Sekunden haben kann.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/pad-sematary http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/pad-sematary Wed, 02 Sep 2009 07:04:04 +0200
Huckbook: Der Tag der kaputtenen Kaffeemaschine Am Tag der kaputtenen Kaffeemaschine trinke Buddhisten Tee und wehe der ermüdet mich. Dann rast ich total aus.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-tag-der-kaputtenen-kaffeemaschine http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-tag-der-kaputtenen-kaffeemaschine Tue, 01 Sep 2009 07:06:06 +0200
Huckbook: Ach naja-Tag Es ist...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-naja-tag http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-naja-tag Mon, 31 Aug 2009 08:08:08 +0200
Huckbook: Blutige Wankersleut Ich mag ja Kommunikation genauso wie Blogeinträge die mit "ich" anfangen. Zum Beispiel wenn einer uns um Sechse in der Früh hinausbimmelt, weil er auf unserem Parkplatz steht und nicht hinaus kommt, weil sich wie von Geisterhand ein Mitsubishi... (jetzt kommt eine deutsche Geschichte von Bockigkeit)... und wenn der dann um Sechse in der Früh noch nicht mal heucheln kann, dass es ihm unangenehm sei und... (an dieser Stelle stünde dann die Geschichte meines inneren Spießerhundes, aber so kritikfähig bin ich um 7:42 Uhr noch nicht).

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/blutige-wankersleut http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/blutige-wankersleut Fri, 28 Aug 2009 07:44:44 +0200
Huckbook: Joaaah Och naja. Warum nicht. Leichte Kopfschmerzen befinden sich in meinem Kopf. Unter dem Kaffee sehen Sie die Sommerausgabe des Dingenskirch.Magazins. Äh... und sonst? Alles fit?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/joaaah http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/joaaah Thu, 27 Aug 2009 07:14:14 +0200
Huckbook: Ach wisst Ihr Da sitz ich nun jeden Morgen am gleichen Platz und schaue hinaus in diesen unbeschreiblichen Dschungel vor unserem Haus. Ich sehe Ebereschen, Buchen und Eichen, eine alte Birke steht neben einer groß gewachsenen Kiefer. Vor mir ein Haselnussstrauch, neben mir Fichte und Tanne und im Rücken ein Mirabellenbaum. Habe ich das Apfelbäumchen vergessen? Und der Ahorn. Dazu unzähliges Gekräusch und Unterholz. Wo könnten wir hin um das hier zu toppen? In knapp zwei Jahren geht die Reise weiter. Dann brauchts schon einen See - mit einem Stein an den Füßen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-wisst-ihr http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-wisst-ihr Tue, 25 Aug 2009 07:12:12 +0200
Huckbook: Ja Senseo - Karate Kaffee Zunächsteinmal hab ich mir das Züngelein verbrüht. Sonst aber ocheesoer als ich dachte so eine Padmaschine.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ja-senseo-karate-kaffee http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ja-senseo-karate-kaffee Mon, 24 Aug 2009 11:39:39 +0200
Huckbook: Doing by doing Herrlich, das Gerappel und Gebrülle, der Männer von der Müllabfuhr am Morgen. Dass man hört, dass was getan wird. Darüber hinaus plaudern etwa sieben Vogelarten und zwei Eichhörnchen auf mich ein. Herrlich!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/doing-by-doing http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/doing-by-doing Mon, 24 Aug 2009 07:13:13 +0200
Huckbook: Die Gaststube Zum Goldenen M Kaffeemaschine sprotz. Ich zum M.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-gaststube-zum-goldenen-m http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-gaststube-zum-goldenen-m Fri, 21 Aug 2009 09:31:31 +0200
Huckbook: Mal Fehlfarben

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mal-fehlfarben http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mal-fehlfarben Thu, 20 Aug 2009 23:45:45 +0200
Huckbook: Die weltweit längste Fassung

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-weltweit-laengste-fassung http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-weltweit-laengste-fassung Thu, 20 Aug 2009 23:20:20 +0200
Huckbook: Analoger Hintergrund Alles ocheeso @HerrHerrmann.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/analoger-hintergrund http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/analoger-hintergrund Wed, 19 Aug 2009 08:41:41 +0200
Huckbook: Schönwettertristesse Ach was, hier ist alles supi. Der Regen hat diese unerträgliche Schwüle weggewaschen. Es ist frisch und die Vögel piepen sich in angemessenem Rahmen ein paar Botschaften zu. Das ist dann das, was ich an der Stadt hier mag.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schoenwettertristesse http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schoenwettertristesse Tue, 18 Aug 2009 07:23:23 +0200
Huckbook: Україна має талант - Ukraine s Got Talent.


Nur mal einen Moment Zeit nehmen liebe ADHS-Patienten.
(via twitter.com/joshvonstaudach)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/%c3%b0%c3%b0%c2%bane%c3%b0%c2%b0n%e2%80%94%c3%b0%c2%bd%c3%b0%c2%b0-%c3%b0%c2%bc%c3%b0%c2%b0n%e2%80%9d-n%e2%80%9a%c3%b0%c2%b0%c3%b0%c2%bb%c3%b0%c2%b0%c3%b0%c2%bdn%e2%80%9a-ukraine-s-got-talent- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/%c3%b0%c3%b0%c2%bane%c3%b0%c2%b0n%e2%80%94%c3%b0%c2%bd%c3%b0%c2%b0-%c3%b0%c2%bc%c3%b0%c2%b0n%e2%80%9d-n%e2%80%9a%c3%b0%c2%b0%c3%b0%c2%bb%c3%b0%c2%b0%c3%b0%c2%bdn%e2%80%9a-ukraine-s-got-talent- Mon, 17 Aug 2009 22:40:40 +0200
Huckbook: In Mitten Heute ist mir schlecht. Ich habe Kopfschmerzen und meine Augen hängen herunter. Zudem habe ich Handweh. Außerdem erlebe ich gerade akkustisch eine Schlägerei zwischen der Müllabfuhr und einem Lastwagenfahrer... äh....

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/in-mitten http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/in-mitten Mon, 17 Aug 2009 07:13:13 +0200
Huckbook: Badds Benzer-Hintergrund Gähninger und so. Bis 8 Uhr schlafen bringt nix. Vielleicht bringt dieser Rotationskaffee aus dem Hamburger Morgenland was. Soll ich morgen nach Berlin fahren oder nicht? Soll ich heute aus der Haut fahrwn oder lieber nicht? Hmm. Wer will sich mit mir mit Kirschwein betrinken? Nein, nicht jetzt, schon eher heute am Abend.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/badds-benzer-hintergrund http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/badds-benzer-hintergrund Fri, 14 Aug 2009 08:39:39 +0200
Huckbook: Heisa Firefox Wir sind daheim. Hiet regnet es und irgendwie ist es auch ganz lull und lall mit dem ganzen grünen Gemüse um mich rum. Und knorzi ist mir auch und bissi schwummi auch.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/heisa-firefox http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/heisa-firefox Thu, 13 Aug 2009 08:42:42 +0200
iPotega: Zeitung, verrecke! Es lebe die Zeitung! Es gibt ein Problem. Ich bin garantiert nicht der erste, dem das aufgefallen ist, viele Worte und verbale Tränen wurden drumherum schon vergossen. Trotzdem ist noch lange nicht alles gesagt, vor allem aber kaum etwas zutreffendes.

Der Status quo: Die Tageszeitung stirbt. In Deutschland später, als anderswo, es wird aber auch hier nicht mehr lange dauern, bis sich der Markt vollends ausgedünnt hat. Schon jetzt stehen die Zeitungsjungen auf der Straße und an den Universitäten wie die verzweifelten Marktschreier und versuchen möglichst vielen Passanten wenigstens doch noch eine kostenlose Ausgabe ihrer Zeitung anzudrehen. "Danke, ich mag es lieber dreilagig".

Der Bock, der "denen" "das" angetan hat, heißt ganz klar Internet. Es ist nicht mal so, dass die Leute Texte aus Zeitungen scannen oder gar abtippen würden, um diese im Internet zu verbreiten. Heute übernehmen das die Zeitungen und Verlage ganz von selbst. Jede größere Tages- und Wochenzeitung hat mittlerweile ihre eigene Webseite, mit überwiegend exakt den selben Inhalten wie die Printausgabe. Der Druck durch die Konkurrenz, auch über andere Kanäle (Blogs, Twitter ...) führt sogar dazu, dass Webinhalte immer aktuell (möglichst: aktueller als bei der Konkurrenz) gehalten werden, dass über immer mehr Kanäle (Bildstrecken, Video-Podcasts ...) kommuniziert wird, dass dem Konsumenten eine Auswahl an Quellen geboten wird, die die meisten im Printbereich gar nicht in der Lage wären zu bezahlen. Nebenbei fällt auch auf, dass sich die meisten Artikel so oder so sehr ähnlich lesen, weil sie von einer Nachrichtenagentur eingekauft (oder noch besser: von der PR-Abteilung eines Unternehmens geliefert) und unterschiedlich gekürzt wurde. An sich wäre das Problem an dieser Stelle nicht besonders groß, denn jeder Besucher steigert den Wert, den eine auf der Webseite der Zeitung oder des Verlags platzierte Anzeige hat, bringt also Geld mit. Und wenn ein sich jemand auch die Seite der Konkurrenz ansieht, macht es ja nicht viel, steigert er eben deren Anzeigenwert mit. Im Printbereich ist es nicht anders.

Ganz so einfach ist es aber nicht. Zum einen ist Werbung im Internet noch immer vergleichsweise günstig, bringt also in den meisten Fällen nicht genug Ertrag. Zum anderen gibt es Dienste wie Google News, die es unnötig machen überhaupt noch eine Nachrichtenseite aufzurufen, weil man den aktuellsten (oft auch noch nach Relevanz sortiert) Artikel sofort vor Augen hat. Man hat also im Prinzip das selbe Format, das man als Printvariante hatte einfach ins Web übertragen und mit einigen (längst nicht allen) Möglichkeiten, die das Internet sonst noch zu bieten hat, erweitert. Das Finanzierungsmodell (minus der Verkaufserlöse) gleich mit. das Problem, vor dem die Verlage nun stehen, ist, dass dass Format "aktuelle Nachrichten, Meinungen, Kommentare, eben: Nachrichten" im Internet (aus oft genug aufgeführten Gründen) viel besser funktioniert.

Aus Konsequenz daraus versuchen einige Zeitungen mit längst überfälligen Zusatznutzen möglichst viele Leser noch immer an die Printausgabe zu binden. Beispiel hierfür wären die Frankfurter Rundschau oder die Welt Kompakt, die sich – dank kompakterem Format – weniger problembehaftet auch in Bus und U-Bahn lesen lassen. Dieses Modell geht zunächst auf, aber mit immer weiter sinkenden Preisen für Datentarife und besser werdenden Endgeräten wird auch die Zahl derjenigen Menschen zunehmen, die sich die selben Inhalte lieber auf einem iPhone-Bildschirm durchlesen, das sogar noch in der überfüllten Bahn im stehen lesbar bleibt, bei dem sich die größe der Buchstaben verändern lässt, etc. etc. Sicher werden wir noch mehr ähnlicher Versuche erleben, trotzdem: Die Tageszeitung stirbt (und die Wochenzeitung in ihrer jetzigen Form auch).

Der vorherrschende Ansatz, um sich aus diesem Haufen Dreck zu wühlen, sieht bei den meisten Verlagshäusern vor das Format im Internet (vor allem auch: dessen Finanzierungsmodell) zu verändern, bis es Erträge bringt. Es kann aus unheimlich vielen Gründen (an anderen Stellen, von anderen Autoren viel besser begründet, als ich es je in der Lage wäre, deswegen lasse ich diese nicht näher definiert) nicht anders kommen, als dass diejenigen, die Internetuser dazu bewegen wollen, für ihren Content zu zahlen, kläglich scheitern werden. Es gibt heute schon so viele Beispiele dafür, dass es fast weh tut. Das liegt nicht an irgendeiner "Kostenlos-Mentalität" im Internet, das liegt daran, dass für diesen Content so oder so nie der Konsument bezahlt hat. Der Konsument hat die Druckkosten mitgetragen, die Generierung der Inhalte wurde schon fast immer von den Anzeigenkunden bezahlt (weswegen es auch mehr liberale und konservative Zeitungen gibt). Warum soll der Konsument dann plötzlich im Internet dafür bezahlen?

Dabei ist die Lösung für das Problem sehr einfach. Vermutlich hat auch jeder Mitarbeiter eines Verlagshauses schon einmal an sie gedacht. Die Angst, die er dabei bekommen hat, wird ihm aber einige Wochen Magen-Darm-Probleme verursacht haben. Die Lösung heißt: Vergesst die Printausgabe. Die Tageszeitung in der Form, in der es sie jetzt gibt, wird in nicht allzu ferner Zukunft überflüssig geworden sein. Die Lösung heißt: Erfindet nicht das Internet neu, erfindet die Printausgabe neu.

Es ist eine Tatsache, die nicht mehr geleugnet werden kann, dass das Internet einfach besser kann, was die Printversion der Tageszeitungen macht. Das Internet kann es noch nicht so lange. Aber viel besser. Und nicht nur für den Konsumenten! Es gibt Vorteil für die Journalisten und Verleger, an die diese viel zu selten denken. Ein Artikel im Internet muss nämlich nicht perfekt recherchiert sein. Man hat die Möglichkeiten bewusst Lücken zu lassen, sich diese von den Konsumenten (im Kommentarbereich, im Forum, wo auch immer ...) füllen zu lassen. Man hat die Möglichkeit Fehler in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit zu korrigieren. Man könnte sogar so weit gehen, dass die Konsumenten selbst den Content generieren. Wenn man mit all dem ehrlich umgeht und nicht versucht den Usern etwas vorzugaukeln, wird von diesen auch nichts übel genommen und das meiste verziehen. Und die, die es übel nehmen, rufen auch bei der Redaktion ihrer Regionalzeitung an und beschweren sich über ein falsch gesetztes Komma in einem Artikel über den Kaninchenzuchtverein. Aktualität, Interaktion, Fehler zulassen und korrigieren (lassen), darauf muss man im Internet setzen.

Was bleibt dann noch für die Printausgabe? Zunächst: Der Druck, immer aktuellste Inhalte zu liefern, immer vor Ort zu sein, immer zu allem etwas sagen zu müssen entfällt (das kann und muss das Internet, wie gesagt, besser leisten). Für eine Printzeitung der Zukunft heißt das, dass sich ihr Erscheinungsintervall stark dehnen lässt. Das aktuellste Printptodukt, das wir in Zukunft in Händen halten werden, wird vielleicht eine Wochenzeitung sein. Daraus ergibt sich eine weitere Stärke der Printvariante, die von allen Jammerlappen-Journalisten längst beschrien, aber trotzdem nicht so recht erkannt wurde: Die Qualität. Die Printzeitung der Zukunft wird an ihrer Qualität gemessen werden. Die von sich selbst so genannten "Qualitätsjournalisten", die jetzt schreien werden, denken aber zu kurz, bei ihnen heißt Qualität nur: Qualität der Artikel. Die ist, das bestreite ich nicht, auch das allerwichtigste und wird es in Zukunft auch bleiben. Sie ist aber nicht genug, schließlich werden auch diese qualitativ hochwertigen Artikel wieder im Internet auftauchen oder vermutlich sogar von den Verlagen selbst dort publiziert werden.

Qualität des Inhalts reicht also nicht, um für ein Printprodukt einen Zusatznutzen für den Konsumenten zu generieren, der Spiegel etwa erscheint ja wöchentlich, soll auch eine gute Qualität haben (das nehme ich jetzt einfach an, bitte verzeihen Sie mir das). Trotzdem steht auch der Spiegel vor dem benannten Problem. Was also fehlt, was sich in naher Zukunft aber entwickeln wird, ist: Qualität der Form.

In Zukunft kann dem Konsumenten mit einem Printprodukt nur noch durch die Form ein Zusatznutzen gegenüber dem Internet geboten werden. Die Printzeitung der Zukunft darf nichts mehr mit einer "Zeitung", wie wir sie heute kennen, zu tun haben. Sie muss Magazincharakter bekommen. Sie muss hervorragend gestaltet sein, mit einem übersichtlichen, aber trotzdem emotionalen Layout. Mit viel Raum für die Inhalte, mit hochwertigem Bildmaterial und/oder Illustrationen. Vor allem auch: mit einer qualitativ wertigeren Haptik, als alle Nachrichten-Zeitungen und -Zeitschriften, die heute am Kiosk liegen. Mit festem Papier, einem ansprechenden Umschlag. Die Printzeitung der Zukunft muss sich durch ein gutes Gefühl verkaufen, das der Leser schon beim Anblick bekommt, spätestens aber beim Durchblättern. Diese Dinge kann das "kalte" Internet nicht vermitteln, zumindest niemals so gut, wie es Gedrucktes auf totem Baum kann.

Ein solches Produkt wird dann in Zukunft auch deutlich mehr kosten können. Es entfallen die Ausgaben für die herkömmlichen Tages- und Wochenzeitungen, die nur Nachrichten liefern. Ein Abo der FAZ mit FASZ kostet monatlich 44,50 €. Stellen Sie sich eine Zeitung, ein hochwertiges Magazin vor, das für diesen Preis einmal Monatlich zu haben ist, das auch noch mit Inhalten gefüllt ist, die nicht aktuell sein müssen, vielleicht sogar zeitlos sind.

Der Journalismus stirbt nicht. Er steht vor einer blühenden Zukunft, in der er wichtiger wird, denn je. Die Chancen, die im jetzt offen stehen (und es sind keine Türen, es ist ein riesiges Tor, an dem man fast nicht mehr vorbei kommt), müssen nur noch genutzt werden.

Es hat sich in der Vergangenheit schon oft bewahrheitet und das wird in Zukunft nicht anders sein: Was die Menschen als erhaltenswert erachten (und das ist der Qualitätsjournalismus ohne Zweifel), wird ihnen auch erhalten bleiben. Dass sich dabei die Form verändert, ist aber unumgänglich.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/zeitung-verrecke-es-lebe-die-zeitung http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/zeitung-verrecke-es-lebe-die-zeitung Tue, 11 Aug 2009 09:17:17 +0200
Huckbook: Balkonien Liebe Leser und hier besonders die Leserinnenpopinnen, Wenn ich kein Lese... äh... Lebemann bin, dann weiss ich es auch nicht. Gerade sitze ich, wie als wär nix, auf dem Balkon und lasse mich von der Sonne bescheinen, während die Kollegen sich im Büro krumm und bucklig arbeiten dürfen, bzw. müssen. Ist das nicht großartig?!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/balkonien_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/balkonien_2 Fri, 07 Aug 2009 09:19:19 +0200
Huckbook: Gleisomat hiet Es ist die Sonne. Ich bin verliebt in dieses todesbringende Himmelsgestirn. Was ein Glück haben wir so eine Spitzensonne, die uns hier so trefflich bescheint. Wenn man, wie ich ja öfter, nichts zu sagen hat, ist die Sonne oft der letzte Ausweg. Sie wissen schon... knick knack.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gleisomat-hiet http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gleisomat-hiet Thu, 06 Aug 2009 09:17:17 +0200
Huckbook: Kein Carokaffeehase Ihr könnts mir glauben.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kein-carokaffeehase http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kein-carokaffeehase Wed, 05 Aug 2009 13:18:18 +0200
Huckbook: Crazy schon am Anfang Also wer nochmal ein bißchen ins Taschentüchlein schneuzen möchte, lese sich meinen Schmonz von gestern Nacht durch, hier, gestern, so 22:30 Uhr. Da denke ich noch, so gehts. Wenn Ihnen das alles zu beneidenswert erscheint, dann erscheinen Sie bitte zur duweisstschon04 und es erscheint mir plausibel, dass Ihnen da dann Erscheinungen erscheinen, wie sie Ihnen noch nie erschienen sind.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/crazy-schon-am-anfang http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/crazy-schon-am-anfang Tue, 04 Aug 2009 07:18:18 +0200
Huckbook: Was Ihr seid Mein Gehirn wird immer kleiner, so fühlt es sich an. Oder ich bin ein ADHS-Kind. Oder so. Seit ungefähr 790 Stunden sitze ich hier und will was reinschreiben, in dieses System. Generation Upload sein. Doch mein Gehirn ist leer. Kann man mit dem Herzen schreiben? Kann ich das wo ich mich doch in dieser überironisierten Inszenierung längst verloren habe. Das bricht dann auf, wenn Du mit dem Finger schnippst. Ich sitze jetzt neben mir und schaue mir zu, wie ich ein Teilchen des Internets bin. Dieses Rumhängen in Twitter und als wär ich noch ein kleiner Bub, bin ich am Staunen über die Leute und die Konstruktionen. Es zieht mit mir geich. Hypophyse ist auf 180.


Ich war am Wochenende auf meinem eigenen #duweisstschon mit der Nummer 3. Was da los war. Gar nicht mal so groß, sondern größer. Dieses unautorisierte Schwärmen, Schreien, wenn man sich zum ersten mal sieht. Vorher die Zweifel, hätte ich nicht ein Walross als Avatar nehmen sollen. Wie wird es werden? Sind die nett, können die mich unter den Tisch trinken, platzt mir die Halsschlagader, brechen die Dämme? Psst, ich muss was schreiben. Ich kann mich ja seit langem nur noch auf Kreation konzentrieren. Mit lauter Musik, ganz lauter Musik und alleine, Tür zu und Stecker raus. Das kommt von Twitter. In meinem Offlineumfeld hat man abgeschlossen mit der Entwicklung. Ab 40 geht es bergab. Der Körper lahmt, das Fleisch wird welk. Das kann nicht sein. Ich habe hier die Erfrischungsstäbchen in der Hand und kukke zu wie sie schmelzen, spüre wie es warm entgleitet, dieses Gefühl, als wäre da was. Es lebt. Es lebt mehr als der analog Stumpfsinn, den Du hast, wenn Du mit diesen GT-Rotzbengeln an der Ampel stehst und auch sonst. Teil davon zu sein. Wenn einer rausfällt entsteht ein Loch im Pudding. Erklär mir das mal mit dem Loch im Pudding. Ich kann nur noch meine Kaffee fotografieren und ins Internet stellen. Es bebt.


Das Ende der Logik. Die Möglichkeit andere Sichtweisen wahrzunehmen, ist in der Hood begrenzt. Du triffst Dich mit Leuten, die in Deiner Matrix vorkommen. Also sind wir dann Sozialdemokraten, Grüne oder Piraten. Es findet Bestätigung, jedoch kein Aufbau der Gedanken statt. Das ist im digitalen Ding anders. Das ist Pluralismus. Ich lerne neue Denkweisen, ich sehe andere Sichtweisen. Ich komm mir vor wie nochmal 30 und 23 zugleichen Teilen und werde auch dafür gehalten. Ich kann dieser Leitsozialisierung nichts mehr abgewinnen, ich will den Schwarm. Und wenn der Schwarm dann zu mir nach Hause kommt, dann ist das Leben gut.
Am Sonntagmorgen hat mir @derKoenig amüsante Abenteuer von seiner Kanufahert über diverse kanadische Seen erzählt. Ich kann auch zuhören. ADHS hin oder her. Ich will das nicht missen. Auch nicht, wie das ist, wenn sich die lebendige Legende @Silenttiffy soziophobisch, blinzelnd, wach und dann doch fröhlich durch mein reales Leben schwarwenzelt. Wie da @Euphoriefetzen enstehen. Und mit @AF_Blog Stø zu trinken, ich meine, wie ist das bloß möglich? Den bärbeisigen Humor von @Tobetop und wie die Hände der @Wikipippi vorm Umarmen in typischer Manier angewinkelt den Betrachter grüßen. Ich möchte das nicht missen. Die Versuche Twitter für erledigt zu erklären oder für durch, weil mainstream, die haben nicht verstanden, wie das geht. Das läuft von selbst. Man erklärt ja auch ein Textverarbeitungsprogramm nicht für tot, weil alle Ihre Briefe am Rechner verfassen. Man kann es ja anders machen. Man kann ja alles anders machen. Besser und so. Dran arbeiten, dass es gut wird. Teilnehmen. Einfach schreiben, was in Dir ist oder wie das Bild noch aussehen kann, das in Deinem Kopf hängt. Andere Bilder kukken. Ich finde es ulkig und mit aller divenhafter Leidenschaft ausgestattet, wie sich die Dichterdamen in meiner Timeline aufführen. Das ist ein Theater. Ich will das nicht missen. Es ist nämlich so: ich sitze wie nicht recht gescheit 18 Stunden am Tag an diesem Ding, mit dem ich mein Brot verdiene, wo meine Musik rauskommt, meine Bibliothek, Filme, die Tageszeitung und Menschen aus Bochum, Berlin und Marburg, die ich zwar nicht gesucht, aber gefunden habe. Und zwar sowas von gefunden.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/was-ihr-seid http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/was-ihr-seid Mon, 03 Aug 2009 22:03:03 +0200
iPotega: Twandbehang Twitter kann mehr sein als nur belangloses Rausgesabbel in die Welt. Es kann Literatur sein, Kunst sein, Inspiration sein. All diese Behauptungen gilt es zu beweisen, wenn man einem unerfahrenen Neuling versucht diese seltsame Internetcommunitybenutzerwelt näher zu bringen. Als Hommage an dieses Medium und die Menschen, die es erst so liebenswürdig machen und Happenings wie #duweisstschon03 ermöglichen, versuchen wir uns nun an eben solch einem Beweis. In unregelmäßigen Abständen machen wir, mit Einwilligung der Autoren natürlich, aus Tweets Plakate, aus literarischer Lyrik visuelle Poesie. Wir multiplizieren das Potential, das in einem Tweet steckt durch dessen Visualisierung. Das ist unser Ziel.

Wir beginnen, wie kann es sein, selbstreferenziell – mit einem Tweet von @Vogelwarte über Twitter.

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Alle Plakate gibt es in unterschiedlichen Formaten in unserem Stijlregal und zwar: JETZT NOCH GÜNSTIGER(!!!!!1111einself) als bisher. Einfach weil wir Sie alle so lieb haben. Drum: May there be another tweet on the wall.

Im Stijlregal kaufen. | Bei Twitpic kommentieren.

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Nachtrag:

Vergessen zu posten, obwohl nicht unerheblich:
Vielen Dank an Robert Horvath für die schnelle, unkomplizierte Nachtundnebel-Freigabe.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/twandbehang http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/twandbehang Mon, 03 Aug 2009 15:03:03 +0200
Huckbook: Grau Ja, bissi traurig ist mir zu mute. Ach eigentlich ja nicht, ach naja. Vielleicht doch. Aber happy bin ich auch. Ja eher eigentlich, man kann es manchmal kaum auseinanderhalten. Nun... äh... Das Wochenende dröhnt in meinem Dingenkirch. Man lädt Internetcommunitybenutzer ein und schickt Freunde nach Hause. (Ooh, Freunde, ein heeres Wort, da muss er aber ganz schön...) Ja!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/grau http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/grau Mon, 03 Aug 2009 07:16:16 +0200
Huckbook: Du weisst schon... Gestern fand unsere Stijlroyal.Magazin-Releaseparty im Schlachthof statt. Es kamen Menschen aus ganz Deutschland und statt Bilder mit winkenden, betrunkenen Pärchen mit weit geöffneten Pupillen, haben wir hier das Gesamtereignis, wie es auf Twitter statt fand: #duweisstschon03

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/du-weisst-schon--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/du-weisst-schon--- Sun, 02 Aug 2009 22:03:03 +0200
Huckbook: Schnaps und Pralinutta Danke liebe Produktnamensgeber, Ihr habt den Bogen raus.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schnaps-und-pralinutta http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schnaps-und-pralinutta Sat, 01 Aug 2009 10:00:00 +0200
Huckbook: Loboismus Auf einmal kam das hier:

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/loboismus http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/loboismus Fri, 31 Jul 2009 15:03:03 +0200
Huckbook: Volksbefragung Gestern tat ich etwas, das man als Designer niemals nicht machen sollte, denn ich stellte 2 Plakatenwürfe für die Piratenpartei dem Volke zum Zerriss zur Verfügung. Das Volk nahm einigermaßen dankend an. Viele fanden alles dufte, einige hatten Verbesserungsvorschläge über die wir nachdenken müssen, einigen steckte der Status Quo im Hintern oder sie haben zu viel Status Quo gehört. Der Starus Quo ist, dass alles Sinn einen sehr tief verwurzelten Sinn haben muss, alle Bilder sind Symbole sind mit enormer Aussagekraft belegt und wollen zur Deutung einladen. Doch die ewige Deutung, die ja kaum steuerbar ist, ist tot. Ich will sie nicht mehr sehen. Der kurzfristige Eindruck in einer Welt aus ADHS zählt. Bilder müssen Nutten sein. Die Inhalte möchten sich bitte ein neues Zuhause in der Politik suchen oder in der Ausarbeitung der Lehrpläne von Bildungseinrichtungen, die Design und konzeptionelles Arbeiten leeren... äh... lehren wollen. Bitte deuten Sie das jetzt wie Sie wollen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/volksbefragung http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/volksbefragung Thu, 30 Jul 2009 07:30:30 +0200
Huckbook: Hm.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hm- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hm- Wed, 29 Jul 2009 07:33:33 +0200
Huckbook: Kommune 64 1.2 Klar, und Intrigen gäb es auch in der Kommune 64. Aber natürlich nur Funintrigen mit Happy End. Und wer zweimal mit der gleichen pennt, ist verliebt. Hauptsache es ist nicht Dieter Kunzelmann... "Hauptsache es ist nicht Dieter Kunzelmann"??? Warum habe ich denn das jetzt geschrieben?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kommune-64-1-2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kommune-64-1-2 Tue, 28 Jul 2009 07:15:15 +0200
Huckbook: Kommune 64 Ja davon träumen wir alle, vom Leben in der Gemeinschaft, in der alle sich lieb haben und das Establishment putzt hinterher die Flecken weg. Alle mit dem Macbook auf den Knien, natürlich wären wir Apple-Nazis, vielleicht ein bißchen Linux. DSL direkt in den Kopf und den ganzen Tag in den sozialen Netzwerken am verkünden wie geil das hier doch ist. Aufschneidertum, wie gehabt. Man nutzt seine Potentiale nur noch zum Feiern und um anschließend damit in scheinheiliger Subtilität damit anzugeben. Innerhalb der Kommune sind wir alle Stars, eine andere Realität gibt es nicht. So wirds gemacht. Wo muss ich unterschreiben?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kommune-64 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kommune-64 Mon, 27 Jul 2009 08:06:06 +0200
Huckbook: Freudepopeude und ein bißchen stolzpopolz Ich kann vor Rührung gar nicht richtig aus dem Fenster kukken. Weil die Leute so nett über uns Magazin berichten, habe ich mir gedacht, ich stell einfach mal ein paar Tweets hier rein, man kann ja nie wissen, wozu die ganz Angeberei mal gut sein wird.


Bestellen
kann sich ein jeder das Magazin hier.

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Zum flickr des Sillium

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Danke @bjoerngrau

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/freudepopeude-und-ein-bischen-stolzpopolz http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/freudepopeude-und-ein-bischen-stolzpopolz Sun, 26 Jul 2009 12:42:42 +0200
iPotega: Huch! Ich bin ja gar nicht der Huck.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/huch_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/huch_2 Thu, 23 Jul 2009 09:39:39 +0200
Huckbook: Äh? Ganz recht, nach unserem ewiggestrigen Gejammer sind dann die Magazin-Bestellungen reichlich eingegangen. (Moment, ich höre gerade aus der Regie, es war /mein/ Gejammer.) Ich wollte mich ja nicht beklagen. Es ist ja alles supendupenpopupen. Ach, eigentlich wollte ich mich ja doch beklagen, aber darüber hinaus ist trotzdem alles supendupenpopupen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aeh http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aeh Thu, 23 Jul 2009 07:57:57 +0200
Huckbook: Immerhin

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/immerhin http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/immerhin Wed, 22 Jul 2009 08:36:36 +0200
Huckbook: Riding my Hefti Ja gut, es war klar und ich trage es mit Fassung und nehms nicht persönlich, aber dass wir beim letzten Aufruf, das Stijlroyal.Magazin kostenlos zu versenden, 300 Anfragen hatten und nun, da wir 1,50 Euro für die Versandkosten berechnen, es 3 Leute bestellt haben, lässt mich ungefähr erahnen wie traurig die Welt der Bezahlmodelle im Internet sein muss. Würde Twitter für seinen Dienst Geld verlangen, die Zahl der angeblich 100.000 Nutzer würde sich so drastisch verringern, dass man sich am Ende mit jedem Nutzer auch persönlich treffen könnte. Mit meinen 3 Followern @Furukama, @CemB und @SaschaLobo würde ich mich zu Wanderungen durch den Hunsrück treffen, sie wären die Taufpaten meiner 3 Katzen und schließlich müsste ich (endlich) wieder nach Berlin ziehen um dieses Feeling der Masse von Freaks zu erleben. Immerhin führe ich mit meinen 3 Followern geistreiche Gespräche, würde intensiver über Rotweine aus dem Medoc sinnieren, könnte Diskussionen über Kommunikationsmodelle mit mir selbst führen und wäre Teil einer Minderheitenbewegung, die sich gewaschen hat. Warum auch nicht?!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/riding-my-hefti http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/riding-my-hefti Wed, 22 Jul 2009 07:31:31 +0200
iPotega: Fly me to the Moon Zum erfreulichen Jubiläum des Ursprungs der wohl bekanntesten Verschwörungstheorie haben wir ein Plakat in unseren Shop gestellt. Drum heißt es: Kaufen, kaufen, kaufen!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/fly-me-to-the-moon http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/fly-me-to-the-moon Tue, 21 Jul 2009 11:27:27 +0200
Huckbook: Schnutinger Wie bitte, die @schnutiger hat aufgehört zu twittern und zu bloggen?! Wohl wegen der Pöbeleien um den Vodafone-Spot. Ohne jetzt die Netzsperrensache auf die leichte Schulter nehmen zu wollen (und darum kanns ja bei der Diskussion kaum gehen, sonst wären die Pöbler konsequenterweise offline), war die Vodafonesache zwar nicht die Ausgeburt der Kreativität, aber die darin vorkommenden Mitwirkenden an der Glaub- und Würdigkeit eines Unternehmens zu messen ist nicht nur naiv, sondern auch Unverschämt. Was müsste man eigentlich mit Manfred Krug machen der in den ausgehenden Neunzigern so optimistisch für die T-Aktie als Volkssparkasse warb? Spinnt Ihr? Es ist niemand hypnotisiert zum Unterschreiben eines Vodafonesonstwasvertrages gezwungen worden. Lasst diese Leute in Ruhe.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schnutinger http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schnutinger Tue, 21 Jul 2009 07:22:22 +0200
Huckbook: Oh Schreckp0peck Wir haben nun eine betriebseigene Zensursulsp0pursula. Das lass ich mir nicht bietenp0bieten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/oh-schreckp0peck http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/oh-schreckp0peck Fri, 17 Jul 2009 00:16:16 +0200
Huckbook: Grüner Tee Für die Menschheit, insbesondere aber für Frau @Puppiges, schreibe ich auch heute über die... äh... Hat jemand vielleicht einen Tip worüber ich mal schreiben könnte?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gruener-tee http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gruener-tee Thu, 16 Jul 2009 11:36:36 +0200
Huckbook: Es ist mal wieder soweit Heute frage ich mich mal wieder, was dieser Scheiß hier eigentlich soll. Warum schreibe ich hier rein? Das ist doch alles total langweilig. Kaum einmal ist lustig, selten originell. Gut, vielleicht sehen die, mittels einer iPhone-App generierten Bilder, gut aus, so was halt, aber sonst? Bitte gehen Sie, gehen Sie hinaus in die Welt, lernen Sie vom Leben, aber vergeuden Sie nicht Ihre Zeit in diesem Insinternetreinschreibsystem.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/es-ist-mal-wieder-soweit http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/es-ist-mal-wieder-soweit Wed, 15 Jul 2009 07:19:19 +0200
Huckbook: Skifoan is des leiwandste Gut, ich habe in meinem ganzen Leben nur einmal auf ein paar Skiern gestanden und da waren Kanten verrostet. Ich stand abwärts gerichtet im Hang und war mit der Schneedecke fest verbunden. Ich habe es dann sein gelassen. Heute sitze ich auf dem Balkon, trinke Kaffee aus Gläsern und lausche den seltsamen Geräuschen der Eichkatzen. Ich habe alles richtig gemacht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/skifoan-is-des-leiwandste http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/skifoan-is-des-leiwandste Tue, 14 Jul 2009 07:13:13 +0200
Huckbook: Am Arsch hängt der Hammer Ja gut, Kunst. Die Skulptur ist von meiner lieben Freundin Sibylle Mayr mit der Motorsäge geschnitzt und die einfälltigen unter meinen Freunden meinen darin einen Arsch mit Ohren zu erkennen, doch ich sage Euch, weitet Euren Geist und erkennt darin die Welt. Am Pathosarsch geht keiner mehr. Gute Nacht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/am-arsch-haengt-der-hammer http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/am-arsch-haengt-der-hammer Mon, 13 Jul 2009 07:27:27 +0200
Huckbook: Café de Tschernobyl Ich weiß, was Sie jetzt sagen wollen ...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/cafe-de-tschernobyl http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/cafe-de-tschernobyl Sat, 11 Jul 2009 16:14:14 +0200
iPotega: Der Kunde hat kein Bock im Mittelpunkt zu stehen. In seinem Blog erklärt Nico Lumma wie sein Auftraggeber und er auf diese lagneseeske Vodafone-Kampagne kamen. Alles läuft darauf hinaus, dass Vodafone uns allen, also der "Generation Upload", jetzt besser zuhören kann. Die haben jetzt schließlich einen Facebook-, einen Twitter- und einen Myspaceaccount. Schön. Nur, vielleicht hätte man schon vorher mal ein wenig zuhören sollen, denn: Auf einem der Plakate und im Werbespot hält Sascha Lobo sein Gesicht in die Kamera. Das ist an sich nicht tragisch, er hält eigentlich überall sein Gesicht in die Kamera und ich habe da überhaupt nichts dagegen, für entsprechend Kohle halte ich auch mein Gesicht in alle möglichen Kameras. Aber, lieber Nico, liebe Vodafones, liebe S&F, jeder, wirklich JEDER, der sich zu der "Generation Upload" zählen ließe, weiß, dass Sascha Lobo bekennender Besitzer mehrerer iPhones und vor allem: T-Mobile Kunde ist. Toll zugehört habt ihr da! Deswegen: Investiert die Kohle doch lieber in ein ordentliches Netz und vor allem: für uns interessante Tarife und lasst uns in unseren Kellern vor den Bildschirmen hocken statt uns in den Mittelpunkt zu drängen.

Besser formuliert hat es Felix Schwenzel. Dankepopanke.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/der-kunde-hat-kein-bock-im-mittelpunkt-zu-stehen- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/der-kunde-hat-kein-bock-im-mittelpunkt-zu-stehen- Fri, 10 Jul 2009 13:25:25 +0200
Huckbook: Zwei Kaffee vorher Da bin ich schon wieder.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zwei-kaffee-vorher http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zwei-kaffee-vorher Thu, 09 Jul 2009 07:56:56 +0200
Huckbook: The Wuck Ich, und man sollte solche Eintragungen ins Nichts dringend mit ich beginnen, bin ja der Meinung, dass alles nicht so schlimm ist und da meine ich nicht den Sudan. Hier meine ich, hier in der Gesamtsituation. Gestern habe ich ein Twitpic veröffentlicht, auf dem drei Zeichen, gehalten in der Schrift Comic Sans, zu sehen waren plus eine Comic Katze. Es handelte sich dabei um einen Rebus. Das war mein größter Erfolg bei Twitpic. Mein Umfeld ist das liebenswerteste Umfeld aller Zeiten. Bitte merken Sie sich das.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/the-wuck http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/the-wuck Thu, 09 Jul 2009 06:51:51 +0200
Huckbook: Guten Morgen Ronald Regen Es war mir nicht möglich dieses triste Wetter fotografisch einzufangen. Aber Sie müssen mir glauben, es ist sehr, sehr regni draussen und die Luft ist kühl. Was labert der da langweiliges vom Wetter, na und werden Sie jetzt sagen und Sie haben recht. Wäre ich ein aufrechter Insinterrneteinschreiber, würde ich an dieser Stelle was von Meinungsfreiheit und meiner Einstellung zu Gesetzen und gesellschaftlichen Regeln schreiben, aber nun, manchmal sieht die gesellschaftliche Regel junge, unverbrauchte Menschen für so etwas vor, während ich, ein alter Mann, hoffe, dass mit Kinderschändern und Holocaustleugnern gesellschaftlich und gesetzllich in angemessener Form umgegangen wird, das Handwerk gelegt und das Maul gestopft wird. Es scheint als wären Blogs wichtiger denn je. Führt die Debatten kontrovers, aber führt sie.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/guten-morgen-ronald-regen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/guten-morgen-ronald-regen Wed, 08 Jul 2009 07:22:22 +0200
Huckbook: Das Eeschen

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-eeschen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-eeschen Tue, 07 Jul 2009 15:12:12 +0200
Huckbook: Guten Morgen Pummelpuppen Vielleicht werde ich eines Tages einen neuen Geschäftszweig... ja ein neues Genre eröffnen (sagt man das so?), nämlich das des Spitznamentexters. Es gibt ja Menschen, die haben keinen Spitznamen, es gibt Paare ohne Koseligkeiten. Im suboptimalen Fall heißen sie Mausi, Schatzi oder gar Schatzimausi. Aber da ist keine Ente, kein Finnöhnchen und kein Wiwi, kein Bienenschlau und auch kein Hüffchen. Diese Welten sind bleiern und grau. Sie sind die Rüdiger unter den Lieblichkeiten. Sie müssen weg. Helfen sie mit, geben sie sich gegenseitig alberne Namen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/guten-morgen-pummelpuppen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/guten-morgen-pummelpuppen Tue, 07 Jul 2009 07:10:10 +0200
Huckbook: Frau_Elise nur als Tasche Der Morgen ist ein anständiger Fratz. Es regnet und die mir aus der Fernsehsendung Twitter bekannte @Frau_Elise hängt als Tasche hier über dem Stuhl, ein frischer Wind weht aus verschiedenen Richtungen auf mein Telefon und der Schlaflos-Kaffee aus dem Hamburger Morgenland umspielt sanft meine Nüstern, sofern ich welche habe. So ein Morgen ist das und wehe der Kaffee zeigt nicht sofort seine Wirkung.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/frau-elise-nur-als-tasche http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/frau-elise-nur-als-tasche Mon, 06 Jul 2009 07:08:08 +0200
Huckbook: Kaffee im Garten Es ist ein Paradies hier, in der alten chinesischen Botschaft, wo wir gerade hardcore am sowas von total am volles Rohr brutalinskimäßig am Arbeiten sind.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-im-garten http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-im-garten Thu, 02 Jul 2009 15:27:27 +0200
Huckbook: Feuerabend Die Technik des Lungerns in Schönheit.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/feuerabend http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/feuerabend Mon, 29 Jun 2009 18:56:56 +0200
Huckbook: Der alte Jackson Michel Jetzt lebt er nicht mehr. Auch blöd.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-alte-jackson-michel http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-alte-jackson-michel Fri, 26 Jun 2009 08:34:34 +0200
Huckbook: St. Bimbam Krabbenrührei mit Kaffee. Uns gehts Gold. Wenn uns nicht der Parkwächter die Rübe abgehauen hätte. Aber, man darf es nicht vergessen, das hier ist Arbeit.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/st--bimbam http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/st--bimbam Tue, 23 Jun 2009 10:16:16 +0200
Huckbook: I left my walllet in El Segundo Mein vorhergehender Dings wurde durch einen Anruf von @daroos eliminiert. Wer nicht weiß, was dieses @-Zeichen vor den Namen soll, der gehe bitte nun nach Hause, wer Klammeraffe sagt, kehre nie mehr wieder. Ich fahr jetzt nach Hamburg.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/i-left-my-walllet-in-el-segundo http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/i-left-my-walllet-in-el-segundo Tue, 23 Jun 2009 03:25:25 +0200
Huckbook: Herzplattler So am Morgen, da ist alles immer ganz frisch, nur die Gedanken sind alt und grau und wurden des Nachts verträumt. Ach und dann habe ich Kopfschmerzen grad und ich muss mich in die Reihe der Autofreaks bei der Zulassungsstelle anstellen. Alles nicht ganz einfach. So am Morgen. Die Woche wird kapriziös, morgen sind wir in Hamburg. Ach Du jehmineh. Das hat man davon, dass man einen interessanten Job hat.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/herzplattler http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/herzplattler Mon, 22 Jun 2009 06:48:48 +0200
Huckbook: Es ist genauso wie Du denkst, Schatz Eben, als ich noch im Bette lag, da hatte ich noch Träume. Inzwischen kleben mir Joghurtbecherdeckel am Fuß. Draussen denkt das Wetter auch wunders, was es für eins ist und der Kaffee ist gar nicht mal so gut. Trotzdem bin ich ein fröhliches Kind, auch wenn ich seit nunmehr 6 Tagen diesen verrückten Song im Kopf habe. Kann denn das sein, dass eine alte Liebe nun so verrostet ist? (http://bit.ly/sozialdemokraten)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/es-ist-genauso-wie-du-denkst-schatz http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/es-ist-genauso-wie-du-denkst-schatz Fri, 19 Jun 2009 07:20:20 +0200
Huckbook: Ja, doch Eben als ich aus dem Bett fiel, schien aber noch die Sonne. Jetzt sieht es doof aus am Himmel und ich bin beleidigt. Ich gelte ja als relativ schnell beleidigt, aber dann sag ich immer: "Ey, what shall this than, diss is meine Hugenottische Unterlippe, die mein default-Face ziert. Ich bin ein fröhliches, dickes Kind mit Flausen im Kopf und ich bin voll gut drauf. Yo!" Man muss mir glooben.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ja-doch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ja-doch Thu, 18 Jun 2009 08:22:22 +0200
Huckbook: Gut gelaunt geht Habe heute festgestellt, dass man auch gut gelaunt sein kann, ohne gut gelaunt zu sein. Es funktioniert. Die Gesamtsituation ist ja so lala bis och, warum nicht?! Was solls also. Weil, man kann ja auch im Cyberspace auf der Datenautobahn surfen wenn einen 1000 Augen beobachten. Das ist dann ein bißchen wie Nürburg Ring. Warum nicht. Komm Uschi, ich drück Dich mal.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gut-gelaunt-geht http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gut-gelaunt-geht Wed, 17 Jun 2009 08:44:44 +0200
Huckbook: Kaffee bei Regen Das Regentool da oben ist kaputt. Es hört nimmer auf und ich armes Tröpfchen bin arg betroffen, so innerlich jedenfalls. Ansonsten weine ich einer alten Liebe nach. Sie hat mich verraten: http:/bit.ly/sozialdemokraten. Und ganz liebe Grüße in den Iran. Möge die Macht mit Euch sein. Die gute Seite der Macht, versteht sich.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-bei-regen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-bei-regen Tue, 16 Jun 2009 08:16:16 +0200
Huckbook: Drei Ausrufezeichen reichen Oft denken die Menschen, wenn sie z.B. 17 Ausrufezeichen verwenden, erledige ich meine Arbeit gewissenhafter, schneller und geistreicher. Doch ab 3! wird es diffus und ich denke mir, was hätte ich alles machen können, wenn ich nicht die Ausrufezeichen 4-17 hätte lesen müssen. Da macht man sich ja oft keine Vorstellungen. Naja, egal!!!1einself

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/drei-ausrufezeichen-reichen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/drei-ausrufezeichen-reichen Mon, 15 Jun 2009 08:24:24 +0200
Huckbook: Sie kommen Heute Ausbildungsplatz-Bewerbungsmarathon bei Royalkomm.Design. Einige haben dich ja bereits via Schueler-VZ empfohlen. hh hh h. Wir sind gespannt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sie-kommen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sie-kommen Wed, 10 Jun 2009 08:20:20 +0200
Huckbook: Reeschn Trübtassiges Zeug da überall. Irgendwie doch gut, dass ich nicht richtig hinkukken muss. Es wär blöd, wenn ich... ach egal.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/reeschn http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/reeschn Tue, 09 Jun 2009 08:20:20 +0200
Huckbook: Bei 6 Grad Celsius Das ist nämlich laut iPhone-Wetter-Applikation die aktuelle Temperatur. Sie wissen ja, es gibt für alles eine iPhone-Applikation. Das iPhone kann alles. Nein, es kann kein Kaffee kochen und rasieren kann man sich damit auch nur bedingt. Es kann halt alles mögliche. Ich finds gut, das iPhone, und ich bin bekloppt genug immer auf die vom Konzern vorgegebene Schreibweise zu achten. Nun, ich kann es nicht ändern. Also es ist also 6 Grad kalt, aber das kümmert mich nicht. Ich werde einen jeden Morgen bis in die Winterzeit hinein, mit meinem Kaffee auf diesem Balkon verbringen und diesen Kaffee werde ich mit dem iPhone fotografieren und mit dem iPhone werde ich einen begleitenden Text dazu schreiben und mit iPhone werde ich noch ganz andere Temperaturen ermitteln und wenn es das letzte ist was ich tue.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/bei-6-grad-celsius http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/bei-6-grad-celsius Mon, 08 Jun 2009 07:12:12 +0200
Huckbook: Amtliches Endergebnis Du dumme Sau So, das wars. Die Menschen haben sich in der Mehrzahl verwählt oder sind gar nicht erst hingegangen zur Wahl. Das Stiefkind Europa soll doch verrecken, haben die sich sicher gedacht. Sie haben gesagt: "Die da oben (also Gott, Jesus und der heilige Geist) machen doch eh was sie wollen. Wir lassen uns nicht mehr verarschen. Lieber würden wir in einer Diktatur leben, in der wir gar kein Wahlrecht mehr hätten. Da müsste man sich nicht von den Wahlspießern dauernd blöd anmachen lassen. Demokratie verrecke, damit wir leben können." Ja, das ist ja auch immer ein bißchen nachvollziehbar. Viele denken ja auch nicht von hier bis an die Warze auf der eigenen Nase. Mitgestalten, interessante Machervereinigungen aus dem 5%-Keller holen, die Freiheit die man hat nutzen... nein, das macht ja auch gar keinen Spaß.

Letztlich ist es vielleicht auch egal. Soll doch ein jeder in seinem Ghetto alt und grau werden. Wenn ich mich in meinem Ghetto bewege, ist ja auch alles in Ordnung. Da hat die CDU schnell mal knappe 3% und die Piratenmarlene... Verzeihung, die Piratenpartei dümpelt bei der absoluten Mehrheit herum. Was interessiert mich diese "Wirklichkeit" in der meine Ex, die alte Schachtel SPD, längst eine Randerscheinung ist, deren politischen Aktionen und die Personalpolitik kaum noch nachzuvollziehen sind. Von den Fanatikern der Fremdparteien will ich gar nicht reden. Das will man doch gar nicht mehr sehen. Aber in Twitter, in der wunderbaren Welt, dort haben die Menschen noch ein Herz, dort sind sie zickig, dort haben sie die gleichen Probleme wie ich. Bei Twitter ist nichts wirklich belanglos, da gibt es Bilder von Lebensmitteln, zufällig vorbeischlendernden Passanten, U-Bahnen, Flugfedern, Rick Astley, Katzen aus Schokolade und Schmierzetteln an Bäumen mit wirren Formulierungen drauf, da will ich sein. Da haben die Piraten die absolute Mehrheit, da ist man im Kreis von wunderbaren Hallodris und Hallordrineusen. Das findet auch die Zeit. Dieses draussen, das ist doch schnurzpiepe. Diese Realität mit ihren Wurstfachverkäuferinnen und Bildzeitungslesern, die treffe ich doch nur beim Lidl an der Kasse und ich gehe gar nicht mal zu Lidl. Meine 5%-Theorie ist heute gewissermaßen bestätigt worden. Da mache ich mir nix vor. Als die Finnin frug, warum ich wähle, wie ich gewählt habe, da dachte ich schon, die von mir gewählten Typen lägen am Ende so bei 5,01%. Ja, so naiv bin ich manchmal, ich mache mir auch gerne was vor. Nicht so richtig krank, aber schon so liebenswert und bißchen auch vernünftig. So mehr wie eine Comicfigur und wenn ich Feierabend habe, bin ich ganz konzentriert und superernst. Da können Sie jeden Fragen. Aber jetzt ist das in dieser Bratwurstmatrix leider anders. Die Menschen wählen Guttenbergs, Schäubles, von der Leyens, Westerwelles und Dr. Silvanas. Die Menschen sehen gar nicht, was sonst noch so geht. Die Menschen denken: "Ach Mensch, ist doch kein Problem, zahlen wir einfach von unseren Steuern noch ein paar Automobilfabriken und den Kackstadt, die Banken haben wir ja bereits bezahlt und ob die da oben wirklich zur Arbeit gehen oder zu Hause Luftballons aufblasen, das ist uns doch egal. Kaufen wir uns einfach noch ein Päckchen Fischstäbchen, da sind ja jetzt 15 Stück drin."

Stimmt!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/amtliches-endergebnis-du-dumme-sau http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/amtliches-endergebnis-du-dumme-sau Mon, 08 Jun 2009 00:18:18 +0200
iPotega: Bleib doch zuhause! Am Sonntag sind also Europawahlen. Die Wahlen mit einer absurd niedrigen Wahlbeteiligung. Darüber jammern viele. Das verstehe ich überhaupt nicht. Ich finde niedrige Wahlbeteiligungen klasse. Wann sonst zählt meine Stimme so viel, wie bei den Europawahlen, wo sie eine von nur wenigen (im Verhältnis zu anderen Wahlen) ist? Das ist doch total ocheeso, wenn nicht sogat wunderbärchen. Deswegen gibt es von mir eine klare Wahlempfehlung an Sie, liebe Leser: Bleiben Sie zuhause. Machen Sie Ihren Schrebergarten zurecht oder putzen Sie das Mofa. Aber gehen Sie bloß nicht ins Wahllokal. Da sind die Leute meistens eh unfreundlich, es ist nicht besonders schön da und möglicherweise mieft es sogar nach irgendetwas verfaultem, wer weiß das schon. Am besten sie bringen es gar nicht erst in Erfahrung. Mir und meiner bedeutungsvollen Stimme soll das sehr recht sein.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/bleib-doch-zuhause http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/bleib-doch-zuhause Fri, 05 Jun 2009 13:33:33 +0200
Huckbook: Tristesse Deluxe Tristessedeluxe oder wie man in der Hood sagt: @tristessedeluxe ist ein Blogger und Twitterer welchen ich ob seiner, aus seinen Tweets und Blogeinträgen herauslesbaren Menschlichkeit sehr schätze. Ja ja, schon gut, in der echten Welt kenne ich ihn nicht wirklich, aber wen kenne ich denn inzwischen schon noch aus dieser angeblich so echten Welt? Einmal, auf der ersten Twitterlesung, stand er an meinem Tisch, Frau @Platipussy plauderte mit ihm, aber wir hatten uns nichts zu sagen, denn dem Treffen ging eine Entfollowung voraus und außerdem muss man ja auch nicht immer was sagen. Manchmal, so manchmal man manchmal halt Blogs liest, lese ich in seinem Blog und denke, Mensch, das hätteste jetzt auch schreiben wollen, wennste nur nicht immer in dieser allzumenschlichen Ironie verhaftet wärst. Heut nacht entdeckte ich aufeinmal, dass er Stijlroyal ganz groß verlinkt hat, das sah ich, es fiel mir vorher nie auf und ich musste mich plötzlich freuen wie nicht recht gescheit und mir fiel auf, dass wir mit unserem kleinen von @Bienenschlau und @DynamoRoyal gebastelten Insinternetreinschreibsystem nach all den Jahren nun eine formidable Fangemeinde haben und das haben wir ja auch verdient, denn wir senden ja nun schon seit 2002 und dass ich nun leider ins Büro muss. und wenn ich da bin, verlinke ich alle zu verlinkenden Dinge, denn verlinken kann das iPhone nicht, mit dem ich dies alles gerade in Internet hinein quäle. Danke!

Â

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tristesse-deluxe http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tristesse-deluxe Thu, 04 Jun 2009 08:39:39 +0200
Huckbook: Frühsproing Während das Kanin Frühsproing betreibt, habe ich mal das Keffchen in unserem nächsten Boimelein postiert, welches den Umzug nicht überlebt hat. Sagt man wirklich 'postiert'?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fruehsproing http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fruehsproing Wed, 03 Jun 2009 07:13:13 +0200
Huckbook: Sommersau Guten Tag Wetter. Hehrlisch, wie man hier sagt, ist das mit dem guten Wetter und weil obendrein diese Waldatmo total crazy auf mich einwirkt, bin zwar von Funsorgen (Max Goldt) ein wenig geplagt, aber dennoch auch immer ein bißchen happy.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sommersau http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sommersau Tue, 02 Jun 2009 08:08:08 +0200
Huckbook: Dauerprovokation Hier kann man ganz gut sehen, was für grausame Tierquäler wir sind.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/dauerprovokation http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/dauerprovokation Sat, 30 May 2009 09:03:03 +0200
iPotega: Im Paddelboot nach Amerika, das Internet kennenlernen Wenn man sich aus edelstem Holze ein Bötchen bastelte, mit genügend Platz für ein nährreiches Lunchpaket und mit dazugehörigen Paddeln, könnte man, nach Jahren körperlicher Ertüchtigung, sicherlich den Mut besitzen sein so frisch gebasteltes Bötchen aufs Wasser zu schieben, das nährreiche und in Massen große Lunchpacket einzupacken und mit Hilfe der Paddeln ab und an gegen und ab und an mit dem Strom schwimmend in eine andere Welt zu gelangen. Wenn diese andere Welt nun zufällig von einem schwarzen Mann, der kann, nämlich Obama, regiert würde, dann wäre man mit großer Sicherheit in den Vereinigten Staaten von Amerika gelandet. Dieses Land unterscheidet sich nicht nur in seiner Lage auf dem Globus ganz deutlich von dem Land, in dem das Bötchen stünde, nachdem man es bastelte, doch bevor man sich damit aufs Meer begäbe, es unterscheidet sich in so vielen anderen Punkten, dass selbst die verschachtelsten Sätze meines Blogs niemals in der Lage wären selbst dem aufmerksamsten Leser all diese Unterschiede zu erläutern. Wo ich nun aber in unser eigens angefertigtes Internetreinschreibsystem tippe, denke ich doch natürlich: "Ach, das Internet. Das ist dort wie hier doch eigentlich das selbe" und im selben Moment habe ich den Eindruck etwas komplett falsches gedacht zu haben, die kleinen Häärchen (doppel-ä, doppel-ääh?) an meinen Ärmchen stellen sich auf, um nochmals nachzulauschen, ob das alles überhaupt so stimmen kann. Anscheinend kann es doch gar nicht das selbe sein. Die Menschen dort gehen doch ganz anders damit um, und dabei sind die Menschen dort doch gar nicht so anders. Sie mögen frei zu sein, sich informieren zu können und sich auch über noch viel größere Strecken austauschen zu können, als das längste Telefonkabel der Welt jemals reichen würde. Das mögen die Menschen hier, wie dort. Und genau das macht das Internet, hier wie dort und überall auf der Welt, möglich. Das begreift man dort anscheinend aber eher. Im Land des Bötchens dagegen zeigen sie das Internet nur in Zusammenhang mit Spielen, bei denen man angeblich auf Kinderwägen schießt, Kinderpronographie und Pornoseiten mit Trojaner- und Virengefahr. Wieso ständig auf der Gefahr rumreiten, sich ängstlich drücken und ein ganzes, mächtiges Medium satanisieren, statt die Gefahren vermeiden und bekämpfen zu lernen und die angebotenen, neuen Möglichkeiten, die sich vor unser aller Augen auftuen, nach einem einfachen "WLAN öffne dich", ganz fest in die Arme oder sogar ins Herz zu schließen? Misstrauen, Miesepetrigkeit, Angst, Verleumdung, das alles wollen wir doch im Grunde gar nicht haben und schonm gar nicht sei und es ist ein weiterer Fall, bei dem es der Anstand schon fast verlangt von Kindern zu lernen, von kindlicher Neugier, dem Spieltrieb, der Freude, die Ausprobieren, Scheitern, Ausprobieren und Gelingen uns allen bringen kann. Nur mal Ausprobieren. Zum Meckern wird es schließlich niemals zu spät sein, für vieles andere schon.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/im-paddelboot-nach-amerika-das-internet-kennenlernen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/im-paddelboot-nach-amerika-das-internet-kennenlernen Fri, 29 May 2009 17:26:26 +0200
Huckbook: Blauer Hommeltsg Ich meinte natürlich "Blauer Himmeltag" man könnte womöglich auch Himmelstag sagen, aber sowas kommt davon, dass ein ca. zwei Meter großer Mann mit seinen Salamitaktikfingern auf der pitoresken iPhone-Tastatur den morgendlich Blogpost verrichten muss. Womöglich heißts ja auch das Blogpost. Die Das-Blognazis werden mich hier sicher korrigieren falls ick uff dieses Block hier Fehler bejehe.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/blauer-hommeltsg http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/blauer-hommeltsg Fri, 29 May 2009 08:17:17 +0200
Huckbook: Drangsal Edge Was bin ich froh, wenn morgen endlich unser Kabüffchen gedehessellt ist. Es ist ein Müh- bzw. ein Drangsal mit der Langsamkeit des Edges. Da können sie mir schon glauben. Das Röslein ist für die Finnin, und weil sie so tapfer meine Spirenzchen verträgt. Hossa!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/drangsal-edge http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/drangsal-edge Thu, 28 May 2009 08:00:00 +0200
Huckbook: Balkonien Auch in der letzten, vorletzten, vorvorletzten Wohnung hatte ich und dann wir (die Finnin und ich) einen Balkon, aber diesmal ist es ein ganz und gar entzückender Balkon über den ich in unerträglicher Permanenz reden muss. Meine Freunde, bzw. Prä-Exfreunde können mehrstrophige Lieder davon singen. Auf dem Bild sieht man einen vierfachen Espresso mit Milch und wie er auf der Brüstung meines Balkons steht. Von der Brüstung des Balkons der Finnin will ich ein anderes mal erzählen. Wenn mir dann noch jemand zuhört.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/balkonien http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/balkonien Wed, 27 May 2009 08:20:20 +0200
Huckbook: Dito von These Ach das versteht ja doch wieder niemand, dass ich nicht die Ex-Frau von Marilyn Monroe meinte. Ich bin ja so verwirrend. Die Sachsenpuppe wird das bestätigen können. Wo ist sie überhaupt? Sie müsste längst hier sein, denn sie wollte mich verprügeln. Zu recht, wie ich finde.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/dito-von-these http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/dito-von-these Tue, 26 May 2009 07:17:17 +0200
Huckbook: Kaffee mit Blick auf den Dschungel Es ist ein bißchen wie im Paradies und es wird der Kaffee noch aus dem Siebträger heraus zubereitet. Der erste Arbeitsmorgenkaffee aus K61, dem neuen Refugium. Und äh... ich trage ein Hawaiihemd.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-mit-blick-auf-den-dschungel http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-mit-blick-auf-den-dschungel Mon, 25 May 2009 08:29:29 +0200
iPotega: Enttäuschung erleben Nette Menschen. Es gibt sie wohl, irgendwo da draußen in weiten Fernen und Städten hinter sieben Tälern, außerhalb des wohl gehüteten Mikrouniversums, das wir so um uns bauen. Sie sind die Ausnahme. Und ja: als Bewohner einer Stadt, die hart an ihrem snobbigem Ruf arbeitet, darf man das schon mal sagen, ohne mit finsterem Dreinschau bombardiert zu werden. Manchmal kommt trotzdem der Moment des Glücks und da kauft man, wie ich gestern, im Untergeschoss des innerstädtischen "Shoppingcenters" ein Schlückchen braunes Gold, den Arschtritt für die Blutkörperchen, die Beflügelung des nidergeschlagenen Kreislaufs und trifft eben dort den wohl sympathischsten Schweizer der Welt, der mich in belanglosen Smalltalk mit gezieltem Blabla verwickelt, genau die richtige Portion vor der Grenze der Aufdringlichkeit, aber weit über der Eichlinie für Desinteresse. Und das mit einem Lächeln, schweizer Fräulein würden dahinschmelzen wie die örtliche Schokolade in der prallen Bergsonne. So schmolz in auch dahin und ging in Gedanken erfreut hinfort, den wohl fürchterlichsten Kaffee schlürfend, den ich jemals erwarb. Da soll nochmal einer sagen, dass ein mit liebe serviertes Getränk gleich viel besser schmeckt. Lügner.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/enttaeuschung-erleben http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/enttaeuschung-erleben Fri, 15 May 2009 16:34:34 +0200
Huckbook: Irgendwie hypnotisch Vielleicht der letzte Kaffee aus der Bülow13. Die Kaffeebohnen sinn all und ich bin weich geworden. Ab Ende nächster Woche sende ich aus der Kapelle61 und dort steht vermutlich dann eine Padmaschine. Scheiß doch auf die Kaffeekultur. Vielleicht finde ich parallel dazu Zeit, mir die Böhnchen im Wohnzimmer zu rösten. Man kann ja nie puppiges... äh... wissen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/irgendwie-hypnotisch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/irgendwie-hypnotisch Fri, 15 May 2009 07:16:16 +0200
Huckbook: Schnalz Es kommt selten vor, dass ich mich irre, na vielleicht irre ich mich zu 0,7%, wenn überhaupt und das wär dann schon viel, quasi übertrieben. Doch warum erzähle ich das? Warum mache ich mich mit solcherlei Anmaßungen unnötig unbeliebt?Du, ich weiß es echt nicht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schnalz http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schnalz Thu, 14 May 2009 07:27:27 +0200
Huckbook: Ich tat zunächst den Apfel weg Bei meinem alten Freund Boris Claudius Kaspar Kreisle Edler von Hellborn in der Werkstatt geht es sehr werkstättlich zu. Toll, was?!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-tat-zunaechst-den-apfel-weg http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-tat-zunaechst-den-apfel-weg Thu, 14 May 2009 06:58:58 +0200
Huckbook: Opak Die von Opak müssen reden. Opak gefällt mir, ist aber auch ein bißchen wie Spex lesen mit 19. Und die vom McDoof behandeln pink gehemdete SuV-Fahrer bevorzugt. Morgen fahre ich mit dem Mitsubishi in die Fußgängerzone und kauf mir den Kaffee bei Starbucks.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/opak http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/opak Tue, 12 May 2009 08:20:20 +0200
Huckbook: Tretsch Kurz zum Bahnhof, die Finnin "weggebracht" und dann die Fluten durchpflügt, Kaffee gekauft (4x 0,2 kosten 4,00€, 2x 0,3 gibts für 3,98&. Jetzt rechnen Sie mal), im Parkverbot geparkt, jetzt im Büro. Aufregend, was?!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tretsch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tretsch Mon, 11 May 2009 08:25:25 +0200
Huckbook: Internetgemeindehouse Wir Internetfuzzies sind wie Leprakranke, Irre, eine Mischung aus Aremorica und exvertierter Gefängsnisinselbewohner, Freaks die längst nicht mehr wissen, welchen Anteil sie an der Gesamtgesellschaft haben. Das wollen wir ja schwerlich wahrhaben, dass wir möglicherweise irrelevant sind.

Es freut mich sehr, dass die ePetition "Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten" von Franziska Heine binnen kurzer Zeit über 63.000 Unterzeichnete verzeichnen konnte. Da könnte man ja jetzt jubeln, kann man natürlich auch, aber hat man damit jetzt einen wesentlichen Teil des Gesamtvolkes aktiviert oder nur sich selbst? Internetfreaks lassen sich schneller und kompakter aktivieren, wenn man weiß wo man das Stöckchen in den Ameisenhaufen bohren muss. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das zum Triumpfzug reicht. Letztlich suggeriert es eine gewisse Masse, die es so aber nicht gibt und die möglicherweise keinen Einfluss auf das Geschehen haben wird. Hallo Defaitismus.

Es gibt da so eine 5%-Theorie, die ich natürlich weder veri- und schon gar nicht falsifiziert habe, ich kann das ja einfach so dahersagen, ich hab ja hier dieses Insinternetreinschreibsystem. Diese Theorie besagt, dass alle Teilnehmer an den großen oder wenigstens medienpopulären Bewegungen einen Bevölkerungsanteil von maximal 5% haben. Es waren also nicht die Mehrzahl der Studenten die am 2. Juni 1967 auf die Gasse spaziert sind, sondern ein geringer, von den Medien aufgepumpter, elitärer Haufen. Die Hippies, Punks, Montagsdemonstranten, Zensursulasager, beherzte Sozialisten, St. Pauli-Fans, Blogger, Twitterer, Sackpinscherzüchter... Das ist mal die Avantgarde, mal ein Haufen Irrer, es ist aber keine Gesellschaftsbewegung und wenn es dennoch zu einer wird, dann ist die Bewegung, die Idee, der Anlass tot. In der Masse hat die Bewegung keine Überlebenschance, denn die Masse macht Hackfleisch aus der guten Idee, infiltriert Geschmacksverstärker, Weichmacher, Konservierungsmittel. Die Masse hinterlässt einen schalen Geschmack. Die Masse scheint an der Entwicklung einer Kulturästhetik kein Interesse zu haben, die Masse braucht Geld und träumt von hochmotorisierten Gelände- und Rennwagen. Der Masse ist es wahrscheinlich scheißegal, ob es Internetsperren gibt, solange es kein Tempolimit gibt. Wenn wir also für eine Freiheit in diesem Internet kämpfen, dann kämpfen wir da für uns. Für uns Fuzzies, diesem überschaubaren Haufen an aktivierbarer Klöhngeister und Egoistenshooter. Vielleicht kann man das ändern, vielleicht ist alles ein wenig so, wie es der Ennomane es in seinem Blog am 3. Mai 2009 geschrieben hat. Das finde ich gut, aber vielleicht machen wir uns was vor. Wir sind ja auch wer, aber wir sind nicht das Volk. Ob wir die Elite, die Avantgarde, eine gemeine Gemeinde oder ein Haufen liebenswerter Irrer sind weiss ich nicht. Aber wir sind auf einem anderen Dampfer unterwegs. Wir sitzen nicht alle im selben Boot. Viele Menschen können mit dem Internet nichts anfangen, also fremdeln sie und weil sie unsicher sind, weil sie ahnen, dass da doch was sein könnte, was sie aber nicht verstehen, versuchen sie mit abschätzigen Bemerkungen Ihre Position zu erhöhen, damit wenigstens noch ein herablassender Blick bleibt. Wir müssen diese Menschen mitnehmen, sie aufklären, auch wenn einem angesichts kalkulierter und konstruierter Unverschämtheiten, die Kotze schon am Zäpflein kitzelt. Guttenberg ("Es macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Sperrung von kinderpornographischen Inhalten streuben. Das ist nun wirklich einer der wichtigsten Vorhaben in vielerlei Hinsicht.") müsste es besser wissen, schließlich ist seine Frau Päsidentin eines Vereins gegen Kindesmußbrauch. Dieser Verein müsste ja nun in etwa wissen, wie das geht mit der Verhinderung von Kindesmißbrauch, was bzw. ein ähnliches Sperr-Projekt in Skandinavien gebracht hat und dass man durch berechnende Vermischung von Tätern und Aussenstehenden ein ganz schlammiges Feld bestellt, dem man später niemals mehr Herr wird. Solche Sachen.

Und gerade deswegen müssen wir raus aus der Internetgemeindenseligkeit, in der vieles stimmiger ist, vieles homogener und common sensiger als draußen an den Kassenschlangen im Supermarkt, an den Stammtischen, im Bundestag oder in den Warteräumen der Arbeitsämter. Die richtigen Leute im Fernsehen kann so ein Schritt sein. In der Sendung Zapp auf NDR - "Von der Leyen - Viel Show und wenig Konkretes" war das überraschend anders. Menschen, die man aus dem Internet kennt haben eine Position eingenommen, man mahnte das wirre Vorgehen der Regierungslaien an. Auch in der Sendung C´t-Magazin im HR-Fernsehen wurden die Vorhaben der Zensursula und ihren Schärgen deutlich in Frage gestellt. Vielleicht gibt es ja noch Hoffnung. Aber Hoffnung, ach, das ist doch eine Erfindung der Mächtigen da oben um uns gefügig zu machen. Wie gehts also weiter?

Nachtrag 10. Mai/19:43 Uhr: Gerade auf Hugelgupf.de gefunden, eine umfangreiche Linksammlung zur Zensursulaproblematik in den Medien.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/internetgemeindehouse http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/internetgemeindehouse Sat, 09 May 2009 18:11:11 +0200
iPotega: Die Internetgemeinde Ich habe heute einen großen Fehler begangen. Eines Tages, in meinen noch jüngeren Jahren, da saß ich mit einer Freundin im Bundestag, wir lauschten einer Debatte über Themen, die uns überhaupt nicht interessierten, wir blickten in unsere ermüdeten Augen und mit zunickenden Blicken (ja, die gibt es irgendwie wirklich) haben wir damals eine schweigende Vereinbarung getroffen, uns diesen Mist niemals wieder anzutun. Nun war ich heute wieder im Bundestag. Nicht so wirklich, physisch, aber immerhin über eine Liveschaltung von bundestag.de, deren Qualität bei der Völle des Servers in etwa an eine Zeit erinnerte, in der die meisten dort anwesenden Sprecher sich auf eine gewisse Weise noch befinden.

Ein besonderes Symptom dafür, dass man im Bereich Internet (ich wollte eigentlich schreiben im Bereich moderne Welt) nicht besonders viel Ahnung hat, ist der Ausdruck "die Internetgemeinde" bzw. die Anwendung dessen im Sprachgebrauch. Das ist auf so vielen Meta-, Sub- und überhauptwas-Ebenen falsch, dass die Gitarren-Hornhaut meiner Finger nicht ausreichen wird, um die hier alle ohne Blutflecken zu hinterlassen niederzuschreiben. Diese Ausdruck suggeriert, es gäbe da irgendwo, in den digitalen Weiten, eine Ansammlung an absurden, bleichen Gestalten mit runden Brillnfassungen, für die das Leben aus Einsen und Nullen besteht, die außerhalb dieser Welt nichts kennen und die außerhalb dieser Welt auch nichts interessiert. Dass das nicht so ist, wurde an anderer Stelle viel besser, viel emprisch-wissenschaftlicher erörtert und eigentlich habe auch ich nichts neues beizutragen. Die, die es begreifen können, haben längst verstanden. Da könnt ihr bleichen Nerds noch so lange von Twitter schwärmen, Blogs, Selbstbestimmung. Das begreift man erst, wenn man es selbst ausprobiert hat, wenn man selbst die Initiative ergreift. Und eben das sehe ich nicht so schnell geschehen. Wahrscheinlich erst dann, wenn es nicht mehr anders geht. Und dann müssen wir eines Tages einen riesigen Haufen an Scherben wegkehren. Wie schoneinmal.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-internetgemeinde http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-internetgemeinde Wed, 06 May 2009 17:16:16 +0200
Huckbook: #Wirres09 Das erste Blog, das ich las und heute auch wieder, als wär nie was anderes gewesen: wirres.net

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wirres09 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wirres09 Wed, 06 May 2009 12:29:29 +0200
Huckbook: Meine Seele ich durch den Schuss Jetzt! Sage ich mir. Jetzt musst Du handeln. Und dann handle ich nicht. Aus Faulheitsgründen, aus Antriebslosigkeit, aus Gründen der allgemeinen Handlungsunfähigkeit. Nicht immer, aber schon manchmal. Denke ich, Du wärst schon längst Besitzer eines Berges oder eines Morastes mit einer erheblichen Vogelvielfalt, aber Du schiebst Deine Handlungansätze bis zum Rande des Tisches, von wo sie dann hinab falllen auf den Orient(ierungs)teppich von Gisela und Ortwin. So denke ich. Viele sagen, aber Du machst doch so viel, ich aber glaube, da ist noch mehr. Manchmal wünsche ich mir die Aufgeregtheit eines Berkeley Studentes aus dem Jahre 1967 unterlegt mit "Ohio" von Crosby, Stills, Nash & Young. Was schaffen und es den müden Menschen in die Hand drücken. Eine Fahne für alle oder so. Ein Megaphon mit Parolen. Ein Ansatz zum Denken. Doch die Wirklichkeit ist grotesk.

Ich war grad in unserer neuen Wohnung (hab ich eigentlich schonmal erzählt, dass dies hier ein hyperselbstreferenzielles Blog ist?), ich war noch gebeutelt von "der Krankheit", da habe ich ein Zollstock aus meiner modischen Macbook Pro 17"-Tasche, gefertigt aus voll originellen Turnmatten, gezogen (ich weiss gar nicht ob das mit der Orthografie immer so hinhaut hh hh h) und habe die Wohnung vermessen. Die Finnin hat ein Zimmer, in das passt meins gefühlte 30mal hinein, doch ich habe mehr Fenster. Ich maß eine Zimmerseite im gesamten und dann nochmal die Teilstücke, also Wand von der Ecke zum Fenster, Fenster, andere Wand vom Fenster zur anderen Ecke, dann addierte ich die drei Zahlen und verglich sie mit meinem zuvor gemessenen Gesamtmaß. Niemals, in keinem der vier Zimmer stimmte die Summe der Teilmaße mit dem zuvor ermittelten Gesamtmaß überein. Ich bin wirklich ein unfähiger Messer, dachte ich da stellte ich da fest. Ich kann mit einem Zollstock (eigentlich ja Gliedermaßstab) zum Beispiel eine Flying V nachknicken und darauf Zollstock-Gitarre spielen. Ich muss nicht messen können. Ich muss gar nichts können. Ich muss auch keine politsch relevanten Gedanken blogposten. ich hab im Jahr ca. 25-30 Deadlines, in diesen Momenten muss ich müssen, da muss ich funktionieren und zwar so, wie früher als Hamburgerhackfleischplattenbrater bei einer weltberühmten Kloppsbraterei. Wenn die Mittagszeit anbrach und die amerikanischen Besatzer-USA-SA-SS-Soldatenschweine zum Einkaufen vorbeikamen. Dann fuhr man Chicago-Turn. Falls Sie mal wissen möchten, was für eine niederschmetternde, menschenverachtende, erniedrigende, mörderische, hitleresque Arbeitsverrichtung der Chicago-Turn ist, dann lassen Sie sich bei meiner Vorzimmerdame einen Termin geben und ich weihe Sie ein. Bitte beachten Sie dabei mein mehrmaliges Zusammenbrechen, die Weinkrämpfe und die Selbstamputationen nicht. Es ist alles nur schwer zu ertragen.

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Oder vergessen sie den langweiligen Chicago-Turn und lesen Sie Peter Sloterdijk auf misik.at.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/meine-seele-ich-durch-den-schuss http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/meine-seele-ich-durch-den-schuss Wed, 06 May 2009 00:38:38 +0200
iPotega: Wetterblog, FeministInnenblog. Dass ich mal so weit sinken würde, hätte ich tatsächlich niemals gedacht, denn ich werde an dieser Stelle des weltweiten Internetzes, wo wir alle gerne zuhause sind, nicht nur über die "Welt da draußen" schreiben, sondern auch noch über das allerbanalste eben jener Welt, Lieblingsgesprächsthema der Bewohner einer Insel im Norden, nämlich das Wetter.

Mit dem Wetter und mir verhält sich das nämlich folgendermaßen: Wache ich morgens auf und die Sonnenstrahlen wünschen mir einen guten Morgen, indem sie mein Näslein kitzeln, dann erwach ich auch leichter und mit einem Lächeln auf meinen jungen Lippen. Bleiben die lieben, netten Morgenphotonen jedoch aus, wird das erwachen deutlich weniger romantisch, was ich aber an dieser Stelle nicht weiter ausführen möchte, weil Amoklaufwitze in den Kommentaren sonst vorprogrammiert wären. Gruselig ist jedenfalls die Stimmungsschwankung, wenn sich im Laufe des Tages das Wetter ändert. Von superdupergutschigutschibärfröhlichkeit werde ich da mal schnell zum Miesepeter (auch ziemlich gemein, was die armen Peter dieser Welt so ertragen müssen, wenn sie dieses Wort an diversen Stellen zu lesen haben). Das sind die Momente, wo man selbst als Männchen ein wenig nachempfinden kann, wie das ist mit dem Hormonchaos in verschiedenen Situationen, in die Teile des anderen Geschlechts so hineingeraten können. Wetterschwankung ist Versöhnung in der Emanzipation.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/wetterblog-feministinnenblog- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/wetterblog-feministinnenblog- Mon, 04 May 2009 09:32:32 +0200
Huckbook: Mit Herz und Verstand in die Zukunft Der @Ennomane ist einer, den ich aus Twitter "kenne". Er ist launisch, er ist im Gegensatz zu mir, oft sehr unironisch und er schreibt das Blog "die Ennomane". Er sagt: Hier läuft was falsch! (Für einen neuen Ansatz in der Politik) und er hat so recht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mit-herz-und-verstand-in-die-zukunft http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mit-herz-und-verstand-in-die-zukunft Sun, 03 May 2009 12:41:41 +0200
Huckbook: Ich awarenessgeiles Gemeindemitglied Der Herr Pro hat recht, Followerzahlen bei Twitter sind der letzte Scheiß. Der gelbe Stern neben dem Tweet, das ist der Grimme Preis des kleinen Mannes. Zusammengezählt ergeben die Sternchen die Favotter Charts, deren Top Fünf sie hier sehen können, die komplette Liste gibts auf mspr0.de.

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  1. frank93 1300
  2. mspro 1228
  3. trottelbot 1133
  4. saschalobo 816
  5. stijlroyal 767

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-awarenessgeiles-gemeindemitglied http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-awarenessgeiles-gemeindemitglied Fri, 01 May 2009 14:57:57 +0200
Huckbook: Der Eit von Freih Man könnte zum Beispiel auch auf die Technik der Guten vertrauen und dass die lahmen Typen von Zensursula und Magenta die Sache nicht in den Griff bekommen. Spätestens am Wahltag ist die Sache erledigt. Da hat es sich ausgestopschildert. Bin ich zu politisch? Bin ich zu naiv? Sagts ruhig.

Man wird so unzornig mit dem Alter. Man vertraut auf das Wird-schon. Und das ist gut so. Und das ist nicht gut. Beides stimmt. Man sollte sich nicht auf seine revolutionierenden Nachbarn verlassen und dass der Typ mit dem Che-Shirt was reisst oder die geschwätzige WG, die sich solidarisch gibt mit den Knackern vom Parterre und den Armen und den Schleppscheissigen. Das machen die mit dem Geld ihrer in den Banken und Stahlkonzernen dirigierenden Vätern, die ihrerseits von Freiheit träumen, was für die eine Fahrt mit der Harley die Route 66 runter ist. Freiheit im Sinne von Wolfgang Fierek, der sich das zur Lebensaufgabe gemacht hat von Freiheit zu verkünden. Wie bayrisch bratzt, was Freiheit ist. Eine Lederjacke und dann vorbei an leeren Ölfässern und Nazis mit langen Bärten. Das ist also Freiheit. Die ja alle immer so gerne haben. Früher mal dachte ich Anarchie wär was okayes, dann hatte ich einen faible für Räte, schießlich für Trotzki und dann zu den unseligen Zeiten des Rudolf Scharpings bin ich innerlich gewichen von der SPD und den Jusos, mit denen ich mehr Apfelsaft mit Schnaps gesoffen habe, als man so verträgt. Salonagitprop. Einmal, im Jahre 1990 für ungefähr 11 Tage, dachte ich, dass mir die Konservativen was bringen könnten, bis ich erwachte. Ich wollte gar keine Freiheit, der Gedanke an Freiheit war immer konstruiert oder politisch oder beides, weil ich immer frei war. Ja, werden die Zen-Biuddhisten rufen, das denkst auch nur du. Und jetzt in den eigenartigen unausgegorenen Zeiten des Mannes im Rollstuhl und der Frau mit den sieben Kindern, da kratze ich mir am Bart. Ist mir jetzt alles egal, bin ich zu nachlässig? Müsste mich die Wut packen? Ist Stasi 2.0 auf seine Website kritzeln wirklich eine Aktion mit Substanz? Da demonstriert man sich doch gegenseitig im Clubhaus die Haltung vor. Wie so oft. Mir kommen die Aktivitäten der Ursula von der Layen und ihren Schergen höchst rätselhaft vor. JA, und es hört sich krass dumm und unüberlegt an und man könnte meinen, als müsse man da panisch ausflippen. Es hat aber nicht den Anschein, als habe sich die Frau mit den sieben Kindern mit der Problematik wirklich befasst. Es ist, als säßen "die da oben" an einem ewigen Stammtisch und handeln nach Laune und ohne jeglichen Sachverstand. Das ist bedenklich, aber das sagt mir auch, dass ein Denken und Handeln analog zu diesen Menschen gar nicht mehr möglich ist. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass mich die Handlungsstränge dieser Menschen irgendwie berühren oder einschränken. Denn: man handelt in seiner Zelle, Bundespolitik hat ihre Wirkung nur als Strapaze für die Sinne, wenn man sich darauf einlässt, aber irgendwie wird man da mit fertig. Ich frage gar nicht vorwurfsvoll, was die Römer für uns getan haben, ich weiss, dass sie uns die Abwasserkanäle, das saubere Trinkwasser, die Lärmschutzwände, Sushi und ein gerüttelt Maß an Sicherheit auf der Gasse ermöglicht haben. Aber auch nur, weil das die Bürger mittragen, weil sie einsehen, dass man sich dafür in jeweiliger Weise engagieren muss. Jegliche Absurditäten wie Internetsperren, werden aber, so glaubedenkehoffe ich verblassen und nutzlos dümpelnd ihren Platz in der Geschichte finden. Man muss sich auf die Zellen konzentrieren, auf die Familein, Follower, Freunde und Clubkameraden. Es zählt der Menschen-, der Sachverstand und der kategorische Imperativ. Das Internet und die Freiheit machen, davon bin ich überzeugt, was sie wollen. PFEIFEN IM WALDE.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-eit-von-freih http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-eit-von-freih Wed, 29 Apr 2009 22:02:02 +0200
Huckbook: Knipsinger Ich sitz seit Tagen rum und frage mich, ob ich angesichts Zensursula und Schweinegrippe einen banalen, selbstreferenziellen Blogeintrag verfassen darf oder nicht. Darf ist das neue soll. Ich ringe. Ich kann mir doch nicht untreu werden.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/knipsinger http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/knipsinger Wed, 29 Apr 2009 09:03:03 +0200
iPotega: Besserungsgelobigung, gutes Design und Rechtschreibschwäche Jetzt, wo wir hier wieder ein Datum neben den Beiträgen stehen haben, dachte ich mir, könnte ich auch mal wieder in meine Tasten hineinhämmern und einen Text zusammenklabautern, den einige Menschen dann, wenn ihnen danach sein sollte, lesen. Die Kollegen schließen bestimmt schon Wetten ab, wie viele Rechtschreib- und Tippfehler ich hier wieder produzieren werde. Wir waren fast so weit uns Büro für gutes Design und Rechtschreibschwäche zu nennen, aber das stimmt so natürlich nicht. Das mit dem guten Design natürlich schon, das mit der Rechtschreibschwäche aber nicht. Denn wir haben da auch voll den Plan. Aber die Leichtigkeit in den Fingern, die führt manchmal dazu, dass ein Fingerchen dann doch entgleitet, in eine Richtung, in die es eigentlich nicht sollte und schwupps haben wir das Desaster. Desaster ist übrigens, ähnlich wie Galerie, ein blödes Wort, weil es in so manch einer Sprache existiert, aber immer anders geschrieben wird. Da kann mein kleiner, süßer Kespchenkopf schonmal verwirrt sein.

Übrigens schreibe ich den Eintrag hier gerade mehr aus schlechtem Gewissen heraus, als aus Mitteilungsdrang. Denn das Hückchen blogt sich hier in letzter Zeit die Finger wund, während ich zu der Wundervölle dieses Blögchens im Laufe der vergangenen Tage wenig beitrug. Deswegen gelobe ich Besserung. Mal sehen, wie lange diese Gelobigung diesmal anhält.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/besserungsgelobigung-gutes-design-und-rechtschreibschwaeche http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/besserungsgelobigung-gutes-design-und-rechtschreibschwaeche Fri, 24 Apr 2009 11:48:48 +0200
Huckbook: Neulich, ich so Hab ich neulich zu @kcpr gesagt: "Hey @kcpr", hab ich gesagt, "weil mir ja gar nichts einfällt, was man in dieses Blo Internetreinschreibsystem reinschreiben könnte, müssen wir uns jetzt gegenseitig befruchten." "Igitt", hat da der @kcpr gesagt und ich so: "Nicht was du denkst. wir müssen uns Themen fürs Internetreinschreibsystem des jeweilig anderen ausdenken." Aber das hat den @kcpr nicht weiter interessiert, denn er sagte nur "Ajoo!" und dass er gleich vom Bürgermeister einer südhessischen Gemeinde angerufen würde. Da war mir klar, das muss ich alleine tun, ich muss wie ein Regenwurm sein und durch die baren Umstände meiner verkorksten Existenz wurde mir um 3:27 Uhr das Thema Schlaflosigkeit auf dem Tablett der Ironie serviert. Ich begriff sofort. So sitze ich also nachts im Bette, wenn ich Glück habe, läuft gerade etwas über fernes Aden in der TV-Gerätschaft oder aber der Sender VH1-Classic bringt was aus der Reihe We are the 80s. Ich bin mir gar nicht sicher, ob es diese Sendung überhaupt gibt. Die Finnin schläft auf jeden Fall tief und fest und lässt sich weder durch mein Geklimper in der Küche beim Zubereiten eines Rühreies, noch durch das aufgeregte Tanzen meiner Fingerkuppen auf der Tastatur meines Klappcomputergerätes aus dem Schlafe reißen. Auch nicht durch Edith Piaf, wie ich gerade merke. Das hätte ich zum Beispiel nicht gedacht. Früher, so 1979-1981 hätte man es originell gefunden, knacken statt schlafen zu sagen. "Ich geh knacken", hätte man gesagt. Die Finnin knackt also tief und fest und ich bin wach, auch tief und fest. Dazu plagt mich der Schmerz in diversen Körperteilen. Es rauscht. Mein Kopf ist leicht taub. Die Füße brennen. Das Kaninchen schabt im Stroh, Georg Stefan Troller tippt mit jeweils dem Mittelfinger seiner beiden Hände auf einer uralten Schreibmaschine herum. Diese Technikverweigerer werden es nie zur digitalen Bohéme bringen. So viel steht fest. Ich überlege seit einigen Stunden, ob ich wohl ein paar marokkanische Oliven essen sollte. Das Rührei von eben würde ich mir am liebsten mittels eines Gänsefederkiels aus dem Leib kitzeln. So sitze ich hier. Ich sitze ja auch hier, weil es mich ein wenig gruselt, dass wir in ca. 3 Wochen weg aus Buljan Sankorask hin an den Fuß des laburischen Quarzes ziehen. Eine Wohnung am Fuße des laburischen Quarzes ist ein begehrtes Wohnobjekt. Die Finnin sagt: "Die Tapete im Treppenhaus macht mir Angst und dass Schleichen im Garten herumschleichen könnten, irritiert mich und die Pollen der Birken und die braunen Fliesen im Bädchen und - ach und oh weh - das neue Unbekannte macht mich kirre." Da sage ich: "Ach Finnin, das ist ja alles ganz und gar eine Ausgeburt deines traditionsverliebten Geistes. Neues ist die Lösung all unserer Probleme. Es wird wunderbar und wir werden jauchzen vor Glücklichkeit" Und so sitze ich hier also und denke nach, ob es das Richtige gewesen ist und ich trinke Mineralwasser. Das Kaninchen hat aufgehört zu scharren. Manchmal habe ich das Gefühl, das Bett ist nur 1,50m lang. Gerade jetzt auch. Im Fernsehen fährt indes ein Marokkaner einen Skiabhang in Albertville hinunter. Röstbrot, denke ich. Wir haben ja alle Möglichkeiten. Vielleicht wohnen wir ja wirklich in 3-4 Wochen in einer Wohnung am Fuße des laburischen Quarzes. Das wäre doch toll! Sie brauchen übrigens nicht nach dem laburischen Quarz zu googlen, den habe ich erfunden. Wie so vieles.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/neulich-ich-so http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/neulich-ich-so Fri, 24 Apr 2009 03:21:21 +0200
Huckbook: Aktion Sorgenpopind Ja ich, ich bin ein Sorgenpopind und die anderen beiden auch, einer davon sogar ganz extrem total krass voll rohr so boahmäßig hältsteimkopfnittaus. Fragt sich nur welcher. Heute koofen wir eine neue Waschmaschine und das dürfte nicht das aufregenste gewesen sein.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aktion-sorgenpopind http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aktion-sorgenpopind Thu, 23 Apr 2009 08:50:50 +0200
Huckbook: Geherzt und stolz Lieblichen Dank für die bloße Erwähnung zur Aktion "Ein Herz für Blogs" Ihr Knuddels.

Don Dahlmann: http://www.dondahlmann.de

To01: http://to01.de

Drikkes: http://drikkes.wordpress.com

Blogpuppe: http://blogpuppe.wordpress.com

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/geherzt-und-stolz http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/geherzt-und-stolz Tue, 21 Apr 2009 13:33:33 +0200
Huckbook: Innen hohl Weil ich ja innen hohl bin, fehlt mir irgendwie... na Sie wissen schon. Ach und schlecht geschlafen hab ich auch noch und zu einer Art Schwangerschaftsübelkeit hab ichs auch noch gebracht. Doch all das kann mich nicht brechen, denn der Himmel ist blau wie die Sau. Hallo?!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/innen-hohl http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/innen-hohl Tue, 21 Apr 2009 08:20:20 +0200
Huckbook: Ein Herz für Blogs Ein bißchen ist es ja wie in Abrahams Schoß, dieses Internet. Da finden Lieblichkeiten statt und es gibt die große Liebe. Damit das ein bißchen für immer so bleibt, hat der Stylespion zu einer herzlichen Aktion aufgerufen. Brauchte ich nicht lange nachzudenlen. Mein Herz schlägt hierfür:

Wollbindung
Das Leben mal ohne lässig sein zu müssen, nur einfach so für sich sein und dann Gruppen gründen die stricken und eine Seele haben. Das ist wohl die Idee und das ist manchmal reichlich uncool. Und so schafft es das Blog in die Herzen. Außerdem ist es mir einer Herzensangelegenheit.

Hightatras
Was gäbe ich, wenn die Welt sich insgesamt so ausdrückte, wie es dieser gute Herr kann. Manchmal ergibt sich Sinn durch die reine Wortästhetik und wenn dann auch noch eine tiefe Seele spricht, dann ist das Gospel. Irgendwer ist einfach immer der Beste.

Taubenvergrämer
Wie es wirklich ist, weiss man nur, wenn sich irgendwann der Schalter umlegt und dann Rauschen folgt. Wenn die Gnade des Verstandverlustes die Seele heim holt. So weit gehen muss man aber nicht, denn wenn man mal tief, z.B. in sich selbst, reinschaut, und Scheitern feststellt, dann ist das ein guter Anfang. Das Empfinden von Wohltat angesichts des eigenen Scheiterns ist eine gute Alternative zum Rauschen, weil dann die Verwandtschaft nicht so leidet. Wenn Sie verstehen, was ich meine.

Lovely Package
Du kannst über Dich reden oder über die (gähn) politischen Umstände, von denen Du denkst, dass Du sie begriffen hast (Hahaha) oder Du bist so banal und setzt auf Verzückung und auf die optischen Reize. Verpackungen sind das Geschenkpapier des Kapitalismus. Man muss es ablehnen, weil es zum großen Teil von Dingen spricht, die der Inhalt nicht halten kann. Und doch ist das ein Teil der ganz großen Kunst. Fallen Sie nicht rein, aber schauen Sie genau hin.

About a riot in 36 ♥
Wer hat schon Stil? Braucht man nicht mehr als Haben. Also sparen wir uns das. So siehst du aus. Wir brauchen Stil. Menschen mit welchem. Habe schon erwähnt, dass das hier deutlich vorhanden ist. In jenem kleinen Tumblr-Blog. Schon das System spricht mit mir. Es ist nämlich so: das Abbilden von Abbildungen kann jeder. Das originelle Abbilden derselben findet schon in dünner Luft statt und wenn doch alles stimmt, so tritt Sättigkeit zu Tage. Mir kommt es so vor, als macht die Klein das hier anders. Weil da noch ganz viel Größe ist? Vielleicht ist das so.


P.S.:
Fooligan
Da ist es mir doch noch in letzter Minute eingefallen... der @freval und sein Blog. Was mit Fußball und Herz und weit weg von Kicker und Beckmännischer Fußballtonalität. Leider hat er grad nicht mehr so die Böcke. aber vielleicht kommt das ja wieder und zwar in ganz großen Stil.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ein-herz-fuer-blogs http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ein-herz-fuer-blogs Tue, 21 Apr 2009 01:05:05 +0200
Huckbook: Schnitzel / Alles wieder gut Ach bitte mal ein Klick auf diese Dame und dann ein Blick auf dieses Blöggchen mit seinem zauberhaften Eintrag.

Bitte / Danke :)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schnitzel-alles-wieder-gut http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schnitzel-alles-wieder-gut Tue, 21 Apr 2009 00:39:39 +0200
Huckbook: Huh! Eigentlich wollte ich ja was über das gestrige AAA schreiben. Ein bißchen Ärger ablassen, Hohn und Spott auskippen, mich aufregen, aber dann dachte ich, interessiert die Typen, die das veranlassen, doch eh nicht. Die sind doch mit sich selbst, ihren SuVs und ihren Postkärtchen beschäftigt. Da dachte ich, wennste jetzt was schreibst, heißts doch gleich wieder, ey der ist doch eh nur beleidigt. Aber warum um alles in der Welt soll ich denn beleidigt sein? Ihr müsst doch mal selbstkritisch sein, das Event findet doch nur in Euren Köpfen statt, die Leut wissen doch gar nichts davon und die Stadt schert sich einen Scheiß. Wie immer. Die Stadt ist so traurig planlos und ohne wirksames Engagement, das erzeugt Depressionen. Wie konnte es die Stadt denn nur bis hier hin schaffen? Die müsste doch längst zwischendurch verreckt sein, die Stadt. Ich meine, haben Sie schon mal in dieser Stadt gelebt? Das kann man sich sonst kaum vorstellen. Wenn die Stadt nicht den Wald und den Historismus hätte, dann könnte man sie wegwerfen. Aber ich reg mich nicht mehr auf. Ich bin so o_O mit der Stadt. Ach naja, es ist ja auch nicht alles schlecht mit der Stadt. Die Wiesen, die Häuschen, der Wald, die Quellen und natürlich die größte Kuckucksuhr der Welt. Und der Metzger in der Yorckstraße, naja und unser Büro und das Magazin. Hätten wir an all dem was ändern können. Hätte ich die Hand reichen sollen? Was fragst Du mich das? Ich reiche und reiche, doch man ziert sich noch nicht mal. Die Stadt schaut weg und verblutet langsam.

Du musst, sage ich mir, das eigene Leben wieder entdecken, ganz ohne Stadt und dann bleiben in diesem Brei an Unkultur und Semiprotz. Weil hier die Freunde leben, also nicht so tolle, originelle Kunsttypen, sondern welche die rackern, die mich nicht verstehen, die kurz vorm Abgrund aus ich-könnte-ich-machs-aber-nicht stehen und heulen, die Desillusionierten und Pampigen, die Säufer und Einsamen, Umzugshelfer, Kollegen, Hackfleischköche, halt Freunde. Also bleib ich noch ein bißchen, so halb, so halb und dann doch in die Großstadt, wenn keiner kukkt. Aber erstmal wieder Gejammer ins Internetreinschreibsystem reinschreiben. Wo kommt das bloß her, dass man immer wieder so ist, wie man ist?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/huh http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/huh Mon, 20 Apr 2009 23:20:20 +0200
Huckbook: Der Mantel des Schweigers Unter allen Kommentaren zu diesem Insinternetreinschreibsystemeintrag verlosen wir ein Ajoo-Shirt in orange / größe L oder M. (An alle XS- oder S-Girls: das T-Shirt könnt Ihr auch prima an Euren Macker weiterverschenken). Hier ein Link zum Ankukken und auch kaufen: http://twiturl.de/ajoo

Einfach in den Kommentar schreiben, was Ihr Euch bei all dem gedacht habt.

Wir benachrichtigen den Gewinner oder die Gewinnerin morgen (18. April 2009)
per Mail.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-mantel-des-schweigers http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-mantel-des-schweigers Fri, 17 Apr 2009 10:54:54 +0200
Huckbook: Elvis auf Hawaii Meine Arbeitskameraden werden sich sicher freuen, mal abgesehen von einem, der sich ja nicht mehr freut, denn ich sehe heute exakt so aus wie Elvis auf Hawaii und ich bin druff wie Elvis auf Extasy. Was will man mehr?!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/elvis-auf-hawaii http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/elvis-auf-hawaii Thu, 16 Apr 2009 08:42:42 +0200
Huckbook: Man muss... Über Twitter schreiben ist ja jetzt total in. Ich hab auch schon öfter. Und ach, es erfreut mich ja auch. Das ist ja grad so die Sache. Als wärs nahtlos ins Leben übergegangen. Diese Leute, diese Orte, die Informationspolitik, der Sachwitz und schließlich kam die Idee teilzeitig nach Berlin zu ziehen. So. Das mach mal, anderes soz. Netzwerk. Das will ich sehen. Das haste nämlich nicht drauf. Und im Büro da reden sie schon auch von Wirtschaftskrise. Ich hab das ja verboten, aber ich musste unserer neuen Kollegin doch die Firma und die Zustände erklären. "Jasmin" habe ich da gesagt, "Jasmin, pass auf, ich erklärs Dir jetzt mal ganz genau. Das hier sind die Toiletten. Eine Badewanne haben wir auch. Dienstags kommt die Biokiste und das ist Dein Arbeitsplatz." Da hat die Jasmin so komisch gekukkt und ich dachte, oh, das ist schon wieder alles zuviel. Ich rede auch immer so unglaublich viel in solchen Momenten. Will alles erklären, ein Erklärbär sein will ich nicht, bin ich aber. Und dann ist es mir rausgerutscht. Wirtschaftskrise. Und alle haben o_O gemacht. Wobei ich ja finde, das o_O so aussieht wie Donald Duck, als er Gustav Gans eine fingierte Schatzkarte hat zukommen lassen. Da hat sich Gustav Gans natürlich gleich auf den Weg gemacht um den vermeindlichen Schatz zu bergen. Und dann saß Donald Duck eines nachts am Küchentisch, kann nicht schlafen, aß ein Sandwich und machte sich Gedanken darüber, dass Gustav Gans zu Schaden kommen könnte und dann kukkt er halt so... also das Bild kennt doch wirklich jeder. You know what i mean? Natürlich, nee is schon klar. So in Bildern zu denken, ist nicht jedermanns Sache. Aber der @kcpr sagt immer, nee, das o_O ist was anderes, das ist so, wenn man… und dann zieht er eine Augenbraue hoch und macht ein Auge groß, während das andere klein bleibt und ich denk so, das kanns ja wohl nicht sein. Da hätte ich ja jahrzehntelang die Leute irrtiert, weil, wenn ich gedacht habe ich kukk mit gebrochenem Blick, so konsterniert und nachdenklich und die anderen sehen da aber einen skeptischen, grimmigen Typen in mir, ja wie sieht denn das aus? Da bringt ja nix. Da kann ichs auch gleich lassen. Das ist so wie mit hh hh h, was ja das hier bedeutet. Aber viele dachten, das wäre so etwas wie har har har har oder hrhrhr. Also wenn ich ein zaghaftes, verlegenes Lachen bringen will, man aber denkt ich lache höhnisch aus, dann ist alles total verloren. Deshalb denken die Leute auch so komisch über mich. Als wär ich ein total krasser Motherfucker, der die Menschen auslacht und verhöhnt. Dabei bin ich voll ocheeso zur Menschheit. Das wissen nur nicht viele und vielleicht ists auch gut so. Da kann man schön den Rallo machen. Darauf fahren die Weiber ja ab. Hoffentlich kommt nie raus, wie ich wirklich bin.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/man-muss--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/man-muss--- Thu, 16 Apr 2009 00:49:49 +0200
Huckbook: Hollarödullö Wo ist eigentlich die Blogpuppe. Muss ick erst weinen? Frage mich an diesem sonnigen Morgen, ob das nicht jeden Tag so weitergehn kann. Aber: Morgen hat die Drecksiphohneapplikation Regen angekündigt. Dagegen werde ich vorgehen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hollaroedulloe http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hollaroedulloe Wed, 15 Apr 2009 08:38:38 +0200
Huckbook: Auf zum Atem Mein Shirt ist albern. So werde ich gewiss keine Ehrfurcht erwecken beim postösterlichen Meeting im Büro. Aber, what shalls. Hauptsache gesund.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/auf-zum-atem http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/auf-zum-atem Tue, 14 Apr 2009 08:52:52 +0200
Huckbook: Unkenhausen Ich bin nicht @saschalobo, aber ich muss trotzdem einmal auf ein paar Dinge hinweisen.

das hier:

http://twitter.com/stijlroyal

ist die Basis von diesem hier:

http://www.twitkrit.de/2009/04/10/karfreitag-auf-twitter/

http://www.twitkrit.de/2009/03/12/ein-quantum-trost/

http://www.twitkrit.de/2008/06/26/der-splattertweet/

und hh hh h:

http://www.twitkrit.de/2008/05/28/feedback/

bissi auch hier:

http://www.twitkrit.de/2008/05/25/das-kurze-leben-des-grandprix/

und natürlich, wen interessiert das nicht:

http://favotter.matope.com/en/user.php?user=Stijlroyal

und

http://favrd.textism.com/person/stijlroyal

Â

Macht alle mit. Danke.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/unkenhausen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/unkenhausen Tue, 14 Apr 2009 00:46:46 +0200
Huckbook: Mir McDoof im Westerwald Auch so eine Sache, eigentlich öfter mal ganz nett. Kaffee ist gut, hier in der Baumblüte sind wir vergnügt und haben nix zu meckern. McDoof... es gibt döferes.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mir-mcdoof-im-westerwald http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mir-mcdoof-im-westerwald Sun, 12 Apr 2009 14:37:37 +0200
Huckbook: Ich starre stur Guten Morgen Frühaufsteher. Was habe ich früher gemacht, wenn ich nicht schlafen konnte? Gut hört sich an: ich las ein Buch. Das war wohl auch so. Dann aber kam schon die Phase, da schaltete ich den Fernseher an, war ich doch fernsehsüchtig. Nie hat mich jemand gescholten, ich sei buchsüchtig. Seit 1991 schalte ich den Computer an, seit 2001 ist der sogar rund um die Uhr an und dann starre ich da rein. Da reinstarren, das sagen meine zu tiefst analogen Freunde. "Starrst den ganzen Tag in den Computer". Dabei habe ich gar keinen Computer, ich habe einen Mac. Einen Apple-Computer allenfalls. Naja gut, ich starre also in den Computer. Falls sich jemand fragt, was ich da starre, ich kanns Ihnen sagen: ich bin informationssüchtig. Das war ich auch schon früher. Ich las, weil ich informationssüchtig war, schaute fern aus selbigem Grund und nun starre ich in den Computer, weil ich Informationen erhaschen möchte. Was passiert auf der Welt der bösen Börsen, wer marschiert wo ein, was treibt der Schah von Persien, wie stehts mit der Eintracht aus Frankfurt, was denken Blogger, wer mit wem in Twitter, was könnte man machen aus Hackfleisch und Kohlrabi, wie stehen die Akazien und so weiter und sofort. Gerade ist ein gewisser @tristessedeluxe erwacht. Er schreibt: "Wach geworden. Vielleicht kommt ja was im Fernsehen?" Dann aber veröffentlicht er ein Foto von sich. Das ist nicht hochwissenschaftlichinteressant, das ist so normal interessant, weil es die Welt ist, in der ich lebe. Die Welt in der ich lebe ist nicht nur, wenn ich abends in der Kneipe sitze (ich muss dazu sagen, dass ich nie abends in der Kneipe sitze) oder das mit der Finnin oder wenn Gäste kommen und die Arbeit, all das. Das ist mein Leben, aber das Leben im Internet und mit all den Geistern, das ist auch ein wesentlicher Teil meines Lebens, Oft dekradiere ich dieses Leben und tue so, als ob mich das nicht anficht, als sei das albern und… ich will ja nur mal kukken… ist aber weiter nichts mit "denen". Ich kenn die ja gar nicht. In Wirklichkeit weiß ich über diese Leute mehr, als über meine sogenannten Freunde. Sie offenbaren sich, sie lassen mich wissen, wann sie traurig sind, wann wohl auf und in wie fern übergeschnappt. Das sagen sie nicht in aller Plattheit und so direkt, sie teilen es aus. Es ist diese massive Anwesenheit, die Konkretheit ihres Daseins. Und, nein, ich spinne nicht. Mal sehen, wann die ersten dieser Menschen mir beim Umzug helfen. Das ist nicht mehr fern und dann sind sie die aus dem Internet und dann sind sie nicht wertvoller geworden, nur analog. Vorher las ich ihre Blögge. Ich hatte Böcke. Zum Beispiel diesen hier von Katja Klein. Sie ist auf der anderen Seite @riot36 und wenn ich mir ihren Blog ankukke, dann ist das da näher dran an, als alles Geschwafel und wie man sein will. Ohne Worte quasi, nur mit Bildern. Doch davon konnten Sie sich ja nun selbst überzeugen. Das ist starren ins Internet. Ich kann gut auf die Erzeugnisse aus totem Papier von den Konsorten Spiegel, Zeit, taz, Welt, SZ und Spex verzichten. Man müsste sie nicht auf Papier produzieren um jeden Preis. Die Zeiten sind vorbei. Es ist mir gut im Internet. Nein, es reicht mir nicht, es ist besser als auf Papier. Haptik hin oder her. Ich starre so gern ins Internet und wenn ich dazu ein Lied von James Morrison hören will (und das will ich höchstselten), dann kauf ich mir das bei iTunes und dann hör ich es. Und jetzt könnte ich an dieser Stelle 1.000 Sachen aufzählen und erklärbärig werden, als hätten nicht schon 1.000 andere das an 1.000 Stellen gemacht, aber ich habe mich gut im Griff. Reflektionsvermögen ist noch verhanden und nimmt deutlich zu. Das kommt vom Starren in mein Macbook Pro 2,93 GHz Intel Core 2 Duo-Prozessor, mit 6 MB gemeinsam genutztem L2 Cache, 1066 MHz Frontside-Bus, 4 GB (zwei 2 GB SO-DIMMs) mit 1066 MHz DDR3-SDRAM, zwei SO-DIMM-Steckplätze erweiterbar auf bis zu 8 GB und einem 17 Zoll Monitor der irgendwie glänzt. Es ist 5:37 Uhr und die Finnin starrt in ein ähnliches Gerät. Sie verändert die Tonwerte eines von ihr mit dem Mobiltelefon aufgenommenen Bildes von einem Osterstrauß, das sie in Ihrem Strickblog posten wird. Ich werde mir gleich via Google-Earth eine Wiese aussuchen. Dort werden wir uns dann so gegen 12:05 Uhr lümmeln und in mitten von Fuchsbandwurm und Stechmücken ein Leben in barer Analogie führen. Ohne in den Computer zu starren, aber vielleicht mit einem Blick ins iPhone. Dann wird das voll ocheeso gewesen sein, dann wird das ein "schöner Tag" gewesen sein und wären wir zuhause sitzen geblieben und hätten in unsere Computer gestarrt, hätten wir diese Auszeichnung diesem Tag sicher nicht verliehen, aber wir werden froh sein, wieder in unsere Computer starren zu können ohne lästiges Getier und gleisende Sonne. So wird das sein und ich komm da nicht hin mein Leben blöd zu finden, kann mir mal jemand helfen?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-starre-stur http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-starre-stur Sun, 12 Apr 2009 05:33:33 +0200
Huckbook: Baby, es gibt re:is Da willl ich mal versuchen meine Gedanken zum Event zu sammeln. Also re:publica, das ist die Social-Media-Konferenz in Berlin, die vom 1.-3. April 2009 zum dritten Mal stattfand und von der ich vor einem Jahr bei Twitter laß und mir irgendwie blöd vorkam, dass ich nicht dabei war. Ein Gefühl, was in mir ausgerottet zu sein schien. Dieses "dabei sein müssen" muss ich nicht mehr. Aber da dachte ich, diesmal fahre ich mal hin. Und so packte ich das Kaschperle und die Finnin in meine Westernarzttasche und brach auf nach Berlin. Der Frühling und eine Grippe waren ausgebrochen und so gaben sich Glückseligkeit und Fieberwahnträume die Klinke in die Hand. Ich aß pharmazeutische Erzeugnisse und musste mir 851mal die Nase putzen, 512mal husten, hatte insgesamt 11 Stunden Kopfschmerzen und meine Stimme klang wie ein rostiges Scheunentor. Dafür hatten wir aber eine schöne Wohnung in akuter Hörweite der Zionskirche.

Und die re:publica? Die ging so: Immer wenn ich Johnny Häusler sehe, empfinde große Freude, denn er ist ein prima Entertainer und scheint ein guter Mensch zu sein, dessen schöne Ironie mit sich selbst und der versagenden Technik ein prima Bimmelbähnchen durch mein Zuschauergemüt fährt. Wir saßen in diesem Raumschiff Friedrichstadtpalast. Ganz hinten irgendwie links, je nachdem. Erwartungsgemäß musste ich mich in die Sesselchen quetschen, aber das wusste ich ja bereits, als ich diese Riesenpizza meine Lebens aß. Einige aus Twitter bekannte Menschlichkeiten traten an mir vorüber, ich wollte winken, doch ich tat es nicht, denn ich war zu diesem Zeitpunkt schon 42 Jahre alt.
Endlich saßen fast alle, da betrat eine gewisse Petra Müller die Bühne. Leider konnte ich nur erahnen, was sie mir sagen wollte, was ich aber nur sage, damit man mir keine Ignoranz zu Menschen vorwirft, denn ich konnte es noch nicht mal erahnen. Darauf folgte wieder Johnny Häusler und dann John Kelly. Da waren alle begeistert, ich natürlich nicht, denn was scheren mich die Blögge im Ausland, wenn ich noch nicht mal weiss, was mir die Blogger im Inland sagen wollen. John Kelly war aber okay. Inhaltlich... ach lecken Sie mich doch am Arsch.

Und so ging das weiter. Der größter Blogger aller Zeiten, flötzte sich rüpelig in seinem Sessel und blökte mehrfach durch den Saal, was ihm alles "auf den Sack" geht, andere Superblogger hatten auch was zu meckern, aber letztlich gings jedem, glaube ich, nur um sich selbst. Und sicher ist das auch das ganz große Ding. Denn im Internet, das ja für alle gemacht ist und ein basisdemokratisches Werkzeug sein könnte, vielleicht auch ist, da ist die Freiheit, die man sonst nie hat, so zu sein, wie man will. Mehr als alles andere. Bewertungsmaschinen wie Technorati oder diverse Charts haben aus dieser Idee einen Wettbewerb gemacht, der dieser Sache nicht gut tut und schließlich gings ums Geld. Das ist allerdings der Weg, den alles Zeitliche segnet. Durch die Masse an Teilnehmern, die relativ frei agieren kann, ist eine Steuerung kaum möglich. Deshalb, und da waren wir alle einer Meinung, ist es die Tat, die zählt. Einfach machen, das jeweilige regelt sich von selbst. So ist das Internet und so funktionieren die sozialen Netzwerke. Es entscheidet kein Führer oder eine ausgeklügelte Technik, es entscheidet die Masse oder das Fernbleiben jener. Die zackig runtergerasselten Dos and Donts des Gerrit van Aaken, was man beim Blog- oder Webdesign tun oder lieber lassen sollte, waren mir ein Rätsel. What shalls?! Man sollte den Menschen die Möglichkeit lassen, ihre Erfahrungen zu machen.

Bei Christiane Link vom Blog Behindertenparkplatz ging es um digitale Indentität und was Facebook mit französischer Philosophie verbindet. Da wird schnell klar, dass Gehirn einschalten, soweit vorhanden, immer noch von Vorteil ist. Das ist so in der Welt da draussen und das ist natürlich auch bei allem Handeln und Darstellen von Dingen und sich selbst im Internet. Dieser Umstand wird oft mit großem Erstaunen als Mahnung formuliert. Menschen, die freiweilig bei wer-kennt-wen.de Bilder posten, auf denen sie in ihrem eigenen Erbrochenen das Ende der Party und der Menschwürde verpasst haben, sind bei all diesen Diskussionen ohnehin nie anwesend. Also mahlen die Mühlen nur ihr eigenes Korn. Und, dass man die Kirche im Dorf lassen sollte, wenn es darum geht, was der Arbeitgeber alles so im Internet lesen könnte. Bei allem Spaß und diversen abstrusen Äußerungen, fällt mir nichts ein, was ich je selbst ins Internet hineingeschrieben habe, das nicht aushaltbar ist und wer mich so nicht will, der soll doch bitte zu dem Typ da drüben gehen und dem das Ohr abkauen. Was das jetzt alles mit der französischen Philosophie zu tun hat, habe ich vergessen.

Und dann habe ich auch schon nichts mehr zu erzählen. Da muss man dabei gewesen sein. Der Rest ist stille Post. Und ich war ja auch noch krank und wir hatten Pflichten. Wenn ich heute, zwei Tage später darüber nachdenke, was geblieben ist, dann ist das in erster Linie die Sonne, die so zauberhaft am Firmament funkelnde und es ist der staubige Parkplatz, der in hervorragender Entfernung zum Veranstaltungsort das Zuhause unseres dezenten Fahrzeuges war. Und wieder die Sonne. Es war plötzlich Frühling. Da waren alle gut gelaunt. Und so kaufte sich jeder ein Poken und pokte wild durch die Gegend. Eine nette Idee, die natürlich, da wären wir nicht in Deutschland, gleich auch wieder vermiesepetert wurde.
Doch ich möchte kein Klagelied singen. Mir ist die Freundlichkeit der Teilnehmer in Erinnerung geblieben, der gute Geist der Häuslers, die Luft der Kalkscheune, das sitzen auf der Treppe vor dem Friedrichspalastes, dass Nils Bokelberg, man muss es leider sagen, ein guter Entertainer ist, dass Sascha Lobo obwohl er erfolgreich ist (viele können es gar nicht glauben), ein angenehmer unaufdringlicher Zeitgenosse ist, dass die taz einen besseren Kaffee kocht, als die Kaffeeköche des Friedrichstadtpalastes, dass @mspro unwirklich weiche Hände hat, dass die Menschen unser Magazin ganz schön uncool fanden, dass @PickiHH besser englisch spricht als ich, dass ich bisher noch nie einen Twitter-Follower traf, der letztlich dann doch unagenehm war, dass @Katti winzig klein ist, aber sehr freundlich, dass ich mich auf Berlin freue wie ein @HappySchnitzel und vor allem, dass solche Veranstaltungen in erster Linie dazu dienen Menschen zu treffen, die man im Internet kennengelernt hat um sich davon zu überzeugen, dass der echte, analoge Kontakt noch lange weiterleben muss, weil sonst alles nichts ist.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/baby-es-gibt-reis http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/baby-es-gibt-reis Mon, 06 Apr 2009 01:13:13 +0200
Huckbook: re:tour Das andere Schnellrestaurant macht auch ganz okayenen Kaffee. Wir befinden uns auf der A14, @kcpr schläft, @katti senkt den Kopf, die Finnin hat ihr Werkzeug entzwei gebrochen und ich tu so als sei mir langweilig.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/retour http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/retour Sat, 04 Apr 2009 14:57:57 +0200
Huckbook: Ach ja... Kaffee gabs heute wieder von der taz. Sehr lecker. Dazu Diskussion mit @Kirscheplotzer, @Kehrseite, @Horax, @Katti und @Wollbindung über Blogs. Voll re:publica-Style. hh hh h

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-ja--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-ja--- Fri, 03 Apr 2009 12:23:23 +0200
Huckbook: Der Beweis Wir so total lustig, Kacper strebt. Find ich toll -beides.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-beweis http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-beweis Fri, 03 Apr 2009 12:19:19 +0200
Huckbook: Kill your Idols

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kill-your-idols http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kill-your-idols Fri, 03 Apr 2009 00:42:42 +0200
Huckbook: Tazpresso Popesso Nun ja. Ich saß mit, mir bisher nur aus Twitter bekannten Leuten da und wir tranken Plörre und Club Mate. Wir waren rechte Kotzpoken und so ging die Zeit auch herum und die Menschen strömten in die Veranstaltungen und aus den Veranstaltungen und wieder hinein. Uns wars egal. Draußen gabs derweil köstlichsten Tazpresso.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tazpresso-popesso http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tazpresso-popesso Thu, 02 Apr 2009 14:02:02 +0200
Huckbook: Naja Mit diesem dezenten Gerät machen wir uns auf den Straßen von Berlin einen Namen als Hinterwäldlerixe. (Vergleiche auch Asterix und die Normannen)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/naja http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/naja Thu, 02 Apr 2009 11:10:10 +0200
Huckbook: Kartoffelpürre: Noch kein W-Lan, aber die Musik ist schon aus. Mit bebendem Leib, erwarte ich die Ankunft des Herrn.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kartoffelpuerre http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kartoffelpuerre Wed, 01 Apr 2009 10:39:39 +0200
Huckbook: In Zion

Hier ist ein Üdüll sondersgleichen am abgehen. Man kann es kaum glauben. Die Vöglein twittern wie wild und wie kann man das überhaupt doof finden. Hier weht ein laues Lüftchen. Bei offenem Fenster kann uns nur Gott ins Fenster schauen. Das ist unsere Wohnung bis Samstag, ich würde hier sofort einziehen. Klasse. Wir haben mal vorsichtshalber Coffeinum N 0,2g eingenommen. Und well ich dauernd denke, ich twittere, bleibe ich im Satz hängen und weiss nicht mehr weiter. Ab morgen hat es wieder eine Sinn hier zu schreiben. Sie werden sehen. Mit bestem Gruß.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/in-zion http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/in-zion Tue, 31 Mar 2009 18:45:45 +0200
Huckbook: Günther Willers Noch 224 km nach Berlin. Zum Mittagessen aßen wir Sand. Ihr habt Sand gegessen? Jaaaaaaaa wir haben Sand gegessen! Und es gab Gripostad zum Nachtisch. Die Finnin ist die neue Günther Willers.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/guenther-willers http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/guenther-willers Tue, 31 Mar 2009 14:02:02 +0200
Huckbook: Blauesque Es zieht sich marginal. Ich könnte mich mal hinlegen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/blauesque http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/blauesque Tue, 31 Mar 2009 12:36:36 +0200
Huckbook: Vans and me Sonnig es ist. Wir essen Colafläschchen und haben noch jedes güldene M links, bzw. rechts liegen gelassen. Ich kann meine Vorfreude nicht verhehlen und... Royalisten, die Ihr zu Hause zurückgeblieben seid: Es sieht nicht nur nicht nach Arbeit aus, es ist auch keine.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/vans-and-me http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/vans-and-me Tue, 31 Mar 2009 11:54:54 +0200
Huckbook: Heisa heiser Wenn ich heute abend die Damen, mit meiner versoffenen und vom Durchzug in den Puffs dieser Welt gezeichneten Stimme, an den Abgrund der Lust zwinge, dann sind wir in Berlin. Jetzt aber trinke ich einen hervorragenden Kaffee von einer Bäckerei in Erbenheim, wo die Backerzeugnisse in Disharmonie mit der Laune Bäckereifachverkäuferinnen stehen, sitzen oder liegen. Wir befinden uns auf der A5 und eins weiß ich: Alles gerade liegt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/heisa-heiser http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/heisa-heiser Tue, 31 Mar 2009 10:24:24 +0200
Huckbook: Zionskirchplatzinger

Wir fahren morgen nach Berlin. Eigentlich gleich. Neulich, als ich schonmal fuhr wars anders, heute ist es nochmal anders. Ich bin vollgerotzt mit Rotz, langsam kann ich denken nur.

Morgen fangen wir ein Projekt an, über das @kcpr und ich schon lange sprechen, morgen beginnts. Wir schreiben über Twitterer. Lobverschüttung, Spott und Hohn, Liebeleien und Ehrfürchterlichkeiten. Was so drin ist. Nicht, dass die Twitkrit sich am Barte kratzt. Wir machen das irgendwie anders. Kleiner, süßer, anders. Es entsteht im Augenblick. Die Protagonisten wohnen schon lange in unseren Köpfen. Wir nehmen sie subjektiv und ohne Schiedsgericht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zionskirchplatzinger http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zionskirchplatzinger Tue, 31 Mar 2009 00:11:11 +0200
iPotega: Worüber man nicht bloggen kann, darüber muss man schweigen. Gerade fiel mir dieser Satz schwuppediwupp von der Decke, von der Wand, von der Tastatur oder von sonstwo ins Köpfchen, da musste ich ihn hier niederschreiben. Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass das eine Anspielung auf ein Liedchen einer Hamburger Schule Musikkapelle ist, die mich seit meiner Zeit als Langhaarjugendlicher durch mein Leben begleitet und auf deren Konzert ich war, nämlich mit meiner Herzensdame, als sie gerade meine Herzensdame wurde, weswegen die besagte Musikkapelle, deren Namen Tocotronic zu lauten vermag, in mir immer wieder ein gutes Gefühl hervorruft. Gerade frage ich mich ob diese eben besagte Musikkapelle wohl einen Blog führt. Ich werde jetzt das Schreiben unterbrechen und googlen. ... ... ...
Naja ein richtiges Blog ließ sich nicht so recht auftreiben. Die Frage ist natürlich auch, worüber die denn überhaupt bloggen sollen, wenn es doch den Anschein hat, dass alles, was dem Frontmann so durch den verzottelten Kopf schwirrt, gleich zu einem Songtext wird. Mit diesen Fragen entlasse ich Sie in die Woche, die ich ab morgen zusammen mit dem Herrn Haas und der Frau Haas in Berlin bei der re:publica verbringen werde, wo ich sicher viele neue Dinge erfahren werden, über die Welt und das Internet und die Wechselwirkung zwischen den beiden. Ich glaube ja die haben sich lieb. Mal sehen, ob sich das halten lässt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/worueber-man-nicht-bloggen-kann-darueber-muss-man-schweigen- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/worueber-man-nicht-bloggen-kann-darueber-muss-man-schweigen- Mon, 30 Mar 2009 17:28:28 +0200
Huckbook: Rotz Kaffee Na prima, dachte ich mir heute nacht, angesichts der grippalesquen Umstände, die in meiner Nase und in meinem Hals fröhliche Urständ feiern. Prima steht hier für das Wörtchen Wasfüreineverdammtekackeausgerechnetjetztmussdiesescheissemichheimsuchendiedummesau.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rotz-kaffee http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rotz-kaffee Mon, 30 Mar 2009 09:06:06 +0200
iPotega: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort Das ist so eine Sache mit der Printwerbung. Speziell mit den Plakaten an den Bushaltestellen deutscher Städtelein, die den Wartenden und den Vorbeifahrenden aus seiner speziellen Lebenssituation herausreißen und versuchen ihn in seine Welt zu ziehen, versuchen mit ihm zu sprechen und ihm etwas mitzuteilen. Das ist manchmal sympathisch, manchmal witzig, meistens aber wird es einafach nicht weiter beachtet. Aufmerksamkeitsstark schien mir gestern dagegen das aktuelle Plakat einer Modekette, das die Frühlingsmode in diesem mit Kinderblut befleckten Laden anpreist. Zwei Menschlein in kurzer Hose vor blaustem Himmel hüpfen fröhlich durch die Gegend, während ich mir halbdurchnässt ungeduldig wartend den Arsch abfriere. Zynischer kann man wohl kaum werden.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/zur-richtigen-zeit-am-richtigen-ort http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/zur-richtigen-zeit-am-richtigen-ort Fri, 27 Mar 2009 07:58:58 +0100
iPotega: Verbal nonverbale Kommunikation Über angenehme Gesprächspartner ist man immer froh. Ob fröhliche, inspirierende oder lustige hier und dort so genannte Follower und Gefollowte, verständnisvolle Freunde oder eine wohlwollende Familie, sie alle geben potentiell wundervolle Gesprächspartner her, denen man dies und jenes von Gott und der Welt und anderen mehr erdachten Welten erzählen kann. Wenn die aber alle gerade nicht zur Hand sind, und eigentlich auch wenn tausende von ihnen zur Hand sind, gibt es trotzdem eine Person mit der man sich immer über alles unterhalten kann, die einen am besten versteht und von der Grundhaltung meistens am wohlwollendsten ist – das eigene Ich. Gott, Kant, Buddha, sowie den Erfindern von Twitter sei dafür gehuldigt dem Menschen die Befähigung zur Selbstunterhaltung und Selbst-Unterhaltung erteilt zu haben. Welch wundervoller Einfall! Nur, und das sei euch gesagt liebe Ü60-Generation, die man an so manchem Tag im Linienbus anzutreffen vermag – in der Öffentlichkeit, da sollte man das in sich hinein machen, nicht aus sich heraus. Das ist nämlich das schöne an der Kommunikation mit sich selbst. Es geht auch ganz ohne das gesprochene Wort.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/verbal-nonverbale-kommunikation http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/verbal-nonverbale-kommunikation Wed, 25 Mar 2009 20:19:19 +0100
Huckbook: Schnee verrecke Früher, also so 1972, da hätte ich mich über Schnee am 25. März gefreut, aber heute rufe ich die Völker der Welt auf: Brecht ihm die Beine!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schnee-verrecke http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schnee-verrecke Wed, 25 Mar 2009 08:32:32 +0100
Huckbook: Ocheeso Bread is a good Bread Sol-Eier, Mixed Pickels und Salzstangen, dazu Stö, das gibts am Freitag im Zum Faust. Im Zum Faust findet ja unsere 10 Jahres Feier anlässlich der 10. Ausgabe des Stijlroyal.Magazines statt. Um 10 gefühlte Jahre bin ich gealtert, beim verfassen, gestalten und druckadministrieren dieses Heftes, einen Mittelklassewagen hätten wir uns dafür kaufen können, einen an der Klatsche haben wir. Aber uns gehts gut. Uns gehts natürlich nicht immer gut, weil wir lustige Brainfucker sind. Kreative und Programmierer mit ganz viel Gedöns im Gehirn, welches marginal vorhanden zu sein scheint. Aber wechseln wollen wir nicht, wir sind uns gerne und weil das so ist, wird es auch so bleiben. Ich kann gerne auch eine andere Geschichte erzählen. Die handelt davon, wie man in die Lufthansa Business Lounge reinkommt, ohne, dass sich die von der Lufthansa Business Lounge per Brief über Dein Outfit beschweren. Also davon kann ich eine Geschichtengeschichte erzählen, von einem der immer tadellos rumläuft und sogar casual noch mehr dressed ist, als ich im feinsten Zwirn. Aber ich schwiff ab. Neulich frug mich jemand, wie wir und ob wir überhaupt arbeiten. Das konnte ich bejahen. bejaen. be ja henn. also das zweite, ob. Wir arbeiten ja. Ganz normal. Was man halt so macht. Morgens den Rechner anmachen, Kaffee kochen, Firefox auf mit so ca. 30-40 Tabs. Dann die Programme zum arbeiten, dann Mails lesen, beantworten, noch mehr Mails lesen, einige davon beantworten. Meeting. Monolog halten. Mails lesen, alte Mails endlich beantworten, Leuten hinterher telefonieren, genervt sein. Mails lesen, beantworten, Twittern nicht vergessen, sich Layouts ankukken, Layouts ändern, neue entwerfen, in Konzepte kukken, dran schreiben, verwerfen, alles verwerfen, alles neu machen, Termin haben, Kunden empfangen, sich einig werden, neue Termine ausmachen, Angebote schreiben, Konzepte schreiben, twittern, twittern, twittern, mal in identi.ca reinkukken, weil die @AF_Blog mich geaddet hat, Mails kukken, nicht mehr lesen. Dann ganz lang über das Mittagessen diskutieren, dann doch wieder Pizza bestellen, sich gesundheitlich ganz weit vorne vorkommen, weil man Tortellini in Schinken-Sahne-Sauce bestellt hat, Meeting haben, Meeting beenden ohne eine Lösung gefunden zu haben, losfahren zum nächsten Termin, bei McDonalds zwei große Capuccino bestellen, sich den Mund verbrennen, Kaffee aufs frische gewaschene Hemd sprühen, ins Schlingern geraten, fluchen, Ausfahrt verpassen, trotzdem pünktlich beim Kunden ankommen, Anruf der Finnin schweren Herzens wegdrücken, weil Kundengespräch gerade ganze Konzentration braucht, vortrag halten, lachen, hh hh h sagen, sich einigen, zurück ins Büro fahren, Mails lesen, Mails beantworten, am Konzept weiterschreiben, ein Wort in Google eingeben wollen um zu kukken ob es richtig geschrieben ist, stattdessen was twittern, bei friendorfollow.com kukken, wer mich entfollowed hat, erfreut sein, dass es niemand ist, dem ich auch followe, sich blöd vorkommen, dass man so ist und nicht anders, über das Wetter meckern, wieder auf das Konzept starren, Einfall für neues Editorial Design mal im Layout-Programm ausprobieren, @bienenschlau beim rauchen zu kukken, @kcpr beim Mundharmonika spielen zu hören, zwei, drei gute Einfälle haben, Mitarbeiter verabschieden, weil Feierabend, noch ein bißchen da sitzen, klick, klick, klick, klick, Tasche packen, heim fahren, Treppe hoch, Macbook aufklappen, Mails lesen, Mails beantworten, am MacBook einschlafen… Ja natürlich arbeiten wir. Und hier ist der Beweis: http://12seconds.tv/channel/stijlroyal/116621

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ocheeso-bread-is-a-good-bread http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ocheeso-bread-is-a-good-bread Wed, 25 Mar 2009 08:08:08 +0100
iPotega: Verhalten, Verhältnis, Vertrauen Ein ganz Zentraler Faktor in jeglicher Art zwischenmenschlicher Beziehungen ist Vertrauen. Ob in Verhältnissen geschäftlicher Art, freundschaftlichen oder kumpelhaften Beziehungen und vor allem in der Liebe, schmerz ein Vertrauensbruch am allermeisten, mehr noch als alles andere. Man kommt sich wie ein naiver Trottel vor, wie ein Spielzeug, das benutzt, kaputtgespielt und in den Restmüllcontainer geworfen wurde. Gleichzeitig macht eine Beziehung nur dann glücklich bzw. funktioniert nur dann reibungslos, wenn man dem Partner (Freund, Ehegatten, Arbeitskollegen) nahezu blind vertrauen kann. Nur dann lassen sich Freude, Leid, Schiwerigkeiten unbekümmert miteinander Teilen, denn man weiß, dass beim anderen diese emotionalen Angelegenheiten gut aufgehoben sind.

Das Internet, das Web 2.0 und seine Communitys, schafft eine ganz neue Form der zwischenmenschlichen Beziehung. Viele Hilfsmittel, die meisten Hilfsmittel, die es im Alltag erleichtern oder überhaupt erst möglich machen eine Person einzuschätzen, sich eine möglichst umfassende und an die Realität annähernde Vorstellung von diesem Menschen zu schaffen, entfallen. Meistens erwischt man von Menschen nur Häppchen, gesteuerte Auszüge seines oder ihres Lebens, Shortshortshort-Movies des Seins. Der Zufall, das ungewollte und trotzdem geschehene Begegnen im wiesbadener Supermarkt, ungeschminkt und in Jogginghose, entfällt komplett, das Gegenüber kann fast alles steuern, das es über sich preisgibt und so das Bild, das andere Menschen von ihm gewinnen, noch effektiver manipulieren. Weil das ein alltägliches Phänomen ist (warum tragen Bankangestellte immer Anzüge?), kann man das auch niemandem übel nehmen. Die eigene Inszenierung gehört unweigerlich zur Feststellung des Selbst, der eigenen Identität. In seiner extremen Form im Internet hat das Bewusstsein über diese Macht, die einer Person anderen Menschen gegenüber zur Verfügung steht, jedoch einen viel größeren Einfluss auf die Bildung von Vertrauen, das widerum nötigster Grundbaustein für alle Arten freundschaftlicher Verhältnisse ist, als im "echten Leben" (furchtbarer Begriff, aber Sie wissen, was ich meine). Es ist nur ein sehr kleiner Grad zwischen absoluter Naivität und irrationalem Misstrauen, denn oft genug hält man Personen im "echten Leben" schon für etwas ganz anderes, als sie sind, obwohl in solchen Fällen doch viel mehr Mittel zum "Durchschauen" zur Verfügung stehen.

Wie löst man nun dieses Problem? Als jemand, der sich täglich mit der Inszenierung von Dingen und Personen beschäftigt, bin ich vielleicht nicht der richtige, diese Frage zu beantworten. Zu groß ist das in mir wohnende Ur-Misstrauen, weil das Bewusstsein einfach zu präsent ist, wie einfach Menschen manipuliert werden können, mit welchen einfachsten Pethoden ich selbst jeden Tag manipuliert werde. Eigentlich möchte ich diese Frage aber auch nicht beantworten, denn vielleicht ist es einfach so: Auch im "echten" Leben wäre eine absolute Inszenierung der eigenen Person, unter viel Aufwand, möglich. Trotzdem vertraut man. Meistens. Man verlässt sich auf sein Bauchgefühl. Vielleicht soltle man das "im Internet" einfach genauso machen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/verhalten-verhaeltnis-vertrauen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/verhalten-verhaeltnis-vertrauen Tue, 24 Mar 2009 09:17:17 +0100
iPotega: Des Glückes Schmied sein Ja, es ist Montagmorgen. Die meisten von Ihnen sind sicher auch der Montagsjammerei müde, nichtmal bei Twitter, dem Montagsjammermedium Nummer 1 fand ich heute die typischen Beschwerden über Tag, Zeit und Raum. Die Menschen begreifen mit der Zeit, wenn sie etwas nicht ändern können. Denn manches lässt sich tatsächlich ändern. Vielleicht ist es aber auch so, dass sich dort vor allem Menschen tummeln, die in freien/freieren Berufen arbeiten oder noch besser in s.g. "kreativen" Berufen, die es sowieso nicht stört morgens ins Büro aufzubrechen, das meistens das eigene Wohnzimmer ist. Oder sie stört es nicht in ein Büro mit Fernseher, Radio, Musikanlage, Spielkonsole und schöner Einrichtung inkl. gemütlicher Couch aufzubrechen, denn es ist ja fast wie zuhause, bis auf die Menschen mit denen man lachen und sich (verbal) prügeln kann. Das ist ein privileg der Kreativen, könnte man meinen, denn das tagtäglich geschürte Klischee eines Handwerkers etwa oder eines Versicherungskaufmanns zeigt seinen Arbeitsplatz entweder dreckig oder bis zur Emotionslosigkeit steril, so oder so aber auf seine eigene Art hässlich. Wenn man nun ständig mit diesem Klischee konfrontiert wird, dann glaubt man irgendwann fast zwangsweise, dass es so ist, wie es dargestellt wird, und schlimmer noch: man glaubt es müsse genau so sein. Dabei gibt es so schöne Alternativen. Der Huck erzählte mir einst von einem KFZ-Mechaniker, der seine Garage in schickem Weiß hielt oder hält und all sein Werkzeug fein säuberlich, geordnet an die Wand hängt, wie in einer Galerie, als Alternative zu dem Versifftsein der üblichen ölverschmierten Garage der Menschen mit misanthropischstem Gesichtsausdruck. Und dabei macht der Mann gar nicht nur etepetete Arbeit, ohne Öl und Dreck, auch er schmeißt sich unter die Karossen und lässt sein Hemdlein beflecken von den undichten Stellen und den verrosteten Schläuchen. Er räumt danach nur eben auch auf. Man denke nur an die Vorteile, die eine solche Praxis hat. Auf den Besucher, den potentiellen Kunden, hat eine so eingerichtete Garage etwas von Qualität und Liebe bei der Arbeit und Vertrauensbildung. Eventuell bekommt er auch sofort einen grünen Tee hinegstellt bei seinem Besuch, da fühlt man sich doch sofort viel wohler. Die Menschen, die dort arbeiten, hingegen genießen tagein, tagaus ein ästhetisches Umfeld, auf das man sich morgens freuen kann. Und wenn das nicht produktivitätssteigernd wirkt, was dann?

Das ist übrigens keineswegs lediglich als Aufruf an die Arbeitgeberseite zu verstehen. Schließlich hat in den meisten Betrieben jeder sein eigenes Eckchen, das er gestalten kann und als Mensch hat man auch die Wunderbare Gabe der Stimme und der Sprache mit deren Hilfe man wunderbar miteinander und auch mit dem Chef kommunizieren und Wünsche äußern kann. Schließlich kann man auch selbst dafür sorgen, dass man sich morgens nicht zur Arbeit quälen muss, sondern seinen Tag möglichst weitreichend an sich reißen, Verantwortung für Dinge übernehmen und sich selbst glücklich machen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/des-glueckes-schmied-sein http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/des-glueckes-schmied-sein Mon, 23 Mar 2009 09:09:09 +0100
Huckbook: Peinfratze Warum muss ich eigentlich immer so ein Schmonzens schreiben, wie das da vorher? Vielleicht sollte ich mir mal ein Thema suchen, über das ich blogge und das heißt nicht "Ich". Vielleicht sollte ich aber auch morgens einfach keine George Michael-Songs hören. Der Kaffee den ich trinke, der ist übrigens scheußlich. Vee's Italienische Röstung Feinster Grand-Cru Kaffee. Die Schenkerin hats aber gut gemeint.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/peinfratze http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/peinfratze Mon, 23 Mar 2009 08:45:45 +0100
Huckbook: Tatort Also ich weiss ja nicht… die total crazy, moderne Web Zweikommanull-Gemeinde sitzt jeden Sonntagabend vor dem Fernseher und schaut Tatort. Meistens meckert die Gemeinde über das Geschehen und jeden Sonntag das gleiche. Murmeltiertatorttag.

Aber mal was ganz anderes. Was ist eigentlich Spießertum? Dass man hässliche Anzüge trägt und auf Hofknickse steht oder das Wiederholen unsinniger Riten? Das setzt sich durch. Selbstverschuldete Jammerarien bis in die Niederungen der Bohéme. Wie soll man da einen angeschlagenen Autohersteller sanieren? Wie siehts aus mit dem Verständnis für Solidarität? Warum hat kann die SPD nicht ihre besten Leute an die Spitze stellen (Falls sie überhaupt welche hat)? Warum läuft so ein Schrott im Fernsehen? Wieso liegt hier Stroh rum? Wir sind eine arme Sau, weil wir Möglichkeiten haben, noch und nöcher, und sie nicht nutzen. Ich nenns jetzt mal "die Gesellschaft". Die Gesellschaft ist wie das Kind einer Adelsfamilie, die eine Menge Geld auf der Kante hat. Die Mutter ist schwindsüchtig und der Vater hat sich die Syphilis im Puff geholt, das Koks hat ihn schwachsinnig gemacht. Und dann der Krieg, ach Du liebes Lieschen, das war hart. Aber man ist lebendig und wohlhabend daraus hervorgegangen. Das Kind müsste also nur noch zugreifen. Den Hof bestellen, die Pferde tränken, die Buchsbäume schneiden, den Gärtner bezahlen, aber es sitzt heulend auf der Bettkante und beweint sein Unglück, die Vergangenheit und die Angst vor der Zukunft. So bleibt es dann da sitzen, bis sich der Vormund alles unter den Nagel gerissen hat. Der blöde Depp, der an allem Schuld ist. Schließlich schaut es aus seiner Kemenate auf das entblühte Land, wo ganz hinten noch ein paar Schornsteine rauchen und weiter vorne die Aasgeier die Gleisanlagen abbauen. Und dann kommt dem Kind, das ja in Wirklichkeit die jammernde Gesellschaft ist, noch nicht mal in den Sinn, dass es ja nur aufstehen muss und handeln. Aber, ach. Kopfweh. Es ist der Krach der Demontage, der wie die Frühlingsvöglein durch Fenster kreischt, es ist die Sonne die herrlich funkelnd vom Himmel als auschließliches Blendwerk verstanden werden will. Es ist der laue Frühlingswind, der ach so gegenwindig noch jede Freude und die Frisur fortbläst. All das Gejammer.


Das müsst Ihr lassen, das kann ich nur jeden Tag predigen in meiner Zelle Firma. In meiner Zelle Freundeskreis und hier im… ach es ist ja gar kein Blöggchen, es ist nur Reingeschreibe.
Das wäre jetzt mein Wunsch an diesem vom Frühlingsanfang geküssten Montag im Jahre 2009.
Steht auf wenn Ihr Gehirne habt. ♬ ♪

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tatort http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tatort Mon, 23 Mar 2009 05:45:45 +0100
Huckbook: Welttag der Poesie Viele kennen Poesie ja nur aus dem Poesiealbum und das ist lang her und war damals so mittelpeinlich bis hh hh h (http://12seconds.tv/channel/stijlroyal/7371). Der Welttag der Poesie war gestern, weshalb ich heute drüber schreibe, gestern aber schon angefangen habe, jedoch nicht möchte, dass ich hinter dem gut geschriebenen Wiesbadendissliebhabtext des großen @kcpr stehe und deshalb das Datum dieses Blogeintrages auf den 22.03. vordatiert habe, was ja so auch nicht verkehrt ist, da ich außer dem Satz "Viele kennen Poesie ja nur aus dem Poesiealbum und das ist lang her und war damals so mittelpeinlich bis hh hh h (http://12seconds.tv/channel/stijlroyal/7371)." nichts am 21.03 geschrieben habe und also dieser Eintrag mit Fug und Recht auf den 22. März datiert werden kann. Amen.

Am Weltentag der Poesie hätte ich natürlich reagieren müssen. Was mach ich denn nur? Vielleicht so:

O holder Lüftlein prang Geprung
Was geht mir mondengleich die Feder,
wie hüldengleich in voller Form
um schließlich um die eig´ne Achse
dem Kreisel gleich nach Haus zu gehn.

Hier vermisst man den Reim, aber der muss ja auch nicht. Hier vermisst man wahrscheinlich noch was ganz anderes, aber das kann ich ja nicht wissen, ich bin ja weder Reimer noch Dichter. Mir reichen ja 140 Zeichen, wo ich doch früher noch dachte, 160 wären schon zu wenig. Aber: als ich dann twitterte, da ist folgendes passiert: mein Gehirn schrumpfte auf die Größe einer Praline. Manchmal denke ich, ich kann gar nicht mehr in diesen Strukturen denken, die länger angelegt sind. Ist dies das Ende der Konzentration? Schreib ich nur noch Poesie und aus dem Herzerl heraus in diese Welt? Wird dann alles gut und reicht das dann für die Welt? Es ist nur ein Gefühl. Als ich bei der letztjährigen Bachmannpreis-Verleihung in der Kategorie Zuschauerpreis meiner Erfreuung über den Beitrag des Tilman Rammstedt Ausdruck geben und für ihn abstimmen wollte, da musste ich doch tatächlich (auf einer entsprechenden Seite auf 3Sat.de) nicht nur ein Häkchen bei Herrn Rammstedt setzen, ich musste, und hier setzt bei mir der Verstand aus, meine Wahl auch noch begründen. Ich wusste nicht, was ich schreiben sollte. Also, ich habe es gefühlt, gewusst irgendwie auch, aber ich dachte, wenn du jetzt was blödes schreibst, so in diesem Ironieduktus, in dieser dir eigenen Albernheit, dann lassen die das vielleicht nicht gelten. Aber so ein gestelzter Scheiß kam nicht in Frage, also schrieb ich irgendwas in 140 Zeichen oder so, knapp halt, und schickte irgendein Gestammel ab. Keine Ahnung was daraus wurde, aber Rammstedt hat den Zuschauerpreis gewonnen.

Es stellt sich nicht mehr die Frage nach dem Sinn von allem. Es ist gewissermaßen egal. Wir sind mittendrin, im irgendwas. Das ist schon der Sinn und mehr gibts nicht zu holen. Einfach wimmeln. Wenn es keine Poesie mehr gibt, dann gibt es vielleicht Urwald oder Straßenschluchten in der Pantone®-Farbe 411. Dann hat einfach niemand mehr schreiben wollen. Da braucht man sich dann aber auch nicht zu beklagen. Soweit ist es jedoch noch lange nicht. Die Menschen poetisieren sich um Kopf und Kragen. Geek-Authisten, Selbstgesprächler, Rotzbengel, Werbetexter, Blogger, Microblogger, Poeten dieser Welt. Kauft Euch ein Eis, lasst es ein bißchen weich werden, dann schmeckt es besser und schreibt einfach weiter. Es ist schon alles richtig, so wie es ist.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/welttag-der-poesie http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/welttag-der-poesie Sun, 22 Mar 2009 14:14:14 +0100
iPotega: Mein Blog, Wiesbaden. Symptomatisch für diese Stadt – und für jemanden, der eigentlich ein Blog über Wiesbaden führen wollte, bevor er in die unendlichen Weiten der Pseudointellektuelität grdriftet ist, ist das ein gefundenes Fressen – ist die Tatsache, dass man in der Innenstadt, dort, wo sich den ganzen langen Tag die hiesige Bevölkerung tummelt, kein mobiles Internet hat. Einfach kein Empfang. Wie gut, dass doch zu den Wiesbadenern passt, den unvortschrittlichen, konservativen Wiesbadenern, die sich von der Außenwelt, oder gar von diesem virtuellen "Internet", überhaupt nichts sagen lassen wollen. Die gerne in ihrer Scheinwelt aus 70er-Jahre-Stiefeletten und Café Blum und Pudelfrisören leben, an Progression gar nicht denkend. Ich würde fast um Milliarden wetten, dass vor allem im Rathaus der Empfang am schlechtesten ist, ich möchte fast wetten, dass die im Rathaus überhaupt kein Internet haben und wenn, dann nur mit langen Kabelsalaten, gekrönt mit OutlookExpress-Dressing oder dem Telekom-E-Mailclient, der es nicht einmal schafft ein eingebettetes Bild als Anhang zu begreifen. Wiesbaden ist ein wenig wie der Telekom-E-Mailclient. Nur in schön.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/mein-blog-wiesbaden- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/mein-blog-wiesbaden- Sun, 22 Mar 2009 08:15:15 +0100
iPotega: Fressen für Freud Der Prozess der Verarbeitung einer Katastrophe ist schwierig. Dafür ist es immer entweder zu früh, die Ereignisse sind noch zu frisch, die Herangehensweise viel zu emotional oder zu spät, das Interesse der Öffentlichkeit nicht mehr ausreichend, um diesem Prozess noch die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. So auch im Falle des Amoklaufs von Winnenden. Bisher fand man fast nur Ansätze, die in emotionaler Nähe zu dem Geschehenen standen oder Antworten darauf. Schön ist es da, wenn jetzt, wo man Winnenden-Artilel bei Spiegel Online nur noch in den Tiefen der Archive findet, die BILD sich andere Lieblinge gesucht hat, ein Autor anfängt sich mit der Tat auf abstrakte Weise auseinanderzusetzen. Ich meine damit Georg Seesslen, dessen Artikel "Ödipus mit Waffe" jedem ans Herz gelegt sei. Natürlich ist das nicht der wissenschaftliche letzte Schluss aller Weisheiten, den wird es wohl nie geben. Trotzdem gibt dieser Artikel dem gesellschaftlichen Diskurs zum richtigen Zeitpunkt, dem Zeitpunkt kurz vor der entgültigen Verdrängung, einen schönen Anstoß.

(Sophocles-Foto von sonofgroucho)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/fressen-fuer-freud http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/fressen-fuer-freud Fri, 20 Mar 2009 13:37:37 +0100
iPotega: Das Modelbusiness Wenn unter der Pseudointellektuellenfront des welteweiten Internetes, oder zumindest des deutschsprachigen, etwas als superuncool gilt, dann die Tatsache, dass jemand unter ihnen mittwochabends statt 3Sat einzuschalten, oder sich wenigstens ein Fußballspiel anzusehen, sich GNTM (oder GNT, das wäre eigentlich die logischere Abkürzung, trotzdem schreiben alle GNTM und der Versätndnis halber werde ich das jetzt auch tun, fortan und für immer) zu Gemüte führt. Zur Verblödung beitragender gequirlter Firlefanz sei das, beladen mit der Naivität immer weniger, dafür umso blöder werdender, Magermeedchen. Und genau das gefällt mir so daran. Nach getaner Arbeit oder während getan werdener Arbeit den Sender mit der roten Sieben einschalten und feststellen, an was für banalen Problemen manche Menschen zu zerbrechen drohen ("Ich kann doch keinen Mann für ein Foto küssen, der älter ist als ich!") und froh sein, dass man selbst nie so geworden ist und hoffentlich niemals so werden sind. Was könnte die Selbstzufriedenheit mehr steigern als der Anblick von Menschen mit gebrochenen Charakteren.

Natürlich sind diese Mädchen nicht so, manche studieren sicher fleißig ganz schlaue Dinge und können vor laufender Kamera Zitate unzähliger Menschen nennen, deren Namen ich nicht einmal schreiben könnte, ohne Wikipedia oder Google zu bemühen. Vielleicht sagen sie solche Dinge vor der Kamera auch. Ständig. Das wird natürlich nicht gesendet, denn das wäre doch schließlich lange nicht so unterhaltend. Deswegen ist hier, wenn ich von den "blöden Meedchen" schreibe, stets die von der Produktion erschaffene Figur, nie de reale Person, gemeint. Denn diese Meedchen können sich bemühen, so sehr sie wollen, auf ihre Inszenierung nach Außen hin haben sie kaum Einfluss. Anders als wir Twitterer, wie der Kollege richtig anmerkt.

(Kamera-Foto von e-coli)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/das-modelbusiness http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/das-modelbusiness Fri, 20 Mar 2009 10:07:07 +0100
Huckbook: Das bin ich mal wieder Ich häng in Twitter rum. So wie damals die Bekloppten im IRC, Compuserve-Chat oder Second Life. Spastisch aus der Wäsche kukken im Web 2.0 und dann kukk ich noch Germanys Next Topmodel und ein Kaninchen tanzt mir auf der Nase rum. Das hört sich nicht unbedingt nach Boheme an. Aber nach was dann? Der Groszkotz hat heute gesagt, er träfe draußen auf der Gasse immer wieder diese normalen Menschen und die sagen dann so normale Sachen, aber, so sagt er, das höre sich so immer so falsch an, da habe man auch keine Orientierung. Das kann ich nachvollziehen. So viel kann ich noch nachvollziehen, normal bin ich wohl nicht und da soll keineswegs kokett sein. Ich weiss es nicht anders. Ich bin irgendwie von Komischheit durchdrungen. Es fällt mir sogar selbst auf. Den ganzen Tag komisch zu sein, fällt irgendwann auf. Zwischen diesen Anwandlungen arbeite ich ca. 12 Stunden am Tag für Royalkomm und Stijlroyal. Ich unterhalte die Finnin mit Aufmerksamkeiten und Schmonz. Manchmal fahre ich Auto. Wenn ich alleine in der Karre sitzen, empfinde ich Glücklichkeit. Dann singe ich Songs, deren Texte ich nicht im geringsten kenne. Laut. Dann fahre ich rüber nach Mainz, abends geht dort ganz exklusiv die Sonne unter, in dieser komischen Stadt. Sonst sitze ich hier zuhause oder im Büro und denke nach. Wie kann man es machen, dass es noch lange so knackt wie jetzt? Ich schaue mir Wohnungen in Berlin an, für unser Berlin-Projekt. Ich frage mich ob Friedenau wirklich irgendwas bedeutet oder ob es der Osten sein muss oder doch wieder Kreuzberg, meine alte Liebe. Draussen auf dem Balkon sitzen, MBP auf dem Tischchen und tippen. Draussen läuft die berlinerisch gekleidete Generation Umhängetasche vorbei und wähnt sich lässig in der Gestaltung des fremdbestimmten Lebens. Von hier oben sieht das putzig aus. Der letzte Schrei wohnt in einer WG mit Klo auf dem Gang, in echt sieht das scheiße aus, die ganze Zeit und nachts arbeiten, aber sich das Leben nicht leisten können. Ich hoffe die Generation Umhängetasche ist noch jung. Wenn Du 30 bist, verliert das an Würde so zu leben und da gehts nicht ums Geld allein. Können Sie mir folgen? Eben noch bei Twitter und nun schon wieder Kulturpessimismus pure. Ach ich kann nicht anders. Wenn ich hier reinschreibe, also mehr also 5, 6 Zeilen, dann springt das. Es ist nur ein Gedanke. Der erste Gedanke war Twitter, das hat seine Gründe zur Zeit. Zum Beispiel hat @mspro hier ein Gedanke aufgeschrieben. Kulturpessimismus warf man ihm vor, er verwehrte sich dagegen. Aber was soll das Gerede vom Ende von Twitter? Das Ende von was wäre das? Ich bin ja nun kein Early Adopter, habe am 18. März 2008 das Twittern aufgenommen und verirrte mich in Follower und 140 Zeichen. Ich habe da gesessen und auf englisch getwittert und kam mir blöd vor. Dann schrieb ich tatsächlich, was ich gerade mache. Irgendwann hatte ich Twitterkumpels. Twitter ist ein offensives Panoptikum und Bühne, dieses Prinzip bleibt. In irgendeiner Form, aber es bleibt.

Big Brother war so ein Format, da hat ein TV-Sender für sich interessante Charaktere mittels Schnitt und tendenziöser Berichterstattung so in Szene gesetzt, wie es für Quote sinnvoll war. Bei Twitter geht das nicht. Jeder regiert sich selbst und doch wieder nicht. Wie sich Eitelkeiten und Unterficktheit, fahle Arroganz und Clownsfrühstück die Klinke in die Hand geben, ist zur Zeit die unterhaltsamste Form von Kommunikation, abseits der direkten, mit echten Menschen, zur gleichen Zeit, im gleichen analogen Raum. Und um ehrlich zu sein, das hatte die letzte Zeit auch seine Längen. Das Leben findet kommod im Internet statt. Man muss nicht reisen. Man kann sich reindenken und doch habe ich noch das Gefühl dafür, dass das zu wenig wäre und irgendwie auch krank. Man will kein Mitleid ernsten auf dem mühsam bestellten Acker der Sozialkontakte. Man muss irgendwie ein Gefühl für Realität, Würde und Selbstironie erhalten, sonst geht es nicht. Auf Twitter Leute kennenlernen ist so eine Sache, die ist gut. Die ist nicht so kontakbörsenesque, nicht so heischerisch, so zwingend. Sie ergibt sich. Wenn es Menschen gelingt, gut gemacht Welten zu erschaffen, die sie entweder inszenieren oder leben, dann will ich da mehr wissen. Dann ist es auch ein bißchen Verantwortung, nichts dramatisches, aber dennoch eine Ansage. Man freundelt, meinetwegen kumpelt man auch, daher ist das be- und entkumpeln manchmal auch ein Wehmutstropfen in den Tümpel heimeliger, aber vermeindlicher Gemeinsamkeit. Die hysterischen Schreie derer, die dann empört skandieren Twitter sei doch nur Spaß, haben mögicherweise auch sonst im Leben keine besondere Haftung an irgendwas und irgendwem. Ein bißchen Haftung ist jedoch nicht verkehrt. Wenn man was will voneinander, wenn man partizipieren kann voneinander. Dann freue ich mich auf ein Treffen in diesem echten Leben. Zum Beispiel mal auf Twitterlesungen mit den Leuten da einen oder 20 Whisky/Cola zu trinken. Freundschaften knüpfen ist oft nur ein kleiner Schritt. Ich kenne mich nur ein bißchen aus mit Freundschaften im Jahre 2009. Freundschaften waren früher ein Zeitding. Lange Zeit gemeinsam gehen war Freundschaft, manchmal auch Liebe. Heute könnte das anders sein. Das Eis ist aber auch dünner geworden. Man muss es können und abkönnen. Wenn mir Menschen in echt was vortanzen mit Ihren Täschchen und skurrilen Erscheinungen, mit ihren ordniären Geländefahrzeugen wo gar kein Gelände ist und ihrer hässlichen Haut, den Blick nicht standhalten könnend, halt Leben, dann ist das nicht immer besser, als wenn es gilt im Internet die pure Gedankenwelt aufzubauen und dann zu entscheiden. Selten will ich Hüllen haben. Es sollen Kerle sein und Weiber, die ihre Schnute öffnen können und wo kein brisanter Müll herauspurzelt, sondern Inhalt, Witzigkeit, Wortwitz und konservierte Kindlichkeit, Bildung auch, was verstehen von der Kunst und vom Sein. Das kann ich checken, in den vielen Momenten aus 140 Zeichen und ich kann mir die Brut zusammensuchen und ich muss ihr nicht laufend zuhören, weil sie ja auch ihre Schwächen und ihre lauen Momente hat. Das kann ich machen, weil wir d´Accord sind, weil wir wissen, dass wir nicht ständig aufmerksam und gebannt vor der Zeitleiste sitzen und weil es kein Chat und kein Telefonat ist, weil Fragen nicht direkt gestellt, sondern an die Allgemeinheit gerichtet werden. Manchmal hört einfach niemand zu. Manchmal ist auch einfach nicht interessant, was man da selbst schreibt. So ist es auch Kommunikation, wenn man nicht immer einen Backchannel einfordert. Und es ist eine Welt, die zwar nicht die Probleme löst, aber man kann sie wunderbar formuliert der ganzen Welt zur Verfügung stellen und sich so ein Googleleben lang zum Affen machen

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-bin-ich-mal-wieder http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-bin-ich-mal-wieder Fri, 20 Mar 2009 05:45:45 +0100
iPotega: Leckereien zu Mittag Als Entschuldigungen für die vorangegengene Beschreibung meines Nasensekrets hier ein Originalfoto eines "Chef-kochts".

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/leckereien-zu-mittag http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/leckereien-zu-mittag Thu, 19 Mar 2009 13:41:41 +0100
iPotega: Ekelhaftigkeiten zu Mittag. Heute kann an dieser Stelle einfach nichts von Intellekt befülltes stehen. Meine Lunge ist schleimbefüllt und Presst dieses klebrige Zeug aus sich heraus, ich glaube der Pollenflug setzt ein, und ich wähle mühsam Farben aus, die diverses Gebäck schick in Szene zu setzen wissen. In solch einer Lage bleibt einfach nicht mehr viel Energie für die grauen Zellchen, die sich normalerweise um die Befüllung dieser Zeilen hier kümmern würden. Man möge mir verzeihen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ekelhaftigkeiten-zu-mittag- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ekelhaftigkeiten-zu-mittag- Thu, 19 Mar 2009 12:37:37 +0100
Huckbook: Der schöne Mann Braune Brühe vom Vortrag. Soll ich das trinken? Doch schauen Sie sich den jungen Mann an, er kann da nur lachen, so fröhlich und unbeschwert, wie es nur die junge Jill McBain konnte.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-schoene-mann http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-schoene-mann Thu, 19 Mar 2009 09:55:55 +0100
Huckbook: Nicht die Bohne Frau Puppe wollte einen Kaffee, hier zunächst die Bohne. Ich würde meine Mitmenschen, also die, die mit mir Mensch sein dürfen, die würde ich kaputt ritualisieren mit meinen Anwandlungen. Die Finnin jedoch mit ihrer Foltermethode, Dinge nie zweimal am gleichen Ort zu verstauen...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nicht-die-bohne http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nicht-die-bohne Wed, 18 Mar 2009 08:23:23 +0100
iPotega: Emile oder über die Erziehung. Man muss nicht unbedingt Pädagogik studiert haben oder in der Richtung besonders belesen sein, um zu wissen, dass der größte Fehler, der einem Menschen bei der Erziehung unterlaufen kann, ist, dass Worte und Taten nicht übereinstimmen. Wein predigen und Wasser trinken. Dabei ist es egal wen man erziehen möchte, ob Kinder, Freunde, Angestellte.
Besonders gravierend ist, wenn Menschen, die die wohl meisten Zöglinge in diesem Lande haben, diesen Fehler begehen – die Mitglieder unseres Parlaments.

Die verlangen nämlich auf der einen Seite von der Wirtschaft bei der Produktion ihrer Waren auf Schadstoffreduktion (und -ausstoßreduktion) zu achten. Gerne auch per Gesetz. Was an sich nicht falsch ist, stromsparendere Elektrogeräte z.B. sind für jeden von uns ein Vorteil. Selbst aber auf einen umweltfreundlicheren Dienstwagen umzusteigen kommt für die meisten MdB wohl nicht in Frage. Dabei würde das doch so gut tun. Nicht nur der Umwelt, nicht nur uns, aber vor allem "den Politikern". Ein Mal in der Geschichte wären die Deutschen Politiker in irgend etwas Vorreiter. Bei dem aktuellen Imageproblem doch eigentlich ein willkommener PR-Blumenstrauß. Dabei bin ich gar kein Fan von stammtischesken Gehaltskürzungsforderungen oder gar Fan der Verhöhnung dieses Berufs. Denn es ist kein leichter. Manchmal sehe ich morgens auf dem Weg ins Büro eine bekannte Politikerin, die auch ein Plätzchen im Bundestag einnimmt. Sie sieht nie so aus, als hätte sie einen einfachen Job. Aber ein Automatikgetriebe macht es doch wirklich nicht soo viel angenehmer, oder?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/emile-oder-ueber-die-erziehung- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/emile-oder-ueber-die-erziehung- Wed, 18 Mar 2009 07:46:46 +0100
iPotega: Spielen ist arbeiter als Nichtspielen. Es ist egal, ob sich ein Unternehmen Werbeagentur, Designbüro, Webunternehmen oder wie auch immer nennt, die Betitelung der eigenen Tätigkeit beschreibt eigentlich nur eine Randerscheinung des Alltags. In Wirklichkeit ist man vor allem mit Telefonaten, Organisation, Kleinigkeiten beschäftigt. Und wohl auch Meetings. Stundenlang sitzen dabei alle beisammen, am runden oder eckigen oder gar keinem Tischlein, mit ganz ernster Miene, während Diskussionen in Tal und Hügel geleitet werden, die Mehrheit der Beteiligten die meiste Zeit aber in der Nase bohrend sich gedanklich in ganz anderen Hügeln und Tälern wiegt und so das ganze nie ein Ende zu nehmen scheint. Das mag der Grund sein warum das Wort "Meeting" immer nur im Zusammenhang mit einem elendigen Stöhnen einhergeht. Dabei lassen sich für dieses Problem sehr schöne Lösungen finden. Staurt Brown, ein "Spielforscher", erwähnt es in einem Vortrag (via Spreeblick) zwar nur im Nebensatz, ich halte das für den Alltag aber für einen sehr wichtigen Punkt. Wenn man eines der größten Nervelemente im Alltag ausschaltet, wie viel schöner wird dieser dann?

Eine gute Lösung ist in meinen Augen das, was die meisten währenddessen sowieso praktizieren: Ablenkung. Es ist nämlich anders, als man denkt. Gesteuerte(!) Ablenkung entspannt, mindert so Nervosität und kanalisiert die entstehende Ungeduld, trägt dann so zum Aufbau von konstruktiver Konzentration bei. Letztendlich ist man also mehr bei der Sache, als wenn man durchgehend so tut, als ob man bei der Sache wäre. Deswegen, so lustig das auch klingt und/oder aussieht, ist das Vorhandensein einer Spielkonsole in dem Raum, in dem wir meistens meeten, eine gute Sache. Nur die Benutzung noch zu selten. Schließlich zählt, dass produktiv gearbeitet wird, und nicht, dass es aussieht als ob produktiv gearbeitete würde. Mehr Sein als Schein.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/spielen-ist-arbeiter-als-nichtspielen- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/spielen-ist-arbeiter-als-nichtspielen- Tue, 17 Mar 2009 10:29:29 +0100
Huckbook: Stattdessen Mit diesem Abild eines angebratenen Menschengehirns möchte ich auf den Missstand des Milchmangels in unserem Haushalt hinweisen und zugleich deutlich machen, dass mich morgens alldieweil eine gewisse Morgenübelkeit umwebt. Doch nun steht ein Kacper vor der Tür. Wollemern roilosse?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/stattdessen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/stattdessen Tue, 17 Mar 2009 08:37:37 +0100
iPotega: Wie man sich Kant ein weiteres Mal an den Haaren herbeizieht. Damals, in den Zeiten als ich mich noch zu unterschiedlichsten Dingen informiert habe, auf der Suche nach der Antwort auf die berühmte "Wer-bin-ich"-Frage, stolperte ich unweigerlich über die Glücksforschung. Da schrieb ein Psychologe, dessen Namen ich hier, fiele er mir wieder in den Sinn, auch nennen würde, dass der effektivste Weg zum Glück ist sich Ziele zu setzen – mittelfristige Ziele, nicht zu große und nicht zu kleine, damit man das Gefühl hat, etwas erreicht zu haben, alle paar Tage, Wochen, Monate, Jahre. Je nachdem, wie oft man das braucht. Aus bisheriger, eher kurzer, Erfahrung, kann ich dieser These nur beipflichten, denn es ist nicht nur eine Herangehensweise an das Leben, die das Selbstbewusstsein stärkt und diese Stärkung auch steuern lässt, sondern auch eine Herangehensweise, die viel Auseinandersetzung mit sich selbst abverlangt. Ohne sich mit dem eigenen Ich auseinanderzusetzen wird man sich Fragen wie "Was möchte ich morgen erreichen, was möchte ich in 2 Jahren erreicht haben?" nicht beantworten können.

Ein anderer Vorteil ist, dass man sich ein "gestreutes" Lebenswerk schafft. Man arbeitet nicht auf das eine, große Ziel hin, man ist flexibel in seinem Lebensverlauf und wird nicht so schnell aus der Bahn geworfen, wenn ein Ziel nicht erreicht wird. Wie frustriert muss da jemand wie Kant gewesen sein? Tag und Nacht hat er geschuftet, wie ein Sklave seiner selbst. Und dann, eines Tages, kam ein Twitterer, und richtete mit nur einem Satz, unter 140 Zeichen, sein gesamtes Lebenswerk zu Grunde:

"der kategorische imperativ funktioniert bei mir als masochist nicht richtig."

Knapp und auf den Punkt gebracht. Allein stilistisch hätte sich Kant davon eine Scheibe abschneiden können. Das wird jeder bestätigen, der sich einen beliebigen Satz aus einem seiner Bücher herauspickt. Und inhaltlich – tja, da wird sich Kant jetzt mit Sicherheit im Grab umgedreht haben. Das ist aber nicht weiter tragisch, wenn man sich die Welt mal genauer anschaut, ist die Rotation vermutlich so oder so zum Dauerzustand seiner Leiche geworden.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/wie-man-sich-kant-ein-weiteres-mal-an-den-haaren-herbeizieht- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/wie-man-sich-kant-ein-weiteres-mal-an-den-haaren-herbeizieht- Mon, 16 Mar 2009 09:02:02 +0100
Huckbook: Sicher Digger Seid Ihr down? In dem Lied, das mich heute morgen zum schunkeln bringt, gehts glaube ich um @kcpr. So genau kann man das bei dem Genuschel aber nicht ausmachen. Heute spielen wir Frühling. Schon mit der Finnin so vereinbart. Egal was kommt. Früüühlingsbruch jetzt!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sicher-digger http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sicher-digger Mon, 16 Mar 2009 08:36:36 +0100
Huckbook: Und das kam so... Eines Tages, ich schrieb seit Jahren ein albernes Tagebuch auf totes Gebäum und später zu Beginn des Computerzeitalters in meinen Computer hinein, dachte ich im Jahre 2002 plötzlich, dass ich das, was ich so denkepopenke ja auch aller Welt zum Lesen bereitstellen könnte. Natürlich wäre es mir hochnotpeinlich gewesen, wenn auch nur irgendein Mensch auf dieser Erde je in mein Tagebuch geblickt hätte. Aber nun. In Unkenntnis über das Wesen eines Bloges, bastelte ich mir eine Seite auf unserer Royalkommseite und schrieb fortan selbstausgedachtes Tagesgeschehen (nah an der Realität) hinein. Und eines Tages kam der Moment, an dem mir nichts mehr einfiel. Nicht, dass nichts passieren würde in meinem obskuren Leben voller Schaffung und Blaffung, aber es ist alles so irgendwie nicht erklärbar, ohne dass es psychopathisch rüberkäme. Man würde sicher einen Krankenwagen rufen, würde ich mein Gehirn 1:1 in dieses Medium hinschreiben. Vielleicht würde man auch Fips Asmussen rufen oder Pinocchio oder Salman Rushdie. Was also bleibt mir übrig? Nur noch mein Morgenkaffee, der ist mir geblieben und ein kurzer Gedanke getippt auf dem iPhone und gepostet via flickr und gelesen von Frau Fragmente und der Blogpuppe.
Nun wäre es angesichts der Aufgewühltheiten in diesem Lande, ob des Amoklaufes mal wieder an der Zeit etwas zu sagen, weil es was zu sagen gibt. Und es ist gar nicht der Amoklauf oder der junge Mann an sich, der zum Schreiben mich bewöge, sondern wieder einmal die Institution Gesellschaft, die sich fortwährend wundert über sich selbst. Heuchlerisch, bigott, krankhaft eifersüchtig, dumm und unliebenswert. Nicht mal wie dumme Kinder, naiv und unwissend. Das ist die Krux. Das ist der lähmende Moment, in einem Land zu wohnen, das alle Möglichkeiten hat, doch sie nicht nutzt. Ein Land und seine Gesellschaft, die seit Jahrzehnten im Mittelmaß rumdümpeln und in dem das Gros der Gesellschaft von etwaigen Underdogs und Freaks erwartet, dass sie sich diesem Mittelmaß anpassen. Das fängt im Kindergarten an, spielerisch und kindlich, doch gesteuert von den Eltern und ihren Erwartungen und es wird in der Schule zur Hölle. Dort gesellt man sich ins Mittelmaß oder es gibt aufs Maul. Dass Schüler mal mehr mal weniger andere Mitschüler in den Wahnsinn treiben, mobben, verprügeln, vergrätzen, ausstoßen, etc. Das wird hingenommen wie ein Naturgesetz. Ich glaube ganz sicher, dass man sich diesen Umständen erwehren kann, aber dazu müsste man sich ernsthaft und mit Engagement dafür interessieren. Doch die Hoffnung, dass die Schule die lästige Erziehung übernimmt ist übermächtig. Björn Grau hat das auf seinem Blog sehr gut und mit viel Liebe und Verstand beschrieben. In den Kommentaren beschreibt dann jemand, dass Eltern nicht immer Vorbild sein könnten, weil sie Gegenstrategien entwickeln müssten, um selbst nicht auszuflippen. Damit konnte man ja nicht rechnen, dass es mal kompliziert und anstrengend wird. Diese Ansicht beschreibt eine erbärmliche Kapitulation vor den eigenen Pflichten. Als wäre nach sechs Jahren mit dem Kind, die mehr oder weniger im Knuddelmodus miteinander verbracht werden, die Erziehungsarbeit abgleistet, eine Verlängerung des Vertrages unmöglich. Vielleicht vergegenwärtigt man sich aber vor der Zeugung, dass es mal locker so 20 Jahre werden können, die man mit dem lästigen Balg (un)günstigerweise verbringen muss. Und falls man nun doch ein wenig Grips, Herz, Seele und Verstand besitzt kann man diese, ganz sicher superschwere Aufgabe, auch verrichten. Dass sich Kinder und Jugendliche der Wachsamkeit zu entziehen wissen, falls man nicht despotische Kontrollmaßnahmen ergreift, ist sicher nicht zu ändern und ein wichtiger Teil der Entwicklung, aber man darf Kinder in dieser Zeit, bestehend aus Leistungsdruck und Orientierungsversuchen am allerwenigsten alleine lassen. Wie kann es sein, dass Schüler jeden Tag vor der Schule von Kindergangs bedroht und ausgeraubt werden, ohne dass dies bemerkt und unterbunden wird und zwar so, dass wenigstens die Schule an sich, als sicherer Ort betrachtet werden kann? Der schäuble-esque Wahn, Kameras aufzustellen und Telefonate abzuhören, Menschen auf Verdacht in Gewahrsam zu nehmen, Daten auf Vorrat zu speichern, etc. hat für solche Angelegenheiten noch nicht mal einen schlechten Plan. Die Problematik ist offenbar nicht bekannt.
Wenn man aber in diesen Phasen alleine gelassen wird und sich dem Mob hilflos ausgesetzt fühlt, wohin kann man dann noch gehen? Wie weit darf man dann gehen? Ich selbst war früher nicht der am arm-dran-seienste, doch ich kenne solche Vorgänge aus Sicht des Opfers und aus der des Agierenden. Die Bilder und Foltermethoden, die ich in meinem Kopf entwickelt habe, um meinen Peinigern Schmerz fühlen zu lassen, will ich hier nicht wiedergeben. Splatter. Wie weit sind solche Gewaltphantasien von der Tat entfernt. Meine Eltern hatten nie Waffen zu Hause rumliegen und Waffen waren auch in meinem Leben immer eine höchste absurde Angelegenheit. Der aufgeladene Hass, der in immerwährender Form jeden Tag in den Schulen und Schichten produziert wird, wird in 99,99% der Fälle in angemessener Form abgeleitet und verarbeitet. Vielleicht auch (und warum auch nicht) beim Anschauen von Gewaltfilmen oder von Spielen, deren maßgeblicher Inhalt es ist, anderen (Computersimulationen) das Gehirn in Fetzen zu schießen. So geht das eben. Bilder malen, krude Geschichten schreiben, Satansmusik hören, Hip Hop, Sport, kleinkriminelle Gangs gründen, Schnaps saufen, Drogen nehmen in allen Variationen, mit Eltern drüber sprechen, mit Freunden drüber sprechen, depressiv werden oder (in den zum Glück seltensten Fällen) Leute erschiessen. Wie okay sind eigentlich Jugendliche, wenn sie diese drastischste Kanalisation doch nur zum Glück so selten für sich in Betracht ziehen? Und wie soll eine Welt aussehen, in denen man die Menschen sich zunächst selbst überlässt, um sie dann am Schulportal nach Waffen zu kontrollieren?
Der Junge von Winnenden ist nicht der Rächer der Geschändeten, er ist eine tragische Figur, die viele tragische Momente produziert hat. Seine Opfer und deren Angehörige, die Zeugen der Tragödie sind bedauernswerter als er, der er niemals auch nur in die Nähe eines Helden gerückt werden darf. Er wäre aber wieder mal ein Anlass, darüber nachzudenken, was man an diesen deutschlandweiten täglichen Miseren ändern könnte. Aber schon in einer Woche ist er von den Mattscheiben verschwunden. Ein bißchen noch wird man den Blog- und Microblogbetreibern Ein- oder Blauäugigkeit vorwerfen. Weil man das leicht kann und weil es ja zum Teil auch so ist. Mit Sicherheit weiss auch und vor allen Dingen ich nicht, was zu tun wäre, zum Beispiel auch deswegen, weil ich kein Kind habe und mir nur Mühe geben kann, mich in diese Situation hineinzudenken. Vielleicht ist es ein Anfang, in seiner eigenen Zelle mit dem Kehren anzufangen. Da geht es dann nicht um die ganze Gesellschaft, sondern nur ums eigene Einzelkind, einen Praktikanten, einen Schüler oder Nachhilfeschüler, den Nachbarsjungen, die Tschabos vor der Haustür mit ihren großspurigen Sprüchen oder um einen Kunden. Diese Aufgabe erschlägt doch nicht, ist kein Gebirge, nur ein Berg, entlässt einen aber auch von der Ausrede immer auf die zu warten, die ja doch nichts ändern.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/und-das-kam-so--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/und-das-kam-so--- Sun, 15 Mar 2009 11:47:47 +0100
iPotega: Che, it is time for another revolution. ... heißt es im TV-Spot eines Automobilherstellers, die angesichts der aktuellen Konjunkturdaten tatsächlich auf irgendeine Art von Revolution hoffen dürften. Die Revolution, die ich hier aber ansprechen möchte, findet in einem anderen Raum statt. Sie wird auch durch eine andere Krise bedingt. Ich meine die Krise der klassischen gedruckten Zeitung. Die hat zur Zeit, im langsamen Deutschland noch nicht so sehr wie andernorts, ein ähnliches Problem wie die Musikindustrie, das sie jedoch ganz anders lösen muss. Wie diese Probleme aussehen, wie sie sich nicht lösen lassen und warum niemand vorhersagen kann, wie diese Probeme gelöst werden, dazu hat Clay Shirkly einen schönen Blogeintrag verfasst.

"With the old economics destroyed, organizational forms perfected for industrial production have to be replaced with structures optimized for digital data. It makes increasingly less sense even to talk about a publishing industry, because the core problem publishing solves — the incredible difficulty, complexity, and expense of making something available to the public — has stopped being a problem."

Eine bessere Sonntagslektüre konnte ich für Sie nicht auftreiben. Und vielleicht laufen bald die Ché-Fans mit T-Shirts von Gutenberg rum. Oder von Peter Schöffer. Wer weiß.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/che-it-is-time-for-another-revolution- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/che-it-is-time-for-another-revolution- Sun, 15 Mar 2009 10:54:54 +0100
iPotega: Alkoholcontent Wenn es ein Klischee von Künstlern gibt, das sich durch alle Disziplinen wie Jahrzente zieht, dann ist es das Vorhandensein der rotglühenden Schnapsnase. Ob Musiker, Architekt, Maler, Produkt- oder Grafikdesigner – alle enden sie am Ende einer N24-Reportage als elendige, manchmal erfolgreiche Alkoholiker und scheinbar unterscheiden sie sich nur in der Wahl des Getränks, das die dauernde Trunkenheit herbeiführt. Während die klischeehaften Maler eher zum Whisky greifen, erwischt man Musiker wohl eher mit Wodkaflaschen. Der gepflegte Grafikdesigner hingegen trinkt nur Stö, aber das müsste mittlerweile hinreichend bekannt sein. Jedenfalls ist es da auch kein Wunder, dass ich, als zweitplatzierter eines Lyrikwettbewerbs, um zum eigentlichen Sinn dieses Beitrags, der Egoaufblähung, zu kommen, eine Flasche Gin gewann. Danke dafür nochmal an die Blogfront.

Interessant ist das an dieser Stelle vor allem deswegen, weil eine Dame, die den Kommentarbereich unserer Einträge in den letzten Wochen belagert hat, als Jurymitglied an diesem Fastsieg nicht ganz unbeteiligt gewesen ist. Da sie ihre Kontonummer zu spät rausgerückt hat, reichte es für den ersten Platz dann leider nicht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/alkoholcontent http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/alkoholcontent Sat, 14 Mar 2009 13:56:56 +0100
Huckbook: Mein inneres Du Kaffee statt Schlaf. Einige werden mich bedauern, doch dazu gibt es keinen Grund. Ich habe ein Kiköhn, die Firma und dieses Frotteehandtuch mit den Kaffeeflecken und natürlich habe ich davon gehört: Katzen jonglieren in Mexico. Schlimm!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mein-inneres-du http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mein-inneres-du Fri, 13 Mar 2009 08:49:49 +0100
Huckbook: Viva AF_Blog Hurra an diesem gleisend, tretschnassen Moagen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt (0845 CET) konnte ich nicht feststellen welches der manigfaltigen Wettersorten gerade vorherrscht. Sicher ist es Tristesse Royal. Wie immer, wenn ich nicht... äh... Faden verloren. Ein Geburtstagsgruß geht genau nach Friedenau. Es lebe der Proporz!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/viva-af-blog http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/viva-af-blog Thu, 12 Mar 2009 08:48:48 +0100
Huckbook: Tee Odor Heute war ich zunächst unleidlich, dann müde, dann waren da Magenschmerzen, worauf ich wieder müde wurde, dann schlecht gelaunt, trödelig, sauer und nun bin ich plôtzlich ein gut gelaunter, sprudelnder Quell voll von Liebe und Optimismus. Verröööööööckt! Den ersten Kommentator möchte ich gerne heiraten. Meine Frau wird sicher nichts dagegen haben.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tee-odor http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tee-odor Thu, 05 Mar 2009 08:53:53 +0100
Huckbook: Muse Leute schaise finden, ja, das kann ich. Aber Leute so richtig gut finden, das kann ich auch. Die Finnin und so, den royalen Haufen kommunikationsgestörter Blitzgescheiten, den hab ich so richtig gerne und jeden einzelnen gleich nochmal. Ich mach aus meinem Schweineherzen keine Mördergrube. Folgt mir! Ich weiß wo's lang geht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/muse http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/muse Wed, 04 Mar 2009 08:43:43 +0100
Huckbook: Prontofilme Es gibt so Momente, da wünsch ich mir einen Balkon hinaus an die Senefelder Straße oder zur Bergmann Straße hin. Da könnt ich dann morgens sitzen, meinen Kaffee trinken, raus schauen und solche Sachen. Vielleicht schrübe ich dann furchtbar aufregende Dinge über Sex, die digitale Boheme in ihrer Abwesenheit oder Zwistigkeiten zwischen Verkehrsteilnehmern und man müsste sich nicht ewig diesen Kaffeemist hier ankukken. Wa?!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/prontofilme http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/prontofilme Wed, 04 Mar 2009 08:35:35 +0100
Huckbook: Ahoi Cascade! Die Page ist ein Fachmagazin und weil ich schon mal mit denen telefoniert habe, weiss ich, da arbeiten auch bockige Menschen, die mit sich nicht reden lassen. Da arbeiten aber sicher auch viele, viele supersympathische El Sympathicos und nein, nein, es ist schon bestimmt alles gut, mit der Page und ihren Mitarbeitern. Zwar geht aus dem Pressetext zum Cascade-Magazin hervor, dass wir das Editorial-Design gemacht haben, man muss es aber nicht erwähnen, denn das können wir ja selbst machen. Hier kukken Sie.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ahoi-cascade http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ahoi-cascade Tue, 03 Mar 2009 10:44:44 +0100
Huckbook: Wegen mir Ich bin übrigens der angeklagteste Neger aller Zeiten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wegen-mir http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wegen-mir Wed, 25 Feb 2009 08:52:52 +0100
Huckbook: Jacky Wilson-Style Hey, guten Morgen Ihr Waschlappen. Habt Ihr gut im Bett rumgelegen? Die Nacht ist rum, viele von Euch sitzen schon in den Bussen und Bahnen, es regnet und Euch ist schlecht. Mir nicht! Har har har.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/jacky-wilson-style http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/jacky-wilson-style Thu, 19 Feb 2009 08:41:41 +0100
Huckbook: Van Morrison Van Morrison ist die geile hypnotische Scheiße. Frau Puppiges könnte mir da vielleicht zustimmen. Heute Morgen will die Sonne wissen was los ist, ich trinke Hallowachkaffee ausm Morgenland, wir sind zeitig dran. Wird vielleicht ein guter Tag.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/van-morrison http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/van-morrison Wed, 18 Feb 2009 08:45:45 +0100
iPotega: Bloggen wie die Boheme Jetzt sitz ich hier in der großen Stadt des Bären, im berühmtberüchtigten St. Oberholz. Und wenn man schonmal da ist, dann muss man ja was internetmäßiges machen und das einzig sinnvolle ist in meinem Falle dann doch Bloggen. Was kann man groß erzählen, was ihr noch nicht wisst. Hier gibt es eine Menge Sitzgelegenheiten, Strom und WLAN, das nicht unbedingt mit Schnelligkeit glänzt. Letzteres ist aber kein Wunder, hier sitzen um die 30 Leute mit MacBooks und EEEs und Hacken wild auf ihre Tastaturen ein, schauen nachdenklich in der Gegend herum oder blicken voll skepsis auf ihren Bildschirm. Gegenüber oder daneben oft ein Freund, eine Bekanntschaft, die Nudelschlürfend ab und an das Werk auf dem flaschen Bildschirm kommentiert. Vielleicht sieht das aber auch nur so aus, als würden hier alle arbeiten und eigentlich schreiben sie nur blödsinnige Blogbeiträge, twittern oder schreiben Mutti wie ihr Urlaub in Belrin gerade so ist. Auf Dauer sind die Stühle hier übrigens eher mittelmäßig gemütlich, da sind die ungemütlichen Stühle im Büro fast gesundheitsfördernd was die Rückenhaltung betrift. Ich glaube aber auch, dass ich mich an den wohl ungünstigsten Platz gesetzt habe, nicht so wie die dame gegenüber, die auf einer rundlichen Bank sitzt, mit flauschigen Kissen. Links neben mir ist auch direkt die Theke, wo es knarscht und klappert, die eine Dame irgendwen anzickte und nun wieder Besteck sortiert. Ich frage mich wie man es schafft hier richtig zu arbeiten bei em Krach. Das Tellergeklapper übertönt die Musik fast komplet. Vielleicht ist das auch gar nicht so schlecht, mein Geschmack ist das nicht, aber über Geschmack lässt sich, achtung revolutionäre Aussage, die Ihr Leben verändern wird, streiten.

Ich klappere jedenfalls fröhlich mit. Anders als die anderen Anwesenden hier, habe ich mir keinen Latte Macchiato geordert – mit meinem grünen Tee lässt es sich aber ähnlich gut Krach machen. Ob ich rausgeschmissen werde, wenn ich fertig gebloggt habe und mein MacBook Pro 15 Zoll 2,4 GHz Intel Core 2 Duop 2GB 667 MHz DDR2 SDRAM zuklappe? Das traut sich hier sonst keiner. Ich glaub ich machs!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/bloggen-wie-die-boheme http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/bloggen-wie-die-boheme Thu, 12 Feb 2009 13:41:41 +0100
Huckbook: Nierenspießer Jeden Morgen das gleiche, in mir sehnt sich etwas nach Sommer und Bett. Wenigstens scheint die Sonne zu scheinen. Das kann ich so ohne weiteres hier von unserer Cheers-Küche nicht sehen. Schade, aber wir sind schon auch Kanalratten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nierenspieser http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nierenspieser Thu, 12 Feb 2009 08:53:53 +0100
Huckbook: Uff Mir ist so montäglich. Außerdem muss ich gleich kötzen!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/uff http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/uff Mon, 09 Feb 2009 08:40:40 +0100
Huckbook: Wenngleich ...die @piratenmarlene und ihr Macker @Kcpr kommen, dann werden wir etliches an elektronischem Kleingerät hinaustragen um es, zur Erbauung unserer Mitarbeiter im Designbüro aufzubauen. Es werden elektrische Landschaften sein!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wenngleich http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wenngleich Thu, 05 Feb 2009 08:36:36 +0100
Huckbook: Klamm Also jetzt nicht klamm im Sinne von kein Geld, sondern einfach frieren im besten Sinne. Schon der Januar ist eine elende Dtecksau, aber im Februar, meinem und der Finnin Geburtsmonat, da ist alles zu spät. Was soll denn das? Es gibt sicher kein Lebewesen auf der ganzen Welt, dass diese Temperaturen gut findet. Gut, Pinguine, mag sein. Robben vielleicht glaub ich aber nicht. Die haben ja ihre Grönländereien und ihre Arkten (Arktisse, Arkti). Aber das hier muss aufhören. Klimakatastrophe, so tu doch was.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/klamm http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/klamm Wed, 04 Feb 2009 08:39:39 +0100
Huckbook: Püschohlaufwerk Meine Pfeffermühle hat kein (Achtung und jetzt folgt eine Riesenenttäuschung) Püschohlaufwerk. Ich schreibe Püschoh, weil ich grad nicht weiß ob es Peugot oder Peugeot heißt, wobei mir gerade auffällt, dass es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Peugeot heißt. Da hätte ich mir diesen dämlichen Scherz auch sparen können.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/pueschohlaufwerk http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/pueschohlaufwerk Tue, 03 Feb 2009 08:34:34 +0100
Huckbook: Saarbrückengeburtstagsfahrt mit der Finnin Jaja schon gut. Heute fahren wir nach Westen. Nur mal so. Neulich erst waren wir im Norden. Ich habe gestern einen ausschweifenden Blogeintrag verfasst. Dort hätten gewiefte Taktiker einen Link zu Videoaufzeichnungen der Twitterlesung in Hamburg, neulich am 22. Januar gefunden. Wer genau aufpasst entdeckt diverse Tweets, erdacht von meinem eigenen Gehirn. Anschliessend wurde das auch nochmal Thema im Deutschlandradio. Leider stürzte der Browser ab und da war ich es leid. Wirklich interessierte können das bei www.textundblog.de nachkukken. Es ist sagenhaft. Markus Trapp ist einer der Twitterleser und Verfasser des Text & Blog. Warum ich ausgerechnet am Geburtstag der Finnin so viel über mich schreibe ist mir ein Rätsel. Es kommt mir so viel vor, weil ich das ja umständlicherweise mit dem iPhone schreibe, aber das ist ja Teil des Konzeptes. Ich möchte mich an dieser Stelle dafür entschuldigen. Leider müssen wir jetzt los in die Heimat des vorletzten Staatsratvorsitzenden der DDR.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/saarbrueckengeburtstagsfahrt-mit-der-finnin http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/saarbrueckengeburtstagsfahrt-mit-der-finnin Mon, 02 Feb 2009 09:18:18 +0100
iPotega: Kein Kaffee und kein Schuh Fans des gepflegten Kaffeeguckens sowie Freunde des exzessiven Schuhbloggens muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen. Dieser Blogeintrag enthält, bis auf diese bemühte Einleitung, weder noch. Dafür erzähle ich Ihnen an dieser Stelle ein wenig von unserem Tag heute, denn es ist einiges passiert.

Die beiden Designchiefs Haas und Karliczek haben mich heute nämlich ins Auto gepackt und wir sind gemeinsam Richtung Biebrich gekurvt, um am Ende des viel zu frühen Morgens beim IMK anzukommen, wo Herr Herrmann unter der Woche über große Zeiträume hinweg sein Unwesen treibt und seinen Mitschülern für den heutigen Tag eine Aufgabe stellte, die darauf hinauslaufen sollte, dass wir erleuchtet das Gebäude verlassen und bis Montag mindestens 892349 Neukunden akquiriert haben. Leider mussten wir feststellen, dass Marketingstudenten auch keine Magier mit, die genannte Zahl scheint also nicht ganz realistisch. Aber machbar ist ja alles.

Jetzt sollte eigentlich eine noch viel ausführlichere Beschreibung der geschehnisse erfolgen, doch mitten im Satzanfang habe ich gemerkt, dass das überhaupt niemanden Interessieren würde und der Herr R. evtl. in seine narkoleptisch-komatösen Zustäne verfallen würde. Deswegen lasse ich den Teil weg.

Nun sitze ich daheim, Oliver Geissen moderiert eine Show im Fernsehen und die Ente liegt mit Kopfschmerzen im Bett. Das stellen sich die meisten Menschen sicher nicht unter Punkrock vor, aber da ich ja Punk bin, muss das Punkrock sein. Auch wenn Ihnen Herr Haas da etwas anderes erzählt. Sie können mir vertrauen, ich kenne mich aus. Ich habe auch eine Ausrede, denn schließlich muss ich mich schonen, der Bienenschlau bzw. dessen Frau schmeißt ja dieses Wochenende auch noch eine kleine Party, da muss man topfit sein, im Kopf und Magen platz machen für große Portionen des s.g. "Stö", dessen Erfindung ich mir und meinen Punkrockkumpels zuschreibe, von dem ich vor einiger Zeit Herrn Haas erzählte und der nun vollkommen darauf schwört. Bis ich das Patent dafür angemeldet habe, sowie das Patent für möglichst unübersichtliche und in sich nicht geschlossene Schachtelsätze des Grauens, erzähle ich hier aber nicht mehr davon. Es ist aber der Burner, das können Sie mir auch glauben. Und wem das jetzt zu viel Alkoholcontent war, der darf sich auch auf das nächste Kaffeebild des Kollegen freuen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/kein-kaffee-und-kein-schuh http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/kein-kaffee-und-kein-schuh Fri, 30 Jan 2009 22:11:11 +0100
Huckbook: Die Milch, sie ist um Wenn ich das nicht hä... ja schon gut, ich habs ja auch nicht. Milch ist leer, wahrscheinlich ist sie sogar sauer, weiss ich aber nicht, weil, sie ist ja nicht mehr da. Könnt ich grad ausrasten. Mach ich jetzt auch.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-milch-sie-ist-um http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-milch-sie-ist-um Thu, 29 Jan 2009 08:30:30 +0100
Huckbook: Kring Krong (Krang) Wenn ich das nicht hätte. Habe bei @kcpr 10 Brötchen mit Bauarbeitermarmelade eins davon mit R... und wenn mir jetzt @bienenschlau nicht diese SMS geschickt hätte und wenn @wollbindung @kcpr die richtige Nachricht hinterlassen hätte, dann müsste ich jetzt nicht...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kring-krong-krang http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kring-krong-krang Wed, 28 Jan 2009 08:55:55 +0100
Huckbook: Zweie Wenn ich das nicht hätte. Und wenn ich die Frau mir gegenüber verstünde... ah Moment, jetzt verstehe ich sie. Ein Glück :)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zweie http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zweie Tue, 27 Jan 2009 08:53:53 +0100
Huckbook: Schlaflos Die Zeit, sie ist um.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schlaflos http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schlaflos Mon, 26 Jan 2009 08:26:26 +0100
Huckbook: Achtfacher Expresso Wenn ich das nicht hätte. So ein achtfacher Espresso mit Milch macht mich in wenigen Mikroben zum twörtelichsten Mahnmal auf dem Sakunder-Dreieck. Ihr wisst schon.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/achtfacher-expresso http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/achtfacher-expresso Mon, 26 Jan 2009 08:24:24 +0100
iPotega: Engelsgleiche Töne Eines schönen Tages, ich glaube es schien die Sonne oder es lag Schnee oder irgendein anderes gemütserfreuendes Naturereignis nahm dort draußen seinen lauf, haben Herr Haas und ich beschlossen Musikstars zu werden. Wenige Sekunden später hatten wir auch schon bei einem Onlineversandhandel (ja, du Schlaumeier, es war Amazon, bei dem ich übrigens nie weiß ob es Amazoooon ausgesprochen wird oder eher, wie Herr Haas zu sagen pflegt Ämäzn) Mundharmonikas bestellt. Das sieht ja immer schön Easy-peasy aus, wenn die großen Stars da den Blues spielen, dachten wir uns. Das können wir sicher auch. Nunja, jetzt liegen die Dinger hier schon seit knapp zwei Wochen und wenn einer von uns anfängt zu spielen, können wir froh sein, wenn nach fünfzehn Minuten die Kollegen das Büro nicht vollständig leer bis auf uns lärmende Ungetüme verlassen haben.
Einen schönen Nebeneffekt hatte das ganze allerdings trotzdem – der Kapellmeister und der Bienenschlau brachten auch ihre eigenen Instrumente mit und musizieren nun ab und an fröhlich vor sich hin. Musik ist ein oft vergessener Gutelaunefaktor, den haben wir hier häufiger, als in den Agenturen, bei denen den ganzen Tag SWR3 aus den GEZ-gebührpflichtigen Geräten schallt. Ich setze mich ab heute dafür ein als nächstes einen Sänger oder eine Sängerin einzustellen. So können wir doch noch Rockstars werden, Hotelzimmer verwüsten und irgendwann an unserem Erbrochenem ersticken.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/engelsgleiche-toene http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/engelsgleiche-toene Fri, 23 Jan 2009 12:30:30 +0100
Huckbook: Schöner die Putzfrau'n nie klingeln Wenn ich das nicht hätte. Moinsen. Da hab ich doch glatt vergessen was ich hier zum Besten geben wollte. Irgendwas mit Frauenrecht und dem Begriff Putzfrau. Was soll man sagen statt Putzfrau? Ich bitte um Vorschläge.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schoener-die-putzfraun-nie-klingeln http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schoener-die-putzfraun-nie-klingeln Mon, 19 Jan 2009 08:39:39 +0100
Huckbook: Shakin Stevens und mein Kaffee in love Wenn ich das nicht hedde. Moins schön erstmal einen schönen Bohnenkaffee, das macht Spaß. Wiedersehn.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/shakin-stevens-und-mein-kaffee-in-love http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/shakin-stevens-und-mein-kaffee-in-love Fri, 16 Jan 2009 08:46:46 +0100
Huckbook: Umberto Tozzi und ich Wenn ich den Umberto nicht hätte. Ums gleich vorweg zunehmen, dann wär gar nix weil, ich hab den Umberto ja eh nicht. Name fiel mir gerade ein. Aber mal was ganz anderes: Warum heißt es eigentlich nicht vorweck. Kein Mensch sagt doch vorweg. Oder Käse, wo man doch Keese sagt und Meedchen. Warum???

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/umberto-tozzi-und-ich http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/umberto-tozzi-und-ich Thu, 15 Jan 2009 08:12:12 +0100
iPotega: Ich schreib mal was. Ja aber was? das ist die Frage, die sich Bloger, Blogerinnen und Blogesen seit Menschengedenken stellen, vor allem, wenn sie einen Blog führen bei dem es nur um Geschwafel ohne greifbaren Inhalt geht, betreiben. Dann ist ein beliebtes Mittel doch einfach darüber zu schreiben, dass man absolut nichts zu sagen hat. Bei manchen Menschen, so im echten Leben, würde man sich ja eher freuen, wenn sie einsähen, dass sie nichts zu sagen haben. Zum Beispiel die meisten aller Gäste bei s.g. Polit-Talks oder Anne Will Gästen oder den RTL 2-News. Vielleicht sollten die mal lieber bloggen und nicht ich armer, unschuldiger Bub.

Herr Haas hingegen, mit dem ich mich über dieses Nichtsschreibenkönnen im Auto unterhalten habe, als wir mal wieder unmenschlich-unökologische Umwege fuhren, regte an einen Blog über unmenschlich-unökologische Umwege zu schreiben. Vielleicht hätte ich dann ja häufiger was zu sagen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ich-schreib-mal-was- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ich-schreib-mal-was- Tue, 13 Jan 2009 16:03:03 +0100
Huckbook: Im Grunde genommen Warum hat eigentlich die Bundesgesundheitsministerin Stockschnupfen? Man weiss es nicht. Wenn man beispielsweise in einer Höhle säße und mit Tierblut und Asche Viecher an die Wand malen könnte, wer weiss ob der Spaß da nicht größer und langanhaltender. Gibt es eigentlich.... gleich morgen werde ich den Bienenschlau fragen ob er mir etwas programmiert, womit man auf der Wii Höhlenmalerei betreiben kann. Man müsste vorher noch ein Bison erlegen, ausweiden und die Knochen verbrennen und schon gehts los. Grand Theft Höhlenmalerei. Das Spiel würde uns reich machen und wir hätten für alle Zeiten ausgesorgt. Natürlich würden wir vor lauter Arroganz gepaart mit Faulheit keinen zweiten Teil rausbringen. Vielleicht nach 15 Jahren, dann aber nur mit Programmierern aus der Schweiz, Norwegen und Island, sowie Malawi. GTH02. Aber das wars dann auch.
Hab ich eigentlich schon mal was über meine Visionen geschrieben? Wenn ich Visionen habe gehe ich ja nicht gleich zum Arzt, da bin ich anders als Helmut Schmidt, aber auch nur ein bißchen. Was mich noch von ihm unterscheidet ist, dass ich jetzt gerade keine Menthol-Zigarette im Mund stecken habe. Eine Mental-Zigarette würde ich hingegen nicht abschlagen.
So gehen sie mir durch den Kopf, die Gedanken an diesem Dienstagmorgen im Jahre 2009. Noch 13 Jahre und es gibt Soylent Grün auf dem Wochenmarkt. Ich freu mich so.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/im-grunde-genommen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/im-grunde-genommen Tue, 13 Jan 2009 09:30:30 +0100
Huckbook: Einstellung zum Nichts Wenn ich das nicht gehabbt hette. Das mit den vielen Perspektiven, aus denen man einen Kaffee unscharf und schlecht beleuchtet, gleichzeitig mit schlechten, langweiligen Sentenzen garniert, fotografieren kann, dann weiß ichs au nett.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/einstellung-zum-nichts http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/einstellung-zum-nichts Tue, 13 Jan 2009 08:26:26 +0100
Huckbook: Ein neuer Morgen Wenn also ich das nicht hätte, diese Morgenzeremonie... Ich meine immer die Morgenzeremonie, also Kaffee mahlen, der Espressomaschine gut zu reden, dabei auf einem winzigen Stühlchen sitzen, wer wäre ich dann? Auflösung des Rätsels in der kommenden Dekade.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ein-neuer-morgen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ein-neuer-morgen Mon, 12 Jan 2009 07:36:36 +0100
Huckbook: Blog Spott Gestern da war der Start der Ebay-Auktion des Blogs von Robert Basic. Toll. Totaler Schwachsinn. Wer kauft denn so ein Blog. Vollkommen ungeachtet dessen, wie man den jetzt speziell findet (ich konnte nie viel mit diesem austernpilzfarbenen Kram anfangen), ist es eine Farce. Egal ob das Blog jemand für die angestrebten 100.000 Euro kauft, das ist alles Humbug und da wird mit Geldern operiert, die prompt ihren ehrlichen Wert verlieren. Dann musste sich dazu auch in gleichbleibender und ausschließlich beleidigender und vollkommen unsachlicher Weise der unvermeidliche Blogbock Don Alphonso äußern und ach... das ist nicht die Welt, in der das hier je zuhause sein wird. Das hier gibt es seit 2002 und das ist wahrlich ein Blogalter, aber leider funktioniert es nicht nach den Regeln der Kunst. Es ist zum Beispiel glaube ich verboten, Sachen ins Internet via eines eigens dafür programmierten CMS zu schreiben und es dann Blog zu nennen. Wenn man da nicht auf einem der etablierten Systemen seinen Rotz absondert, dann geht das ja gleich gar nicht. Außerdem müsste ich hier über andere Blogs schreiben oder über das Internet oder über die Bildzeitung oder über Zombies oder über Berlin-Mitte, mindestens aber über irgendwas in Hamburg. Ich weiss es eigentlich gar nicht. Die Blögge die ich lese, die schreiben irgendwas über Taubenvergrämen oder so. Ich tue mich da schwer mit dem Dazugehören. Einfach ein paar Gedanken reinschreiben langt ja oft nicht. Und in diesem Moment fehlt mir jede Substanz einen Gedanken zu entwickeln, der es wert wäre, niedergeschrieben zu werden. Es ist wie so oft. Es ist wie immer. Es ist aber derart beschissen. Es ist nämlich so, ich bin zu faul einen... und genau das ist es. Oder ich bin zu dumm, das kann natürlich auch sein. Ich empfinde die Welt und die Matrix in der ich lebe, als etwas vollkommen absurdes. Es ist schön und es ist auch erlebenswert, aber es ist auch irgendwas mit Vollidiotie so zu tun, als könne man in so einer Welt, die weitesgehend zerstört daherkommt, die von Katastrophen und Hungernöten heimgesucht wird, von Kriegen in Schutt und Asche gelegt wird, als könne man in so einer Welt in Ruhe sein Lohasleben fristen und da dann überteuerte Joghurts auslöffeln oder Oliven für 8,00 Euro, weil sie extra aus Ligurien hierher geschleppt wurden. Ich besitze ein Flachbilschfernsehemonster, einen Beamer, eine Wii, ein Auto, ein Büro mit Kunst und Kamin, Frau, ein Kaninchen das twittert und ich mache Magazine und Websiten und schreibe jeden Tag Mails die sich mit der Gestaltung von Dingen beschäftigen. Ich habe einen Balkon am Haus hängen, ja ich habe sogar im eine Garage im Hof und empfinde es als stressig, die beiden Torflügel jeweils zu öffnen. Nicht, dass man das mal aus den Augen verliert, dass das schon eine Menge ist. Und auch nicht, dass ich naiv wirken möchte, mir ist schon klar, dass man in meinem Alter auch locker mehrere Autos mit mehreren Zylindern fahren und ein Haus oben auf dem Hügel haben könnte, aber das wär ja nicht ich. Da hätte ich ja diese Polliddigg betreiben müssen, von der alle immer sprechen. Aber jetzt sitze ich mit all diesem grotesken Kram in einer Welt, in der Kinder ihren Hafer von einer Tonne kratzen, was schließlich auch umsonst gewesen sein wird. Ich empfinde jede Erhabenheit als überflüssig. Alles was ich reflektiös behandeln könnte um es hier niederzuschreiben ist ein Luftballon. Nix wert. Nicht, wenn ich es schreibe, denn ich meine es nicht ernst. Ich meine so gut wie nichts ernst. Mir ist es ernst um meinen Job, Royalkomm, Stijlroyal, Frau und Kegelkaninchen und so ein paar Sachen, ich finde die Sprache wichtig und wie sie klingt, aber ich glaube jede Geschichte ist schon so oft durchgeleiert worden, dass ich sie nicht mehr erzählen möchte. Schließlich ist es egal ob Roland Koch oder der von mir favorisierte Torsten Schäfer Gümbel in diesem Haus am Kranzplatz sitzt. Wir müssen uns anstrengen, dass die Krisenherbeireder nicht recht behalten und denen das Maul stopfen und dann

Aber mal was ganz anderes, ist Ihnen schonmal aufgefallen, dass es draußen kalt ist? Das ist ja scheinbar für diese Jahreszeit eine Sensation. Die Menschen können sich noch wundern. Mann kann sich ja heutzutage nur wundern, wie wenig sich die Leute noch richtig wundern können. Ich meine so staunen und mit offenem Mäulchen. Das können die wenigstens, denn sie haben es ja alle schon immer gewusst. Wie soll man sich da noch wundern, wenn man im Prinzip ja auch so ein Teilzeit-Nostradamus ist. Aber Winter im Winter, das kann man ja wirklich nicht voraussagen. Wie kann man das wissen. Viel zu abstrakt. Deshalb sind die Smalltalks und die Treppenhausgespräche auch voll mit dem Thema. Das mag ich so an den Menschen. Ausgerechnet das Wetter, das ja schon seit langer, langer Zeit so wechselhaft daher kommt, über dieses Wetter kann man sich so herrlich unplausibel auslassen, wie der Speck in der Pfanne. Das Wetter ist mir scheißegal, außer es ist schön draußen. Schön kann viele Gesichter haben. Hauptsache schön, dann find ich das Wetter gut und freu mich. Der Rest ist eine Farce. Wie alles andere auch. Außer Lammfilet.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/blog-spott http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/blog-spott Fri, 09 Jan 2009 01:48:48 +0100
Huckbook: Stritz und Stratz im St. Nimmerleinsland. Eine Bestandsaufnahme Hey People, seid Ihr alle da? Ist mir ja eigentlich auch wurscht.
Das vergangene Jahr war okay. Ich weiss keine Steigerung, aber ich kann auch nicht meckern. Ich bin 2008 abgestumpft. Ich habe keine weiteren Gefühle mehr wenn es ums Befinden von Dingen und Sachtatbeständen geht. In mir fand sozusagen eine Schlozzisierung mit Anteilen von Kacperismus statt. Gleichgültigkeit ist die Zukunft, daran muss ich unbedingt arbeiten.

Neues Ziel: schmieriger Millionär werden. Noch lieber: verschrobener Millionär werden. So jemand, der im Wald wohnt und teuerste Whiskys mit Cola trinkt. Jemand, der zum Frühstück Lammfilet isst und Arbeit nur noch vom hörensagen kennt. Einer, der ab und zu mal einen Stratz tut und dafür Unmengen von Zaster rübergeschoben bekommt. So soll das sein. Ins Büro gehe ich nur jeweils an Tagen, an denen Weihnachten und Ostern auf einen Freitag fällt und natürlich regelmäßig am St. Nimmerleintag. Dann aber gerne und gleich mehrere Minuten am Stück. Ich bin ja nicht so. Das nehme ich mir fürs Jahr 2009 vor. Außerdem: Meine Frau zu lieben, zu ehren und zu achten, einen VW-Bus zu kaufen und mit ihm an den Fuß eines Berges zu fahren oder an den Rand eines Meeres. Dort kurz mal lucki lucki machen und dann schlafen gehen. Ich glaube, die Träume sind viel frischer und aufgeräumter, wenn man angehör rauschiger Wälder dahinschlummert, als wenn man sich über Menschen Gedanken macht, deren Seele irgendwo in einem Discoklo beim Händewaschen vergessen wurde.
So. 2009 werde ich Urlaub machen. Also nicht so ein Urlaub mit Krankeit (2008) oder Grübel (2007), sondern so richtig mit Wooooohoooo, Jiiiiiiihaaaa und Ocheesooh! Das bin zwar nicht ich, aber ich setze mir dazu sogar noch einen Cowboyhut auf. Nicht so einen schwulen mit knapper Krempe, sondern einen Stetson, wie ihn weiland der große J.R. Ewing trug. Nicht beim VW-Busfahren, aber davor und dann wieder danach. 2009 werde ich zudem meinen neuen USB-Plattenspieler ins Büro tragen und meine Platten. Da kann man die dann hören. Auch den Beamer und die Wii, werde ich dahin tragen, so kann ich mich gemeinsam mit dem Nichttwitterer am Abend bei einem Fläschen Bionade entspannt einem Spiel hingeben. Vielleicht auch siegbesessen, aber auf jeden Fall hingeben.

Wenn die ersten Sonnenstrahlen aus dem Himmel funkeln, will ich fortfahren in ferne Städte um dort eine neue Heimstatt zu suchen. Man muss nämlich wissen, dass ich finde, dass alles anders werden muss. Nicht, dass alles schlecht wäre, aber es könnte auch noch anders werden und man könnte dann nicht zwangsläufig davon sprechen, dass schlechter geworden ist. Die Chancen, dass es besser wird, sind nicht schlecht. Sie sind nicht überlebensgroß, aber sie sind da. Das ist aber auch jetzt mehr so eine Laune von mir. 2009 ist das Jahr, in dem ich eine gewisse Launenhaftigkeitseinsicht zum Besten geben werde. Nicht, dass die richtig Hardcorelaunebären jetzt einen Freibrief bekämen, aber... jaaaa... ich bin auch launisch. Für 2009 nehme ich mir zudem vor, mich ausschließlich von Steak und Salat zu ernähren. Am liebsten von Endiviensalat. Das wär mir das liebste. 2009 will ich dem Staat zudem noch mehr Steuern bezahlen, damit ich herannahende Hilfspolizisten beim Strafzettel verteilen besser beschimpfen kann, denn so kann ich sie ja quasi als mein Eigentum betrachten. Ich sage dann: "Wissen Sie niederer Wurm eigentlich, dass ich Ihre Arbeitsstelle finanziere?" Und wenn der niedere Wurm dann aufmuckt, schmeisse ich ihm meinen Gummifedehandschuh ins Gesicht. Wenn der Wurm jedoch weint, bekomme ich Mitleid und tröste ihn mit der Wahheit. Ich bin ja kein Unmensch und will auch keiner sein. Behaupte ich es dennoch, so ist das gelogen. Ich will dann lediglich auf mich aufmerksam machen. Bitte verzeihen Sie mir.
2009 werden die Finnin und ich zudem in ein kleines Häuschen am Stadtrand gleichwelcher Stadt umziehen. Dort werden wir morgens sitzen und die Frühlingssonne tanzt glitzernd auf unseren Frühstückseiern. Wir werden Patty Smith hören sowie Morrissey, Paul Weller und Miles Davis. Vielleicht auch The Cure, aber nur freitags. Wir werden kupferne Pfannen haben und ein japanisches Bad. Ich werde mir meine Suppe, mein Stö und meinen Chili-Kakao mittels eines hölzernen Schälchens zuführen. Ich werde sämtliche Gerichte aus dem Kochbuch der spanischen Avantgardeküche, das mir die Finnin anlässlich des Weltschenkungstages Ende 2008 geschenkt hat, kochen und auch essen. Und wenn dadurch nun die Steak/Salatsache in sich zusammenbricht, so kann ich nur sagen, was schert mich mein Geschwätz von vor 3 Minuten.

(An dieser Stelle stand vor kurzem noch ein saulustiger, launischer Abschluss, der leider einem Systemfehler zum Opfer gefallen ist. Darin ging es unter anderem darin, dass ich Sie liebe Leser verunglimpft und zu absonderlichen Handlungen aufgefordert habe. Vielleicht wollte mich das System ja auch nur davor bewahren, dass ich ein weiteres mal mit Unflat & Diss auf meine manigfaltigen Verhaltensauffälligkeiten aufmerksam mache. Prost Neujahr!)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/stritz-und-stratz-im-st--nimmerleinsland--eine-bestandsaufnahme http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/stritz-und-stratz-im-st--nimmerleinsland--eine-bestandsaufnahme Sun, 04 Jan 2009 04:06:06 +0100
Huckbook: Wie war Deine Kindheit? Wennichdasnichthedde. Gleich kommt der Kacpi und holt Hefte ab. Alte Hefte. Neues Heft kam gestern. Wer eins will, sende uns eine briefkastenfähige Adresse auf die info@stijlroyal.de Wir übergeben das Heft dann der Post... Muhahahaaahhaha! Sonst gehts mir gut. Meine Kindheit war übrigens ein Paradebeispiel für Langeweile. Bis zum 6. Juli 1976. Dann kam es anders. Meine Güte, bin ich zynisch.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wie-war-deine-kindheit http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wie-war-deine-kindheit Thu, 18 Dec 2008 08:41:41 +0100
Huckbook: Spießr 2.0 Wenn ich das nicht hätte. Diese eiskalten Momente, an denen man sich fragt, warum kann man unsere Heizung, die ich nur deswegen nicht verdamme, weil sie sonst beleidigt ist, nicht einfach so einstellen, dass sie morgens angeht und uns mit Wärme versorgt. Sensible Sau. Aber what shall this than, Hauptsache der Kaffee ist lauwarm. Meine Finger spüer ich ja schon lange nicht mehr.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/spiesr-2-0 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/spiesr-2-0 Tue, 16 Dec 2008 08:00:00 +0100
Huckbook: Ein Tetzchen oben drin Wenn ich also das nicht hätte. Dieses Gefühl noch eine Stunde Zeit zu haben, weil man ja als Chief Gewickelt seiner eigenen Firma machen kann was man will. Morgen komm ich gar nicht. Ins Büro mein ich.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ein-tetzchen-oben-drin http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ein-tetzchen-oben-drin Fri, 12 Dec 2008 08:46:46 +0100
Huckbook: Reklameblögchen Wenn ich das nicht hätte. Dieses Gefühl von Freiheit und diese Zeit am Morgen und die Espresso-Mischung, die mir die Finnin bei sonntagmorgen.de gekauft hat, die Oliven vom Marokkaner in der Gneisenau, das Plätschern der Spülmaschine, die beiden iPhones, auf denen ich zum einen diesen Beitrag verfasse und zum anderen nachschauen kann, ob Marokko wirklich so geschrieben wird (grad kams mir komisch vor) und mein 19 Euro-Ikea-Stühlchen, welches mich so vorzüglich trägt, all das und die Finnin und... jetzt hab ich den Faden verloren.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/reklamebloegchen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/reklamebloegchen Thu, 11 Dec 2008 08:43:43 +0100
Huckbook: Vrdmmt am Motgen Wenn ich das nicht hätte. So! Toll, das Blackbook geht nicht mehr an. Ich bin jetzt beleidigt, sauer, aggressiv und voller zorn.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/vrdmmt-am-motgen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/vrdmmt-am-motgen Wed, 10 Dec 2008 09:10:10 +0100
Huckbook: Beinah Heddisch Wenn ich das nicht hätte. Dann hätte ich ja jetzt beinahe versäumt ein Gläschen unter die Espressomaschine zu stellen. Ist es schon soweit?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/beinah-heddisch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/beinah-heddisch Tue, 09 Dec 2008 08:32:32 +0100
Huckbook: Derer viele Wenn wir das nicht hätten. Die Kaffeesache diesmal zu zweit. Warum die Finnin meinen milchgeschäumten Espresso sonst immer verschmäht, ditt wees ick nicht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/derer-viele http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/derer-viele Mon, 08 Dec 2008 08:28:28 +0100
iPotega: Bummel Geschenke einkaufen für die Kollegen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/bummel http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/bummel Sat, 06 Dec 2008 19:03:03 +0100
Huckbook: Wir sollten öfter Wecker stellen Wenn ich das nicht hätte. Den Kaffee meine ich ja immer. Und wenn ich mir noch öfter mal Kaffee kochen würde... äh ich meine, wenn ich mir öfter mal den Wecker stellen würde, bräuchte ich jetzt zu rufen: Bienenschlau, Obert, Kapellmeister, @kcpr, Herr Herrmann, wir kommen später.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wir-sollten-oefter-wecker-stellen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wir-sollten-oefter-wecker-stellen Fri, 05 Dec 2008 09:04:04 +0100
Huckbook: Knapp dran Wenn ich das nicht hätte. Bienenschlau kommt. Tschööööööööhööööös.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/knapp-dran http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/knapp-dran Thu, 04 Dec 2008 08:51:51 +0100
iPotega: Selbststalking Wenn mir Evolution und genetische Zufallskodierung etwas nicht mit auf den Weg durch diese grausam-liebenswürdige Welt mitgegeben haben, dann ist es eine ausgeprägte und funktioneirende Orientierung. Gäbe es nur eine Straße und eine Stadt und nur ein Haus, ich könnte mich trotzdem verlaufen. Das war der Hauptgrund dafür, warum ich, wollte ich an einen bestimmten Ort, mich eher an bekannte Wege hielt und selbst größere Umwege in Kauf nahm um mich ja nicht zu verfahren oder zu verlaufen. Die Erfindung des Navigationssystems und der Einbau dessen in Mobilfunkgeräte (ach Scheiß drauf, ich sag es: iPhones) führte bei mir aber zu einer radikalen Abgewähnung dessen – mit angenehmen Erfolg. Man hält auf dem Weg eher die Augen offen, schaut sich Architektur an, die man vorher noch nie gesehen hatte und entdeckt Straßen, die unsere Stadt einen Tick liebenswerter machen und eigentlich erst zu dem machen, was sie ist oder gerne wäre. Es ist fast schon traurig, wie viele Straßen ich früher verpasst hatte und wie vile ich nun entdecken kann. Navigation, óle!

PS: Jetzt müssten diese Scheißgeräte nur noch so funktioneiren, wie sie sollen und auch der Service der vertreibenden Unternehmen köntnen besser sein, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/selbststalking http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/selbststalking Wed, 03 Dec 2008 22:06:06 +0100
Huckbook: Oh, it snows Wenn ich das nicht hätte. Diesen Schneematsch der vom Himmel fällt, Diesen @kcpr der zu spät kommt. Diese kaleidoskophaften Bilder die mein iPhone macht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/oh-it-snows http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/oh-it-snows Wed, 03 Dec 2008 09:02:02 +0100
Huckbook: Ich weiss es nicht Wenn ich das nicht hätte. Diese Hektik am Morgen eines verschlafenen Morgens, eigentlich ja heute. Fänd ich prima. Guten abend.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-weiss-es-nicht http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-weiss-es-nicht Tue, 02 Dec 2008 09:02:02 +0100
iPotega: Japonische Leckereien

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/japonische-leckereien http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/japonische-leckereien Mon, 01 Dec 2008 20:10:10 +0100
Huckbook: Tarker Stobak Wenn ich das nicht hätte. Sollen wir @kcpr nun abholen oder nicht? Er ist ja so eigen und kapriziös. Mal will er, mal will er nicht, ein anderes Mal weiß er es nicht. Dies sind meine Gedanken um 8:47 Uhr. Yo. Peace.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tarker-stobak http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tarker-stobak Mon, 01 Dec 2008 08:48:48 +0100
Huckbook: We got Soul Wenn ich das nicht hätte. Frau föhnt sich das Haar, ich sitz beim Kaffee, der Morgenfunk dröhnt durch das Haus. Es ist noch Zeit.Warten auf den Fotografen aus der Nachbarschaft. Nix großes.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/we-got-soul http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/we-got-soul Thu, 27 Nov 2008 08:24:24 +0100
Huckbook: The Morning am After Wenn ich das nicht hätte. Früher, als man sich noch über den Produktnamen After-Eight kaputt gelacht hat, weil da (Huh huh huh) das Wort After drin vorkam, da hätte ich mit der heutigen Headline noch Punkten können.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/the-morning-am-after http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/the-morning-am-after Wed, 26 Nov 2008 08:48:48 +0100
iPotega: Nieder mit der Privatsphäre. Bei uns auf der Toilette in unserme schnuffeligen Büro, da liegen immer einige Ausgaben des ZEIT-Magazins. Und wenn man dort ein wenig Verweilt, so ohne MacBook und Internet, greift man eben auch gerne zu totem Baum. Vorhin habe ich in bsagtem Heftchen doch tatsächlich ein Interview mit einem Datenschützer gelesen, der fordert im Internet relativ viel von sich preiszugeben. Das klingt in Zeiten, in denen in allen Medien mit meterlangem Zeigefinger immer gepredigt wird, gefälligst alles für sich zu behalten, insbesondere die Fotos der letzten Saufgelage mit den Kumpels aus dem Fußballverein, doch reichlich absurd – macht, wenn man das zu Ende denkt, aber attsächlich Sinn.

Man muss sich den praktischen Vorteil einer Welt, in der sich die meisten Informationen aller Personen ohne weiteres ergooglen lassen, nur mal vor Augen führen. Man würde nicht erst nach dem fünften Date feststellen müssen, dass man sich da mit einem absoluten Idioten trifft, man wüsste vor dem Unterschreiben des Festanstellungsvertrags, dass der zukünftige Angestellte es eher nicht so drauf hat und überhaupt – man bräuchte nicht jedes Mal aufs neue den selben Mist über sich erzählen, zum "kennenlernen". Könnte man ja alles bei Facebook, Twitter, Myspace, StudiVZ oder Xing nachlesen. Der Geschäftsführer meiner Versicherung hat kein Video auf seienr Myspace-Seite, in der er gröhlend durch die Disko torkelt? Das muss ja ein trauriger spießer sein, ich gehe lieber zu einer sympathischen, freundlichen Versicherung, die weiß, was einem im Leben so passieren kann in diversen Zuständen. Hach wär das fein.

Die Frage ist natürlich, welche Details man von sich preisgibt. Nacktofots, sexuelle Vorlieben oder andere extremen Intimitäten brauche ich in den meisten bis allen Fällen nicht wissen, das darf jeder ruhig für sich behalten, bis es dann darauf ankommt. Aber solche banalitäten wie Hobbies, Beruf, Lieblingscafés und -betrünktheitslocations, die man nach einer halben Stunde Unterhaltung so oder so ohne weiteres rausbekommen kann, das darf doch ruhig im Internet stehen. Es ist ja eh schon so, dass alles, was wir tun, öffentlich ist.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/nieder-mit-der-privatsphaere- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/nieder-mit-der-privatsphaere- Tue, 25 Nov 2008 14:11:11 +0100
Huckbook: Bytonic Plisk Wenn ich das nicht hätte. Ja was dann? Das wäre ja furchtbar. Ich trinke jetzt einen Kaffee auf die gesamtsituativ irgend ganz okayene Gesamtsituation.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/bytonic-plisk http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/bytonic-plisk Tue, 25 Nov 2008 08:12:12 +0100
iPotega: Der Sommer ist vorbei. Und ich motiviere mich zum Bildergestalten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/der-sommer-ist-vorbei- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/der-sommer-ist-vorbei- Mon, 24 Nov 2008 19:31:31 +0100
Huckbook: In full Style Der Reparateur meines Automobiles pflegt eine strenge Stylemischung und macht sein Büro so zu einem Ort der Begegnung von... ja von was eigentlich?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/in-full-style http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/in-full-style Mon, 24 Nov 2008 16:41:41 +0100
Huckbook: Thriller

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/thriller http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/thriller Mon, 24 Nov 2008 01:52:52 +0100
iPotega: Erster Winterspaziergang

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/erster-winterspaziergang http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/erster-winterspaziergang Sun, 23 Nov 2008 22:09:09 +0100
Huckbook: HH HH H

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hh-hh-h_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hh-hh-h_2 Sat, 22 Nov 2008 22:20:20 +0100
iPotega: Oh, ich habe mich getäuscht ... ... ich habe ja doch ein Foto geschossen!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/oh-ich-habe-mich-getaeuscht---- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/oh-ich-habe-mich-getaeuscht---- Sat, 22 Nov 2008 15:43:43 +0100
iPotega: Xavierboden Der Weg ist oft steinig, doch heute eher blättrig.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/xavierboden http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/xavierboden Fri, 21 Nov 2008 18:26:26 +0100
Huckbook: Das iPhone will mir was zeigen Wenn ich das nicht hätte. Zum Beispiel ein zweites iPhöhnchen mit dem ich meine Kaffeedingens ins Internet schreiben kann, was total wichtig ist. NOT. Ach übrigens Björn, hast gestern echt was verpasst. NOT.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-iphone-will-mir-was-zeigen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-iphone-will-mir-was-zeigen Fri, 21 Nov 2008 09:16:16 +0100
Huckbook: In der Tiefe des Kaums Jetzt sitz ich hier, bin etabliert und schreib auf teuerm Macbook. Wer das Lied erkennt, gewinnt eine Kaffeefahrt mit mir im Mitsubishi zum Millivoi nach Mainz-Dingenskirch.
Aber diese Nacht ist nicht zum Schlaf gemacht. Das liegt zum einen sicher an den Rosmarin-Chips, zum anderen sind daran Schuld meine linksseitigen Halsschmerzen, die mich kirre und irre machen. Oh, wie die mich irre und kirre machen. Aua aua aua. Das tut ganz schön weh und die Finnin ahnt von alle dem gar nichts, denn sie schläft tief und fest. Gestern bei der MKN-Veranstaltung musste sie ja zusammen mit Kacper dem Unerschütterlichen und St. Martin dem Stoiker 5 Stunden rumstehen um sich anzuschauen, dass die Website des Hermann Schmidt Verlags den ersten Preis als beste Webseite erhielt. Was ich persönlich für einen Hohn halte. So schlecht kann Rheinhessen in Sachen Webgestaltung gar nicht sein, dass man zu diesem Ergebnis kommt. Ich will ja nicht unken und Kollegenschelte gehört ja hier nicht zum Programm, aber man kann es auch übertreiben mit der Untertreibung. Viele Webdesigner säßen bestimmt jetzt weinend vor Ihren Flatscreens, wüssten sie von diesem Akt des Hohns über ein gutes Konzept und ebensolche Gestaltung. Ich glaube ich habe genug gesagt. Ich sollte jetzt wieder in Bett gehen. Den Selbstheilungskräften habe ich schon in den Hintern getreten. Das dürfte genügen. Gute Nacht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/in-der-tiefe-des-kaums http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/in-der-tiefe-des-kaums Fri, 21 Nov 2008 05:12:12 +0100
Huckbook: Wackelpudding am Morgen Wenn ich das nicht hätte. Ich meine dieses vermaledeite Worterkennungsprogramm, das mich so sehr nervt. Ich muss hernach mal den @kcpr konsultieren. Darüber hinaus bin ich froh und glücklich, weil ja... muss.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wackelpudding-am-morgen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wackelpudding-am-morgen Thu, 20 Nov 2008 08:43:43 +0100
Huckbook: Kaputtenes iPhöhnchen Wenn ich das nicht hätte. Ja nun, da ist der einzige Knopf den es hat kaputtgegangen. Nach nur 3 Monaten und deshalb gibts kein Bild von meinem wunderbaren Kaffee, der aus eine 4-fachen Espresso und etwas Milch besteht und das jeden Werktagsmorgen. Ich begann ja das aktive Kaffeetrinken im Jahre 2003. Vorher trank ich morgens nichts wesentlichen, vielleicht mal ein Wässerchen oft auch nur ein schönes, frisch gezapftes Kranheimer hell. Heute, da ich erwachsen bin und gesellschaftliche Wesentlichkeit erlangen möchte, bin ich stets am Morgen schlecht gelaunt, müde und grummy und "komme ohne Kaffee nicht auf Touren". Sagt man doch so, oder? Darf ich jetzt mitmachen? Im Club der Erwachsenen und Erhabenen und gibt es da eigentlich einen Unterschied?

P.S.: Ich habe mich durchgerungen auf dem Ersatz-iPhöhnchen einen E-Mail-Account einzurichten und mir somit ein Foto selbst zuzuschicken, welches ich dann mit dem MBP abrufen konnte und mittels Dynamo auf diese Website stellen konnte. Die Authentizität ist nun beleidigt nach Hause gegangen, dafür können Sie nun ein mit Kaffeeschaum verschmiertes Glas vor Weintrauben und Popcornmais bewundern.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaputtenes-iphoehnchen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaputtenes-iphoehnchen Tue, 18 Nov 2008 08:35:35 +0100
Huckbook: Ich am Morgen plus Summer und Korgen Erstens ist es in unser aller natürlichem Sinne, dass man rankt und wankt bis der Sensenmann kommt, aber ich sage: Halt! Tuts nicht. Seid Mensch statt irr. Mehr Mensch sein, anstatt ein irrer Bastard, ist ohnehin nicht ganz das verkehrteste. Also ich meine jetzt nicht die, die als Irre verächtlich beglommen werden, die als Kind schon gehänselt werden, deren Motor ein Wankelmotor ist, die sind hehr und frei von Dünkel und willkommen. Ich meine die Irren, die von der Gesellschaft am Ende ausgespuckt und von BWL und VWL, sowie juristischem Dünkel berotzt sind und obendrein selbst dran Schuld. Diese Irren sollen mir den Buckel runterutschen. Als Inhaber einer kleinen, feinen Firma mit bockig-kapriziösem, launisch-selbstzufriedenem und hh hh h-esquem Menschengetier weiss, es ist sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr anstrengend, sich auf der anderen Seite des Behauptungskanals aufzustellen und in die blanken Speerspitzen der ganzheitlichen Kommunikationskonzeptionäre zu blicken. Irr sein ist da schon eher ein Lebenskonzept, es hilft. Aber es hilft ja nur das eigene Irr, das der anderen ist ja schaise. Es nervt, man muss sich im besten Falle kümmern und wird im worst case drangsaliert wie eine Haubitze.
Um es vorwegzunehmen (kicher), mir ist nicht nach Kummer und Sorgen gerade, nur schwebt das Damoklesschwert der Arbeit über meinem Haupte. Wie ich das hasse. Ein Kunde zum Beispiel, der verlangt von mir das Wegnehmen eines schwarzen Balkens, welcher sich in meinem Design befindet. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie schwierig das Wegnehmen eines schwarzen Balkens für einen Mensch voller Leidenschaft ist. Das ist also nun meine Bestimmung: die Vernichtung eines schwarzen Balkens. Aber eine Frage hätte ich zuvor noch an Herrn Potega: Wie wars?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-am-morgen-plus-summer-und-korgen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-am-morgen-plus-summer-und-korgen Sat, 15 Nov 2008 15:07:07 +0100
Huckbook: Real Hot Dog

Aaaaaaaw!!!111einself via @nomnomnom / via littlekhole.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/real-hot-dog http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/real-hot-dog Thu, 13 Nov 2008 00:19:19 +0100
Huckbook: Rapante Rapante Wenn ich das nicht hätte. Ich wüsste ja weder ein noch aus. Jetzt schütt ich mir das gschwind in den Schlund und dann holen die Finnin und ich den Polen ab. Multikulti geht also doch.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rapante-rapante http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rapante-rapante Wed, 12 Nov 2008 08:39:39 +0100
iPotega: Ein Hoooooooch, auf unsern Buslenker, Buslenker ... Manchen von Ihnen wird gar nicht bewusst sein wie groß die Bedeutung einiger Personen auf dieser Welt für unsere Gesellschaft ist. Natürlich, da wären der amerikanische Präsident und andere Präsidenten und Vorstandsvorstzende von Staaten und Unternehmen, die sind wichtig, sicher sicher. Aber für mich persönlich tragen zur gesellschaftlichen Stimmung (und das ist vor allem meine Stimmung, l'etat c'est moi) nicht unwesentlich die Mitarbeiter unserer öffentlichen Beförderungsunternehmen bei. Wenn man morgens in den Bus steigt und der entgegenkommenden Übellaunigkeit, Menschenverachtung und Lachmuskelverhetzung nicht mehr auszuweichen weiß, da man keine Gelegenheit hatte vorher am Automaten eine Beförderungsbemächtigung zu erwerben, dann ist der Tag doch so gut wie schon gelaufen. Und Laufen möchte man ja auch nicht und von seinem Chef abgeholt werden klappt an manchen Tagen ja vielleicht auch nicht, wie es bei den meisten Unternehmen hierzulande üblich ist. Die Gutelauneschaffung unserer Busfahrer muss also auf der Agenda der Bundesregierung oberste Priorität erlangen. Ich ziehe deswegen in Erwägung eine Petition zu starten. Vielleicht unterschreiben die ja 500.000 Willige. Das ist ja nichtmal ein hundertestel von dem, wie viele Leute hier täglich unsere Blogs lesen, da können Sie sich aber sicher sein.

Unnd wenn das erreicht ist, werde ich mi abgewöhnen Apfel+S zu drücken, die Kombination zum speichern von Dokumenten, denn das hat im Browserfenster in einem CMS wenig Sinn. Überhaupt wünsche ich mir für mein Leben oft die Apfel+S und natürlich auch die Apfel+Z Funktion. Alles wäre viel praktischer und alle wären zufriedener. Aber nein, das konnte dieser "allmächtige" Gott ja nicht einführen, wo es die Firma Adobe doch sogar schafft. Und da funktioniert es auch oft. An dieser Stelle fällt mir eine kleine Anekdote ein, wie ich mich eines Tages über den Schuhschrank beugte und versuchte meine Schuhe zu finden und als diese Unternehmung zu scheitern drohte, formten meine Finger sich zu einem Klammergrif, der auf einer Computertastatur mit Sicherheit die Tasten Apfel und F gedrückt hätte, was auf einen hohen Grad an Nerdwerdung hinweist und mich, da das heute absolut Must und Trend ist, supercool macht. Davon bin ich überzeugt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ein-hoooooooch-auf-unsern-buslenker-buslenker---- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ein-hoooooooch-auf-unsern-buslenker-buslenker---- Tue, 11 Nov 2008 19:26:26 +0100
Huckbook: Am Aschermittwoch ist alles vorbei Wenn ich das nicht hätte. So'n starker Kaffee als Startelement in den Tag. An sonnigen und sommerlichen Morgenden frage ich mich oft, wie hält man das nur aus an solch trübtassigen Morgen wie diesem hier? Ich habe darauf keine Antwort gefunden.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/am-aschermittwoch-ist-alles-vorbei http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/am-aschermittwoch-ist-alles-vorbei Tue, 11 Nov 2008 08:45:45 +0100
Huckbook: Freizeit sucks genauso wie Arbeit Allsisch... Ich fang nochmal an. Als ich heute morgen, also am Morgen des 10. November 2008 auf unsere Projektliste gestarrt habe, da dachte ich 'where has all the Freizeit gone' und war ein wenig traurig. Geht es wirklich nur ums Geld? Ich denke ja. Hans Magnus Enzensberger hat ja neulich auch gesagt, dass Kapitlaismus irgendwie geil ist, wir das wieder nur nicht verstünden und daher Arschlöcher seien. Na und, Rechtschreibung ist auch irgendwie geil, versteh ich auch nicht. Nun sitze ich also hier mit meinen Jobs und brüte über wesentlichem. Kann nicht schlafen, kann aber auch nicht sonst was. An Weihnachten dann, wenn eh alles wieder eingematscht und trist ist, dann darf man, wenn alles gut geht, mal ein bißchen die Seele baumeln lassen. Ich merke aber, wie mich auch diese Situation schon jetzt beengt und bedrängt. Ho, was soll ich nur mit all dieser Freizeit anfangen? Mir fällt da ja nicht viel ein. Man wird im Alter so. Im Grunde ist Arbeit doch was geiles und der daraus resultierende Kapitalismus (semantisch nicht ganz korrekt, aber trotzdem) ist auch voll supi. Man kann sich Abate-Birnen kaufen oder Direktsaft. Sushi auf jeden Fall in rauen Mengen. Die Finnin und ich vergessen oft, wieviel Sushi uns eigentlich nocht zu steht. In meinem Alter kauft man sich desweiteren Möbel, ja und Küchengeräte sind der Renner. Wenn mir also jemand was kaufen möchte, dann bitte Küchenzeugs. Japanische Messer, Espressomaschinen, Nudelwalzen, elektrische Hobel, Zick Zick Zilles, Römertöpfe, etc. alles herrlich. Bräuchte ich dringend. Die entsprechende Küche von Bulthaup, in entsprechendem Häuschen an entsprechendem Waldesrand bitte auch hier abliefern. Autos finde ich auch ganz okay, aber keine Penisschüsselchen mit V8 Motor und mehr PS als IQ. Das nicht. Aber zum Beispiel einen VW Bus hätte ich gerne. Oh ja, den hätte ich sowas von gerne, das ist meinen Freunden fast schon unangenehm, wie gerne ich den hätte. Und den kauf ich mir auch. Schon bald. Ich weiss nur noch nicht wann und kann man mit dem Geld nicht was sinnvolleres kaufen, wir haben doch schon ein Auto und das ist gar nicht schlecht. "Aber das ist doch kein VW Bus" "Ja naja, der passt doch auch gar nicht in unsere Garage" "ja aber den können wir doch vor dem Büro abstellen" "Dich möcht ich sehen, wie Du jedesmal den VW Bus vor dem Büro parkst und dann hier her läufst" "Wir haben doch noch den Mitsubishi" "Ja bist Du jetzt von allen guten Geistern verlassen, wir brauchen doch keine zwei Autos" "Ja aber mit dem VW Bus fährt man doch nur, wenn man mal raus will und draussen übernachten möchte" "Wo willst Du denn hin?" "ich weiss nicht..." "Du weisst nicht?" "Ja was weiss denn ich, irgendwohin, an ein Bächlein" "An ein Bächlein also" "Ja und warum denn nicht. Da ist es doch nett, da brauch ich mir wenigstens keine komischen Fragen anzuhören" "Ach komische Fragen mag sich der gnädige Herr also nicht anhören?" "Ja genau" "Na dann ist ja gut" "Isses auch" "Isses nicht" "Hast Du aber selber eben gesagt" "Hab ich nicht" "Hast Du doch, kukk, da stehts" "Tatsächlich" "Ja" "Na so mein ichs aber doch nicht" "Wie meinst Du es denn?" "Anders, irgendwie anders" "Anders find ich besser" "Siehst Du?" "Ja, Schnüff" "Nicht weinen" "Mach ich ja nicht" "Hast Du dem Eric schon erzählt, dass wir am Sonntag in Bogel waren?" "Nee" "Warum denn nicht?" "Der Eric ist doof" "Warum denn das jetzt schon wieder" "Ach der ist doof" "Jetzt hör aber auf" "Okay, er ist nicht doof" "Schon besser" "Ich bin müde" "Ich auch, gute Nacht" "Aber Hückchen!" "Ich bin doch das Hückchen" "Ach so".

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/freizeit-sucks-genauso-wie-arbeit http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/freizeit-sucks-genauso-wie-arbeit Tue, 11 Nov 2008 02:27:27 +0100
Huckbook: Vor dem Haus der Marlene Waiting for my @kcpr. Wer eine Lupe oder ein Mikroskop zur Hand hat kann die güldenen Dächer der russischen Kapelle erkennen, wer nicht, ist aufgeschmissen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/vor-dem-haus-der-marlene http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/vor-dem-haus-der-marlene Mon, 10 Nov 2008 08:42:42 +0100
Huckbook: Guten Morgen Para dies Wenn ich das nicht hätte. Hab ich aber und das zu Recht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/guten-morgen-para-dies http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/guten-morgen-para-dies Mon, 10 Nov 2008 08:19:19 +0100
iPotega: Juhu! Gleich kommt Royalkomm ins Fernsehn!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/juhu http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/juhu Sat, 08 Nov 2008 21:08:08 +0100
Huckbook: Hopp Schwitz Wenn ich das nicht hä... hab leider jetzt so gar keine Zeiit, echt. Ich muss ziemlich dringend weg. Sorry Du, tut mir echt leid.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hopp-schwitz http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hopp-schwitz Fri, 07 Nov 2008 08:25:25 +0100
Huckbook: Der Wächter Wissen Sie was einem so um 5:20 Uhr am Morgen durch den Kopf geht? Nichts und genauso kommt es mir vor. Ich bin erwacht, von was weiss ich nicht mehr, ausnahmsweise waren es nicht die Funsorgen, sondern einfach das Gefühl schon genug Schlaf empfangen zu haben. Was macht man um diese Zeit? Ich las in der Zeit (online) und empfand die Zeit mal wieder als sensationell grotiges Online-Angebot. Sowohl technisch, als auch visuell. Das liegt sicher daran, dass die Leute die zu entscheiden haben, was gemacht werden muss, derer zahlreich sind. Gremien und so. Die Basisdemokratie ist im Grunde längst gescheitert, weil ja ganze Heerscharen von inkompetenten Menschen in ihr auch etwas zu melden haben. Machen wir uns nichts vor. Das Volk braucht einen Führer, also jetzt nicht so einen greuslichen, eher so einen lieben, aber strengen, väterlichen Führer. Ich muss das leider sagen. Das Volk ist vollkommen unfähig. Keinen Schimmer. Nix druff. Immer wenn ich einem Plenum beiwohnen musste, kamen mir die Tränen des Hasses und liefen meine prallen Wangen hinunter, wo sie sich im Bart zu einem... naja, Sie wissen schon. Fürchterlich.
Also das sind meine Gedanken und sie wiederholen sich ja auch. Fleissige Leser dieses Insinternetreinschreibdingens werden sich sicher nun langweilen und sich fragen, warum sie nicht lieber dem Ereignis einer Geburt beigewohnt haben. Oder machen Sie es wie Arthur Rimbaud und werden Sie Waffenhändler. Falls Sie also der Meinung sind Ihr literarisches Gesamtwerk sei nun niedergeschrieben und es sei an der Zeit die Zeit mit etwas gesellschaftlichem Bungeejumpen totzuschlagen, so suchen Sie sich ein von Lepra und Krieg geplagtes Land aus und scheuen Sie keine Kosten und Mühen sich dort ins illegale Handelswesen zu stürzen. Schnell erfahren Sie das Abenteuer eines Steckschusses im linken Lungenflügel (Hypothese) oder es wird Ihnen aus unerfindlichen Gründen ein Bein amputiert (RImbaud). Das mit der Langeweile hat sich jedenfalls erledigt, spätestens wenn Sie zu unrecht zum Tode verurteilt in einer finsteren Zelle sitzen und auf die Erschiessung mit rostigen Waffen warten. Ich kann das nicht beweisen, aber ich gehe stark davon aus. Gute Nacht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-waechter http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-waechter Fri, 07 Nov 2008 05:19:19 +0100
iPotega: Schlafmatzen Warum auch immer das Wort "Schlafmatzen" so selten verwendet wird – es ist eine Frechheit. Selbst google schlägt lieber ein anderes Wort vor, das eher mit Kopfbeckung als mit Augenverdreckung zu tun hat. Aber nunja, was soll man tun. Eine Frage stellte sich mir heute zu diesem Thema, nämlich: Wozu sind die gut? Und haben Kaninchen die auch? Es hat ja meistens alles einen Sinn, so in der großen weiten Natur. Zum Beispiel Falten im Gesicht oder graue Haare. Aber Schlafmatzen? Ich verstehe das nicht. Trotzdem hat es etwas befriedigendes sich die Dinger aus den Augen zu puhlen, deswegen widme ich diesen Blogeintrag den kleinen Dingern.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/schlafmatzen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/schlafmatzen Thu, 06 Nov 2008 11:02:02 +0100
Huckbook: Der Autofahrer Wenn ich das nicht hätte. Ich wusste am Morgen des 8. März 1992 nicht wie man ohne Führerschein leben kann und ich weiß es heute, am Morgen des 6. November 2008, immer noch nicht, aber ich will nicht unken. Die Expressomaschine sabbert und klickt vor sich hin, hallo Barack Obama, kannst Du mich hören?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-autofahrer http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-autofahrer Thu, 06 Nov 2008 08:05:05 +0100
Huckbook: Yes he can! Das war aber auch nötig. Es müssen doch nicht immer nur Schwachköpfe zu Präsidenten gemacht werden. Was ist da los in Frankreich, Italien und die letzten 8 Jahre in USA und wo kommen jetzt diese ganzen warmherzig aussehenden Amerikaner her? Und wie hat sich die Sicht auf dieses Land gewandelt. Das ist sicher genauso subjektiv, wie die Aversionen der letzten Jahre. Keine Ahnung. Ich freu mich jetzt über diesen Mann. Fragen zu politischen Tiefen und Untiefen kann ich nicht beantworten. Das ist ein Gefühl, wie so oft. Wenn solche Leute, mit solchen Haltungen zu Präsidenten gewählt werden und noch dazu so überwältigend, dann kann das nicht das schlechteste sein.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/yes-he-can http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/yes-he-can Wed, 05 Nov 2008 05:52:52 +0100
Huckbook: Don't vote

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/dont-vote http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/dont-vote Tue, 04 Nov 2008 22:22:22 +0100
Huckbook: Töpfchen Koffeine Wenn ich das nicht hätte. Das kleine Töpfchen, welches schmaucht und faucht, dann hünge ich rum und der Tag wäre als solcher nicht wieder zu erkennen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/toepfchen-koffeine http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/toepfchen-koffeine Tue, 04 Nov 2008 09:05:05 +0100
Huckbook: Wahlpfang Hinterm Horizont gehts weiter, ein Lied welches dem Erfinder der Backofenpommes hoffentlich übermorgen durch den Kopf geht, wenn er die Wahl verloren hat. Jacke wie Hose ist hingegen ein Song, der mir durch den Kopf geht, wenn ich weiterhin so einen Quark schreibe. Es ist ja alles so egal. Das sagte ich ja bereits schon. Also Wälder und VW-Busse sind nicht egal. Aber sonst ist alles egal. Irgendwie. Klar ist nicht alles egal. Die Finnin ist mir ja auch nicht egal und Ees van Poppel, der alte Punk, die sind mir ja nicht egal. Aber wer Präsident wird, ist egal... und gleichzeitig auch wieder drastisch. Für mich ist es sicher wurscht, ich hab nix Schlimmes festgestellt in den letzten Jahren, außer vielleicht ein bißchen Wut und Empörung und was man so fühlt, wenn man einen Deppen im Fernsehen sieht, aber was hat er mir gemacht? Da gehts manchen Menschen in der Welt schon anders, denn die liegen unter der Erde, vom Krieg erschlagen und ärgern sich, dass sie nicht die letzten Lost-Staffeln kukken können und so. Es ist eh so ein Gefühl mit allem. Ich besitze gar kein Gehirn, nur so'n Rübenacker und der beginnt kurz unterm Hals und erstreckt sich bis hinunter in die mehrfach gebrochenen Zehen. Es ist zum Beispiel ziemlich schwierig seit über sechs Jahren ein Blog zu führen, wenn eigentlich alles so ungefähr egal ist. Also jedenfalls so rein äußerlich. Das was man so rauslassen kann, also jetzt so physikalisch im akkustischen Sinne oder Schreiben. Mehr als Schreien geht ja nicht oder bold und VERSALIEN. Vielleicht noch heulen, was sich auch mehr und mehr abnutzt als Äußerung und dann kommt gleich schon wieder Ignorieren. Der ewig Kreislauf.
Und jetzt kukk ich mir ein Udo Lindenberg-Konzert an. Läuft im Ersten. Und ich sag "kukk" und ich unterhalte mich mit einem Plüschhund und ich träum von VW-Bussen und Garnelen in Öl und wie ich eines Tages eine große Sammlung ausgesuchter Mineralwasser besitze und wie ich dann von meinem Baumhaus auf die nebligen Wiesen runterblicke und wie sie mir dann egal sein wird, die Sache mit dem Egal sein.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wahlpfang http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wahlpfang Mon, 03 Nov 2008 22:30:30 +0100
iPotega: Irgendetwas mache ich falsch Aber ich bin ja auch hier um noch was zu lernen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/irgendetwas-mache-ich-falsch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/irgendetwas-mache-ich-falsch Fri, 31 Oct 2008 09:41:41 +0100
Huckbook: Titled Wenn ich das nicht hätte. Und manchmal frage ich mich, was es überhaupt für einen Sinn hat, hier jeden Morgen meinen Kaff... ach nichts. Vielleicht gehe ich heute abend Bridge spielen und trinke dazu Likör. NOT. Alles not.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/titled http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/titled Fri, 31 Oct 2008 08:49:49 +0100
Huckbook: Eeschen Content 2.566 Â

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eeschen-content-2-566 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eeschen-content-2-566 Thu, 30 Oct 2008 22:24:24 +0100
Huckbook: The Beatles - I Will Wenn ich das nicht hätte. Das Praktische an einer CD, die wie zufällig in der Ecke liegt ist, dass meistens der aktuelle Ohrwurm drauf ist. Oder neulich, ich so im Auto auf jemanden gewartet, Ohrwurm im Kopf und ich dann so Radio an gemacht und was lief?! Der aktuelle Ohrwurm. So ist das immer wenn man, wie ich, im Metier der außersinnlichen Fähigkeiten ein solides Heimstättchen gefunden hat.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/the-beatles-i-will http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/the-beatles-i-will Thu, 30 Oct 2008 09:02:02 +0100
Huckbook: Tassen im Schrank, alle Wenn ich das nicht hätte. Hier kann man deutlich sehen, dass ich zwangsflexibilisiert wurde.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tassen-im-schrank-alle http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tassen-im-schrank-alle Wed, 29 Oct 2008 09:45:45 +0100
Huckbook: Wer hat eigentlich so viel Pinkepinke Bei uns in der Firma kann ich machen was ich will. Man fragt mich selten was ich so treibe, aber ich kann an dieser Stelle versichern: Ich mehre Ruhm und Reichtum zum Wohle aller. Abends sitze ich oft bis tief in die Nacht an dieser wundervollen Gerätschaft und tippe und klicke mir die Seele aus dem Leib righty right rein ins Innere eben dieser Gerätschaft. Mir ist aber auch ein bißchen komisch zumute gerade. Letzte Nacht schlief mal wieder nur 3 Stunden und nun habe ich Flügelansatzknochenschmerzen oder wie heißen die beiden Dinger da am Rücken mit denen Rainer Hoffmann früher Sachen manchen konnte, dass einem schlecht wurde? Davon tut mir der linke weh. Die Füße auch und irgendwie auch der Kopf samt Augen. Leider kann ich nun nicht weiterschreibe, weil ich so müde bin, dass ich im Sitzen einschl

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wer-hat-eigentlich-so-viel-pinkepinke http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wer-hat-eigentlich-so-viel-pinkepinke Wed, 29 Oct 2008 01:05:05 +0100
Huckbook: 3 Stunden Popunten Wenn ich das nicht hätte. Hach schmeckt der Kaffee wunderbärchen. Man muss nur ordentlich nei duhn.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/3-stunden-popunten http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/3-stunden-popunten Tue, 28 Oct 2008 08:57:57 +0100
iPotega: Wärmen Sie sich doch ruhig! Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen macht Wärme sympathisch. Aus diesem Grund gibt es von mir für Sie an dieser Stelle nur eines: Eine warme Heizung.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/waermen-sie-sich-doch-ruhig http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/waermen-sie-sich-doch-ruhig Sun, 26 Oct 2008 12:24:24 +0100
Huckbook: Die Bahn kommt Ganz Deutschland für 29 Euro oder so. Die Bahn lügt, sie lügt und lügt und wird nicht dafür bestraft. Ich fand ja schon immer die Personalsimulatoren bei der Bahn ein Beweis dafür, dass menschliches Leben im öffentlichen Dienst nicht möglich ist. Deshalb fahre ich Kfz oder Fahrrad oder ich lass es lieber gleich ganz bleiben. Das fällt mir alles grad nur ein, weil grad Bahn-Werbung im Fernsehen lief, grad. Grad dachte ich dann so: Kackbahn. Immer wenn ich mit ihr gefahen bin, war es irgendwie so ochnaja bis omannjaleckmichdochfett. Im Auto fand ich es dagegen noch in jedem Stau illustrer und anschmiegsamer, als es in der Bahn je hätte sein können. Im Auto kann man schlafen, man kann sich auf den Kopfstützen eine DVD anschauen, rauchen kann man, wenn man will, kann man sich an einem Drive-In-Restaurant am Rande der Straße deftige Burger bestellen und diese im Auto verzehren. Man kann mit Senf kleckern, mit Ketchup obendrein und wer mag darf auch seine Zwiebeln auf dem Boden verteilen um sie anschliessend beim Kuppeln zu Matsch zu zertreten. Das soll man sich mal in der Bahn trauen zu tun. Da kommt dann einer von den Personalsimulatoren und man wird niedergeschossen. Auto ist Freiheit. Schuld daran: Die Bahn.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-bahn-kommt http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-bahn-kommt Fri, 24 Oct 2008 10:45:45 +0200
Huckbook: Zerknüllte Serviette in Oliven-Blisterverpackung Die Banker waren vielleicht auch ein bißchen Schuld, sagt der Typ im Fernsehen. Ich glaube ja noch an die schallende Ohrfeige. Dazu trinke ich Sprite Zero, welche mir sehr gut schmeckt. Süffig, kann man am Abend schön abpumpen, auf die Oliven, die nicht soooo der Burner sind. Nicht sooooooo der Burner... sag ich ja oft mal. Mir fällt ja auch nix mehr ein. Ja früher, ja früüüüüüher, da war ich noch originell, aber da dache ich ja auch schon, ich sei eher nicht soooooo der Originelle. Das geht ja immer so weiter. Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.
Und ich denke oft "hh hh h!" und wie ich mich so verändert habe. Jetzt sitze ich nachts am MBP und schreibe über eine Reise durch die Alpen für ein Magazin. Ich trinke literweise Tee und Cola und die köstliche Rhönsprudel, dazu gibts Oliven und Snickers. Alles reine Naturprodukte versteht sich. Und ich schaue VH1 Classic. Da singt Olden Gladdy gerade den Song "I Guess That's Why They Call It The Blues" und ich überlege mir, als hätte ich nicht schon genug von mir preisgegeben, muss es jetzt auch noch dieser Elton John sein, wir nennen ihn ja seit damals Olden Gladdy. Und muss ich das auch noch im Internet rumerzählen. Da kann sich jeder seinen Reim machen. Die Sachlage ist klar.
"Wir betreten das Innere der Kirche. Still ist es in ihr. Kein laut dringt nach innen und so vernehmen wir lediglich, als gehöre das zum Konzept, die leisen Tropfen, die im Taufbecken Ringe ins Wasser schlagen. Es ist wie in einem Bildnis von M.C. Escher. Unten, oben, die Richtungen verschieben sich. Man möchte sich irgendwoe festhalten und ist doch in Ruhe geborgen. Ein Meisterwerk, in dem wir jetzt sind." schreibe ich in der Hoffnung mit diesem Text durchzukommen. Es ist immer ein Kraftakt. Mir tun die Beine weh, der Rücken, die Augen brennen, ich darf jetzt nicht schlapp machen. Es ist Freitag der 24. Oktober 2:36 Uhr. So ist das, obgleich das Datum da oben eine andere Sprache spricht. Glauben Sie mir einfach. Das sind komplizierte Porzesse, die hat mir ein gewisser Herr Berthold eingebrockt. Näheres erfahren Sie, wenn Sie uns mal besuchen, bei einem schönen Glas Chantré und einer Selbstgedrehten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zerknuellte-serviette-in-oliven-blisterverpackung http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zerknuellte-serviette-in-oliven-blisterverpackung Thu, 23 Oct 2008 23:53:53 +0200
iPotega: Cosmopolitanisierung meiner selbst. Eigentlich wollte ich hier schon länger, also heute morgen, was bloggen, aber dann ist mir das Passwort nicht eingefallen und ich musste erst Autofahren und woanders ankommen, wo ich jetzt sitze und ab und an auch arbeite, damit ich mich an das Passwort erinnern konnte. Darauf folgten einige lange Minuten der Arbeit und der Überlegungen was das denn war, was ich vorhin bloggen wollte. Das ist jetzt aber irrelevant, denn ich hab etwas neues zu schreiben. Im Kopf schwirren ja immer so viele Dinge, da ist man ja froh, wenn man mal einen Teil davon einfangen kann und die "zu Papier bringen" kann. Zu Papier bringen. Die Metaphernwelt befindet sich auch noch in der Prä-Internetera. Zu CMS bringen trifft es da schon eher.

Jedenfalls habe ich heute an anderer Stelle über Sachen geschrieben, von denen ich die Hälfte nicht verstand. Wie so oft, Sie sind es ja gewohnt. Da dachte ich mir, mein Traumjob wäre es für eine Frauenzeitschrift zu schreiben. Am besten für junge Frauen mit Komplexen. Oder für junge Frauen ohne Komplexen, die aber welche bekommen werden. Ich würde schreiben wie stylish der neue Look von Brad Pitt ist, wie straff meine Brüste geworden sind seit ich jeden Morgen dies seltsamen Turnübungen durchführe und würde meinen Leserinnen verraten, was "ihn" im Bett "so richtig durchdrehen lässt". Wo ich mir das so durch den Kopf gehen lasse, bekomme ich sowieso den Eindruck, dass diese Zeitschriften eigentlich von Männern geschrieben werden. Und zwar aus dem Grund, um dann Komiker mit Vornamen wie den Bruder von Luigi und mit Nachnamen wie Gesichtsbehaarung auf die Bühne holen zu können, der sich für andere Männer darüber lustig macht, was für Tipps Frauen aus den Frauenzeitschriften ziehen, die eigentlich von Männern verfasst werden, damit Frauen so werden, dass man Witze darüber machen kann. Im undurchschaubarer die Verschachtelung meiner Sätze umso größer die Undurchdachtheit, wird dem Gelegenheitsleser jetzt auffallen.

Besser als für eine solch intrigante Zeitschrift zu schreiben, wäre es aber so eine Zeitschrift gestalten zu dürfen. Die sehen in den meisten Fällen ja fürchterlich unstylish aus. Und die wollen was von Style und Mode erzählen, ich bitte Sie. Da muss noch einiges geschehen.

Wer das Gegenteil beweisen kann, mit einer schönen Zeitschrift, mit Zielgruppe Frauen 15-35 (oder sowas in der Richtung), der sende es an die im Impressum genannte Adresse, Stichwort: "Kacper, du blöder Sack, mal wieder hattest du nicht Recht, hier der Gegenbeweis, hör doch mal auf so einen Quatsch zu erzählen". Sie werden schon sehen, was dann passiert.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/cosmopolitanisierung-meiner-selbst- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/cosmopolitanisierung-meiner-selbst- Wed, 22 Oct 2008 13:02:02 +0200
Huckbook: Besenich Was habe ich heute geleistet? Ja. Tja... äh... Also ich habe einen Besen organisiert. Für einen kreativen Direktor ist diese Tätigkeit vollkommen angemessen. Aber halt, natürlich gehe ich mit dem Besen später noch ins Bett ins Studio. Ich möchte ihn stellvertretend für einen Autor fotografieren. Nicht, dass der Autor aussieht wie ein Besen, aber es passt trotzdem. Naja und als ich den Besen endlich gefunden habe, da klingelte das Telefon. Später klingelte nochmal das Telefon, dann noch ca. 32x und schließlich noch 3x. Dann sind wir einkaufen gefahren. Salat. Die Finnin sagte, ich solle mal Salat kochen, das habe ich dann gemacht. Die Finnin hat mir geholfen, lustlos, aber sie hat mir geholfen beim Salat kochen. Dann habe ich die Simpsons eingeschaltet, denn die laufen ja jetzt jeden Montag am Abend. Das trifft sich prima. Sagt man "Das trifft sich prima"? Stellt man das Fragezeichen in diesem oder ähnlichen Fällen vor oder nach dem letzten Anführungszeichen auf? Sagt man "in diesem oder ähnlichen Fällen"? Stellt man das Fragezeichen...
Dann habe ich Salat gegessen oder hatte ich den schon vorher gegessen, auf jeden Fall habe ich dann meinen Dietmar Fotzidirk-Account bei wer-kennt-wen gelöscht. Den hatte ich ohnehin nur zum komische Leute ankukken. Wer-kennt-wen ist zum Beispiel wirklich was grauseliges. Dann hatte ich Rückenschmerzen, mit diesen bin ich kurz aufs Klo, aber danach waren sie immer noch nicht da. Anschliessend verspeiste ich vier Manner Rum-Trüffelcreme-Herzen, die so herzerweichend ranzig stanken, dass ich viel Mitleid aufbringen musste um sie an der Nase vorbei in den Rache zu schieben. Nun bin ich müde, aber ich muss noch mindestens... eigentlich müsste ich... eijeh. Das ist schwer zu erklären, ich müsste eigentlich... wie sag ich's nur? Arbeiten. Jetzt ist es raus. Ich müsste wenigstens einen Artikel fürs Kunden-Magazin layouten und zudem auch Text schreiben. Ich müsste mir 13 Fragen ausdenken, die ich dem Besenautor morgen senden muss. Ich muss soviel machen. Das wird sicher eine schöne Nacht. Aber ich will nicht klagen. Ich will nicht unken. Ich will nicht widersprechen. Ich will nicht klein beigeben. Ich will nicht mehr. Ich will nicht so viel trinken. Ich will ja das alles nicht. Ich fang mal an.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/besenich http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/besenich Mon, 20 Oct 2008 20:56:56 +0200
Huckbook: Singing in the Schmäin
Wenn ich das nicht hätte. Wo kämen wir denn da hin? Ich bilde mir ja seit April 2003 ein, dass ich coffeinsüchtig bin. Das ist ein großer Schritt ins Erwachsenenleben. Jetzt muss ich mich nur noch schnell desillusionieren und dann hab ich's geschafft.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/singing-in-the-schmaein http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/singing-in-the-schmaein Mon, 20 Oct 2008 08:52:52 +0200
Huckbook: Wand im Wandel
Mich, bzw. ich, der ich gerade vom Affen gelaust wird, wollte gerade etwa ins Internet schreiben, bis ich feststellte, unser dafür vorgesehenes Internetreinschreibsystem funktioniert nicht mit dem Safari auf dem i-Phone, was ein Skandal ist, denn so muss ich den Eintrag nun mittels MobilePhotos vornehmen und das alles nur weil ich die affenlausige Nachricht des Tages zu verkünden habe: Ex US-Außenminister Powell macht Wahlkampf für Barack Obama. Das Bild hat mit dem Eintrag nichts zu tun. Die Technik zwang mich es zu posten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wand-im-wandel http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wand-im-wandel Sun, 19 Oct 2008 23:35:35 +0200
Huckbook: Deine Bank ist keine Bank Da ich noch nie Milliardär oder so was in der Richtung war, habe ich auch schon immer ein zwiespältiges Verhältnis zu meiner Bank gehabt. Die Bank sagt: "Sei froh, dass Du dein Geld auf unseren Konten zwischenlagern darst Du Wurm und nun auf die Knie!"
So sind sie die Banken, aber da ich ja nie was von der Bank will, ausser mein Geld auf deren Konten zwischenzulagern habe ich mit der Bank auch so gut wie nichts zu tun, ab uns zu schicken sie uns die TAN-Listen an die falsche Adresse, was mehrtägige Kapriolen nach sich trägt, aber sonst macht die Bank ihr Geschäft und wir machen unseres. Wenn wir uns neue Maschinen kaufen, dann kaufen wir die von unseren Gewinnen. So muss sich die Bank nicht so anstrengen und wir wissen, was uns gehört und was wir uns leisten können.

Schon wieder nur Mist verzapfelt. Was soll nur werden? Also diese Bankgeschichte vergessen wir jetzt mal ganz schnell. Das interessiert ja keine Sau. Außerdem bin ich allen Belangen relativ unfundiert, was den Wissensbereich angeht. Ich hab gewissermaßen keinen Schimmer.
Morgen früh poste ich hier wieder meinen Kaffee. Das hat wenigstens eine gewisse Tiefe. Das kann man sich dann ich 50 Jahren nochmal anschauen. Dann merkt man mal wie die Vergangenheit war. Was wir in der Vergangenheit gemacht haben. Das kann man sich da genau anschauen. Wie das damals war mit dem Kaffee und dem früh Aufstehen und dem Arbeiten und so. Dann wird man sagen, "Hai de nai, bei uns kommt ja der Kaffee direkt aus der Wand und das Behältnis dazu sieht aus wie aus einer Welt, in der Colani der liebe Gott ist, dafür haben wir keine Bäume mehr, müssen aber auch nicht arbeiten, weil die SPD 2023 ja ein Sozialsystem der Güteklasse entwickelt hat, in welchem jeder monatlich 20.000 Weltos bekommt, was 2008 einem Gegenwert von ca. 6.500 Euros entsprach. Von Inflation keine Spur. Vielmehr würde mich mal interessieren, was diese Bankmanager eigentlich sein sollen. Die Geldangelegenheiten regelt doch seit 2009 der Prof. Dr. Oskar Lafontaine, den sie deswegen ja schon mit Schläuchen und mittels Atomspaltung am Leben halten, weil sonst ja das Finanzsystem zusammenbricht, aber zum Glück wird das nie passieren, denn Bundeskanzlerin Prof. Dr. Charlotte Roche hats ja versprochen und wenn ich mir dieses Bild von 2008 so anschaue und wie die Leute da Kaffee aus Gläsern saufen und wie sie morgens aufstehen mussten und wie scheußlich damals Montage gewesen sein müssen, das ist ja noch schlimmer als dieser Sex, von dem wir immer so viel gehört haben, den aber der Weltinnenminister Prof. Dr. Jupp Ratzinger 2015 abgeschafft hat." Das wird man wohl sagen, wenn man sich diese Zeiten mal später in der sogenannten Zukunft im sogenannten Internet anschaut. Was ist besser: Sex oder nie mehr arbeiten? Entscheiden Sie bitte.... JETZT.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/deine-bank-ist-keine-bank http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/deine-bank-ist-keine-bank Sat, 18 Oct 2008 13:15:15 +0200
Huckbook: 30 Minuten wach
Wenn ich das nicht hätte. Gleich kommt @kcpr und @piratenmarlene and than driven wir nach mainhattan, wie der Amerikaner zu sagen pflegt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/30-minuten-wach http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/30-minuten-wach Fri, 17 Oct 2008 08:47:47 +0200
Huckbook: Twittergestalten lesen vor Twitterlesung in Berlin. Natürlich in Berlin. Berlin, Berlin, Berlin. Alles ist ja in Berlin. Ich glaube sogar Hamburg ist in Berlin. Wollt ich ja hinfahren, dachte mir aber dann, das kann ja alles nicht sein, ich muss ja arbeiten. Fliegen hab ich Angst, Zug ist mir zu ungenau und Auto alleine dahin fahren macht ja keinen Sinn. Da wäre die Twitterlesung aber reichlich umweltbelastet, wenn ich hunderte Kilometer durch den finsteren Osten führe um denen zu lauschen, die niemals replien und niemals ein menschliches Antlitz zeigen. So sind die die A-Twitterer und sie tragen hässliche Schuhe obendrein. Aber wenn ich in diesem Berlin was zu tun hätte, dann wäre ich vielleicht nach Berlin gefahren, das hätte sich dann gelohnt. Wenn ich das nächste mal nach Berlin fahre, dann kaufe ich mir 3 Kästen Waldmeisterbrause bei Getränke Hofmann. Das mach ich. Darauf können Sie lieber Leser einen lassen. Außerdem gehe ich in die Boppstraße zum Hongkongchinesen und esse zweimal gebratenes Rindfleisch mit Soße. Eine Spezialität, die es nur dort gibt. Einmal gebratenen Rindfleisch gibt es überall auf der Welt, mal von Indien vielleicht abgesehen und da ja nur in Goa, weil dort die Portugiesen... aber lassen wir das. Zweimal gebratenes Rindfleisch gibt es weltweit nur dort. Das kann ich zwar nicht beweisen, aber ich kann es beweisen. Und zwar anhand dieses Bildes:

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/twittergestalten-lesen-vor http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/twittergestalten-lesen-vor Thu, 16 Oct 2008 23:23:23 +0200
Huckbook: Kaffee Olé Wenn ich das nicht hätte. Kurz nachdem sich der Morgen in mir erbrach, zischelte und fauchte sich unsere liebe Expretzomaschine dieses Heißgetränk zu recht. Prost!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-ole http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kaffee-ole Thu, 16 Oct 2008 08:48:48 +0200
Huckbook: Madonna Poponna Wenn die Wissenschaft eine Tages in der Lage ist, mittels Computertechnologie in Kombination mit biologischem Schnick Schnack eine Madonna-Simulation in Funktion zu setzen, bin ich der Erste, der mal für 5 Minuten erleben will, wie man sich als Madonna fühlt. Ich meine jetzt nicht sexuell, sondern einfach so. Beim Bügeln meinetwegen oder beim Büchsenöffnen. Beim Kaninchenkäfig saubermachen. Meine naive Vorstellung, dass sie dies alles absolviert, will nicht von mir weichen. Sie verfolgt mich wie ein unsichtbarer rosafarbener Hase. Also ich meine jetzt meine naive Vorstellung. Madonna verfolgt mich irgendwie nie. Wie Madonna zu sein, ist sicher ähnlich wie eine Maschine aus Stein zu sein. Aus durchtrainiertem Stein. Sie ist ja furchtbar durchtrainiert. Ich frage mich... also ich frage mich sowas ja sowieso... wie kann man denn so derart diszpliniert sein. Dabei wirkt die echte Madonna, als sei sie völlig leblos. Als hätte man Ihr die Seele rausgerissen und eine Marschmusiktrommel draus gemacht. Es wäre aber auch möglich, dass sie sich den ganzen Tag total geil findet. Deshalb wirkt sie auch immer so angestrengt. Also es hilft nichts, ich muss das mal selbst erleben. Fünf Minuten reichen. Na sagen wir vier drei.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/madonna-poponna http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/madonna-poponna Wed, 15 Oct 2008 18:12:12 +0200
iPotega: Ich RAF es einfach nicht ... Ich rufe hier ja ständig zum boykottieren von irgendetwas auf. Naja, eigentlich nicht, aber das Image gefällt mir. Jedenfalls haben wir zur Zeit ja einige Jobs, neben unserem Stijlroyaltum, die großflächige Schnittstellen mit Journalismus haben. Da ärgert man sich manchmal über doofe Copyrightrestriktionen, geistiges Eigentum und andere "Kleinigkeiten", die so im Wege einer ganzheitlich freien Berichterstattung stehen. Kleinigkeiten, die wichtig und gut sind. Manches geht in meinen Augen aber gar nicht. Deswegen werde ich auch in diesen Film selbstverständlich wieder nicht ins Kino gehen, auch wenn ich das anfangs tatsächlich noch vor hatte, weil mich die Thematik als begeisterter Stalinist politikinteressierter Bub doch bewegt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ich-raf-es-einfach-nicht---- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ich-raf-es-einfach-nicht---- Wed, 15 Oct 2008 17:20:20 +0200
iPotega: Off. Den meisten Menschen bin ich ja eher als ein Mensch bekannt, der schwer aus der Ruhe zu bringen ist, jemand, dem schlechte Laune aus dem Gefühlsspektrum gestrichen wurde, aber jedes Mal, wenn ich im Fernsehen diese Werbung sehe, in der ein rotes T-Shirt den billigsten "Diskont" bewirbt, spielt mein Blutkreislauf Autobahn. Da kommt doch alles zusammen, was beschissene Werbung ausmacht. Eine "Sympathiefigur" mit einer Stimme wie die Mickey Maus im Stimmbruch, eine Ästhetik mit der selbst das schlechteste 80er-Jahre-Musikvideo mithalten kann und zu allem Übel noch ein grauenhaftes Produkt. Könnte die Finanzkrise nicht mal solche Unternehmen auffressen? Das sind doch die schlimmeren Monster, das wird selbst Herr Köhler einsehen müssen. Ich mache jetzt den Fernseher aus, MRR hatte Recht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/off-_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/off-_2 Wed, 15 Oct 2008 12:52:52 +0200
Huckbook: Rettungsanker Wenn ich das nicht hätte. Morgens da sitzen können und diesen 4-fachen Espresso mit Milch in mich reinschütten, Ich käme die Hasstreppe gar nicht erst hoch.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rettungsanker http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rettungsanker Tue, 14 Oct 2008 08:46:46 +0200
Huckbook: Betonung liegt auf den ersten beiden Silben Das tut sie nicht immer. Meistens ja nicht mal auf der zweiten. Die Leute sind so blaß und blutleer. Ich meine jetzt nicht die Woooohooorufer auf den Tanzdielen der Stadt, sondern ich weiss gar nicht was und schon gar nicht wen ich meine. Was anderes: Stefan Raab ist irgendwie nicht witzig, weil er witzig sein will. Das ist immer so. Das ist auch bei mir so. Wenn ich mir zuhöre auf Band oder im Film (man wird ja immer öfter gefilmt, ja man taucht sogar in öffentlichen Medien auf), dann wird mir schlecht, dann weiss ich gar nicht, wie ich meinen Freunden und Kollegen danken soll, dass sie das jeden Tag ertragen. Von meiner Frau ganz zu schweigen. Sie alle möchten wahrscheinlich niemanden kränken, niemanden beleidigen oder verletzen, nein das möchten sie nicht. Und das ist schön. Ich bedanke mich recht herzlich. Eben wollte ich Beckmann kukken. Wegen dem schnall ich regelmäßig ab. Was das für eine joviale durchs Dorf gejagte Sau ist. Wie eine Parodie, ich sehe ihn regelrecht auf den Tisch klettern, schleim absondernd. Und jetzt mit Merz. Da hab ich ScMerzen. Kalauer und noch nicht mal ein guter. Ich hasse dieses Gebrabbel dieser Leute. Ich schalte weg. Ich lese ein Buch. Ein Buch, das meinem inneren Schweinhündchen entgegen springt. Ich lese Regener und Lobo/Passig. Ich lese nur so im Dämmerlicht, trage dazu stets Brille, würde gerne laut Musik hören, was ich nicht kann, weil ich Nachbarn und eine Mitbewohnerin habe. Daher, als Übersprungshandlung lasse ich den Fernseher laufen. Wie so ein RTL2-Protagonist. Wie die Unterschicht, die angebliche. Ich kann das nicht. Ich leb in 'ner Blase. Ich mach Design. Reiste kürzlich mit einem Wohnmobil durch die Alpen und schaute @daroos beim Knipsen von Häusern zu und beiwohne der Welt des @kcpr. Bilde mir ein, dass ich das locker wegstecken kann, dieses TV-Geriesel und Geblubber. Aber das kann ich nicht, ich spüre ja regelrecht die Verblödung. Als wir neulich die Groß/kleinschreibung wieder eingeführt haben, da dachte ich, Menschenskinder, das haste ja jetzt echt 20 Jahre nicht mehr gemacht. Das haben dir die Simpsons nicht beigebracht und auch die Kulturzeit nicht, der Sloterdijk schon gar nicht, der interessiert sich ja einen Scheiß für mich. So muss ich in mich gehen. Grad wo ich gedacht hab, schreibste doch über Fernsehen, das kennste ja schon so lange. Ich schreib eh morgen nicht mehr und dann stehen hier wieder dieser Tweets aus dem Twittersender.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/betonung-liegt-auf-den-ersten-beiden-silben http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/betonung-liegt-auf-den-ersten-beiden-silben Mon, 13 Oct 2008 23:12:12 +0200
Huckbook: Hilfe Wenn ich das nicht hätte, ich weisses auch nicht. Jetzt muss ich nur noch die Treppe des Hasses überwinden und dann bin ich da wo ich hingehöre.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hilfe http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hilfe Mon, 13 Oct 2008 09:01:01 +0200
Huckbook: Nation of Prokrasti Ach, über Ditsche kann man lachen?! Das habe ich bisher noch nicht feststellen können, aber vielleicht muss ich anders werden. Ditsche ist eine Sendung die irgendwann nachts irgendwo läuft und das in manchen Zeiten sogar jeden gefühlten Tag, bzw. gefühlt jeden Tag. Da steht dann ein vermeintlicher Komiker, der sich für einen extrem großen Schauspieler hält, im Bademantel in einer Imbisstube und trinkt Bier. Plaittüden geben sich die Klinke der Plattheit in die Hand. Blödes Gefühl. Ich wundere mich indes auch stark, dass ich mich noch wundere, dass ich mich wundere, dass so viele Menschen (70.000) aufeinmal ein Stadion besuchen um Mario Barth zu sehen. Das ist doch gar nicht möglich. Wenn man das mal stochastisch und empirisch ausschlachtet, dann müsste man das Ergebnis sicher wegschließen, weil das so ähnlich wäre wie in dem Buch Sakrileg oder solchen Berichten in denen es um Maria Magadalena und Gott und so geht. Es würde doch weltweit kein Mensch mehr einen Mercedes Benz kaufen, wenn alle wüssten, dass wir hier total bekloppt sind. Das wäre doch der Niedergang des Exportschlagerlandes Deutschland. Und wenn ich mir im Fernsehen betrachte, was für Gestalten da herum laufen und was die essen und wer das denen kocht und was diese Köche für Bärte und Buckel tragen, das ist ungeheuerlich. Ich denke oft... ich hoffe oft, dass das extrem geschauspielert ist, dass das ganz weit von der Realität entfernt ist und dass sich die Macher selbst auf die Schenkel klopfen, weil sie das zum Schreien doof finden. Die Wahrheit ist aber, das finden die nicht doof. Die meisten Fernsehmacher, sowie die allermeisten Werbefutzen sind extrem nah an der Hauptstadt des Landes Schwachkopfia beheimatet, ja sie sind dort sogar geboren. Anders ist es nicht zu erklären, man muss Ihnen eine gewisse Kränklichkeit attestieren, ansonsten wäre das alles ein Verbrechen an der Menschheit, was es ja auch ist, aber so muss man diese Menschen wenigstens nicht hin- oder herrichten. Typen mit Sonnenbrille und Hosenscheisser Outfit philosphieren über "das Leben". Das kann einfach nicht sein. Das ist der letzte Dreck. Sonnenbebrillte Schwachköpfe mit lackentener Haupthaut in den Farben Rot und Rotbraun, mit engem Shirt und Jeans und am besten das Flip Flops. Das wär ja nicht weiter schlimm, Geschmacksache, aber diese Typen sind Bestimmer und dürfen ihre Standpunkte verbreiten, als wären diese durchdacht, fundiert und hätten irgendeine Substanz.
Eigentlich wollte ich hier darüber schreiben wie ich das Buch "Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin" Sascha Lobo und Kathrin Passig, aber ich musste mich ja zunächt mal über den Fernsehapparat und seinen Inhalt aufregen. Ich bin zudem nicht mal in der Lage ins Bad zu gehen und zu schauen, ob der Titel wirklich genauso geht. Es geht um Aufschieben und Verschieben. Über das Thema machte vor 20 Jahren ja schon die Zeitschrift "Tempo" groß auf. Ich wollte schreiben wie ich das Lesen dieses Buches über die Prokrastination prokrastiniere und wie das auch nur ein ganz billiges Ding ist, dass man das Lesen eines Prokrastinationsbuches prokrastiniert. Aber Jetzt will ich nicht mehr. Ich geh mal aufs Klo, danach mach ich mir einen Rettich-Blaukraut-Salat, danach ruhe ich mich aus und danach ist auch schon wieder Zeit Frikadellen zu braten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nation-of-prokrasti http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nation-of-prokrasti Sun, 12 Oct 2008 15:59:59 +0200
Huckbook: Bambule in Bamlach Anlässlich unserer Tour de Beton weilen wir zur Zeit in Bamlach. Aber nicht weil hier so herrlich Betonbauten in den Himmel ragen, nein, dieser Wohnmobilstellplatz hat W-LAN. Und genau morgen um 8:00 Uhr peitschen wir die Besitzer dieses Campingplatzes mit dem W-LAN-Kabel aus.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/bambule-in-bamlach http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/bambule-in-bamlach Sun, 28 Sep 2008 00:10:10 +0200
Huckbook: Nudeln mit Spaghetti

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nudeln-mit-spaghetti http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nudeln-mit-spaghetti Sun, 21 Sep 2008 17:27:27 +0200
Huckbook: Supergrobi

via todaysbigthing

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/supergrobi http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/supergrobi Sun, 21 Sep 2008 12:43:43 +0200
Huckbook: Gefunden

Dies fand ich bei Mathias Richel und es ist von Francois Vogel.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gefunden http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gefunden Sun, 21 Sep 2008 12:18:18 +0200
Huckbook: Berliner sind scheiße Besonders die mit Pflaumemusfüllung. Ich wollte ja nur mal was anderes machen, als immer nur twittern und arbeiten und mit der Finnin den güldenen Alltag begehen. Ich meine, was ist denn das für ein Leben? Das hält man doch nicht aus. Gerade jetzt in der Bankenkrise. Jeden Herbst das gleiche, es fängt an zu regnen, brabbige Blätter fallen hinab und bilden Brei auf den Bänken. Ja, da kann man sich ja auch nicht drauf setzen, sonst hat man obendrein auch noch eine Hosenkrise. Das wär blöd.
Heute morgen habe ich gesagt: Heim ist mein Gemüse. Deshalb sitze ich jetzt in der Wohnung und lasse mich von TV, Ventilator (aus) zahlreichen Posemukels, Gulasch, Twitter.com, Blip.fm, iPhone und @Kcpr von der Arbeit abhalten. Doch halt, stimmt nicht, @Kcpr hält mich nicht von der Arbeit ab und der Ventilator auch nicht, die Posemukels ebenso nicht. Das Gulasch aber schon. Bis dann.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/berliner-sind-scheise http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/berliner-sind-scheise Fri, 19 Sep 2008 12:32:32 +0200
iPotega: Prokrastination Manchmal prokrastiniert es sich besser, wenn man dabei wenigstens ein klitzekleines bisschen produktiv ist. Auch wenn man nur ein Bildchen für seinen Blog macht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/prokrastination http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/prokrastination Thu, 18 Sep 2008 16:34:34 +0200
iPotega: Ach ... Ach hätte ich gestern doch nicht schuldlos und brav vor mich hin gestanden und den Mund geöffnet, sodass Kohlenwasserstoffverbindungen, die einen Namen arabischer Herkunft genießen, in meinen Mund hüpfen konnten, ohne dass ich mich zu wehren wusste, dann könnte ich jetzt tanzen, Saltos schlagend durch die Gegend hüpfen, zum Mond fliegen und die frische Luft genießen, all das ganz sorglos und unbefangen, schuldlos und brav. Stattdessen ist mir ganz und gar nicht gut zu Mute und das hindert mich daran zu tanzen, Saltos schlagend durch die Gegend zu hüpfen, zum Mond zu fliegen und die frische Luft zu genießen. Ach hätte ich doch nur nicht …

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ach---- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ach---- Sun, 14 Sep 2008 14:37:37 +0200
iPotega: Bedeutungsschwere Jeden Abend vor dem Schalfengehen hat man früher, als die Menschheit noch schlaufüchsig und belesener war, ein nettes Buch zur Hand genommen, das Nachtlicht noch ein oder zwei Stunden brennen lassen und sich bücherwurmiert. Und weil ich auch scchlaufüchsig sein möchte, muss ich mich entsprechend bilden. Weil Bücher aber sowas von "früher" sind und nicht für supercoole iPhone-Web2.0-Junkies, kann ich zu dem Holzprodukt leider nicht greifen. Da muss schon ein Podcast her. Am liebsten die vom br "damals" für das Fernsehen produzierte Sendereihe alpha-Centauri. Gestern abend hat mir der nette sprechende Mann die Frage danach beantwortet, wie groß das Universum ist. Um es kurz zu fassen: Es ist scheißgroß, unbeschreiblich groß. Aber: nicht unendlich groß. Früher dachte ich das und viele andere auch, dem ist aber nicht so. Und das Universum dehnt sich auch nicht aus, ganz im Gegenteil, es zieht sich zusammen. Alle Galaxien steuern nämlich langsam auf einen zentralen Punkt zu. Was dort ist, das weiß niemand, nichtmal der schlaue Mann vom Bayrischen Rundfunk und das muss schon was heißen. Aber man stelle sich vor, da wäre ein riesiges ultraiges schwarzes Loch, das alles drumherum aufsaugt. Das wäre in einigen milliarden Jahren ein ganz schön blödes Problem, wenn man mal davon absieht, dass die "demnächst" explodierende Sonne die Menschheit eh vernichten wird. Wenn dann das riesige schwarze Loch in der Mitte des dann verschwinenden Universums alles aufsaugt, dann ist nichts mehr da, außer einem schwarzen Loch, in dem nichts ist. Und außerhalb des Universums ist auch nichts. Und in Anbetracht dieses Nichts und dieser Größen … Wie wichtig sind dann wir, und wie wichtig sind dann Sie und wie bedeutend ist alles, was man so zusammen und einsam anstellt? Demzufolge: Machen Sie sich locker. Die Menschheit wird eh vernichtet.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/bedeutungsschwere http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/bedeutungsschwere Mon, 08 Sep 2008 18:01:01 +0200
iPotega: Die dufte Sauberkeit Wer vor nicht allzu langer Zeit mal durch Neapel geschlendert ist, wird unsere blitzeblank sauberen Straßen in unserer gemütlichen Heimat vermutlich sehr zu schätzen wissen. Jede leere PET-Flasche, Coladose oder Alditüte ist nach dem elendigen Hinschmiss auf die Straße oft am nächsten Tag schon verschwunden. Viele mögen glauben, dass wir das Waschbären (wieso heißen die auch sonst so) zu verdanken haben, die heimlich in unseren Kanalisationen wohnen und dann den Müll ihren Hunger stillend nach und nach vernichten. Dem ist aber nicht so, die fleißigen orangenen Bienchen in ihren fleißigen orangenen Putzautos machen unsere Straßen nämlich so blitzeblank. Diese verfluchten fleißigen orangenen Bienchen in ihren verfluchten fleißigen orangenen Putzautos, die morgens in übelster Frühe vor meinem Fenster auf und ab fahren und mich aus meinem bis dahin ruhigen von Blümchen und gelben Bienchen träumigen Schlaf reißen. Ich wäre nachts doch gerne in Neapel.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-dufte-sauberkeit http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-dufte-sauberkeit Thu, 04 Sep 2008 10:23:23 +0200
Huckbook: Jetzt kann ich's ja sagen... Ich habe einfach keine Zeit und nachts, wenn ich bisher geschrieben habe, da schlaf ich manchmal. Das hört sich ungewöhnlich an, ja es mutet sicher auch bizarr an, aber das ist die blankene Wahrheit. Tagsüber sitze ich dann mit dem Lebemann @Kcpr am Schreibtisch und wir schreiben. Wir schreiben, wir telefonieren, twittern, essen Fleischsalatbrote, trinken Wasser, hören Musik, machen Layouts, machen was anderes, rücken den Teppich herum, gehen in die Küche, gehen dawieder raus, hängen in meetings rum, schreiben Textbeispiele auf, machen mal einen Redaktionsplan, denken nach und rühren mit nichtvorhandenen Löffeln in unseren Kaffeegläsern herum. Das ist ein Leben. Dabei produzieren wir sogar was und das nicht zu knapp. So siehts aus. Das könnte ich schreiben, geht aber nicht und aus rechtlichen Gründen schreibe ich auch keine beziehungstechnischen Details auf. Das gehört sich nicht. Ist alles friedlich und freundlich mit der Finnin, der Frau Finnin. Gerade läuft dieser wahlbergische Planet der Affen, was eigentlich ein beklopptes Remake eines guten Filmes ist. Kann man nichts drüber berichten. Ich habe neulich beim Betrachten des Filmes El Topo festgestellt, wie scheißegal mit Filme sind. Ist alles schon gesagt drüber und alles schon ver- und gefilmt. Obs jetzt was neues gibt und ob das gut oder schlecht ist, das ist mirzuanstrengendjetztwasdadrüberundsoweiterundsofort... Die Regierung ist mir weitestgehend egal. Die Kunst ist ja schon 2003 gestorben, weil mir damals zwei total frapierende Elende die Kunst vergällt haben. Unabhängig von einander. Aber Kunst, ach püh... ich mag ja Design und Schönigkeiten und auch zerschnittene Gedanken und so, aber Kunst ist eine dumme, uninteressante Sau in genau dem Moment, in dem man drüber redet. Nicht blöd mit mir und im Inneren, aber Kunst als bla bla, als Zeugnis guten Glaubens oder der inneren Zerissenheit oder aus Eifersucht oder weil einem langweilig ist. Pfff, nö. Kannste ruhig wieder Deine bekloppten Sentenzen schreiben. Es passiert absolut nix, was man schreiben könnte. Ich kann ja mal meine Kunden fragen, ob sie es gut finden, wenn ich interne Berichte über die Entstehung ihrer Magazine, ihres Designs, des Prozess abliefere. Ich denk nein. Das gehört da nicht hin. Das kann ich in dieser Konsequenz und mit der nötigen Diszplin eh nicht. Also rühr ich Beton. Habe ich schon berichtet, dass ich uns ein prima Bett gebaut habe, nach knapp 15 Monaten auf dem Hippiematratzenlager. Wäre vielleicht interessant, wenn wir Brad Pitt und die Tochter von Jon Voight wären, aber davon sind wir weit entfernt, die zu sein. In allen Belangen und manchmal auch leider, meistens aber zum Glück. Meine Ventilatorensucht wäre ein Thema, wenn das nicht so furchtbar langweilig wäre. Das ist ja so langweilig, wie meine Freunde. Die ollen Langweiler werden immer erwachsener und trauriger und müder und och nöööh lass mal. Es ist alles so furchtbar unwesentlich. Es interessiert mich ja alles nicht mehr so. Da stecke ich jetzt sozusagen in dieser Privatevolution und mein Gehirn träumt noch von orangen Sesseln und Leuten die lachen wollen, wenn sie sich treffen. Das ist aber vorbei. Daher der Restschmerz. Das alles ist nicht notierbar ohne larmoyant zu agieren. Das hat keinen Zweck, damit erreicht man ja niemanden. Egal. Es ist egal. Ich stell jetzt diesen fürchterlichen Rotz hier ins Netz. Ich les ihn auch nicht mehr durch. Wenn ich früher mal so was wie einer war, der gute aber uninteressante Sachen gebloggt hat, so bin ich heute einer der auch noch obendrein völlig uninspirierten Schais der zahllosen Menschheit zur Verfügung stellt. Es ist alles total uninteressant. Es ist wird nicht besser, es wird sogar imm...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/jetzt-kann-ichs-ja-sagen--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/jetzt-kann-ichs-ja-sagen--- Wed, 03 Sep 2008 21:26:26 +0200
Huckbook: Tzwischenstand Das lässt mich gruseln.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tzwischenstand http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tzwischenstand Sat, 30 Aug 2008 16:48:48 +0200
Huckbook: Haas Igel Ja gut, äh... Mal jetzt Fotografieren und 2 Sätze dazu. Huck knipst. Nach 6 Jahren und 4 Tagen ist mir der Sinn für mein Selbstref.-Blog verloren gengen. Er liegt irgendwo zwischen Twitter und Alltagsabwicklung.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/haas-igel http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/haas-igel Sat, 30 Aug 2008 12:47:47 +0200
iPotega: Ja, Nein, Vielleicht? Trotz Magazinerstellungsüberflutung, die einem ab und an die Zeit raubt, komme noch dazu mir die ein oder andere Nachrichtenseite zu Gemüte zu führen. Es sieht ja gerade eher mau aus mit den richtig spannenden Themen, den echten Aufregern, außer dem totdiskutierten Obamawahlkampf oder noch totdiskutierterem Georgienfeld und -abzug. Ein Thema fällt mir aber fast jeden Tag in meine oft noch verträumten Äuglein, die vor Staunen manchmal unermessliche Größe erlangen, nämlich die unendliche Geschichte der hessischen Koalitionsverhandlungen. Jeden Tag ein neuer Mann oder neue Frau mittleren bis höheren Alters, der/die das alles eher mäßig findet und aufs neue feststellen, dass das alles ja nicht so die optimale Lösung ist – ach! Aber es ist ja auch schwierig in Dreiecksbeziehungen, da kann man weltoffen sein wie man will. Und in der Ecke des Landtagskindergartens sitzt der kleine Roland, mit dem keiner so recht spielen will.

Davon bekommt man als Normalsterblicher, schläge man die Zeitungsblätter nicht auseinander bzw. riefe man die Website der Nachrichtenlieferanten nicht auf, gar nichts mit. Ob nun der Roland Chef ist oder Ypsi, ich bin trotzdem unter der Woche um 9 im Büro (wenn alles gut läut hh hh h) und mache schöne Magazine zusammen mit dem Nachbarn und muss zwei Liter Wasser pro Tag trinken und mir eventuell auch das ein oder andere Portiönchen Fleischsalat gönnen. Ob Rot oder Rot-Rot oder Rot-Rot-Grün oder Rot-Weiß spielt dann am Ende doch nur bei Pommes eine Rolle.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ja-nein-vielleicht http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ja-nein-vielleicht Fri, 29 Aug 2008 12:03:03 +0200
Huckbook: Orange Overload

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/orange-overload http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/orange-overload Thu, 21 Aug 2008 22:36:36 +0200
iPotega: Frau hat gute Arbeit geleistet

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/frau-hat-gute-arbeit-geleistet http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/frau-hat-gute-arbeit-geleistet Mon, 18 Aug 2008 21:02:02 +0200
iPotega: Frau bestellt Pizza im Internet

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/frau-bestellt-pizza-im-internet http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/frau-bestellt-pizza-im-internet Mon, 18 Aug 2008 20:23:23 +0200
Huckbook: Monstermorgen

via @nomnomnom, via monster-munch.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/monstermorgen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/monstermorgen Mon, 18 Aug 2008 09:51:51 +0200
iPotega: Der Clöebfrisch fördert das Wohlbefinden.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/der-cloeebfrisch-foerdert-das-wohlbefinden- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/der-cloeebfrisch-foerdert-das-wohlbefinden- Sat, 16 Aug 2008 23:03:03 +0200
iPotega: Backmeister Kapellmeister

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/backmeister-kapellmeister http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/backmeister-kapellmeister Sat, 16 Aug 2008 20:54:54 +0200
Huckbook: Eeschen auf Orange

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eeschen-auf-orange http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eeschen-auf-orange Sat, 16 Aug 2008 12:21:21 +0200
iPotega: Einmal Sommerloch mit Schokofüllung, bitte. Was wäre dieser Blog, iPotega, ohne einen spitzfindigen, aufsehnerregenden, grenzwertigen Kommentar zu den olympischen Spielen in Peking? Es wäre eine Schande und Sie werden vermutlich schon seit einer Woche vor Ihrem Bildschirm sitzen und diese Seite ständig aktualisieren bis endlich dieser eine Beitrag kommt. Jetzt haben sie es jedenfalls geschafft.

Im großen und ganzen könnte ich Sie an dieser Stelle wieder mit der altbekannten Chinaistscheiße-Floskelei langweilen, mich mit Freetibet-Parolen als Naivling outen oder in altbekannter Klugscheißermanier darauf hinweisen, dass die Gelder, die man dafür aufbrachte, lieber hätten in ... ach, Sie wissen schon. Das stimmt wohl alles, trotzdem muss ich gestehen, dass ich die olympischen Spiele supidupicool finde. Es ist doch nämlich so, dass mit der ganzen Vorberichtserstattung inkl. Billigkritik aus der Apotheke auf Rezept von Spiegel Online, den Liveübertragungen und mit Sicherheit auch mit der kommenden Rückberichterstattung, das Sommerloch in einer unheimlich grazilen und gleichzeitig mindestens genauso unterhaltenden Art und Weise gefüllt wurde.

Wir haben diesen Sommer keine Weltuntergangsriesenmeteroidengeschichten hören müssen, wir haben keine Quotenregelung im Radio für deutsche Qualitätsmusik einführen wollen und ein verkehrsfreier Sonntag wurde auch nicht gefordert. Was kann es da besseres geben? Das einzig blöde ist das um 0,5% gesunkene Bruttoinlandsprodukt, was aber mit ziemlicher Sicherheit darauf zurückzuführen ist, dass ich zwei Wochen im Urlaub war. hh hh h.

Ein letzter großer Vorteil ist die Tatsache, dass man in einer solchen Situation nicht gezwungen ist über den Russland-Georgien-Konflikt bescheid zu wissen. Der ist nämlich viel komplizierter zu durchschauen und zu kritisieren als China und die Foltermethoden und die Todesstrafe und Freewilly und -tibet. Das wäre doch auch viel zu viel verlangt, ich muss doch dem schwedischen Beachvollexyball-Team zugucken.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/einmal-sommerloch-mit-schokofuellung-bitte- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/einmal-sommerloch-mit-schokofuellung-bitte- Fri, 15 Aug 2008 17:13:13 +0200
Huckbook: Graubrot im Aggroflash

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/graubrot-im-aggroflash http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/graubrot-im-aggroflash Fri, 15 Aug 2008 16:06:06 +0200
Huckbook: Auch heute, wo mir schlecht ist. Â

Heute ist der Tag vor dem Tag, an dem meine Hochzichte eine Woche her ist. Oder sowas in der Richtung. Ist viel passiert in letzter Zeit. Es passiert ja immer irgendwas und hinterher denke ich, ach -Â ist ja der Rede gar nicht wert. In der Firma machen wir jetzt in Magazinen. Das Stijlroyal.Dingenskirchen trägt rote, saftige Früchtchen. Und lauter andere Dinge auch, die ich aber hier nicht erzählen kann, sonst fühlt sich der Kunde verarscht. Außerdem habe ich Urlaub und bin zum Schweigen verpflichtet.
Weiterhin war ich zusammen mit Frau Haas in Katwijk aan Zee. Dort schien die Sonne und der einzge Wermutstropfen war, dass ich nur ein einziges Mal Vlaamse Frites essen konnte. Von den Frikandelvariationen ganz zu schweigen. Daran ist nur Frau Haas schuld, die nicht rechtzeitig die Bremse vertrat. Das Hotel, in welchem wir wohnten, war sehr freundlich zu uns. Die Gäste dort allerdings hatten sich nicht viel zu sagen und so schwieg man im Speisezimmer. Man aß sogar sein Fruchtenhagelbrötchen mit Messer und Gabel. Die Holländer, es waren Holländer, sind die neuen Deutschen, stand in einer Sprechblase der Frau Haas geschrieben.
Das alles passierte während dieser ossetische-georgische Konflikt schwelt, von dem ich immer noch nicht wirklich weiss, was da geschieht. Wahrscheinlich wissen alle anderen Mensche auf der Welt genau Bescheid. Ich nicht. Da tust du so, als sei alles okay, aber das ist ja nicht.
Zudem gehen mir diese eingebildeten Reporter auf den Sack, die angesichts der kuriosen Weltrekordsteigerungen, dennoch völlig aus dem Häuschen geraten und eigentlich ist das ja auch total egal. Sollen Sie doch.
Wir fuhren dann von Katwijk schnurstracks an das schrottbefohlene Belgische Meer, welches vollkommener Unfähigkeit anheim gefallen war. Das hätten sich die Belgier und auch wir uns sparen können und so fuhren wir mit düsenhafter Geschwindigkeit in unserem Pseudomazda in ein Städtchen namens Marche-en-Famenne und mieteten uns in ein Angeberhotel ein, welches in einer alten Kirche beheimatet war. Dort waren alle sehr nasengerümpft, jedoch professionell freundlich gesonnen. Das Zimmer enthielt Klimaanlage mit der Stufe 16°C, welche ich sofort einschaltete. Dann schauten wir echtes deutsches Fernsehen und tranken Vla vielerlei Geschmacks.
Der nächste Tag führte uns ins Lande Luxemburg mit der gleichnamigen Hauptstadt. Dort waren alle, wirklich alle Menschen männlicher Herkunft, in dunkle Anzüge gehüllt, während die Dame im roten Kostüm daherkommt. Schrecklich. Anschliessend fuhren wir über eine Brücke und erblickten im Tale eine Stadt, die seit 1786 von der Aussenwelt abgeriegelt war. Wir konnten gerade noch das Buch "Kritik der reinen Vernunft" eines gewissen Imamnuel Kant über die Mauer werfen, bevor wir von den Sicherheitskräften verhuftet wurden. Ja, Sie haben richtig gehört, wir wurden verhuftet. Diese Vorgang dauert etwas 15 Minuten. Anschliessend wurden wir des Landes mit der gleichnamigen Hauptstadt verwiesen.
Sodann verfuhren wir uns in einem dieser zahlreichen Hunsrücker Inzestdörfern. Dieses trug, soweit ich mich erinnern kann, den Namen Riot (sprich: Rijott). Wir fuhren mehrfach im Kreis, doch der Dorfausgang wurde inzwischen abgebaut. Nach einigen Stunden der Verzweiflung konnten wir jedoch über die engen Wege, die sich durch die Weinberge schlängelten, flüchten und kamen rechtzeitig zur Pizzalieferung zu Hause an.
Magnifico, kann ich da nur sagen (Die Mixkassette dort unten, hat mit unseren benelüxischen Abenteuern nichts zu tun, doch hören Sie selbst...).

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/auch-heute-wo-mir-schlecht-ist- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/auch-heute-wo-mir-schlecht-ist- Thu, 14 Aug 2008 22:07:07 +0200
Huckbook: Belgischer Bogen Wir hatten das Gefühl, als führen wir nur Augenblicke später durch das Ende des Regenbogens. Auf der Fahrt nach Marche-en-Famenne.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/belgischer-bogen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/belgischer-bogen Wed, 13 Aug 2008 20:49:49 +0200
Huckbook: Die Zeebrugge nach Zeebrugge Steil wie ein Zahn ragt das Brückchen gen Himmel. Wir in der Hoffnung, dass sich die Brücke bald senken wied, befinden uns auf dem Weg nach De Haan um die Nähe zu unserem Nachnamen zu finden.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-zeebrugge-nach-zeebrugge http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-zeebrugge-nach-zeebrugge Wed, 13 Aug 2008 16:39:39 +0200
Huckbook: Tot ziens Katwijk Wir driven nach Süden, genau wie es Frau Haas formerly known as die Finnin auch gedacht hat.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tot-ziens-katwijk http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tot-ziens-katwijk Wed, 13 Aug 2008 09:38:38 +0200
Huckbook: Die Wahrheit über unsere Zimmerbeleuchtung Da isses naus. Diese Lampe schmückt unser bescheidenes, aber gemütliches Urlaubsdomizil. Es gibt noch drei weitere Lampen in diesem Zimmer, aber die Umschreibung jener wäre ein an Langweiligkeit kaum zu übertreffender Akt der verzweifelten Aufmerksamkeitsheische.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-wahrheit-ueber-unsere-zimmerbeleuchtung http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-wahrheit-ueber-unsere-zimmerbeleuchtung Tue, 12 Aug 2008 20:45:45 +0200
Huckbook: Onbeschaamdheid Diese auf den Kopf gestellte Flagge stellt für mich einen irreversiblen Schaden im Gefüge unserer beider blah blah blah... in Wirklichkeit ist es mir egal was man in der weltweiten Welt mit Flaggen anstellt. Hauptsache man lüftet sich allerseits den Kopf, wenn man sich begegnet.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/onbeschaamdheid http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/onbeschaamdheid Tue, 12 Aug 2008 20:36:36 +0200
Huckbook: Hundertziebzigzentimeterhaus Das bordeauxene, da hinein könnten wir ziehen. Also ich meine das kleine, das zwischen dem Dunkelroten und dem Klinkerbau. Das ist nur 1,70m breit. Das wär genau das Richtige für uns.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hundertziebzigzentimeterhaus http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hundertziebzigzentimeterhaus Tue, 12 Aug 2008 15:10:10 +0200
Huckbook: 2008-08-12 13:37:27 +0200 geknipst und ins netz gerotzt mit dem iphone.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/2008-08-12-133727-0200 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/2008-08-12-133727-0200 Tue, 12 Aug 2008 13:37:37 +0200
Huckbook: 10 Minuten später

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/10-minuten-spaeter http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/10-minuten-spaeter Tue, 12 Aug 2008 13:11:11 +0200
Huckbook: 10 Minuten vorher

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/10-minuten-vorher http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/10-minuten-vorher Tue, 12 Aug 2008 13:09:09 +0200
Huckbook: Richtung Aachen Zwei fahren nach Katwijk in Holland. Wir wissen wie das Wettet dort ist und dennoch... Wir nennen es aber nichts mit Flitter oder so. Noch 29 km bis Aachen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/richtung-aachen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/richtung-aachen Mon, 11 Aug 2008 12:13:13 +0200
Huckbook: Lang Lang spielt die Mikose

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/lang-lang-spielt-die-mikose http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/lang-lang-spielt-die-mikose Sun, 10 Aug 2008 23:19:19 +0200
iPotega: Emil schwippst

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/emil-schwippst http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/emil-schwippst Fri, 08 Aug 2008 12:37:37 +0200
iPotega: Royalkomm heiratet sich

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/royalkomm-heiratet-sich http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/royalkomm-heiratet-sich Fri, 08 Aug 2008 09:04:04 +0200
Huckbook: Und jetzt das hier...
Mixwit

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/und-jetzt-das-hier--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/und-jetzt-das-hier--- Thu, 07 Aug 2008 11:37:37 +0200
iPotega: Ein Blick auf des Kapellmeisters Kapelle

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ein-blick-auf-des-kapellmeisters-kapelle http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ein-blick-auf-des-kapellmeisters-kapelle Wed, 06 Aug 2008 19:55:55 +0200
iPotega: Emil frisst Sie sehen den kleinen Schlozz Emil Bienenschlau beim Frühstücken.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/emil-frisst http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/emil-frisst Wed, 06 Aug 2008 11:17:17 +0200
Huckbook: Huck Mix 05.08.08 Mixwit

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/huck-mix-05-08-08 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/huck-mix-05-08-08 Tue, 05 Aug 2008 19:39:39 +0200
Huckbook: 2008-08-05 13:14:08 +0200 geknipst und ins netz gerotzt mit dem iphone.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/2008-08-05-131408-0200 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/2008-08-05-131408-0200 Tue, 05 Aug 2008 13:14:14 +0200
iPotega: Pressemittleilung 04082008 Per postmoderner Kurzdepesche aka Twitter habe ich es ja nun schon mitgeteilt und jetzt geschieht das auch hier hochoffiziell, damit die zehn Millionen Leser (sehr optimistisch aufgerundet), die wir hier haben, es auch wissen: ich bin wieder da. Aus, vorbei die Urlaubszeit. Nachdem ich meine Seele ja bereits in unserem Designbüro gelassen habe, wurde im Urlaub auch noch mein Körper zerfressen. Von tückischen polnischen Mücken, die nachts aus dem neben meinem Schlafensörtchen gelegenem Wald geflogen kamen und ihre Blutslust an mir stillen mussten. Ein wenig erinnerte das an bestimmte Vampirfilme, weswegen ich auch desöfteren – leider erfolglos – versucht habe mich mit Weihwasser, Kruzifixen, Bibeltexten, Knoblauch und Holfpflöcken zu wehren. Hat leider mehr meinen Mitmenschen als den Mücken geschadet. Ein Patentrezept habe ich trotzdem mitgebracht: Einfach ins Haus gehen, sich ins Bett verfrachten und die Videosammlung bemühen. Die wenigen übrigen Verfolger dann per Kombination aus Feuerzeug und Haarspray abhängen.

Sie sehen, durch Gewaltausübung an unschuldigen kleinen fliegenden Tierchen kann man im Urlaub durchaus erfolgreich Aggressionen und chronische Unausgeglichenheit bekämpfen und mit einem motivierten freudestrahlenden zerstochenem Gesicht zurückkehren um neue Unausgeglichenheit anzusammeln. Einen schönen Aufenthalt wünsche ich mir und Ihnen mit mir. Sie dürfen hier nun wieder regelmäßig reinschauen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/pressemittleilung-04082008 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/pressemittleilung-04082008 Mon, 04 Aug 2008 14:12:12 +0200
Huckbook: Mein Freund

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mein-freund http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mein-freund Fri, 01 Aug 2008 14:08:08 +0200
Huckbook: HH HH H

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hh-hh-h http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hh-hh-h Tue, 29 Jul 2008 19:28:28 +0200
Huckbook: Stress

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/stress_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/stress_2 Tue, 29 Jul 2008 18:49:49 +0200
Huckbook: Twitteratur in Lesung / Der Poporz Hier nochmal der 2.365.678ste Beitrag zur Twitterlesung in Berlin am 26. Juli diesen Jahres, also neulich.
Zunächst einmal war ich hocherfreut, dass Johnny Häusler eine Art Rampensau zu sein scheint, wobei er das mit einer gewissen ähem-Kaschierung ganz gut unpeinlich umgesetzt hat. Die mir bekannten Zuschauer, die via Hobnox dem Ereignis beiwohnten, sahen das bisweilen anders, was ich nicht nachvollziehen kann. Da ist Hobnox dran schuld. Da sitzen also 300.000 Autoren in der Sauna und sind allesamt ähnlich erregt wie die Protagonisten und wissen nicht, was ihnen blüht. Dann fings aber auch schon ziemlich fröhlich an. Ich wusste es bisher ja nicht, aber @spreeblick wirkt wie dazu gemacht auf der Bühne das Publikum mit dem Geschehen zu verbinden ohne dass er jetzt Luftballos oder Kondome in der ersten Reihe verteilt hat. Auch das Publikum war gut gelaunt und wohlwollend, so konnte man sich allgemein die Publikumsbeschimpfung sparen. Einzig die dunkel gekleideten Freunde des unvermeidlichen @frank93 fielen hier aus dem Rahmen, denn sie nahmen mir die Sicht, waren jedoch sehr freundlich dabei. Ich hörte dann, wie es los ging und ich glaube es ging mit der guten Idee los los, dass ein Tag aus Twittererererersicht gestaltet und vorgelesen wurde. Soweit ich das verstanden habe, da hinten auf meinem Stühlchen, eingekesselt von der @frank93-Fraktion, war es der 4. Juli. Jedenfalls lies der Bezug auf den amerikanischen Unabhängigkeitstag darauf schließen. Ich musste an diversen Stellen laut lachen, war amüsiert und das passiert nicht oft. Ich glaube mich schon dabei beobachtet zu haben, wie ich zum Lachen in den Keller gehe. Die Sache hat also gut funktioniert. Das war ja meine größte Sorge. Dass es sperrig und fremdschämesque würde. Die Meute war gut gelaunt, manche riefen sogar "Wuuuuh!", das hielt sich aber gottseidank in Grenzen. Das Ding nahm so seinen Lauf. Irgendwann wechselten sich die schwarzen Herren mit einem Bachmannpreisträger ab, welcher er mir kurzfristig jene Sicht nahm, die ich zuvor schon vermisste, aber er stieg dann auf die Bühne und verlaß Tweets. Tilmann Rammstedt twittert nicht, aber er war so freundlich sein befremden über diese Tätigkeit im Zaume zu halten. Da er gut lesen kann, wurde dieser Part klasse und das Publikum zog mit.
Dann jedoch lasen diverse Chief-Twitterer ihre Tweets vor und dann wurde es ein bißchen unangenehm. Insgesamt sind diese von ihnen vorgelesenen Tweets sehr amüsant und teilweise wirklich großartig, wer aber die Bühne nicht wenigstens zeitweise als sein zuhause betrachtet, dem bleibt es nicht erspart, dass die vorgetragenen Elemente schnell staksig und unprofessionell rüberkommen. Auch zeigte sich hier das Problem des kontextlosen Aufführens von solchen Zeilen. Das sollte man so nicht machen, wären mehrzahlig unkundige angewesen sein, wäre das ganze in die Hose gegangen. So aber jubelten die Fans ihren Helden und Heldinnen tapfer zu. Es war ja schließlich ein Familienfest.
Und so kam es, wie es kommen musste, das Ereignis wurde zum Rahmen. Man ist schließlich gekommen um die Avatare fallen zu sehen. So saßen wir dann draußen in der brütenden Hitze der Nacht und fachsimpelten über die soziale Komponente des entfollowen. Passenderweise gesellten sich dann auch einige der ganz großen Entfollower an unseren Tisch um uns den Rücken zu zuwenden. Gutes Timing. Die am Tisch sitzenden stellten sich allesamt als großartige Typen und Typinnen dar. Es war, als kenne man sich schon ewig. Und so war man sich schnell einig, dass sich das ganze Theater gelohnt habe, dass man sich aber das nächste mal weniger Eigenproporz der Veranstalter wünscht und dass sich doch viel intensiver mit den tatsächlich zahlreichen vorhandenen großartigen Tweets beschäftigt werden muss. Dann müsste man sich und seine abwesenden Freunde nicht immer so zahlreich selbst vorlesen. Zwar sind einige A-Twitterer nicht umsonst welche, aber es langt auf Dauer nicht für eine ordnungsgemäß austarierte Veranstaltung. Ich böte jetzt mal zum Beispiel meine Favoritenliste zum akquirieren an. Da finden sich neben einigen bekannten Leuten auch ganz kleine süße Twitterinas und Twitterineros. Die zu huldigen wäre eine angemessene Reaktion, wie ich finde. Ist aber letztlich Geschmackssache. Und hinterher ist es ja eigentlich followendermaßen: Hätte, wenn und aber... Man hätte ja schließlich die erste Twitterlesung auf Erden selbst veranstalten können, dann hätte man da alles "richtig" machen können und dann hätte, hätte, hätte... wäre vielleicht niemand gekommen und dann hätte man da gesessen und geheult. Zum Glück wär man dann wenigstens alleine gewesen. Deshalb danke schön an die, die das aufgetan haben und bitte den nächsten Termin frühestens im November festlegen, wenns wieder etwas abgekühlt ist, in der wichtigsten Stadt der Welt. Das mit der wichtigsten Stadt der Welt war ironisch gemeint.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/twitteratur-in-lesung-der-poporz http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/twitteratur-in-lesung-der-poporz Mon, 28 Jul 2008 08:52:52 +0200
Huckbook: Am Hafen rumlungern

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/am-hafen-rumlungern http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/am-hafen-rumlungern Fri, 25 Jul 2008 12:10:10 +0200
iPotega: Über das Erwachsenwerden Es ist schon interessant wie das ist mit der Musik. Ich weiß noch wie das früher war mit 13 oder 14 oder 15 als ich Punk und Nirvana gehört habe. Da war jede andere Form der Musik böse und satanisch (wobei satanische Musik natürlich wieder cool war) und MTV sowieso und gehörte vernichtet, mit der mächtigen Jugendpunk-Faust mit schmutzigen Fingernägeln zerschmettert. Ich trug kaputte Jeans und hatte eine sehr seltsame Haarfarbe und hatte absolut non-konform-konforme Ansichten und hielt das für absolut richtig.
So geht es heute mit Sicherheit auch vielen anderen Jugendlichen, die mit den Änderungen u kämpfen haben, die die Pubärtet so in ihren Körpern anrichtet. Damals waren es Punks, heute sind es Emos und in einigen Jahren heißen sie wieder anders. So oder so sind das weder verachtenswerte noch seltsame Menschen. Das sind Menschen in einer Lebensphase, die man eventuell durchlaufen und dann auf alle Fälle aber auch schleunigst abschließen sollte, bevor man sich zu verhasst macht.
Ich habe es geschafft sie abzuschließen – zum Glück. Mit der allgemeinen Konsensmeinung der von Idioten überfluteten Gesellschaft gehe ich meistens zwar noch immer nicht konform – aber auf andere Art und Weise. Irgendwo zwischen erwachsenwerden und der damit einhergehenden Resignation stellt man fest, dass man trotzdem damit leben kann. Damit leben kann, wenn andere bescheuert-absurde Ansichten haben oder sich bescheuert-absurd verhalten oder einfach bescheuert-absurd sind.
Das hatr dann auch weitreichende Auswirkungen auf das Musikhörverhalten. Und auf das Verhältnis zu Musik. Musik mit Geigen und weiblichem Gesang und romantischen Texten. Und Muisk mit Rappern. Das alles kann ich heute hören, ohne sagen zu müssen oder zu können, ich würde „alles“ hören. Ich habe Geschmack. Einen Geschmack, der tolerant ist. Und zu diesem Bild höre ich:
Carissa's Wierd - The Piano Song

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ueber-das-erwachsenwerden http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ueber-das-erwachsenwerden Wed, 23 Jul 2008 18:06:06 +0200
iPotega: Schoener kann ein Wald nicht sein ... Sie sehen den Wald, der sich gleich neben meiner Urlaubsstaette befindet und durch den ich gerade froehlich durchspaziere. Dank Hirntumor erregender W-Lan Netz Staerke habe ich sogar hier Internet. - Camera phone upload powered by ShoZu

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/schoener-kann-ein-wald-nicht-sein---- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/schoener-kann-ein-wald-nicht-sein---- Wed, 23 Jul 2008 10:10:10 +0200
Huckbook: Die Atombombe. Jetzt auch bei Royalkomm.Design

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-atombombe--jetzt-auch-bei-royalkomm-design http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-atombombe--jetzt-auch-bei-royalkomm-design Tue, 22 Jul 2008 20:58:58 +0200
iPotega: Werbedesign in warschauer Vororten Polens Grafikdesigner haben noch einiges an Arbeit vor sich. Solche Bilder wie das da oben begegnen mir beim Rumfahren durch warschauer Vororte auf der Suche nach der richtigen Straße in Richtung Innenstadt nämlich sehr häufig. Erst wenn man das erlebt hat, wird einem klar, dass Grafikdesigner nicht nur die Anzeige an sich schön gestalten (manchmal) sondern auch einen erheblichen Teil zum "Look & Feel" der gesamten Landschaft beitragen. Dafür werden wir viel zu selten geschätzt.
Natürlich ist das gezeigte Beispiel ein Extremfall, in der Innenstadt Warschaus hängen schöne NewYork-Blinkiblinki-Reizüberflutungsbillboards mit Lichterchen und Coca-Cola, direkt zwischen McDonald's und MediaMarkt. Nicht ganz Polen ist also hässlich. Und wenn man sich ein wenig die Idylle anschaut, die sich ab der Straßen, die mit Werbetäfelchen zugepflastert sind, anschaut, dann versteht man, dass man hier trotzdem gerne leben kann. Trotz hässlicher Werbung.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/werbedesign-in-warschauer-vororten http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/werbedesign-in-warschauer-vororten Tue, 22 Jul 2008 00:02:02 +0200
iPotega: Urlaubskoffer (unausgepackt)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/urlaubskoffer-unausgepackt http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/urlaubskoffer-unausgepackt Sun, 20 Jul 2008 19:23:23 +0200
Huckbook: Eeschencontent No. 3.756 Taken with my iPhone - uploaded with iFlickr

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eeschencontent-no--3-756 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eeschencontent-no--3-756 Sun, 20 Jul 2008 13:36:36 +0200
Huckbook: Eeschencontent No. 3.174 Flucht in 21. Jahrhundert.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eeschencontent-no--3-174 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eeschencontent-no--3-174 Sun, 20 Jul 2008 13:28:28 +0200
Huckbook: Das Nashornbett im Bau Boris Claudius Kaspar Kreisle Edler von Hellborn baut ein Bett für die Finnin und mich.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-nashornbett-im-bau http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-nashornbett-im-bau Sat, 19 Jul 2008 12:27:27 +0200
Huckbook: Twitterlesung Klar, dass jetzt alles wieder sagen, wir haben sie nicht alle an der Poperze und auch klar, dass eine Poperze damit gar nichts zu tun hat, aber es ist nunmal so, dass ich mit @Wollbindung und @Soloony am 26. Juli nach Berlin fahre um einer Twitterlesung beizuwohnen. Initiert haben das Sascha Lobo und die Damen und Herren von der Twitkrit. Eigentlich ist mir so eine Reise zu stressig. Ich fliege nicht gerne, ich fahr nicht gerne Zug und die Autofahrerei ist ja auch schon ziemlich quälend. Aber andererseits what shall this than?! Bevor ich wieder vor Mogulus sitze und mir irgendein Rauschen mit Parallelchat anschaue und mir dann einrede, dass es zuhause schon voll okay ist, fahre ich lieber mal Vorort. Was es ja auch ist, aber halt nicht immer. Mein Besuch im Büro bei Sonnenuntergang und dessen Verlassung beim Anbruch der Dunkelheit, darf nicht darüberhinwegtäuschen, dass ich ein Stubenhocker bin und ich bin da nicht alleine. Sehen Sie die Dame rechts von mir, nein? Naja auf alle Fälle, das ist auch eine Stubenhockerin vor dem Herrn. Wir sind urbane Stubenhocker 2.0. Aber wir sind Stubenhocker mit jeweils einer Schraube locker im St. Oberstübchen. Jetzt also wir mit der Nachbarin: ab in die Kulturbrauerei. Ich hoffe da gibts noch was anderes als Bier. Schnaps vielleicht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/twitterlesung http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/twitterlesung Wed, 16 Jul 2008 19:23:23 +0200
iPotega: Malerei am Schlachthof Hier sehen Sie einen Tisch, der vor dem Schlachthof in Wiesbaden fröhlich herumsteht und dem ein netter Mann oder eine nette Frau ein neues Gesicht verliehen hat. Überhaupt scheint die graffitiarme Zeit am Schlachthof vorbei. Schauen Sie doch mal wieder rein.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/malerei-am-schlachthof http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/malerei-am-schlachthof Sun, 13 Jul 2008 13:25:25 +0200
Huckbook: Unterwegs am 12.07.2008 Taken with my iPhone - uploaded with iFlickr.

Was natürlich eine Frechheit ist. Erstens ist das hier kein Hasenblog, wenn auch ein Haasenblog und zum Zweiten habe ich das nicht autorisiert. Das war bestimmt die hier und/oder der hier ist schuld. An allem.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/unterwegs-am-12-07-2008 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/unterwegs-am-12-07-2008 Sat, 12 Jul 2008 13:06:06 +0200
Huckbook: Im Gewächshaus am Teich.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/im-gewaechshaus-am-teich- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/im-gewaechshaus-am-teich- Thu, 10 Jul 2008 14:38:38 +0200
iPotega: Sinnlos rumhängen II Das ist so ein hin und her hier zur Zeit, ich weiß gar nicht worüber ich schreiben soll. Früher war es so, dass ich mir die Termine der nächsten zwei Wochen ohne weiteres merken konnte. Und heute, da muss ich am Vorabend doch tatsächlich nochmal einen Blick auf unseren internen Kalender und auf meinen privaten Kalender und auf den Kalender, wo draufsteht wann der Müll von welcher Tonne abgeholt wird und wann ich sie rauszustellen habe, draufgucken um noch halbwegs den Überblick zu behalten. Und dann kommt es trotzdem vor, dass ich hier streckenweise unbeschäftigt sitze.
Das wird sich aber noch verschlimmern. Dann nämlich, wenn ich am Ende der nächten Woche ins Flugzeug steige und zwei Wochen auf dem Land verbringe – ohne Internet und Twitter und Blog und Arbeit und Freunden und Freundin. Nur die crazy people meines erweiterten Familienkreises und ich. Ich kann mir gar nicht vorstellen was ich dann machen werde, den ganzen Tag. Vermutlich ja fernsehen. Eigentlich müsste ich jetzt schreiben ich würde jeden Tag um 5 aufstehen, wenn es noch kühl ist und die Eichhörnchen noch schlafen und dann in Jogginghose und -schuhe und -shirt schlüpfen und mehrere Runden um den Wald drehen um am Ende einen selbstgemachten Smoothie aus frisch gepflückten Himbeeren aus dem Garten meines Opas zu trinken und anschließend Bäume fällen zu gehen bis ich am Abend erschüpft ins Bett falle. Das werde ich aber bestimmt nicht. Ich werde bis zum späten Nachmittag schlafen und nur aufzustehen um viel zu fettiges Essen in mich reinzustopfen.
Vielleicht, aber nur ganz vielleicht, fange ich auch endlich mal an sinnvolle Dinge für meine Bewerbungsmappe für die großen Kunsthochschulen dieser Welt anzufertigen. Schließlich habe ich ja noch Großes vor. Aber das mache ich ganz bestimmt auch nicht, das entspräche nicht meinem Stil ,und nicht dem Stil jedes anderen Grafikdesigners, jedes Projekt erst in der Nacht vor der Dadline fertigzustellen. Wenn ich jetzt schon anfangen würde, dann wäre ich ja unter Umständen ohne durchgearbeitete Nächte rechtzeitig fertig und das darf nicht passieren. Ich schlafe lieber schon mal vor.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/sinnlos-rumhaengen-ii http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/sinnlos-rumhaengen-ii Thu, 10 Jul 2008 10:46:46 +0200
Huckbook: Ahoi Poloi

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ahoi-poloi http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ahoi-poloi Thu, 10 Jul 2008 10:04:04 +0200
Huckbook: Tanzcontent Jetzt aber... via Dan Hilmar Racek.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tanzcontent http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tanzcontent Wed, 09 Jul 2008 20:19:19 +0200
Huckbook: Eeschencontent Auf mehrfachen Wunsch eines einzelnen, bringe ich nun diesen Hasen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eeschencontent http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eeschencontent Wed, 09 Jul 2008 19:02:02 +0200
Huckbook: Was drin ist im Kopf Na ganz einfach, einigermaßene Leere herrscht vor. Das liegt zum einen daran, dass wir ungefähr 30 Projekte gleichzeitig am Laufen haben und zum anderen, dass sich ja nun heute in einem Monat eine Veränderung in Richtung Establishment vollzieht, die noch in der Planung ungefähr soweit fortgeschritten ist, wie die Flucht kubanischer Flüchtlinge auf einem Floß aus Autoreifen oder der Ablauf eines Aktes der modernen Piraterie. Wenn ich ehrlich bin, kenne ich mit den Planungsaufkommen in beiden Fällen überhaupt nicht aus. Wie mit so vielen Dingen. Tatsächlich bin ich innen hohl. Ich schreibe aber einfach weiter. Ohne, dass ich wüsste, was zu schreiben wäre. Das ist ja immerhin auch ein Prozess. Er kommt bisweilen ins Stocken. Das liegt sicher daran, dass ich mein Pulver in zahllosen Gesprächen rund um meine Aufgabengebiete bei Royalkomm.Design verschiesse. Jeden Tag erzähle ich so unfassbar viele Sachen, ich sehe längst aus wie ein Wels. Und natürlich ist auch Twitter schuld an allem. Das was ich früher ins Blog gepackt habe, schreibe ich nun bei Twitter nieder. Twitter ist ein Geschenk des Herrn. Wie konnte ich bisher nur all diese Jahre leben ohne binnen 140 Zeichen meine Eindrücke dem Nichts zu vermitteln? Ich klänge sarkastisch, sagt mein Gewissen, ich jedoch meine jede Silbe ernst. Viel Glück, sage ich mir oft, geh deinen Weg, murmle ich dann, dass nur ich es hören kann. Da bin ich mir selbst. Da bin ich eins mit mir. Doch auch weiterhin fällt mir nichts ein. Worüber soll ich auch schreiben? Vielleicht über Saftbären oder über meine neue MBP-Tastatur, die seit Monaten bei moois liegt. Soll ich über Nürnberg schreiben und wie wir letzte Woche bei strömendem Regen auf der Suche nach einer Wurstbude plötzlich vor dem Laden standen, bei dem ich seit 20 Jahren meine Quadratlatschen bestelle? Über moderne Piraterie oder wie ich den distinguierten Gerd Scobel vermisse oder dass ich ihn in Wirklichkeit gar nicht vermisse. Ich meine er stört mich ja nicht, eher finde ich ihn sympathisch, aber ich vermisse ihn auch nicht. Ich vermisse Leute, die ich aus dem Fernsehen kenne nicht. Da habe ich eine gewisse Distanz, wie ich überhaupt eher distantziert bin. Zum Beispiel zur Wahrheit, denn ich schreibe nur Schund und Lügen. Nichts von alle dem stimmt, was aber auch nicht stimmt, was auch nicht stimmt, was auch nicht stimmt und so weiter. Machen Sie sich selbst den Reim. Mir fällt ja auch nichts ein. Noch mache ich Witze darüber, aber sicher und schon bald, da fällt mir überhaupt nichts mehr ein. Dann ist in mir nur noch Baumhaus. Dann liege ich geistig und in echt in der Ecke und wenn ich Glück habe, bin ich dann erleuchtet. Jetzt werden meine dem eingebildeten Buddhismus verfallenen Freunde aber mitleidig schmunzeln. "Der und erleuchtet?" werden sie aufschreien und "Niemals!" werden sie rufen, aber ich bin ja längst erleuchtet. Man muss nur genau hinschauen. Gerade im dunkeln und nachts auf dem Klo kann man es deutlich sehen: Mir scheint die Sonne aus dem Arsch. Wie kann es anders sein?! Sonst befände sich ja hier kein kompletter Blogeintrag und das ohne, dass mir was eingefallen wäre. Das ist der Beweis.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/was-drin-ist-im-kopf http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/was-drin-ist-im-kopf Tue, 08 Jul 2008 19:21:21 +0200
Huckbook: Ich Ich Ich selbstreferenziell Auf Mogulus läuft Johnn Häusler, ich hätte gerne eine Einladung zu ping.fm, in Adium hat sich gerade Kcpr abgemeldet, das Häschen isst Salzstangen, die Finnin wühlt in ihren zahlreichen Taschen, im TV läuft was über Herbert Grönemeyer, @having Sun Rice Crunchy, Ventilator läuft, auf identi.ca ist nichts los (the next big thing of the internet von heute nachmittag), lobe den Tag nicht vor dem Abend, denk ich mir. Das Häschen sag "Muck!" und wie immer habe ich zwischenzeitlich und wie so oft habe ich zwischenzeitlich den Ort gewechselt und sitze nun in meinem großzügig geschnittenen Büro, selbstreferenziell in der Nebensach und in der Hauptsache auf den Kunden wartend. Draußen ist es nun kühler. Das schönste am heutigen Tage, dass unsere Allzweckwaffe Kacper Potega sich verspätete, woraus resultierend die Erkenntnis abzuleiten wäre, dass er nicht perfekt ist. Das ist mir auch lieber so. Was soll man den Leuten denn sonst noch beibringen?! Immerhin hat er schon gestern beim Spagetti mit Tomtensoße-Einkauf schon gezeigt, dass er sich noch nie mit solch leidigen Angelegenheiten wie Einkauf mit Blick auf's Budget herumschlagen musste. Da kauft man schonmal den allerteuersten Parmesan, die teuersten Nudeln und alles nur vom Feinsten. An der Kasse bezahlt sich die Ware ja wie von selbst. Gut, wir haben gerade Oberwasser, wir können es uns leisten, aber zu meiner Zeit (also damals / in seinem Alter), da lebte ich in einer Bruchbude unten bei den Säureminen von Tschokaski Glomm und da ernährte ich mich von Tiefkühlpizza Margeritha (Salami und Pilze konnten wir uns damals nicht leisten) und trank Kranheim Hell dazu. Ausschließlich. Manchmal abend ein paar Dosen Hansapils. Sonst hatten wir ja nichts. Das hat uns geprägt. Diese Zeit, kurz nach dem Krieg (Falkland). Das müssen diese jungen Spunte ja gar nicht mehr durchmachen. Da ist ja alles serviert. Parmesan - wir wussten gar nicht was das ist. Lange nicht. Bis neulich.


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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-ich-ich-selbstreferenziell http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-ich-ich-selbstreferenziell Thu, 03 Jul 2008 22:59:59 +0200
iPotega: Nachtwanderung mit Wolfgang Welsch Ich schreibe hier ja meistens über Sachen, deren gefühlte Blanglosigkeit alles andere über den Tag wahrgenommene übersteigt. Das hat am allerseltensten etwas mit Stijlroyal oder Wiesbaden zu tun. Aber Stijlroyal und Wiesbaden sind eben keine Auskotzplattform. Jedenfalls habe ich heute zur Abwechslung etwas Wiesbaden bezogenes zu berichten.
Vor zwei Tagen (oder drei, oder vier, ich weiß es nicht, die Zeit vergeht ja wie im Flug) schlenderte ich mit netten Menschen durch die Stadt, nachdem wir in diversen Bars diverse Getränke geschlürft hatten. Plötzlich (wobei eher gezielt) kreuzte sich unser Weg mit der Wilhelmstraße. Über diese Straße gäbe es so vieles zu sagen, so vieles zu jammern und zu meckern und zu jubeln und anzupreisen. Aber das muss man gar nicht tun. Man muss sie nur Mal nachts langschlendern, wenn der neureiche Pöbel sich in seine 300qm-Bruchbuden verzogen hat (Anm.d.Red.: wir bitten an dieser Stelle den Neidexzess zu überlesen) und nur noch die Schaufensterlichter und Straßenlaternen und das Leuchten des Kurhaus-Casino-Theater-Komplexes Helligkeit und Kontraste auf die leere Straße wirft. Da kann man erst die Designermöbel in den Schaufenstern genießen und die sechziger Jahre Stiefeletten, weil erst da niemand mehr in der Lage ist sie einzukaufen. Weil da der Preis für all die Güter egal wird. Vor Gott und vor geschlossenen Geschäften nunmal sind alle gleich.
Und dann stellt man fest, dass man überall ein Party veranstalten kann mit Drogenexzessen, Alkoholüberdosierung und viel zu lauter Musik, dass es dazu keine angesagten berliner Clubs braucht. Aber nicht überall kann man nachts durch die Wilhelmstraße schlendern und Designermöbel und siebziger Jahre Stiefeletten bewundern und belächeln und vor sich hin träumen, während man in die Lichterkette aus Straßenrandlaternen starrt. Wiesbaden ist ästhetisches Denken deluxe.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/nachtwanderung-mit-wolfgang-welsch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/nachtwanderung-mit-wolfgang-welsch Thu, 03 Jul 2008 09:37:37 +0200
Huckbook: Staustufe Rot

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/staustufe-rot http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/staustufe-rot Wed, 02 Jul 2008 11:55:55 +0200
iPotega: Unser neuer Praktikant Sie dürfen ihn nun bestaunen. Exklusiv bei mir.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/unser-neuer-praktikant http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/unser-neuer-praktikant Tue, 01 Jul 2008 14:53:53 +0200
Huckbook: Alleine mit allen 7 Sinnen Im 7 Sinne zu Wiesbaden, geschäftlich und auch so.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/alleine-mit-allen-7-sinnen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/alleine-mit-allen-7-sinnen Tue, 01 Jul 2008 09:36:36 +0200
Huckbook: Des Nachts im Banne des Bienenschlaumoduls Das ist jetzt im Moment des upgrades meines MBPs auf 10.5.4 meine Möglichkeit des... äh...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/des-nachts-im-banne-des-bienenschlaumoduls http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/des-nachts-im-banne-des-bienenschlaumoduls Tue, 01 Jul 2008 00:12:12 +0200
iPotega: Ray Charles und die Sockenfabrik Von dem Tag heute, der für mich mal wieder wie seit langem pünktlich um 7.15 Uhr begann, gibt es so vieles zu berichten, ich weiß gar nicht wo ich anfangen und wo aufhören soll. Aber irgendwie muss man ja anfangen, deshalb habe ich damit angefangen zu sagen, dass ich nicht weiß wo ich anfangen soll.
Was ich eigentlich sagen wollte: Es war spannend. Wir haben für die kommenden zwei Wochen einen neuen jungen Praktikanten bei uns, den ich sogleich unter meine Fittiche nahm um aus ihm einen arroganten Drecksack zu machen. Diese Absicht zeigt noch keinerlei Wirkung, von dem im Büro herrschenden Workoholismus hat er sich aber auch schon ein wenig anstecken lassen.
Außerdem werde ich seit Tagen diesen einen nervigen Ohrwurm nicht los, von einem Lied, das ich hier nicht nennen, aber dafür umso häufiger verlinken werde, sodass dieser Eintrag am Ende aussieht wie ein American-Boy-Minenfeld. Ups, jetzt habe ich es doch getan. Jedenfalls können Frau Wegner und ich es gar nicht mehr lassen diese Melodie vor uns hin zu zwitschern, summen und anderweitig wiederzugeben in Geräuscharten für die bislang kein Germanist dieser Welt ein passendes Wort finden konnte.
So bin ich dann am Ende zuhause gelandet mit dem Ohrwurm im Ohr und er schwirrte auch noch in meinem Kopf herum als ich erfolgreich gefühlte 3278 Kilogramm lose Socken einander zuordnete. Spontan fällt mir keine grausamere Haushaltsbeschäftigung ein als eben diese. Bügeln ist in Ordnung, Wäsche in die Waschmaschien stopfen und aufhängen schafft man irgendwie zwischendurch und Abwaschen hat sich dank der Erfindung der Pappteller (ja, an dieser Stelle hätte jeder die Waschmaschien erwartet, aber jetzt habe ich es euch allen gezeigt) erledigt. Zum wiederholten Male schwöre ich es an dieser Stelle also nochmal: Der erste Einkauf nach meinem Berlin-Umzug werden 1000 (oder so) Paar gleicher schwarzer Socken, die selbst Ray Charles in der Lage gewesen wäre zu sortieren (um die Kurve zur Headline zu bekommen, hh hh h). Oder ich erlange bis dahin unermesslichen Reichtum als menschliches Content-Management-System und stelle jemanden ein, der das für mich erledigt, für eine Milliarde Euro die Stunde, denn so viel wäre es mir wert.
Und jetzt werde ich weiter meine Klarinette bemühen und den Sortiererblues spielen und daran denken wie schön es doch wäre, wenn Sandalen nicht so unheimlich unstijlisch wären und Flipflops nicht so unheimlich surferboyesque und Hippiebarfußlaufen nicht so unheimlich Gefährlich dank Scherbenfluten auf dem Büroweg.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ray-charles-und-die-sockenfabrik http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ray-charles-und-die-sockenfabrik Mon, 30 Jun 2008 19:41:41 +0200
Huckbook: ADS4 / Buero Huck

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ads4-buero-huck http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ads4-buero-huck Mon, 30 Jun 2008 15:07:07 +0200
iPotega: Versautes Bloggen Aus marketingtechnischen Gründen und wegen sonntaglicher Einfallslosigkeit werde ich hier nun das Wort „Fotze” bloggen und den Eintrag mit einem anrüchtigen Bild untermalen. Bitte verzeihen Sie diese durch jugendlichen Übermut entstandene Unverschämtheit.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/versautes-bloggen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/versautes-bloggen Sun, 29 Jun 2008 16:24:24 +0200
Huckbook: Ottono Der Maler und Lackierer fasst sich an die eigene Nase. Aus der Zeit-Online.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ottono http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ottono Sat, 28 Jun 2008 10:49:49 +0200
Huckbook: Heavy Metal Thunder via @bosch via formschub.de

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/heavy-metal-thunder http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/heavy-metal-thunder Fri, 27 Jun 2008 15:39:39 +0200
iPotega: Mit dem Mofa nach England (fast) Das wird uns niemand glauben, aber das Stijlroyal-Team ist gestern mit einem von WB-Druck geliehenen VW Bus durch die Stadt gefahren und hat an diverse Läden die Gebüschedition verteilt. Und gleich geht es wieder weiter.
Mit der Verteilaktion sind wir bisher sehr zufrieden, aber vor allem sind wir von dem Auto begeistert. Der Muskelkater vom Bedienen der Pedale, das manchmal funktionierende Radio, die fehlende Servolenkung. All das und viel mehr macht das Auto so wunderbar. Und ich bin im Regelfall nun wirklich kein Autoschwärmer, ich finde Autos egal, hauptsache sie fahren. Aber dieses Auto. Hach.
Schon vor dem Losfahren wurden hier Pläne geschmiedet, was wir denn mit so einem Gefährt alls anstellen würden. Der Konsens lag irgendwo bei der Einrichtung eines mobilen Büros und Fahrt in Richtung spanischer Küste. Je nach Endergebnis des Fußballspiels am Samstag wird „spanische Küste“ eventuell nochmals überdacht, das kann ich jetzt schon sagen, aber zunächst klingt das ja gut.
Und dann sitzen wir da alle eines Tages, mit bescheurten Mützchen auf dem Kopf mit den Macbooks auf den Schößchen und gestalten die Stijlroyal und andere schöne Sachen und entwickeln ganzheitliche Kommunikationsstrategien und erfolgreiche Marketingkonzpte und was wir auch sonst so machen. Die Welt wird begeistert sein von uns.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/mit-dem-mofa-nach-england-fast http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/mit-dem-mofa-nach-england-fast Fri, 27 Jun 2008 10:03:03 +0200
Huckbook: Vor dem Hupkonzert Folgenden Film habe ich auf dieser Seite gefunden:

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/vor-dem-hupkonzert http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/vor-dem-hupkonzert Wed, 25 Jun 2008 17:07:07 +0200
Huckbook: Die Türken des Alltags Gort! Klaatu barada nikto! Das habe ich neulich in diesem Blog gelesen und schon wieder vergessen, was es bedeutet. Also ich meine richtig vergessen, so mit Gehirn und so. Also nicht, dass man das auch googlen oder wikipediaen könnte, das ist ja jedem klar, was ich meine ist mehr so natürlich Aber mal abgesehen davon, es wäre geradezu absuchd, wenn jemand dieses oder ein anderes Blog läse, aber gleichzeiitig noch nie von google oder wikipedia gehört hätte. So was gibts vielleicht bei Tolkien, aber nicht in echt.

Ich bin noch im Taumel, ob des spanischen Einzugs ins Halbfinale der dieszeitigen Europameisterschaft im Fußballspielen, da läuft auf bayernalpha im Rahmen der Sendereihe "Ohne Filter EXTRA" ein Konzert von Georgie Fame and the Blues Flames. Aber ich bin irgendwie wie gelähmt und kann die Sendung "Nachgetreten" nicht wegschalten. So muss ich diese Typen ertragen, die... wie soll man das beschreiben... quasi nicht richtig witzig sind. Aus lauter Verzweiflung fiel mir gerade der Bioladen in der Boppstraße in Berlin Kreuzberg (für einen Moment hatte ich die Idee X-Berg zu schreiben) ein, indem ich öfter nach der Arbeit einkaufte und wo die Bedienung genauso war, wie in vielen, vielen Bioläden in diesem Universum. Nicht so richtig witzig. Und aber nach dem Verzehr der Nahrung von dort schien ich zu schweben. Ich schwob das Gässlein entlang bis zur Kreuzung Dieffenbachstraße/Gräfestraße. Kein Wunder, ich war ja auch in Kreuzberg. Im Kreuzberg der Neunziger Jahre. Es gab sie nämlich wirklich, die Neunziger Jahre und es fand in ihnen eine Entwicklung statt, von welcher ich partizipierte. Nicht jedoch die Comedyszene in Deutschland. Lesen Sie mal, wieviele Wendungen dieser Text schon genommen hat. Ich bin wirklich erschöpft, dabei war es noch nicht mal witzig. Von mir. Meine ich.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-tuerken-des-alltags http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-tuerken-des-alltags Mon, 23 Jun 2008 00:10:10 +0200
Huckbook: Der Berg

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-berg http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-berg Sun, 22 Jun 2008 23:25:25 +0200
iPotega: Ins Abseits geraten Eigentlich wollte ich mich bei dem Thema raushalten. Man wird da viel zu schnell missverstanden und die meisten Leser reagieren mit einem antilinken Beißreflex, aber irgendwie muss es doch raus – wenigstens ein Mal. Es geht um das Thema Fußball und Nationalstolz. Spätestens bei der WM vor zwei Jahren dichteten sich Presse und Mob eine neue, harmlos-freundliche Form des „Patriotismus” herbei. Alles war gut, die Welt zu Gast bei Freunden und Deutschland fast Weltmeister. Und die Scheibe der Pizzeria bei mir um die Ecke eingeschlagen.
In solchen Fällen spricht man dann gerne von „Randerscheinungen” eines sonst „friedlichen Beisamenseins”. In der Tat sind Gewalttaten auch bei der diesjährigen EM wieder eher die Ausnahme. Die Gewalt fängt aber schon viel rüher an, als beim Steinewerfen oder Fremdenverkloppen. Vor einigen Tagen, nach dem letzten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft, bin ich ganz brav im Auto durch die überwiegend gesperrte Innenstadt getuckert. Neben „Sieg heil” wurde ich häufiger auch mal mit der Frage konfrontiert waurm ich denn nicht mitjubel oder ob ich ein „Feind” sei. Nunja. Fußball scheint so für mich der einzige gesellschaftskonforme Kanal zu sein um seinen Nationalismus ungestraft präsentieren zu können.
Und bevor das große Gejammer kommt: ja, es ist nichts spziell deutsches. Und ja, ich spreche im Prinzip wirklich nur von einer Minderheit, denn beim Fußball muss dringend zwischen zwei Arten der Exklusion unterschieden werden: der „harmlosen”, die bei jeder Sportart vorkommt, nämlich die Exklusion der Fans der gegnerischen Mannschaft aus eben nur dem Grund, dass sie von sich aus Fans der gegnerischen Mannschaft sind und auch nur im Rahmen des sportlichen Wettbewerbs. Sprich: Ich jubel für Schweden, ein Freund für Russland – im Moment des Spiels sind wir Rivalen, danach gehen wir zusammen einen trinken.
Die zweite Art der Exklusion ist die weitaus gefährlichere, die rassistisch geprägte. Hier wird auf jemanden projiziert für welche Mannschaft er zu sein hat, es wird erwartet, dass es für sein Vaterland jubelt und man sieht z.B. das Scheitern „seiner” Nationalmannschaft auch als Scheitern der Person an. Das Übel dahinter dürfte für jeden ersichtlich sein. Diese zweite Form – und nur diese – möchte ich hier kritisieren. Sonst müsste man sportlichen Wettbewerb im allgemeinen verachten, was viele Linke implizit mit ihrer Kritik an den Fußballturnieren tun. Den Eindruck habe ich auch beim Anlesen von „Nation und Exklusion” von Klaus Ahlheim und Bardo Heger gehabt. Trotzdem würde ich dieses Buch jedem ans Herz legen – mit der kleinen vorangegangenen Anmerkung.
Und nun freue ich mich weiter auf die nächsten nun kommenen Fußballspiele. Durch das nette Beisammensein beim Betrachten der Spiele habe ich nämlich in der letzten Zeit doch das Schöne am Fußball entdeckt – ohne explizit für irgendeine Mannschaft zu sein. Schließlich schaue ich die Spiele ja auch nur mit Fans der ersten Kategorie.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ins-abseits-geraten http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ins-abseits-geraten Sat, 21 Jun 2008 18:49:49 +0200
iPotega: Nine to five - Nine danke! Eigentlich ist ja alles gesagt und meine Überflüssigkeit könnte gar nicht größer sein. Nicht meine Überflüssigkeit sondern die überquellende Überflüssigkeit dieses Beitrags. Der Nachbar hat ja alles gesagt und im Prinzip sehen Sie es ja selbst. Hier ist alles neu. Mit großen Buchstaben und großen Projekten und großem Aufwand inkl. langer Nächte. Und da wären wir bei einem interessanten Punkt. Die langen Nächte, das ist ja etwas wo jeder tüchtige Arbeiter weinend am Wochenende in der Kneipe Bier trinkt und darüber jammert. Aber das machen wir nicht. Und wir mögen ja Bier. Teilweise zumindest.
Die Arbeit in diesem wundervollen Büro hier ist nämlich ganz anders als woanders. Hier kann man nebenbei twittern und zum Steuerberater gehen und Eis kaufen fahren und es beschwert sich keiner, solange alles fertig wird. Bei der DBV ginge das nicht, vermute ich. Und in anderen Büros eventuell auch nicht. Ich war ja schon woanders. Aber genug der Schleimerei.
Bald ist es nämlich so weit und eine andere große, weltberühmte Website geht neu online – meine eigene. Auf die verlinke ich jetzt noch nicht, aber dann bald, wenn es so weit ist. Ich will hier meinen Lieblingen ja nicht den Ruhm stehlen. Noch nicht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/nine-to-five-nine-danke http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/nine-to-five-nine-danke Thu, 19 Jun 2008 10:04:04 +0200
Huckbook: Ich wandle auf neuen Pfaden / Die Website bin ich Da werden mir die Herren Göbel, Karliczek, Potega und Portugall zwar widersprechen (Die Website bin ich), aber ich muss schon sagen: ist es nicht?!
Man muss nun an alles denken. Weiche und harte Umbrüche gibt es ebenso wie die vermaledeite Groß und Kleinschreibung, die ich mir in jahrhunderterlanger Arbeit abgewöhnt habe, die jedoch heute wieder fröhliche Urständ feiert. Sicher bin ich darin nicht. Wie ich in so vielen Dingen nicht sicher bin. Ach was, stimmt ja gar nicht. Machen Sie sich selbst ein Bild.
Die Umstände sind so: Es ist 0:57 Uhr und @bienenschlau, @kapellmeister und @kcpr (plus @stijlroyal der ja ich selbst bin) sitzen hier und wir benehmen uns wie Nerds, wie Geeks, wie soziale Krüppel. Ich kann mich rausreden, ich bin als Designer in der Runde tätig, aber wie lange noch? Rausreden meine ich. Wir mussten ja die Kokonisierung, Magazin release und relaunch von royalkomm.de auf einen Tag legen (ich verlink das jetzt nicht mit sich selbst, das wär ja paradox). Kein Wunder, dass man da am Ende Tränen in den Augen hat. 34 Minuten später sitze ich zuhause, als erster das MBP aufgeklappt, das iPhone an den Strom gehängt und gleich schon wieder tippeditapp bis zum Morgengrauen. Kein Wunder, dass einem da schlecht wird. Kein Wunder, ey. Und nochwas ist passiert, Donna Klemm ich gestorben, ich meine richtig, so mit Verlust und Entzug und aus und vorbei. Solche Dinge passieren. Sie hat gekämpft bis zu letzt. Für Kaiser & Cream, für ArtwareProd, für ganz China und für ihre Ideale. Nie aufgegeben hat sie, bis zum Schluss kam sie bei uns rein und hat sich ins Zeug gelegt. Immer neue Ideen hat sie gehabt, die Frau von der keiner weiß wie alt sie war. Nicht alt jedenfalls, so sturm- und drangmäßig. Da sollen sich mal ein paar Schlaffies eine Scheibe von abschneiden. Diese Nichtstuer, diese Leute die glauben, sie hätten am Ende eines 8-Stunden Büroalltags schon richig das Wasser bis zum Hals stehen. Haben sie ja auch, aber andersrum. Da steht das Ende vor Tür und du hast nichts gemacht, außer ans Schlafen gedacht und geschlafen. Fuck You!
Trotzdem ist heute ein guter Tag gewesen. Unsere Website ist relauncht rausgehauen und online, wir haben die Groß/Kleingeschichte wieder rausgekramt, das Magazin ist da und wir leben noch. Obwohl die Ärsche eingeschlafen sind und die Cola lauwarm war. Da kann man doch auch mal ein bißchen dankbar sein. Es lebe die Freiheit, das Leben und der Drang. Gute Reise Donata.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-wandle-auf-neuen-pfaden-die-website-bin-ich http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-wandle-auf-neuen-pfaden-die-website-bin-ich Thu, 19 Jun 2008 00:49:49 +0200
Huckbook: Unmotivationario unmotiviert ich bin hier zu bloggen, neue seite kommt ja in neuem gewand und dann microblogge ich ja immer hier und wer mal auf die zahl der updates achtet und wer dann noch weiss, was wir alles zu tun haben und dass ich rund um die uhr arbeite, bis ich nachts bewusstlos am rechner zusammensinke, der kann sich ja vorstellen, dass die zeit knapp wird. hier muss ich ja auch immer genau überlegen, was ich schreibe. ich brauche ein konzept, dann schreibe ich erstmal auf ein blatt papier die einträge ins unreine, gehe sie dann mit der lektorin durch. im folgenden schreibe ich das dann in den text-editior unseres schönen dynamo-royal-content-management-systems, dann gibt es ca. 12 korrekturdurchläufe, bis ich dann schließlich nach langem hin und her den beitrag freischalte. das ist also nicht so einfach hier so einen gut konzeptionierten und stringent durchstrukturierten blogpost einzustellen. man erwartet ja eine gewisse qualität.
(ich glaube, wenn die leute hier meine einträge nicht so verstehen, wie ich sie gemeint habe, würde ich mir ganz schön blöd vorkommen.)
dass am ende was gutes rauskommt oder wie hier die ganze belanglosigkeit zu tage tritt, das ist ja wichtig. dass man sich formt und nicht denkt, nur weil man 20, 30, 40, 50, 60, 70, 75 oder 99 jahre alt ist, wäre dieser prozess unnötig. mitnichten. ich komm mir vor wie ein 16-jähriger, weil ich noch hoffnung habe. jetzt überlege ich, ob ich schreiben soll, dass ich für tschechien bin weil der karliczek und der zamojre und der hellmich daher kommen und weil mir diese aggrohuperei so auf den sack geht. nachher ist man wieder ein arsch, weil man seiner nachbarschaft den sieg nicht gönnt. dabei ist die frankenstraßengemüsefrau so eine nette oder mein kebabmann vom balkangrill. was bin ich froh, dass der wieder da ist. aber im 3er bmw den ring kaputthupen ist halt irgendwie schwierig. um nicht zu sagen hmmm, schwierig (kopf kratz). jetzt schreib ich nur wieder insiderkram. das kann ich am besten.
übrigens planen wir diesem blog den namen zu entziehen. blogroyal heißen dann alle blögge und ich denk mir einen neuen namen aus. könnt ihr euch schon mal drauf vorbereiten.

und hier.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/unmotivationario http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/unmotivationario Sun, 15 Jun 2008 09:14:14 +0200
iPotega: Sinnlos rumhängen gerade kann ich froh sein, dass ich das hier überhaupt veröffentlichen kann. weil wir ein wenig zoff mit einem kleinen apple-router-gerät hatten, mussten wir heute und gestern für kurze zeit immer mal wieder auf die heiligkeit des interntzugangs verzichten. eigentlich schockierend welche bedeutung so ein internetzugang heute hat. ohne internet kann man eigentlich ganz daheim bleiben.
dabei ging das ja anders. damals, als man e-mails noch per brieftaube verschickt hat und es google maps noch in gedruckter form gab. mit jeder technischen neuerung macht der mensch in der evolution einen gewaltigen schritt rückwärts. ich wüsste gar nicht mehr wie ich mich mit dem auto in der welt zurechtfinden soll, so ohne gps. die richtungsschilder auf den autobahnen nimmt man ja im prinzip nur noch als schmuckstücke wahr. oder als vogelscheuchen. oder einfach gar nicht.
besonders schockierend ist das, wenn man plötzlich gezwungen ist mit menschen anders als über ichat oder twitter zu kommunizieren. der einzige weg das zu verhindern wäre sich eine schreibmaschine zu kaufen und ein katapult zu bauen und instant messages via stöckchen und gummiband quer durchs büro zu schleudern. das wäre dann wenigstens eine sinnvolle beschäftigung, ohne internet geht arbeiten größtenteils ja auch nicht richtig und sonst hängt man eh nur blöd in der gegend rum.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/sinnlos-rumhaengen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/sinnlos-rumhaengen Fri, 13 Jun 2008 12:39:39 +0200
Huckbook: Für den Kapellmeister den folgenden beitrag habe ich hier gefunden. danke!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fuer-den-kapellmeister http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fuer-den-kapellmeister Thu, 12 Jun 2008 21:20:20 +0200
iPotega: Journalistische Glanzparade wenn man an journalisten denkt, an studierte leute mit brillen, die immer heftig diskutierend mit fuchtelnder hand durch redaktionen rennen, dann traut man denen in der regel einiges an weisheit und weltverständnis und andere tolle dinge zu. vor allem erwartet man das von leuten, die im von mühsam eingetriebenen gez-gebührengeldern finanzierten öffentlichen fernsehen arbeiten.
gestern beamten wir im büro das deutschland-polen-spiel an die wand und schauten uns das an und da kommen dann in den pausen ja manchmal eben solche leute zu wort. hauptthema gestern war die böse polnische boulevardpresse, insbesondere die fakt, die mit ihrem titelbild mit den abgehakkten köpfchen von mr. löw und mr. ballack in den händen des polnischen trainers hier und dort für empörung sorgte. vor allem bei cleveren zdf-redakteuren, die die ?unverschämte hass schürende provokation? sofort erkannt haben und sie an den verbalen pranger stellten. in dem zusammenhang sei es dann aber selbstverständlich, dass die bild auch mit einer gemeinen headline antworten müsse. kann man ja nicht anders, wenn diese blöden polen da ständig provozieren müssen.
dass die beiden ?zeitungen? ? bild und fakt ?, die sich das kleine battle lieferten, zum selben springer verlag gehören, entgeht den leuchten beim öffentlichen fernsehen (und nicht nur denen) natürlich. dass das ganze einfach eine blöde inszenierung ist, versteht dort deshalb anscheinend auch niemand. ich bin ja weder fan noch feind des fußballspiels oder der em oder des fanseins. das ist doch super, wenn leute fröhlich sind. wenn das aber anlass dazu gibt seine xenophoben ressentiments an den mann zu tragen und mit akkumulierter blödheit durch die gegend zu blöken, geht mir das gewaltig auf die nerven.
deshalb: während der fußballspiele in zukunft ton aus. so lässt man sich die freude über die schöne kickerei nicht verderben.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/journalistische-glanzparade http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/journalistische-glanzparade Mon, 09 Jun 2008 11:05:05 +0200
Huckbook: Plötzlich war ich zu viert gerade jetzt wird gerne behauptet das blog sei tot. es stürbe an desinteressialität. schäuble mit seiner vorratsdatenspeichererei (seiner verfluchten) habe es mit der schaufel erschlagen wie der hobbygärtner den maulwurf, der sich nur kurz im lichte der sonne aus dem selbst aufgeworfenen hügel reckt um anschliessend wieder seine löcher zu graben, seine subversiven. deshalb traue man sich ja jetzt nicht mehr zu bloggen. und dann sind da noch die abmahnanwälte, diese erbärmlichsten aller kreaturen, die erledigen dann den rest.
nun da es spannend wird entfleucht der hase seinem gefängnis und ich banalisiere so dann. das pausbäckige häschen liegt vor unserem hippiematratzenlager und schaut. schauen als tätigkeit. was anderes macht es ja nicht. na gut, es mümmelt noch, aber darüber hinaus schauts und schaut dabei gut aus. ich habe gerade bei mokulus einer jungen dame aus hamburg beim keks essen zugeschaut. nix unanständiges, jedoch bedenkenswertes. ganz früh heute morgen bin ich mit der finnin zum zahnarzt gefahren, welcher mit einen weissheitszahn zog. sie haben richtig gehört, einen weissheitszahn. danach gings ab ins büro. dort habe ich fotos von unserem büro begutachtet und bearbeitet. dabei ist mir aufgefallen, dass die bildausbeute des knipsenden emils besser wäre, wenn er nicht kette schmauchte. naja und dann bin ich heim und habe am stijlroyal.magazin geschrieben. muss ja erst sonntag abend fertig sein. hab ja quasi noch ewig zeit. danach ist die betäubung von mir gewichen und ich war überrascht wie schmerzlos mein zustand ist (mit den zeiten hab ich's nicht so). da aß ich aus leider begeisterung eine wurstsemmel. bei den simpsons brennt ein reporter. bürgermeister quimby braucht die 75cent um den stadtbrunnen zu entpythonisieren. mir ist müde zumute. ich müsste ja wach sein, aber ich bin nun mal müde. gleich bin ich nicht mehr müde, weil ich nicht mehr müde sein will. immerhin kommt posemukel uns besuchen. posemukel und soloony und natürlich kcpr und die finnin ja eh, die wohnt ja zum glück hier. ohne die finnin wärs weniger funny. es wär auch weniger stressy und weniger crushy, weniger grummy, happy, zicky und auch zacky wär es auch weniger. man kann es nicht. ertragen meine ich. ohne die finnin.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ploetzlich-war-ich-zu-viert http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ploetzlich-war-ich-zu-viert Fri, 06 Jun 2008 02:33:33 +0200
Huckbook: Inspiration: Blog dann zacke ich doch mal die bohne. mein zustand ist stabil. neulich (neulich, wenn man dies hier in eine paar tagen oder wochen liest) hatte ich schmerztechnisch eine nebenhöhlenentzündung, in wirklichkeit war es aber irgendein verschluss mit anschliessender gärung von gasen, welche zur explosion führte. keine ahnung. so in etwa. verwunderlich darüberhinaus waren die lobeshymnen ob des neuen designs von uns für den oberarzt und seiner firma. ungewöhnlich weil es ja nicht von mir sondern vom nichttwitterer r.k. gefertigt wurde. eigentlich bin ja ich hier der designstar. aber auch nur eigentlich. zudem möchte ich mein bedauern zum ausdruck bringen, welches ich emfinde angesichts der ableben von elisabeth volkmann (marge simspson) und wolfgang kieling (bert, lebensgefährte von ernie). die figuren verlieren ihren charakter. ausserdem irritiert mich, dass ich mir ab heute nicht mehr die nase putzen soll, sondern den rotz hochziehen muss. das sind die erkenntnisse angesichts der evolutionserkenntnisse, welche die halsnasenohrenwissenschaft erkannt hat, hat mir der halsnasenohrenarzt erklärt. er schien sehr umfassend gebildet zu sein, was sein metier betrifft da fühlte ich mich gut aufgehoben. so gut wie man sich eben aufgehoben fühlen kann, wenn einem jemand 20cm lange stählerne stäbe in die nase bohrt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/inspiration-blog http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/inspiration-blog Thu, 05 Jun 2008 18:04:04 +0200
iPotega: Piraten der Welt, vereint euch! bekanntermaßen bin ich ja nun seit einigen tagen royalist. nicht nur so zuhause ab und an, sondern so richtig. seit gestern sogar mit echtem arbeitsplatz statt esstisch. trotz der ganzen fröhlichkeit, wenn man einmal royalist geworden ist, erfreut man sich ab und an abends dann doch, wenn man sich mit einem twitterkumpel vor den fernseher setzen kann und einen film in seltsamen farben ? nämlich ohne rot ? genießt. warum ohne rot? weil bei den produktionsfirmen, die ihre dvds mit neuen raubkopierschutzmechanismen ausstatten anscheinend nur leute arbeiten, die einen an der waffel haben.
die original dvd, die wir aus einer videothek hatten, konnte ich z.b. an meinem macbook gar nicht erst abspielen. nach einigem hin und her ging es dann zum glück am normalen dvd-player. da aber komplett ohne rot. alle rosen und lippen im film waren dann grün. hatte zwar auch was, hätte es mir aber auch gerne im original angesehen.
in dem zusammenhang fällt mir die geschichte eines kumpels ein, der sich den neuen indiana jones film im kino angesehen hat. dort wird doch tatsächlich ? nach angaben des kinopersonals zum schutz vor raubkopierern ? ab und an der ton leiser und lauter gedreht, was den besuchern wohl extrem auf die nerven geht und so den film stellenweise nahezu ungenießbar macht.
da frage ich mich doch ernsthaft warum ich mir original-dvds kaufen soll, wenn ich sie mit meinem macbook nicht sehen kann und an meinem dvd-player nur mit fehlern und warum ich ins kino gehen soll, wenn ich dort doofen sound habe? da lasse ich mir doch lieber aus polen eine raubkopie zuschicken, bei der ich eine gleichmäßige lautstärke habe, richtige farben und keine unüberspulbare werbung am anfang.
vermutlich haben sich da schon zehntausend andere in ihren blogs, die auch keine sau liest, darüber ausgelassen. aber das sprudelte gerade aus mir raus, weil ich so eine empörung wirklich selten spüre. eigentlich nur, wenn ein neues parlament gewählt wird. ich lenke mich von diesen blödheiten jetzt aber einfach mit arbeit ab.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/piraten-der-welt-vereint-euch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/piraten-der-welt-vereint-euch Thu, 05 Jun 2008 09:27:27 +0200
Huckbook: Twit this gute güte. was ist geschehen? um das internet hier an dieser stelle völlig zu verunstalten, bring ich zur abwechslung mal zwei schmankerl auf einmal. also das obige in orange und das andere (das ich später wieder gelöscht haben werde). wieder ein büchlein. das beste daran ist, es ist noch nicht mal fertig geschrieben, es ist nicht lektoriert, es ist einfach nur mal so eine idee. die abenteuer des kleinen schlozz emil bienenschlau. ich kenne eine mutter, die liest das jeden abend ihrem kinder vor. sie sagt, sie darf gar nicht daran denken, was los ist, wenn sie an die stelle kommt, an der die geschichte abrupt endet. ich soll mich gefälligst mal zusammenreißen. ich reiß mich ja. knurz. ich mach das hier mit diesem chaotischen fremdgestylten shyce, weil unsere seite so gut wie erledigt ist. eric berthold und die anderen schreiben schon an einem neuen gerüst, am 19. juni steht das hier. alles neu. das machen wir, damit wir die 100 stundenwoche voll bekommen. viel glück.

p.s.: ach ich lass dieses hässliche issuu bildchen weg und hier ist lediglich der link auf die ABENTEUER DES KLEINEN SCHLOZZ EMIL BIENENSCHLAU.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/twit-this http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/twit-this Tue, 03 Jun 2008 22:23:23 +0200
iPotega: Die unendliche Geschichte so zum ende des monats habe ich das ?stöckchen? zugeworfen bekommen (wobei ich mich bei diesem begriff etwas animalisiert fühle, aber was solls) und darf jetzt die unendliche geschichte weiterschreiben.

erstmal zur idee:

Ich möchte eine unendliche Geschichte schreiben. Jeder Blogger, der Bock hat, kann sich sozusagen einmischen und das Stöckchen aufnehmen und weiterverarbeiten. Ich möchte euch bitten, dass ihr die jeweiligen vorherigen Postings übernehmt, d.h. wenn jemand zu euch auf den Blog kommt, dann soll er nicht nur einen einsamen Satz oder möglicherweise zwei Sätze in einem Posting bei euch finden, sondern er soll die Story finden, so weit wie sie bereits gekommen ist. In einem Monat gibt es von mir ein Update mit der Story, so weit wie sie bereits erzählt worden ist. Bitte vergesst nicht, einen Kommentar oder Trackback zu hinterlassen, damit die Leser unseres kleinen ?Experiments? nicht plötzlich mit einem großen Fragezeichen auf der Stirn verzweifelt nach dem Fortgang unserer Story suchen müssen.

und hier was bisher so rumkam und ganz zum schluss mein teil:

Tommy erwachte in der Dunkelheit. Es war so stockdunkel, dass er nicht das Geringste sehen konnte. War er am Tag oder in der Nacht erwacht, fragte er sich. Langsam spürte er Panik in sich aufsteigen. Die Dunkelheit schloss Tommy ein, umgab ihn mit einer so undurchdringlichen Schwärze, dass er sich fragte, ob die vage Erinnerung an Licht, die es irgendwo in der Tiefe seines Gedächtnisses gab, vielleicht nur ein Traum sei. (Tshalina)

 

Obwohl er seine Augen aufriss, war dort nichts als schwärzeste Finsternis. Langsam richtete Tommy sich auf und begann, sich einen Weg zu ertasten in diesem Raum, der ihm völlig fremd erschien. Ist er vorher schon einmal hier gewesen? Er ist sich nicht sicher, denn er verspürte einen vertrauten Geruch in seiner Nase und er hörte Musik, sanfte und wohlklingende Musik. Er hörte sie ganz deutlich. Seine Ohren brachten ein paar Farben in die Dunkelheit. Es musste doch einen Weg hier raus geben. (Konna)

 

Tommy fragte sich, wie er überhaupt in diesen Raum gekommen war. Er konnte sich undeutlich an ein Fest erinnern, bunte Lichter, Musik, zwei Männer, Sirenengeheul, dann nichts mehr. Wo war er hier gelandet? Tommy fühlte in der Dunkelheit eine Wand, die er entlangging, bis seine Hände eine kühle, raue Oberfläche ertasteten. Eine Tür! Er drückte die Klinke herunter - die Tür war abgeschlossen. (Jakob)

 

Die Musik, die noch immer zu vernehmen war, schien jenseits dieser verschlossenen Türe ihren Ursprung zu nehmen. Tommy legte sein Ohr an das rissige Holz und versuchte die anderen Geräusche zu identifizieren, die sich unter die Töne mischten. Er hielt die Luft an. Das Pochen seines eigenen Pulses jedoch ließ ihn Sekunden später schwer durchatmen. Erneut nahm Panik von ihm Besitz. Er wollte hier raus, und das sofort. Mit einem Mal war ihm völlig egal wo die Musik herkam, oder was sich hinter dieser Tür verbarg. In dem Moment, als er sich aufrichten wollte, flog die Türe auf und traf Tommy mit voller Wucht auf der Schläfe. Wage konnte er noch ein helles Licht und den Umriss einer Gestalt ausmachen, bevor er taumelnd zu Boden sank. (lexxa)

 

Im Gegensatz zu seinem letzten Erwachen, war es dieses Mal so hell um ihn herum, dass es seine Augen sofort wieder zudrückte. Im gleichen Moment spürte er einen stechenden Schmerz im Kopf und versuchte sich zu erinnern was passiert war und wie er hier her kam. Ein Fest, Musik, ein dunkler Raum, die Holztür? Jemand muss die Tür ruckartig aufgemacht haben gerade in dem Moment wo er den Ausgang fand.
Noch einmal versuchte er seine Augen zu öffnen, das grelle Licht im Raum brannte in seinen Augen. Als er wieder etwas sehen konnte, erkannte er, dass er in einem Krankenhaus sein musste, neben ihm sass seine Freundin und lächelte ihn an. (Autor ohne Talent)

 

Alles war weiß. Die typische Sterilität eines Krankenhauses. Tommy richtet sich in seinem Bett auf, der Polster plusterte sich wieder auf. ?Hallo.?, sagte seine Freundin, ?Du hast ja lange geschlafen.? Er hatte also geschlafen, doch viel eher kam es ihm vor, als wäre er gerade erst aus einem monatelangen Koma erwacht. ?Emilie.? Er stockte. Seine Stimme kam ihm unheimlich vor. Doch er wagte einen weiteren Versuch. ?Emilie. Wa-, was mache ich hier?? Und sie begann ihm alles zu erklären und je länger sie sprach, desto unglaublicher und dubioser erschien ihm seine eigene Geschichte. (just4ikarus)

 

Er hörte Emilie aufmerksam zu, doch je mehr sie erzählte, desto weniger konnte Tommy glauben, dass das alles wirklich geschehen sein sollte. Die Bestellung von 70 Pizzen, ein Anruf mit verstellter Stimme beim BKA, ein Striptease bei den Nachbarn, und eine Bombendrohung im nahegelegenen Bahnhof. Das alles sollte auf sein Konto gehen. ?.. und als die Polizei schließlich kam, hast du geschrien, dass du dich jetzt im Bunker verstecken wirst, und bist in den Keller gerannt, wo du dich selber eingesperrt hast.? Er sah an Emilie vorbei aus dem Fenster, durch das helle Sonnenstrahlen in sein Krankenzimmer fielen. Jetzt, wo sie alles erzählt hatte, spürte er, wie die Erinnerungen des gestrigen Tages langsam zurück kamen. Es war ihm unangenehm und er hatte ein schlechtes Gewissen, dass Emilies Geburtstagsfeier so ausgegangen war. ?Doch leider ist das noch nicht alles..? (Sternengreiferin)

 

Emilie beugte sich näher zu Tommys Kopf und sprach mit leiser Stimme. ?Das alles wären Streiche eines dummen Jugendlichen. Hättest du nicht alles in einer Nacht gemacht, würden sie ein Auge zudrücken.?, sie wurde schneller und aufgeregt: ?Verdammt, Tommy, WARUM?!? Sie starrte ihn an. ?Sie haben schon einen Bluttest gemacht und keine Anzeichen auf Drogen gefunden. Der Alkohol war es auch nicht. Du dürftest sogar noch mit dem Auto fahren.? Kopfschüttelnd saß sie da.

Tommy sah wieder aus dem Fenster. Er konnte sich an nichts erinnern. Nur einzelne Bilder kamen zurück, als Emilie ihm erzählt hat, was er getan haben soll. Er sah sich selbst, wie er ihm Bahnhof steht, eine Art Bombengürtel um den Körper. Sah sich schreien, doch hörte nichts. Warum. Krampfhaft versuchte er sich an den Moment zu erinnern, als er noch bei Bewusstsein war.

Der Weg zur Party. Es war ein sonniger Frühlingstag. Die Vögel zwitscherten, er genoß die Wärme und freute sich auf den Abend. Nach all dem Stress in der Schule einen Abend komplett entspannen mit den Menschen, die er seine Freunde nannte. In seinem Rucksack das Geschenk für Emilie, ein schwarzer Kapuzenpulli mit pinken Ohren. Schon lange hatte sie sich einen solchen gewünscht, doch bisher konnte sie ihn nirgends finden. (Luca)

 

Auf den Weg dachte er lange über seinen Beziehung zu Emilie nach. Er mochte sie. Sogar sehr. Doch irgendetwas in ihm wehrte sich gegen den Gedanken von Liebe zu sprechen. War es das Alter? Kann man als Teenager die große Liebe schon finden? Andererseits sollte man gerade in seinem Alter am leidenschaftlichsten sein! Jung und wild. War er das jemals? (Susanne)

 

Seine Kopfhaut hatte das Jucken nach der Anwendung von durch die Werbung empfohlenen Shampoomarken zwar längst aufgegeben, trotzdem kratzte er sich, wie er so die Straße langlief, nachdem er sein Auto abgestellt hatte, ständig am Hinterkopf. Nur an einer Stelle, bis es anfing weh zu tun. Dann wechselte er. Man hätte denken können er sei einer von diesen ungepflegten Wursthaarhippies, wenn man ihn so sah, aber er war einfach nervös, weil ihm die Unsicherheit seinen Gefühlen gegenüber eine innere Tortur bereite. (Kacper)

das angekaute stöckchen geht dann jetzt an den nachbarn.

 

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-unendliche-geschichte http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-unendliche-geschichte Sat, 31 May 2008 13:35:35 +0200
iPotega: Vom Ross absteigen und ich habe ja solche angst und aufregung inne, das glaubt ihr gar nicht, ihr lesenden unholde. seit gestern bin ich mit allen abiturprüfungen durch, heute hatte ich meinen letzten, eher lokkeren, arbeitstag bei soho! brands & markets, wo ich meine arbeitskraft seit 3,5 jahren zur verfügung stellte und ab montag bin ich offiziell einer von den royalisten, wo ich meine arbeitskraft sporadisch seit november zur verfügung stelle. das klingt ja alles nach einer unheimlichen erfolgsstory eines jungen drecksacks, vor allem in anbetracht dessen, dass ich hier wohl rüberkomme, als würde ich auf einem ross sitzen, das dem eifelturm die spitze abkauen könnte. dem ist aber ganz und gar nicht so. ich habe nämlich so richtig die kurzen hosen voll, die ich bei dieser hitze so trage, wenn ich daheim rumhänge.
auf mich kommt ja noch so einiges zu in meinem zarten alter. kurzfristig habe ich natürlich angst wie sich das alles entwickelt mit den leuten, mit denen man sich umgeben hat und mit den neuen persönchen, die ich so kennen und sehr mögen gelernt habe in letzter zeit auch. ich habe angst vor der ersten deadline nächste woche freitag und angst den chef nicht zu enttäuschen, weil die erwartungen bei meiner riesigen klappe natürlich entsprechend groß sind. ich habe längerfristig bammel davor, wie das so wird mit der zulassung zum studium in der großen großstadt im norden. heute geht mein ganzes selbstbewusstsein flöten.
aber wenn ich am freitag das fertige heft guten gewissens an die druckerei schicke, wenn der chef mich lächelnd anblickt und denkt, das ist ein guter bub', und wenn ich den brief in händen halte, in dem steht, dass die universität der künste oder die kunsthochschule weissensee an mir gefallen gefunden hat … dann ist die welt doch wieder in ordnung und ich kann die hosen voll haben vor allen möglichen anderen sachen. das hört nämlich nie auf, befürchte ich.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/vom-ross-absteigen-und http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/vom-ross-absteigen-und Fri, 30 May 2008 16:55:55 +0200
Huckbook: TREULOSES TOMATENTUM ich lass mich mal herab in dieses minderwertige ding ein paar worte reinzuschreiben. blog, sie erinnern sich vielleicht. das war mal anfang des jahrtausends so eine schnapsidee.
neulich las ich das hier auf spreeblick und da dachte ich mir: so ist das. so ist das mit allem. man muss nur drauf kommen. die dinge sagen guten tag und manchmal gehen sie zigaretten holen und kommen nie mehr zurück.
es ist sehr heiß hier in deutschland. ungefähr so heiß wie in china. ich bin mir ja nie so sicher, ob ich nicht ein alter opa bin. ich bin ja auch nicht seit 1956 bei twitter, sondern erst seit kurzem und ich hab ja grad neulich erst noch ein buch gelesen. ich hab mir sogar 11freunde abboniert. ich hab klavierspielen gelernt und ich war öfter mal bergwandern, dabei wär ich einmal fast abgestürzt. aber nur aus versehen, nicht weils unbedingt sein musste. lustig, was?! ich bin vielleicht einer. schluss jetzt. anderes thema. der ventilator in meinem rücken ist ein arme wurst. er bringt nix. dann hab ich mir einen gekauft, der sieht aus wie eine flugzeugturbine und was passiert? der hört sich auch so an. also wieder eingepackt. bring ich morgen wieder zurück und hol mir einen leiseren. und dann hab ich mir neulich einen langjährigen wunsch erfüllt. ich erwarb mir einen akkustaubsauger. denn wenn unser heeschen so hier rumhoppelt, dann klettert es auch ruckzuck auf unser hippiematratzenlager und kackt da hin. kleine knödelchen, die mich dauernd daran erinnern, dass ich mir mal wieder eine pizza mit kapern kaufen wollte. was man sich alle vornimmt. hab ja keine zeit. kann ja kaum noch denken. gleich mach ich weiter mit dem buch. als editorial designer, nicht als dichter, der ich gerne wäre, droben auf meinem baumhaus, das ich nicht habe. danach schlaf ich ein bißchen. dann ist donnerstag. am freitag in der früh ist deadline von allerhand sachen. da macht man sich manchmal gar kein bild von. das ist krass. ich sitze nachts hier rum und arbeite, nein, ich twittere, blogge, fanfoue, kukk mir elvisfilme auf arte an und denke darüber nach, was chinesen so denken. eine andere welt ist das, in das man jeden morgen hineinerwacht. ich lerne ja auch jeden tag dazu. vor drei tagen wusste ich noch nicht mal was !!!!!11111einself bedeutet. heute weiss ich es, dank diesem typ. so ist die welt am kreiseln und morgen, wer weiss, fahren wir nach nieder-olm und kaufen spargel oder wir trinken ein glas eierlikör und denken dabei an sauce hollandaise. bei uns daheim (...) hieß das früher immer holländische soße. jetzt sauce hollandaise. uuuh aaah! toll, französisch. wer mal nach hessen kommt, sollte sich mal anhören, wie die leute hier trottoir sagen. troddewah und so. da bin ich froh, dass es dies hier gibt. wer nicht twittert, wird es nicht verstehen. ich hab mir schon den mund franzelig geredet und am ende haben mich alle angekukkt, als wollte ich sie von der mitgliedschaft bei einer selbstmordsekte überzeugen. na dann halt nicht.

gute nacht. guten tag. guten abend. gude wie. mahlzeit. tschö mit ö.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/treuloses-tomatentum http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/treuloses-tomatentum Thu, 29 May 2008 02:07:07 +0200
iPotega: Der allgegenwärtige Herr H. wie gefühlte andere viermillionen einhundertsiebzehntausend neunhundertachtzehn andere künstler, journalisten, politiker und sonstige schlaue menschen nahm sich anselm kiefer das themenfeld nationalsozialismus, holocaust und vergangenheitsbewältigung vor und verarbeitete es auf seine spezielle art und weise. heraus kamen ein paar „heroische sinnbilder”, die jetzt an irgendwelchen wänden in berlin vor sich hin hängen. kiefer beschäftigte dabei die frage inwiefern kunst nach dem nationalsozialismus überhaupt noch möglich sei. der stammkneipenklugscheißer hätte natürlich eine antwort parat („ei, so'n baar pinselstrische, dat krigsch och nachm addolf noch hiin”), aber ich bin mir nicht ganz so sicher, ob das der komplexitä der sache gerecht würde.
tatsächlich ist es ja so, dass der alltag ein nahzu unendliches spektrum an assoziationen im gepäck hat, die irgendwo mit der ns-zeit zu tun haben. versuch doch einfach mal, lieber leser, auf einer juso-sitzung „jedem das seine” geschickt in eine deiner reden einzubauen. oder erinnern wir uns nur mal an die eine hamburger spd-politikerin, die den kleinen schimpansoiden geroge w. bush mit hitler verglich. oder chavezs äußerungen zu merkel vor einigen tagen. oder oder oder …
dann gibt es auf der anderen seite natürlich noch vermeintliche „tabubrecher” wie die frauen-an-den-herd-autorin eva hermann, die sich vor allem durch ihre „autobahn-relativierung” als totale knalltüte unter beweis gestellt hat. sie reiht sich damit zu den anderen knalltüten ein, die ns-zeit und holocaust und alles drum und dran als „bewältigt” proklamieren und dann schimpfen, wenn sie für hirnlose äußerungen an den pranger gestellt werden. alles bewältigt, nichts begriffen.
dieses ermüdetsein von den ewigen vergangenheitsbewältigungsdebatten kann ich eigentlich nachvollziehen. in der schule ist es ja auch so, dass sich der behandelte stoff in den meisten fächern ab dem elften schuljahr (und teilweise auch schon früher) nur auf dieses themenfeld beschränkt ist. auf klassen, kurs- und jahrgangsfahrten besucht wird auch nichts anderes besucht als holocaust-gedenkstätten und orte an denen „helden” wie stauffenberg ins ewige himmelsreich gejubelt werden. da kann man im prinzip nicht anders als irgendwann das gehirn auf durchzug zu schalten.
was in meinen glitzernden äuglein falsch ist, ist nicht die tatsache, dass sich viel mit dem thema auseinandergesetzt wird, sondern die form in der das geschieht. vielleicht wäre eine neue, reifere form der auseinandersetzung sinnvoller als das künstliche betroffenheitsgefühl pünktlich zum achten mai oder die verurteilung von dj tomekk für den hitlergruß in einer hotellobby mit anschließender debatte darüber ob er nun wirklich ein nazi sei oder nicht, wo dann natürlich der zentralrat der juden unbedingt mit hinzugezogen werden muss, weil man das alleine alles nicht rausbekommt. es wäre schön, wenn die massen an einachtelklugen endlich mal begreifen würden statt zu bewältigen. aber da muss ich und müssen andere wohl noch viel schreiben, bevor das passiert.
jetzt hab ich es über absätze hinweg versucht irgendwie geschickt aus dieser politkakke rauszukommen, aber dann war doch nicht alles gesagt und das ist es jetzt sicher auch nicht. deshalb jetzt einfach so abrubt. letztendlich gibt es für sowas ja andere menschen, die das besser können. ich bin ja nur ein kleiner besserwisser, der sich mit hilfe seines halbwissens gerne über blödheiten anderer leute echauffiert. ab morgen schreib ich wieder über grafikdesign und wiesbaden. versprochen.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/der-allgegenwaertige-herr-h- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/der-allgegenwaertige-herr-h- Mon, 26 May 2008 19:57:57 +0200
iPotega: Frustschutzmittel du kannst noch so lange am offenen fenster mit deiner anwesenheit die frostige luft deinen nacken streicheln lassen & morgens aufwachen & organe aushusten & in die luft starren bis deine augen verkrampfen & dein kopf sie rauspressen will es wird kein stern vom himmel fallen der dir das schokoladeneis ersetzt

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/frustschutzmittel http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/frustschutzmittel Mon, 26 May 2008 18:06:06 +0200
iPotega: Verdammte Alleskönner wenn manche menschen einfach alles können, dann finde ich das meistens ziemlich frustrierend, wenn ich das mit dem vergleiche, was ich bisher so zustande gebracht habe. so auch bei einem meiner großen vorbilder in sachen grafikdesign, jakob printzlau. der malt, klebt und wasauchimmert nicht nur schöne sachen, sondern klimpert mit the fashion auch noch klasse musik zusammen, die zu allem übel gerade dem entspricht, was ich an musik auch zu machen gewollt hätte, würde ich noch immer in einer indieband spielen, die niemand kennt und mag. ich warte jetzt den rest des tages monats jahres nur noch darauf, dass sich die frustration in produktiven antrieb umwandelt, wie damals, als alles anfing. wenigstens hat der mcdonald's wieder offen, wie ich heute erfuhr.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/verdammte-alleskoenner http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/verdammte-alleskoenner Sun, 25 May 2008 17:52:52 +0200
iPotega: Vegetarier, aufgepasst! ein lustiges gerücht in form von einer von mal zu mal ausgeschmückt-spannender erzählten anekdote ist im umlauf. es heißt, da wären so ein paar total crazy typen, drüben bei weltenbauer, die sich wohl seit wochen bis monaten schon jeden tag je einen döner zu mittag reinstopfen. es handelt sich da angeblich um eine art wette oder sowas, ich finde das aber wirklich klasse. das erinnert mich an diesen einen film, dessen name mir natürlich nicht mehr einfällt. da hat das einer mit mcdonald's-fraß gemacht. ich bin gespannt wie es den bauern so ergeht damit.
apropos mcdonald's, der in der fußgängerzone unser aller heimatstadt wird ja gerade umgebaut, was in mittagspausen oftmals zu der unlösbaren fragen führt, was man seinem magen denn heute wieder zur befriedigung des knurrens anbietet. das veranlasste mich gestern dazu mal in eine echte metzgerei zu gehen. die verkaufen doch tatsächlich echtes fleisch. aus echten tieren. unfassbar. das habe ich mir auf ein brötchen legen lassen und in folge gegessen zusammen mit einem lekkren nudelsalat. das ist fraß, bei dem würde ich mit den weltenbauern mitwetten. aber auch so bin ich gespannt wer gewinnt. hoffentlich wird die gerüchteszene die antwort darauf liefern.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/vegetarier-aufgepasst http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/vegetarier-aufgepasst Sat, 24 May 2008 12:28:28 +0200
Huckbook: WÜRMERALARM ich muss das mal ausprobieren. ich möchte, dass die menschen an unserem schicksal teilhaben:


eines tages werden wir hier alle unsere magazine veröffentlichen. für die fernwohnenden und für die, die papier kategorisch ablehnen. für die ist das. und wenn die programmierer und informatiker die sache in die hand nehmen, dann sieht das hier auch noch bissi besser aus. jetzt aber erstml so. anderwann anders.

 

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wuermeralarm http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wuermeralarm Sat, 24 May 2008 01:04:04 +0200
Huckbook: DIE ZUKUNFTSTECHNOLOGIE UND ICH PickiHH wir tun's mal wieder: live. @mspro und me. http://www.ustream.tv/channel/pickidillicircus. für die 24 leser meines blogs, die noch zeitungen aus papier lesen und zum einkaufen das haus verlassen
sei erwähnt, dabei handelt es sich um eine aufforderung an einem zeitnahen videomitschnitt teilzunehmen, den die mir persönlich unbekannten twitterer @pickihh (strickt) und @mspro (heißt nicht markus sumpf), getätigt haben, als sie in einer kneipe in hamburg saßen um sich zu interviewen. in wirklichkeit habe ich zwei wildfremden menschen beim bier trinken und zigaretten rauchen zu geschaut, wurde zeuge, wie ein wagenburgbewohner werbung für eine minimaltechnodingensveranstaltung gemacht hat und lernte den twitterer @vh_ (valentin) vage kennen (arbeitet glaube ich als texter). der wagenburgbewohner hat arg genervt. wagenburgbewohner haben landesweit einen sprachduktus drauf, der mich derart aggressiv macht, dass ich schnell weglaufen muss, sonst passiert ein unglück. auf jeden fall wars dann so, dass der wagenburgbewohner irgendwann weiterging. da man parallel zum videostream noch chatten konnte, kam ich dann mit den beiden ins gespräch und erfuhr, dass nach berlin und hamburg frankfurt die nächste große und coole stadt in deutschland sei und dass wiesbaden nicht auf ihrer liste der städte, die nie besucht werden sollen, steht und dass pickihh wusste, dass es hier ein spitzenrestaurant namens gans von irgendwas gibt (ente von lehel) und dass wiesbaden schön ist und dass twitkrit eine kaderschmiede zum zwecke der weltherrschaft ist. ich kam mir blöd vor. so wurde ich erzogen. anschliessend dachte ich, das ist aber auch ein teil des seins. als wäre das internet nicht real. als spönne man sich durch die metaebene, das ist ja falsch. früher als ich einen anrufbeantworter hatte (2kg schwer und so groß wie ein schuhkarton), da sagten mir welche, sie sprächen nicht mit einer maschine. gut, dachte ich, sie sprechen in ein knochenförmiges ding aus bakelit, aber halt nicht mit einer maschine. so geht das ja immer weiter. sie stehen heute auf dem kranzplatzfest, weil sie "damals" besser finden, als "heute". da ist aber auch nichts ist. mit oder ohne maschine. und jetzt fragen sie kichernd was twitter ist. hihihi. wie lustig. als sei man verrückt, als hätte man es nicht kapiert, wie das echte leben geht. gestern waren das die blogs, morgen ist es mogulus, was zum spotte der anachronisten herhalten muss und da ist dann das wissende grinsen der unwissenden. aber ich mag es mich mit dem iphone in den wald zu setzen und solange an den gräsern kauen bis mich der fuchsbandwurm gefressen hat und ich mag mir da mit der tastatur einen abmurxen, bis ich endlich einen text geschrieben habe. ich mag die technologie und ich mag den wald und die kunst und sachen in den chili drin ist und so. die finnin mag ich, die schläft schon. kauderwelsch und lose gedanken mag ich auch. schlafen auch schon. eben hat die frau, die heute nachmittag in der kneipe in hamburg saß, mich ohne, dass sie das weiss, an ein buch erinnert, welches ich mal besaß und dann auf nimmerwiedersehen verlieh (wie immer). da dachte ich wer das alles komisch findet, der lese das hier oder das und vielleicht findet man das alles dann noch komischer oder halt, man passt auf bei allem was man so macht und macht es dann trotzdem oder auch oder man lässt es und geht aufs kranzplatzfest und sucht seine vergangenheit, diese ewige hohepriesterin der hoffnung, doch die ist rum. manchmal sogar colarum.

p.s.: unten stehendes buch haben wir mal für einen kunden gebastelt, es handelt von den produkten von apple, von den möglichkeiten der ipods, vom milkdesk und es kommt ein häschen drin vor. damit es so aussieht, wie bücher einem manchmal vorkommen, haben wir es hier hiermit behandelt. viel erfolg junge freunde.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-zukunftstechnologie-und-ich http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-zukunftstechnologie-und-ich Fri, 23 May 2008 20:46:46 +0200
iPotega: Das Parkett und ich ich hätte ja nie gedacht, dass jemand jemals in der lage sein wird mich vom hohen ross der menschenverachtung auf das süße kleine pony der menschenbisschenverachtung runterzuholen. vor nur wenigen stunden ist es aber passiert, in nur wenigen minuten, das ging so schnell, dass ich so schnell gar nicht kukken konnte. jetzt bin ich jedenfalls erstaunt. von mir, von ihr, von der welt und natürlich noch immer davon, was man aus legosteinen so alles bauen kann. das aber nur nebenbei.
aber hier geht es ja eigentlich um ganz andere dinge, vielleicht kriegt man das nur nicht so mit. eigentlich schreibe ich ja auch über wiesbaden und heimat und heute habe ich was dazu zu sagen. im hinblick auf den abiball, dessen termin in meinem kalender typografisch eher schwach umgesetzt da vor sich hin steht, mache ich heute im laufe des nachmittags einen tanzauffrischungskurs. ich werde sanft über die tanzfläche (dancefloor) gleiten (dancen) und die herumstehenden gäste mit sonderbaren schritten (moves) beeindrucken.
ich hab vor jahren nämlich schon mal einen richtigen tanzkurs gemacht, da bin ich glaube ich jeden dienstag mit dem bus in die stadt gefahren und habe dieses gebäude betreten und sah die meiste zeit über dadrin wohl total bescheuert aus. aber man lernt das ja mit der zeit. das cool aussehen.
heute fällt mir auf, wie sinnlos so ein tanzkurs eigentlich ist. man macht das dann, so wie ich das geschildert habe, kann das dann einigermaßen, aber wenn tatsächlich mal eine gelegenheit da ist mit seinem können zu glänzen, dann braucht man eh wieder einen auffrischungskurs. und heute interessiert es doch sowieso keinen mehr, ob man den walzer beherrscht, so lange man den ass shaken kann. deshalb notiz an mich: zeit und geld lieber in kunst und design investieren.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/das-parkett-und-ich http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/das-parkett-und-ich Thu, 22 May 2008 11:48:48 +0200
iPotega: Das ist ein zu weites Feld verträumte idealisten fantasieren sich ab und an ziemlich abstruse lebensabläufe zusammen. der rest der welt natürlich auch. verträumte idealisten aber antworten im kontrast zum rest der welt auf die frage was sie denn so machen würden, wenn geld erstmal keine rolle spielen würde, im einstimmigen chor mit ?philosophie studieren?. das schien mir gar keine so blöde idee zu sein, weil das ein studium ist, so denke ich, bei dem man wirklich relevante dinge lernt, die über eine alltägliche lebenspragmatik hinaus gehen, die jedoch gleichzeitig auch auf das alltägliche angewendet werden können.
jetzt liebe leser, stellen sie sich mal jemanden vor, der das tatsächlich durchzieht. es führt kein weg daran vorbei in einem solchen fall noch im alter von vierzig jahren an der universität rumzuhängen und noch immer hegel zu analysieren ? ohne das ziel tatsächlich vor augen zu haben, weil ja irgendwie doch alles nicht ganz so richtig ist. dafür hat man unheimlich viele wege gelernt moralische normen aufzustellen und entscheidungen zu fällen und einen satz vom griechischen ins deutsche zu übersetzen. schade nur, dass dann gar keine zeit mehr bleibt das gelernte auch tatsächlich auf das alltägliche, reale anzuwenden. vielleicht auch einfach aus der unmöglichkeit dessen heraus, ich kann es nicht genau sagen.
jedenfalls stellt sich, wenn man sich das mal so überlegt, raus, dass das gar keine so gute idee ist. um es mit den worten von effi briests papi zu begründen: ?das ist ein zu weites feld?.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/das-ist-ein-zu-weites-feld http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/das-ist-ein-zu-weites-feld Mon, 19 May 2008 09:17:17 +0200
Huckbook: GOOD MORNING CATS DOGS vielleicht kann man sich ja erst das noch ankukken...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/good-morning-cats-dogs http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/good-morning-cats-dogs Mon, 19 May 2008 07:34:34 +0200
Huckbook: SEHEN SIE SICH DIESE KUNSTVOLLEN VERZIERUNGEN AN wie heißt der sympathische wahlkampfhelfer von roland koch nochmal? der mit dem roten kleid. ach ja, tenzin gyatso. was der grad für eine tolle presse bekommt - sagenhaft. da müssen sich die hinterbänkler hierzulande lange in ukrainischen puffs aufhalten, bevor über die mal so intensiv berichtet wird. als ich vorgestern in einer kleinen runde mal anmerkte, dass man sich mit dieser ganzen china/tibet-sache doch auch mal zur abwechslung etwas allumfassender beschäftigen sollte, bevor man sein weltbild in stein meiselt, da war ich dann gleich so was ähnliches wie adolf hitler und man schnappte im todesgesamtzahlendroppingrausch fast über. diese gutsmenschen, die gar keine sind. wie werden wir die bloß los? vielleicht mit der gulagkanone. gulagwitze gehen oder welche über die große proletarische kulturrevolution. konzentrationslagerwitze darf man dagegen ja nicht bringen. höchstens ernst lubitsch oder mel brooks. auf jeden fall gab ich mich dann erst noch ein bißchen kämpferisch, bis ich es satt hatte den anwalt chinas zu spielen, der ich ja nicht bin und nicht sein will. sodann begann ich schnell was von dem köstlichen weisswein zu trinken, von dem ich bis heute nicht weiss, warum er so lustig prickelte und alle konnten auf ihren dünnen postionen verharren und sich voll gut fühlen mit ihren free-tibet-shirts und ihren hübschen hütchen, geflochten von zarten chinesischen kinderhänden.
mal scharf nachdenken, wie ich jetzt aus der politkacke wieder rauskomme, hier in meiner larifarikolumne. wer die wahrheit wissen will, soll al-jazeera kukken oder hr1-nachrichten hören. ulrich wickert gibts ja leider nicht mehr. schade. hier bei mir wird nur gefaselt. mein leben und ich. heute gabs zum beispiel einen salat aus grünem spargel. dazu habe ich den spargel kurz in olivenöl geschwenkt, dazu ein paar zwiebelringe, luftgetrockneten putenschinken und radieschen dran geworfen und das ganze mit balsamico-honig-essig benetzt. fertig. das ist meiner meinung nach schon mehr, als ich erwarten durfte, als ich mich der esel im galopp verloren hatte. andere leute schlafen auf matratzen aus blechbüchsen und decken sich mit papiertaschentüchern zu und zwar mit benutzten. zum essen gibt es fucking gar nichts. ich sollte dankbar sein. ja und was zum teufel, glauben sie, was ich bin?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sehen-sie-sich-diese-kunstvollen-verzierungen-an http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sehen-sie-sich-diese-kunstvollen-verzierungen-an Sun, 18 May 2008 20:18:18 +0200
iPotega: Sonntagspredigt ich entschuldige mich jetzt schon mal beim rosinchen für die folgenden ausführungen, aber es brodert brodelt in mir drin und ich muss es kundtun, damit die welt gewarnt ist. gewarnt vor den fürchterlichsten aller menschen, den personen, die auf der dunklen seite der macht stehen und noch viel größere schweine sind als gitarrenhändler und die ich noch mehr hasse als alle fahrradfahrer, backgammon-spieler oder tanztheater dieser stadt. die zahnärzte.
und mit dieser ansicht bin ich nicht alleine, und ich weiß es, weil in tim burtons ?charlie und die schokoladenfabrik? ein zahnarzt der ursprung allen bösens ist. der böse papazahnarzt hat beim schokochef nämlich eine tiefe wunde hinterlassen, die er mit der schokoladenproduktion füllen musste. da seht ihr es, ihr abscheulichen zahnärzte, das tut ihr armen schokoladenliebenden menschen an, mit euren hasspredigten und eurer anti-zucker-propaganda! shame on you.
der eigentlich grund für meine abneigung ist neben einigen negativerfahrungen mit menschen aus dem zahngewerbe natürlich die apriorische unermessliche angst vor diesem stuhl und diesem bohrer und diesen plastikhandschuhen. deshalb putze ich meine zähnchen immer brav. die zahnärzte müssen also bewusst ein negativimage aufnehmen, um die kinder und nichtmehrkinder dazu zu bringen ordentliche zahnpflege zu betreiben. das ist wie mit der gez ? nur in sinnvoll.
p.s.: wer die pointe versteht, bekommt den nobelpreis für literatur.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/sonntagspredigt http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/sonntagspredigt Sun, 18 May 2008 13:54:54 +0200
iPotega: Die Spielwütigen wenn man bei einer lekkeren tasse tee so dasitzt und überlegt und überlegt worüber man überlegen soll und letztendlich so über seinen (bald)beruf überlegungen anstellt, da kommt es, wenn man ich ist, schon mal vor, dass man zu dem schluss kommt, dass es doch nur sehr wenige berufe gibt, wo man menschen tatsächlich abnimmt, dass sie dieser beruf wirklich in irgendeiner art und weise erfüllt. in meinem klischeebehafteten dasein sind das für mich vor allem soziale und künstlerische berufe. ich zähle den unsrigen (?wir?, das ist die zunft der grafikgestalterlein) mal zu den letzteren, auch wenn die freude, die den betrachter beim begutachten unserer designerischen ergüsse überkommt, natürlich auch eine sehr starke, überwältigende soziale komponente hat. die arroganz, die hier durchscheint jedoch weniger. deshalb ?nur? künstlerisch eben.
heute habe ich einen film gekukkt. einen film mit dem titel ?die spielwütigen?, der von spielwütigen schauspielerInnen handelt. ausgeliehen hat ihn mir eine freundin, die auch mal so werden will. naiv wie ich bin, habe ich sie immer ein wenig belächelt, ich gebe es ja zu. ich dachte, schauspielern, das kann doch gar nicht so schwer sein, ein wenig auf der bühne herumkaspern, das kann man ja irgendwie schon machen. naja, nicht ganz so. aber innerlich war etwas ähnliches eben da. und da schaue ich heute doch tatsächlich den besagten film und bin total baff. diese vier menschen haben tatsächlich dafür um auf der bühne stehen zu können alles geopfert, teilweise jegliches soziales leben, währen der ausbildung jeglichen wohlstand und das kleinste quäntchen freizeit. nur um eine ausbildung zu machen.
am ende hat es sich aber wenigstens doch gelohnt, zumindest für die vier protagonisten. die restlichen, die gescheiterten, sitzen vorraussichtlich ab mitte juli bei royalkomm im keller und kleben in mühevoller kleinarbeit die nächsten stijlroyal-ausgaben zusammen. so machen sie sich wenigstens nützlich, diese faulen studenten, diese elendigen künstler, diese naiven idealisten. fast so wie die teilweise ehemals faulen studenten und elendigen pseudokünstler und resignierten idealisten, die das heft oben im büro vor den dank tft-technologie nicht mehr so ganz flimmernden bildschirmen gestalten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-spielwuetigen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-spielwuetigen Sat, 17 May 2008 19:41:41 +0200
iPotega: Pfingstblues dank band für das iphone können ja jetzt musikalisch eher mäßig begabte menschen auch krach erzeugen, den man ab und an sogar wirklich ertragen kann. vor allem die blues-erweiterung glänzt ja mit absoluter idiotensicherheit, weil man dort schon eine vorgefertigte bluesskala vorfindet, was es schier unmöglich macht irgendeinen falschen ton zu erwischen. diese wundervolle erfindung veranlasste mich nicht nur dazu heute den restlichen tag meine nachbarn mit gitarrengezupfe und harmonikagedödel von john lee hooker zu erzörnen sondern brachte die wundervolle idee mal demnächst mit den kollegen eine kleine jamsession zu veranstalten. der bienenschlau und der haas waren bisher noch nicht so ganz überzeugt davon, aber ich finde eine stijlroyal musikkapelle muss einfach sein, allein aus dem grund, weil wir ja schon mit einem kapellmeister ausgestattet sind und was ist ein kapellmeister ohne kapelle? richtig, nur ein süßer kleiner programmierender bub', der fröhlich grinsend im gestüt abdanced. mehr nicht. das muss sich ändern. ich hab den blues. uh yeah.
außerdem muss man das auch schon allein aus dem grund machen, weil unsere enkel und enkelinnen und urenkel und urenkelinnen und alles was danach kommt auch sowieso nur noch so musik erzeugen werden. sie werden sich in chatrooms verabreden im web 3.0 und mit ihren yphones muszieren. und dann will ich nicht sagen müsen „sowas hät's bei uns nicht gegeben”, ich will sagen können „kinder, ihr seid alle so 2008, das haben wir schon damals gekonnt”. und dann packe ich meine klarinette aus und spiele den blues. die sollen schließlich nicht denken, dass sie was besonderes seien, diese rotzlöffel.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/pfingstblues http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/pfingstblues Sun, 11 May 2008 16:10:10 +0200
Huckbook: DIE GELBEN AUF DER COUCH das hat mit der schlozz grad geschickt. ist nicht weiter wichtig, aber:

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-gelben-auf-der-couch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-gelben-auf-der-couch Fri, 09 May 2008 17:46:46 +0200
iPotega: Ein Tag mit Bügelfalte wer mir mehr als ein mal über den weg gelaufen ist, wird sicher festgestellt haben, dass ich mich nicht gerade wie ein angestellter einer versicherung oder einer bank oder einer firma aus einer anderen ?seriösen? branche kleide. und jetzt hatte ich heute doch tatsächlich, ich glaube es war das erste mal in meinem leben, eine krawatte an, ein weißes staubsaugerverkäuferhemd, eine schwarze anzugshose und nicht zu vergessen die unbequemsten schuhe, in denen meine füße je gesteckt haben. dadurch habe ich viel gelernt heute. zum einen wie man mit hausüblichen pflastern am besten gegen die durch fiese blasen verursachten schmerzen an den füßen vorgeht und zum anderen, dass nicht nur wer schön sondern auch wer reich sein will leiden muss. bei den eigentlich wundervollsten temperaturen zur zeit ist eine schwarze hose und ein mit einer krawatte zugeschnürter hals nicht gerade das angenehmste auf der welt, aber nicht nur das, auch das gefühl, das mir solche kleidung vermittelt, erzeugt eine innere unangenehmtheit. der einzige riesenvorteil, den man sich mit der getragenen spießigkeit ergaunert ist der, dass man fast wahllos gebieterisch bis dreist zu anderen sein kann und sie trotzdem nett bleiben. das habe ich heute ganz oft erprobt und das hat immer geklappt und wenn ich mal einen schlechten tag habe, dann ziehe ich mich auch wieder so an, rauche trotz rauchverbot überall zigarre wo es nur möglich ist und pöbel menschen an, ohne dass mir jemand böse sein kann. es wirkt nämlich doch.
das soll jetzt auch kein vorwurf an anzugtragende menschelein sein, ich finde das erstaunlich und manchmal gut, dass das funktioniert. ich glaube vor allem für menschen, die eigentlich ein geringes selbstwertgefühl haben oder einfach so sehr unsicher sind, ist das eine gute sache. zum beispiel bei prüfungen. wenn man mit anzugsmenschen spricht ist das aber wie mit rehaugenfrauen. die setzen nämich auch teilweise unbewusst ganz fiese methoden ein, um ihre ziele zu erreichen. da muss man sich in acht nehmen, bevor sie einem einen staubsauger an der tür andrehen. oder den wachturm. oder DIN A0 plakate.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ein-tag-mit-buegelfalte http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ein-tag-mit-buegelfalte Thu, 08 May 2008 15:46:46 +0200
Huckbook: WIR IM KELLER endlich unten angekommen. im untergeschoss bei buch habel in wiesbadens fußgängerzone (die mit dem grauen teppich der verlangsamung) hängen nun wir. wir baumeln am seidenen faden oder um es mal mit menschlich verständlichem wortwerk darzustellen: es gibt dort eine kleine plakatausstellung mit motiven aus 600 jahren stijlroyal.heimatmagazin, sowie jeweils einer miniserie über den michelsberg und über variationen von rippchen mit kraut. sehen sie und staunenpopaunen sie. die plakate kann man auch im laufe eines jeden tages im shop auf stijlregal.de bestellen. so ist das in wirklichkeit. doch die wirklichkeit will ja niemand wahrnehmen. ich zum beispiel kann mich an präsonnentage nicht mehr erinnern. ich bin davon überzeugt, dass es hier immer sonnig sein wird, bis in den herbst hinein, dann nebel, danach schnee und eis bis mitte januar, sodann frühlingsblühereien bis anfang märz und dann wieder sommerstyle. bitte glauben sie mir. ich weiss es.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wir-im-keller http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wir-im-keller Thu, 08 May 2008 10:22:22 +0200
Huckbook: ES PRASSELT, DOCH ICH BLEIBE SITZEN ums gleich vorwegzunehmen, ich habe eine entdeckung gemacht, welche ich der leserschaft mitteilen möchte und die heißt mister brightside, glaube ich. hier berichtet er von seiner antipathie zu partys und bis auf die avril-lavigne-nummer (ich habe tatsächlich avril lavigne auf anhieb richtig geschrieben, ich bin verloren) ist das durch und durch ein nachvollziehbares leben von dem der junge grävenwiesbacher da spricht. wer da nicht ein paralleluniversum in sich entdeckt, der ist ein mieser feigling und sollte sich schleunigst in behandlung begeben.
aber damit nicht genug, nicht nur die texte des offenbar blutjungen knabens sind lesenswert, nein, weit gefehlt, so man davon ausgeht, dass das schon alles gewesen ist, er hat auch eine liste von blogs auf seiner website verlinkt, da fallen dir die streusel aus dem kopf. unter russian literature findet man kleinöde wie das längst verlorengegangene kassettenmädchen und weitere hochlichter der kleinkünstlichen blogliteraturellen welt, die es zu lesen und als RSS-dingens zu abonnieren gilt. wer nicht weiss wie das geht, soll sich zum teufel scheren, ich habs langsam satt mit dieser unaffinität zum medium internet. und wenn sich r.k. noch einmal über mein verhältnis zum twittern lustig macht, schlage ich ihn zusammen. das etwas in die tage gekommene nächste große ding of the internet hat nämlich im gegensatz zu den meisten der 4 millionen anderen sozialen netzwerken einen für mich erschliessenden sinn. habe ich bei xing eigentlich jemals einen sinnvollen und für mein geschäftsleben orbitalen kontakt geknüpft? ich wüsste nicht. ich habe dort ein paar alte kumpels und kumpelinen, sowie ein paar gegenwärtige geschäftspartner verknüpft und das war's (das wort orbitale gibt es in diesem zusammenhang so nicht, ist mir nur grad eingefallen). wenn ich jedoch beispielsweise von frau kristina e. etwas wissen will, rufe ich sie an und dann plaudern wir oder planen die zukunft, jedoch nicht mittels geschäftsplattform formaly know as openbc. was ich wirklich will, ist unterhalten zu werden. falls der satz so stimmt. im rahmen von 140 zeichen den moment zu beschreiben und so andere daran teilhaben zu lassen, finde ich schlichtweg grandios. darauf habe ich mein leben lang gewartet und man interpretiere in meine wort weder ironie noch schwachsinnigkeit. ich meine es ernst, bierernst. es kann gut sein, dass diese form der kommunikation in wenigen monaten ausgereizt ist, es kann aber auch sein, dass da einfach eine neue form der kommunikativen auseinandersetzung mit seinen gedanken entstanden ist, die mich zum beispiel nötigt mal auf den punkt zu kommen und am besten so, dass es für die follower noch in sofern interessant ist, als dass sie mein gesabbel nicht als spam empfinden. man muss nämlich immer ein bißchen druck ertragen können um auf der erde ein sinnvolles dasein zu führen. immer nur lasch und egal und mal sehen geht halt nicht... geht halt auch, ist aber auf dauer unerträglich. die von vielen prognostizierte oberflächlichkeit solcher kommunikationsformen ist vorhanden, tangiert mich aber nicht. meine von mir gefollowten twitterer suche ich schließlich sorgfältig nach für mich nachvollziehbaren kriterien aus, was die anderen den ganzen tag schreiben bekomme ich nicht mit und deshalb stell ich nun folgende bahnbrechende these auf... aber eigentlich wollte ich ja gar nicht über das twittern schreiben. ich muss meine twittersucht noch etwas kaschieren, damit ich hinterher nicht wie ein messi oder ein von drogen und beschaffungskriminaltität zerfressener drogensüchter beschaffungskrimineller daher komme. man will ja schließlich glänzen und vorbildlich leuchten, wenn man des morgens vom powernapping gestählt die büroräumlichkeiten betritt. vergessen sie also die twitternummer und folgen sie den links zu den blogs, von denen ich zu anfang meines geschwätzes so verheisungsvoll verkündete.

p.s.: ja, ich habe das wesen der ironie wahrgenommen und nein, ich weiss nicht ob der junge (?) blogger (siehe oben) wirklich in einem ort namens grävenwiesbach wohnt und ja, die möglichkeiten der inszenierung called verarschung, denen man beim studium des internetzes ausgesetzt ist, sind mir durchaus bewusst. es ist mir gleich. hauptsache das bild passt zu meiner herrenhandtasche.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/es-prasselt-doch-ich-bleibe-sitzen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/es-prasselt-doch-ich-bleibe-sitzen Wed, 07 May 2008 05:46:46 +0200
Huckbook: BRÜCKENTAGSLÄHMUNGSGEDÖNS wir, die wir ja von unseren freunden aus diesem verwunschenen städtchen bei stuttgart gerne als unseriöse firma bezeichnet werden, nehmen uns manchmal die freiheit heraus brückentage einzubauen. unsere mitarbeiter bekommen dann einen urlaubstag geschenkt und wir alle haben das gefühl von vier tagen ferienüberschwang. natürlich ist so ein verhalten nicht nur höchst unseriös, sondern es gilt auch in der szene als naiv und uncool. gerade hier in wiesbaden, wo man gerne ganzheitliche kommunikationsstrategien entwirft, statt kunden und mitarbeiter zu einer kreativen gemeinschaft gleichsam respektvoll und antreibend in einklang zu bringen. es ist so eine sache sich im sumpf der unternehmensgewöhnlichkeiten zu behaupten. na wie dem auch sei. natürlich liegt hier ein berg arbeit. konzepte wollen erdacht und geschrieben werden, meetings vorbereitet, kundentermine geplant, layouts gestaltet und meine besonders in der ersten phase irrsinnig verwurschtelten texte muss ich noch bügeln. ich bin aber wie gelähmt. also twittere ich erstmal, koche mir dann tee, schau dem heeschen bei seinem unsinnigen dasein zu, schaue die simpsons, gehe mal raus und dann wieder rein, nochmal twittern, mal kukken was ipotega geschrieben hat (ach so, kenn ich ja schon). das ganze ist ja noch nicht mal originell oder irgendwie... ich könnte mal versuchen ascii-bildchen hier reinzubasteln, das funktioniert aber nur mit schriften mit einer festen laufweite. wir sollten unseren blog mal auf courier umstellen. nein, lieber doch nicht. immer wenn ich darüber nachdenke, was ich hier mal schreiben könnte... also mal unter uns, das ist für die katz. ins netz zu kritzeln meine ich. wenn ich jetzt wenigstens mal ein thema hätte, ja dann. über supermärkte wollte ich mal berichten, aber wann komme ich denn schon mal in einen supermarkt? ich kann doch nicht ewig vom rewe im westcenter und vom tegut in schierstein berichten. oder zum beispiel die drei kleinen schweichen in der hit'schen wurstabteilung, was gehen die mir auf den sack. immer schlecht gelaunt kukken sie stets an die decke und stöhnen und ächzen bei jeder bestellung. darüber könnte ich berichten, aber halt auch nur 7-8mal. und dann? über mitsubishi lancer kann und will ich nicht berichten. das auto fährt, eine liebeshochzeit war es nicht. ich könnte über mein privatleben berichten... ach das mach ich ja schon. naja. über thomas gottschalk und wie ich ihn verachte. über henryk m. broder und wie ich ihn verachte. über kai diekmann und wie ich ihn verachte. aber ich kann die ja alle nur einmal verachten und ich möchte auch nicht manisch rüberkommen. wie sieht denn das aus, wenn ich dauernd über solche leute schreiben würde?! über gute ernährung, übers kochen könnte ich berichten, jedoch schauen sie mich doch mal an. der bock zum gärtner. nichts da. übers heeschen zu berichten, doch das wäre dem katzencontent doch schon sehr nahe. man würde mich in einer abgrundtiefität verachten, dass es nur so kracht.
ach und dann muss man ja auch immer gut gelaunt rüberkommen, sonst laufen einem ja die kunden weg. man ist ja schließlich ein siegertyp.
politik läge mir am herzen, doch was glauben sie denn, was ich glaube, wer ich bin? wenn ich peter scholl-latour wäre oder wenigtens julian nida-rümelin, dann könnte ich darüber in vorzüglicher form eine dicke lippe riskieren, aber das möchte ich mir nicht zumuten und anderswelchen auch nicht. obwohl ich von politik voll den plan habe, ich tue ja hier nur so dümmlich, was sympathischer wirkt. hoffe ich. wirkt doch symphatisch oder? neulich bei der komischen AAA-veranstaltung (jetzt hätte ich beinahe kosmischen geschrieben) verirrte sich ein pärchen zu uns, das, so sagte man uns, sei total VERSTÖRT wieder aus unserer flips- und eierlikörausstellung heraus getorkelt. doch wie kann das sein? man hätte ja besoffen heraus kommen können oder mit trockenem mund von den vielen flips oder gelangweilt, das hätte ich ja verstanden. man hätte schläfrig angeödet, über das wir da geboten haben, heraus kommen können, aber doch nicht verstört. der weibliche part des pärchens, arbeitet in einer werbeagentur in wiesbaden, ich habe namen und adresse der agentur vorliegen und ich werde diese woche mal dort anrufen und die beiden bitten mir ihre gefühlswallungen nochmal genau zu schildern und ob es sich bei dem empfundenen gefühl tatsächlich um verstörung gehandelt hat. vielleicht laden wir das nächste mal die menschheit dazu ein, uns beim arbeiten zuzuschauen. wie wir da sitzen und unsere jeweilgen aufgabengebiete meistern und zwar meisterlich meistern. nicht so hingewichst und lustlos und voller phrasen im kopf, sondern richtig schuftend. noch abends, wenn die sonne längst im bett liegt, da bringen wir leistung und machen uns für den kunden und die welt da draussen echt richtig viel arbeit. das macht man ja heutzutage schon auch öfter, das muss ich wohl eingestehen, aber man macht das nicht so wie wir. wir gehen mit unseren kunden ins bett, wenn sie verstehen was ich meine und wir essen mit ihnen zu abend und wir bieten ihnen plätzchen und wurstbonbons an. von kommunikationsstrategien keine spur. ach, was solls - ich lege mich jetzt mal schlafen. morgen früh um 7:20 uhr schellt der wecker und dann stehe ich, für einen digitalen bohémian unentsprechend sehr, sehr früh auf. das darf man bei all der unkerei nicht vergessen. und twittern muss ich das auch noch, das braucht seine zeit. gute nacht.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/brueckentagslaehmungsgedoens http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/brueckentagslaehmungsgedoens Mon, 05 May 2008 01:37:37 +0200
iPotega: Holt den Strick "fröhlich flitzen die fingerlein der dame in engem raum hin und her, die stöckchen schwingend um die selbe handbewegung unzählige male zu wiederholen. die augen hinter einer sonnenbrille verborgen, trotzdem wissen alle, dass sie nur gelegentlich aufblickt um die angeregten diskussionen um themen voller abstrusität mit gleichzeitiger kontroverse an den gesichtern der debatanten mitzuverfolgen. das ist der einzige moment, wo sie in unsere welt zurückkehrt, die sonstige zeit liegt sie mit den beinen auf dem nebenstuhl und dem rücken an der gartensessellehne hineingeprasselt in ihre eigene welt voller gezählter maschen und fröhlichen stricksöckchen an füßen von noch fröhlicheren menschlein. die sonne schickt ultraschnelle strahlen in ihr gesicht, die nur eine sekunde vom mond bis zu ihr brauchen, von der sonne etwas länger, aber das weiß niemand so genau. als schließlich der geruch von angebratener wursterei in das näslein der frau k tänzelt, erwacht sie aus dem zustand des gestricks und ?".
so oder so ähnlich würde mein roman über die spannenden abenteuer der strickerin frau k wohl anfangen. dummerweise wäre es nicht der erste, denn gestern wurde mir bei einem fröhlichen verbalgetänzel um gegrilltes fleisch und andere rohe delikatessen gesagt, es gäbe tatsächlich schon romane übers stricken. deshalb habe ich mir überlegt, wie so ein roman wohl aussieht. wie der da oben bestimmt nicht, außer ich würde ihn schreiben. ich kann ja eh alles besser. hrhr.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/holt-den-strick http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/holt-den-strick Sun, 04 May 2008 13:50:50 +0200
iPotega: Warum Vogelgetwitter gut und schlecht ist wie man von kindesbein an lernt, kann man nach sehr vielem süchtig werden. sei es drogen, alkohol, nikotin, schmerzmittel. alles in gewisser weise rauschmittel, deren wirkung oft vor allem für außenstehende nicht besonders lustig sind. und für den betroffenen wohl auch nicht, so auf lange sicht. eine ganz neue form der sucht, quasi die gentechnologie des süchtigseins, ist die informationssucht. der typische informationsjunky liest ständig zeitung, checkt alle 5 sekunden seine sms und muss immer online sein um keine instant message oder e-mail zu verpassen, was aus der schlaflosigkeit hervorgehende augenringe bis zu den kniekehlen und eine massive unterernährung zur folge hat. die existenz solcher abhängigen bemitleidenswerten modernen menschen, habe ich angezweifelt. bis vor kurzem.
noch vor einigen tagen ? ich erinnere mich ? ist der nachbar der twitterei verfallen und musste sich dann vor mir und der welt ewigkeiten rechtfertigen warum er denn bei diesem blödsinn mitmacht. ich hab ganz besonders laut geschimpft (im chat auch immer versal geschrieben und so). aber heute muss ich feststellen, dass ich auch ganz eindeutig der twitterei verfallen bin. zwar wache ich nachts noch nicht schweißgebadet auf und muss unbeingt twittern wie schweißgebadet ich doch aufgewacht bin und ich fange auch nie an plötzlich nervös zu zittern und andere entzugssymptome habe ich auch noch nicht ? was auch daran liegen kann, dass ich dank mobile twitter von überall her twittern kann ? aber eine gewisse suchtentwicklung ist sicher da.
diese form von sucht finde ich jetzt aber gar nicht so schlecht. im gegenteil, twitter ist sogar richtig gut. man kann jetzt wie die kollegen vom werbeblogger irgendwelche aufgebautschten gründe suchen warum man twittert, vonwegen, dass man zu einem besseren texter wird und so weiter und so fort, aber ich twitter nur aus einem grund: weil es spaß macht.
es macht spaß ein wenig voyeurhaft das leben der anderen mitzuverfolgen und die teilweise sehr kryptischen beiträge zu entschlüsseln und eine story dahinter zusammenzufantasieren. es macht spaß selbst kryptische lebenslaufteile zu verfassen. und vor allem macht es spaß sich sein eigenes getwitter einige tage später mal durchzulesen um erstaunt darüber zu sein, was man da denn schon wieder für verbalen firlefanz verzapft hat. oder man erhebt das ganze zu einer kunstform, twittert komplett skandalös oder provokant, löst eine welle der wut aus, verdient millionen, wird akoholabhängig und stirbt in seinem eigenen erbrochenen. oder was künstler eben so machen.
aber überhaupt sich solche social communities ja sehr spannnend - in meinen augen gerade wegen dem zusammenspiel aus voyeurhaftigkeit des betrachters und profilierungsdrang des web2.0ers. und profilierungsdrang meine ich jetzt nicht mal negativ, das ist nichts internetspezifisches, kein myspace-syndrom, das gibt es immer. auch im echten leben. nur eben anders, weil nicht so viele informationen auf einmal vermittelt werden können. man sollte das ganze mehr als schöne inszenierung, als unterhaltungsaufbau betrachten, ohne den realen mensch dahinter beurteilen zu wollen. die sind meistens in echt nämlich ganz anders, als man denkt. man stelle sich nur vor, was für möglichkeiten für künstlerisches wirken das web 2.0 hat, die noch längst nicht ausgeschöpft sind.
problematisch wird das ganze erst, wenn einige anfangen über andere zu lästern oder noch schlimmeres zu twittern, bloggen oder sonstwie rauszuposaunen. oder twitterer und rumposauner zu stalken. da hört der spaß auf, warum brauche ich niemandem zu erklären, trotzdem sind einige in der lage diese grenze bewusst oder unbewusst ständig zu überschreiten. traurigerweise. wie im echten leben quasi.
aber bis zu dieser gewissen grenze sollte man das als sehr schönen bloßen spaß betrachten können. wie den rest des lebens auch. hedonistischer tag ende.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/warum-vogelgetwitter-gut-und-schlecht-ist http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/warum-vogelgetwitter-gut-und-schlecht-ist Wed, 30 Apr 2008 18:32:32 +0200
Huckbook: HEUWÄGELCHEN FAHREN hier. da fällt mir ein, dass ich dem groszmozz ja noch mitteilen muss, dass sein PDF auch hier nicht aufging und dass seit einer woche sein praktikum bei royalkomm läuft. ich erwarte spitzenleistungen in indesign und photoshop, maya, cinema 4D und ach... final cut. wer weiss wozu's gut ist.
jetzt muss ich aber erstmal versuchen meinen astralkörper unter die dusche zu stellen. mir ist klamm, doch die sonne glitzert so unwahrscheinlich und wunderschön vom firmament, wo sie ja mittels eines seidenen fadens an einem rohr befestigt wurde (wahrscheinlich von gott oder von kopernikus, das weiss man ja nicht so genau), da möchte man crazy werden vor lauter wonne. sicher plant die regierung einen atombombentest oder eine steuererhöhung. ich habe mal gehört, dass man in moskau zum 1. mai mit flugzeugen silberiodid über den wolken abgeworfen hat um sie so zu vertreiben, damit man zur 1. mai-parade stets einen blauen himmel hat. das habe ich jetzt weder gegoogelt nocht gewikipediat und weiss auch nicht ob ich mich mit dieser geschichte unmöglich mache, aber es hört sich nach einem verdammt cleveren plan an, den unsere regierung auch mal in die tat umsetzen könnte. mit den geldern aus der steuererhöhung, wäre sowas locker zu finanzieren und die wirtschaft würde boomen. manchmal muss ich weinen vor ergriffenheit, weil ich wieder so tolle ideen hatte und weil ich weiss, dass die welt noch zu retten wäre wenn wir nur ordentlich silberiodid über diesen vollkommen überbewerteten wolken versprühen würden. ich bin gespannt, was mein vollkommen übergebildeter und vorlauter junger freund kcpr dazu sagen wird.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/heuwaegelchen-fahren http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/heuwaegelchen-fahren Wed, 30 Apr 2008 07:56:56 +0200
Huckbook: ES TUT MIR LEID, ABER... ich bin des schreibens überdrüssig. das vergeht meistens aber wieder nach einigen wochen. manchmal dauerts auch monate, in seltenen fällen auch jahrhunderte. ich brenne mich gerade bei twitter aus. da kann schon mal passieren. es ist ja auch so, dass nichts passiert. nichts bringt mich in wallung, selbst tibet ist mir egal. ich glaube tibet ist nur so ein modeding, so wie der buddhismus, weil er so ungefähr ist, so leicht umzusetzen. man braucht es nur dauernd zu sagen und dann hat man ja viele freiheiten. zu viele freiheiten. am ende wenn dann der sensenmann im türrahmen steht und grinst, wird schnell wieder der liebe gott angewinselt. so siehts doch aus. hätten sich die leute ja auch schon mal ein paar jahre länger mit tibet beschäftigt. statt sich gummibändchen anzuziehen, kann man ja auch mal stringend auf alle in china hergestellten dinge verzichten, aber das geht ja ins geld, wenn man sich hinterher nur noch lampen aus italien und gummispielzeug aus der schweiz kaufen kann. ich glaube die chinesen sind nette leute, nur sind sie halt wie die borg (#raumschiff enterprise). die amerikaner sind auch nett, nur sind sie manchmal so klischeebeladen, dass man aus dem staunen nicht mehr herauskommt. die amerikaner haben den vorteil, dass sie sich alles glauben. sie zweifeln nie. ich bin übrigens kein antiamerikanist. ich bin jedoch weit davon entfernt amerikanist zu sein. ich bin auch kein schwedist, kein islandist, kein taiwanist, kein türkist, auch kein trotzkist und nur einige wochen im jahre 2006, war ich deutschist. doch das ist vergänglich. solange die sonne drin scheint, ist mir jedes land recht, die regierung dessen nicht immer.
so und das nenne ich also, des schreibens überdrüssig. immerhin habe ich mal wieder in unvergleichlicherweise ein schwammiges thema mit schwammigen aussagen geschmückt und ins internet gestellt. das hat ja eine lange tradition. man bringe mir mal ein paar blögge, die älter sind als der hier. stichtag 26. august 2002. das hat etwas beschämendes langwieriges und ich kann zum wiederholten mal darauf hinweisen, dass das hier einer der am selten verlinkesten blogs auf der erde ist. das kommt sicher vom katzencontent.
nun brate ich mir einen leberkäse und danach arbeite ich an meiner zukunft.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/es-tut-mir-leid-aber--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/es-tut-mir-leid-aber--- Sun, 27 Apr 2008 09:30:30 +0200
iPotega: Ich rufe Daniel Düsentrieb eine erfindung, die noch nicht gemacht wurde, aber die zu meinen lebzeiten und zwar am besten während meiner jugendlichen jahre noch gemacht werden sollte, ist ein mitte, das das zermatschtheitsgefühl nach einer nacht voller freue, fröhlichkeit und feierei mit anschließendem nur sehr kurzem schlaf einfach entfernt. dann müsste ich mir nicht die mühe machen ständig rumzufantasieren was ich denn nun konsumieren könnte, damit sich mein wohlbefinden steigert. die antwort läge dann ja auf der hand. wenn jetzt jemand schnell ein patent dafür anmelden geht, dann erinenre ich daran, dass das meine idee war und dass der unermessliche reichtum auch meiner sein soll.
apropos patente, gestern war der tag des geistigen eigentums. das ist ein tag, wo der musikindustrie überall ein geeignetes medium geboten wird zu jammern als ob man sonst keine gelegenheit dazu hätte und um endlich mal wieder auf den chinesen rumzuhacken. und weil das nervt, machen wir auch keine "free tibet" shirts ins stijlregal. dafür stehe ich mit meinem namen.
schöne shirts gibt es auch im ailaik. da war ich heute und habe mich mit linda sehr nett unterhalten. liebe grüße. das klicken auf den link da bringt im moment übrigens auch noch gar nichts, aber der neffe oder cousin oder irgendein anderer verwandter, der sitzt schon dran und bald dürfen wir staunen und online bestellen, dann brauche ich mich nie mehr aus dem haus bewegen. und wenn ich dann endlich diesen kühlschrank habe, der automatisch essen bestellt und sich selbst auffüllt, was ja auch schon erfunden und patentiert ist, dann lebe ich nur noch im liegen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ich-rufe-daniel-duesentrieb http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ich-rufe-daniel-duesentrieb Sat, 26 Apr 2008 14:43:43 +0200
Huckbook: ZITTERNDES TWITTERWESEN alles was neu (oder jedenfalls neu in meinem bewusstsein, meinem kleinen) ist, da mach ich mit. ich will immer dabei sein. beim aaaaAAAAAAAAAAA war ich mit meinen design- und programmierkumpels auch dabei. hat aber keiner gemerkt. webmontag, p0gbar, 9to5... da bin ich zuhause. ich wurde schon 1973 dafür ausgelacht, weil es zuhause bei uns broccoli zum essen gab. und jetzt twitter. da sollte man sich nicht zu weit aus dem fenster lehnen, das sollte man aber auch nicht überbewerten. ich lese da von leuten, die scheinen ziemlich direkt zu sein, das weiss ich aber nicht. das ist mir auch egal. das sind internetfiguren. manche kenne ich persönlich, da weiss ich ein bißchen mehr, aber sonst sind es avatare. der unterschied zwischen vermeintlicher realität und inszenierung ist gering und er ist mir gleich. mir ist ein gut inszenierter zeitgenosse oft lieber, als irgendwelche bornierten, mürrischen motzfressen, die ihre innere unzufriedenheit an ihren mitmenschen ab arbeiten. naiv affektierte oder bemüht gutmenschliche inszenierungen scheiden aus. ansonsten finde ich, dass es was bringt, wenn sich die menschen mitteilen, ob das mittels kleidung oder brillengestell ist, im webblog, unter verwendung eines logos, eines firmenschildes oder anhand gutmöblierter wohnräume, alles ist gut, wenn man nur spricht. sogar eine gutgemachte liebeserklärung in schönstem schmalz gebacken ist besser, als keine meinung haben. oder wie das heeschen mit mir spricht und wie es sich gibt am abend und in der nacht sowie bei helllichtem tag. es kommuniziert mittels hoppeldipoppel und der stellung seiner ohren. es bringt seine gleichgültigkeit mit zackigen putzbewegungen zum ausdruck.
ich schaue gerade zum ersten mal dr. house. das soll witzig sein. ich glaube ich muss mich da erstmal reinkukken. was soll ich hier noch schreiben. auf twitter.com ist ja bereits alles gesagt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zitterndes-twitterwesen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zitterndes-twitterwesen Tue, 22 Apr 2008 20:53:53 +0200
Huckbook: MEINUNGSMAIFESTSPIELE der nachbar hat mir indirekt unauthentizität vorgeworfen. das kann ich nicht auf mir sitzen lassen. ich möchte an dieser stelle mal donald duck zitieren, der mal in einem interview mit der washington post gesagt hat:

»wetten, daß ich so aussehe wie rimfire remington in 'schlüsselblumen für den sheriff'? - natürlich nur von hinten!«

da muss man natürlich zugeben, dass man ein würstchen ist auf dem elektrogrill mit dunstabzugshaube des lebens. soviel zum thema unauthentizität. das ist ganz meine meinung. beides jetzt. die rimfire remingtongeschichte und die würstchennummer. vielleicht sollte ich mitglied bei fortuna köln werden.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/meinungsmaifestspiele http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/meinungsmaifestspiele Mon, 21 Apr 2008 23:03:03 +0200
iPotega: Nie wieder braune Schokolade ohne jegliche mühen zu erzwingen fallen mir, wenn man mich fragt, voller spontanität bestimmt gefühlte zehn milliarden menschen ein, die ich absolut doof finde. das mögen politiker christlicher mancher parteien sein, journalisten oder allgemein personen öffentlichen interesses. wobei man so weit natürlich gar nicht schauen muss, ab und an nervt auch die kassiererin an der aldikasse und ganz andere menschen, die ich gar nicht erwähnen möchte.
zum glück gibt es da noch die netten, ganz bezaubernden, lebensbereichernen menschen. das sind mit sicherheit weniger, ganz spontan fallen mir da aber auch einige ein. das an dieser stelle nur, damit ich nicht morgen früh in den kommentaren die misanthropen-keule gegen den kopf geschlagen bekomme.
worauf ich eigentlich hinauswollte ist die tatsache, dass es nur ganz wenige menschen gibt, die ich weder doof, noch toll, noch cool noch sonstwie positiv oder negativ wahrnehme sondern einfach irgendwie interessant, faszinierend. aus dem stegreif fällt mir im moment wirklich nur jonathan meese ein, auf den mich heute wieder ein thread auf supertopic gebracht hat.
es fällt mir sogar schwer irgendwas zu ihm zu schreiben, weil er so unbeschreiblich ist. und ziemlich selbstredend. vielleicht mag ich ihn deshalb so. weil ich auch so selbstredend bin. ohne gefragt zu werden. es gibt nur zwei möglichkeiten: zu schweigen oder ganz viel zu reden. und ich kann nicht schweigen. das hat er gesagt, das trifft es genau. und tocotronic sagen das auch. denn ich muss reden, auch wenn ich schweigen muss. all dieses absurde zeug, das ist nicht irgendeine art von abgehobener kunst oder durchdreherei drogensüchtiger ehemaliger kunststudentInnen, denn: wie soll man sich in einer absolut absurden welt sonst ausdrücken, wenn nicht noch absurder? das alles werden chef und ich mit sicherheit nochmal ausdiskutieren müssen. ich teile das ergebnis dann mit. weil wir beide aber nicht unbedingt abrücker der eigenen meinung sind, würde ich hier nicht all zu lange darauf warten.
in diesem sinne: nie wieder braune schokolade!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/nie-wieder-braune-schokolade http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/nie-wieder-braune-schokolade Mon, 21 Apr 2008 22:13:13 +0200
Huckbook: EIN GUTER RAPPER ÜBERLEGT ERSTMAL REMIX schau mal ipotega, wie ich dir die headline geklaut habe und einen remix draus gemacht habe. yo, motherfucker.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ein-guter-rapper-ueberlegt-erstmal-remix http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ein-guter-rapper-ueberlegt-erstmal-remix Mon, 21 Apr 2008 21:15:15 +0200
Huckbook: WEISHEITEN DES K wenn die fbi-leute nicht immer anzüge tragen würden, dann würden sie bei verfolgungsjagden zu fuß häufiger gewinnen. (kacper potega)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/weisheiten-des-k http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/weisheiten-des-k Sun, 20 Apr 2008 21:47:47 +0200
iPotega: Ein guter Rapper überlegt erst mal als personifikation eines tocotronicsongs muss ich, um diejenigen, die sich ein solches bild von mir ausmalen, nicht zu enttäuschen, auch eine weit geöffnete herzkammer für lyrisches allerlei haben. und dank menschen wie albert ostermaier ist das bei mir auch so. natürlich, die ganzen klassiker, die kenne ich auch und irgendwo mag ich vor allem goethe ? trotz der tatsache, dass seine gedichte und anderes geschreibsel von diesem mann mir in der schule mit dem presslufthammer in den kopf gehauen wurden. so viele gedichte wie er schrieb, hatte ich zu ihm auch schon meinungen und was ich jetzt gleich schreiben werde, werde ich spätestens morgen früh revidieren wollen; aber das ist das schöne an diesem medium ? ich kann das einfach so machen.
ganz früher, ganz am anfang, da ging ich voller ehrfurcht, die mit absolutem unverständnis hand in hand ging, an solche lyrischen ergüsse heran. man hat ja gehört, dass der kerl es drauf gehabt habe, dass das super sei und das nonplusultra und überhaupt. und das habe ich auch geglaubt. später entwickelte sich das zu der ansicht, dass das alles ja nur ein blöder hype sei, so ähnlich wie the vines, the strokes, the thes und andere the bands. von der mächtigen goethe-lobby an alle schulen deutschlands propagiert. heute bin ich aber der festen überzeugung, dass die mir anfangs eingebläute ehrfurcht auch tatsächlich angebracht ist ? und dass die gedichte alle trotzdem overhyped sind. aus rein ästhetisch-lyrischer sicht mögen das ja meisterwerke sein, aber mal ganz ehrlich. für wen spiegelt diese form des lyrischen ausdrucks heute noch realität wider? meiner realitätswahrnehmung entspricht das in keinster weise, deshalb sind die gedichte zwar sehr unterhaltsam und interessant und alles andere mögliche auch ? aber nicht bewegend, nicht emotionalisierend, nicht real.
genau das ist der grund, warum ich es bevorzuge junge, moderne lyrik zu lesen. von jungen, modernen menschen. wie albert ostermaier. oder noch besser: nadja schlüter. die schreibt nicht nur schön, sondern trägt auch schön vor, dass bei mir die herzkammerchen flattern. das sehen ganz viele andere menschen auch so, weshalb sie doch tatsächlich den wdr poetry slam gewann. absolut verdient.
solche poetry slams sind mitunter das beste, was unsere kultur so zu bieten hat. oder auf alle fälle besser als oktoberfest, bierzelte und lebt-denn-der-alte-holzmichel-noch. von all dem gibt es so richtig aber nichts in wiesbaden, zumindest nicht dauerhaft und nicht populär. am wenigsten von poetry slams. dafür alle paar wochen eine wundervolle open mic session im kulturpalast, die ich gestern aufsuchte und die der eigentlich grund ist, warum ich mir hier über eine gefühlte milliarde zeilen die fingerkuppen flach tippe.
ich bin nämlich durchaus begeistert, ich hätte so viel lyrische und hiphopperische und rapperische gewandtheit von wiesbadener stadtgefährtInnen (krass! gender!) gar nicht erwartet. natürlich war der ein oder andere kaputzenträger dabei, dem ich gerne die stimmbänder entwendet und auf dem holländischen organmarkt verscherbelt hätte, aber das machten diejenigen wett, die einen tighten rhyme nach dem anderen ihren homies entgegendroppten (äh ?). anscheinend haben die sich den weisen spruch von den lieben herren von katz&goldt zu herzen genommen: "ein guter rapper überlegt erst mal". wie wahr.
auf dieses shirt bin ich übrigens gestoßen, weil mich die gedankenmacherei darüber, was man denn noch so an bedruckten textilien ins stijlregal stellen könnte einfach nicht mehr loslässt und ich in nächtelanger, pingelig-peinlicher feinstarbeit nach inhaltlich und grafikdesignerisch guten motiven recherchierte, die bei mir für musische inspiration sorgen sollten. klappt halt nicht immer.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ein-guter-rapper-ueberlegt-erst-mal http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ein-guter-rapper-ueberlegt-erst-mal Fri, 18 Apr 2008 23:32:32 +0200
iPotega: Me likey wenn man ein iphone in händen hält, dann kann man doch wirklich ohne weiteres über steigende nahrungsmittelpreise, hungerleiden, kinderarbeit, prostitution, bürgerkriege, befreiungskriege, nationalismus, nah-ost konflikt, irakkrieg, atomwaffen im iran, in nordkorea und anderen bitterbösen "schurkenstaaten", atom- und kohlekraftwerke, tibet, unterdrückung der frau, rassismus, faschismus, analphabetismus, schwarz-grüne koalition in hamburg, umweltverschmutzung, globale erwärmung, schmelzende polkappen, abgeholzten regenwald, slums und ghettos, ausbeutung, unmenschliche arbeitsbedingungen, sarkozy, beckstein, PLO, fatah, vergifteten mozzarella, vergiftete spielsachen, pädophile prister, tsunamis, nokia, postmindestlohn [?] (in ungeordneter reihenfolge) hier und da mal hinwegsehen und guten gewissen behaupten: der kapitalismus ist doch gut.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/me-likey http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/me-likey Fri, 18 Apr 2008 17:43:43 +0200
Huckbook: SITZE HIER UND ES IST MÜDE die espressomaschine röchelt. die finnin läuft von a nach b. sonne scheint durch den kalten morgensud. mir schwinden die sinne.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sitze-hier-und-es-ist-muede http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sitze-hier-und-es-ist-muede Fri, 18 Apr 2008 07:15:15 +0200
Huckbook: WAS BISHER GESCHAHRFLEISCHSONATE jetzt ist es nacht. also gleich.. nee vor 13 minuten hats angefangen mit der nacht. das sieht mir ähnlich, wie man sehen kann versuch ich mal dem twittering was abzugewinnen. wenn man's richtig macht, dann wird's eine schöne inszenierung, wenn nicht wird's ein scheiss. wir immer. das ist immer so. grad wollte ich für die... aber auch egal. kann ich ja twittern. wenn die amys sich nur manchmal gedanken machen würden, wie sich der ganz shit den sie dauernd erfinden, hier in germany anhört.
also los. wir machen am wochenende das haus auf. also wir geleiten besucher in unser büro. leider weiss ich gar nicht, was wir da erzählen sollen. die anderen haben sicher wieder tolle sachen geplant und bei uns gibts eierlikör und flips. auch öd. was sollen denn die leute denken. aber es ist ja so, wir denken in banalen strukturen. das muss ich immer wieder erwähnen. schon alleine damit die erwartung flach sind, dann können wir vielleicht hoch gewinnen. ich schreib ja hier auch nur nonsens, nur damit ich überhaupt irgendwas schreibe. kann sein, dass es dann nicht so interessant ist, wie beim nachbarn oder bei kleist, aber daran kann ich nichts ändern. ich bin halt so. ich wär gerne philosoph oder gedanklich und strukturell mehr politsch agierend. jedesmal wenn die leute so schwachköpfe wie berlusconi oder sarkozy wählen, will ich hier mal darüber meinen senf reinschreiben, aber dann denke ich, what shall this than? ist doch egal, wer bin ich denn? das ist halt demokratie. angeblich. mir kann doch niemand erzählen, dass diese leute alle regulär gewählt worden sind, sarkozy, berlusconi, bush oder damals in bayern der stoiber... solche leute wählt doch niemand. wer kann denn ernsthaft daran interessiert sein, dass dieser haarimplantierte halbstarke ein gutes staatsoberhaupt wird, wo er es doch noch nie war? gut, vielleicht eine handvoll komischer betonmischer, die mit ihm im boot sitzen, aber doch nicht die absolute mehrheit. oder doch. waren unotruppen vor ort? notare? ärzte? da hat man den schock von der WM im eigenen land noch nicht verdaut, da bauen die schon wieder scheiss da unten im stiefel. ich werde jetzt erstmal keine tiefkühlpizza mehr kaufen. die sollen sehen wo sie bleiben.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/was-bisher-geschahrfleischsonate http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/was-bisher-geschahrfleischsonate Fri, 18 Apr 2008 00:13:13 +0200
iPotega: Daunen in den Schrank ab heute, wenn mir jemand erzählt, dass wir ja schon frühling haben, dann glaube ich das auch. und zwar nicht aufgrund des glegentlichen sonnenscheins, der aufblühenden blüten von blumen, die ich in den meisten fällen nicht benennen bzw. deren namen ich nicht zuordnen kann und auch nicht, weil der kalender das so sagt und so will und die meisten menschen das tief und fest und standhaft behaupten. den besten beweis lieferte mir heute mein geruchssinn, räpresentiert durch meine auffällige nase. als ich heute so meine heimatliche gosse langmarschierte und zwar zügigen schritten, weil es regnete, und einmal tief einatmete, da roch es plötzlich ganz auffällig nach frühling. frühlingsregen hat diesen prägnanten, einzigartigen geruch, der einen hauch von frische gemischt mit heuschnupfenassoziationen mit sich trägt. da freute ich mich das erste mal seit einer zeit einer länge, die sich ein normalsterblicher gar nicht vorzustellen vermag, wieder über wässrigen niederschlag (und anderen gibt es bis jetzt ja noch nicht). als sich dann eben, nachdem ich das fenster aufriss, auch kurz wieder das sonnchen blicken ließ, wurde der tag fast perfekt. eigentlich könnte ich mich jetzt schlafen legen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/daunen-in-den-schrank http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/daunen-in-den-schrank Tue, 15 Apr 2008 19:31:31 +0200
iPotega: Die Mauer muss weg dieses kleine bis mittelgroße textfeld, in welches ich das vergnügen habe meine texte sanft auf die gräuliche tastatur meines macbooks zu hämmern, dient mir für die nächsten zeilen als stätte der unendlichen jammerei, als klagemauer einer verlorenen seele, als geburtstätte einer katharsis des personifizierten elends ? ich entschuldige mich deshalb jetzt schon bei allen, die mein schlechtes karma nun die nächsten minuten von ihren positiven free-tibet gedanken abhalten wird.
selbst frau wegner, die aus gründen ihres sitz- und arbeitsplatzes mit sicherheit schon eine häufige ansammlung von jamereien jeglicher sorte ertragen musste, verhohnepiepelte mich heute ein wenig und herr haas, der die lezten tage und wochen der neue ludwig XVI der jammerei hätte werden können, konnte meinen klagen heute morgen nur ein müdes müdesein entgegenbringen.
dabei gibt es gerade grund genug, mal zu jammern, klagen und zu meckern. erstens muss ich trotz geschriebener abiturklausuren noch immer jeden morgen zu unmenschlichen uhrzeiten aufstehen und in die staatliche bildungsanstalt, die mir hoffentlich bald die bestätigung meines erfolgreichen abschlusses verleiht, watscheln, was dazu führt, dass ich mich den halben tag fühle, als sei ein t-34 über mich drübergerollt und die rote armee einmal richtung berlin und zurück auf mir rummarschiert. zweitens hat herr haas heute morgen zu allem übel auch noch bambis mutter den rest gegeben und drittens gibt es noch nicht; aber man ist ja auf das schlimmste gefasst.
trotz all des unermesslichen übels ist es mir bewusst, dass ich es ja gar nicht so schlecht habe, dass sich omi und opi nach dem krieg von kartoffelschalensuppe ernährten und dass das leben kein streichelzoo geschweige denn ein ponyhof ist, auf welchem man nach lust und laune ohne körperbedeckung wild jauchzend herumtollen kann. das ist mir aber egal, ich fand streichelzoos geschweige denn ponyhöflein immer schon etwas langweilig und deshalb wäre ich selbst da in der lage anzufangen zu jammern, zu klagen und zu meckern und schmollend auf den boden zu stampfen oder alternativ blogeinträge gefüllt von haas hass, zorn und miesepetrigkeit zu verfassen.
meinen tag versüßte heute aber das gefühl die neue stijlroyal endlich in gedruckter form in händen halten zu dürfen, sie leuten vor die nase zu reiben und mich über häufig etwas verstörte reaktionen zu freuen ? ein positives verstören ist ja das beste ergebnis, das man erreichen kann.
nun fehlt mir die poente und ich glaube gleich gibt es hier einen stromausf

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-mauer-muss-weg http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/die-mauer-muss-weg Mon, 14 Apr 2008 21:43:43 +0200
Huckbook: MEIN REGAL GEHT STIJL es war mir überhaupt nicht klar, dass ich auch bei tageslicht zum schreiben in der lage bin. es liegt aber vielleicht daran, dass ich so aufgeregt bin wie ein winselnder hund vor einer geschlossenen dose feinstem pansen, angsichts eines dosenöffners oben auf der tischkante, wobei ich ein sackpinscher ohne fähigkeit zum öffnen einer pansendose mittels eines dosenöffners bin. da habe ich wohl was gemeinsam mit anderen hunden. auf jeden fall so aufgeregt ich bin. hui. dass man als alter mann, mitten in den schönsten zeiten der senilen bettflucht, noch so happy und aufgeregt sein kann ohne auch nur eine viagra-tablette eingenommen zu haben, das hätte ich nicht gedacht. toll. ich frage mich seit längerem, ob senile-bettflucht die flucht aus oder ins bett bedeutet. kann mir da jemand helfen. sicher mein lieblingskünstler, der könnte sowas wissen. die anzeichen verdichten sich (...), dass wir schon bald mit einem flosz den rhijn runter fahren...
soeben habe ich einen meterlangen satz glöscht, in welchem ich auf äußerst bemühte weise den versuch unternahm eine zwanghafte herleitung zu theodor wiesengrund adorno zu konstruieren, nur damit ich vor unserem jungspuntigen neointellektuellen potega den aal hätte geben können. leider kam in dem satz das wort neger vor und das möchte ich nicht verwenden, höchstens weil es so absurd ist jemandem neger zu nennen. eigentlich bräuchten sich schwarzhäutige gar nicht ärgern, dass man neger sagt, denn das ist ja gleichzeitig auch ein interessantes geistesouting des negersagenden. sicher verstehen nicht alle leser, was ich damit sagen will, doch darauf kann ich keine rücksicht mehr nehmen. ich habe mal ein buch von adorno entnervt in die ecke geworfen, weil er unentwegt in abfälliger weise von negermusik gesprochen/geschrieben hat. da war ich 19. mit 19 empfindet man viel zorn und man fühlt sich inhaltlich zu den krudesten lebenstheorien
hingezogen. zorn und ungeduld und hochmut natürlich auch, das ist die jugend, die ich an dieser stelle vor der zukunft warne, denn die wird grauenhaft. die sendung galileo mystery wird dann die tageschau ablösen und gundis zambo wird justizministerin.
sicher fragen sie sich an dieser stelle, warum ich so aufgeregt bin wie ein winselnder hund vor einer geschlossenen dose feinstem pansen, angsichts eines dosenöffners oben auf der tischkante. ich kann es ihnen sagen: wir haben heute unseren neuen shop in diesem neumodiscen medium eröffnet. ganz alleine von uns selbst gestaltet und programmiert. dort kann gibt es einen dönerkonfigurator und rückwirkend kann man dort alle songs von ernst neger kaufen, die jemals veröffentlicht wurden. wenn das nichts ist.

WWW.STIJLREGAL.DE

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mein-regal-geht-stijl http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mein-regal-geht-stijl Mon, 14 Apr 2008 19:32:32 +0200
Huckbook: GÖTTINNEN DER MORGENDLICHEN GNUJAGD nachdem ich vielleicht ca. eine stunde meine kostbare und köstliche lebenszeit
dasmit verbracht habe mir auf der website von nikeID ein paar schuhe zu kreiern und ich das wort kreiern schon so schön finde, habe ich dann im internet das hier entdeckt. im prinzip führe ich ein leben in lauerstellung, dem größenwahn sehr nahe und immer vom traum beseelt eines tages mal mit einem oder auf einem floß den kompletten rhein hinunter zu gondeln. ich könnte mir auch vorstellen mit einer gondel den rhein hinunter zu gondeln, aber das wäre zu einfach. ich stelle mir die steuerung eines floßes als etwas derart schweres und für mich als des floßsteuerns unkunder vollidiot, komplett unmögliches vor, dass ich von dem vorhaben noch etwas absehe. noch. irgendwie denke ich oft darüber nach, dieses vorhaben mit dem künstler und groszkotz zamojre durchzuführen. dieser wöre für so ein ereignis sicher geeignet. erstens war er in der ersten hälfte des 20. jahrhunderts einer der führenden köpfe der unterweserer flößerszene und obendrein können wir unsere anvisierten kamingespräche dort vortrefflich durchführen. auch ohne kamin. leider hat er kein interesse an solch einem unternehmen, er hat im gegensatz zu mir ja auch noch alle tassen im schrank. eines tages werde ich dieses vorhaben durchführen und spätestens bei meinem triumphzug vorbei am holländischen wijk bij duurstede wird auch dem letzten kritiker klar, dass ich recht hatte. mit allem.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/goettinnen-der-morgendlichen-gnujagd http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/goettinnen-der-morgendlichen-gnujagd Sat, 12 Apr 2008 11:39:39 +0200
iPotega: Fußball und Hegel es kommen diese momente im leben, da hat man tatsächlich diese riesige qual der wahl und gleichzeitig die fast schon gottgewollte pflicht zur entscheidung. früher, als ich mit freunden noch jeden sonntag im café klatsch saß und wir tocotronicsongs rezitierten, wäre mir bestimmt von eben dieser band ein sehr passendes zitat zu solchen dingen eingefallen. heute bin ich, wie es aussieht, in situationen wie der von gestern, als der sv wehen wiesbaden sich des fc st. pauli annahm, auf mich allein gestellt, denn es fällt mir auch von anderen hamburger schule legenden kein helfendes zitat ein.
das dilemma liegt ja eigentlich auf der hand: als stijlroyalist und wiesbadenpropagandeur wäre es meine höhere pflicht und strengste aufgabe unter beobachtung der eisernen blicke der ahnen dieser stadt unserem heimatverein entgegenzujubeln, im stadion die fahne zu schwenken und aus musikalischer sicht tendenziell eher miserable melodien zu gröhlen. dagegen sträubt sich aber mein altes punkerherz, das beim anblick des st. pauli totenkopfes jedes mal wie butter in meiner 700 watt mikrowelle, die mich seit tagen, monaten und jahren vor dem verhungern bewahrt, dahinschmilzt. natürlich könnte man in dem falle auch auf ein unentschieden hoffen, weil man selbst unentschieden ist ? das grenzt aber an drückebergerei und ist im prinzip einen verrat an beiden vereinen (hier definiere ich beizeiten den begriff der dolchstoßlegende neu). was also tun?
wie so viele probleme, die auf gegensätzen beruhen, lässt sich auch dieses durch eine dialektische auflösung des dem problem inhärenten gegensatzes lösen (die fremdwortflut soll den intelektuellen anspruch dieses textes unterstreichen). in diesem fall bedeutet das, dass ich dem ganzen geschehen im deutschen und internationalen fußball von der untersten kreisklasse bis hin zur champions league ein so dermaßen unüberwindbares desinteresse entgegenbringe, dass die last der entscheidung wie ein erschrockenes eichhörnchen von meinen schultern weicht und sich im nächstgelegenen eckfahnenloch verkriecht. lieber besuche ich wiesbadener punkkonzerte.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/fusball-und-hegel http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/fusball-und-hegel Sat, 12 Apr 2008 11:14:14 +0200
Huckbook: WOLFGANG FÄHRT hier habe ich gelesen, dass wolfgang schäuble allen unkenrufen zum trotz zu den olympischen spielen fährt. was bleibt ihm auch übrig, laufen geht ja nicht aus verschiedenen gründen.
meine persönliche erfahrungen mit wolfgängen ist manigfaltig. der erste wolfgang meines lebens kam aus ludwigshafen. ihn lernte ich in st. ullrich am pillersee kennen. ihm bildeten sich narbenartige verwurstungen auf der haut, wenn er mit dem daumennagel dort eine linie zog. crazy. hätte ich auch gerne gehabt. er sieht heute aus wie wolfgang petry, wenn das mal langt. wolfgang petry lasse ich jetzt mal aussen vor. mit ihm habe ich keine erfahrungen gemacht. ich habe ihn lediglich zur kenntnis nehmen müssen. der nächste wolfgang meines lebens kommt aus norddeutschland und trägt aberwitzige züge in sich. ihn kann ich kaum beschreiben, ohne von ihm verklagt zu werden, drum lass ich's. der dritte wolfgang war ein arbeitskollge aus berlin. er lebte aus prinzip ohne strom. er wusch seine kleidung mittels waschbrett und schwärmte mir ungefähr jeden tag vor, wie toll er das lied "du lässt dich geh'n" von charles aznavour findet, welches er jedoch mangels strom zuhause nur in seinem büro hören konnte, wodurch ich diesem ereignis werktäglich beiwohnen durfte. du bist so komisch anzuseh'n, denkst du vielleicht das find' ich schön? wenn du mich gar nicht mehr verstehst und mir nur auf die nerven gehst ich trinke schon die halbe nacht und hab' mir dadurch mut gemacht um dir heut' endlich zu gesteh'n: ich kann dich einfach nicht mehr seh'n! mit deiner schlampigen figur gehst du mir gegen die natur, singt er da.
habe ich schonmal erwähnt, dass ich tita von hardenberg als fast noch grauenhafter empfinde, als thomas gottschalk? falls nicht: ich empfinde tita von hardenberg noch grauenhafter als thomas gottschalk. das fast kann man getrost vergessen.

zum schluss nochmal ein link zu einer wikiliste berühmter wolfgangs, in welcher die von mir aufgeführten wolfgangs natürlich fehlen, denn die sind ja nicht berühmt.


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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wolfgang-faehrt http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wolfgang-faehrt Thu, 10 Apr 2008 23:36:36 +0200
iPotega: Bambiverleihung nicht nur bei sarah sondern auch bei alle mitfiebernen hessen ist heute wegen prosieben wohl ein stück herz gebrochen. ich prophezeihe fordere einstürzende einschaltquoten, pöbelnde anrufer und eine selbstmordwelle im leidendesjungenwerteresken ausmaß.
mein eigentlicher favorit der show ist aber noch lange nicht aus dem rennen und wird auch garantiert bis zum ende bleiben. ich spreche von rolf schneider. nein, nicht der mao tse-tung übersetzende schriftsteller, der nette herr mit der großen schwarzen brille und dem seltsamen unzuordnenbaren akzent. jedes mal wenn ich in sein gesicht schaue, entgleitet mir automatisch ein etwas nach krampfattacke klingelndes schmunzeln. das kommt nicht bei vielen vor und das ist gut, das spricht für ihn.
trotzdem würde ich gerne die siegerin der show zur präsentation der stijlroyal-shirtkollektion, die zusammen mit dem neuen heft erscheint und dem ein oder anderen gerade schlaflose nächte bereitet, einladen, damit sie diese würdig vertreten und präsentieren kann. aber nur wenn rehaugenchristina gewinnt. hrhr.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/bambiverleihung http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/bambiverleihung Thu, 10 Apr 2008 20:18:18 +0200
Huckbook: ICH ROBOTISIERE was habe ich nur falsch gemacht??? ich glaube der erste sentinel war falsch, doch raten sie selbst:

Name That Robot
Created by OnePlusYou

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-robotisiere http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-robotisiere Wed, 09 Apr 2008 21:40:40 +0200
Huckbook: ICH SCHREIB MAL BLOCK daniel roos. ich habe mich zwanghaft versucht zu amüsieren und trank daher 6 berliner weisse mit waldmeistergeschmack, 2 jäger emm und ein bailey's, zudem aß ich ca. 12 oliven. doch das hat alles nichts genützt. ich musste immerzu an die arbeit denken und wer sie nun verrichten soll, wenn ich dereinst betrunken unter dem tisch eine trügerische heimstatt suche und womöglich finde? niemand, fiel mir rechtzeitig ein und ich spazierte hinaus an die frische luft, denn ich hatte es nicht weit zu ees und finnin. ees ist das getier links, die finnin möchte nicht veröffentlicht werden. sie ist kamerascheu. früge man mich, wie ich die finnin charakterisieren würde, ich antwortete folgendermaßen: bockig, liebevoll, schlaubergerisch, energisch und kamerascheu bis zum äußersten.
doch das ist jetzt alles nicht mehr wichtig, denn ich frage mich gerade warum unsere zum zwecke der reinemachung engagierte fachkraft die bittere orangenmarmelade von A nach B gestellt hat, wobei A ein orangenes doppelstöckiges tablett auf rädern ist und B ein porzellanhäschen, das sich auf dem mauervorsprung räkelt, der mich nacht für nacht daran hintert in albtraumatischer wandelhaftigkeit die treppe hinabzustürzen, die sich wie ein grau/schwarzer schlund neben unserem hippiebettlager auftut. und ich denke so bei mir: wenn unser blogger, ikonenmaler, heftchenmitarbeiter, sowie philosoph, spaßvogel, berufsjugendlcher und alleskönner (sogar klarinette) herr potega mich die nächsten tage im büro aufsucht, könnte er mir doch mal so drei bis vier lewwerkäis-brötschn mitbringen, die es gegenüber der bäckerei engert in erbenheim zum günstigen preis zu kaufen gibt. eins davon bekommt der kleine schlozz, die anderen verspeise ich selbst.
das ist alles, was ich zu erzählen hätte und das langt ja auch.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-schreib-mal-block http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-schreib-mal-block Wed, 09 Apr 2008 01:20:20 +0200
Huckbook: HANDWERKER bei uns am hause wirkt der handwerker. er zeichnet sich ja wie gewohnt, durch eine gewisse rüpelhaftigkeit aus und so möchte man ihm jeden morgen auf die ohren hauen. der handwerker muss sich nämlich zunächst einmal gegenseitig vollkommen sinnloses wortwerk ins ohr brüllen, obwohl der wortwerksempfänger nur ca. 50cm von ihm entfernt sein rüpelhaftes unwesen treibt. der handwerker muss zudem unbedingt enormen lärm erzeugen, sonst ist er nicht in seinem element. ich habe handwerker erlebt, die haben die ganze woche über damit verbracht im hof zu stehen und sich anzubrüllen, um dann pünktlich am samstagmorgen um 7:00 uhr löcher in die aussenwand unseres schlafzimmer zu bohren. es gibt keine vernünftige erklärung für dieses vorgehen, ausser menschenhass und eine schier grenzenlose ignoranz gegenüber allem was ohren und eine seele hat.
wie immer im leben, neige ich dazu alles zu verallgemeinern und meine wut auf alles was sich da draußen im hof bewegt und vor 8:20 uhr geräusche macht, führt dazu, dass ich diskriminierend und intolerant werde, doch das ist mir egal. ich freue mich sogar darüber. dazu passt folgende geschichte: einmal war ich in erbenheim. dort gabe es mal eine art kirche, die über und über mit bunten graffitiesquen malereien übersät war. mein lieblingsgroszmogul zamojre, hat einige splitter dieses gesamtkunstwerkes in sein werk verbaut. dort um die ecke gibt es die bäckerei engert. ein abkömmling dieser bäckerei war mal ein schulkamerad von mir und ich bilde mir ein, er wäre radrennfahrer geworden. in wie weit er das professionell betrieben hat und somit im dopingsumpf verendet ist, weiss ich nicht. er war ein aufrechter kerl mit gutem gemüt und ich will hoffen, dass er das heute immer noch ist. gegenüber dieser bäckerei befand oder befindet sich eine metzgerei. dort habe ich mal, am zweiten tag der wanderung des kleinen schlozz emil bienenschlau um die wiesbadener stadtgrenzen, zusammen mit unserem diplom-informatiker dr. prof. bjoern goebel ein leberkäsbrötchen erworben, welches von äußerster leckerlichkeit gewesen ist. dieses wünsche ich mir heute herbei. wenn ich nun dieses schmacksorientierte machwerk in meinen vor wut zittrigen händen halten könnte, dann wäre alles gut und ich müsste meinen DNS-bedingten hass auf die menschheit nicht auf die handwerkslümmel projezieren. aber das ist reine utopie. obgleich unser mitblogger, der sogenannte ipotega, nur wenige meter von dieser metzgerei im pitoresken erbenheim wohnt, werde ich nun für immer darben und statt eines herrlichen leberkäsbrötchens lediglich meine wut in mich hineinfressen. so ist das am montagmorgen um 7:33 uhr.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/handwerker http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/handwerker Mon, 07 Apr 2008 07:33:33 +0200
Huckbook: RUHIG es ist meiner inneren ruhe zu verdanken, dass ich nur noch von dieser musik berieselt werden will:

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ruhig http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ruhig Sun, 06 Apr 2008 20:54:54 +0200
Huckbook: BONES BRIGADE besonders peer koch wird sich sicher gerne erinnern:

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/bones-brigade http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/bones-brigade Sun, 06 Apr 2008 20:51:51 +0200
Huckbook: ZUR ERINNERUNG dann noch den hier:


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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zur-erinnerung http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zur-erinnerung Sun, 06 Apr 2008 20:50:50 +0200
Huckbook: KISS - FIREHOUSE und hier:


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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kiss-firehouse http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kiss-firehouse Sun, 06 Apr 2008 20:48:48 +0200
Huckbook: RICK ASTLEY da mein gehirn sehr leer ist, ich total unmotiviert bin und zudem nur für meinen beruf lebe und freizeit für mich... bla bla bla... ach egal. hier:

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rick-astley http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rick-astley Sun, 06 Apr 2008 20:43:43 +0200
iPotega: Piraten ahoi! voll tiefster bedrückung präsentierte die blonde prosieben nachrichtensprecherin heute die meldung, dass tückische piraten an der französischen küste ein schiff gekapert haben ? was piraten eben so treiben. obwohl keiner über holzbein oder augenklappe verfügt könnte man sie durchaus als echte piraten bezeichnen, denke ich. diese nachricht hat den ein oder anderen sicher berührt, bedrückt, vielleicht sogar traurig gemacht. den meisten wird sie aber schlicht und einfach egal sein. ich selbst war glücklich, voller freude sprang ich von meinem ikeadrehsessel auf, hüpfte im zimmer umher und rief alle freunde und verwandte an um ihnen von dieser wundervollen botschaft zu berichten. den grund dafür liefert die "church of the flying spaghetti monster". es bleibt also nur die menschen zu mehr schiffskaperei zu animieren und zu frohlocken, wenn uns solche meldungen ereilen. wir können mehr gegen die globale erwärmung tun, als wir glauben, das sagen sogar experten!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/piraten-ahoi http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/piraten-ahoi Sun, 06 Apr 2008 18:31:31 +0200
iPotega: Tekstijlorigami nach zehn jahren blutigem kampfes für die tibetische unabhhängigkeit beschloss der höchste rat der tibetanischen zen-mönche mir eines ihrer ältesten geheimnisse zu verraten ? shirts so zu falten, dass sie auf einem h&m regal einen netten platz bekommen könnten. nun, so kurz vor meinem lebensände (geschätzte 60 jahre), gebe ich dieses wertvolle wissen an die ipotega-leser weiter. als kleines dankeschön. die bilder müssten sich von selbst erklären, wenn nicht gibt es eine kommentarfunktion, die es erlaubt, fragen an den guru persönlich zu stellen. ommmmmmmm ?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/tekstijlorigami http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/tekstijlorigami Fri, 04 Apr 2008 20:40:40 +0200
iPotega: Dialektik der Miss Grey in den blicken der menschen sehe ich es manchmal, diese absolute erwartung an mich lästernd über die deutsche medienlandschaft herzuziehen, wie ein jünger adornos destruktiv das fernsehen in stücke zu reißen und mich über zeitschriften auszukotzen. tatsächlich läuft das oft so. mittwochabend erfuhr ich aber eine noch nie dagewesene epiphanie, die mein ganzes leben auf den kopf stellte. das war nämlich der tag an dem frau wegner, herr haas und ich wandhängebildchen gestalteten, zerrisen, verfluchten und neu machten. so ein prozess wiederholt sich unendlich oft und dauert nunmal seine zeit, was eine späte heimkunft zur folge hat. die gräfin prangert das immer an, schimpft und wirft mir kranken workoholismus vor. die sau. aber mittwochabend, da pflanzte sie sich gemütlich vor den fernseher, vergnügte sich mit einer amerikanischen arztserie und war danach in der lage mir jede uhrzeit des heimkehrens zu verzeihen. das war der tag an dem ich mich in miss grey neu verliebte.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/dialektik-der-miss-grey http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/dialektik-der-miss-grey Thu, 03 Apr 2008 20:09:09 +0200
Huckbook: REMOTE CONTROL lieber emil bienenschlau... schon oft haben wir geglaubt, wir haetten ein tool fuer fernsteuerung unserer macs mit dem iphone gefunden. meistens immer waren diese tools schrott, bis heute. wenn du sehen koenntest, wie ich hier diesen blogeintrag schreibe, wuerdest du ausrasten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/remote-control http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/remote-control Tue, 01 Apr 2008 01:49:49 +0200
iPotega: Mit Jetlag ins Büro ich bin ja noch glücklicher besitzer eines schüler/studenten-tickets, das mir ermöglicht zu einem noch bezahlbaren preis unsere ganze bandbreite an wiesbadener öffentlichen verkehrsmitteln (sprich: die ESWE-busse) zu benutzen und mir mit weißen kopfhörern im ohr meine tägliche morgenportion miles davis zu geben – eine möglichkeit, die nur von einer etwas längeren busfahrt gewährleistet wird. andere leute können sich nicht so glücklich schätzen, die sind älter und schon richtige menschen, die müssen den erwachsenenpreis zahlen – und meckern. hilft aber nichts (wie das so ist mit dem meckern), denn trotzdem steigen die busfahrkarteneinzelpreise weiter.
ich habe ja lange zeit gedacht das läge an den gigantoiden ölpreisen, die auch in letzter zeit wieder in die höhe schossen wie kolibris auf speed. heute im bus auf dem weg ins büro kam mir aber eine eingebung, die nun eine ganz andere these durch meinen kopf wandern lässt.
die brandneue kacper'sche bustheorie des todes (klingt irgendwie cool-bedrohlich fast verschwörungstheoretisch finde ich) hat auch mit dem erdölverbrauch in bussen zu tun – aber anders. und zwar wird der nicht dadurch rapide in die höhe getrieben, dass manche busfahrer bei der beschleunigungsgeschwindigkeit so manchem formel 1 piloten konkurrenz machen würden, sondern dadurch dass vor allem im winter die hälfte des getankten benzins für die busbeheizung draufgeht.
vor allem dann kleidet man sich ja bevorzugt etwas wärmer ein und nach dem zusteigen in meine buslinie kommt es so schon häufiger mal vor, dass mein deodorant bis an seine äußersten leistungsgrenzen getrieben wird. das wiederum hat zur konsequenz, dass sich der ein oder andere während der busfahrt gerne mal entkleidet – um am nächsten tag verschnupft-schimpfend wieder aufzustehen.
das klingt jetzt alles übellaunig, misanthropisch und busverachtend. so ist es auch gemeint. ich freue mich darauf mir von meinen bald bei royalkomm verdienten milliarden millionen (nachtrag: man ist ja bescheiden) einen düsenjet zu kaufen dessen pilot mich jeden morgen mit einem rot-schwarzen streifenfallschirm über dem büro abwirft in welches ich dann von sonnenstrahlen beflügelt und gutlaunig gestimmt galant hineingleite.
man soll sich ja ziele setzen.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/mit-jetlag-ins-buero http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/mit-jetlag-ins-buero Mon, 31 Mar 2008 11:16:16 +0200
iPotega: IPod und Kommunismus der erste beitrag ist immer der schwierigste. ich muss jetzt von meinem gemütlichen plätzchen aufstehen und nach einem kurzen augenkontakt so richtig mit den lesern anfangen zu flirten. das ist nicht einfach, ich bin nervös. aber ich denke wir werden gut ins gespräch kommen.
worum es da gehen wird, weiß hier noch niemand so genau. herr haas veranlasste das hier und ich war begeistert und nun werden wir sehen was dabei rauskommt. bei meinem persönlichen brainstorming fielen begriffe wie grafikdesign, kreative, kommunismus und salami (letzteres aber nur durch ein mitverfolgtes gespräch zwischen emil bienenschlau und dem haysner).
wer ich bin, wie ich heiße und all den restlichen quark kann man auf meiner webseite oder irgendwo in den datenbanken des innenministeriums nachlesen, darüber will ich hier jetzt gar nicht großartig erzählen. was man zunächst nur wissen muss: ich habe immer noch nur einen grünen ipod mini, der letzten generation, nach der sie wie die dinosaurier ausgestorben sind. und: er funktioniert trotz vieler stürze und kratzer noch einwandfrei. man sollte ja immer mit einer guten nachricht beginnen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ipod-und-kommunismus http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/ipod-und-kommunismus Sun, 30 Mar 2008 15:34:34 +0200
Huckbook: MOHFRÄÄD 37 jahre funk.




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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mohfraeaed http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mohfraeaed Sun, 23 Mar 2008 23:53:53 +0100
Huckbook: PROLL ON die bloggerin vom ende rings (die ja mit richtigem namen jana eleonore renate patrizia zamojre heißt, was nur wenige wissen) hat mir heute den link zu einem filmchen geschickt, bei dessen betrachtung ich eine zeitreise in eine längst verdrängte zeit machte. mit welcher selbstverständlichkeit man sich damals via grottigen bewegungen, abstrusen haarprachten und kleidungskombinationen aus der welt tripgestörter borderliner zum affen machte, ist heute kaum noch nachzuvollziehen. da wäre man gerne kein teil einer jugendbewegung gewesen. was sind das für leute? kaum nachzuvollziehen. in etwa ist das ist die crowd die heutzutage plattformen wie wer-kennt-wen.de bevölkert. die kennen sich da alle noch und mit einem blick in mein umfeld damals, darf ich feststellen: ich kenne da niemanden mehr. ich bin weg. die achtziger haben mich fertig gemacht. 1990 war eine befreiung. oblgeich meine theorie ja die ist, dass die achtziger jahre schon 1986 vorbei waren. da war chernobyl und danach kam techno. das waren die neunziger in einer unbeholfenen form, das war nicht mehr das, was die achtziger jahre waren. die neunziger gingen bis 1995. danach begann das was wir heute gegenwart nennen und jedes mal hofft man, dass es davon kein revival gibt.
die leute die heute kleidungstechnisch die achtziger zitieren wollen, vergessen dabei oft, dass es eine gehörige menge mehr menschenverachtung und todesmut braucht, die achtziger wieder aufleben zu lassen. die achtziger jahremenschen haben sich geistig und ästhetisch nicht zur vollkommenheit entwickelt. sie sind in ihrer entwicklung stehen geblieben. sie ernährten sich von flutschfingern und raiderriegeln. sie mussten treets in sich hineinstopfen und sich mit peter illmann herumschlagen. sie schnitten sich große löcher in ihre sweatshirts, trugen stirnbänder und kombinierten weisse söckchen mit ballerinaartigen schuhen, sie hatten keinen sinn für farbkombinationen und sie nahmen haarspray in großen mengen zu sich. männer mit föhnfrisuren waren nicht selten. die mädchen sahen scheinbar alle gleich aus. es war ein dumpfes, liebloses zeitalter, in dem man sich verleugnete um dabei sein zu dürfen. nicht dabei gewesen zu sein, war das ende aller tage.
heute fragt man sich oft, ob das alles sein musste. hätte man nicht nein sagen können? hätte man das nicht verhindern können?



ich denke nein. seien wir uns lieber gewiss wie gut wir es heute haben. raider heißt jetzt twix, treets heißen eminem und ich bin froh, dass meine gesellschaftlerischen beziehungen nicht mehr von meinem gruseligen rollschuhfahrvermögen abhängen.

danke an jana zamojre, mendoza, oliver scholz, hoppe und alle äinschies dieser welt. ohne sie hätte ich es niemals geschafft.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/proll-on http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/proll-on Sat, 22 Mar 2008 13:11:11 +0100
Huckbook: COUNTRY NEW WAVE was mir in folgendem video nicht ganz klar ist, warum singt der mann an den eigenartigen fässern eigentlich die ganze zeit von new wave, während der knabe in den einstellungen danach breakdanceesque bewegungen zeigt und was hat die band ideal mit new wave zu tun? was hat dieser schnauzbärtige typ mit country zu tun und warum bewegt er sich so eigenartig? aber sehen sie selbst:

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/country-new-wave http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/country-new-wave Wed, 19 Mar 2008 11:21:21 +0100
Huckbook: WASSERDEPP stefan raab hat grad einen wasser somelier in seiner sendung zu gast. er führt ihm gekonnt und mit wissen verschiedene wasser vor. leider ist raab zu dumm und zu sehr darauf bedacht, seinem publikum in den sonnenstudio gebräunten arsch zu klettern, weil er ja ahnt, dass die holzköppe da im studio sich nicht im ansatz vorstellen können, dass verschiedene wässer einen herauschmeckbaren unterschiedlichen geschmack aufweisen können. nun geht der somelier unverichteter dinge, weil raab auch mit der information, dass leitungswasser höheren kontrollstandards unterliegt als mineralwasser, nichts anzufangen wusste. ich schalt ja schon weg.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wasserdepp http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wasserdepp Tue, 18 Mar 2008 23:49:49 +0100
Huckbook: TIP TOP SCHLAGZEILEN kriegsdrama: ivan rebroffs bruder schoss saint-exupéry ab.
irgendwie hab ich's immer gewusst. da hätte man ja auch gleich mal drauf kommen können.

der rest steht via hier.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tip-top-schlagzeilen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tip-top-schlagzeilen Mon, 17 Mar 2008 13:16:16 +0100
Huckbook: DER JUNGE REINHOLD MESSNER in seiner paraderolle als mr. blue sky



via grannysmith

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-junge-reinhold-messner http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-junge-reinhold-messner Sun, 16 Mar 2008 10:26:26 +0100
Huckbook: WAS ICH BIN
I'm just like Homer!

I'm Homer, who are you? by NoHomers.net
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/was-ich-bin http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/was-ich-bin Sat, 15 Mar 2008 15:01:01 +0100
Huckbook: ENTEENTEENTEENTEENTEENTEENTEENTE.... ihr wisst schon was jetzt kommt. mein traum: ich wäre ralph wiggum.


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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/enteenteenteenteenteenteenteente---- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/enteenteenteenteenteenteenteente---- Fri, 14 Mar 2008 14:20:20 +0100
Huckbook: NIERENSPIESSER nachdem ich nun meine nieren, leber, galle und die magenwände ordentlich malträtiert habe, fängt langsam der schnuffihuff an und der wumms macht die fliege, was ich sehr bevorzuge. dazu geht das heeschen unter der aufsicht der finnin ins bett und wir dann auch und wenn ich heute nacht schlafen kann und ich meine damit nicht, dass ich gegen 6:00 uhr in der früh im bett sitzend in mich zusammensacke, wenn ich also schlafen kann, dann wird morgen ein supipupitag. wir lassen die püppchen dancen. wir klauben heu auf und werfen es in die lüftepopüfte. hurra werden wir sagen. inzwischen wünsche ich mir, dass morgen der schlozz in form eines marshmellowmännchens bei uns erscheint. aber man darf sich nicht zu früh freuen. gerade durchzuckt mich wieder der schmerz in der wange, als wolle er sagen: "ich bin noch da. brauchst dich nicht zu früh freuen. ich würde sogar sagen, du brauchst dich gar nicht freuen. wenn du irgendwann mal denkst, hach jetzt bin ich mit mir im reinen, draussen scheint die sonne, alle rechnungen bezahlt, auto hat tüv, in der kühlbox 2 flaschen feinstes coke zero, die wohnung geputzt, die faro funzelt, der chuck unberührt im karton, miles davis auf 33, finnin vergnügt am steuer unseres VW passat 240 GLS 730 turbo bytronic injection Z35i auf dem weg nach aljezur und du dich dann freust, dann komm ich und die sache ist geritzt, alter. fahschdehsde wie ick meine?!"
na, da haben wir es doch und dann berlinert die sau am schluss auch noch. ich kann mir schon vorstellen, wie der sich fühlt mit seiner scheiß macht. der schmerz hat ja auch sonst nix. blöde sau. sitzt da rum und grinst blöde. aber da sollte man sich nicht von verrückt machen lassen. der schmerz hat keine freunde, hängt die meiste zeit an der trinkhalle gegenüber des arbeitsamtes rum und stolpert über seine offenen schnürsenkel. wenn der schmerz heim kommt, ist er noch alleiner als je zuvor. er kukkt den ganzen tag RTL II und beteiligt sich rege an den gewinnspielen auf 9 live. jaaahaaaa schmerz... so siehts doch aus. brauchst gar nicht so blöd zu kukken. wir wissen bescheid. penner. lekko mio.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nierenspiesser http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nierenspiesser Sun, 09 Mar 2008 22:29:29 +0100
Huckbook: LEBEN GEHT WEITER super heut nacht. auf einmal macht die nebenhöhle bumm und bamm. ich hätte schreien können, doch ich wollte die finnin nicht wecken. also ging ich runter ins erdgeschoss unserer hippiewohnung und wimmerte in mich hinein. die nebenhöhle kann sich auf was gefasst machen, die dumme sau. zunächst nahm ich vier ibuprofen, dazu zwei ass und entnahm dann dem internetz, dass diese kombination zur aufhebung der gegenseitigen wirkstöfflichkeiten führte. also fiel ich ausversehen in einen kurzen schnaufenden schlaf. dann aufgewacht an den rechner gesetzt und für den kunden aus frankfurt ein cd-cover designed. mit einem auge und kurz vor dem explodieren. zwischendurch, die finnin zur apotheke in der rheinstraße, kam mit paracetamol und thomapyrin zurück. 4 paracetamol genommen. hat nix geholfen. dann den zahnarztmann emil bienenschlau um rat grefragt. dem rat folgend zum paulinenstift, dem ort meiner geburt (7. februar im 7. stock) gefahren. wider aller erwartungen freundliche sprechstundenhelferin vorgefunden. wider aller erfahrungen kompetende, freundliche, professionelle ärztin vorgefunden. zur apotheke in der rheinstraße gefahren und celulhexal 500, sowie ibuprofen 800 gekauft. eingeschmissen. dann salzwasserlösung inhaltiert. danach kochende salzwasserlösung übers bein und ins bett gegossen. dann bett getrocknet, später hautfetzen vom bein gepuhlt. schmerzen in der n-höhle irgendwie weniger, aber noch da und manchmal auch wie verrückt. muss aber noch konzept schreiben und magazintitel machen. hab keine lust. bin müde. wäre gerne in manaus. schaue mir manaus in wikipedia an. wäre lieber woanders. überlegen uns ein hausboot in sneek (holland) zu mieten und mal die seele baumeln lassen. später. nach den schmerzen, nach konzept, magazintitel und dem stapel jobs der im büro auf meinem schreibtisch herumlungert und der frühlingsausgabe vom heimatmagazin und nach der verlorenen zeit, vielleicht nach sneek.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/leben-geht-weiter http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/leben-geht-weiter Sat, 08 Mar 2008 22:12:12 +0100
Huckbook: YPSI NO MORE also wirklich frau ypsilanti. das macht man ja auch nicht, die leute so aufregen. jetzt haben wir die hängende unterlippe weitere gefühlte 500 jahre am hals. vielleicht könnte auch kurt beck mal in urlaub fahren. am besten nach timbuktu.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ypsi-no-more http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ypsi-no-more Fri, 07 Mar 2008 13:49:49 +0100
Huckbook: 2367 TAGE SPÄTER ich habe mal versucht das world trade center mit zwei hagenuktelefonen nachzustellen. man hat ja sonst nichts zu tun. gerade saugt der gasmann bei uns im bad die therme mit einem gerät aus, das mich stark an den staubsauger der ghostbusters erinnert. wenn er mir später erzählt, die klopfgeräusche kämen von einem geist, würde mich das nicht wundern. der gasmann sieht allerdings wenig übersinnlich aus, so dass ich davon ausgehe, dass es sich dabei um ein physikalisch einwandfrei erklärbares phänomen handelt. das eeschen macht dabei ganz neue geräuscherfahrungen. der ghostbustersstaubsauger hörte sich für hasenohren nicht nach unserem staubsauger an. das hat das eeschen gleich erkannt, drum wars auch bissi aufgeregt. es sitzt nun in seinem klo und hat die ohren auf kurz vor zwölf gestellt (den kurz-vor-zwölf-gag habe ich eben schon bei der finnin im chat angewandt, er ist daher nicht mehr neu. dafür möchte ich mich entschuldigen.). die interpunktion macht lustige dinge mit mir.
so und nun werde ich den gasmann gleich verabschieden. sodann beschäftige ich intensiv mit meinem aufgabenbereich, zwischendurch werde ich mir indische fertiggerichte zubereiten, deren gebrauchsanweisung ich nur erahnen kann. danach widme ich mich wieder dem aufgabenbereich. bis heute abend die goldschmiedin mit dem schild über dem schaufenster bei uns erscheint. mal sehen ob sie wieder der king sein will. das will sie nämlich meistens. möglich wäre auch, dass sie die queen sein will, das jedoch vermag ich nicht zu entscheiden. manche girls wollen ja gerne boys sein. das sieht man ja schon daran, dass manche girls lieber hosen tragen. ein untrügliches zeichen, dass frauen mit ihrer geschlechtlich zugeordneten rolle nicht zurecht kommen. an dieser theorie halte ich solange fest, bis mich eine frau im sommerkleid mit einem laserschwert niederstreckt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/2367-tage-spaeter http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/2367-tage-spaeter Wed, 05 Mar 2008 09:59:59 +0100
Huckbook: OBAMA UND DIE LAMPE NORM 69 schliacht. ich kenne einen mann, der hat sein büro mit der lampe norm 69 ausgestattet, was ich gut fände, wenn er mir nicht von studenten erzählte, die er engagiert habe, damit sie ihm die lamellen der norm 69 zusammensteckten. das finde ich unappetitlich. das hätte man auch anders lösen können. da ist er stilbrüchig geworden. oh mein gott, in der schweiz wird es morgen so unfassbar viel schneien, dass es sich deutlich abzeichnet, dass die schweiz von der landkarte getilgt wird. die meteorologin die dies verkündet, scheint von all dem unberührt zu sein. sie berichtet von blitz und donner und erneutem neuschnee. eiskalt. könnt ich nicht. heute übrigens beim ungefähr 7. meeting des tages hatte ich kurz das gefühl überzuschnappen. also das gespräch war gut, der kunde war zufrieden, aber dem überschnapp war ich dennoch nicht fern. wir mögen den kunden. es gibt menschen die einen klugen duktus in sich tragen ohne ihn je in seiner fülle zu entfalten um beispielsweise den zuhörer mit überdurchschnittlicher bildung zu komprimitieren. da wo sich dann noch soziale intelligenz hinzugesellt, ist so etwas nicht möglich. ich kenne andere beispiele. dabei hat allgemeine bildung so gut wie keinen wert mehr. man kann ja heutzutage innerhalb von sekunden ein enormes wissen im internet abrufen. so habe ich erst kürzlich einem scheinbar überdurchschnittlich begabten und intelligenten jungen mann den bären aufgebunden, ich hätte voll die ahnung von gedichten von albert ostermaier. wenn er wüsste, dass ich keinen blassen schimmer habe, daran darf ich nicht denken. ich würde meinen kopf verlieren, mein gesicht und hoffentlich dann auch mein gedächtnis. es zöge eine große scham in mir ein. früher hätte man verschämt zu boden schauen müssen, wäre man mit albert ostermaier konfrontiert... äh... gewesen gewesen sein. heute reicht ein klick in wikipedia. ich brauche keine bücher, ich besitze eine iphone und die finnin ist buchwissenschaftlerin. es mangelt mir also an nichts. an gar nichts. übrigens: wenn ich mit mir über die rechtschreibung eines wortes uneins bin, so gebe ich den begriff in google ein und vergleiche die suchergebnisse mit der von mir erdachten alternativen schreibweise. früher wiesen solche vergleiche ungefähr ein verhältnis von 12.450.000 zu 24 auf. man konnte sich relativ sicher sein, welche schreibweise die korrekte ist. heute ist das anders. das internet wird von leuten (wie zum bleistift von mir) bevölkert, die sich um die rechtschreibung einen schnorz knusen. das ist ein demoktratischer prozess, den es dringend aufzuhalten gilt. dass albert ostermaier überhaupt noch im internet vorkommt, kann durchaus als kleines wunder bezeichnet werden. sicher fragen sie sich, warum ich das alles schreibe. ich kann das erklären. das fenster des editors unseres content management system hat eine bestimmte höhe, sobald ich die unterste zeile erreicht

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/obama-und-die-lampe-norm-69 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/obama-und-die-lampe-norm-69 Tue, 04 Mar 2008 01:03:03 +0100
Huckbook: DIE PUTENKEULE DES COLLANDERS gestern noch party in hintertupfingen, heute dann putenkeule in einem wiesbadener vorort. wir spielten wieder establishment, was uns ja inzwischen so gut gefällt, dass wir überlegen komplett ins establishment zu wechseln. rechzeitig noch hochzeitsfotos vom establishment gekukkt und festgestellt, lieber doch nicht. die würden uns so wie wir druff sind auch gar nicht nehmen. die haben ihre feinen sparkassenanzüge an und fahren autos mit navi. die nutzen die waschanlagen unser auto starrt vor dreck. solche sachen, da würde uns das establishment was erzählen. die würden uns heim schicken. und da sind wir auch wieder. wir waren kaum 24 stunden weg, dass eeschen hatte genug speis und trank, wir waren gespannt wie es sich aufgeführt hat, während wir weg waren. als wir heim kamen waren ipod-ladekabel, ipod-kopfhörer und macbook-ladekabel in kleine stücke gebissen. per nagezahn vom eeschen höchstpersönlich. scheinbar sind kabel von appel besonders schmackhaft. niemals jedoch könnten sie so schmackhaft sein, wie die putenkeule des collander, welcher uns heute mit seinen fähigkeiten am herd überraschte. zunächst war da ein sonnenuntergang, ach nein es war ja ein -aufgang, dann jedoch folgte ein stromausfall im vorörtigen lebensmitteleinkaufsmarkt und dann fanden wir die keule, welche der koch mit kräutern benetzte und in den backofen schob. zum schluss träufelte er noch den saft einer vertrocknenten mandarine darüber, was später alle teilnehmer an der keulenspeisung zu lobenhymnen animierte, was ich jedoch nicht verstand, weil ich die sache mit der vertrockneten mandarine eigenartig fand. nach ca. 3,5 stunden in welchen ich mich am reichhaltigen fernsehprogramm labte kam der koch hinunter und sprach: fertig. ich könnte noch stundenlang darüber berichten, wie dann das keulenfleisch zart vom knochen lappte und nach unten in die vom saft einer vertrockneten mandarine geschwängerten soße fiel und wir wir dann mit stumpfen messern vom blech den angebrannten saft kratzten und wie sich das kloßfleisch mit der soße (mit dem saft einer vertrockneten mandarine) vereinigte und wie der vom zitronensaft durchgematschte endiviensalat das alles noch unterstrich und... den rest habe ich vor lauter selbstschutz leider verdrängt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-putenkeule-des-collanders http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-putenkeule-des-collanders Sat, 01 Mar 2008 23:01:01 +0100
Huckbook: ICH KANN ES NICHT BEGREIFEN stimmt ja nicht. ich kanns wohl begreifen. fiel mir nur grad ein. was anderes... jetzt habe ich im anschluss an "die krankheit" eine woche schmerzen im kiefernhöhlenbereich gehabt und mich nun endlich dazu durchgerungen meinen lieblings-HNO reinhard anthes in bad kreuznach aufzusuchen, bzw. einen termin für morgen in der herrgottsfrüh zu vereinbaren, da ließ mich der schmerz im stich. dabei war ich kurz davor ibu-profen abhängig zu werden. es ist unbedingt notwendig mindestens tablettenabhängig zu werden, wenn man ein designer von weltrang werden will. koks kommt mir doch ein wenig zu eighties rüber. wir sind ja nicht bei bret easton ellis. ansonsten hätte ich natürlich keinerlei bedenken beim konsum von kokain. kein stück. superzeug. kann man ja nur empfehlen. (und bitte liebe junge leser, nicht nachmachen. ist spaß. meine ich nicht ernst. kokain ist der letzte scheiß. genauso wie alle anderen drogen, als da wären... ach das schreibe ich jetzt lieber nicht alles auf, auf die googlelinks kann ich verzichten.) neulich fand man unsere seite, ich habe es an dieser stelle sicher schon erzählt, aber für alle die jetzt erst eingeschaltet haben, man fand diese seite bei google, wenn man "arme menschen ohne geld" als suchbegriff eingab. und wen sah man da in äußerst komprimitierender pose? mich. furchtbar. so was hat man übrigens dem programmierer e. berthold (ehemals bogel) zu verdanken, der zur aufwertung seiner selbst gerne mich und den kapellmeister in ulkigen positionen knipst und dem internet zur verfügung stellt. zum glück sind wir inzwischen nur noch auf rang vier bei diesem suchbegriff und zum glück ist diese geschichte inzwischen aus den köpfen der menschen. nicht auszudenken, was wäre, würde man uns immernoch in verbindung mit armen menschen und dann auch noch ohne geld im internet finden. das wäre mir peinlich.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-kann-es-nicht-begreifen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-kann-es-nicht-begreifen Thu, 28 Feb 2008 00:15:15 +0100
Huckbook: MEIN KOPF FÄHRT ZELLE jetzt gehe ich auch zu bette. ausnahmsweise. am freitag wartet ein termin beim hessischen wirtschaftsministerium, wo uns eine unerwartet sympathische runde an fröhlichen und zielstrebigen menschen erwartet, deren erwartungen wir gerne entsprechen wollen. beim establishment gibts übrigens auch guten kaffee und die aufzüge haben zwei türen, wobei eine in den 2. und eine in den dritten stockwerk zeigt. also das ist ein wenig sonderbar. der aufzug den ich benutzte, befindet sich in einer säule. wenn man einen 180° spaziergang um sie herum unternimmt, dann trifft man sozusagen auf den jeweils rückwärtigen ausgang des aufzuges, den man zuvor verlassen hat ohne (und das betone ich ausdrücklich), dass man eine treppe begehen muss. verstehste ich mein?! man geht von der 2. in die 3. etage obgleich man sich rein ebentechnisch immer auf der selben sich befindet. ein kleines wunder. das hat was vom schiefen haus im phantasialand zu brühl, falls das noch jemand kennt. auf jeden fall war das ein großes abenteuer von m. c. escheresquen ausmaße im hessischen wirtschaftsministerium die gesetze der physik ausser kraft gesetzt zu sehen. das kann nur das wirtschaftsministerium. so habe ich also nun kosmische kopfschmerzen, wegen des risses im raumkontinuum. vorbei die zeiten, als wir betrunken von einem zum anderen wurmloch wankten, vorbei die zeiten... ach scheiße... jetzt habe ich beim speichern das letzte drittel dieses eintrages gelöscht und jetzt weiss ich nicht mehr wie das ging, aber so viel kann ich verraten: es war genial. es war das beste letzte drittel, das ich je geschrieben habe. sicher wären mir der hosenbandorden verliehen worden, für dieses letzte drittel. nun muss sich die leserschaft mit diesem mittelmäßigen schrott zufrieden geben. ich kanns nicht ändern.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mein-kopf-faehrt-zelle http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mein-kopf-faehrt-zelle Wed, 27 Feb 2008 00:17:17 +0100
Huckbook: OBEN AUF DER EISERNEN HAND UND ICH sagenhaft, welchen ekel ich empfinde, wenn ich mir das hier vor 5 jahren durchlesen muss, wenn mich die neugier dazu zwingt. also nicht wegen der ereignisse, die ja ohnehin kein mensch heutzutage noch entziffern kann, die waren okay. es ist vielmehr der stil, der mich erröten lässt. falls jetzt schon jemand weiss, dass mir das in fünf jahren genauso gehen wird, der nehme bitte einen spaten und dresche auf mich ein, bis ich ablasse von der tastatur. ich bin mir sicher, das fand ich damals klasse. immerhin wollte ich auf mich aufmerksam machen. den gockel, den stenz habe ich auf geradezu beschämend bizarre weise abgeliefert und das mit diesen einträgen ins damals noch (eijeijei) klassenbuch und wenn das hier in fünf jahren oder schon jetzt, also überhaupt und streng genommen dann genau jenen duktus aufweist, dann... was soll ich denn dann machen? dann ist der traum ausgeträumt. immerhin sitze ich hier mit bronchofortonsalbe unter meine augen geschmiert und sehe einen beitrag zu den beach boys und wie sie dem gehörnten verfallen waren und wie es brian wilson noch heute ist. da müsste doch inzwischen eine gewisse änderung, eine paradigmatische korrektur innerhalb der parametrischen hülle meiner jämmerlichen kohlenstoffverbindungsdingens stattgefunden haben. naja auch egal. ich werde es ja feststellen in ungefähr 5 jahren. vielleicht schon früher. vielleicht schon morgen. ich kann die fesseln der kreativität ja abwerfen, jetzt wo ich 1. der staat bin und 2. dem establishment angehöre.

immerhin hat der herr auf diesem bild neulich eine mahlzeit in meinem büro eingenommen. er verspeiste jedoch keine insekten, man mag es kaum glauben, sondern er labte sich an nudel mit basilikumpampe. wie alle coolen leute. er trug dabei hut, während die knaben links ausserhalb des bildausschnittes ihre teigware barhäuptig einnahmen. sie scheinen sich gegenseitig gleichgültig zu sein, doch spürt man eine gewisse wärmende liebesaura, die sie umwabert. das mag ich gern. da bin ich gerne anwesend. ein schöner moment, dem ich gerne beiwohne und dazu ausgezeichnete kommentare abgeben kann. diese situation ist mir nicht fremd. ich kenne das von einem früheren leben. dort war ich ein gnomenhaftes wesen, welches sich abmühte in einer zeitfabrik drunten im finsteren tale und wie ich rief: "schau nur dort - das frühere leben und wie es so ist."

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/oben-auf-der-eisernen-hand-und-ich http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/oben-auf-der-eisernen-hand-und-ich Tue, 26 Feb 2008 01:35:35 +0100
Huckbook: RONALD POFALLA schleimt sich bei den grünen ein.
ich geh nie mehr wählen. es macht einfach keinen sinn.


UND

bienenschlau hat das wort RATZEPUTZ ins internet geschrieben.
ich geh nie mehr was essen. es macht einfach keinen sinn.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ronald-pofalla http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ronald-pofalla Sun, 24 Feb 2008 23:22:22 +0100
Huckbook: DIE GRILLSAISON das hier ist das leben. finnin und ich sitzen bei unserem weinhändler und seiner frau auf der terrasse und grillen. der weinhändler grillt, finnin und weinhändlersfrau stricken und ich fummel mir hier am iphone in praller sonne bei 18 grad celsius einen ab. super alternative zur alternative. blauer himmel. im februar grillen, daran ist sicher die klimakatastrophe schuld. na wenns nicht anders geht.

WIEDER ZUHAUSE (19:01 UHR)
heisa, war das schön. und es war ganz einfach. wir saßen bei geradezu atemberaubenden temperaturen auf einer großen terrasse im herzen des wiesbadener vorort naurod und es schneite sonne wie bekloppt. die meedles strickten und wir männer sagten "har har har!", "ach ja so war das damals!", "kim chi", "starkbiersoße" und "honduras", sowie "transsibirische eisenbahn" und wir tranken dabei saftschorle und rotwein. ich trank saftschorle, der weinhändler trank rotwein. dazu gab es kartoffelsalat und griechensalat, sowie gegrilltes bauchfleisch vom biometzger (hurra!) und rindswurst vom marokkaner mit käse vom penny gefüllt und speck ebenso vom penny, umwickelt von mir persönlich (hurra!). da gings uns gut. einfach klasse. man kommt heim, kann sich nächten tage noch an die gespräche erinnern, war an der frischen luft und am ende des tages kamen wir wieder heim in unsere liebenswertes wohnung mit dem liebenswerten häschen und haben sogar zuvor den luxus unserer liebenswerten garage nutzen dürfen. endlich establishment.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-grillsaison http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-grillsaison Sun, 24 Feb 2008 19:01:01 +0100
Huckbook: NUN UND JETZT herr erbarme dich unser... röchel... klong klong klong klong klong.... das ende naht! und zwar das ende des siechtums. langsam kommen wir wieder in die pötte, die fnnin ja schneller als ich. frauen sind ja auch tougher als wir mickymausimitatoren. wir maden im gesellschaftlichen bergkäse der verdammnis.
als mann muss ich natürlich jetzt auf teufel-komm-raus fußball kukken. dann halt bayern gegen aberdeen. leider haben die bayern gerade ein tor geschossen. die bayern sind mir zuwider. nur einmal, am 26. mai 1999 am geburtstag von matt busby, da hatte ich mitleid mit ihnen, aber auch nur 3 sekunden lang. dann fielen mir die busby babes ein und ich musste weinen. dann musste ich sogar ein bißchen schmunzeln über den am boden liegenden carsten jancker, diesen zweifelhaften glatzkopf. och komm hör uff... als mann heult man doch nicht. als mann hackt man holz, fährt zur see und pinkelt sachen in den schnee. männer fressen schweinefleisch, saufen bier und wählen vollidioten zum anführer.
aber warum um himmels willen schreib ich denn sowas abgefeimtes über mich selbst? die krankheit hat die letzen krümel meines ehemals impsosanten gehirnes wie weggeblasen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nun-und-jetzt http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nun-und-jetzt Thu, 21 Feb 2008 18:48:48 +0100
Huckbook: ICH DER CAPRI FISCHER leider bin ich immer noch krank. mein atem ist rau und in der schwülen luft des bades bekomme ich hustenanfälle wie weiland der sieche napoleon beim wäschwaschen unten am fluss. jetzt tue ich natürlich so, als wüsste ich was von einem wäschewaschenden napoleon, klar. aber  vielleicht ist  da auch ein fünkchen wahrheit dran, wie immer bei solchen geschichten. aber ich wollte ja an dieser stelle wieder von meinen krankheiten erzählen. das interessiert die leute. wie ich hier hänge und kaum noch atmen kann oder wie ich mir ständig mit einem feuchten lappen den garst aus den augen wischen muss um hier überhaupt etwas zu schreiben. das ist von enormen interesse. der historiker otto walkes hat mal, in einer zeit als es den klassischen heinowitz noch gab, erzählt, dass die leute zu heinos beerdigung nur kämen, um zu schauen ob er auch wirklich tot ist. so ist das bei mir auch. ich bin der heino von der bülowstraße.
ansonsten lässt man die finnin und mich hier in unserem rotz verenden. hätten wir auch nur um ein einziges haferl brackwasser gefleht, man hätte uns diesen wunsch abgeschlagen. zuerst diesen wunsch und dann das haupt hätte man uns abgeschlagen. nun bin ich voller hass auf jene menschlichkeit, die uns sich selbst nicht angetan wurde. verrückt!
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-der-capri-fischer http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-der-capri-fischer Thu, 21 Feb 2008 01:27:27 +0100
Huckbook: VOGELGRIPPE so liegen wir alle fröhlich daheim rum und machen total einen auf null bock generation. null erruption, you know. nix los. keine böcke. weil wir nicht einkaufen gehen können, muss wohl morgen das heeschen dran glauben. sicher kann man es schön knusprig rösten über dem feuer der unbarmherzigkeit. zugleich werden wir uns von palmen ernähren und pures wasser trinken. ja sie haben richtig gelesen, wir werden uns von wasser ernähren. wir werden uns damit waschen, unsere losung damit das klo hinunterspülen und wir werden es trinken. genau das wasser, das flöhe im bauch erzeugt, wenn man es mit 25 anderen inhaltstoffen in köstliche cola verwandelt (cola, das getränk das man gut zusammen mit rotwein vermischen kann). wasser, das die ruhr, cholera und weitere interessante pandemieerreger, wie die justinianische pest übertragen kann. das elend hier in unserer doppelbödigen wohnung ist also ohne gleichen. und jetzt bin ich gerade auch noch ibuprofenabhängig geworden. toll. na da hat's das schicksal ja mal wieder gut mit mir gemeint, was?! es muss ja immer was neues sein. nie ist's auch mal gut.
und meine zahnschmerzen könnten auch eine nebenhöhlenentzündung sein, hat mir gerade mein lebens- und gesundheitsberater der zahnarztmann emil bienenschlau mitgeteilt. jetzt koche ich mir eine kartoffel und leg sie mir auf die nebenhöhle. und das beste ist: wir haben gar keine kartoffeln im haus. naja, das klappt ja mal wieder 1A. dann halt doch ibuprofensüchtig.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/vogelgrippe http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/vogelgrippe Wed, 20 Feb 2008 00:44:44 +0100
Huckbook: SCHLUSSFOLKERUNG ich kann zwar den blog des rené walter nur bedingt empfehlen, weil erstens diese kindische zombie/radiohead-masche auf mich eher bemüht wirkt und zum zweiten doch zuviele murharhar-sager und schleimer die kommentare bevölkern. aber das hier finde ich klasse. fand ich via rivva. danach kommen sicher wieder nackte zombies und murharhar-kommentare und blasse männer mit warzen im gesicht, die ihrerseits im extremsportbereich voll die rakete sind und informationen wo herr walter überall im internet mitglied ist (er ist überall mitglied).
(aktualsierung 19.02.: ach und das absolut böse ist er ja auch noch. na da hat das kaff bei frankfurt wo er sich besäuft und schläft ja noch was zu tun. viel spaß beim exorzieren.)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schlussfolkerung http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schlussfolkerung Fri, 15 Feb 2008 15:09:09 +0100
Huckbook: ES SPONNT spiegel-online, 13. feburuar 13:18 uhr:

Umfrageschock für Clinton - Angst um Ohio und Texas

PREISEXPLOSION

Furcht vor dem Finanz- Tsunami

Eklat am Hofe Sarkozy

Hungerrentner von morgen

Leverkusen muss in die Hölle

Erlebnisse im Bafög-Amt: Hilfe, mein Antrag verschimmelt

Herzenssache Nahverkehr: Blind Date im Bahnabteil



...ist das weil aust weg ist oder war das vorher schon so?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/es-sponnt http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/es-sponnt Wed, 13 Feb 2008 13:19:19 +0100
Huckbook: SPIDERMAN IS HAVING ME FOR DINNER TONITE nur leider ist diese headline komplett ganz andersrum. man sollte sich keiner illusion hingeben. lesen sie dazu bitte hier DAS und da vor allen dingen den punkt 11. und das mein lieber herr bulla ist die blanke wahrheit. da steht es ja schließlich. schon oft frug ich mich daher: warum eigentlich bin ich morgens immer so verdammt satt?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/spiderman-is-having-me-for-dinner-tonite http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/spiderman-is-having-me-for-dinner-tonite Tue, 12 Feb 2008 01:20:20 +0100
Huckbook: FOLSCHENDES ich heut morgen so, boah wie die sonne funkelt, kukk doch mal finnin, kukk doch mal eeschen und kukk doch mal hündchen und scheefchen und schwainschn. dann bin ich aus dem bett gesprungen hab mich mit einem naturlederwaschlappen gewaschen und bin raus auf den bock, die straße runter getreift (sie haben richtig gehört: ich bin getreift) und rein ins büro. die jungs und die sakia erstmal hey ho und hipp hipp hurrax (sie haben richtig gelesen: hurrax). dann hab ich mich auf meinem finnischen sessel gesetzt und erstmal mails gecheckt und donatmäßisch ging auch noch einer und der kapellmeister hat mir eine espressomaschine geschenkt. so eine, wie diese wegwerfkameras von futschi. da hab ich mir erstmal einen expresso gekocht (sie haben richtig gehört, da stand tatsächlich expresso). das schlimmste was es gibt, sind menschen, die von hause aus nicht italienisch sprechen, jedoch es sich nicht verkneifen können: "due espressi, salvatore!" zu sagen, zu säuseln und wie dann der zähe schleim der weltanschaulichkeit aus ihren fauligen mündern kriecht und sich am aalglatten kinn sammeln um als fanal zu boden zu tropfen. sozusagen. das soll jetzt nicht aggressiv klingeln.
ist uwe barschel eigentlich die neue RAF oder der neue adolf hitler? wenn das rauskäme. dann hab ich es jetzt schonmal angesprochen.
ich unterbreche mich ja nur ungern, aber ich muss. eine bekannte, sie möchte sicher nicht, dass ich ihren namen nenne, sie ist das gegenteil von vorlaut. sie wohnt in der gasse, in welcher früher der plattenladen war, dessen plastiktüten in den achtziger jahren des vergangen jahrhunderts so in waren, dass man sogar knallrote finger in kauf nahm um sie zu tragen und wenn knallrote finger nicht das krasseste ist, was es gibt, dann weiss ich nicht mehr weiter. sicher schreibt hans leyendecker schon bald ein buch darüber, was dann in 130 jahren in der anna amalia abbrennt. da haben wir den salat. also in dieser gasse wohnt die freundin. eine ex-konditorin, welche mir schon mal eine torte bug. die torte war yummi. damals bekam ich diese torte geschenkt, ebenso ein buch über worpsweder märchen, ein comic über einen contergan geschädigten skinhead und ein baskeballkorb für den mülleimer, der jubelte wenn man mit einem papierknüll mitten ins netz traf und in welchen meine mitarbeiter, sowie auch ich cola-dosen warfen bis er total verklebt den geist aufgab. in dieser gasse, diese konditorin, meine alte freundin und kupferstecherin, deren klotür derart nah am klo befestigt wurde, dass es mir aufgrund meiner langen staksen plus schuhgröße 50 (sie haben richtig gehört: schuhgröße 50), unmöglich war die tür zu schließen, was mir altem frauenvorsteher... verzeihung frauenversteher und sitzpinkler lästig ist, was meiner platonischen liebe zur konditorin keinen abbruch tut. diese gasse, jene konditorin, meine alte freundin der ihr klo und ich.

gute nacht children of the world.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/folschendes http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/folschendes Fri, 08 Feb 2008 02:01:01 +0100
Huckbook: DES EESCHENS ZIPFELCHEN nachdem man ihm von fachkundiger seite her schon mal die weiblichkeit attestiert hatte, was wir der fachkundigen auch glaubten, bis wir das zipfelchen des häschen entdeckten, hat es heute nun zum ersten mal versucht von seinem zipfelchen gebrauch zu machen, in dem es mit dem arm der finnin quasi ins bett gehen wollte, wenn ich das mal so ausdrücken darf. ich glaube wir müssen ihm das zipfelchen entfernen lassen. naja nicht ganz, sonst kann es ja nicht mehr klingelingeling machen. wenn ich mir jetzt einen pelzmantel anzöge und in gummistiefeln auf dem dachfirst entlange spazieren würde... was dann?!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/des-eeschens-zipfelchen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/des-eeschens-zipfelchen Wed, 06 Feb 2008 22:31:31 +0100
Huckbook: VOLL DES APFELS hab ich grad bei macnews entdeckt. so sind sie die apfelisten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/voll-des-apfels http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/voll-des-apfels Tue, 05 Feb 2008 16:14:14 +0100
Huckbook: ICH HABE MEINE GELDBÖRSE IN EL SEGUNDO VERLOREN dass ich nicht mehr so viel zu sagen habe, liegt daran, dass ich zur zeit immer älter werde. da hat man dann auch alles schon 35x erzählt. die finnin verdreht schon immer die augen. mein gedächtnis ist ein sieb, da erlebe ich jeden moment ja immer wie eine premiere. tja. naja. gute nacht.
das wollte ich eigentlich am sonntag geschrieben haben. ich bin sehr, sehr unwillig. mein kopf ist eine galeere. ich bin temporär hier der ikonenmaler. was nicht unbedingt so viel spaß macht, wie galeriehäuser zu bestylen. das mache ich nachts. tagsüber ikonen, nachts stylereiterei. und meine brille beschlägt, weil die augen tränen vor müdigkeit. was nicht sein darf. blumentopf läuft, davor atari teenage riot und davor oma hans. musikalisch sind wir bestens ausgestattet. neuton und so. der schlozz weiss was ich meine. so ist die woche. alles rödelt. die neuen mitarbeiter sind fleissig, püntklich, umgänglich und lernen täglich eifrig. und erst das frollein wegner, das nimmt die sache in die hand. da wird geschafft und geschaffen. super. r.k. malt blümchendesign. sehr interessant zu sehen wie der herrscher über grau und blau nun in rot macht und mit ranken. die leute entwickeln sich. dafür mache ich grau/blau ikonen, die programmiersprache C+(+) will es so. mir ist bleich. gleich kommt die niedlowskaja und holt ihre schuhe. sie ist katalobestellerin. sie bestellt sich entsprechend so einiges. das frollein niedlowskaja. sicher wird sie mein fest am WE wieder als vorglüh- und durchgangsstation missbrauchen. manches ist wie die DDR, es ändert sich nichts.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-habe-meine-geldboerse-in-el-segundo-verloren http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-habe-meine-geldboerse-in-el-segundo-verloren Tue, 05 Feb 2008 11:16:16 +0100
Huckbook: WAR JA WIEDER KLAR: ICH BIN BELEIDIGT nee is schon klar. ich komm schon zurecht. macht ja nichts. irgendwie habe ich das gefühl man hat es nicht verstanden, was hier im wahlkampf für tabus gebrochen wurden. ist ja auch klar, die angst vor den kommunisten stalinisten, einer frau deren ex-macker einen migrantenhintergrund hat und einer, dessen name so klingt als habe er am 11. september 2001 im falschen flieger gesessen... da wähle ich doch die hackfresse. nachher schalten die kommunisten und der araber noch die atomkraft werke ab... was sag ich, sie sprengen sie in die luft und lachen hinterher auch noch dreckig und wie soll man denn da seinen ganzen elektroschrott auf standby halten? na also. dabei ist für mich andrea ypsilanti das, was für die finnin heath ledger war. das muss man sich mal vorstellen. was bin ich sauer.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/war-ja-wieder-klar-ich-bin-beleidigt http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/war-ja-wieder-klar-ich-bin-beleidigt Mon, 28 Jan 2008 00:01:01 +0100
Huckbook: EAT THIS macht das richtige und wenn es das ist was ihr machen wollt, dann macht was ihr wollt.
 ach und... das hier.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eat-this http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eat-this Sun, 27 Jan 2008 13:01:01 +0100
Huckbook: ACH MACHT DOCH WAS IHR WOLLT... jaaa!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-macht-doch-was-ihr-wollt--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-macht-doch-was-ihr-wollt--- Sun, 27 Jan 2008 00:50:50 +0100
Huckbook: TRASH MIT TIEREN fernsehn gekukkt?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/trash-mit-tieren http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/trash-mit-tieren Sat, 26 Jan 2008 23:55:55 +0100
Huckbook: ERREGUNG es gibt welche, die können es einfach manchmal besser erklären.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/erregung http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/erregung Fri, 25 Jan 2008 08:34:34 +0100
Huckbook: LOST IN HEISTERBERGER WEIHER

Which Lost Character Are You?

Created by BuddyTV


genauso ist es. und das beste: ich seh' auch genau so aus. erstaunlich!
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/lost-in-heisterberger-weiher http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/lost-in-heisterberger-weiher Wed, 23 Jan 2008 22:26:26 +0100
Huckbook: HHHHHOOOOOCHHH heute wieder... super tag mit lauter super sachen, die einfach so passiert sind. nun steigbügel du alte sau, lass mich das hohe ross besteigen, mit welchem ich bis hinter den nächsten horizont reite. habe ich schonmal erwähnt, dass ich gerne ein häschen wäre? wenn ich es so betrachte, wie es toilettenpapier verspeist und dabei versonnen die wand anstarrt, dann weiss ich, wie ich mir meine zukunft vorstelle. rauschen im kopf. alles ist besser als das hier und in mir drin. ich bin müde und strebsam zugleichen teilen. was soll man da machen? wie kann man das lösen. ich habe gerade heute mal wieder so viele termiten, äh... termine gemacht, mein leben gleicht einem terminenfeld. doch schon wieder fallen mir die äuglein zu. ich müde hund, ich müde. ich müder, alter hund. das schlimme ist ja, dass mir absolut nichts einfällt. ich kann es beweisen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hhhhhooooochhh http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hhhhhooooochhh Tue, 22 Jan 2008 22:58:58 +0100
Huckbook: YPSILANTI dass mir manchmal die jungen leute heutzutage extrem auf den sack gehen und ich mich das frage, was sich meine eltern, großeltern und deren altersgenossen seinerzeit schon gefragt haben, nämlich wie das alles noch weitergehen soll, ist durchaus verhandelbar. die buben und mädchen nach sibirien zu schicken ist sicher dem kränkelnden gehirn eines menschen von der sorte kai dieckmanns entsprungen. so blöd kann man doch gar nicht sein, dass man denkt, dass die dann geläutert und motiviert zurück kehren. was soll denn das sein? sibirien. und... ach ich weiss nicht.
auf alle fälle ypsilanti. die spricht unsere sprache. wie süß. ypsilanti, ypsilanti popanti. ich muss schon sagen, ist es nicht?! gut, ich saß schon bei den bundestagswahlen '83, '87 und '94, sowie bei den letzten beiden hessischen landtagswahlen staundend da und frug mich, welch unfüglicher geist in die wählerschaft gefahren sein könnte. aber das müsste doch diesesmal klappen. bittschön.
jetzt bekomme ich sicher wieder von unserem unternehmensberater geschennt, weil ich hier wahlkampf mache und die kunden womöglich dann sagen, nee, mit dem machen wir keine geschäfte, der ist ja nicht so wie wir. kann sein, aber schauen sie nur: ich habe das herz auf dem rechten fleck und trage es auf meiner zunge stets mit mir herum, obendrein tanzt es in den spitzen meiner klammen fingerlein soeben auf der tastatur meines rechencomputers herum. mir kann man gar nicht böse sein.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ypsilanti http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ypsilanti Mon, 21 Jan 2008 04:54:54 +0100
Huckbook: DER SCHLOZZ früher als ich noch ganz alleine in der welt der computer war, da hätte ich gerne das internet gehabt. das hätte mir viel freude bereitet. einmal musste ich eine grafikkarte auf meinem nigel nagel neuen 80386 33MHZ rechner einbinden. da habe ich dann geschlagene acht stunden rumgefummelt und bin gegen 7:00 uhr besinnungslos vom stuhl gerutscht. dann habe ich die lösung des rätsels geträumt, mir diesen traum gemerkt und es genauso gemacht, wie im traum und es hat geklappt. diese geschichte ist wahr und genauso passiert, wie ich es es eben geschrieben habe. wer es nicht glaubt, lese es abermals.
heute habe ich keine träume mehr und ich benutze auch keine produkte mehr auf denen primär des betriebssystem windows läuft. nein, nein das mache ich nicht. das liegt mir nicht. davon habe ich nichts. ich kann das nicht. mir wird schlecht davon. heute funktioniert ja auch alles und wenn ich an der technik fummle, dann aus gründen des fun. hierbei hilft mir dann immer mein gehasster und geliebter kumpel und arbeitskollege schlozz emil bienenschlau. ein schöner mann mit enormen know how und einer bemerkenswerten frisur. er weiss alles und er hat die nötige geduld es zu vermitteln. wenn er nicht wäre, dann schrübe ich das blog immer noch in so einen schäbigen layer und statt eines dynamo-royal CMS, würde ich dreamweaver benutzen, weil ich doch nichts anderes kann. es wäre die steinzeit ausgebrochen. gestern haben wir mein telefon auf vordermann gebracht. es ist jetzt mit einer nahezu aktuellen software ausgestattet, was nicht ganz einfach ist, weil es ja direkt aus cupertino ist und nicht aus einem dröseligen telekomlädchen mit dröseligen mitarbeitern und dröseligem service, sowei dröseligen parkmöglichkeiten zu dröseligen ladenöffnungszeiten. wenn man ein telefon aus cupertino hat, kann man nicht einfach alles so lassen, wie es ist. man muss dran rumfummeln, man muss den bildschirm gestalten, ikonen auswechseln, selbst der name des dienstanbieters muss den befindlichkeiten angepasst werden. wenn der schlozz nicht wäre, dann wäre das alles nicht so. er hat einen großen anteil daran. aber das interessiert ihn nicht, dass ich ihn hier lobe. wir haben es nicht immer leicht. wir müssen viel rackern für unser warenangebot. aber dafür sind wir ja auch auf der welt. verrückt, was?!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-schlozz http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-schlozz Fri, 18 Jan 2008 14:01:01 +0100
Huckbook: THE MORGEN http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/the-morgen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/the-morgen Tue, 15 Jan 2008 08:59:59 +0100 Huckbook: DER TRAINER

martha klinsmann (mutter des künftigen fc-bayern-trainers): "nee, das habe ich noch nicht gewusst. ach du scheiße."

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-trainer http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-trainer Fri, 11 Jan 2008 19:01:01 +0100
Huckbook: SDSFGHRRTZOPERAWEWWDASRTLAD erst den herrn der ringe gekukkt. supertypen die da ja am ende ganz schön glück hatten, dass der golum formaly known as sméagol dem einen hobbit den finger abgebissen hat, sonst hätten die anderen im tal alt ausgesehen. aber es ist ja nochmal gut gegangen. der golum war eigentlich gar nicht so schlimm. schuld an allem war ohnehin der verdammte ring. das ist ja wie im leben. danach allerdings, ich konnte erwartungsgemäß nicht schlafen, zappte ich so umher bis ich auf eine sendung auf pro7 stieß, deren eigentümer stefan raab war und in der es darum ging, wer am besten singen kann. das kennen wir ja schon dachte ich und wollte gerade angeekelt wegschalten, da fesselte mich eine rockröhrende schweinfurterin mit einem unsäglichen lied und einer, für meine begriffe fürchterlichen aussprache, gepaart mit dieser typischen rockmusikesquen biederen buchsbaumigkeit, die glaube ich von klaus meine und gianna nanini erfunden wurde. gebannt von derlei rockschrott wohnte ich dem ereignis noch einige minuten bei. ein junger mann folgte, welcher ein selbstgeschriebens lied spielte, das ich gar nicht schlecht fand. die stimme dieses jungen mannes erinnerte mich an die des nils frevert von nationalgalerie, ws kein nachteil sein muss. der song kam bei den juroren gut an und ich dachte "och!". so blieb ich noch eine weile bis eine klitzekleine schweizerin auftrat, bei der ich zunächst befürchtete sie sänge irgendwas pinkmäßiges, doch das hatte die fränkin aus schweinfurt ja zuvor schon ausgiebig getan. die junge schweizerin, sie hieß glaube ich stefanie, sang aber einen song, der derart funky war, dass ich ganz benommen vor dem fernseher auf und ab torkelte, bis die finnin frug: "ei was torkelst du denn jetzt vor dem fernseher auf und ab, es wird doch nicht das junge ding dir den verstand geraubt haben." "doch!" schrief ich heißer. das junge ding hatte in der tat eine musikalität und einen groove in der stimme und in ihrem putzigen bewegungsapperat, dass ich ganz aus dem häuschen war. die juroren waren es ebenso und ach das publikum krisch sich die seele aus dem leib. in der tat bin ich überhaupt kein befürworter des stefan raabs und seinem treiben, doch diese sendung scheint mir eine nette einlage in diesem allgemeinen idiotenzirkus mit seinem schundpublikum und seinen wachsfratzen zu sein. eine gute wahl. als großer verehrer von sly & family stones, james brown, the meters oder aber auch horace silver und natürlich george clinton bin ich immer sehr froh, wenn dieses genre nicht ganz ausstirbt und auch im mainstreambereich mal solche nummern beim publikum ankommen. es ist also noch nicht alles zu spät... vielleicht!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sdsfghrrtzoperawewwdasrtlad http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sdsfghrrtzoperawewwdasrtlad Fri, 11 Jan 2008 02:20:20 +0100
Huckbook: GEMARKUNG gemarkung, das ist auch so ein wort. so was will ich gar nicht hören. das wort gemarkung und dessen anwender sind in etwa so grausam wie der film von quentin tarantino, den ich gestern ca. 30 minuten angeschaut habe um anschliessend die DVD aus dem fenster zu werfen. so eine scheisse habe ich ja noch nie gesehen. schon der score zu anfang, da hätte ich dem tarantino oder bzw. jack nitzsche schon am liebsten eine gebatscht. und dann diese bescheurte tussi, die ihre scheisslackierten fußnägelfüße wippend auf der frontablage eines autos abgelegt hat und mit ihrem gewippe so nervt, dass man schreien möchte. danach eine reihe von zitaten und mädchenhintern in albernen unterbuchsen, dann musste ich brechen, wobei ich ja im allgemeinen nichts gegen hintern in unterbuchsen habe, noch nicht mal in albernen. nachdem man ja bei jackie brown schon mal den einen oder anderen blaxplotationfilm gesehen haben sollte, musste man bei kill bill schon ein vollprofi in kung-fu-filmen sein. und nun? ausgekochte schlitzohren my ass. ja leck mich doch, was für eine mist. wenn ich da wieder das internationale cineastentum höre, man habe den film nicht verstanden, weil man diesen und jenen film nicht kenne, dann platzt mir der kragen. tarantino soll sich wieder in die videothek setzen wo er hergekommen ist und nicht meinen kumpel robby damit nerven, dass er dem so ähnlich sieht. der kredit von reservoir dogs und pulp fiction ist aufgebraucht. ich bin sauer und mir ist schlecht und jetzt kommt unser friseur und wenn dann sein hund wieder gegen unsere glastür rennt, dann flipp ich vollends aus.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gemarkung http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gemarkung Thu, 10 Jan 2008 09:42:42 +0100
Huckbook: DAS HÄSCHEN komisch, aber ich befüchte fernsehen ist der letzte dreck. amen.
außerdem habe ich mich bis jetzt 20:15 uhr auf den dritten teil von herr der ringe gefreut, um dann jäh festzustellen, dass der erst morgen kommt. das zdf ist eine dumme sau. dabei kommt mir das entgegen, kam ich doch vorhin auf die glorreiche idee meinen liebenswerten mitarbeiter gjoern kapellmeister mit vorgehaltener waffe zu einer fahrt zur videothek zu überreden. so lieh ich mir die filme death proof und rocky balboa aus. death proof, der bislang letzte film des herrn tarantino,
soll scheisse sein, hat man mir gesagt, was mich wundert, dachte ich doch quentin tarantiono sei ein filmgott, während man beim 27. teil der rocky-serie unbedingt davon ausgehen musste, dass dieser seine vorgänger an unterirdichkeit noch übertrifft, was aber, wenn ich den cineasten unter meinen freunden glauben schenken darf, kehrt sich gegenteilig zum vorteil meinerselbst die tatsächlichkeit... expotential... dingenskirchen... roggi soll gut sein. ich hoffe die finnin findet irgendeinen der beiden filme gut, denn ich war schockiert, als ich eben nach 27 jahren wieder einmnal in der videothek stand. heißt es noch videothek? dvdeothek? ich kannte keinen einzigen fllm. pinocchio hatte ich schonmal gehört. da fällt mir ein, dass gestern bei einer zusammenkunft meines friseurs anlässlich seines geburtstags im el raval der fotograf daniel roos das lied "karl der käfer" angestimmt hat oder war es herr karliczek oder seine strange gattin frau glück oder habe ich es geträumt oder war es auf der fahrt von holzminden nach oldenburg? mir passieren auch immer sachen, das gibts echt nicht. ich erlebe ein abenteuer nach dem anderen. gerade zum beispiel, da ist unser häschen von seinem häuschen gepurzelt als es nach einem petersilienzweig schnappen wollte. lustiges häschen. immer wenn es vom dach seines häuschens purzelt putzt es sich anschliessend die ohren, als würde ich dann nicht merken, dass es gerade von seinem häuschen gepurzelt ist. ich halte das alles nicht mehr aus. wie kann ein mensch nur so viel erleben ohne durchzudrehen. ich kann das nicht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-haeschen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-haeschen Wed, 09 Jan 2008 20:10:10 +0100
Huckbook: KNABENZUCHT gestern, da passierte was, das trug auf eine gewisse, bösartige weise etwas gerechtes in sich. ich war auf dem nachhauseweg, als drei knaben mit käppchen, knietiefen buchsen, bierflaschen in der hand und frechem mundwerk ausgestattet an mir vorbeizogen und großmäulige sentenzen absonderten. ich dachte: bootcamp!
dann überquerten die drei arschgeigen die straße und zwar so, dass die herannahenden kraftfahrzeuge scharf bremsen mussten, denn die knaben waren ja die kings. auf der zweiten hälfte der fahrbahn nahte sodann von rechts ein kleiner vw-polo, der aussah wie eine prilblume und einer der knaben schlug mit der flachen hand auf das dach des kleines fahrzeugs in welchem, so dachte auch ich, sicher ein zartes mädchen säße, welches nun zu tode erschreckt, irritiert und verängstigt seinen weg fortsetzen würde. doch dann stoppte der klitzekleine prilblumige polo und setzte zurück. sofort waren die drei knaben feuer und flamme und bauten sich vor der fahrertür auf. heraus stieg allerdings kein kleines mädchen, sondern ein ca. 2,50m großer mann, der dem russischen boxer nikolai sergejewitsch walujew nicht unähnlich sah. nur einen moment wandt ich meinen blick von der szenerie ab, um die meinerseits die straße zu überqueren und als ich das nächste mal wieder die szene betrachtete, lagen zwei der liebenswerten bengel auf dem boden und gaben schrille laute von sich, während der dritte davon lief. echte freunde kann niemand trennen, dachte ich und setzte meinen weg nach hause fort. gewalt ist was böses, das weiss ein jeder mit einem gehirn und/oder einem herz, doch wenn es einmal im leben einen guten grund gegeben hätte, dass ein hünenhfter mann aus einem klitzekleinen vw-polo aussteigt und leute verprügelt, dann war es dieser und, ja ich weiss, das sollte ich nicht tun, ich bin sehr froh, dass es so war, wie es war.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/knabenzucht http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/knabenzucht Tue, 08 Jan 2008 19:39:39 +0100
Huckbook: KOMMT EIN MANN... ...in einen spielzeugladen und sagt: ich hätt gern ein geduldsspiel, aber zack zack!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kommt-ein-mann--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kommt-ein-mann--- Tue, 08 Jan 2008 02:49:49 +0100
Huckbook: MEIN ERSTER SCHULTAG ich habe noch nie in einem jahr mit dem eigenartigen namen 2008 einen arbeitstag verbracht. endlich war es soweit. zunächst zündete ich im kamin ein feuer an, dann goss ich mir brühend heißen kaffee in den schoß und später dann noch milch. danach beantwortete ich ca. 14.000 mails und schrieb selbst 5 stück an die kundschaft, hinterher noch mal 11, danach noch 9. alle an die kundschaft. erst wollte ich helm helmo eine mail schreiben, das ließ ich dann aber bleiben, ich hatte ihm heute nicht zu sagen. danach machte ich frau kleinert zur schnecke, weil sie so ein freches mundwerk hat oder wie heißt das ding im internet, das sie immer über uns schreibt? jetzt steht sie draussen und raucht eine zigarette. sie rauch sonst nie. ich habe etwas falsch gemacht. natürlich habe ich sie nicht zur schnecke gemacht, was soll denn sowas auch? dann blitzt die sonne durchs fenster und ich hob kurz meinen kopf und als ich gerade im schönsten arbeitsrausch war, da kam der groszmogul hereinspaziert und wir lästerten über die schriftart blippo und über das neue logo von air-berlin. anschliessend feierten wir die schrift helvetica und sangen ein loblied auf eric spiekermann, welcher nicht der urheber der helvetica ist und wir haben ihn auch nicht gefeiert, aber ich finde ihn sympathisch und hätte mir gewünscht ihn zu feiern. ausserdem erklärte ich dem groszmogul meine liebe zur schrift cooper black, worauf er milde lächelte. da kam ich mir eine sekunde vor wie ein vollidiot und hinterfragte meine liebe zur cooper black, kam jedoch zum ergebenis, dass diese liebe nie zu ende gehen wird. jedenfalls vorläufig noch nicht. am ende wurde es nochmal interessant, denn wir unterhielten uns über seine tochter. das war sehr erhellend. ich mag seine tochter. ich mag sie nicht so wie ich die finnin mag und auch nicht so wie ich beispielsweise einmal anke schäfer aus katzenelnbogen mochte, aber ich mag sie. sagen wir, ich mag sie so wie einen keks. ich liebe sie so wie man einen keks lieben kann oder auch einen schweinebraten oder ein baumhaus, eine tulpe, nicht jedoch eine nulpe. ich mag sie weil sie klein ist und so ulkige dinge macht und weil sie meine nachbarin im weitesten sinne ist. ich glaube sie hält mich für aberwitzig, aber auch dafür mag ich sie. ich mag sie ein bißchen so, wie unser häschen, besonders wenn sie sich fusseln von ihrer kleidung zupft und dabei aussieht wie... wie... ja wie eigentlich?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mein-erster-schultag http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mein-erster-schultag Mon, 07 Jan 2008 20:53:53 +0100
Huckbook: BENOMMEN IM COLA-RAUSCH ich bin ganz schwummi von unserem nächtlichen werk. ich glaube ich backe mir gleich einen kuchen vor aufregung, hat uns doch neulich unser verschrobener, jedoch nicht ganz unsympathischer kumpel helm helmo verschiedene moist deluxe-backmischungen aus amerika mitgebracht. die amerikaner haben glaube ich, was das betrifft und auch sonst keinerlei skrupel chemie dort einzusetzen wo sie einsetzbar ist. kotze es koste es was es wolle. aber leider auch lecker. ich bin ja durchaus ein fan von der lebensweise eines wolfram siebeck, jedoch bin ich auch fasziniert von komischen getränken mit komischen farben und das sind nicht selten keine rotweine.
kool aid cherry taste... aaaah... ein gedicht. ich finde künstlich erzeugten kirschgeschmack hervorragend. ebenso wie die nach pfirsisch schmeckenden schimmelpilzkulturen im joghurt und im eistee. doch gerade befinde ich mich im banne der wirkung einer flasche coca cola zero. coca cola ist zwar so eine art siemens im getränkebereich, aber wer ist das nicht? der werfe den ersten stein. und damit nicht alles so lau und schnöde an diesem freundlich, sonnigen januartag rüberkommt, spendiere ich hier noch ein ASCII-scheefchen, welches ich hier nicht als ASCII sondern als bitmapiges jpeg im foddoshop auf 470px breite gebracht präsentiere. also auch nichts richtiges, aber immerhin. ja kann man denn hier nur meckern? ich weiss nicht wo das noch hinführen soll.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/benommen-im-cola-rausch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/benommen-im-cola-rausch Sun, 06 Jan 2008 13:34:34 +0100
Huckbook: DER SCHLOZZ, SOWIE ICH die leserschaft hat sicher bemerkt, dass wir hier an funktion und gestaltung herumgesäbelt haben. bissi was weg, was anderes dran geklebt. dieser komische versuch mit attakke-royal war ja für die katz. die leute, die hier regelmäßig ins netz kritzeln wollten, haben schlapp gemacht oder waren dann doch irgendwo auf einem anderen dampfer unterwegs. es gibt ja leute die fuchteln stets aufgeregt mit der fahne aus dem lande bildung herum. bloß, dass man sie wahrnimmt und dann wenn man sie wahrgenommen hat, dann sind sie gar nicht in der lage zu kommunizieren. da fehlt einfach der gesundene menschenverstünd. mit diesen menschen ist es eine plage. einmal hat eine frau eine weile am tische bei uns gesessen und nachdem wir uns über alles mögliche, nur nicht über computer, stereoanlagen und rennautos unterhalten haben, da behauptete sie doch glatt, wir wären ja nun wirklich unerträglich, da wir uns ja nur über computer, stereoanlagen und rennautos unterhalten würden. ich unterhalte mich aber nicht über computer, stereoanlagen und rennautos. schon gar nicht über rennautos. ich höre mich aktuell selbst gerne reden über baumhäuser, hausboote, über design, die serie lost, über unsere gemüsekiste und deren vorteile, sowie über den wald als solches. saisonales lieblingsthema: roland koch. den würde ich wählen, wenn ich ein abgeschmackter haderlump wäre. ich frage mich, warum schreibt denn niemand mal dem dalai lama eine email, was der koch für ein typ ist? wie kann sich denn der dalai lama ständig dafür hergeben mit diesem... diesem... subjekt zu verkehren um so den eindruck zu erwecken, er sei mit roland koch d'accord. das kann doch gar nicht sein. ich vermute, der dalai lama ist zwar ein netter onkel, aber er hat keine blassen schimmer von den leuten mit denen er rumhängt. wenn ich mir überlege, welche übereifrigen instant-buddhisten sich bei seinen besuchen in den vorderen reihen um erleuchtung bemüht haben, da kenne ich einige, die würden ganz schön grimmig von ihrer hackfleischpastete aufschauen, wenn sie wüssten, dass der dalai lama die CDU wählt. die ypsilanti ist doch viel schärfer als der koch, das muss man doch sehen. den dalai lama würde der koch doch sofort ausweisen, wenn er unten in den wiesbadener u-bahnschächten mal ein paar knaben verprügeln würde. das muss doch dem dalai lama klar sein. von wegen ozeangleicher lehrer. die quasierleuchteten aus den ersten zuschauerreihen, die müssten ihren kumpel doch mal zur seite nehmen und ihm sagen: hey tenzin alte leuchte, es gibt einen haufen typen mit denen du dich hier auf ein schönes glas chantré treffen könntest, warum muss es denn ausgerechnet der roland sein. ich mein tenzin weisste, wenn der koch dich abschübe, wohin sollst du denn dann gehen? nach tibet? das haben sie doch 1959 abgeschafft. und jetzt? nach indien oder was? nee, lasse ma. da würde der herr gyatso aber staunen popaunen. leider würden ihm die aus der ersten reihe diese news nicht zukommen lassen können, weil sie ja aus lauter wut und zorn keine zeitung lesen könnten und aus hass zu computern, stereoanlagen und rennautos hätten sie auch keinerlei zugriff aufs internet. dort steht alles drin. muss man nur auch mal lesen. hallo!
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-schlozz-sowie-ich http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-schlozz-sowie-ich Sun, 06 Jan 2008 04:19:19 +0100
Huckbook: ARNOLD SCHWARZENEGGER komisch, wie kann einem bloß entgehen, dass arnold schwarzenegger gouverneur in kalifornien ist. wenn einem engeht, dass der genitiv in dem songtitel "kritik der reinen vernunft" sowohl als genitivus objectivus, als auch als genitivus subjectivus verstanden werden kann, dann ist das nicht weiter schlimm, es sei denn man studiert songwissenschaften und möchte den professor mit dem man gerade geschlechtverkehr hat nicht enttäuschen. viel wichtiger ist, dass schwarzenegger gouverneur in oder von mir aus auch von kalifornien ist. kalifornien über alles. es gibt übrigens frauen, denen sieht man schon an der frisur an, wie die antworten auf verschiedene fragen ausfallen. dies trifft beileibe nicht auf alle frauen zu, aber doch auf sehr viele. auf sehr, sehr viele.
mal was ganz anderes, wie man als fleissiger leser/fleissiger leserin sicher schon festgestellt hat, bin ich eine niete in interpuntkion und damit nicht genug, ich bin vielen, vielen, dinge, eine, niete. mehr darf ich dazu nicht sagen, es lüde zur provokation ein, was ich vermeiden muss, sonst wäre ich geliefert... sonst bin ich geliefert... sei ich geliefert. ich bemühe mich um konzentration auf diesen text, jedoch werde ich von quizteilnehmern der sendung quiztaxi und deren kruden ableitungen, sowie antworten abgelenkt. ich muss umschalten.
einmal bin ich mit der finnin durch eine südfranzösische kleinstadt gefahren, plötzlich wollte die finnin briefmarken kaufen und sie rief unvermittelt briefmarken. ich jedoch verstand kwik kwaken. haha lustig. den begriff barista wussten die drei frauen im quiztaxi nicht zu deuten. mir fallen gleich die augen zu. mir ist übrigens auch schlecht. wenn ich so recht überlege ist mir kotzübel. das liegt an dem verdammten biogyros, welches ich unlängst aß. gleich kommt der herr der ringe zu mir nach hause. er kommt im zweiten ohne werbepause und mit abspann. das muss ich sehen. guten abend.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/arnold-schwarzenegger http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/arnold-schwarzenegger Thu, 03 Jan 2008 20:08:08 +0100
Huckbook: DER TODESMETEORIT er kommt gleich. das jedenfalls sagt das tv-gerät zu mir. eigentlich sagt das der flachbildschirm. noch eigentlicher das 23" cinema display von apple in verbindung mit einem macbook und einem elgato hybrid tv-empfangsdingenskirchen und dann muss es ja stimmen. ich habe mich lange zeit gefragt, warum nicht längst ein todesmeteorit in die erdenkruste eingeschlagen ist, wo es doch sicher mindestens 1,5 trilliarden todesmeteoriten in diesem sattelförmigen all gibt. als ich aber eben die erde aus der perspektive eines todesmeteoriten gesehen habe und wie winzig sie dort im all herumlungert, war mir klar warum - wir sind einfach komplett unwichtig für die zerstörkraft eines todesmeteoriten. er sagt sich: was soll ich diese würmer vernichten, wo sie doch auf dem besten wege sind, sich selbst zu vernichten und zwar richtig. erste verprügeln von flatratesaufen und egoshootern demoralisierte jugendliche sämtliche ärzte und wissenschafter, dann werden diese jugendlichen von noch jugendlicheren türkischen jungendlichen erstochen, sodann werden diese von neonazis um die ecke gebracht, welche dann vom mossad erledigt werden und dann vernichten die muslime die christen und sterben selbst dann alle an aids, sowie an lungenkrebs (oder umgekehrt). der letzte sprengt sich mit einer ukrainischen atombombe in die luft. da lacht sich der todesmeteorit natürlich ins fäustchen. ich bin gespannt was gleich der naturwissenschaftler prof. dr. biol. hom. aiman abdallah in der fachkundesendung galileo zu diesem thema zu berichten weiss. unser häschen wird inzwischen von der fnnin, die von all dem nichts ahnt, knuffischnuff genannt. ich kann mit dieser wahrheit nicht länger hinter dem berg halten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-todesmeteorit http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-todesmeteorit Wed, 02 Jan 2008 21:44:44 +0100
Huckbook: NORDIRLAND zusammen mit meinem katholischer kumpel matthias begab ich mich immer am tag nach silvester auf die suche nach blindgängern. entweder wir fanden ganze kracher mit zündschnur und allem drum und dran und hatten so ein spätes kurzes glück oder wir schütteten das schiesspulver der gesammelten entzündschnurten knaller auf einen haufen und zündeten diesen an. schwarz, tiefe brandlöcher zeugten noch lange jahre auf den bänken hinter unserem haus von diesen großtaten. diese und alle anderen aktionen unserer jungen kumpelschaft sah die erzkatholische mutter von matthias nicht gerne, gehörte ich und meine reudige familie doch zum lager des feindes: wir waren protestanten. pfui deibel. heute wohnt der kumpel in arizona oder georgia, alabama... irgendwo da. hört sich jedenfalls nicht besonders katholisch an. seine mutter sah immer aus, wie die vorsitzende der nationalbibliothek paderborn, war aber kassiererin bei wertkauf in wiesbaden-schierstein.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nordirland http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nordirland Tue, 01 Jan 2008 10:33:33 +0100
Huckbook: GROTESKO NUEVO vielleicht kommt mir ja mal wieder die richtige lust hier was rein zu schreiben. wird ja auch alles bissi anders. speichern die ja jetzt in berlin alles auf vorrat 2.0 oder so. gruß nach karlsruhe.
finnin und ich sind jetzt müde. morgen um 6:00 uhr gehen wir raus nicht losgegangene kracher suchen. ein prosit...
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/grotesko-nuevo http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/grotesko-nuevo Tue, 01 Jan 2008 00:10:10 +0100
Huckbook: FRODO dieser tag heute fand gewissermaßen gar nicht statt. ich bewundere ja leute die mir von zahlreichen aktivitäten an ganz gleich welchem tag des jahres berichten können. emil bienenschlau ist so einer. der ist jeden tag aktiv und besichtigt dinge oder renoviert ganze häuser, repariert tankanzeigen, fährt in die fremde (bogel, lahnstein, biebrich), beobachtet startende flugzeuge, er kocht spezielles essen oder er geht mit seiner zahnärztin durch die fußgängerzone. oder r.k. und seine gespusin. sie treiben angeblich den ganzen tag spocht, gehen wurst essen auf weihnachtmärkten, führen philosophische gespräche tagein tagaus und sind dabei immer wach und aufgeregt und obendrein vegetarier, satanisten und sehr erwachsen. auch alle anderne menschen sind stets auf den beinen und hängen in spezialläden rum um ihre spezialaktivitäten mit spezialzubehör aufzufrischen. andere wiederum fahren in die berge, gehen klettern und reden ansonsten aus unerfindlichen gründen italienisch. eine bekannte aus berlin macht jeden tag yoga, capoeira, isst nur salat, geht zu lesungen, ins theater oder besucht autorenfilmaufführungen in off-kinos, anschliessend zieht sie von berlin nach hamburg. so etwas finde ich toll. ich hingegen starre die decke oder die wand an. dann und wann esse ich was oder ich hänge im bad rum um mir meine nase zu betrachten oder meinen haaransatz. danach gehe ich wieder zurück zur finnin, die entweder liest oder strickt oder in strickforen kontakte mit strickerin knüpft die sowohl stricken, als auch "lost" schauen und obendrein applecomputerbenutzerinnen sind. ohne die finnin wäre mein leben leer und grau. gestern als wir von münchen nach wiesbaden nach hause fuhren, da saß ich da und schrieb via iphone einen eintrag in diesen blog, was ewig dauerte, weil zwischendurch mein telefonanbieter ins roaming verfiel und so alles noch länger dauerte. statt ich die finnin anhielt im nächsten kaff zu bremsen damit ich den dortigen wetterhahn vom kirchturm schäße oder um ein wurst zu essen auf einem postweihnachtlichen folkloremarkt. ich hätte die langlaufski umschnallen können um die loipe im skatingschritt zu zerstören, doch habe ich a) keine langlaufski, b) schnallt man diese glaube ich nicht um und c) bin ich für den skatingschritt zu ungelenkt. ich zöge mir höchstens eine leistenverletzung zu. heißt es eigentlich skatingschritt? skatindingens. ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube ich bin ein total langweiliger sack. mich interessiert höchstens noch die finnin und meine arbeit. schon morgen vor der silvesterparty graust es mir. ich halte eine anzahl von mehr als 4 menschen ausserhalb arbeitstechnischer vorgänge nur betrunken aus. und dann ruft auch noch mein friseur an und will uns besuchen, wo wir doch nur in feinwäsche im bett rumlungern und selbst unser häschen liegt faul in seinem häschenklo. warum sich das häschen den ganzen tag so aufwändig putzt um sich hernach ins häschenklo zum schlafen zu legen, das erklär mir mal einer. vielleicht schauen wir uns jetzt die übertragung des langlaufparts der nordischen kombination in oberhof (DDR) an. vielleicht bringt das etwas schwung in unser leben.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/frodo http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/frodo Sun, 30 Dec 2007 15:52:52 +0100
Huckbook: ICH WAR NOCH NIEMALS IN TRIESTE dafuer sind wir hier wieder in trist mit seiner partnerstadt tristesse. der blaue himmel hat sich in dunkelgrau mit regen verwandelt. immer wenn ich unsere scheibenwischer in action sehe denke ich an frische fische von bosch. die firma bosch zahlt mir ca. 1,5 milliarden $ damit ich sie hier erwaehne bosch ist gut. meine bohrmaschine ist jedoch, man mag es kaum glauben, von macintosh. wir sehen gerade das goldene M in geiselwind. eben waren wir auf den gut gemachten toiletten von sanifair. auf dieser raststaette bot die fischverwertungskette nordsee ihre waren feil. ein angebot, von dem wir keinen gebrauch machten. wir haben das ganze auto voller bajuwarischer koestlichkeiten. leider haben uns die nutznieseranten wegen duennpfiffs und ploetzlich auftretendem zeitmangels abgesagt. so werden wir unseren beispiellos bayrischen abend zusammen mit unserem heesjenn verbringen, dem wir sogar ein paar bayrische moehren eingepackt haben. vielleicht hat unser fuerchterlich langweiliges heesjenn den durchfall des herrn bienenschlau ausgeloest. vielleicht aber auch die einladung zum bayrischen abend. wir koennen nur vermuten/werden es nie erfahren. inzwischen sind es hier ungefaehre pantone 411 im lichtbereich. wir sehnen uns nach heimat und zwar nach unserer eigenen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-war-noch-niemals-in-trieste http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-war-noch-niemals-in-trieste Sat, 29 Dec 2007 16:24:24 +0100
Huckbook: SCHWEINEBRATEN IN THE SUN bezugnehmend auf den kommentar der niedlowskaja muss ich hier nochmal bestaetigen, dass wir uns hier in bayern befinden oder wie die aboriginals hier sagen, in baaan. die sonne scheint und der himmel ist weiss und blau mit extremer tendenz zum hellblau. wenn ich hier schreibe, befinde ich meist im auto oder am see oder im bett oder auf dem sofa oder im cafe oder beim wurschtsalat, nie jedoch auf dem sonnendeck und schon gar nicht am radar. sonne ja, deck nein.gerade noch standen wir mit einem haufen eigenartig bis albern bemuetzter hollaender im stau, von denen jedoch nun nichts mehr zu sehen ist. und waehrend ich das schreibe stehen wir wieder im stau. von den hollaendern fehlt jedoch jede spur. so ist unser leben: mal gehts voran und dann stockts mal wieder. der niedlowskaja sei abermals gesagt, das hier ist sonnenschein pur gepaart mit in alufolie eingewickeltem schweinebraten, den ich hernach mit etwas burgerkingsalz nachwuerzen werde, denn salz ist fuer mich wie sohse.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schweinebraten-in-the-sun http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schweinebraten-in-the-sun Sat, 29 Dec 2007 13:39:39 +0100
Huckbook: EIN TAG IM LEBEN DES LEONARD BLUM http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ein-tag-im-leben-des-leonard-blum http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ein-tag-im-leben-des-leonard-blum Fri, 28 Dec 2007 17:49:49 +0100 Huckbook: EIN ABEND IN BAYERN selten gehe ich vor 2:00 uhr in der nacht zu bette und mein atomwecker reisst mich dann kurz vor 7:45 uhr aus dem schlafe. hier ist es anders. die oberbayrische weiss/blaue luft macht mich frueh bewusstlos und der duft von frischem kaffee lockt mich am naechsten morgen sanft aus meinen traumwelten. doch was ist eigentlich frischer kaffee? so was gibts eigentlich nur im maerchen. waehrend ich hier spastische phrasen dresche, kommt mir die galle hoch. der bhutto-mord und diese welle von kindesmisshandlungen mit todesfolge stellen mir mal wieder die frage, was das hier eigentlich noch soll? dieses gesabbel ohne sinn und verstand, was ja nur bei genauem... bei sehr genauem lesen einen sinn ergibt. vielleicht... wenn ich so matt im hirn waere wie sarkotzi der lui XIV der knappen gegenwart... da waere alles gut. ich moechte mir hier jede verbissene benn-zitiererei ersparen, aber... jetzt sagt doch auch mal was!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ein-abend-in-bayern http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ein-abend-in-bayern Thu, 27 Dec 2007 23:10:10 +0100
Huckbook: NUN DA die zeit gekommen war, in welcher ich von all ueberall ins netz der netze gehen kann, da... haa haa haa haaaaaaa... daaaaa mache ich es auch. auf der strasse und hier unter dem dache der vanhemmat. fuer dieses wort musste ich jetzt so ungefaehr ewig mit diesem scheiss faxenmachertelefon im internet forschen, sodass mir fuer den augenblick die lust zu schreiben vergangen ist. ausserdem ist der akku runter. was muss ich mir auch in ebersberg den marienplatz in google.earth ankukken.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nun-da http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nun-da Thu, 27 Dec 2007 21:34:34 +0100
Huckbook: 15 JAHRE MARIENPLATZ jetzt sitz ich hier am marienplatz, sonne scheint und ich wuensche mir eine packung granofink herbei oder ein klo. eben waren wir noch in wasserburg, eine stadt welche voll wunderbarer anmut daliegt und in der es das beste leberkaes-broetchen auf gottes erdboden gibt. zudem tranken wir je ein haferl (dibbe) heisse schokolade, die etwas duenn daherfloss. dies geschah im cafe central, wo ich am liebsten eingezogen waere. inzwischen peitscht die finnin wieder ueber bajuwarisches strassenpflaster und haelt mich an, dinge zu betrachten, die ich allerdings nicht betrachten kann, weil die finnin sie ja auch betrachtet, aber einer muss ja auf die strasse schauen. nicht wahr?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/15-jahre-marienplatz http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/15-jahre-marienplatz Thu, 27 Dec 2007 15:29:29 +0100
Huckbook: tristesse supreme hier auf der autobahn von wiesbaden nach muenchen, das ist nicht weihnachten, das ist trist, grau und erbaermlich. vorher haben wir noch den rechten aussenspiegel des passats auf dem altar der unachtsamkeit eines verkehrsteilnehmers geopfert. die finnin ist ausgerastet. jetzt sind wir bei nuernberg und ich bemuehe mich auf der umlautlosen amerikanischen tastatur des iphones bericht zu erstatten. mir ist schwummi.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tristesse-supreme http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tristesse-supreme Wed, 26 Dec 2007 15:41:41 +0100
Huckbook: AKS24 - WHAM - LAST CHRISTMAS das war klar. das musste kommen. mein somelier und ich, es war 1985 in der adlerstraße in der wohnung von D.S. dem kruden. die wände und ebenso der boden waren derart schepp, dass die four roses flasche wegrollte, wenn man sie legte, also musste sie stehen. wir hörten im radio last christmas und es war ja auch christmas. kurz davor. wir haben beschlossen, dass dieser song die stille nacht ablöst. und dann das video. weltniveau. ca. 20 engländer mit föhnfrisuren und fürchterlichfarbenen daunenjacken wandern irgendwo in den alpen auf eine berghütte, wobei einer ein problem hat, weil die alte nun mit einem anderen rummacht. irgendwie muss es so gewesen sein. nur hat man damals schon geahnt, dass george michael auf männer steht. das hat man allerdings den meisten föhnfrisuren unterstellt, was ein fehler war. moralisch und auch sachlich. für mich ist bis heute last christmas der beste weihnachtssong, den es gibt. kitsch as kitsch can be. da gibt es nichts. die musikmoralisten sollen die klappe halten. wer eine schneekugel in seinem herzen stehen hat, weiss was ich meine. wham - last christmas.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks24-wham-last-christmas http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks24-wham-last-christmas Mon, 24 Dec 2007 00:17:17 +0100
Huckbook: AKS23 - SLY THE FAMILY STONE - FAMILY AFFAIR da gibt es ja gar keine diskussion, sly stone ist der wasweissich des funks und aller schwarzen musik auf der ganzen erde und darüber hinaus. das, was die family stone aus dieser familien affäre gemacht hat, ist im großen und ganzen der hammer und kann auch heute nur schwer getoppt werden. so viel funk haben die bubies mit ihren knietief hängenden buchsen in zwei leben nicht, dass sie auch nur im ansatz so etwas nochmal raushauen könnten. da können sie grammys und platinene platten bekommen wie sie wollen. in schrittgeschwindigkeit mit dem hummer 01 durch compton fahren, reicht halt nicht und die bihatches treten dir höchstens in deinen schmalen hintern, wenn du weiterhin so ein kacke verzapfst, bub. die saßen damals mit 20 leuten im studio, die alle ihr instrument besser beherrschten als sich selbst, dazu kam der sommer 67 und seine auswirkungen und so kam es, dass schließlich ca. 40 jahre später an dieser stelle ein weiteres mal einer meiner lieblingssongs all time hier jener ist: sly & family stone - family affair.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks23-sly-the-family-stone-family-affair http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks23-sly-the-family-stone-family-affair Sun, 23 Dec 2007 08:39:39 +0100
Huckbook: AKS22 - KISS - LOVE GUN ich war ein kissfan von meinem 12. bis zum 14. lebensjahr. also sowas wie ein beatlesfan nur später und etwas... naja... von eigenartiger qualität beseelt. kissfans waren die schwuchteln unter den rockfraktionen. die anderen waren die ac/dc-fans. allesamt sitzengebliebene und camelraucher. wenn man heute gene simmons im fernsehen sieht, möchte man postwendend vor scham im boden versinken. ich muss allerdings gestehen, dass ich nicht nur 1979 unter der aufwendung allergrößter präpubertärer betrugs- und lügenhaftigkeit meine eltern dazu brachte mir zusammen mit meinem kumpel matthias einen besuch auf einem kiss-konzert zu gewähren, nein, ich suchte die band 1996 abermals in der berliner waldbühne auf. freiwillig und als erwachsener mann. dann war aber schluss mit kiss. aber in den jahren 1979-80 war es das größte der welt. es gibt eine reihe großartiger kiss-songs. detroit rock city, strutter, deuce, etc. einen ganz großen kiss-klassiker findet man allerdings auf der gleichnamigen platte love gun von 1977, deren cover als vorlage für alles mögliche diente: kiss - love gun.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks22-kiss-love-gun http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks22-kiss-love-gun Sat, 22 Dec 2007 08:27:27 +0100
Huckbook: AKS21 - PRINCE - THE BEAUTIFUL ONES wie prince da am schluss rumschreit... der hammer. zwar befürchte und hoffe ich zu gleichen teilen, dass er schwer was an der waffel hat, der mann, aber ich kann mir vorstellen, dass man so sein muss, wenn man solche musik macht. oder sagen wir mal so: gemacht hat. heute ist das ja eher traurig, was der ca. 1,29m kleine mann so herstellt. damals zu den zeiten von 1999 und purple rain, die immer noch die besten prince-alben sind, da war man kaum zu halten. ich habe schon immer genre-übergreifend musik gehört und befand mich damals eher in einer gitarrengeprägten musikwelt die auf sogenannten independend-labels stattfand, aber prince geht immer. was mein alter kumpel andi bulla hier auf alle fälle bestreiten wird. das lied ist der hammer. fängt okay an und endet grandios. popmusik wie man sie besser nicht machen kann: prince - beautiful ones.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks21-prince-the-beautiful-ones http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks21-prince-the-beautiful-ones Fri, 21 Dec 2007 08:26:26 +0100
Huckbook: AKS20 - CHRIS MONTEZ - SUNNY sunny gibt es in ungefähr 17.000 versionen. ungefähr 40 davon habe ich schonmal gehört. diese hier ist die beste version - wie ich finde. wobei auch die von jamiroquai nicht schlecht ist, sowie die von james brown und dem dee felice trio. die ist auch schon ziemlich klasse. josé feliciano, leonard nimoy (...), manfred mann, marvin gaye, neil sedaka, sam baker, die bläck föös, bobby hebb (auch super), boney m. (schlimm), cher (noch schlimmer), ella fitzgerald (na was?), george benson (top banana), georgie fame (gut), helge schneider, wes montgomery, terrorgruppe, stevie wonder, oscar peterson, paul kuhn und wie ich sehe auch die 7 zwerge... alle haben sie schonmal sunny gesungen oder gespielt. sunny ist sonnig. ist ein jahrhundertstück, auch wenn es mein alter kumpel robert karliczek nicht mehr hören kann. die version von chris montez hat eine stelle, da könnte ich mich wegschmeissen. wie er ungefähr nach einer minute im stück YEAH! sagt, das ist das beste, was man aus yeah machen kann. ich habe mir das schon ungefähr 17.000 mal angehört. es ist immer wieder so, dass ich fast heulen könnte. oder kotzen. so geil ist dieser noch nicht mal eine sekunde lange part. YEAH! und weil ich jetzt alle leser aufgegeilt habe, es diese version aber nicht im itunes music store gibt hier die alternative: james brown & dee felice trio - sunny.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks20-chris-montez-sunny http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks20-chris-montez-sunny Thu, 20 Dec 2007 10:25:25 +0100
Huckbook: AKS19 - HEAVEN 17 - LET ME GO ein großer tag. irgendwann im jahre 1982. dienstags kamen die englandimporte und freitags die aus usa. oder umgekehrt. es muss also an einem dienstag oder einem freitag bei schallplatten knie in der faulbrunnenstraße gewesen sein. let me go von heaven 17 war damals das fetteste ding auf erden. die maxi single für 16,95 DM, was damals wie heute ein stolzer preis war. es war die erste maxi für 16,95 DM, weitere sollten folgen. ich begann auf parties platten aufzulegen. heaven 17 ging immer. darauf konnten sich alle einigen. auch heute noch einer der bands mit bleibendem eindruck. kann man heute noch hören. das fette ding aus 1982: heaven 17 - let me go.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks19-heaven-17-let-me-go http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks19-heaven-17-let-me-go Wed, 19 Dec 2007 21:24:24 +0100
Huckbook: ZWISCHENDURCH aus gutem grund und weil wir da mit den mainzern unsere unangenehmen erfahrungen gemacht haben, kann ich es nicht lassen und verweise mal auf den fontblog mit diesem beitrag.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zwischendurch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zwischendurch Tue, 18 Dec 2007 23:54:54 +0100
Huckbook: AKS18 - BLUMIO - MEINE LIEBLINGSRAPPER also, ich weiss ja, dass viele in meinem umfeld hip hop scheisse finden. noch dazu deutschen hip hop. das ist natürlich quatsch. das ist eine der innovativsten musikkulturen der letzten 50 jahre und hat ja nur am rande mit vollidioten zu tun, die sich in den nichtvorhandenen schritt greifen und frauen diffamieren. man sollte sich mal die rocksongs der letzten 400 jahre anhören, wenn man das thema sexismus ausgeprägt verarbeitet sehen möchte. hierzulande hat sich eine sehr interessante kultur ausgeprägt und wer den spruch von chuck d. hip hop sei das CNN der schwarzen anführt mit verweis auf die midclass-knaben von z.b. den fantastischen vier oder fettes brot, der kann ja mal nachts durch berlin-marzahn oder köln-kalk spazieren. dort kann man feststellen, dass es auch hierzulande alles gibt, was dem hip hop jene authenzität verleiht, die die kritiker scheinbar schmerzlich vermissen, auf die jedoch die protagonisten sicher gerne verzichten können. dass sich sido, bushido oder die agro-berlin posse so ausdrücken wie sie es gelernt haben oder wie man eben nur im stande war es ihnen zu lehren, weil mehr nicht ging im gescheiterten bildungssystem, ist sicher kein wunder. dass sich die herrschaften stattdessen an sequenzern, drum-maschinen und an den turntables inzwischen teilweise besser auskennen, als irgendein weichgespülter studi von der toningenieursschule kann da nur von vorteil sein. auch wenn mich extreme fremdbeschämung übermannt, wenn ich bushido im TV einen auf tight machen sehe und die ganzen sprüche von den knaben sind auch eher grausam, aber höchstwahrscheinlich hat mich... ach was solls: blumio - meine lieblingsrapper.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks18-blumio-meine-lieblingsrapper http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks18-blumio-meine-lieblingsrapper Tue, 18 Dec 2007 21:15:15 +0100
Huckbook: AKS17 - MILES DAVIS - DUAL MR. ANTHONY TILLMON WILLIAMS PROCESS dual mr. anthony tillmon williams process oder gerne auch dual mr. tillman anthony (warum weiss ich auch nicht) ist von der platte waterbabies, welche für mich zusammen mit MILES IN THE SKY, BITCHES BREW, A TRIBUTE TO JACK JOHNSON und ON THE CORNER den höhepunkt seiner schaffenskraft darstellt. klar müsste ich noch die BIRTH OF THE COOL, ROUND ABOUT MIDNIGHT, ASCENSEUR POUR L'ÉCHAFAUD, KIND OF BLUE, etc...für meinen alten freund robby und mich war es immer der sesamstrassensong und ach es ist eigentlich nur so... du sitzt an einem frühlingsmorgen in deinem haus, die sonne sticht zum fenster hinein und macht einen auf film noir, dann beispielsweise spülst du gerade ab oder du liest ein buch oder du schneidest den bonsai, sowas halt und dann ist die trompete da und sie ist dein freund und erwärmt dein herz und schlägt dem kopf ein schnippchen. und die sonne wird gelb, der thymian macht sich an dir zu schaffen, die disteln spenden noch morgentau. ach wäre ich doch in der lage, das zu beschreiben.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks17-miles-davis-dual-mr--anthony-tillmon-williams-process http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks17-miles-davis-dual-mr--anthony-tillmon-williams-process Mon, 17 Dec 2007 19:58:58 +0100
Huckbook: AKS16 - NIGEL KENNEDY - 4 SEASONS WINTER nigel kennedy - the four seasons, concerto no. 4 in f minor (l'inverno) RV 297.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks16-nigel-kennedy-4-seasons-winter http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks16-nigel-kennedy-4-seasons-winter Sun, 16 Dec 2007 01:51:51 +0100
Huckbook: AKS15 - DURAN DURAN - THE CHAUFFEUR melodien für millionen. duran duran waren großartig und sind es, wenn man es gut mit ihnen meint, auch heute noch. simon le bon. ein verdammtes wrack. eine alte sau, die mit den jungen dingern in schwülstigen hotelzimmern nummern schiebt und dabei eierlikör säuft. das kann man machen. duran duran waren helden in meiner prä-pub-post-verfuckten zeit als geisel der hormone und dann auch darüber hinaus. im käfer baujahr 02/1967 ausgerüstet mit einer 6-volt-batterie, welche entsprechend verbunden mit einem ghettoblaster die soundanlage darstellte. den käfer fuhr ich über 100.000 kilometer durch halb europa und zurück. nach 50.000 km war es dann so: ungefähr bei 50 km/h war die musik okay. fuhr ich langsamer lief die musik langsamer, fuhr ich schneller... na sie wissen schon. absurd. also trug ich den walkman beim autofahren, trank dosenbier beim aufofahren und erlebte jede menge abenteuer mit meinem somelier und haderlumpigen drecksackkumpel claus und duran duran - the chauffeur.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks15-duran-duran-the-chauffeur http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks15-duran-duran-the-chauffeur Sat, 15 Dec 2007 07:18:18 +0100
Huckbook: AKS14 - SHANNON - LETS THE MUSIC PLAY kreischen. das ist es, was 1984 die beine und den arsch bewegt hat. punk ist bewegung, ist disco ohne die discoattitüde. und dann nochmal 1996 mit nina altschiller in der gräfestraße, weil der yaam-club zu hatte. wir und eine flasche wodka und shannon - let the music play. ich habe mich immer gewundert, warum sich meine nachbarn nie über den krach beschwert haben. ich glaube, sie waren alle betrunken.
jeder, der das jahr 1984 offiziell und in jugendbewegtem alter erlebt hat, sagt ja zur kreischenden maxi. sagt ja zur ich bin nur einmal jung einstellung, die man heute ja längst über den haufen geworfen hat. das ist heute nicht mehr so, in einer zeit, wo man nie erwachsen werden muss. wo man sich das aufhebt für später, wenn man 80 ist, in der hoffnung, dass es auch dann nicht mehr nötig wäre. erwachsen hat nicht nur was mit verantwortung zu tun, sondern mit der inneren haltung, mit den richtigen schuhe, mit der richtigen musik. es muss auf alle fälle richtig sein und shannon - let the music play ist richtig.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks14-shannon-lets-the-music-play http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks14-shannon-lets-the-music-play Fri, 14 Dec 2007 15:09:09 +0100
Huckbook: AKS13 - YOUTH BRIGADE - DID YOU WANNA DIE zu einer zeit, da skateboardfahren nicht von ads-durchdrungenen kids mit kommunikationsstörungen geprägt war... ach war das schön. punkrock war noch was ganz anderes als schnösel mit offenen chucks und diesem unterirdischen, dieser angst in den rehaugen von buben mit frechem maul. diesen söhnen und töchtern von eltern mit eckbank in der küche. mein gott sollen sie sich halt eine neue jungendbewegung ausdenken, vielleicht wirkt das dann authentisch. ich kann mich nicht mehr erinnern. ich kann mich nicht erinnern. ich kann mich nicht mehr erinnern. das leben ist heute so anders. wir saßen bei amin, mit michel, peer und den jungs und da lief das video future primitve von powell & peralta und irgendwann lief did you wanna die. es wäre albern, verlogen und pathetisch, wenn ich...  es macht ja nichts. die zeit haben wir auch rumgekriegt. damals mit leerem kopf und unseren viel zu großen herzen. youth brigade - did you wanna die.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks13-youth-brigade-did-you-wanna-die http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks13-youth-brigade-did-you-wanna-die Thu, 13 Dec 2007 17:56:56 +0100
Huckbook: AKS12 - HUBERT VON GOISERN - KOMM O TOD DU SCHLAFES BRUDER heute hat mich der inhaber einer befreundeten werbeagentur um einen text zu meinem lieblingsfilm gefragt. ich habe aber eigentlich keinen lieblingsfilm. ich finde einige filme gut, aber ich habe nicht direkt einen lieblingsfilm. ich schrieb was über den film BASQUIAT, den ich sehr schätze, aber ich hätte auch (und das ärgert mich grad schon wieder) was über SCHLAFES BRUDER schreiben können. ein weiterer film den ich mal gut fand. aber egal.
das lied, über das ich heute geschrieben habe, also über welches ich heute schreiben werde heißt KOMM O TOD DU SCHLAFES BRUDER und ist eigentlich von der band johann sebastian bach. gibts auch als buch von robert schneider (österreich) und als film von vilsmaier (dana vávrová). in letzterem seinem film macht hubert von goisern musik. man muss sich mal eine stereoanlage mit einigermaßen guten lautsprecherboxen und gutem verstärker kaufen. dann das stück am besten so laut abspielen, dass die einmachgläser im keller anfangen zu vibrieren. aus einer tiefe der kehle, aus der ansonsten nur tibetanische mönche ihre songs zu singen im stande sind und auch das nur in der wahnvorstellung einiger dalai-lama-groupies, aus dieser tiefe kommt das stück und bebt sanft, aber doch druckvoll durch den körper, als sei sei man selbst quasi ein kirchenschiff. wer mal gedacht hat, hubert von goisern mache nur unwesentliche dinge, der wird hier erleben, dass er hier dem musikstück eines der größten komponisten und gleichzeitigen erfinder des jazz (j.s. bach) den cowboyhut aufgesetzt hat, was beiden gut zu gesicht steht. der rest des soundtracks dieses filmes hats auch faustdick hinter den ohren. selbst andré eisermann UND ben becker konnten ihn nicht kaputt method-acten. die wolken hängen tief in diesem schlammverschmierten kaff eschberg (ich bin jetzt wieder beim film) und wenn kurz vor schluss eisermann als elias beim orgelfest über den choral aus der kantate ICH WILL DEN KREUZSTAB GERNE TRAGEN extemporiert, dann ergreift das die tiefe sämtlichen raumes und es hebt etwas ab. geht mit dem orginal nicht, geht aber mit hubert von goisern / komm o tot du schlafes bruder.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks12-hubert-von-goisern-komm-o-tod-du-schlafes-bruder http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks12-hubert-von-goisern-komm-o-tod-du-schlafes-bruder Wed, 12 Dec 2007 00:53:53 +0100
Huckbook: AKS11 - FRANK SINATRA - NEW YORK NEW YORK höchstwahrscheinlich war frank sinatra menschlich gesehen nicht so mein bereich und er hätte mich sicher auch nicht gemocht. das ist aber zum glück auch scheissegal, handelt es sich ja hier nur um ein künstler/konsument-verhältnis, ausserdem ist mir sinatra ungefähr 11.500x lieber als der typ aus der klarmobil-werbung. er ist mir auch lieber als beispielsweise amelie fried, johannes b. kerner und ulrich wickert, um an dieser stelle nur einige zu nennen, wo man sie alle hätte nennen müssen.
oder mal andersrum: ich war mal plattenaufleger in einem club in der rigaerstraße in friedrichshain/berlin. dort hörte das publikum musik von bands wie sonic youth und was weiss ich... pavement und so. ich aber legte dort frank sinatra auf. jajajajahaaa. so war das. IIIIIIICHHHH war das. ich habe das getan. und die leute haben mitgegröhlt und luftgitarre dazu gespielt, was ich nie verstanden habe und alle konnten den text (glaube ich). das kann ein frank-sinatra-song. das kann elvis nicht. elvis hat gebratene bananentoasts gegessen, frank sinatra hat jack daniels getrunken. das war der unterschied. beides ist einigermaßen ekelhaft, aber gebratenes bananenbrot ist ekelhafter. sie merken, der text kommt mir nicht so gut. aber das ist nun mal das lied für den 11. dezember 2007, welche sich anlässlich des kiköhnenitunesadventskalenders ausgewählt habe. ach was weiss ich. frank sinatra / new york new york.

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Huckbook: AKS10 - GRANDMASTER FLASH - NEW YORK NEW YORK nur weil ich noch niemals in new york war, heißt das noch lange nicht, dass ich dort nicht mal gerne hinfahren möchte. die betonung liegt allerdings auf fahren, denn ich fürchte mich sehr vorm fliegen. die titanicsache hat mich bei weitem nicht so beeindruckt, wie beispielsweise die sache am 11. september 2001 oder die vom 13. oktober 1977. was mich allerdings auch beeindruckt hat, zwar anders, aber auch, war großmeister blitz und die furiosen fünf, die sicher der deutschen sprache nicht mächtig sind, sonst kämen sie sich sicher ziemlich blöd vor. grandmaster flash heißt in echt joseph saddler und entwickelte ab 1976 unter seinem pseudonym DJ grandmaster flash viele techniken, die bis heute das plattenauflegen prägen. 1983 vernahm ich new york new york und fortan war nichts mehr so wie zuvor. ein ganz ganz großer klassiker zu dem ich jetzt nichts mehr sage. anhören, runterladen: grandmaster flash & the furious five / new york new york.

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Huckbook: AKS09 - UDO JÜRGENS - ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK die erste attakke-royal-radioshow lief im august 2000 auf radio quer, einem radiosender der anlässlich des gutenberg jahres in einem würfelförmigen pavillon am rheinufer untergebracht wurde. im laufe der zweiten sendung, die von 23:00-01:00 uhr live gesendet wurde, eröffnete uns der chef vom dienst, dass die nachhut leider erkrankt sei und wir nun doch bittschön bis 6:00 uhr in der früh auf sendung bleiben müssten. gute idee dachten wir, bis uns kurz vor drei die platten ausgingen. also suchten wir in den plattenkisten der anderen radioleuten nach musik. so legten wir u.a. toto auf und chicago, aber auch ornette coleman und run DMC. es passte gar nichts und wenn wir nicht musik spielten, dann redeten wir uns derart um kopf und kragen, dass wir davon ausgingen, die letze sendung auf diesem sender zu moderieren. moderieren oder blamieren. es geht beides. irgendwann fand ich die LP silberstreifen von udo jürgens mit engel am morgen, schnucki putzi und dann der burner schlechthin: ich war noch niemals in new york. genau wie ich. auch ich war noch niemals in new york, nicht auf hawaii und in san franzisco war ich auch nicht und schon gar nicht in zerrissenen jeans. das verbindet mich mit dem menschen von dem udo jürgens da singt. er selbst war sicher schon öfter in new york als ich in bonn und ich war schon oft in bonn. jedenfalls lief dieses lied und wir sangen alle mit (ich musste vom plattencover ablesen). ich hatte das lied zuvor noch nie gehört. jedenfalls nicht, dass ich wüsste. es scheint aber ein großer hit zu sein. ich war früher als kleiner bub von gassenhauern wie "aber bitte mit sahne" und "mit 66 jahren" begeistert. ich glaube, ich hatte was von heintje als ich klein war.
wir spielten das lied in diesen stunden ungefähr 10mal, was jedoch nicht den rekord des meistgespieltesten liedes in einer sendung darstellt. in einer späteren sendung auf radio rheinwelle spielten joerg hellmich und ich den titelsong von matlock 35mal in einer zweistündigen sendung. wahnsinn. joerg hellmich war schonmal in fast überall, doch für mich gilt: ich war noch niemals in new york.

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Huckbook: AKS08 - THE TEMPTATIONS - MY PAPA WAS A ROLLING STONE ich möchte gerne mal wissen, was paul und otis williams, eddie kendricks und melvin franklin 1971 im studio gemacht haben als sie papa was a rolling stone aufgenommen haben. also wie war ihre sitzhaltung oder standen sie? haben sie drogen genommen oder sich komplett zugeschüttet? wohl eher nicht, funk schmeckt nicht nach schnaps. war da die stimmung gut und entstand der song aus einer jam session oder wurde er streng arrangiert und niedergeschrieben und wenn ja, wieviel funk muss denn dann ein mensch haben um solch einen song zu schreiben? ich kenne mich mit songwriting so was von gar nicht aus, das kann sich kein mensch vorstellen. zwar habe ich schon ein paar mal als sänger oder am piano an verschiedenen jam sessions teilgenommen, doch habe ich mich da, bevor ich drei flaschen wein getrunken hatte, eher gefühlt wie stuart sutcliffe bei den beatles. ich weiss also nicht was sich in musikern abspielt, wenn sie ihre instrumente beherrschen und dann musik machen. es hört sich aber im falle dieses temptationssong so an, als wäre das das größte was es gibt. ich werde das gefühl nicht los.
mir ist der song schon im jahre 1973 aufgefallen. da war ich noch ein kleiner bub und ich fühlte mich extrem belästigt von obla di obla da von den beatles und popcorn von gershon kingsley.
in unserer küche stand ein radio. tagsüber liefen fürchterliche songs, schlager und unterhaltungsmusik zum erbrechen. abends, da war das radio selten an, aber wenn dann liefen am abend manchmal songs von sly & familiy stone, james brown und wenn die temptations liefen, dann war das fett. das ahnst du als kind schon. und dann aßen wir schinkenbrot mit gewürzgurken und es gab komischen tee, die küchenuhr tickte in einem ton aus plastik. da gab es salzstreuer, messer mit holzgriff und prilblumen auf gelben fliesen und es roch nach dezifix und dann kamen die temptations / papa was a rolling stone.

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Huckbook: AKS07 - GUESCH PATTI - ETIENNE die schmidts waren ganz groß. deren gitarrist johnny marr spielt heute bei modest mouse und war von 1984-1988 kongenialer partner von steven patrick morrissey. so was hab ich gehört und bands wie primal scream, die soup dragons, half man half biscuit, servants, wedding present, auch pink industry, bauhaus, die cocteau twins (und natürlich this mortail coil), pixies kamen etwas später, aber das ganze 4Ad label rauf und runter. nick cave auch. man muss popmusik ernst nehmen. man sitzt gebannt und in schlechter haltung am plattenspieler und hebt die nadel unentwegt wieder an den anfang des einen stückes, hält sich am plattencover fest. das ist pop. pop ist auch cassetten aufnehmen, wofür es strengste regeln gibt. wer die nicht beherrscht, hat keine chance. die regeln kann man bei nick hornby in "high fidelity" nachlesen. gibts unten bei habel oder in der gutenberg gilde. einen augenblick dachte ich gilde wird wie guildo guilde geschrieben. doch ich habe mich getäuscht. ich mag das stilmittel des durchgestrichenen textes. auf jeden fall leidet man. anfang zwanzig leidet man noch mehr als mit 14. man hat lange gedacht, dass man dann erwachsen ist, aber es will und will sich dieses gefühl nicht einstellen. da kann man dann morrissey mitunter gut verstehen. wer den nicht mag, hört vielleicht gerne yellow biafra beim nachdenken zu oder blixa bargeld. irgendwann gehen dir die faktoren aus und man sucht das einfache im leben. den einfachen popsong. ich habe meine platten bei leiki im "buy or die" in der nerostraße gekauft oder bei donna im montanus. montanus war näher, aber bei donna durfte man keinen fehler machen. ein falsches wort, eine falsche band und du warst draussen. und dann ging ich zum montanus, warum weiss ich auch nicht mehr. war halt blöd und ich fragte nach patty gäsch. da hat donna mich rausgeschmissen. guesch patti - etienne.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks07-guesch-patti-etienne http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks07-guesch-patti-etienne Fri, 07 Dec 2007 02:11:11 +0100
Huckbook: AKS06 - MIRIAM MAKEBA - PATA PATA jetzt komm du rotzgöre, deine geschichte gehört hier rein. makeba heißt tatsächlich mit vornamen zensi. miriam makeba sang im rahmen des kampfes ali vs. foreman 1974 in zaire, doch sie sang auch für mich auf dem walkman auf einer fahrt nach berlin 1988. ich trampte mit k. in seesen stellten wir fest, dass wir beide zusammen genau 5 pfennige in der tasche hatten. also weiter in die ostzone. grenze. k. hatte eine katze dabei. wir saßen im auto und hielten die luft an. kätzchen machte keinen mucks. grenzbeamter keinen schimmer. k. motzte rum. ich hörte miriam makeba. ihre cassette. lied gehört, zurück gespult wieder gehört. in berlin raus und die hasenheide lang. bei a. geld geliehen. schafskäse und oliven gekauft. dann kottbusser damm runter bis kottbusser tor. döner gekauft, in die waldemar bis zur grenze. da gesessen. irgendwo am kottbusser tor im afrikanischen laden miriam makeba cassette gekauft. k. die andere cassette zurückgegeben. zu a. dort übernachtet. konnte die ganze nacht nicht schlafen, weil ich dachte, ich bekomme augenblicklich einen herzinfarkt. weiss nicht mehr warum. a. hat sich sorgen gemacht. war aber nur einbildung. lebe ja noch. bin dann um kurz nach fünf raus und mit s-bahn richtung drei linden. sau kalt. musste mir shirt um den kopf wickeln. keine 5 minuten gestanden, schon lift nach frankfurt. typ fuhr wie die wildsau. straße offensichtlich teilweise vereist. weiteres mal verdacht auf herzinfarkt gehabt. verdacht hat sich nicht bestätigt. in herleshausen dem fahrer gesagt, dass ich woanders weiterfahre. von jungem typ im polo mitgenommen worden. miriam makeba cassette eingelegt. typ ist ungefähr bei alsfeld eingeschlafen. geistesgegenwärtig ins lenkrad gegriffen, gang rausgehauen und mit der handbremse den wagen gebremst. auf seitenstreifen geparkt. typ weiter geschlafen. ausgestiegen ums auto gelaufen. ans fenster geklopft. typ aufgewacht. keinen check gehabt. fahrerwechsel. cassettenband wickelt sich um laufwerk. cassettendeck kaputt. typ schläft noch. ich fahre bis nach wiesbaden. wecke den typen und erkläre ihm wie er auf die autobahn nach ffm kommt. laufe vom elsässer platz runter in die blücher. wieder zuhause. nie wieder vorsätzlich miriam makeba gehört. bis heute - miriam makeba / pata pata.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks06-miriam-makeba-pata-pata http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks06-miriam-makeba-pata-pata Thu, 06 Dec 2007 01:50:50 +0100
Huckbook: AKS05 LES RITA MITSOUKO - MARCIA BAILA catherine ringer und der am 28. november diesen jahres verstorbene frédéric chichin waren 27 jahre les rita mitsouko. wenn solche leute wie frédéric chichin sterben, dann ist es wie wenn in einer alten stube ein sammeltässchen zu boden fällt und in tausend scherben zerbricht. du denkst, scheisse, das besondere wird immer weniger. john lennon, andy warhol, klaus kinski... das problem ist ja, dass ich viel zu viel nachdenke. ich muss einfach fernsehen oder dem häschen beim motzen zu sehen und dann schreiben, einfach nur die finger tanzen lassen. diese erbeskopf quelle von aldi.. gar nicht schlecht. man giert nicht direkt danach, aber es ist ein gutes wasser. r.k. und ich haben uns im jahre 2003 mal die räumlichkeiten des ehemaligen u-boots in der scharnhorststraße angeschaut. das war ein einmaliger augenblick. wir waren beide howard carter beim betreten der pyramiden von gizeh. es sah aus wie am letzten tag. am letzten tag irgendwann anfang der neunziger. die klorrollen lagen noch so da. oder pompeji 79. das war alles ein bißchen absurd, die miete war zu hoch und irgendwie war das auch komisch da. 1988 war das nicht komisch da, da war es sehr komisch. im uboot an der wendeltreppe stehen, ein bier in der hand. das ist rita mitsouko. caro und honke p. rambow auflegen, clay an der bar, der kaiser wird grade rausgeschmissen. wenn du denkst, so wie früher wird es nie mehr sein. wenn du denkst, schade, dass ich das nie erlebt habe, das new york der 60er, der späten 70er, der 80er, san francisco 1967, london damals, berlin 87, berlin 1990 und so. dann war das so ein moment. heute ist das so ein moment. der untergrund ist eben nicht fröhlich. höchstens heiß. du hast ja eine menge sorgen im untergrund, die dir auf die fresse schlagen. zuhause riecht es nach acryl und schimmel. woanders nach kaltem rauch. ich bin eines tages nach hause gekommen und da war meine haustür aufgebrochen. da saß ich dann da in meiner wohnung und es fehlte nichts. freunde haben aus irgendwelchen grunden gedacht, ich läge selbst- oder sonstwie entleibt in meiner wohnung. das wohnzimmer war mit schwarzer plastikfolie tapeziert. auf dem boden lagen bastmatten. da standen ein paar sessel und plattenspieler und boxen und hunderte von platten und an der wand hingen john lennon, paul mc cartney, ringo starr und george harrison. da hab ich mich hingesetzt und den schalter der steckdosenleiste umgelegt und es pitchte sich marcia baila von rita mitsouko in die 33 u/min geschwindigkeit. damals konnte man vier minuten verweilen und dann war der moment vorbei. repeat ging nur manuell. aber in diesem moment war les rita mitsouko - marcia baila.

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Huckbook: AKS04 - EXTRABREIT - ALPTRAUMSTADT ich habe wieder lange nachgedacht und mir mehrere songs angehört von extrabreit. junge wir können so heiß sein, ich will hier raus, der präsident ist tot, duo infernal, wir leben im westen, 110... da gibt es viele möglichkeiten, das gefühl in jenen jahren auszudrücken. wenn wir bei angie im roxy standen und das geld gezählt haben und ob es reicht für einen weiteren nietengürtel, wie wir noch nicht mal bier gesoffen haben, weil wir kleine buben waren. in dem alter geht heute das flatratesaufen in die nächste runde. wir sind am hardrock café vorbeigeschlichen, wo die richtig harten hunde saßen. wir haben feuer gemacht, draussen in feldern und lord extra geraucht. wir bauten wochenlang an einem floß und träumten davon, damit den rhein runterzufahren, raus und weg von hier. als es fertig war, war es zu schwer, um es ins wasser zu lassen, dann kam der regen, drei tage lang wie aus einem guss. als wir wieder runtergingen ans rheinufer, da hatte das wasser das floß mitgenommen. das floß hatte es geschafft. wir blieben hier. extrabreit / alptraumstadt.

die alptraumstadt in der ich lebe
da wo die menschen sich nicht trau'n
mal außer der reihe
ihre zukunft zu bau'n

ich sitz' sekunden lang am fenster
und winke nur den zügen nach
vergesse für eine weile
mich in diesem tag

ein bißchen grün für meine nase
pestizide in der luft
und es drückt auf meine blase
wenn ich gehe durch die kaufhauslust

was nützt die reise in den süden
was schampy, krabben und coupee
und wenn wir keine lappen haben
tun die prüden wieder weh

die alkohol und jugendsünder
die buß- und bettel-litanei
die polizei und ihre kinder
wir woll'n doch alle friedlich sein

die alptraumstdt in der ich lebe
da wo die menschen sich nicht trau'n
mal außer der reihe
ihre zukunft zu bau'n
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks04-extrabreit-alptraumstadt http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks04-extrabreit-alptraumstadt Tue, 04 Dec 2007 00:07:07 +0100
Huckbook: AKS03 - MOTÖRHEAD - MOTÖRHEAD brain dead,total amnesia, get some mental anasthesia heißt es da zurecht und wenn manes geschafft hat, zwei motörheadsongs voneinander zu unterscheiden, dannhat man gelebt. man kann zwar auch eine jugend ohne motörheadverbringen, aber das führt zu nichts. die haltung von lemmy kilmisteram mikrofon ist dazu angetan eine haltung zum leben zu entwickeln. dasrumgezappel des einstigen drummers phil ?philthy animal? taylor ebenso.this is rock. heute wirkt das gesamtpaket wie gemütlicher, jabodenständiger rock. aber als ich anfangs der achtziger jahre zumersten mal motörhead hörte, da dachte ich, jetzt geht es wirklich erstrichtig los. immerhin dachte ich schon in den jahren davor, kiss seidie hotteste band der welt. heute wundert mich eher, dass diemitglieder von kiss nicht allesamt ein enges verhältnis zu villagepeople pflegten und ein mit axtbass bewaffneter blutspuckender typwirkt auf mich eher befremdend. vor allem dann, wenn man sich die"family jewels" anschaut, wo sich gene simmons der lächerlichkeit ander seite blondester kleiderständer preisgibt. das will ich nicht mehrsehen und so was bekommt man von lemmy kilmister auch nicht zu sehen.ich will auch glauben, dass er noch heute jeden tag eine flasche jackdaniels old no.7 mit coke säuft und trotzdem noch gehen und singen,bzw. brüllen kann, dass einem das zeug wegfliegt. in den jahren wirdman ja weichgespülter und hört nicht jeden tag motörhead in sichhinein, aber es haben sich dennoch zwei songs bei mir als alltimefavorites ins ohr gebohrt, als da wären "bomber" und eben "motörhead".ich habe lange überlegt... ich habe 10 sekunden überlegt und mich dannfür heute entschieden: motörhead / motörhead.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks03-motoerhead-motoerhead http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks03-motoerhead-motoerhead Mon, 03 Dec 2007 05:26:26 +0100
Huckbook: AKS02 - WHITE STRIPES - SEVEN NATIONS ARMY wo soll man beginnen, wenn man hasst? am besten mit hohn und spott über den verhassten. das ist es, was mir bleibt, wenn ich mir die allgemeine rechtsprechung anschaue. im detail kann ich da nicht näheres erläutern, aus verschiedenen gründen, aber ich empfinde eine große abneigung. naja, hass würde ich es nicht nennen. soweit kommts noch. jedenfalls fiel mir aus der tiefe des raumes dieses gefühls ein song ein, der, wie es sich für eine ordentlichen rocksong gehört, eine gewisse faustballung provoziert. man ist ja intelligent (ja und wohl auch verweichlicht) genug sich auch weiterhin zivilisiert aufzuführen. in jenen situationen fühle ich mich klein und futzihaft. mir sagt zwar jeder, dass das nun absolut nicht so ist und nicht sein muss und stell dich nicht so an und ach hör auf, mensch ärgere dich nicht, aber da will ich mich ärgern auch nachts. ich gebs ja ungern zu. zorn macht angreifbar. dann kannst du dem höhnenden gegner ja doch nur wieder dein blankes wesen präsentieren und bist ganz frei mit blick auf die seele ein einfacher mensch. du... ach, ich sags jetzt einfach mal... kannst mich mal. dazu empfehle ich heute: white stripes / seven nations army.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks02-white-stripes-seven-nations-army http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks02-white-stripes-seven-nations-army Mon, 03 Dec 2007 04:20:20 +0100
Huckbook: AKS01 - JUSTIN TIMBERLAKE - WHAT GOES AROUND AKS steht für adventskalendersong. und das kam so: die finnin schenkte mir zur feier des adventskalenderbrauchtums einen itunes-gutschein mit dem ich mir jetzt jeden tag bis weihnachten einen song aus dem itunes-store herunterladen kann. ich kann natürlich auch alle songs auf einmal kaufen, aber dann machts ja keinen spaß. jetzt sind einzelne songs ja so eine sache. da denkt man stundenlang drüber nach, weil diese entscheidung ja fast schon politisch, zumindest aber philosophisch ist. ich bin ja mit der bravo und dann spex aufgewachsen. dazwischen sounds und werner reinke und sogar jeden samstag mit dieter-thomas heck. ich weiss wie penetrant brisant so ein song sein kann. diedrich diederichsen hat mal geschrieben: "ich habe nicht nur englischan songs gelernt, ich habe auch das denken an popmusik gelernt. dass menschen bedingt sind. dass man immer zu recht hasst. dass das, was mansowieso will, immer richtig ist. es ist also nur selbstverständlich,dass ich und millionen meiner zeit- und altersgenossen, die genausoaufgewachsen sind, intelligenz in einer musik entdeckten, die ihnen material war, um ihre intelligenz zu entwickeln." so ist das nämlich. doch ich lade mir ja jeden tag nur einen song runter und dann, ich muss es zugeben, immer auch nur einen, den ich noch nicht habe oder nur auf vinyl. vielleicht auch mal zur feier des tages einen, den ich schon habe, aber es einfach nicht anders geht. ein schönes spiel das wach hält und dafür danke ich dir liebe finnin, die du eine gute beraterin und auch sonst ein fels in der brandung bist. also jetzt der erste AKS...

im jahre 2003 war alles relativ leicht. das war das jahr, in dem ich in diese wohnung gezogen bin, was das einzig falsche an diesem jahr war, in dem sonst alles wie gleisender sonnenschein war und ist. man lernt komische menschen kennen und wenn die zeit dafür reif ist, dann bedeutet das ein aufregendes dasein. so wars öfter im jahre 2003, in dem ich zunächst naserümpfender weise und dann doch irgendwie begeistert zum ersten mal mit offenem ohr justin timberlake hörte. so einer aus der boyband mit einer stimme wie michael jackson. aber cooler. wie ein mensch, ein knabe zwar, noch kein mann, aber einer, der forsch ist, der das kinn vorne trägt, einer der tanzen kann ohne dass man wegschauen müsste. an den habe ich mich jüngst wieder erinnert. denn eigentlich gehört er nicht zu meinem täglichem musikrepertoire. meine helden sind älter oder tot oder sitzen in der irrenanstalt oder haben den zenit längst überschritten (james brown, sly stone, george clinton, miles davis, prince, etc.), aber wenn man in zwanzig jahren zurückblickt auf diese zeit, vielleicht hat timberlake dann noch ein gewisses gewicht. wäre möglich. diesen song hatte ich neulich im ohr und ich habe sogar diese website bemüht um herauszubekommen was das für ein song ist. hat aber nicht geklappt. jetzt weiss ich es: justin timberlake / what goes around.../...comes around interlude.

p.s.: nein, ich bekomme kein geld von apple für die verlinkung des songes.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks01-justin-timberlake-what-goes-around http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aks01-justin-timberlake-what-goes-around Sat, 01 Dec 2007 23:40:40 +0100
Huckbook: SCHNEEFLÖCKSCHER WEISSRÖCKSCHER WANN KOMMST DU GENEIGET wenn man jetzt noch französisch könnte, dann würde man in etwa erahnen, was mein alter kumpel und weinhändler claus so den lieben langen tag von sich gab. ich wiederhole: gab. heute ist das rum. bei mir hingegen ist gar nichts rum und gerade im augenblick dieser erkenntnis hat mich die weihnachtsgefühlsduseligkeit in die zange genommen. mir schwand zunächst der sinn und dann der verstand. ich mein ja nur. was ich eigentlich sagen will: erst habe ich mit der finnin und dem smax die begegnung (werder vs. real 3:2) gekukkt, dann heesjenn gefeiert und dann habe ich zur finnin gesagt: schneekugel. da hat die finnin mich angeschaut, als hätte ich was ganz entzückendes gesagt. was ja auch stimmt. und dann habe ich mich an den photoshop gesetzt und etwas gebastelt, was es in dieser schönheit und dieser art und weise noch nie gegeben hat. etwas, das von derart exorbitanter schönheit ist, dass mirch augenblicklich die schwindsucht ereilt, wenn ich nicht wegschaue. es ist schon spät.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schneefloeckscher-weissroeckscher-wann-kommst-du-geneiget http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schneefloeckscher-weissroeckscher-wann-kommst-du-geneiget Thu, 29 Nov 2007 00:38:38 +0100
Huckbook: HEY SCHLOZZ ich brauch mehr geld. basta. wie heu muss ich es horten. hinterm haus. aber das ist ja gar nicht das thema. und das beste ich habe gar kein thema. eigentlich wollte ich schreiben, dass ich NATÜRLICH den schlozzepino und den kapellenmeister nicht im stiche ihres angesichts stehen lasse. ich bin natürlich dabei. heute abend bei den ralfis im parterre zur eröfnung, der post-zamojre-ausstellung. dort steht ein konzertflügel auf welchem ich im volltrunkenen zustand die den titelsong von magnum zum besten geben werde. mike post und so. aber jetzt mal was ganz anderes:



vielleicht sing ich auch das. kommt der groszmogul auch? und die niedlowskaja? und der junge mann, na wie heißt er doch gleich?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hey-schlozz http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hey-schlozz Sat, 24 Nov 2007 00:06:06 +0100
Huckbook: HELMUT KOHL wie fasziniert... nein fasziniert hänge ich... quatsch... kleber ich an den lippen... ach der satz bringt doch auch nix. wie der schon anfängt. wie fasziniert? ich bin wie fasziniert. seit joachim bublath wegen nina hagen die maischbergerrunde verlassen hat, kann ich ihn nicht mehr sehen. nina hagen kann ich auch nicht mehr sehen. eine eigenartige... oder anders ausgedrückt: wie fasziniert klebe ich an den lippen von hel... und so weiter und sofort.
ich befinde mich in einer phase seltsamer knirzeligkeiten. ich mache so viel und dann wieder sitze ich nur da und schaue mir die bilder des zamojre an und höre von draussen das klickern der tastaturen. es ist herbst. ich finde, wenn man schreibt: es ist herbst, das hat sowas prosaisches. das hat der sommer so nicht. flipflops haben ihm die würde geraubt. frühling ist eduard möhrike. der winter gehört coca cola. coca cola ist ein typisches wintergetränk. sie haben den weihnachtsmann erfunden. eine kulturelle glanzleistung. das macht der herbst nicht mit. der herbst hängt rum. das gefällt mir. jetzt muss ich mich aber schon um den winter kümmern. ich denke den ganzen tag über meinen winter hier in der stadt nach. seit wochen. gleich und morgen und auch die nächsten tage fange ich an zu schreiben. damit die kinder in der stadt wieder sagen können... ich hör sich schon sagen: zuviel text. ich kann damit nichts anf...
also nicht ich, die.
das heesjenn spielt mit einem papprohr. hernach schmeisst es wieder seinen futternapf um. wenn es schaut, dann schauts von der seite. da kann es besser sehen. wenn man es betrachtet weiss man aufeinmal warum es mümmeln heißt. es mümmelt. niemand mümmelt sonst. und gleich, wenn ich das licht ausmache lösche dann macht es klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick 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klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick klick. dann trinkt es.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/helmut-kohl http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/helmut-kohl Fri, 23 Nov 2007 00:51:51 +0100
Huckbook: WAS SICH LOHNT also. wie soll ich anfangen. rhetorische frage, aber ich muss sie stellen. damit ich zeit schinden kann. eigentlich wollte ich mal verkünden, dass ich früher besser war in diesem ding hier. im internet. also als hineinschreiber. das kann man lesen, wenn man glück hat und auf diese dingensfunktion drückt. ich als franz beckenbauer. ich als konrad kujau. zur zeit klemmt mein F. also die taste mit F. sie klemmt. ich jedoch bin gestählt von der tatsache, dass ich mal eine schreibmaschine hatte. von 1977-1991 habe ich meine texte an einer hermes reiseschreibmaschine getippt bei der das A und das E klemmten. jedesmal wenn ich ein A oder ein E tippte musste ich mit dem zeigefinger den dingenskirchen wieder zurückzupfen. das war nicht immer einfach damals. da wünscht man sich oft, man stünde als plastinat bei gunther von hagens rum und das elend hätte ein ende. da lese ich gerade eine ganz unangenehme kritik am plastinateur von henryk m. broder. ach lieber doch nicht. mit broder verhält es sich wie früher bei mir mit oliven. ich habe immer gedacht: die müssten mir schmecken, wenn mir oliven schmecken habe ich es geschafft. ich habe solange immer wieder oliven probiert, bis mir eine schmeckte und seit dem bin ich olivensüchtig. oft frühstücke ich eine scheibe brot mit sambal oelek und oliven. die finnin ist davon auf geradezu rührende weise unberührt. all das sage ich während im fernsehen die sendung bauer sucht frau läut. zum glück kann ich mir keine gesichter merken und mein gedächtnis ist wie ein sieb. morgen früh... was sag ich, in zwei minuten habe ich diese szenen wieder vergessen. es ist schon spät. ich arbeite noch genau 17 minuten an meiner wordpressseite und dann schreie ich laut: mr. spock wir haben eine poofe.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/was-sich-lohnt http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/was-sich-lohnt Tue, 20 Nov 2007 01:43:43 +0100
Huckbook: NA ALSO, ES GEHT DOCH ich sehe gerade eine sendung im ersten, welche den illustren namen "kanadas atlantikinseln" trägt. dort erzählt man mir gerade, dass es dort vor den küsten früher soviel hummer gegeben hat, dass die bauern ihn zum düngen der felder verwendeten. bitte denken sie mal darüber nach.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/na-also-es-geht-doch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/na-also-es-geht-doch Sat, 17 Nov 2007 16:18:18 +0100
Huckbook: EI MILCH!!!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ei-milch http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ei-milch Thu, 15 Nov 2007 23:49:49 +0100
Huckbook: LISA

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/lisa http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/lisa Thu, 15 Nov 2007 23:48:48 +0100
Huckbook: ES KOMMT NOCH BESSER als ich am 26. september 2002 hier anfing zu schreiben, da wusste ich gar nicht was blogs sind. ich weiss es immer noch nicht. nicht wirklich. ich glaube es gibt ein paar a-blogger, die sich untereinander kennen und verlinken und der rest ist der letzte dreck und katzencontent. so auch wir hier. seit dem habe ich hier (inkl. diesem eintrag) 1099 mal was über meinen geisteszustand geschrieben. geschert hat es relativ wenige leute. glaube ich. es sind schon ein paar. sagt die statistik. egal. irgendwann kam mal der kleine schlozz emil bienenschlau hinzu und knipste seine welt. die ist so wie sie ist. er ist kein philosoph, aber das ist seine welt. dann hat mal platipussy eine handvoll sätze in die runde geworfen, aber sie sah sich nicht in diesem ding hier, schließlich kam der potsdamer hinzu (und ist auch schon wieder fort). dazwischen noch ein paar, die so fleissig geblogt haben, dass man meinen könnte, es sei die kontinentalverschiebung welche man beim wandern beobachtet. ich durfte aber nie etwas böses sagen, das sei nicht cool und ich solle mich nicht so aufregen, keinen stress machen, echt mal jetzt keinen druck machen und so. ja leck mich doch. damit haben wir das ganz hier zerfasert und zu einem quatschcomedyclub gemacht. das konnte ja niemand mehr ernst nehmen. nimmt ja auch niemand. eines tages hatten wir die idee, dass wir alle auf attakke-royal bloggen. einem system, das wir uns selbst schufen. heute habe ich vergessen warum wir das gemacht haben. in einigen tagen sind wir wieder stijlroyal. dann machen wir unsere ausstellungen, feiern unsere feste, schreiben kleingruppig, aber dafür regelmäßig hier rein, machen unser magazin und natürlich halten wir den bürobetrieb mit fleissiger arbeit aufrecht. da gibts ja mittlererweile so viel zu tun, dass ich mir manchmal wünschte ich säße mit der finnin zusammen auf einer bank hinter dem häuschen, wir wären beide über achtzig und wir hätten nichts vor. gar nichts. es gäbe keine veranstaltungen, die wir besuchen müssten, es gäbe kein montagmorgen, keine telefonanrufe von kaltakquirierenden nervensägen, die uns dienstleistungen, versicherungen, krankenkassen, vor-, nach und überhauptsorge verkaufen wollen. wir müssten uns nicht kümmern, keine entscheidungen treffen, wir müssten nicht über irgendwas befinden. wir würden freiwillig blumen giessen, bissi unkraut jäten und uns mit birkenpech alberne dinge am bein festkleben.
bis es soweit ist (sorry liebe finnin) machen wir hier weiterhin auf ausprobieren. mal so, mal so. als hätten wir nur flusen im kopf. triviales leben besprechen wo triviales leben ist. leben eben. nicht so tun, als müssten wir die menschheit aufklären. das können wir ja gar nicht. der emil und ich. wir zwei mit unseren ganz winzigen gehirnen. und falls dem emil morgen einfällt, dass auch er keine lust mehr hat... na denn mach ick ditt ehm alleene. so wie früher. als die frauen noch schwänze hatten. damals, als r.k. und ich noch in einem ganz kleinen büro saßen hinter uns die nächste wand und vor uns eine furie.
das waren noch zeiten. jetzt haben wir eine richtige, kleine firma mit lauter kunden und kundeskundinnen, mit einem bienenschlau der leben in die bude brachte, einem echten kapellmeister und diesen ganzen komischen typen. wir machen ein magazin und nennen es stijlroyal, wir haben einen eigenen groszwesir, der sich groszkotz nennt und doch kein so gar kein groszkotziger sein will, wir haben wohnungen in einer straße von äußerstem wohlgeschmack, wir haben so viel zu tun, dass uns ganz heititeiti zumute ist, wir haben unser zipperlein, wir fahren alte graue autos, das leben ist kunst und drama und machen und morgens ist nebel in diesem schönen herbst, abends gibts wirsing, dazwischen junkfood. wir sind uns oft alle so fern und doch sind wir freunde und vorne in einem der büros sitzt ein kiköhnchen und sagt kwi kwa kwuk. wie lieb ich das alles habe.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/es-kommt-noch-besser http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/es-kommt-noch-besser Tue, 13 Nov 2007 01:18:18 +0100
Huckbook: Da kaufst du dir aber echt was Gutes, du also henning sussebach in der ZEIT, da hat er mir doch aus der seele gesprochen, mit dem hier.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/da-kaufst-du-dir-aber-echt-was-gutes-du http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/da-kaufst-du-dir-aber-echt-was-gutes-du Sun, 11 Nov 2007 01:53:53 +0100
Huckbook: ICH UND MEIN PEINLICHER AFFE wie die leserschaft in diesem und in diesem angeberportal bereits sehen und erleben konnten, verfügen wir seit langer langer zeit über diese überteuerten telefondinger aus den us of a. geht natürlich gar nicht. bei uns muss ja was schief gelaufen sein in der kindheit. hätten wir lieber mal bücher gelesen oder malefiz gespielt, aber nein, wir mussten ja skateboardfahren und uns parallel zu nutzlosen kunststudien mit dem nachtleben beschäftigen. das haben wir nun davon.
ja so war das. und jetzt ist es nicht mehr zu ändern. das erbsengroße hirn wird vom mobiltelefon zur backerbse an blumenkohlohr gegrillt, das wars dann wohl. ist aber nicht so. stellen sich ketzojanten und popanten vielleicht so vor. und ich gebe es an dieser stelle unmwunden zu: ich weiss nicht worüber dich schreiben soll. es hakt. meine finger tanzen zwar wie wild auf der tastatur herum, aber es will und will kein schöner text dabei herauskommen. doch warum kann ich nicht einfach aufhören? warum werde ich schließlich diesen text hier speichern und so der öffentlichkeit zugänglich machen? mich blamieren vor irgendwelchen szenegörls aus st. nimmerlein. warum muss ich immer weitermachen? manisches gehampel. könnte ich doch mit der finnin schmusen oder das heesjenn liebkosen. ich könnte mir ein ei mit schnittlauch braten oder diese flasche mineralwasser auf ex abpumpen, ich könnte mal den kleiderschrank saugen. ich könnte heulen oder wenigstens kotzen. mir selbst mit der schrotflinte das hirn wegpusten, passanten vermöbeln, tee trinken, whisky saufen, milchschaum erzeugen. all das. die möglichkeiten sind manigfaltig, aber es ist nicht zu ändern. ich komm vom schreiben nicht los. das liegt sicher am iphone. heute hatte ich mal kurz kein netz und da sagte ich zur finnin, herrjeh, das war bestimmt die telekom zum start des iphone-verkaufs in deutchland. da sagte die finnin: wie sollen die das denn machen? da dachte, ist ja urkomisch. ich weiss noch nicht mal wie ein verbrennungsmotor funktioniert, nicht wie die photosythese, das menschliche gehirn, ja ich weiss noch nicht mal wie man einen düsenjäger startet, woher soll ich denn wissen ob man nicht mein telefon via geheimstrahlen kaputt machen kann. das kann man sicher. man kann ja auch daten auf vorrat speichern. sicher habe ich mit diesem satz den staat gegen mich aufgebracht. aber der staat, der staat das sind doch wir. ich, du, die finnin, der typ unten im kiosk, die niedlowskaja, der groszkotz, emil bienenschlau, der potsdamer, volker honisch, howard carpendale, dietmar darth, hans dampf, umberto  eco (ach nee, der ist ja italiener)... aber sie wissen sich was ich meine. wie kann mich also der staat...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-und-mein-peinlicher-affe http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-und-mein-peinlicher-affe Fri, 09 Nov 2007 19:31:31 +0100
Huckbook: moins frieh ich bin wirklich einfach nicht mehr muede, dabei weiss ich noch zu gut wie andre eisermann weiland auf diesem stein verreckt ist. doch bin ich einfach nicht muede. meine jobs, die winterausgabe des stijlroyal magazins und diese im sturme flatternde plane draussen im hof geistern in mir herum. zur feier des tages schreibe ich heute mal mit iphone hier herein. und rechtzeitig zum 9. november zieht sich in mir eine migraene zusammen. warum haben die eigentlich die iphonisierung dieses landes auf den jahrestag von pogrom und mauerfall gelegt? da haben sie sich sicher was bei gedacht. tja. was soll ich sagen moins um halber sechs? in 2,5 stunden rappelt dieses geraet und schmeisst uns aus dem bett. mir ist binnen sekunden kotzuebel geworden. ich funktioniere wie eine chilenische eieruhr. ich versuche mal liegen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/moins-frieh_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/moins-frieh_2 Fri, 09 Nov 2007 05:15:15 +0100
Huckbook: endlich wach hurra! der hase hat es endlich geschafft oben aus seinem haus heraus zu springen. darauf haben wir nur gewartet. jetzt steht dem totalen wahnsinn nichts mehr im wege. jetzt hat der hase endlich die macht an sich gerissen. wir sind endgueltig unterjocht. ein prosit auf schreckensherrschaft von heidi kabel formaly known as hans has.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/endlich-wach http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/endlich-wach Thu, 08 Nov 2007 06:05:05 +0100
Huckbook: ICH BIN ALT GENUG HAB MEINEN EIGENEN KOPF BIN NEOSOZIAL ich bin ein beatnik, yeah yeah. neulich habe ich mich in einer interngemeinde angemeldet. dort musste man eine reihe fragenbögen ausfüllen. da wollte ich mich natürlich ultraoriginell darstellen. das ist ganz wichtig in solchen foren. man muss sich brutalst interessant gestalten, damit alle denken: hey, was ne geile type. so wär ich auch gern. das macht naturellement niemand, weil sich ja alle nur für sich selbst interessieren. was ja auch okay ist, wenn man selbst interessant genug ist, was aber meistens ja nicht der fall ist. wer ist schon interessant? ich kenne so gut wie niemanden. olden gladdie ist interessant. les rinkels, solche leute sind interessant. aber sonst.
ich komm grad aus dem studio. wir haben seit tagen zwei tische fotografiert. zum beispiel haben wir einen strauss blumen in einen behälter mit milch gestellt und fotografiert. was sollten wir auch sonst tun? man lungert ja sonst auf der straße herum. wir haben auch lautsprecherboxen fotografiert, die aussehen wie drachen. andere sehen aus wie schneemänner. das ist mein alltag. statt hier so einen nonsens hereinzuschreiben, sollte ich lieber meinen job machen. morgen um punkt 15:00 uhr muss das büchlein für welches wir die bilder gemacht haben, beim drucker sein. wenn das nicht der fall ist stöhnt die druckvorstufendame dort wieder. sie ist in einer tour am stöhnen und am ächzen. sie hasst mich glaube ich. sie hasst leute, die ihr arbeit machen. ich habe angst vor ihr. wenn wir mit unseren kunden so umgehen würden, dann würde ich unseren kunden empfehlen das weite zu suchen. fürchterlich. morgen wird die druckvorstufenfrau wieder ächzen und stöhnen und mir die hölle heiß machen, weil ich im dokument eine farbe falsch angelegt habe. oder weil ich einfach irgendwas falsch gemacht haben werde (plusquamperfekt oder futur2?). irgendwas ist ja immer. meistens mache ich ja alles richtig. die druckvorstufenfrau würde aber nie im leben danke oder klasse oder okay sagen. das ist ihr zuviel. sie hasst mich. allenfalls würde sie stöhnen, jedoch nicht vor lust, sondern vor hass. wenn man sie so hört, könnte man meinen sie hält mich für bescheuert. neben ihrem grenzenlosen hass empfindet sie noch verachtung für mich. auch weil ich das unmoderne computerprogramm freehand verwende. das geht gar nicht für die druckvorstufenfrau. freehand ist der letzte dreck. das sagen alle. max zimmermann und peer koch zum beispiel, die sagen das nicht. das sind wahre freunde. sicher hasst die druckvorstufenfrau auch peer koch und max zimmermann auch. das wird den beiden aber wurscht sein. gerade sind die beiden sicher im cocoonclub oder in new york city. das kann ich von mir nicht behaupten. ich muss jetzt arbeiten. vielleicht jedoch lege ich mich ins bett und schlafe bis 6:00 uhr und stehe dann auf und bin schlecht gelaunt und müde. morgen muss ich noch ein dreiseitiges angebot schreiben. dann muss ich noch dies und das machen. und später werde ich... ach egal.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-bin-alt-genug-hab-meinen-eigenen-kopf-bin-neosozial http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-bin-alt-genug-hab-meinen-eigenen-kopf-bin-neosozial Thu, 08 Nov 2007 01:49:49 +0100
Huckbook: HH HH HH hat mit dem hsv und auch sonst nichts zu tun. hier ist jetzt nacht. hier irgendwo im hinterhof feiern welche eine party und beschallen ihr gegröhle mit live-aufnahmen von rock-konzerten. gleich schreit jemand bestimmt gleich RUHE!. ich bin das nicht, ich kenne das ja. von früher. mitsingen und sich total blamieren, weil man den text eigentlich gar nicht kann. ich kann ja "jupp" von bap auswendig. unser spitzenmitarbeiter boern boebelsund kann "bohemian rhapsody" von queen. das, so sagt man, sei die erkennungsmeldodie unserer partys. das ich mir schon ein bißchen peinlich. den text kann ich zum beispiel eigentlich überhaupt nicht. aber ich singe mit und nur der rotwein vernebelt meine sinne, so dass ich überhaupt weiter leben kann und nicht vor scham am nächsten morgen selbstmord begehe. tom wolfe nannte das "das monster lauert". wenn man morgens aufsteht und irgendwie ahnt, dass es nicht ganz sauber zu ging gegen 4:25 uhr am morgen. filmriss ist was feines.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hh-hh-hh http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hh-hh-hh Sun, 04 Nov 2007 01:39:39 +0100
Huckbook: ICH BIN LEER UND VERBRAUCHT lukas heinser, weil mich der hier darauf aufmerksam gemacht hat. so ist das mit früher. früher ist ekelhaft. was soll's. jetzt sitz ich hier und schau mir seit stunden die seite 89 des aktuellen jobs an und in mir ist nichts. knarrende saloontüren und ein paar grasbüchel die von rechts nach links durch imaginierte bild rollen. noch nicht mal das. ich muss mal schlafen. gestern wieder nur dreineinhalb stunden. wir designer sind schon ganz schöne säue. die finnin hat pochende lippen von der glutamatspeisung heute mittag. dass man auch immer wieder auf die chinesen mit ihrem 6,00 euro-buffet reinfällt. das steht ja im krassen gegensatz zu der biokiste, die unten steht. gemüse im abo. kann ich nur empfehlen. ich kann keine kohlrabi mehr sehen. ehrlich. ich könnte kotzen auf kohlrabi. das kanin mag das auch nur sporatisch. ich habe unseren gemüselieferanten gefragt ob er nicht ein steak in die kiste legen könnte, statt der kohlrabi. zum selben preis versteht sich. nur, versteht der keinen spaß. da war er gleich beleidigt. kam keine antwort. wenn morgen wieder kohlrabi in der kiste liegt, dann bestell ich mir ein anderes abo. vielleicht ein chips-abo oder ein schwarzwälderkirchtorten-abo. whisky-cola-abo für mich, ritter-sport-abo für die finnin. blumenkohlblätter-abo für heidi kabel. wir testen jetzt mal den namen heidi kabel. jetzt wo's häschen, was ein kaninchen ist, eine frau ist. es verspeist gerne kabel. ein ipod kopfhörer und ein macbook netzteilkabel sind schon drauf gegangen. ich kannte mal einen hund, der hieß dr. dieter wedel. warum, das ist ja wohl klar. der hund hatte ein hirn, höchstens so groß wie ein walnuss. aber nett war er. er stank, aber er war nett. was ja auch was ist. manche leute stinken und sind dumm und obendrein sind die dann noch nicht mal nett. es gibt aber auch, und das sei hier auch mal erwähnt, wohlriechende intelligenzbestien, die so unangenehm sind, dass einem die haare zu berge stehen. ist ja auch blöd so was zu schreiben. was macht benjamin von stuckrad-barre heute nochmal?
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-bin-leer-und-verbraucht http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-bin-leer-und-verbraucht Fri, 02 Nov 2007 01:47:47 +0100
Huckbook: mir ist schwummi um nicht zu sagen: ich bin grummy. meistens bin ich ja grummy, wenn mir darueber hinaus noch schwummy ist... na da kannste aba wat ahlehm, wa! ditt is kaum oussuhaltn. da platz ma schnell ma da kraang. ditt musste ma raus.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mir-ist-schwummi http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mir-ist-schwummi Thu, 01 Nov 2007 08:13:13 +0100
Huckbook: FRAU HANS HAS der freundliche alte herr bei OBI hat uns angelogen. ja, er hat uns sogar betrogen. er hat uns reingelegt, angeschissen, in die irre getrieben. bis heute morgen dachte ich noch, es sei alles in ordnung in meinem leben, aber als die finnin heute abend mit dem hasen von der hasenärztin kam, verkündete sie, dass man frau ab jetzt frau has sagen muss, wenn man das häschen meint, das ein kaninchen ist. dann ists ja jetzt vorbei mit dem skatspielen, fußballkukken, pizzaessen und männerwitze erzählen. schade.
das ist so ähnlich wie 1985 als sich in der wiesbadener nachtbar pussycat eine attraktive frau neben mich aufs klo stellte und ins pissoir urinierte, nur umgekehrt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/frau-hans-has http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/frau-hans-has Mon, 29 Oct 2007 18:26:26 +0100
Huckbook: MÜMMEL ]]> http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/muemmel http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/muemmel Sat, 27 Oct 2007 13:57:57 +0200 Huckbook: FRÜHER WAR ALLES BESSER und zwar alles. stimmt aber nicht. hitler war deutlich schlechter als zum beispiel george w. bush. das kann man eigentlich nicht vergleichen, tun aber viele, geblendet vom hass. auch die familienpolitik unter hitler war der letzte dreck. manche haben da zwar so ihre phantasien, aber hallo! aufwachen! hitler aß zum beispiel zum frühstück stets geriebenen apfel. was dem apfel an sich sicher voll auf den sack ging, aber es war nicht zu ändern. hitler aß äpfel und kein hackfleisch. so gerne sich das hackfleisch es auch gewünscht hätte. hackfleisch ist zum beispiel rechts. immer. äpfel sind links. äpfel sind was feines. gerade beschäftige ich mich von berufswegen mit der geschichte des apple-computers. an dieser - bzw. an entsprechender stelle hätte ich mir ja gewünscht, dass frau kleinert endlich mal ihrer schreibblockade herr wird. ich komme mir vor wie weiland der arbeitgeberpräsident im schrank. ich fühle mich ausgeliefert. die faulheit, die unregelmäßigkeit, die frechheit unserer mitarbeiter ist frapierend. jetzt habe ich aber den faden verloren.
es ist also schon spät und zwar sehr. neben mir steht eine schachtel mit ikea-keksen. sehr lecker, doch klebt mir das maul schon vor keksigkeit zusammen. als spüle ich die klebrigkeit mit ALASKA MINERALWASSER / QUELLORT EBERSBURG hinunter. ein wasser, welches sich durch sehr gemäßigte mineralische substanz auszeichnet. man kann es hinunterkippen wie nichts. und dann rülpsen. da zieht die finnin dann die augenbrauen hoch und schaut mich abschätzig an. ich rülpse aber gerne. rülpsen ist medizin. mal eine dose coca cola runtergekippt und darauf gerülpst? das kann ich nur empfehlen. danach ist man innen und aussen wieder rein. funktioniert aber nur mit der plörre in der dose. leider. da kann die umwelt allerdings einpacken. das sollte man nicht zu oft machen. weissblech und so, sie verstehen was ich meine?! am besten ist cola direkt von der quelle. allerdings gibts weltweit nur eine quelle und die steht in atlanta/georgia. das kannste natürlich vergessen. was willste auch in georgia. aber rülpsen auf ein gutes minralwasser ist auch groß im kommen. und wenn ich gerade die klebrigkeit mit dem wasser aus meinem mund hinunter in den magen/darmbereich gespült habe, zwingt mich ein innerer zwang wieder einen keks zu verspeisen. so geht das die ganze nacht, weshalb ich nun die kekse hinunter tragen werde, um sie in der küche vor mir selbst zu verstecken, was mir auch gelingt, weil mein kurzzeitgedächtnis schon alzheimerische züge angenommen hat. das gefällt den keksen natürlich nicht, sei wollen verspeit werden, aber hey kekse, ich kann nicht. sonst werde ich noch dick und das muss ich unbedingt vermeiden. wie sieht denn das aus?! peinlich.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/frueher-war-alles-besser_2 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/frueher-war-alles-besser_2 Thu, 25 Oct 2007 02:34:34 +0200
Huckbook: WASSER HAS natürlich heißt unser hase nicht miles davis. er ist ja auch kein hase. er ist jetzt bockig, weil ich ihm den weg zum hippie-matratzenlager abgeschnitten habe. dies zu tun entschlaß ich mich gestern abend, als ich das kopfkissen der finnin in die waschmaschine stopfte. der hase wollte sicher nur sein revier markieren, er hat jedoch vergessen, dass dies mein revier ist. wenn überhaupt, dann ist das noch das revier der finnin, aber wo sie jetzt diese tage in münchen ist, da ist das mein, mein und nochmals mein revier und nur ich darf es markieren, wovon ich jedoch aufgrund verschiedener sozialisierungsmaßnahmen in den sechziger und siebziger jahren absehe. nun frisst es broccoli blättchen.
jetzt wollte ich ja von einem neuen wasser berichten, aber ich sehe gerade, ich trinke noch von dem herrlichen ja!-wasser. am freitag bei tegut habe ich mir ein sixpack alaska PET gekauft. ist okay, aber nicht so der burner (und nein niedlowskaja, es hat nicht gebrannt). manchmal muss man den älteren damen die moderne sprache genau erklären, sonst muss man sich wieder was anhören.
um mal zum schluss das heutige thema vom bienenschlau aufzugreifen: als ich eben dann doch calamaris, statt wie erst noch angedacht sushi, bestellt habe, da hat mir die frau, die mir das essen brachte gesagt, es sei sehr sehr kalt draußen. nach einem blick auf mein telefon, wo ich das wetter der städte wiesbaden, berlin, münchen, kabul, steinfurt, new york, los angeles, lima, novosibirsk, shanghai und callosa de ensaria in erfahrung bringen kann, musste ich feststellen, es ist zwar kalt. aber nicht sehr sehr kalt. in novosibirsk ist es übrigens genauso kalt wie in wiesbaden. das muss man sich mal vorstellen. die klimakatastrophe macht wohl gerade urlaub, was?! jetzt habe ich das heutige thema vom bienenschlau doch nicht aufgegriffen, nur kurz gestreift. ich hoffe er ist mir nicht böse.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wasser-has http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wasser-has Sun, 21 Oct 2007 20:41:41 +0200
Huckbook: PASSE MA ACHT ich klick so rum im internet und wollte mal was lesen, aber ich fand nichts. da dachte ich, dann schreibe ich was. so kann ich beim thema mitentscheiden. ich habe mal ein blog gelesen. das heißt das nuf und da erzählt eine frau was ihr grad so einfiel. ganz sympathisch. bissi. vielleicht. kenn ich ja nicht. vielleicht ist sie auch eine sau. oder sie ist frivol. weiss ich ja nicht. eines tages gebar das nuf ein säugling und dann hörte sie kurz auf zu bloggen und danach erzählte sie nur noch kindesgeschichten. sie bastelt weihnachtsgeschenke und so. ich muss immer an die kastanienallee in berlin-prenzlauerberg denken, wenn ich mir das alles vorstelle. ich weiss auch nicht. aber so komme ich mir auch vor mit unserem hasen (lat.: zwergkaninchen). das interessiert wahrscheinlich keine sau. wenn ich mir nur vorstelle wie herr andreas bulla (festangestellter) über das häschen liest, denkt er sicher an schmorbraten mit kartoffeln, dazu einen 2003er domaine de baron arques mit alterungspotenzial, aber what shall this than. oder? grad bekomme ich so meine zweifel. ich glaube nicht, dass herr bulla so ist. sicher trägt er eine träne der rührung im knopfloch.
die finnin hat mir anempfohlen, nicht mehr so oft über das stuhlverhalten unseres hasen zu erzählen. da täte ich dem häschen unrecht. so sei es doch gar nicht. und ich muss es zugeben. ich bin nur stuhlhypochonder. das häschen sondert allenfalls ein kleines paketchen mit schleife ab. gerade frisst es heu in sich hinein, als gäbs morgen keins mehr. schling nicht so, kau dein essen, denke ich mit der synchronstimme von bill murray.
noch immer habe ich nur das wasser aus der aquastarquelle. ich habe im mineralwasserblogbereich als keine news.
*(angebermodus ein)* ich habe hier noch ein iphone stehen. also befinden sich in meiner wohnung nun zwei iphones. *(angebermodus aus)*
das stellt man sich vielleicht ganz nett vor, so leben. aber es ist leer und kalt. in dieser form bin ich es eher leid.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/passe-ma-acht http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/passe-ma-acht Fri, 19 Oct 2007 01:41:41 +0200
Huckbook: FERNSEHEN IST ZUM KOTZEN

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fernsehen-ist-zum-kotzen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fernsehen-ist-zum-kotzen Thu, 18 Oct 2007 14:59:59 +0200
Huckbook: MEIN HASE UND ICH mein ein kaninchen seiender hase hasenäugelt mich an. mit diesem gesichtsausdruck könnte er auch prolemlos und straffrei mein kopfkissen vollscheissen.
meine pläne einen mineralwasserblog aufzumachen müssen noch ein wenig schlummern. heute könnte ich jedoch von einem gericht berichten, welches ich in einem mainzer asialaden gekauft habe und das so scharf ist, dass es mir die socken auszieht. mir leeft die brieh. und obwohl man ja weiss, dass man darauf kein sprudelwasser trinken sollte, muss ich es doch immer wieder machen. ich arsch. die alberne mischung aus westfälischer mettwurst mit ikeakeksen lindern indes den schmerz, dazu ein schluck cola light. super. das kommt von dem starken tobac den ich rach... rooch... mein häschen macht absonderliche sachen. das meine ich nicht nur, das ist auch so. also - das asiatische lebenmittel aus mainz ist eine art spieß aus vegetarischem geheiß, welches prickeldiprackel wundersames tut auf meiner züng. mein hase knappert indes an meinem von der nervenkrankheit zerfressenen fuße, was ich nur sehen kann, jedoch nicht spüre. jetzt läuft das häschen um eine tasche, die hier mitten auf der matratzenlandschaft unserer bohemianischen wohnung steht. das häschen ist ausser rand und band. ich glaube es amüsiert sich köstlich. ich würde jetzt gerne was über das aktuelle mineralwasser schreiben, doch das habe ich ja gestern schon gemacht und ich trinke noch am selben. meine freundin claudilinchen hat mal ihrem hasen hackfleisch zum abendessen gegeben. mein freund helmo hätte dies sicher auch so gehandhabt. ich finde jedoch ein häschen sollte fern von hackfleisch, pizza und königsbergerklopse aufwachsen und gedeihen. ich frage mich, wie es wohl wäre, wenn es hackfleisch verspeist hätte. ach, das möchte ich mir nicht ausmalen. übrigens war das claudlinchen zur hackfleischspeisung noch klitzeklein. man muss ihr also verminderte schuldfähigkeit attestieren. sie ist heute eine gewissenhafte, aufrichtige, blutjunge zwar, aber auch frau. älter zwar, aber noch lange nicht alt. ich kann sie nur empfehlen.
da wo sonst die finnin zum schlafe die zeit verbringt, hoppeldipoppelt nun das häschen und benimmt sich wie ein kleiner, süßer fratz. die finnin könnte trotzdem bald wieder herkommen. ein häschen hat viele qualitäten, die finnin jedoch verfügt über ein umfangreicheres qualitätsportfolio. man kann das hier nicht alles ausbreiten, da burnte die luft lichterloh, sähre das die finnin, aber es ist sowohl hohoho, als auch huh huh huh und ein wenig hihihi.
der hase tupft meinen rücken. ich muss ihn nun zu bette bringen und dann mich selbst. ich hätte gerne was mit über meine weitreichenden erfahrungen mit der literatur des abendlandes berichtet, aber die zeit ist nun um. ich wünschte mir, es wäre nochmal montag, doch es ist schon donnerstag. heisa.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mein-hase-und-ich http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mein-hase-und-ich Thu, 18 Oct 2007 01:43:43 +0200
Huckbook: VERZWEIFLUNGSTAT ob ich wohl ein mineralwasserblog aufmachen sollte. jetzt wo mir eh nix mehr einfällt. als z-blogger kann man ja machen was man will. man hat ja ohnehin keine leser. was schade ist, denn ich bin ja so ein prima typ vom typ her. übrigens hat der potsdamer wohl recht. wenn sich kinder ordnungsgemäß entwickeln, dürfte es mit der öffentlichen scheißerei bald vorbei sein. unser kanin hingegen wird wohl bis zum letzten atemzug alles vollkakken. shit happens. gehört dazu. hier auf dem boden unserer designerwohnung liegen jetzt stroh, heu und trockene buchenblätter herum. es sieht aus wie weiland im wohnzimmer des künstlers dieter kliesch, bei dem ich in den späten achtziger/frühen neunziger jahren öfter mal zum abendessen weillte. er erzählte mir von irland und wie ihn heinrich böll zu dieser reise inspiriert hat. aber wollte ich nicht ein mineralwasserblog aufmachen? ich erinnere mich dunkel. gerade habe ich ein sixpack HEIMBORN CLASSIC von ELITESS (1,5 liter PET-flasche) weggesoffen. ein wasser, dass im letzten viertel so schmeckt wie diese PET-wässer nun mal schmecken und dazu salzig. pfui deibel. jetzt habe ich noch ein sixpack aus der AQUASTAR-QUELLE von JA! hier stehen. das geht. das ist nicht schlecht. ich würde gerne mal eine reise zur aquastar-quelle unternehmen. die steht bestimmt in leverkusen oder in bitterfeld oder in disneyland. ja, ja schon gut. in der wetterau soll es sehr schön sein. soll. sagt auch der emil immer. soll fleht die umstände an. bitte glauben sie mir. glauben sie mir aber auch das hier:
Wenig Kohlensäure (CO2)
green labelGelöste Stoffe (TDS)
430 mg/lKalzium (Ca++)
66 mg/lMagnesium (Mg++)
16.1 mg/lNatrium (Na+)
8.4 mg/lKalium (K+)
1.5 mg/lHydrogencarbonat (HCO3-)
285 mg/lChlorid (Cl-)
7.2 mg/l

 Analyse: 1997-07-30 Romeis. Bad Kissingen

wohlsein und gute nacht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/verzweiflungstat http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/verzweiflungstat Wed, 17 Oct 2007 00:26:26 +0200
Huckbook: ARGWEIL KAPUDASTERSPIEL UND KONSENZ in potsdam und michelsberg drängt sich ödnis ins gemüt. sie versuchen sich im dröseligsein. hoppeldipoppeldipoppeldi. ja langeweile kennt der mann ab 40, das ist logisch. aber der erst knapp 30 jahre alte emil bienenschlau, der muss doch einfach was erleben. dem muss doch die lebenslust aus den ohren hinausquellen in die weite weite welt. hat denn die fleischwurst im kunstdarm (ist größer) geschmeckt? mit thomy-senf. ich muss es an dieser stelle mal sagen: emil bienenschlau steht auf pizza und thomy-senf. nicht zusammen auf einmal, aber nacheinander und das reicht ja wohl schon. thomy-senf schmeckt irgendwie wie pudding. auch nicht schlecht.
wie ich merke, könnte ich mich ja prompt am neuen langweilerblog beteiligen. wir könnten andere langweiler in einem forum langweilien und über omega-4-fettsäure-wettrennen fabulieren. mein häschen isst gerade klopapier. ansonsten hat es inzwischen alles mit einem feinen film aus sputum überzogen. herrlich. man wähnt sich am rande eines nebeligen moores.
mir ist nie langweilig. vielleicht empfindet man mich als langweilig, aber langweilig ist mir nie. die finnin findest mich auch nicht langweilig, obgleich ich nicht weiss ob die finnin das beurteilen kann. sie strickt, was mich an lauen samstagnachmittagen immer schläfrig macht und dann döse ich ein und träume vom klickediklack. das ist schön. seufz!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/argweil-kapudasterspiel-und-konsenz http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/argweil-kapudasterspiel-und-konsenz Tue, 16 Oct 2007 21:50:50 +0200
Huckbook: VERZOGENES STÜCK unser steuerberater ist eigentlich kein verzogenes stück. vielleicht früher mal vor 20 jahren, aber heutzutage ist unser steuermann ein stolzer papi und ich frage mich, ob ihn eines tages sein sohn mal vati nennen wird. für diese these hätte ich vor 20 jahren noch ein paar aufs maul bekommen. wichtig ist ja, dass die frau vom steuermann ihn nicht vati nennt. das wäre unangenehm. das macht man nicht. mutti bitte auch nicht. ich meine die frau vom steuermann. nicht mutti nennen. das ist das was mich gerade beschäftigt. dabei bin doch heute extra früh um 19:20 uhr nach hause gegangen um das häschen aus dem käfig zu entlassen und ihm beim vollkakken unserer bettlandschaften zuzuschauen. das häschen darf vati zu mir sagen. wenn es will. das häschen habe ich lieb. apropos lieb: die finnin hängt ja gerade in münchen herum und ich vermisse sie sehr. wenn sie jetzt hier wäre, könnte ich sie mutti nennen. da wär was los.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/verzogenes-stueck http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/verzogenes-stueck Tue, 16 Oct 2007 19:43:43 +0200
Huckbook: ALLEINE AUF DEM HÜGEL macht ja sonst keiner. was hat der emil früher geknipst und geknupst, dass es eine wahre freude war. davon ist nichts mehr zu sehen. der kapellmeister macht den eindruck als ziehe er nach bremen um, hat also keine zeit. der mann aus potsdam hat kinder, katze und lebensgefährtin, er ist entschuldigt. immerhin bleiben einem da die privatunterhaltungen zwischen ihm und seinem kumpel erspart, bei denen ich mich immer frage: warum nutzen sie nicht die wunderbare welt des emailings? die platipussy hat sich schon längst in die ewige faulheit verabschiedet. so dümpelt das blogsystem also so dahin. vielleicht sollte man aufhören. vielleicht sollte man mal was anderes machen. veilleicht mach ich nach über 5 jahren auf dem eigenen system mal was auf wordpress. wieder alleine und ohne blick auf andere. naja. mein kopf ist leer, ähnlich leer, wenn nicht leerer vermute ich, ist der kopf linksstehender tussi, die sensationellerweise über genau einen gesichtsausdruck verfügt. sicher macht sie sich niemals gedanken über sich und ihr umfeld. vielleicht macht sie sich gedanken über ihre frisur, ihre schuhe, ihr kraftfahrzeug, aber nicht über sich selbst. davon kann man glaube ich ausgehen. ganz vorurteilsfrei. das bild habe ich von meiner aktuellen lieblingswebsite. dort zeigen leute ihre... ihr... äh... dingens. immerhin. das hier ist der 1.080ste eintrag ins system. vielleicht mache ich die 1.111 noch voll.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/alleine-auf-dem-huegel http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/alleine-auf-dem-huegel Sun, 14 Oct 2007 15:31:31 +0200
Huckbook: NEIDMEIER man kann ja viel von mir behaupten, aber neidisch bin ich nun wirklich nicht. aber einen ganz kurzen moment, dachte ich mir menno, als ich diesen blogbeitrag von stefan niggemeier las. über 100 kommentare für nichts.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/neidmeier http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/neidmeier Sat, 13 Oct 2007 22:22:22 +0200
Huckbook: VIVA LA EVOLUCION das hat mir der kleine schlozz emil tausendschlau gerade geschickt:

http://www.yonkis.com/w.php?id=234200712145.jpg

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/viva-la-evolucion http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/viva-la-evolucion Fri, 12 Oct 2007 14:47:47 +0200
Huckbook: ALBERT ARNOLD GORE al gore hat den friedensnobelpreis bekommen. das finde ich gut. klar, es gibt immer was zu meckern, aber eine der alternativen auf der liste der möglichen und somit auch unmöglichen namen ist helmut kohl gewesen. ich muss doch sehr bitten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/albert-arnold-gore http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/albert-arnold-gore Fri, 12 Oct 2007 11:13:13 +0200
Huckbook: FUSSBALL stadioeinweihung in wiesbaden. wie oft habe ich mit meinem alten freund robert am ende einer durchzechten nacht und somit kurz vor aufgang der sonne des folgetages vor dem stadion (kicher) des fc freudenberg gesessen und davon geträumt, wie wir eines tages als reiche männer den verein (oder einen anderen wiesbadener verein) kaufen und in die bundesliga führen. unser vorbild war damals elton john (fc watford). von roman arkadjewitsch abramowitsch (fc chelsea) hat man noch nicht mal gealbträumt. das schlimmste was einem fußballfan passieren konnte war damals uli hoeneß und das kommentatorenduo karlheinz rummenigge und heribert faßbinder (nabend allerseits). naja gut, wenn leute wie der junge fritz walter, jürgen wegmann oder andi möller zu wort kamen, wurde es auch oft sehr sehr sehr eigenartig (fremdschämeffekt).
das war aber damals. heute haben die meisten fußballspieler ihr latinum in der tasche, ihre oberlippenbärte abgenommen und stehen per fernstudium kurz vor dem staatsexamen (diplom, magister, etc.). yves eigenrauch und so. sie verstehen was ich meine. hh hh hh.
jetzt brauchen wir nicht mehr zu träumen, der buerobert und ich können unser geld in andere projekte stecken. hans hankammer hat uns und sich einen lebenstraum erfüllt und nun spielt der sv wehen wiesbaden in der 2. bundesliga, steht zur zeit auf einem aufstiegsplatz (kreisch!) und nicht auszudenken... mir schwinden die sinne. leider muss ich mir das kartenkaufverhalten von heimspielen gegen den fc bayern angewöhnen, denn die karten gegen den bvb und auch gegen den fsv mainz 05 waren nach 20 sekunden ausverkauft. naja, das wird schon. hauptsache wir sind wieder wer. frau kleinert und die finnin sind ja fans von mainz 05. darüber sprechen wir nochmal.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fussball http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fussball Thu, 11 Oct 2007 20:15:15 +0200
Huckbook: AUTOBAHN als ich im spiegel(.de) las, der kerner hätte die herman (the nazimonster) aus der sendung geworfen, da hab ich natürlich sofort geifernd das zweite eingeschaltet und mir dann nebenher das spektakel angeschaut bis zu dem wirklich großen moment der deutschen fernsehgeschichte, als der brave brackwassertrinker johannes baptist kerner die große tagesschausprecherin, spitznäsin und zickenalarmistin eva herman aus der sendung warf, ja schmetterte. oh und senta berger war ganz benommen vor lauter betroffenheit, ebenso margarethe schreinemakers. gott o gott. in anderen blogs wurde ja schon hinreichend berichtet und gesabbert. ich kann die eva herman und ihr frauenbild nicht leiden. ich fühle mich von den 68ern nicht belästigt, sondern eher befreit. meinem umfeld gehts ähnlich oder genauso. wahrscheinlich ist eva herman keine nazitante, sie ist aber patzig, unfreundlich und arrogant und so war es ein leichtes die halbe nation gegen sie aufzubringen. herman rauswerfen ist heimspiel. ihre thesen sind dumpf und dumm und dass sie ausgerechnet von der konservativen katholikenfraktion gefeiert wird, macht das ganze nicht leichter. sie ist ja nicht ganz richtig und aus dem zusammenhang wiedergegeben worden, aber sie hatte reichlich zeit, sich zu erklären, zu widerrufen, klarzustellen, etc. das hat sie nicht gemacht. sie fühlt sich berufen und so soll sie halt ihren kreuzzug führen. letztlich erfährt sie zu viel aufmerksamkeit.
dennoch sollte man sich mal was zum umgang mit der nazivergangenheit und -gegenwart einfallen lassen. autobahnen sind aus verschiedenen gründen der letzte scheiß. ich bin für tempo 100 überall. und 80 oder 70 auf der landstraße, aber die autobahn an sich ist nicht hitler und er hat sie auch nicht gebaut. der hat faul und krude in seinem jeweiligen domizil gesessen und kamillentee gesoffen und sich mit seinem hund unterhalten. blondie ist übrigens auch keine naziband, obwohl sie so heißen wie der hund. kamillentee ist auch kein nazi. entartete kunst ist höchstens ein saublöder begriff, ist aber genausowenig nazi wie vegetarisches essen, was auch saublöd ist. die fette fraktur, auch die ist nicht böse, wird aber gerne in verbindung mit den nazis gebracht, die sie aber gar nicht leiden konnten. henryk m. broder ist kein nazi, aber ein gernegroßer schwätzer und gleichwohl er jüdischer abstammung ist, kann ich ihn nicht leiden, was mich nicht automatisch zum nazi macht. jedenfalls hoffentlich nicht. es ist ein ganz und gar undefinierbares dummgeschwätz im gange und im umgange mit hitler und seinen ideen. im wesentlichen muss es darum gehen, das vergangene nie wieder zu zulassen, die opfer in ehren zu halten und die täter soweit es geht für die taten büßen zu lassen. dazu bedarf es aufklärung, information und aber auch einen gesunden umgang mit dem ganzen. und dann war es das. betroffenheitsgesülze und windmühlenkämpfe sind zwecklos. sich mit zwei betroffenen frauen und einem kasper in einer talksendung, in der ansonsten nur dreck gekocht und geredet wird, zum kämpfer gegen den nationalsozilismus zu stilisieren und einen auf antifa zu machen, sollte man dann auch angemessen einordnen. letztlich ist es aber so: die herren und damen fernsehschaffende erfinden sich gegenseitig selbst, laden sich anschliessend gegenseitig in ihre sendungen ein, um so öffentlichkeit zu erzeugen und schließlich fressen sie sich gegenseitig wieder auf. rülps. mahlzeit.

nachtrag: siehe dazu auch hier.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/autobahn http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/autobahn Wed, 10 Oct 2007 20:36:36 +0200
Huckbook: hey schlozz mit linchen unterwegs. finnin hat sich zurück gezocken. ich total besoffen. helmo wie immer. bastian und ines auf dem weg nach hause. es ist zu betrunken zu reflex. im tv die tochter von heinemann erzählt von james watson dem entdecker der doppelhelix. meiner seel.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hey http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hey Sat, 06 Oct 2007 02:22:22 +0200
Huckbook: HERR HAS UND DAS IPHONE zwei bis drei dinge beschäftigen mich diese tage. erstens ist die finnin kein ding und zweitens, sowie drittens das kaninchen und das neue telefon. das neue telefon nimmt viel zeit in anspruch ist aber nicht so süüüüüß. der hase hingegen ist nicht so stylisch und man kann in mannskreisen nicht so den aal geben. mit dem hasen kommt man dann aber wieder bei den girls prima an. deswegen habe ich auch immer mehrere bilder unseres häschen auf dem iphone. so krieg ich sie alle und es ist mir enorm wichtig, dass mich alle geil finden, was auch meistens klappt. was sag ich meistens... immer.
da bleibt ansonsten nicht viel zeit für andere dinge. hier was reinzuschreiben, ach gott, ach gott. nee. keine zeit. außerdem fällt mir nix ein. es gibt ja auch nichts zu meckern. ich bastele fleissig icons für das iphone. ich kann ja nicht ertragen, wenn so was kacke aussieht. leider kann ich das jetzt nicht fotografieren, weil ich es ja nicht selbst fotografieren kann. das geht nicht. ist noch nicht erfunden. kommt noch, aber erst 2020. hab ich gelesen in peter moosleitners interessantem magazin. kommt dann als gimmick im yps-heft. hab ich schon mal erwähnt wie sehr ich männer verachte, die denken man könne mit yps-witzen punkten? mit yps-t-shirts beeindrucken? mich nicht. man könnte mich vielleicht mit nikola tesla-shirts beeindrucken. wenn überhaupt. ich bin eigentlich kaum zu beeindrucken. ein gutes steak, ja das ist was, das sage ich nicht nein. aber schon zwei steaks finde ich albern und arrogant. meine güte. mir geht der gesprächsstoff aus. doch konzentriere sich der leser, die leserin lieber auf das häschen, welches ein kanin ist. es knattert gerade in diesem moment in seinem stall herum. vielleicht erwerben wir noch einen kranich bei der metro oder ein schakal bei ikea. mal sehen. vielleicht fällt mir dann was ein, was ich schreiben könnte.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/herr-has-und-das-iphone http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/herr-has-und-das-iphone Fri, 05 Oct 2007 01:59:59 +0200
Huckbook: UND SELBST?! wir können heimatmagazin, andere können folgendes:



und was können sie so?
(danke an dr. honig für den typ)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/und-selbst http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/und-selbst Sun, 30 Sep 2007 20:49:49 +0200
Huckbook: aechzomat man muss nicht alles haben - vom iphone aus cupertino/amerika dachte ich mal, das muss man haben, ist es beruhigend zu erfahren, man muss nicht.falls man computer... nein falls man applefreak und freund schoener dinge ist, dann hat das iphone einen gewissen reiz. man braucht allerdings viel zeit und geduld, wenn man die moeglichkeiten eines modernen smartpbones nutzen will. und ich will. ich will ja so vieles. ich will zum bleistift keinen wutanfall bekommen beim verfassen eines blogbeitrages, nur weil ich dafuer ein telefon aus cupertino/amerika verwende. und weil das so ist breche diesen beitrag an dieser stelle ab und lege mich schlafen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aechzomat http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aechzomat Sun, 30 Sep 2007 05:34:34 +0200
Huckbook: HANS HAS "och, ein kleines heeschen!"
"es ist ein kaninchen und wir befinden uns im baumarkt."
"es ist aber auch ein so süßes heeschen, wir müssen es mitnehmen."
"kaufen, wir müssten es kaufen. nur mitnehmen entspräche nicht den regeln von obi wan kenobi."
"dann müssen wir es kaufen."
"aber ein farbenzwerg aus dem baumarkt ist doch arg."
"es ist doch aber so niedlich. wir müssen es befreien. bei uns hat es es sicher gut."
"aber damit unterstützen wir die haltung von tieren im baumarkt."
"ja, aber..."
"und wir eines tages stehen hier nashörner und giraffen und was dann?"
"sooo süüüß!"
"wenn das jemand erfährt, dass wir..."
"kukk doch mal, wie's mit seinem näschen die welt erkundet."
"...dass wir..."
"und die süßen kleinen äuglein. schau doch nur!"
"...aber ich... ach das süße heeschen."
"siehst du, du hast es auch lieb!"
"könnten sie es uns einpacken. wir nehmen es gleich mit."
"hurra, wir haben es befreit."
"wir haben es käuflich erworben."
"und dadurch befreit. es lebe die freiheit."
und so fuhren wir also mit feinspachtel, weisser und brauner wandfarbe, sowie einer großen packung heu, streu, kaninchenfutter, zwei näpfchen aus ton, einem hasenhäuschen aus purem holz, einem ballen stroh und einem käfig, der so groß ist wie der gesamt obere stock unserer wohnung nach hause und mussten fast weinen vor lauter freude. das heeschen hoppelt nun fröhlich (wie ich mir einbilde erkannt zu haben) hier herum und steckt in alles, was rumsteht seine nase. zwischendurch macht es seine wohnung klar. ich frage mich, ob wir es wirklich befreit haben. obgleich seine wohnung ja jetzt größer ist als die vorher und zudem kann es hier überall rumhoppeln. es kann auch jede menge bücher lesen oder anknappern. auch musik ist reichlich da. diese tage werden wir ihm einen ipod kaufen. es braucht chucks von converse, sowie einen schwarzen anzug und einen werkzeugkoffer. es ist ja schließlich ein mann.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hans-has http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hans-has Wed, 26 Sep 2007 21:32:32 +0200
Huckbook: IN DUBIO PRO SCHLAUBERGERS damit man nicht länger und mehr sinn als nötig in den neulichen blindtext (lore ipsum...) hineininterpretiert und dabei zerbricht und für alle die wirklich das große latinum (aber es zählt auch nur das ganz ganz große latinum) ...äh... haben hier ein kleiner test auf spon.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/in-dubio-pro-schlaubergers http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/in-dubio-pro-schlaubergers Wed, 26 Sep 2007 12:35:35 +0200
Huckbook: sollicitudin bienenschlau lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. in ornare, tellus dictum aliquet cursus, nisi quam venenatis dui, nec elementum orci felis sit amet dui. morbi sed nisi ac leo ultricies volutpat. nunc eget ante et risus auctor pretium. fusce in velit. etiam sed augue. donec scelerisque rutrum erat. in odio lacus, pretium dictum, tincidunt at, venenatis a, magna. quisque ut eros. quisque metus erat, vehicula viverra, hendrerit non, pellentesque vitae, sapien. cras nibh arcu, tincidunt ut, imperdiet eu, hendrerit quis, eros. quisque justo diam, sollicitudin non, vulputate fermentum, posuere eget, sem. cras nisi mauris, volutpat at, sodales non, vehicula sed, odio. aenean in mi. morbi quam urna, eleifend in, iaculis eget, facilisis non, nisi. duis sit amet justo. morbi mollis dolor eu turpis. mauris aliquet tellus nec metus. donec luctus massa nec odio. sed iaculis, arcu vitae cursus sollicitudin, lacus neque luctus ipsum, in rhoncus libero lectus quis dui. curabitur blandit, nunc condimentum volutpat ultricies, odio dolor faucibus pede, et egestas massa ipsum eget libero.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sollicitudin-bienenschlau http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sollicitudin-bienenschlau Mon, 24 Sep 2007 00:05:05 +0200
Huckbook: POST POST hey einfaltspinsel. mit post meine ich nicht post, sondern post. hinne raus. danach. mit post post meine ich also was, ihr schwachköpfe? bestimmt nicht nach der post. aber egal. genug der publikumsbeschimpfung. es schneit draußen. hallo niedlowskaja. früher (vor 1990) dachte ich es heißt einfallspinsel. weil dem nichts einfällt. ich bin vielleicht ein einfallspinsel. schlimm. aber nun zu was ganz anderem:
auf dem bild unten sieht man mein büro. und zwar mein büro am letzten freitag. es war noch früh, was man schemenhaft an der gleissenden helligkeit erkennen kann, die draussen herrscht. ein stuhl von philippe starck steht gelangweilt herum, während der weisse plastikstuhl wohl gerade die mutter von r.k. anbaggert. es stehen mareike von moois und ulrike die nussknackerin aus frankfurt am main vor meinem tisch herum, während pieter lugtenburg von lugtenburgparkett sitzt und rückenschmerzen hat. die bilder des künstlers rainer zamojre stehen auf dem boden, weil die wand links als projektionsfläche missbraucht wurde. durch besondere aufnahmetechniken der fotografin jana kay (aus verständlichen gründen nicht im bild) wirkt mein büro so groß wie ein flugzeughangar, doch der schein trügt. auf dem bild kann man meinen kamin leider nicht sehen. man kann auch frau claudia heimann von goldlilie (vergl. mit frau auf fahrrad am burger king drive-inn) nicht sehen, sie steht unten am sektstand und macht sich nützlich (danke!). der kamin, den man nicht sieht und frau claudia heimann, die man ebenso nicht sehen kann werden am samstagabend sich gegenseitig zum knistern bringen. frau claudia heimann wird dann mit vorausgestreckten händen am lodernden kaminfeuer stehen und singen. danach schlage ich vor, dass wir unsere zäpfchen mittels handykamera fotografieren, danach gehts in den schlachthof, denn man wohnt ja schließlich in der provinz. man hat ja sonst nichts anderes. so und das war jetzt so richtig sinnfremd und alles ohne zusammenhang. ich bedanke mich für ihre aufmerksamkeit.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/post-post http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/post-post Thu, 20 Sep 2007 00:28:28 +0200
Huckbook: ROYALKOMM - DER FILM

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/royalkomm-der-film http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/royalkomm-der-film Tue, 18 Sep 2007 19:41:41 +0200
Huckbook: POST und dann habe ich mich am wochenende morgens ne stunde und nachmittags auch nochmal über den schäuble geärgert. dann hab ich heringe gegessen und später noch mangold mit austernpilzen und ingwer. später noch ein ananastörtchen vom kunder. heute hat mir der jürgen von neuton einen usb-stick geschenkt. da dachte ich: fuck ey, jetzt musste es 2007 werden, bis ich mal einen usb-stick habe. da hab ich mich echt gefreut und da dachte ich mir, menschenskinder was bin ich für ein bescheidener mensch. das gibts nicht nochmal. mein lieber mann. katharina wagner hört sich an wie claus-theo gärtner. ich bin immer noch ganz gefesselt von meiner eigenen bescheidenheit. wahnsinn. das ist mir passiert. eines tages wird r.k., den die kleinert immer herr karliczek nennt, weil er so heißt, unser video vom freitag auf youtube dingsen. da kann man sich das dann anschauen und dann kann man... moment... ich schau mal nach ob er's schon gemacht, obwohl ich mir das beim besten willen nicht vorstellen kann. das käme einem paradigmenwechsel gleich... No Videos found for 'stijlroyal'... okay. alles ist beim alten. die kinder tragen keine propellermützchen auf dem kopf. niemand spielt mit dem yoyo wie im lustigen taschenbuch nr. 34 mit dem titel 'supermicky' aus dem jahre 1975. roland koch ist noch keine bundeskanzlerin. mein eigenes haus am waldesrand muss noch gebaut werden. past is noch nicht behind und the future has ebenso noch nicht began. es ist daher schön noch im jetzt zu leben. hallo finnin. mein name ist søren lerby und ich bin ein ausgezeichneter dänischer fußballspieler. hey knärli.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/post http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/post Mon, 17 Sep 2007 23:39:39 +0200
Huckbook: MAXIFANT UND MINIFANT ich fang mal mit ich an. also ich... jetzt gehts los: ich bin ja kein sogenannter a-blogger. ich weiss ja noch nicht mal ob das hier bloggen ist weil, da hängt ja so viel dran. wenn man bei antville was ins internet schreibt, ist man auf alle fälle schon mal jemand, von dem leute auf der straße sagen: "hier kukk mal, da drüben, da geht die creme!" bei wordpress ist das noch ein bißchen so, aber sicher nicht mehr lange, vielleicht aber auch ewig. ewig und drei tage. ich fand es früher vor ca. 35-36 jahren total lustig, dass etwas ewig und dann noch 3 tage lange dauern kann. das ist ein sehr aufgesetzter humor für einen 4-jährigen. angesichts solcherlei gefasel haben meine eltern mir gegenüber sicher (und zu recht) gefremdelt. im gegensatz zu meinem kumpan robby bin nicht nie unangenehm gewesen. aber... also ein a-blogger bin ich nicht. und wenn ich mal einen kommentar schreibe in einem blog, dann ist nach meinem post immer schluss mit der diskussion. dann schreibt danach niemand mehr weitere kommentare. vielleicht wird dann dort gefremdelt. andere variante: ich schreibe einen kommentar und niemand reaktiert darauf, wohingegen alle anderen beiträge ausgiebig diskutiert und besprochen werden und sei es noch so abstrus. da überfällt mich dann immer eine art extreme neugier, gepaart mit selbsthass, ekel vor mir als solchen, sowie arroganz und größenwahn. später wähne ich mich dann im orkus, dann im supermarkt in der schlange, danach im bauch eines walfisches, dann fällt mir ein, dass ein wal kein fisch ist, danch kommt wieder selbsthass, gefolgt von selbsthaas. anschließend verspüre ich dann lust etwas tennis zu spielen. und zwar mit meinem freund paradroid. was jetzt kommt, kann ich nicht erklären und danach ist sie auch schon vorbei, die ganze gefühlsduselei.
habe ich schon erwähnt, dass ich mir heute 0,25 qm kunstrasen gekauft habe. er liegt auf meinem schreibtisch. kunstrasen mit gelben blumen. man weiss nie, wozu man das mal braucht. er macht mein büro menschlicher, obwohl es sich ja hier um einen rasenandroid handelt. er hat aber sein emotionschip eingeschaltet. unsere putzfr raumpflegerin hat die augen verdreht. die finnin wird sicher auch noch oft die augen verdrehen, angesichts des rasenreplikanten. frau kleinert fands "ganz nett" und der kleine schlozz emil bienenschlau wollte sich gleich auch welchen bestellen. herr karliczek hat die faust in der hosentasche geballt. ich wünschte er hätte ein paar m&ms in seiner hand gehalten. ich sah mal vor einigen jahren eine tierdokumentation und die ging so: ein mann im afrikanischen busch, kleidungstechnisch einwandfrei ein homie, legte in ein astloch einige salzbrocken. dann kam ein affe, welcher die salzbrocken aus dem astloch holen wollte. weil das loch aber sehr, sehr klein war, musste er seine hand durch das loch drücken und konnte sie dann mit den salzbrocken drin nicht mehr aus dem loch ziehen. nun kam der affe leider nicht auf die idee, das salz loszulassen (hoffentlich wars überhaupt salz), dann habe ich vergessen wie es weiter geht. auf alle fälle endet die geschichte damit, dass dieser typ in afrika (ich weiss das land nicht mehr) hinter dem affen hergelaufen ist, der ja - aber das habe ich ja vergessen - irgendwie dann die kurve zum salzlecken oder -lutschen bekommen haben, weil er ja so durstig war, dass er zu einem geheimen wasserloch lief und der mann dann endlich auch... sie wissen schon was ich meine. ist ja jetzt logisch. aufwiederhähnchen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/maxifant-und-minifant http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/maxifant-und-minifant Fri, 14 Sep 2007 09:52:52 +0200
Huckbook: DAS INTERNET heute habe ich herausgefunden, dass das internet 1503 von leonardo da vinci erfunden wurde. es bestand zunächst aus einem 15 meter langenmessingdraht, der später noch verzinkt wurde, was enorme vorteilehatte.
leider schläft die finnin schon, sonst hätte ich es ihr erzählen können. morgen früh, beim meeting, werde ich jedoch mit dieser neuigkeit aufwarten und anschliessend die weltherrschaft durch ein früher tor in der 7. minute an mich reissen. solcherlei gekrönt und beschmückt mache ich mich sogleich an die unterjochung des volkes draussen vor der tür. besonders der alfmann wird sein blaues wunder erleben. aber nicht nur er, sondern auch alle anderen werden von mir tüchtig unterjocht. ich kanns kaum erwarten, lege mich jedoch jetzt noch mal kurz hin, damit ich ausgeschlafen und konzentriert zu werke gehen kann. ich freu mich so.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-internet http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-internet Thu, 13 Sep 2007 04:30:30 +0200
Huckbook: TATSÄCHLICH
die schweden sind keine holländer - das hat man ganz genau gesehen.
(franz beckenbauer)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tatsaechlich http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tatsaechlich Wed, 12 Sep 2007 22:56:56 +0200
Huckbook: LOGEN OTHELLO klar logo wiederhole ich mich hier. ist ja auch mein block. klar heißt das blog, ist mir doch egal. ich mach nur spaß. kwik. heute, als ich las, blögge müssen authentisch geschrieben sein, da hab ich sofort angefangen, und das tue ich noch immer, darauf zu achten, dass ich auch ja authentisch bin. dann wieder dachte ich, authentisch sein ist jetzt auch wieder unauthentisch und bemüht. nun da ich darüber schreibe, ist es da schon unauthentisch. ist unauthentisch, wenn ich reflektiere oder ist es doch einfach nur beheeft.
so. was anderes. ich hab extra kein fragezeichen dem vorhergehenden satz angefügt. ich möchte nicht belästigt werden mit einer antwort. es ist jetzt endlich mittwoch, der 12. september. endlich, ich habe sehr lange darauf gewartet, dass endlich der 12. september ist. jetzt ist es soweit. hätte man mich 1982 gefragt, wie es an diesem 12. september aussähe, ich hätte sicher "soylent grün" gedacht, aber "fidel castro" gesagt. naja, vielleicht nicht gerade fidel castro, aber immerhin hätte ich mir gewünscht johannes heesters würde noch leben. und so ist es auch.
einmal in meinem leben hatte ich zusammen mit zwei politschen genossen eine vision. es war am 12. dezember 1985. da saß ich mit den genossen axel und marco vorm fernseher, wir schauten der vereidigung joschka fischers zum hessischen umweltminister zu. "der marsch durch die institutionen" dacht ich, sagte aber "geil!" und dann sprach axel aus, was alle dachten: "stellt euch mal folgendes vollkommen absurde szenario vor: joschka fischer aussenminister in einem kabinett mit dem innenminister otto schily... wieher!" wir mussten alle lachen. absurd oder mit anderen worten: antropophagus 2.
die zukunft hat bereits begonnen. ich sitze auf einem matratzenlager, welches die finnin und ich uns hier ausgelegt haben, weil wir uns seit MO NA TEN nicht auf ein bett einigen können. ich sitze vor (oder hinter) meinem MBP, am fuße eines ivar-holzregales im studentenstyle, die finnin schläft. neben mir liegt die fernbedienung, mit der ich den fernseher und die grüne lampe ausschalten kann. bücher von fjodor michailowitsch dostojewski, murakami haruki, michael moore, ottfried höffe (aufgepasst: stöckchen), linus volkmann, ernst jandl, bertold brecht, rem kohlhaas, wolfgang büscher, rocko schamoni, wolfgang müller, wolf haas, rainald grebe und... ach ich könnt ewig so weiter machen. vor mir steht ein herman miller-stuhl von ray und charles eames. gegenüber von mir steht das schleefscheefchen. ein bild von audrey hepburn hängt an der wand. ein von der der finnin gestrickter ärmel liegt feuchtgespannt auf einem puzzle für kleinkinder auf dem boden. im fernsehen tummeln sich delphine. lampe norm 69 hängt von der decke (aus). ein kleid von meelbiin hängt am kleiderschrank. das quietschentchen von unserer bankberaterin frau czeschlik steht auf der heizung. ich habe rückenschmerzen und einen brand(t) wie die spd. drum trinke ich noé quelle classic, ein mineralwasser in der polyethylenterephtalat-flasche von plus. ich bin viel zu wach für diese uhrzeit. meinem tagebucheintrag vom 12. september 1982 entnehme ich folgenden satz: "Mit der Julia wars nix sie is ja auch ein bißchen jung (sic!)" und das ist noch der harmloseste satz in in jener woche im jahre 1982. pubertät ist eine ganz schlimme krankheit. ich wäre nicht gerne meine eigenen eltern gewesen. ich hätte mich sicher zu tode geschämt, wenn ich von mir gewusst hätte. mein tagebuch liegt gefährlich zugänglich hier herum. wenn die finnin aufwacht, bin ich geliefert.

ein typisches 2007-endzeit-szenario, das ich mir 1982 ungefähr so vorgestellt habe.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/logen-othello http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/logen-othello Wed, 12 Sep 2007 01:30:30 +0200
Huckbook: FUCK / WIKIPEDIA „Fuck y'all!“ Übersetzung: fickt euch alle (Bedeutung: Momentan will ich meine Ruhe haben)
„Fuck no“ Übersetzung ungefähr: scheiße nein (Bedeutung: Auf keinen Fall)
und
„He's pretty fucked up.“ (Er ist in einem psychisch labilen Zustand. normalerweise unter dem Einfluss bewusstseinsverändernder Stoffe oder aber Er hat sich schwere Verletzungen zugezogen)
und ich antworte dann immer:
„Oh Fuck“ Übersetzung: Oh ficken (Bedeutung: Es ist was total schief gelaufen und ich bin schuld.)
und auch
„Fuck this shit.“ (Ich werde hiermit nicht weitermachen.)

mehr dazu hier.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fuck-wikipedia http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fuck-wikipedia Sun, 09 Sep 2007 23:26:26 +0200
Huckbook: TSCHÖ EVA
ja, ketzer ich weiss, mal wieder böll lesen. is' schon recht.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tschoe-eva http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tschoe-eva Sun, 09 Sep 2007 21:12:12 +0200
Huckbook: KAKKENSTEKK jetzt ist pavarotti gestorben und ich bring' hier nur die beatles. das ist doch auch doof. der kulturbeflissene potsdamer bringt natürlich pavarotti. da fallen unser einem ja eher die reclamheftchen aus dem regal, bevor man hier e-musikalisches postet. obgleich ja p. eher u. als e. ist. naja, das soll mich jetzt nicht kümmern.
gleich muss ich mir ein beinkleid an-, sowie einen rock umlegen und mich hinab ins buelowküchelchen begeben. dort braue ich mir einen starken expresso, verdünne ihn mit milch und blicke hinaus aus dem fenster. platipussy, unsere gästin, weilt gerade "auf dem amt". die finnin lässt sie die weisheitszähne aushebeln. so könnte ich beim kaffeetrinken vielleicht einen fahren lassen oder rülpsen oder unflat von mir geben. das würde sicher meine nochnachbarin von obendrüber begeistern. wer zum 1. oktober schon immer mal eine zweistöckige wohnung über mir und der finnin bewohnen wollte, der sollte an dieser stelle mal bemerkbar machen. ich vermittel dann weiter. jetzt muss ich mich aber sputen, weil doch der klitzekleine schlozz emil bienenschlau mich in wenigen minuten abholt.

da frage ich mich doch: ist es wieder so weit - werden menschen wieder abgeholt?
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kakkenstekk http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kakkenstekk Fri, 07 Sep 2007 08:14:14 +0200
Huckbook: A DAY IN THE LIFE

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/a-day-in-the-life http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/a-day-in-the-life Fri, 07 Sep 2007 00:36:36 +0200
Huckbook: MANCHESTER KAPITALISMUS


man utd vs bayern 1999 UEFA CL FINALE

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/manchester-kapitalismus http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/manchester-kapitalismus Wed, 05 Sep 2007 23:47:47 +0200
Huckbook: HERR SCHIRRMACHER frank schirrmacher schreibt über den stauffenbergfilm bei spon.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/herr-schirrmacher http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/herr-schirrmacher Sun, 02 Sep 2007 17:02:02 +0200
Huckbook: FEINGERS ich kannte mal einen, der wohnt heute in wien, der sagte immer zur band, in der johnny rotten nach den sexpistols sang, public imaging limitiation. ich wars nicht ich hörte damals die stiff little feingers.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/feingers http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/feingers Sun, 02 Sep 2007 02:20:20 +0200
Huckbook: OSAKA immer wenn ich auf den marathon der frauen anlässlich der leichtathletik-wm in osaka/japan, durch welches die damen gerade laufen, zappe, sieht es dort aus wie auf der hanauer landstraße in frankfurt/main. wie hieß nochmal der regisseur der mondlandung?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/osaka http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/osaka Sun, 02 Sep 2007 00:38:38 +0200
Huckbook: ÄH...
hab ich bei spreeblick gefunden und die hamms von nerdcore.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aeh--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/aeh--- Thu, 30 Aug 2007 19:31:31 +0200
Huckbook: GRUMMYHUCK hihihi... die bloggerszene ist müde und hat keinen bock mehr. komisch, dass ich immer mehr feeds sehe, die sich nicht bewegen. aber ist ja auch nicht schlümm. ich hab mich vor fünf jahren gefragt, was ich hier eigentlich mache und was das soll und ich frage mich das heute noch. vor drei jahren wollte ich mal aufhören, weil ich einfach gar nicht weiss warum ich blogge. ich weiss noch nichtmal ob das bloggen ist. das hier ist glaube ich nicht die richtige software, wir haben das ja selbst programmiert, außerdem sind wir nicht mit spreeblick verlinkt und was sich seit jahren nicht verändert, es kennt uns auch so gut wie niemand. mit "uns" meine jetzt auch die anderen und nicht mich im pluralis majestatis. ich bin schon nur einer und das weiss ich auch. und ich bin nur marginal verrückt. ein bißchen verrückt muss man ja immer sein wollen, sonst nimmt einen ja keiner ernst. also dieser don alphonso ist ja einer, der bei antville bloggt und der hat nun seine zweifel an dem sinn von allem gemacht (ausserdem hat er dort ein eigenartiges zeichen in seinen blog geschrieben: f, ich weiss nicht, was es bedeutet). dabei haben diese herrschaften doch ein supi bloggerleben. sie sind berühmt und zitieren und verlinken sich gegenseitig bis zum geht nicht mehr. natürlich wäre es klasse, wenn man unsere ins-internet-reinschreiber auch verlinken und zitieren würde, allerdings wüsst ich jetzt gar nicht zu welchem preis das gehen würde. ich möchte ja machen was ich will. ich finde es zum beispiel prima, dass ich einfach was aufschreiben kann, was mir grade einfällt und ich finds prima, dass ich das veröffentlichen kann, ohne dass ich miich dafür bei irgendwelchen hampelmänner vom verlagswesen einschleimen müsste. außerdem werden auch relativ wenig bäume dafür geschlachtet für so einen blog. gut ein bissi schwund ist immer, man braucht ja strom und obendrein diese umweltunfreundlichen macs, aber es ist schon alles relativ simpel. drum kann ja auch jeder hinz und kunz bloggen. das spektrum ist groß und wenns einem nicht gefällt, dann braucht man das einfach nicht zu lesen. man kann aber unter effektiver verwendung seines gehirns einen gesamteindruck der meinungsvielfalt einholen um sich so ein bild machen. ein bild vom ganzen. das ist aufregend und das ist auch ein basisdemokratischer prozess, der da aber erstmal entstehen muss. weil die mehrheit in diesem lande ja keinen schimmer hat, was alles möglich ist. dass man da nicht nur seine meinung rausposaunen kann, man kann auch freunde wiederfinden, könnte, wenn nicht so wenige überhaupt im internet vertreten wären. man kann sich sogar ohne großen aufwand bei spreadshirt seinen eigenen t-shirt-shop anlegen und dann kann ja jeder, der glaubt er habe gute ideen mal loslegen. dann braucht man nicht mehr zu lamentieren und auf geldgeber warten. man kann ja auch aufhören sich zu waschen und dafür morgens absinth saufen, das konnte man ja ca. 100 jahre lang nicht mehr. jetzt kann man es wieder, dank dem internet 2.0. super, was?! wir nutzen es ein bißchen, wir schreiben sachen hier rein, wir lassen leute schreiben und wenn wir irgendwann am st. nimmerleinstag endlich uns shopmodul fertig programmiert haben, dann verkaufen wir auch t-shirts. und das ist natürlich der absolute hammer. jeder mensch sollte einen eigenen t-shirt-laden haben außerdem sollte jeder einen mp3-shop haben. einfach jeder mensch sollte bloggen, shirts verkaufen, musik am macbook(pro) machen und sich bei xing anmelden. das wäre echt der hammer. meiner meinung nach, wäre die welt dann in ordnung. nie wieder krieg-mäßig und so. was da los wäre. jede stadt müsste natürlich ihre eigene loveparade und jeder stadteil einen eigenen CSD haben. alle müssten schwul werden. das wäre auch klasse und 9to5 wäre nur noch ein alter witz aus vergangenen zeiten. ich meine so richtig von 9 bis 5 zu arbeiten, das wäre vergangenheit. und wenn jetzt nicht der don schlapp macht und wenn alle fröhlich weitermachen, dann wird das mal was ganz anderes und vielleicht machts dann auch wirklich sinn. vielleicht machts auch so sinn und man wird in 10 jahren sagen, damals der don, der war ein pionier, der hatte einfach keinen bock mehr und er hatte recht. er arbeitet jetzt in einer versicherung und stempelt briefe. schön sozialversichert und happy mit seiner schnepfe, die er in der kantine kennengelernt hat. um ehrlich zu sein, ich kenne die ganzen blogger gar nicht und den herrn alphonso auch nicht. ich lese manche bloggs, aber ich würde ja niemanden auf der straße wiedererkennen. auf welcher straße auch? auf der bergmannstraße oder aufm kiez in sonstwo? da wohne ich ja schon lange nicht mehr. den emil bienenschlau würde ich wiedererkennen und die platipussy zieht ja nächste woche bei uns ein, da würde ich mich wundern, wenn sie auf der straße nicht wiedererkennen würde. sogar den potsdamer würde ich glaube ich erkennen, er hat sich sicher kaum verändert. funktionssandalen trug er schon damals und eine frisur hatte er noch nie. auf alle fälle sollte man mal drüber nachdenken, was ich hier eigentlich sagen wollte. da kann man aber lange nachdenken. ich hab nämlich keine message. ich hab vielleicht eine ahnung, vielleicht habe ich einen verdacht.

DER VERDACHT
ich glaube die provinz bringts. nicht mehr die metropole. die findet im kopf statt. die digitale boheme zieht aufs land und die märkte werden global sein, aber auch in sich kleiner und in dieser welt haben die finnin und ich ein bänkchen hinter dem haus und zwei schafe auf der wiese unter den aprikosenbäumen und ich arbeite bis ich umfalle in meinem beruf und es macht spaß und sinn. weinlesen, spargelstechen, putzen, lokführen, wurstfachverkauf... macht alles wieder sinn. die leute machen das gerne, weil sie ihre eigene metzgerei haben, weil sie merken, dass es total interessant ist, jeden tag 5-6 wohnungen zu putzen und ein schweinchen zu schlachten um daraus die leckerste wurst zu fabrizieren, die es gibt. man lädt dann seine putzfrau auf geschäftsparties ein und reicht ihr ein glas sekt. das machen wir übrigens schon lange. einfach mal nachmachen. leute einstellen die arbeiten übernehmen. taxifahren, catering bestellen, wäsche waschen, haare schneiden, statt alles selbst zu machen, essen gehen, statt zu kochen. dienstleistungsstrukturen anschuppsen. internetservice für geld auch wirklich mal nutzen. und manchmal anfangen zu heulen oder sportmachen scheiße finden. mut zur lücke. reisst euch den arsch auf. ist doch egal. hauptsache nie mehr schaise druff.

sorry, ich hab in der schule in quintessenz immer eine 6 gehabt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/grummyhuck http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/grummyhuck Wed, 29 Aug 2007 23:56:56 +0200
Huckbook: MC DOOF SPACKOS also was mir ja grad total auf den sack geht, sind diese drei spackos aus der mc donaldswerbung mit ihren freundinnen. nein, es ist nicht witzig, dafür aber total anstrengend, wenn man drei hirnlose idioten, die den ganzen tag in einer pommesbude rumhocken, als sympathieträger verkaufen will.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mc-doof-spackos http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mc-doof-spackos Wed, 29 Aug 2007 18:54:54 +0200
Huckbook: SEIT JAHREN IN DER WELTSPRITZE... ...hat der sportreporter im ersten programm gerade gesagt, angesichts irgendwelcher damen die sich auf ihren wettkampf bei den leichtathletikweltmeisterschaften in oksaka vorbereiteten. stimmt vielleicht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/seit-jahren-in-der-weltspritze--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/seit-jahren-in-der-weltspritze--- Tue, 28 Aug 2007 13:49:49 +0200
Huckbook: WEEKLY WORLD NEWS als wir noch jung waren, ein bißchen jedenfalls, das muss so anfang 1990 gewesen sein, da gab es eine zeitung names NEUE SPEZIALS. ich glaube sie kam aus holland. dort erfuhr man unglaubliches von rund um den globus. eine mischung zwischen peter moosleitners interessanten magazin und der chefredaktion der bunten unter folter einfluss von guarana-wein mit absinth. schlagzeilen wie

"unfassbar - frau von eigenem pelzmantel aufgefressen"
"der sprechende apfelbaum von kloster saumholz."
"elvis lebt!"
und
"unglaublich - rudi carell an zwei orten gleichzeitig gesehen"

elvis okay, aber rudi carell an zwei orten gleichzeitig, ausgeschlossen. zu übertrieben.
in diesen tagen erscheint die letzte ausgabe der weekly world news. deren schlagzeilen sind ähnlich gehaltvoll, wie der spiegel heute berichtet:

"Schlauester Menschenaffe der Welt geht aufs College"
"Veganer-Vampir greift Bäume an"
"Dick Cheney ist ein Roboter"
"Bibel der Außerirdischen gefunden - sie beten Oprah an"

und vor allem:

"500 Fuß hoher Jesus erscheint vor der Uno"

warum geht eigentlich der zweitschlaueste affe nicht auch aufs college? so frapierend kann der unterschied ja nicht sein. es gehen sichere noch weitere affen aufs college. andere machen eine aussbildung, wieder andere beziehen sozialleistungen in burkina faso. und natürlich kann der... ach egal...

guarana-wein mit absynth gabs übrigens am freitag auf der veranstaltung am schlachthof. jedenfalls bestand der mann, der uns das verkauft hat darauf.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/weekly-world-news http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/weekly-world-news Mon, 27 Aug 2007 23:54:54 +0200
Huckbook: FÜNF JAHRE DAS HIER | HURRA sehen sie nur, was da steht. sehen sie nur. vor fünf jahren ging dieses blog auf große fahrt. manchmal auch auf großen fart.
am vorabend haben sie mir noch die schwalbe geklaut und am nächsten morgen gings los. blog, was ist das? ich nannte das was ich hier machen online-tagebuch. huhm... hh hh hh. ja so war das und als ich ein paar wochen später zu r.k. sagte, ich hätte ja wohl das was man ein blog nennt, da flippte der doch völlig aus. was ich mir denn einbälde frug er mich. das dies nicht die richtige software sei und das ein blog was ganz anderes wäre. ich schämte mich. und ich schäme mich heute noch. jedoch sond 5 jahre eine lange zeit. damals schrieb ich noch auf einem ibook G3 12" 500 mhz dvd (dual usb) und auf einem imac G3 333 mhz (revision d) meinen schmonz ins weltweite netz hinein. später dann kam ein powermac G4 733 mhz superdrive (digital audio) hinzu. dann ein imac G4 1 ghz 17" superdrive (flat-panel 2003), was schließlich vom powerbook 1,67 Ghz 17" superdrive abgelöst wurde. heute steht mir ein macbook 13,3" 2,16 GHz core 2 duo (black superdrive) und ein macbook pro 17" 2,33 ghz core 2 duo (supenkasper schwanzverlängerung) zur verfügung. klar, dass ich mich inzwischen für den porschetyp halte. ich bin ja auch einer. ich bin was besseres. was viel besseres. ich bin sogar besser als ich selbst. ich übertreffe mich in meiner güte selbst. das hätte ich früher nicht gedacht. heute jedoch weiss ich es. ich weiss alles. fünf jahre blogroyal (formaly knwon as klassenbuch) haben dies aus mir gemacht. danke.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fuenf-jahre-das-hier-hurra http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fuenf-jahre-das-hier-hurra Sun, 26 Aug 2007 05:45:45 +0200
Huckbook: HERR DER GEZEITEN GEZ ma in echt, eigentlich sollte man ja sein mundwerk einGEZäumt halten, aber ich will auch nicht ein GEiZkragen des offenen wortes sein, schließlich bin ich ja noch GEZeichnet von den umständen. ich hab ja lanGE Zugeschaut, habe geschwiegen und meine lunGE Zum atmen verwendet, aber nach alles was sie anGEZettelt haben, kann ich nicht mehr schweigen. die gesetzliche rundfunkgebührenpflicht ist sicher nicht das schlechtest, hängen wir doch alle (sic!) vor der glotze und ziehen uns arte und 3sat rein oder england gegen deutschland. aber manchmal muss man sich doch sehr wundern.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/herr-der-gezeiten http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/herr-der-gezeiten Fri, 24 Aug 2007 10:17:17 +0200
Huckbook: À PROPOS man sollte ja seine kinder nicht auf flickr ausstellen. das hats früher nicht gegeben, wo alles besser ist. ich weiss ja dass einige der leser dieses dingenskirchen väter, resp. mütter sind und ich weiss von denen nicht wirklich, ob die auch ihre kinderlein im flickr stehen haben, aber das finde ich komisch. warum nicht auch röntgenaufnahmen, darmspiegelungen und aufnahmen von morgenstuhl und mittelstrahl. man könnte hausaufgaben, schularbeiten veröffentlichen, blaue briefe oder läuse. das kommt bestimmt auch noch. flickr find ich gut, aber ach... das gibt wieder ärger. das ist mir nur gerade aufgefallen.
eben war ich draussen, ich war eigentlich den ganzen tag draussen und hab sonstwas gemacht, statt dem magazin seite an seite zu fügen, bis es ein ganzes ist. übrigens (aufruf) wäre ich durchaus bereit in unserem magazin mal einen durchdachten und gutgeschriebenen gedanken über den herbst zu bringen. ich meine nicht den deutschen herbst oder den herbst als nekromantische phantasie, sondern einfach jahreszeitlich unabwendbar die oder das herbstliche als solche. mit magazin meine ich das heimatmagazin. mit durchaus meine ich, wenn ich will. das entscheidet der herr chefredakteur selbst und niemand kann ihn stoppen. ich höre.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ae-propos http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ae-propos Thu, 23 Aug 2007 20:07:07 +0200
Huckbook: WOLFGANG

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wolfgang http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wolfgang Thu, 23 Aug 2007 17:33:33 +0200
Huckbook: DIE ANDEREN UND DIE ENGLÄNDER LIEGEN ZURÜCK mercedes bunz und frage mich... also wenn sie doch nur wirklich so heißen würde, dann lüpfte ich mein hütchen. sie ist laut jetzt eine superberlinerin. super.
und dann erfahre ich aus dem fernsehgerät, dass philip lahm der beste der 11 freunde auf dem platz im wembleystadion ist. "wir" führen 2:1 zur halbzeit. trochowski also. ach das sind noch namen. richtige fußballstars. andererseits, wenn ich mir den englischen topstar anschaue, dann muss ich lachen. irgendwo hockt seine albern überdimensionierte sonnenbrille rum, keine ahnung von nichts und dumpft vor sich hin. ach und ich hab kopfschmerzen und unser kühlschrank ist.... nicht leer, aber nicht befriedigend erfüllt mit schofeligkeiten. wir hamm auch keine chips im haus oder kuchen, noch nicht mal brot. wir hamm keinen orangensaft und keine belgischen waffeln. ich brüte mir ein ei, hätten wir eins im hause. ich büke mir nen kooche, hätten wir mehl und ich rüfe platipussy an, wenn das telefon nur nicht alle wäre. ich trünkte ein cökchen, wenns da wär und ich bratete mir ein steak, so es läge dafür bereit. ich wüllste fütten, but i don't know why. oh... unser bundestrainer sieht aus wie ein edelmann. wie ein modell. wie ein... schöner mann. mit seinem schwarzen anzug, dem weissen shirt und dem seidenschal. unser trainer. früher schäumte man vor scham. heute nicht mehr. ach hab ich kopfweh, mein rechtes auge ist schon ganz knusprig. ich kann nichts mehr sehen. ich mach schluss.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-anderen-und-die-englaender-liegen-zurueck http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-anderen-und-die-englaender-liegen-zurueck Wed, 22 Aug 2007 22:07:07 +0200
Huckbook: STEIFES GLIED

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/steifes-glied http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/steifes-glied Sun, 19 Aug 2007 23:41:41 +0200
Huckbook: KATZENBLOG aber ich schweife ab, wenn wir ein söhnchen von frau luna haben, also wenn der potsdamer, seine frau und die kinder so großzügig sind, dann nehmen wir es mit nach hause, an den fuße des laburischen quarzes und beobachten die katze beim wachsen und kacken. dabei stellen wir uns bei der katzenfrage an, als bekämen wir ein kind. wir machen uns sorgen, zerbrechen uns den kopf und sind unsicher. hoffentlich ist die katze gesund, stubenrein und nicht so überdreht. wir fragen uns, ob das ketzchen wohl alleine sein kann, ob wir's in den hof lassen können, wo es dann hinläuft und ob es dann in gefahr ist. einem freund, dessen katze frei das haus verlassen kann und sich gerne auch mal ein paar tage draussen und woanders aufhält, ist mal folgendes passiert: er fuhr jeden tag die landstraße entlang, wo ihm eine plattgefahren katze auffiel. als er nach ein paar tagen, die katze war scheinbar mal wieder unterwegs, mal nachschaute, war es sein kätzchen, was da am asphalt klebte. eijeijei. da zermartern wir uns lieber noch ein bißchen das köpfchen, am ende sperren wir das ketzchen ein. hier kann es dann auch in zwei stockwerken glücklich werden und es wird nie erfahren, was für ein welt da draussen wartet. im guten wie im bösen sinne. ach jeh. ich komm noch um vor sorge.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/katzenblog http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/katzenblog Sun, 19 Aug 2007 22:27:27 +0200
Huckbook: moment mal

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/moment-mal http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/moment-mal Sat, 18 Aug 2007 00:42:42 +0200
Huckbook: POTZTAUSEND jetzt sitz ich hier mit krummen buckel und mach magazin, wie wir in der fachsprache sagen. im tv-gerät ist gerade elvis pressluft zu gast. ein so ein schöner mann. er sitzt auf sechziger-jahre-möbel und die damenwelt kackt komplett ab. ihm ist sehr heiß. was trägt er auch einen schwarzen lederanzug?
naja. ich glaube mir platzt eines tages mein kopf. diese aussage ist meine lieblingsbeschäftigung. selbstmitleid und so. zu denken, man sei verrückt, man sei irgendwie anders. dabei bin ich ein klassischer langweiler. auch gelogen. mir platzt aber nicht der kopf, obgleich ich an viele dinge denken muss. ich habe ja immer noch zeit, mich der bonsai-zucht zu widmen. oder an meiner 2000 jahre alten espresso-maschine herumzuschrauben. jetzt habe ich aber keine zeit, denn ich mache magazin. frau kleinert hats ja bereits angesprochen. bin ich also ein magazinmacher? ein macher? naja. ein fauler hund bin ich. ein neurologe, den ich letztens besuchte sagte ich sei ein porsche-typ. das gegenteil war der traktor-typ. ich musste ein bißchen lachen. als ich später beim groszmogul im cabriolet saß und über die sonnenblende hinaus auf die straße geblickt und mücken gefressen habe, da dachte ich, so sieht also ein porsche-typ aus. das dachte der groszmogul übrigens auch, aber er sagte nichts. als vom fachmann ermittelter porsche-typ sitze ich also nun vor dem magazin und ringe mir einen text für die seite 3 ab. und wenn ich den nicht habe, kann ich auch die folgenden seiten nicht machen. so mache ich immer magazin. ich bin ein magazinmachungsauthist. dabei muss ich auch noch an zwei produktbroschüren arbeiten und mich um diverse andere dinge kümmern. ach ich wäre gerne ein authist. wenn die welt einem dann nicht immer sagen würde, man müsse sich ändern, dann wär alles geritzt. ich spräche zum beispiel mit meinem kumpel (siehe links) im primzahlenstyle und wäre ansonsten in mir versunken. ach was, ich muss magazin machen. prost. holsten knallt am dollsten.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/potztausend http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/potztausend Thu, 16 Aug 2007 22:19:19 +0200
Huckbook: WAAAAAS, JOERG BUTT SPIELT BEI BENFICA...? also berichte ich folgendes: heute morgen habe ich zu unserer finnischen projekt- und sonstwasmanagerin gesagt: "hei, weisch was, i blaib noche bissel liegen." und so kam ich erst um halb zehn ins büro. ich darf das, ich bin mein eigener herr und ich werde nicht müde dies zu betonen, obgleich ich um die gefangenschaft meiner seele weiß und wie ich sklave des alltags bin. ich setzte mich also an meinen schreibtisch und eröffnete mein macbook pro, kopierte 15 mehr oder weniger aufregende mails und 270 spammails auf meinen computer, trank einen schluck kaffee und sprach mit den meinen. wie es denn heute so würde und was alles anstund, frug ich. die anderen sagten: "och, hh hh hh.", "hmmm, schwierig." und "kwa kwa kwa kwa kwa kwa kwa kwak." frau kleinert war wieder frech wie rotz und boebelsund gut gelaunt. er ist ein lilalaunebär. kurz darauf verliesen alle mein büro und ich hörte nur noch ein einschläferndes tackern und tippen und klicken und surren und murren. auf meiner dringendliste befanden sich acht arbeiten, die unbedingt erledigt werden mussten. so fing ich an. ich arbeitete und arbeitete. anhand unseres zeiterfassungssystem kann man deutlich sehen, dass mir anderwo der orden "held der arbeit" verliehen worden wäre. "seufz!" sagte ich und die sonne scheinte mir auf mein haar. "seufz!" sagte da mein haar. kurz vor 20:00 uhr verließ ich diese verwunsche säuremine und fuhr mit dem fahrrad heim. als ich im begriff war mir dieses fahrrad zu erwerben, gab ich vor, weil ich wusste, dass man mich ob der tatsache schon ein hervorragendes fahrrad mit sehr sehr dicken reifen zu besitzen, schnell als geldverschwenderischen, großkotzigen angeber identifizieren könnte, ich führe mit aber genau diesem neuen fahrrad, welches über zwei hervorragende gepäcktaschen von ortlieb verfügt, jeden tag zum lebensmittelerwerb, was ja dann zum vorteil aller wäre. als ich das fahrrad dann hatte, sagte ich "har har har!" der rest ist schnell erzählt - das fahrrad hat noch nie einen lebensmittelladen von innen gesehen und wir erwerben unsere grundnahrungsmittel immer noch bei der tankstelle. heute gabs zum mittagsessen salzbrezel ohne salz mit red bull light. das ist mein leben, kein wunder also dass ich nicht so viel zu erzählen habe.]]> http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/waaaaas-joerg-butt-spielt-bei-benfica--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/waaaaas-joerg-butt-spielt-bei-benfica--- Tue, 14 Aug 2007 00:51:51 +0200 Huckbook: WOMÖGLICHKEITSEVENTUALITÄT hallo liebe leser. nach unserem umzug auf attakke-royal ist flolgendes passiert: ein selbsternannter philosoph aus dem westphälischen findet seinen freund aus potsdam nicht mehr. der potsdamer selbst hat das schreiben eingestellt. platipussy hat schon lange keinen bock mehr zu schreiben. boebelsund fällt nichts ein. emil knipst weiterhin selten bis nie. pupsismaus kannste in dem zusammenhang ja schon lange vergessen und das blogroyal steht jetzt hier noch als letzte bastion gegen die einsamkeit. scheinbar also ist attakke-royal gescheitert, bevor es überhaupt begonnen hat. habe ich scheinbar gesagt?
es ist ein bißchen so wie 1975. wenn der song "white christmas" im radio ertönt laufe ich aufs dach meines hauses und lasse mich von einem huibschrauber abholen. unsere idee war ja, dass sich auf attakke ein bißchen was neues entwickelt, wir noch verschiedene aufschreiber sammeln und andere aktionen brigen. so sitzt herr bienenschlau und herr boebelsund gerade an einem shopsystem, mittels dessen wir in zukunft t-shirts zum kaufe feil bieten wollten. stellt euch nur vor: shirts von stijlroyal, attakke-royal, aber auch platipussy- und potsdamned-shirts, sowie welche von boebelsund und emil bienenschlau. das alles wird es nun nicht mehr geben, denn unsere aufschreiber sind leider schreibblockiert, faul und/oder bockig. seufz!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/womoeglichkeitseventualitaet http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/womoeglichkeitseventualitaet Sun, 12 Aug 2007 10:39:39 +0200
Huckbook: ATTAKKE ROYAL wenn ich an attakke royal denke, und ich denke oft an attakke-royal, denke ich an... ach, das kann man ja gar nicht beschreiben.
manchmal, wenn ich einen lustigen witz erzählen will, dann fällt mir während ich erzähle auf, dass die geschichte gar nicht lustig ist und dann überlege ich mir, während ich gerade auch noch den faden verliere, wie ich jetzt elegant die geschichte beenden könnte, was mir dann nicht einfällt und so erzähle ich sie wie ursprünglich geplant und am ende lacht tatsächlich auch niemand. das dachte mir eben auch.
nun wenn sie sich fragen, was ist denn mit den blogs geschehen, hat man sie am ende geraubt und gestohlen und liegen sie womöglich auf dem kalten boden irgendeines kerkers, irgendeiner miliz und darben, schließlich erleiden sie den erfrierungstod. das wort erfrierungstod habe ich eben aus dem tv-gerät entnommen. mir ist nichts eingefallen. auf alle fälle verhält es sich nun so: attakke royal ist jetzt das, was früher stijlroyal war und davor schon attakke royal, dazwischen exroyal, davor attakke royal. das war nämlich mal eine radiosendung, dann war es eine idee, dann ein wahn, dann eine firma, dann kam der 11. september 2001, danach war attakke royal dann exroyal, dann war attakke royal wieder eine radiosendung diesmal auf radio rheinwelle, dann kam royalkomm, worauf stijlroyal nicht folgte, sondern in einem paralleluniversum existierte, dann erbte stijlroyal den nachlass von attakke royal, danach wurden stijlroyal und royalkomm auf eine seite gestellt und dann dachte ich, man muss das, was auf stijlroyal war auf attakke royal bringen und es so wieder zum leben erwecken, so gibt es jetzt royalkomm, wo ich arbeite, stijlroyal den heimatroman, den ich schreibe und attakke royal, wo ich jetzt grad reinschreibe, nämlich in blogroyal, was vorher stijlroyal war und davor klassenbuch. so ungefähr war das.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/attakke-royal http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/attakke-royal Wed, 08 Aug 2007 21:53:53 +0200
Huckbook: MARIA CALLAS http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/maria-callas http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/maria-callas Tue, 31 Jul 2007 23:59:59 +0200 Huckbook: NICHTS DA flecken auf dem hemd ist mein zweiter vorname. ich kann gar nichtsessen ohne flecken auf meinem hemd zu hinterlassen. noch nicht malknäckebrot.
volkerschlöndorff hat die ganze zeit gegrinst. es schien mir, als habe er mitmatussek hinter der bühne starken tobak geraucht. matussek hat keinegelegenheit ausgelassen darauf hinzuweisen, wieviel drogen er genommenhabe, damals 1968. manchmal denke ich mir, matussek ist schon okay.aber nur sehr manchmal. am ende haben sie gesagt, sloterdijk sei eingammler, was ja auch stimmt. inzwischen ist die sendung rum und ich binmit meinen gedanken alleine. ich habe einen berg sachen zu erledigen.magazin machen und diverse jobs abwickeln und ein büchlein machen,vielleicht auch zwei. eine broschüre und webdesign. wiesbaden webdesignmuss ich machen. wiesbaden webdesign ist meine leidenschaft. inwirklichkeit ist ja wiesbaden grafikdesign meine leidenschaft. das mussgoogle einfach einsehen. da können sie nichts machen. dass ich hier soeinen mist schreibe hat nur damit zu tun, dass ich will, dass man unswieder unter den suchbegriffen wiesbaden und webdesign und/oderwiesbaden und grafikdesign findet und nicht nur unter hummelhaar,schlöndorff und streuselkuchen. hummelhaar ist auch gut, aber es bringtuns nicht weiter. der groszmogulhat heute gesagt, dass es nicht wichtig wäre, was in google steht. dasmuss nicht stimmen, aber als er es so sagte, da dachte ich mir, dassich mich längst von google habe versklaven lassen und im augenblick dererkenntnis warf ich meine fesseln ab und ward fortan frei wie einvögelein.
obendrein können sie hier in diesem beitrag meine beiden kumpels bullaund/oder helmo bewundern. dieser beitrag bietet also mehr als manzunächst erwarten durfte. mir fällt aber auch immer was ein. toll.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nichts-da http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nichts-da Tue, 31 Jul 2007 00:07:07 +0200
Huckbook: SAFRANSKI MACHT DEN KUCHEN GEL heute saß ich in meinem büro und versuchte mich zu konzentrieren, den lieben langen tag. ich hörte musik, las in der P.A.G.E., einer zeitung für leute wie mich. dann dachte ich an streuselkuchen, verwarf den gedanken aber kurz bevor ich an streuselkuchen mit apfelmus dachte. irgendwann kamen die "anderen" in mein büro und kauten ihr essen worauf sie es verschlangen. ich dachte: hey, das kommt mir irgendwie bekannt vor. dann dachte ich wieder an streuselkuchen. ich denke seit ca. 5 wochen an streuselkuchen. davor dachte ich eher selten an streuselkuchen. dass ich ausgerechnet an streuselkuchen denke, seit ich ihn lieber nicht essen sollte, liegt daran, dass ich ihn lieber nicht essen darf. streuselkuchen, streuselkuchen, streuselkuchen. wenn ich wüsste, dass es jetzt um ca. halb 23 uhr tatsächlich irgendwo einen guten streuselkuchen gäbe, ich spritzte mir 2-3 liter eigenblut und führe mit dem rädchen zum streuselkuchenhändler. leider ist dem nicht so. man kann in den hiesigen kiosken salzbrezel, chips, modezeitschrift, bier, chantré, zigaretten, tabakblätter mit schokoladengeschmack, flummies mit leuchtmittel, furzkissen, leckmuscheln, tampons und eier kaufen, aber streuselkuchen kann man vergessen. das liegt sicher daran, dass die kioskbetreiber aus ländern kommen, in welchen der streuselkuchen einen nicht so hohen stellenwert hat. ich würde jedoch auch auf baklava ausweichen, aber auch das scheint niemanden zu interessieren. baklava finde ich auch prima. ich glaube ich habe noch nie so oft das wort streuselkuchen aufgeschrieben. komisch. jetzt bin ich schon so alt.
gleich schaue ich mir eine sendung mit den komikern peter sloterdijk und rüdiger safranski und dem clown volker schlöndorff an. vielleicht frage ich volker schlöndorff mal ob er uns für die herbstausgabe des heimatmagazins mal seinen teddybär zum fotografiert werden überlässt. er (und ich meine nicht den teddybär) kommt aus wiesbaden. ich glaube jedoch volker schlöndorff würde uns eher in den arsch treten, bevor er uns seinen teddybär leiht. sicher ist sein teddybär aus wurzelholz. eventuell ist die sendung mit sloterdijk und safranski eine call-in-sendung. dann kann ich, falls ich durchkomme, volker schlöndorff mal nach seinem bären fragen. wenn ich so weitermache habe ich am ende volker schlöndorff genauso oft geschrieben wie streuselkuchen. das darf aber unter keinen umständen passieren.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/safranski-macht-den-kuchen-gel http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/safranski-macht-den-kuchen-gel Mon, 30 Jul 2007 22:15:15 +0200
Huckbook: GLEITENDER ÜBERGANG so. wir haben (immer noch) keine katze, da kann ich mit putzigen abenteuern aus der welt der tiere nicht dienen. heißt es dienen? ach, es ist mir egal. mit sprachlich ausgefeilten berichten aus meinem leben kann ich auch nicht (achtung wiederholung) dienen, weil ich ja nichts erlebe. doch, ich habe gestern was erlebt. da war die klitzekleine range jakobine niedlowskaja schimm bei uns und hat sich dem entknoten eines wollknäuels aus reiner seide gewidmet. dazu haben wir uns unterhalten und fernsehen geschaut. am freitag war die goldschmiedemeisterin claudia heimann, der künstler bastian schreck und der programmierer sowie ralley-weltmeister emil bienenschlau bei uns zu gast. wir tranken wein und redeten wild durcheinander. ich besonders. heute morgen sind die finnin und ich in der herrgottsfrüh aufgestanden und haben den simpsonsfilm geschaut. danach haben wir uns mehrfach den blogeintrag von platipussy zum gleichen thema durchgelesen und festgestellt, dass es in berlin hervorragende drogen geben muss. ich fand den film durchaus gelungen, und wir haben auch gelacht, aber die sagenhafte euphorie der letzten tage hat uns doch zu anderen erwartungen gepeitscht. vielleicht auch nicht. ich kukk ihn mir morgen nochmal an. sicher werf ich mich dann weg. ich habe auf alle fälle schon simpsonsfolgen gesehen, die besser waren.
ach, und dabei wollte ich doch eigentlich nur noch über das royalkomm.designbüro schreiben. das mach ich dann morgen früh oder irgendwann nach dem meeting. wir haben neue möbel gekauft, die könnte ich mal zeigen. da wüsste dann auch der potsdamer mal, wies bei uns aussieht. für den potsdamer mach ich das. er muss uns zusammen mit dem koch und lebemann peter feldmann am 14. september 2007 besuchen. das ist ein freitag. da ist die große STIJLROYAL - HEIMATMAGAZINHERBSTAUSGABENERSCHEINUNGSPARTY. näheres dann hier oder im mailprogramm oder... spam oder gar nicht oder ich fahre mit der finnin nach regensburg zur hochzeit der finninenverwandschaft oder ich habe migräne (ja auch ich habe manchmal migräne) oder ich muss arbeiten oder ich ich ich... der dalai lama hat neulich bzgl. der erwartung diverser lösungsvorschläge zur weltproblematik gesagt: "ich bin doch auch nur ein gott." so jetzt habe ich was geschrieben.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gleitender-uebergang http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gleitender-uebergang Sun, 29 Jul 2007 22:14:14 +0200
Huckbook: SINKEWITZ ich finds prima, dass die ard und das zdf nun die tour-de-frongs-live-berichterstattung eingestellt haben, weil patrick sinkewitzens a-probe von vor einigen wochen positiv war. das macht ja auch sinn. grunz!
wie die bei eurosport das thema so konsequent ausblenden, das finde ich aber fast noch besser. das hat was krankes, auch wenn ich nicht weiss, wie man ernsthaft über solche dinge (doping) berichten soll. vielleicht die profisportberichterstattung einstellen. das könnte helfen. den profisport abschaffen wäre auch ne feine sache. sport ist eh mord.
das ist mir aber eigentlich wurscht. ich interessiere mich nur für den kleinen kosmos in welchem ich dahinvegetiere. die finnin interessiert mich natürlich extrem. bob, emil, boebelsund noch. zwei, drei freunde, das wars. mich interessiert ansonsten nur noch das thema spiegeleier. ich bin ein großer fan von den eiern eines nahegelegen bauerns. so bitte. und jetzt nochmal von vorne: ich bin ein großer fan der eier, die man auf einem nahegelegenen bauernhof erwerben kann. dazu habe ich eine pfanne aus rinderstahl, geschmiedet im auspufffeuer eines 64er pontiac GTO, in drachenblut gehärtet. dorthinein werfe ich die eier meines bauern und würze sie mit ein paar krümmeln groben, grauen meersalz.
leider ist es mir aufgrund des mangels an gehirnmasse nicht möglich von komplizierteren abenteuern zu berichten. wer wirklich in die hochkultur des okzidentalen daseins entführt werden möchte, der lese bitte den nachbarblog aus potsdam. ich kann nichts berichten, was die welt erhellt. weil ich einfach nichts erlebe. ich fahre am morgen mit dem rädchen mit den dicken schlappen auf die arbeit, bin froh, wenn ich auf dem schmalen arbeitswegchen nicht an rosenbüschen und kleinlastern hängen bleibe, weil ich so einen breiten lenker habe. ich wollte seinerzeit den breitesten lenker haben, den mein fahrradhändler im angebot hatte. ich dachte, breiter lenker macht schlank. ich wusste nicht, dass mein arbeitswegchen einmal so schmal sein würde. schmal ist er aber nur auf einem kurzen stück, danach ist er breiter. manchmal ist er so breit, dass ich das andere ufer gar nicht mehr sehe. dann stelle ich mir vor, ich wäre auf einem floß, welches auf dem mississippis herumdümpelt. mein floß schaukelt in den wellen, die von raddampfern erzeugt, schmatzend am ufer kollabieren. so sitze ich da, bis es regnet und gebe ein zwar trauriges, aber durchaus nicht unsymphatisches bild ab. es macht aber alles sinn. da bin ich wie die öffentlich rechtlichen. zum gleichnen thema (sinn) fand ich heute ein bild (siehe unten) auf den seiten des bloggers nerdcore, den ich persönlich nicht so gut kenne, wie die typen ihn zu kennen scheinen, die in seinem blog kommentieren, dafür finde ich ihn aber auch nicht so symphatisch, was ihm sicher scheißegal ist, denn er behauptet von sich, er sein ein arschloch. blogger sind schwachköpfe.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sinkewitz http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sinkewitz Wed, 18 Jul 2007 23:56:56 +0200
Huckbook: FRONGS GEHT heute liegt es an einem waren ort und leuchtet. wir haben heute auch gekukkt. irgendwie ist alles nur noch wie dallas oder denver clan. vielleicht sind ja alle inzwischen geläutert, wegen der verschärften dopingkontrollen. der typ von t-mobile der gestern in gelbe trikot fuhr, der ist aber schon sehr symphatisch. wie der geheult hat. toll. dass der früher beim bösewicht bjarne riis im team CSC fuhr und kontakt zu dem zumindest umstrittenen arzt luigi cecchini hatte ist egal. so wie der geheult hat. das ist eben so. generalverdacht vs. symphatiedingens. morgen ist ruhetag und am dienstag ist dann wieder "freaks fahren in höchstgeschwindigkeit die berge hoch und anschliessend wie die gestörten wieder hinunter".
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/frongs-geht http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/frongs-geht Sun, 15 Jul 2007 23:04:04 +0200
Huckbook: ZENSURENTOAST MIT PIMPERNELLE die finnin möchte wissen wie die frau vom potsdamer heißt, sie möchte wissen "was sie macht". ich nehme an, da geht es um berufliche festlegungen? sie fragt sich ob er dann böse ist und seit wann er verheiratet ist. jetzt zupft sie an mir. der potsdamer lebt in wilder ehe mit seinem weibe. sagt man noch wilde ehe oder ist das auch wieder ein terminus aus dem dritten reich oder aus der mccarthy-ära. der potsdamer sollte mal eine bild, nebst genauer beschreibung des werdeganges seiner "frau" ins internet stellen, damit die finnin zufrieden ist. auch ich würde von diesen informationen partzipieren. wenn wir mal irgendwann nach berlin fahren, dann besuchen wir den potsdamer (in potsdam). ich glaube er ist der einzige, den ich in dieser gegend kenne, der ein schönes zuhause hat. die meisten, eigentlich alle anderen, meinen ja immer noch, das hohe leben spiele sich in heruntergekommenen vierteln ab, in welchen sie in abgefuckten wohnungen mit klo auf dem gang dahinvegetieren. das berliner leben. ganz was feines. viel besser als das leben, das wir spießer führen. der potsdamer hat rote milane in seinem garten. sicher hat er ein beet mit selbst ausgesähten kräutern und einen bohnenhain. tomatensträucher, thymianbüsche, apfelbäumchen, birnen, aprikosen. eine wiese. gebüsche und einen tümpel mit karpfen drin. man kann davon ausgehen, dass er ein haus hat mit blick auf den schwielosee oder den templiner see. vielleicht wohnt er auch im norden der stadt, nahe des fahrlander sees. oder am lehnitzsee... da wohnt er. sein haus ist auf dem bild links abgebildet. die vier boote gehören alle ihm. mit dem ruderboot fährt er immer raus auf den see und holte plötze ein und hecht geht auch gut. noch diesen sommer werden wir ihn besuchen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zensurentoast-mit-pimpernelle http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zensurentoast-mit-pimpernelle Sun, 15 Jul 2007 10:02:02 +0200
Huckbook: ICH ICH ICH UND NOCHMALS ICH
01 was macht eigentlich miroslav mecir
02 wie bin ich bloss in diese scheisse geraten?
03 wie malt man trauerweiden
04 schau ich mir dieses rindvieh an dann denk ich an mein christian
05 hummelhaar
06 verschollen in vietnam
07 schwule stahlindustrie
08 wo kommt der name bulla her
09 was wiegt eine tasse eierlikör
10 uwe bein ganz privat

und ich hab mal alle sexuellen anzüglichkeiten weggelassen.
uwe bein privat okay, uwe bein ganz privat nein. und was ich mich schon seit langer langer zeit frage ist, was macht eigentlich miroslav 'die katze' mecir? dafür sind wir weltweit die einzigen, die den begriff hummelhaar geprägt haben. wer hätte das gedacht?!
vor einiger zeit war noch der suchbegriff 'arme menschen ohne geld' der topsuchbegriff mit dem man unsere seite fand. wir konnten nie genau ermitteln warum das so ist. zudem gibt es offenbar eine reihe von menschen, die nach unserer straßenfotografin caroline suchen. sie ist immerhin platz 4 in der liste. platz drei ist eine mitarbeiterin der werbeagentur TJPK. hmm... platz eins in der googleliste der meistgebrauchtesten suchbegriffe mit der man auf unsere seite kommt ist die alberne verniedlichung eines ohnehin schon sehr privaten spitznamen von mir. ich möchte mal wissen wie das sein kann???
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-ich-ich-und-nochmals-ich http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-ich-ich-und-nochmals-ich Fri, 13 Jul 2007 16:01:01 +0200
Huckbook: was hat watterott gewusst? auf phoenix läuft der film höllentour. ein film über das team telekom während der tour 2003. damals noch mit diesem grauenhaften lance armstrong. und ullrich für bianci und so. ich weiss nicht wie vollgepumpt die damals alle waren, sicher ganz schön und du kukkst dir die beiden el sympaticos und zimmergenossen zabel und aldag an und denkst, ach leckt mich doch alle am arsch. pevenage hat heute in der SZ gesagt, dass er gar nicht weiss warum die sich hierzulande alle so anstellen. stellen sich alle ganz schön an. ist ja auch blöd, hätte man sich ja auch 1967 schon anstellen können oder bei didi thurau damals oder überhaupt immer seit es profisport gibt. immer anstellen. die belgier stellen sich nicht so an, sagt rudy pevenage. bissi vandenbroucke, bissi museeuw, aber mein gott, what shall this than. es ist so bekloppt. und bei dem sympathischen mann aus cesenatico an der adria, wie der olle herbert watterott immer gesagt hat, bei solchen leuten willst du immer krampfhaft glauben, dass die einfach nur wahnsinnig sind. dass die sich einfach den arsch aufreissen. wird schon auch gehen. ist aber nicht so. ist wirklich wahrscheinlich ganz anders. der traum, dass einfach alle nix mehr nehmen (mal von dem scheiss abgesehen, den sie ja alle ohnehin nehmen dürfen) und sich dann alles nur 5km/h langsamer dreht, der ist auch leider naiv. das setzte ja einen grundsätzlichen wertewandel der ganzen gesellschaft voraus, da müssten ja alle auf einen schlag... äh... gute menschen (?) werden. na was ist denn das für ein unappetitlicher traum? wer macht denn dann die ganze schöne musik und wer schreibt die guten bücher. die welt ist ein scheiss. und in diese scheisse pflanzt bitte eure apfelbäumchen, es gibt ja schlimmeres als scheisse. fragen sie mal die blumen.

ich erhebe mein glas auf raymond poulidor.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/was-hat-watterott-gewusst http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/was-hat-watterott-gewusst Tue, 10 Jul 2007 00:25:25 +0200
Huckbook: KING KONG IN LONDON mir macht das hier keinen spaß mehr. wenigstens lassen die typen von der ARD das thema doping nicht ganz unter den tisch fallen. bei eurosport hatte ich eben das gefühl die leben in einer anderen welt. da war alles nur nackter sportbericht. so wie immer. so wie damals als der legendäre peter woydt und die wandelnde apotheke rudi altig sätze prägten wie: die poltimänner bringen abduschaparov.]]> http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/king-kong-in-london http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/king-kong-in-london Sat, 07 Jul 2007 18:19:19 +0200 Huckbook: AUGENBLICK also folgendes: bob karliczek sitzt in seinem büro und flucht, weil ein programm abgestürzt ist. der praktikant markus sitzt vor seinem arbeitsgerät und murmelt geheimnisvolle sentenzen vor sich hin. die finnin übt sich in ihrer paraderolle als krawallschachtel und flucht. sie flucht anders als bob karliczek, aber sie flucht. man könnte auch sagen sie motzt. emil bienenschlau, der schlenderer, empfing gerade einen mann (kein kunde, einfach nur ein mann) im organgenen shirt. sicher einer, der denkt, ich geh mal den schlenderer unverhofft besuchen, er hat bestimmt immer zeit, anrufen ist zu kompliziert. ich höre james brown "let a man come in and do the popcorn". mir fällt das wetter schwer, doch möchte ich mich nicht beklagen. noch ist mein kaffee wenigstens lau, doch ich trinke ihn auch kalt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/augenblick http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/augenblick Fri, 06 Jul 2007 10:01:01 +0200
Huckbook: SACK REIS heute morgen bin ich aufgestanden. bissi zu spät, aber nicht schlimm, denn mir kann ja keiner, ich bin ja meiner eigener herr. so sagte ich zu mir: "blogroyalist," sagte ich "blogroyalist, was ziehst du nur heute an, heute ist doch in amerika ein feiertag." ich nenne mich selbst blogroyalist, eigentlich dr. serge blogroyalist. ich zog also ein schwarzes langarm shirt, ein schwarzes hemd mit kurzen ärmeln, eine schwarze cordhose und schwarze nike tunrschuhe an, dazu graue socken (also wie immer) und stieg die treppe runter wobei ich dachte "das ist aber ein schöner wintermorgen." huh huh huh, werden sie nun sagen, der merkt ja gar nicht, dass sommer ist, sogar hochsommer. der ist so blöd, der merkt gar nichts mehr. "merkst du eigentlich überhaupt noch irgendwas?" frug ich mich gelangweilt, während ich meine fingernägel polierte. ich bekam keine antwort, was mich nicht wunderte, denn ich war ziemlich arrogant, zudem maulfaul.

ich habe mal gehört, dass sich etwas sich folgendermaßen zugetragen haben soll: ein mann war beim zahnarzt, der zahnarzt bohrte ihm ein loch in den zahn und genau in dem moment, als der zahnarzt mit der spitze des bohrers den nerv des mannes berührte, fiel der strom aus, der bohrer blieb stecken und der mann erlitt höllenqualen. diese geschichte geistert mir immer im kopfe herum, wenn ich beim zahnarzt liege und mit vor angst starren augen in die gelangweilten gesichter eines hobbygolfers blicke. immer und immer wieder. menschen die keine angst vorm zahnarzt haben müsste man mal einem replikatentest unterziehen oder einfach links liegen lassen. die taugen nichts. man muss einfach angst haben vorm zahnarzt. dann ist es richtig.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sack-reis http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/sack-reis Wed, 04 Jul 2007 20:49:49 +0200
Huckbook: FUCK YOGA nicht dass wir uns falsch verstehen, als einzeldisziplin finde ich yoga ja nicht weiter dramatisch, ich hab ja schon selbst drüber nachgedacht (würde ich allerdings nie zugeben), aber als massenbewegung, als der weg zur verdammten erleuchtung (und dann?), als modeaspekt, als klamotte, als ich-habs-kapiert-ding, da finde ich yoga abscheulich. deshalb hat mich das hier gefreut: fuckyoga.com. funktioniert zwar sogut wie nix auf deren seite, aber der claim ist schonmal erfreulich.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fuck-yoga http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/fuck-yoga Mon, 02 Jul 2007 14:08:08 +0200
Huckbook: BEIM BELENUS um es noch einmal zu erwähnen: das büro der kumpels aus der fernen stadt, der stadt des deutschen meisters im fussballgeschehen, ist wirklich famos. das muss ich deswegen so oft erwähnen, weil es das einfach ist. weil: ehre wem ehre gebührt. wenn's nicht so wäre, würde ich hier anders schreiben, irgendwie hintenrummer, fieser, süffisanter. aber das ist ja nicht so. der kamin in seiner strengen rechtwinkligkeit hat mich fasziniert und der eingangtresen. das hat mich umgehauen. wenn kunden kommen, dann steht da jemand und sagt guten tag, das machen wir auch. das machen wir anders, aber auch. und wie dem i-ijay die anzüge passen, wie der dann aussieht, mann. gar nicht wie ein bank- oder versicherungsjupp. viele der gäste sahen in ihren anzügen erbärmlich aus. bemüht, aber nicht feierlich, nicht elegant, gar nicht chic. i-jay schon. das wird er mir jetzt nicht glauben. er wird denken, ich halte ihn zum narren, doch keineswegs ist das meine absicht. ich habe den weg verfolgt vom hernn jäschke bis zum i-jay. er ist fast wie ein sohn für mich. jetzt wird er sich sicher erschrecken. aber auch die girls, pia und marion, als wären sie royalisten, solange weilen wir schon an ihrer seite. kritisch anzumerken wäre höchstens, dass uns die kumpels seinerzeit maultot gemacht haben. jede kritik als uneinsichtigkeit gewertet haben, das hat uns missfallen, doch wohnt in unserem herzen ein alter weiser mann, der uns manchmal zu raunt, dass wir eisern an unserer scheinbarkeit arbeiten müssen, dass wir vor unserer eigenen tür kehren und uns zur disposition stellen müssen. dass das größe wird. so sind wir heute froh, dass wir da waren und nicht bockig. deshalb waren wir da um nachzuschauen. wir wussten ja, dass sie nachlegen. also müssen wir in 18 monaten in diese villa am neroberg ziehen. 1.150 qm, drei terrassen unten im keller schwimmbad mit 20 meterbahn, garten und so. also waren wir da um die neuen zu betrachten und haben festgestellt, solveig verstand uns gut, denn sie wohnte mal in hessen. da spricht man die gleiche sprache. wir mussten hinfahren um unser magazin abzuliefern, wir mussten hinfahren. und wir waren da.
heute sind wir wieder in den heiligen hallen. in unseren räumen, wo wir zuhause sind und wo es gut ist. wo das wetter draußen keine rolle spielt, diese wolken, der regen, das ganze geplätscher in einer tour. wo man das nicht sieht, nicht sehen muss, weil wir so schöne vorhänge haben. es könnte so unendlich viel schlimmer sein.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/beim-belenus http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/beim-belenus Mon, 02 Jul 2007 10:01:01 +0200
Huckbook: DIE BAR JEDER FREUNDLICHKEIT einen teil wollten sie selbst unter die leut' bringen. und dann kamen sie an eine bar, eine deren webseite genauso bekloppt funktioniert, wie ihre mitarbeiter freundlich sind. sie frugen höflich ob sie das magazin dort auslegen dürfen und die antwort war: "du kannst es gerne hinlegen, allerdings werfen wir es dann weg wenn du rausgehst..." damit landet man direkt im herzen der potentiellen kundschaft. nicht, dass jeder das heftchen in seinem laden auslegen müsste, das ist auch okay, wenn man das nicht will, aber... oh mann... muss das denn immer so eine saublöde antwort sein?
die herrschaften, die im übrigen in ihrer hauptbeschäftigung dafür sorgen, dass unsere webseiten funktionieren und die datenbanken anbindung an die webauftritte der kundenwelt finden, zogen weiter und kamen ans parkcafé und dort wurden sie trotz leiterwagens und gar nicht in schale geschmissen vom türsteher, sowie vom geschäftsführer freundlich empfangen und es wurden freundschaftliche gespräche geführt und die möglichkeiten ausgelotet, die das leben so bietet.
so ist das dann auch in wiesbaden.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-bar-jeder-freundlichkeit http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-bar-jeder-freundlichkeit Sun, 01 Jul 2007 22:21:21 +0200
Huckbook: ICH MUSST SO LACHEN gestern waren wir in stuttgart bei kumpels. diese kumpels hatten ein neues büro zu verzeichnen und so luden sie hinz (uns) & kunz (alle anderen plus bürgermeister (ingmar j.: "aber nicht den oberbürgermeister.") ein und machten extrem den glatten. zu recht wie ich finde, denn das neue büro war so schön, wie ich nie gedacht hätte, dass die kumpels das so schön machen würden weil (psss!) das andere (alte) büro nicht so schön war. aber das neue... da müssen wir jetzt nachlegen. mit 800qm und noch schönerem kamin, noch schöneren teppichen, vorhängen, esstischen, sofas, lampen und popampen. schabbo, wie man hierzulande sagt.
and then haben die kumpels ja noch lauter fonzies eingestellt. putzilipitzili, da könnt man grad mal chicki chicki knorzi knorzi, wenn sie verstehen was ich meine. so knackidibrans. mal ein paar neue teppich koofen und alles irgendwie weißer, kuscheliger, wie scheefchenbüros. aber dieser mitarbeiter popeiter, die sind allesamt richtig kleine fonzies. ihr anführer (der i-jay) hat immer einen kessen spruch auf lager und zudem heute am 30. juni geburtstag. herzlichen glückwunsch. sein alter lässt sich nicht einschätzen, er ist zeitlos schön. ihn kennen wir schon so lange. er darf uns nimmer verlassen. insgesamt muss man feststellen, dass uns diese pitzipotzi, aber auch wirklich süßen fretzelchen, und ihre chiefs als liebenswerte freaks wahrnehmen. das ist nicht schlecht. eine gute bilanz. nähme man uns stattdessen als unangenehme langweilier, erbärmliche hurensöhne oder übelriechende bracken wahr, was wir allesamt nicht sind, dann wäre grein, sowie pein ein trübes wölklein über unseren zerzausten köpfen, aber soooo... leider gab es keine otternasen, leopardenohrläppchen und auch keine straußenaugenlidledersuppe zum verzehr (schweinskaldaunen in auerochsenfett mit honig auch nicht), so mussten wir mit epfelchen vorlieb nehmen, einige labten sich am biere, tranken einwandfreie limonade aus biologischem anbau und schwupp war die party vorbei und wir fuhren heim in unser elendsviertel. aber wir sehen uns wieder. mit polierten bärten, blankgeputzten hemden und blanken frisuren und dann machen wir, die kumpels und ihre sweeten fonzies zu erst etwas breakdance und danach eine kleine scharade. das ist absehbar. denk ich. sie müssen jetzt die kutsche schwingen.

wenn sie jetzt denken: mannometer, der hat ja wirklich interessante ansichten, mit dem würd ich gern gut freund sein, dann und wenn sie nicht henryk m. broder heißen, dann schauen sie sich DAS HIER mal genau an. danke schön!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-musst-so-lachen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-musst-so-lachen Sat, 30 Jun 2007 22:17:17 +0200
Huckbook: EIFER GEIFER POPEIFER soooooo lustig ist dieses youtube-video vom post vorher auch wieder nicht. ich gebs zu. einmal haben wir das im tv gesehen. der helmo und ich, da waren wir in anderen umständen, so geistig und emotional, daher fanden wir das damals extrem lustig. wir haben uns kaputt gelacht. aber dann... hinterher ist man immer schläuer. da frägt man sich oft, ob man sie noch alle haben tut. doch ich schweife ab. ich poste hier nur, damit dieser switch-kloeppel-youtube-post nicht so gewichtig daher kommt. man liest das nicht so an erster stelle. mit meinem gesabbel hier, kann ich davon ablenken.
heute konnte ich meinen augen nicht trauen, denn die finnin hatte plötzlich lila schuhe an. das gab es vorher noch nicht. hätte ich mal gesagt: hey finnin, kauf dir doch zur abwechslung mal lila schuhe. dann hätte sie mir sicher was von verkleidung, absurditäten und einem paradigmenwechsel erzählt, der erstmal anstehen müsste. naja. ich hab leider kein bild von den... ist ja auch egal. ich muss mal aufhören mit schreiben, denn pupsimaus erzählt mir im ichat grad etwas von ner krassen krise die jemand hatte. da muss ich mich drauf konzentrieren.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eifer-geifer-popeifer http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eifer-geifer-popeifer Wed, 27 Jun 2007 22:36:36 +0200
Huckbook: KRISENHERDINGER BANDINGER hh hh hh...
die kaschuben aus dem nachbarblog erinnern mich an was:

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/krisenherdinger-bandinger http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/krisenherdinger-bandinger Wed, 27 Jun 2007 21:10:10 +0200
Huckbook: ALONE ON THE HILL ja da ist es wieder. das gemachte bettchen, welches in einer nische meines gehirneleines stehen tut und mir wohlig ein liedlein singt. habe heute den ganzen tag motörhead gehört. super. den ganzen tag motörhead hören ist so, als höre man nur einen einzigen song. das können noch nicht mal AC/DC und die können schon einiges. herr scholz hörte, das konnte ich im ichat sehen, den ganzen tag klassische musik. eine eklektizistische auswahl war zu erkennen. vielleicht inspiriert durch den potsverdammten kulturmann, der heute leider stumm blieb. quentin tarantino kennt senta berger aus einem film mit dean martin. weil mein gehirn so klein ist, hab ich vergessen wie der film heisst und ich finde auch keinen film mit senta berger und dean martin in imdb, was bedeuten könnte, dass senta berger gar nicht in einem film mit dean martin mitgespielt hat und quentin tarantino sie gar nicht kennt. oder es beudetet, dass ich zu blöd bin. letzteres muss nicht sein, ist aber möglich. ich ziehe es mal in betracht. ich habe keine lösung sonst für das problem. hernach werde ich noch von senta berger verklagt und komme ins gefängnis. oder mich verklagt frau zypries, weil man für solche behauptungen nicht gleich ins gefängnis kommt. ach ich weiss es nicht. ich schaue noch viel zu wenig fernsehen. ich habe ja ein hang zur oberflächlichkeit. habe ich mir nicht ausgedacht, hat matthias hartmann gesagt, dessen klugheit mich daran erinnert, was ich noch alles lesen müsste um jenen status zu erreichen. ach ich wollte noch was sagen: nein, ich fand harald schmidt als lucky in warten auf godot nicht besonders schlonzi. er war so sehr er selbst, dass ich fast kotzen musste. so war er auch in dem film von helmut dietl. letztlich ist es aber okay, man soll machen was man will, ausser man heißt thomas gottschalk. wenn ich irgendwoe thomas gottschalk erblicke werde ich sauer. thomas gottschalk macht mich so sehr wütend, dass ich mich oft frage, ob ich sie noch alle habe. ich sollte mich lieber ab und zu öfter mal an meine eisenpfanne setzen und zwei frische gebrutzelte eier mit grobkörnigen meersalz verspeisen sollte. da ist mir wohl. unten in der küche riechts nach frischem salbei. gestern habe ich die finnin solange mit den vorteilen eines biogemüseabos vollgesülzt bis sie mich verprügelt hat. ich bestelle das jetzt. ich lass mich von meinem vorhaben nicht abhalten, zumal die finnin mich nicht verprügelt hat, sondern mir voll und ganz zugestimmt hat. die finnin und ich, wir sind uns gegenseitig lieblich. der gemüseabotyp hasst mich allerdings. er darf niemals erfahren, dass ich es bin, dem er in zukunft sein biogemüse vorbeibringt. falls jemand meiner spärlichen leserschaft einen alternativen gemüseabotip mit lieferregion wiesbaden abgeben möchte, ich wäre sehr dankbar. es kann natürlich sein, dass es tipps hagelt, mit genau dem gemüseabotypen, der mich hasst, aber ich kann ihn hier nicht erwähnen, sonst spürt er mich auf und verklagt mich, dann muss ich ins gefängnis und das wäre eine novum. gute nacht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/alone-on-the-hill http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/alone-on-the-hill Tue, 26 Jun 2007 00:46:46 +0200
Huckbook: ACH DU SCHANDE... ...bin ich müde. das gibts ja wohl gar nicht. wie kann ein mensch denn so derart müde werden. und so plötzlich. womöglich leide ich an narkolepsie. oh weh. wie müüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüü
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-du-schande--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ach-du-schande--- Mon, 25 Jun 2007 14:58:58 +0200
Huckbook: HERR SCHOLZ, FRAU EIERMANN UND DER KAPELLMEISTER ]]> http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/herr-scholz-frau-eiermann-und-der-kapellmeister http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/herr-scholz-frau-eiermann-und-der-kapellmeister Sat, 23 Jun 2007 23:24:24 +0200 Huckbook: DAS ENDE VOM ANFANG mannomann, da haben wir uns was eingebrockt mit diesem schlauberger aus potsdam. was waren das noch zeiten, als man hier sinn- und zweckentfremdet posten konnte ohne sich irgendwelche sorgen zu machen. ich sags mal so, ich komme mir etwas benebelt vor, wenn ich meine meinung von der zukunft des iraks hier theoretisieren würde. dann fiele mir folgender satz ein: was schert es den mond, wenn der hund ihn anbellt. ich wäre in diesem fall der hund. die gedanken von potsdamned finde ich durchaus plausibel, auch finde ich, dass nachdenken durchaus ein lohnenswerter prozess ist, aber wenn man schon mit 14 jahren fand, dass jede geschichte schon im dunklen wald am baume baumelt, dann kommt man sich irgendwie bemüht vor, wobei ich das tatsächlich nur für mich so sehe. ich finde solche ausführungen höchst interessant, aber ich finde ja auch interessant wenn mir bekiffte leute erzählen, dass sie glauben, dass unsere welt innerhalb eines atoms einer quasi übergeordneten welt existiert. dann denke ich boah, wer hätte das gedacht und wie hat der das nur rausgefunden. so bin ich. mein kleiner geist weht wie ein grasbüchel durch eine verlassene westernstadt.

aber hier mal was ganz anderes. heute habe ich es endlich zu ende gedacht, gedichtet, gebastelt, bebildert und bezweifelt. des heimatmagazines sommerausgabe 2007. demnächst hier in unserer kleinen stadt hier und da kostenlos erhältlich. diesmal geht es um die schlenderung des schlozzes emil bienenschlau um unsere heimatstadt. kleiner ausschnitt:

Jetzt bin ich schon weit gelaufen, schon bestimmt 10 km, wenn nicht 9 und mir ist immer noch, als wäre ich noch ganz  am Anfang, dachte er und er hatte Recht. Seine Füße waren tapfer, seine Beine schlotterten im Wind, sein Wille war ungebrochen, sein Gehirn lag regungslos in der Sonne und scherte sich einen Teufel um das alles. So dachte und machte er vor sich hin, als ihm plötzlich ein Gnom folgte. Er folgte nicht, er lief neben ihm her. Er kam plötzlich aus dem Weinberg kurz vor einem wunderschönen Kaffes namens Hochheim am Main. Sein kurzatmiges, rasselndes Gesappel ging dem Schlozz schon jetzt auf den Sack, da hatte er gerade mal drei Worte gesagt und er sagte noch mehr, nämlich: ?Oh, wie ich sehe handelt sich bei dir um den legendären Schlozz Emil Bienenschlau verkleidet als Pan Tau. Kann es sein, dass dieses Kostüm hier im Weinberg eher abstrus anmutet und... ich kann dir was verraten, nicht nur im Weinberg, sondern weltweit würde sich so niemand kleiden, es sei denn auf einer Otto-Simánek-Convention und selbst da.. naja... aber jetzt mal unter uns, was macht so ein Schlozz wie du ja ganz offensichtlich einer bist denn hier im Weinberg? Suchst du die Gefahr beim Zeckenangriff oder das Abenteuer Fuchsbandwurminfektion?? ?Ich komm schon zu recht.? antwortete der Schlozz trotzig und so liefen sie einige Meter aus denen sogar Kilometer wurden zusammen schweigend nebeneinander her. ?Weisst du warum es nicht viel mehr Winnetou-Filme gibt?? fragte der Gnom, ?Nein!? ?Na weil sich Old Shatterhand und Winnetou einfach nichts zu erzählen hatten. Das kennt man ja unter Männern. Denen fällt nichts ein. Bei mir ist das ganz anders, mir fällt immer was ein. Du kannst sicher nicht erwarten zu erfahren, was ich dir im folgenden erzählen werde, nicht wahr?!? meinte der Gnom. ?Nein!? entgegnete der Schlozz und rammte den Gnom ungespitzt in den Boden. ?Den bin ich los!? sagte er und ging weiter durch die Weinberge am Rande der Stadt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-ende-vom-anfang http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-ende-vom-anfang Tue, 19 Jun 2007 23:11:11 +0200
Huckbook: AFRIKA IST MIT EINEM EIGENEN PAVILLON VERTRETEN eben war ich mit der finnin und unseren symphatischen nachbarn auf der einweihungsparty unserer freundlichen vermieter. die vermieter sind sehr unterschiedlich. einer der vermieter ist permanent durch die ca. 380qm große wohnung gelaufen und war umtriebig. den anderen sah ich zu anfang und zum schluss und dann vor her nochmal, als er einer interessant aussehenden frau die wohnung gezeigt hat. die beiden sind sehr stolz auf ihre wohnung und so hat der vermieter der frau sogar die besenkammer gezeigt. die anderen gäste waren alle extrem erwachsen. sie haben sich über erwachsenenthemen unterhalten. ich bin in erwachsenenthemen nicht besonders firm, ausserdem war es schwül und obendrein durfte man in der wohnung nicht rauchen. wenn ich mir aber die erwachsenen schön trinken will, muss ich rauchen (ich rauche sonst nicht). wenn ich nicht rauche und alkohol trinke, kriege ich kopfweh und schlafe ein. ausserdem bin ich unleidlich und langweilige mich zu tode. menschenansammlungen langweilien mich immer zu tode, es sei denn ich bin besoffen, dann finde ich menschenansammlungen bisweilen ganz lustig. ich beherrsche auch nicht die kunst des smalltalks. die finnin schon. so saß ich da und lauschte gespräche über das thema "können katzen tagsüber alleine sein". ich denke dann immer: ich muss noch das stijlroyal-magazin finishen, ein handout reinzeichnen, layouts und konzepte für 2 image-magazine machen, mehrere texte schreiben und mir gedanken über 3 angebote machen. und ich muss schlaaaaaaafen. schlafen finde ich seit neuesten superdufte. schlafen ist der hammer. warum bin ich nur früher nicht darauf gekommen. ich konnte früher mehrere wochen am stück mit 2-3 stunden schlaf am tag auskommen. heute will ich das nicht mehr. schlafen is king. in wiesbaden gibt es ein fest namens wilhelmstraßenfest, wenn ich mir zum beispiel vorstelle ich müsste dort mit den ganzen sektstandrumlungerern meine zeit verbringe bekomme ich angstzustände. ich möchte weder meiner zeit mit den sektstandrumlungerern, noch mit den licher- oder sonstwas für'n bierstandrumlungerern auch nur 15 sekunden zeit verbringen und umgekehrt sicher auch nicht. was ich jedoch im schlaf für sensationelle erfahrungen mache, das geht auf keine kuhhaut. die finnin ist mit mir eins. sie schläft schon. sie ist eine meisterin im schlafen. sie kann sogar durchschlafen. die hohe kunst im alter. ich schlafe gleich auch und das sogar schon m kurz nach zwei uhr nachts. ich bin ein gelehriger schlafschüler. gute nacht.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/afrika-ist-mit-einem-eigenen-pavillon-vertreten http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/afrika-ist-mit-einem-eigenen-pavillon-vertreten Sun, 17 Jun 2007 01:30:30 +0200
Huckbook: HIRNFRED DURCHPFAHL AUF SEINER REISE INS ICH es regnet immer noch wie die sau. ich bin aber drinnen und von da aus macht regen echt spaß. er plätschert so schön. aber ich habe auch ein drinnen. sogar eins mit mehreren etagen, aber wehe all denen die jetzt kein drinnen haben. die könnten sich ein bißchen an die möglichkeit der klimaerwärmung klammern (ein strohhalm von durchaus beachtlicher größe), ansonsten siehts düster aus.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hirnfred-durchpfahl-auf-seiner-reise-ins-ich http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/hirnfred-durchpfahl-auf-seiner-reise-ins-ich Fri, 15 Jun 2007 09:47:47 +0200
Huckbook: STAN BLEBS FANDOREN mitbloggern mitinsinternetzreinschreibern auf diesem system, habe ich ja nie was zu erzählen. was soll ich auch erzählen? dass ich im vietnamesischen dschungel war, wo's heiß war und wie ich nicht mehr ein noch aus wusste vor hitze und wie dann der sturm losbrach, ein gewitter sich zusammenrottete und wie ich dann nervös wie ein hund umherlief. das ist aber alles ja nicht interessant. was ist schon interessant? es ist ja nie was interessant. 1953 und edmund hillary. mir ist einiges klar, anderes nicht. also die firma. neulich sagte jemand, schreib doch mal was über die firma. geht es euch gut? habt ihr aufträge? hauptsache ihr habt aufträge. ja ja, wir haben ja aufträge, meine güte. als gäbe es keine andere sorge. aufträge hat man ja immer irgendwie. man braucht quasi nur anwesend zu sein. ich sitze oft da und hoffe auf eine entwicklung in die eine oder die andere richtung und dann ruft jemand an und es entwickeln sich große sachen. da sitze ich dann ein halbes jahr am telefon und gewöhne mich an den kunden. dann gehört er zu family. der kunde. platipussy denke ich, wenn man da die ablöse an die firma in berlin zahlen könnte, die würde ich gerne einstellen. denke ich. ist noch kaffee da. ich sitze ja nachts an... soll ich mal von anderen erzählen? das könnte was werden. ich bin kritisch, ich bin aber auch tendenziös. ich lese manchmal in anderen blogs. richtige blogs wollen was sagen. dann sagen sie was zum thema heiligendamm. das ist dann auch immer lustig. die kommentatoren wissen genau bescheid. in den blogs, die ich lese, sind die kommentatoren fast immer gegen die bullenschweine. früher war ich auch mal gegen die bullenschweine, heute weiß ich nicht mehr warum. ich bin vielleicht mal gegen ein spezielles bullenschwein, aber im großen und ganzen finde ich die bullenschweine in diesem schweinebratensystem eher okay. in den blogs die ich lese, denken die kommentatoren oft, deutschland sei eine diktatur. freunde aus verschiedenenen länder dieser kaputten erde haben mir aber bestätigt, dass es im vergleich zu ihrem herkunftsland noch ein langer weg für die (achtung und jetzt kommts) BRD sei, bis sie diktatorische züge angenommen hätte. man muss trotzdem keine demonstranten in käfige sperren. man muss auch nicht allen ausländern die fingerabdrücke abnehmen. trotzdem finde ich, lebe ich nicht in einer diktatur. der schäuble hat halt angst. er kann ja nicht weglaufen. sollte man nicht ganz anderen leuten mal die fingerabdrücke abnehmen? wenn ich solche fragen stellen würde in den blogkommentaren, der blogs die ich lese, dann würde man mich zwar ignorieren, das tut man dort nämlich immer, warum weiss ich nicht, vielleicht bin ich schlecht, aber innerlich würden sie mir recht geben.
aber solche kommentare sind dümmlich. diese mutmaßungen über das was die leute in heiligendamm entschieden haben oder vorgeben entscheiden zu haben ist völlig absurd und hat mit der realität nichts zu tun. wir werden wohl in einigen jahren eine erde vorfinden, die ist anders als früher. dann wird man sich vielleicht daran gewöhnen, ein paar länder werden absaufen, andere liegen endlich am meer, in grönland ist es endlich wieder grön und in wiesbaden wird man trotzdem von all dem nichts merken. in 3.000 jahren wird man sagen, ja das war damals so. da haben die menschen nicht aufgepasst, das ist hin und wieder so. in 30.000 jahren werden sie sagen: damals waren die menschen eher affenähnlich. sie fuhren doch tatsächlich autos mit 450 PS obwohl ihnen das wasser bis zum hals stand. so blöd muss man erstmal sein. sie haben solange geländewagen gefahren, bis die welt so am sack war, dass sie geländewagen brauchten. dann haben die geländewagenfahrer gesagt: siehste, hab ichs doch gewusst. so was von bescheuert waren die affen vor 30.000 jahren, werden die menschen in 30.000 jahren sagen. sie waren halt affen. ich hab gar kein fundiertes wissen über diese vorkommnisse. ich plappere manchmal nach, was in der welt, zeit, süddeutschen, im spiegel steht. ich weiss aber rein gar nichts. ich glaube ernsthafte gedanken zu haben ist für die katz. ernsthafte gedanken sind zu speziell, sie sind nicht vermittelbar. wer es immer wieder tut scheitert. glaubt mir bitte. daher schreibe ich hier fast immer nur so ein zeug rein. es hat keinen sinn. es macht ja spaß, es ist spannend, es ist aber auch schnöde und zum kötzen, es ist mir ein greuel, alles das, aber ich habe keine meinung. zu nichts. ich tue nur so, als hätte ich eine meinung, damit man nicht merkt, dass ich keine meinung habe. neulich hat uns ein typ von der website marions kochbuch eine abmahnung geschickt, wegen eines (obendrein auch noch scheuslichen) bildes mit einem eierlikör drauf. da habe ich nicht aufgepasst. der typ hätte auch sagen können: du hast nicht aufgepasst bitte nimm es sofort heraus. doch er nahm sich einen anwalt. ich kann mir vorstellen, dass der anwalt und der typ von der kochseite schon ausgefüllte abmahnformulare vorrätig haben. das eierlikörbild war (meiner meinung nach) sehr schlecht fotografiert, ich fand es lustig, weil der eierlikör so unappetitlich aussah. aber es hatte einen streitwert von mehreren tausend euro. dazu habe ich aber keine meinung. der typ wird sicher nicht besonders happy mit sich und der gesamtsituation sein. vielleicht fährt er aber ein kfz mit 450 PS, er kann es sich ja bestimmt leisten. es ist wie im richtigen leben.  ]]>
http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/stan-blebs-fandoren http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/stan-blebs-fandoren Sun, 10 Jun 2007 00:55:55 +0200
Huckbook: DETROIT ROCK CITY ich weiss nicht was ich schlimmer finde, die aufgesetzte fröhlichkeit eines roberto blancos oder das hier neben. das ist eine aufnahme von detroit aus google earth. dort wo man als von vorurteilen und globalisierungshass geprägter mensch autos vermutet, stehen jedoch häuser. lauter kleine einfamilienhäuser. es müssen milliarden sein. das bedeutet sicher, dass man morgens zur arbeit ans fliessband stundenlang an kleinen einfamilienhäusern vorbeifährt, ehe man mal an einen autobahnzubringer kommt. vielleicht braucht man sogar tage. vielleicht kommt man auch an gar keinen autobahnzubringer, weil es einfach nicht mehr aufhört. dort stehen nach meiner schätzung ca. 80.-100 milliarden einfamilienhäuser. die meisten sind von mitarbeitern des FBI bewohnt. vereinzelt mitarbeiter von general motors, hudson oder packard sind zu beobachten. einen autobahnzubringer haben die nie gesehen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/detroit-rock-city http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/detroit-rock-city Fri, 08 Jun 2007 22:07:07 +0200
Huckbook: ARGONIE ROYAL ich sehe schon seit einer woche keine pflegeprodukte, keine wand- und zimmergestaltungen und auch sonst keine pfauengleichen aufzeigungen hier in diesem internetsystem. auch der kapellmeister, ein ergebener diener des grafen bienenschlau lässt sich bitten. die diven aus berlin sind natürlich mit dem glanz und der gloria ihres alltags zu beschäftigt und können uns auch leider an diesen momenten nicht teilhaben lassen. so verwaist allmählich dieses system. die menschen klicken es an, sehen den stillstand und klicken sich weiter durch das netz der netze. und eines tages werden wir vergessen am rande der gesellschaft, verkümmert und krank ein trauriges ende finden. was nur könnte diesen prozess noch aufhalten???

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/argonie-royal http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/argonie-royal Fri, 08 Jun 2007 07:58:58 +0200
Huckbook: VOLKER HONIG 17 stunden am stück mit dem ehemals jüngsten imker der welt in einemraum zu verbringen, ist ein großer spaß für jung und alt. das kann ichnur empfehlen. man lernt extrem viel hinzu und kann sich hinterherrühmen es überlebt zu haben. apollo 13 - ich war dabei. und die letzten8 stunden im fotostudio mit einem tisch zu verbringen und dabeilauwarme coke light zu süffeln, ist auch nicht gerade einfach. jetztsitz ich hier in meinem bette, die finnin atmet wie ein lämmchen imliebestaumel, der ventilator surrt (ich kann nicht mehr ohne ihn) undich labe mich, das muss man sich mal vorstellen, an einerpolyethylen-terephthalat flasche gefüllt mit reinstem bon aqa. so tief bin ich gesunken. hier unten ist es feucht und dunkel. die finnin atmet flach und reinen herzens. ich denke mir oft, was würde ich wohl den ganzen tag tun, wenn ich sie nicht hätte. nicht auszudenken. das studio in welchem ich heute meinen abend und die frühe nacht verbrachte, fotografiert oft nahrungsmittel kurz nach ihrer speziellen verarbeitung. so kamen wir heute in den genuss von hirschgulasch mit nudeln. der hirsch sei aus australien sagte man mir, deswegen schmecke er nicht so bitter wie deutscher hirsch. wenn man das gleiche (nämlich bitterseiung) vom türkischen hirsch behaupten würde, wäre gleich schon wieder der teufel los. aber homie-hirsch-bashing geht. da hat noch niemand was dagegen gesagt. das kann man machen. das ist okay. das ist zwar auch nicht besonders sinnvoll, aber es ist p.c. die einheimischen hirsche sind eh alle arschlöcher.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/volker-honig http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/volker-honig Tue, 05 Jun 2007 01:58:58 +0200
Huckbook: DER JOCHEN falls sich jemand fragt, was die band blumfeld heutzutage und nach ihrer auflösung so treibt. also jochen distelmeyer sitzt vorne im büro unseres ehemaligen mitarbeiters emil bienenschlau und macht einen auf PHP. wir sind froh, dass wir ihn haben und es geht ihm bei uns gut. falls es jemanden interessiert.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-jochen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-jochen Thu, 31 May 2007 15:12:12 +0200
Huckbook: DEAD KENNEDYS UND MILES DAVIS nun bin ich ja schon ein verrückter typ. ich sehe aus wie dermichelinmann. in mir wohnt ein stinktier, ich arbeite wie ein pferd,klappere wie ein storch, bin bockig wie ein ziegenbock, esse wie ein schwein und bin eigentlich ein liebes hoppelhäschen. wennich heim komme lege ich manchmal eine jazzplatte auf, lasse mich aufssofa fallen, strecke die füße (schuhgröße 50) aus und lasse den lieben gott einen guten mann sein. ich denke mir, ich müsste mal in den opelzoo oder in die fasanerie. ich müsste mal was sinnvolles machen. mein leben besteht nur aus arbeit und die küche aufräumen. gestern habe ich dieter bohlen beobachtet wie er bei werwirdmillionär 125.000 öcken gemacht hat. er hat einfach seinem bauchgefühl folgende, die erste antwort gewählt, die ihm eingefallen ist. also zum beispiel was machen frösche? nicht trinken, nicht schlafen, nicht essen oder nicht atmen, waren die antworten. bohlen wählte nicht trinken, weil, wie er sagte, die jungs ja im wasser rumliegen und da brauchen sie ja nichts zu trinken. stimmt. unserereins hätte gegrübelt, nachgedacht, sich gefragt ob sie dann vielleicht einfach auch nicht schlafen. vielleicht atmen sie auch durch die haut. das kann ja auch sein. der dieter geht einfach los und macht. denkt nicht nach. ob er nicht mitdenkt, weiss ich nicht. er macht es einfach. super. vorbild. kanzlerqualitäten. hat da schon mal jemand nachgedacht? man sollte aber nicht denken.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/dead-kennedys-und-miles-davis http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/dead-kennedys-und-miles-davis Wed, 30 May 2007 22:30:30 +0200
Huckbook: DAS GRAS WACHSE NIEMALS DICHT UND HOCH GENUG wenn man mal nach wiesbaden kommen möchte, mit oder ohnewiesbadenkomplex, dann hätte ich folgendes anekdötchen: wir mieten uns ein bötchen, verspeisen ein, zwei brötchen, ich reiße ein paar zötchen, les was vor vom goethchen, schließlich gehm wir uns diepfötchen.

ps.: eben habe ich in eine tasche (die habe ich mir bei tchibo gekauft, weil ich ja immer angst habe die treppe runter zu fallen und damit ich mich beim sachen hoch und runter tragen am geländer festhalten kann, stelle ich alles in diese tasche. die ist ziemlich steif und fällt nie um. billiger als ein treppenlifter, funktioniert aber genauso) geschaut und erblickte dort ein colafläschchen aus gummibärchenteig gewirkt, es klebte auf einer wanderkarteund ich hatte kurz daran gedacht es zu verspeisen. doch dann dachte ich:die finnin wird sicher nicht gerne mit homer simpson ein duo bildenwollen und verwarf den gedanken.


pps.: eben hat meine psychologin aus brandenburg gesagt, sie habe mir niemals einen berlinkomplex, sondern vielmehr ein berlintrauma diagnostiziert. das ist natürlich jetzt blöd. dann war's das jetzt wohl. schade.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-gras-wachse-niemals-dicht-und-hoch-genug http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-gras-wachse-niemals-dicht-und-hoch-genug Mon, 28 May 2007 00:20:20 +0200
Huckbook: HEISE SCHEISE mal wieder in den fäkalbereich abgewandert, ich bin. klar. was weiss ich denn von anstand und sitte? naja. jetzt ist und wir sind auf dem weg nach ganz oben. der emil und ich gehen weg. als zwei, die ihre freizeit meistens in arbeit verwandeln und ansonsten stöhnen, keuchen und wimmern, ist das eine aufregende sache. geek. und so. wir kennen das noch von früher. jaaaaaa früher, da war alles anders. besser und so. das sagt man dann meistens. da sind wir runter in die stadt gelaufen und haben vor den läden gestanden, mit bier in der hand, egal was für ein wetter war. das nennt man jugend und man vergisst schnell, dass die irgendwann an den rostigen nagel draußen in der scheune gehört. da hängt sie dann, die jugend und manchmal geht man raus und zieht sich die jugendjacke nochmal an. passt nicht mehr, ist auch nicht mehr ganz neu, geht aber noch. kann man nochmal tragen. riecht schnell nach rauch, schweiss und festhaltgetränk. dann hängst du sie nächsten morgen wieder an den nagel, damit sie lüften kann, bis es wieder so weit ist. ich trau meinen augen nicht, das soll ich sein? hör ich mich sagen. ich steig ins taxi, dort ist es kühl. wir haben ja klimakatastrophe. nächste woche wirds nachts angeblich wieder ca. 1 grad kalt. das ist in der tat eine lustige achterbahnfahrt. ich bin müde. die jugend hängt noch draussen am nagel. müde popüde.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/heise-scheise http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/heise-scheise Fri, 25 May 2007 19:50:50 +0200
Huckbook: HAPPY BIRTHDAY KROATE ich winde mich vor schmerz und aale mich in meinen eigenen tränen der schande. mir stehen die nackenhaare wie die säulen des herakles starr vor ekel vor mir selbst ins firmament, wo die sterne der widerwärtigkeit ein phales licht auf meinen von würmern zerfressenen leib werfen, denn ich habe den geburtstag des pillow vergessen. eigentlich habe ich ihn gar nicht vergessen. ich dachte nur immerzu: gleich, wenn du treppe oben bist, rufst du ihn an. später dann dachte ich mir: wenn du unten angekommen bist, jaaaaa dann, dann rufst du ihn an. die finnin sprach: was sitzt du die ganze zeit auf der treppe, los verschwindibus. ich trollte mich schmollend, jedoch auch erquickt von so viel wortgewandtheit. draußen stand die sonne droben am bläuenen himmelszelt und hüllte die unwirkliche szene in gleisendes licht. ich blickte auf meine atomuhr.... der satz: ich blickte auf meine atomuhr, hat die atmosphäre zerstört. ich möchte nun nicht mehr weiter erzählen. denn ich habe genug unheil angerichtet. mein kroatischer freund und sogleich seit 1986 auch kupferstecher in personalunion ist sehr sehr gestreng, wenn es um solche dinge geht. der satz: mein kroatischer freund und sogleich seit 1986 auch kupferstecher in personalunion ist sehr sehr gestreng, wenn es um solche dinge geht, hat die atmosphäre ebenfalls zerstört. die wiederholung des schlechten scherzes auch. dass ich eben weiterholung geschrieben habe auch. dass ich das jetzt schreibe auch. das auch. und das. genau. aua.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/happy-birthday-kroate http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/happy-birthday-kroate Mon, 21 May 2007 23:59:59 +0200
Huckbook: LIEBE FINNIN http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/liebe-finnin http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/liebe-finnin Wed, 16 May 2007 18:17:17 +0200 Huckbook: BETTY PAGE VS. BETTY FORD ]]> http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/betty-page-vs--betty-ford http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/betty-page-vs--betty-ford Wed, 16 May 2007 00:22:22 +0200 Huckbook: TEENIE JEANS KREDIT hallo grützwurstesser. es ist mai und es regnet. die finnin sagt: "dasist gut für die vöglein und die blümelein, die dort drunten welk imgebälk hängen. schau nur wie sie sich freuen." ich schaue runter in denhof und sehe die katze jackie. eigentlich scheggie. wenn sie malentfleucht, ruft der besitzer "schäggie... schäggie... schäggie...schäggie... schäggie... schäggie... schäggie... schäggie... schäggie...schäggie... schäggie... schäggie... schäggie... schäggie... schäggie...schäggie... schäggie... schäggie... schäggie... schäggie... schäggie...schäggie... schäggie... schäggie... schäggie... schäggie... schäggie...schäggie... schäggie... schäggie... ei wo biste dann?" die katzeschweigt zu alle dem. ich vermisse in solchen momenten meinenbajuwarischen nachbarn aus yorckshire aber noch lange nicht. da kann derjackiebesitzer noch lange durch den hof plärren. schäggie leckt sich die pfoten. auch wir denken darüber nach ein haustier inunserer wohnung einzusperren und als gegenleistung mit nahrung zuversorgen. ich hätte endlich ein neues aufgabengebiet: absurdekatzennahrung und katzenunterhaltungsartikel kaufen gehen. in berlin (natürlich in berlin) gab es mal unweit meiner wohnung einen fachhandel für tiernahrung und -spielzeug. dort sah ich im schaufenster immer eine besondere katzennahrung, die ich sehr faszinierend fand. das futter sah aus wie diese schneekugeln. nur waren dort kleine fische in einem transparenten gelee eingelegt. es sah aus wie eine miniaquarium mit kleinen fischen. das hätte ich meiner katze sofort gekauft und würde es meiner zukünftigen katze sofort kaufen und wenn die finnin stress macht, würde ich es heimlich kaufen um bei der katze lieb kind zu machen. die katze bekäme herzen und leber von mir persönlich in stücke gehackt. und sheeba mit einem dillzweig obendrauf. katzenkaugummi, katzenravioli, katzenschnaps und aufblasbare katzenpuppen mit löchern an den entsprechenden stellen. der katze gings gut bei uns. sie wähnte sich in abrahams schoß. und dabei würde ich niemals in gegenwart anderer leute von meiner katze erzählen. ich würde sie nicht rolfi oder ginginennen, weil ich ja auch nicht gerne rolfi oder gingi heißen würde und ich würde auch nicht rolfi oder gingi greinen, wenn ich mal meinen schlüssel verloren hätte. was ich jedoch voll okay finde, ich würdes es nur einfach nicht tun. weiterhin würde ich niemals davon ausgehen, dass alle meine katze so süüüüß fänden wie ich und würde es daher auch niemals erwähnen. wenn sich jemand zu meiner katze hingezogen fühlt, kann er mich unter berücksichtigung vernünftiger besuchszeiten besuchen um mit meiner katze zu schmusen. es wäre jedoch verboten die katze hochzunehmen um sie festzuhalten und so zu tun, als gefiele ihr das. ein unding, welches ich oft bei katzenmuttis und -vatis beobachte und was bei mir strengenstens untersagt wäre. die katze und ich, wir wären freunde, aber wir können auch loslassen und hätten getrennte schlafzimmer. das belebt die beziehung. man kann sich ja nachts besuchen, wenn man will. so wäre das mit meiner katze und mit mir. die finnin nickt. auch sie ist meine freundin. zu recht, wie ich finde.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/teenie-jeans-kredit http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/teenie-jeans-kredit Sat, 12 May 2007 15:16:16 +0200
Huckbook: MEIN BEIN HEISST BERND SCHNEIDER huhu knappe und selten mal auch zu was nutze seiende laserschaft. ich bin wieder da. ich war ja schonmal wieder da und heute, ja heute, da bin ich wieder wieder da. ich bin da. daha. hier. hallo. huhu. ouw. gude.
tja also was soll ich sagen, ich bin voll auf der höhe der zeit. mir gehts gold. unsere wohnung ist ein highlight nach dem anderen. unsere neuen vermieter sind zwei el sympathicos vor dem herrn. in unserer alten wohnung hausten heute die maklersgesellen. bald kann sich da jemand anders den schmonz vom bayrischen nachbarn anhören. einmal muss ich ihm noch rüberschreien, dass er ein schwachkopf ist. dann hab ich mich beruhigt. er wird es nicht verstehen. in seiner welt ist er ein sensibler frauenheld und beruflich auch ganz weit vorne dabei. hip und hype und szene und so. voll der coole typ und ich so: kötz. mir fällt eigentlich gar nicht ein, was ich hier schreiben könnte, man muss sich ja mal vorstellen, dass das ja überhaupt keinen interessiert. vielleicht die bini oder den heinz, dem bin ich dann aber auch nur als meckervorlage gut. sonst zu nichts. das macht einsam. da geh ich jetzt lieber schlafen. die finnin atmet schon ruhig, draußen regnets. mein mai. mein leben.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mein-bein-heisst-bernd-schneider http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mein-bein-heisst-bernd-schneider Wed, 09 May 2007 23:20:20 +0200
Huckbook: ENTSCHULDIGUNG DEUTSCHE TELEKOM ich habe hier lange nichts reingeschrieben. das lag in allererster linie an meiner borniertheit. nämlich zogen wir neulich in unser neues own private idaho und mit uns der anschluss zum internet (an dieser stelle verzichte ich auf die redewendungen "internetz", "netz der netze", "netz", "weltweite netz" und "drin!"). ich kam aber nicht rein, also rief ich weniger als sonst amüsiert bei der telekom an und frug nach. oft rief ich an. einige tage später kam ein mann, schaute sich mein dsl-modem an und sprach: "des geht nitt!" und ich so: "aber ich hab doch vorher auch..." und er "des geht nitt!", worauf ich dann sagte "aber früher...", worauf er erwiderte "des geht nitt!", "aber...", "des geht nicht!", "a...", "des geht nitt!" und dann: "des kann nit gehen und ich sach ihnen auch wiesou". aaaah dachte ich jetzt kommts. "weils hier steht." sagte er und zeigte mir einen kopierten zettel mit einer tabelle drauf. und ich so "och komm, fuck, i love you." die frau des schlozzes und ich fuhren dann zu einem fachhandelsgeschäft für elektronische gegenstände und ich erwarb ein neues modem bei einem mann, der aussah wie einer, den ich neulich in einem film oder im tv gesehen habe. dann merkte ich, dass ich ja auch schon lange nicht mehr fernsehen geschaut habe, weil wir seit anderthalb wochen kein kabel haben. dann stellte ich fest, dass der mann aussah, wie einer von neuton, welcher neulich bei uns im büro stand und ich vor lauter anderem gedöns nur kurz "gude!" sagen konnte. der kann es aber nicht sein, der arbeitet ja bei neuton. oder er hat bei neuton nur eine halbtagesstelle, dann müsste er allerdings von offenbach hier her fahren und zwar ziemlich oft. oder er hat kurz nachdem er bei uns war gekündigt. oder es war ein anderer. er sagte: "fritz box!", ich "das hier ist aber nur ein drittel so teuer.", "fritz box!", "aber der preis!", "fritz box!", "der preis ist heiß!", "fritz box!", "ich meine, man muss bedenken, dass ich ja schon einen router (er sagte immer rauter) habe und ich deswegen doch hier das kaufe und nun muss ich gehen lieber freund, es war schön mit dir, aber mein rücken... sie wissen ja." von weitem hörte ich ihn noch sagen "fritz box!", dann zahlte ich und ging. zuhause war ich mir so sicher. ich nahm vollkommen und aufgeregt das modem aus der schachtel, entfernte alle kabelbinder, schutzaufkleber, ich zerriss die verpackung und verbrannte den kassenbon und die garantiekarte. dann schloss ich das modem an...
ich telefonierte danach noch mit 7 menschen von der telekom, von t-com und von t-online. es kann sein, dass telekom und t-com das gleich ist, aber t-online ist was ganz anderes. das muss man wissen. man versprach mir meinen internetzugang für samstag morgen um 1:43 uhr.
am sonntag nachmittag rief ich wieder bei der telekom an:
"also, ich hab jetzt schon 7-9 mal bei ihnen und ihren sub- und töchterunternehmen angerufen und mein problem geschildert. sie können sicher sehen, um was es geht, denn wie ich weiss nehmen sie das ja in einer datenbank auf oder soll ich alles noch mal erzählen?"
"ja"
"ah okay, also dann: ich zog neulich um, man sagte mir einige tage vor, dass am freitag vorletzter woche mein internetzugang... und ich dachte dann... soweit so gut, aber ich konnte natürlich nicht ahnen... bis ich dann schließlich...."
"warum erzählen sie mir das alles, steht doch alles hier drin."
(ich dachte: $#?§"*#)
"okay, also was..."
"reden sie doch nicht so schnell!"
"äh, wie bitte?"
"reden sie doch nicht so schnell!"
"ich rede halt so, ach und weil ich ja schon so oft..."
"reden sie immer so schnell?"
"okay dann geben sie mir doch einfach einen termin mit ihrem..."
"können sie eigentich nicht langsamer reden?"
"aussendienstmitarbeiter und..."
"bleiben sie doch mal ruhig, sie reden aber schnell!"
"dann..."
"reden sie doch mal langsamer!"
"wann könnte der denn kommen?"
"das weiss ich doch nicht, wann sie zeit haben. wann soll er denn kommen?"
"äh... ich..."
"ganz ruhig, ich versuch ihnen ja zu helfen."
"also wann er kommen soll...? dann vielleicht jetzt heute abend noch."
"das geht natürlich nicht."
"okay dann am montag."
"am montag ist niemand verfügbar."
"dienstag."
"also sie müssen viel ruhiger werden. von montag bis mittwoch sind doch warnstreiks."
(grummel!)
"donnerstag?"
(ich spürte den hass!)
"okay am donnerstag, wann soll er denn am donnerstag kommen?"
"äh... ja... wenn er zeit hat. wann kann er denn kommen?"
"das weiss ich doch nicht, wann sie zuhause sind."
"ich bin zuhause, wenn der mitarbeiter zeit hat."
"ich müsste von ihnen schon eine genaue zeit wissen."
"also dann um 8:00 uhr in der früh."
"nein, da ist keine verfügbar."
"dann um 10:00 uhr."
"nein, das geht icht."
"um 11:00?"
"ich könnte ihnen einen termin von 12:00-14:00 uhr anbieten."
"den nehm ich."
"was? sie reden so schnell, ich kann sie nicht verstehen.
"(ganz langsam) ooooookkkkkkkääääääääiiii, deeeeeeennnnn neeeeeehmmmmm iiiiiiiich."
"warum sind sie denn so aufgeregt?"
"okay, wars das? dann danke schön und tschüss!" sagte ich und noch bevor ich den hörer auflegen konnte, sagte ich zur finnin: "das sind vielleicht penner!" und noch bevor ich irgendwas anderes sagen konnte klingelte das telefon und eine stimme sprach: "habbe sie äiben pänner zu mir gesaagt?"
naja... so ging das halt bis mir der kleine schlozz emi bienenschlau sagte, "vielleicht ist das modem scheiss, ich habe noch eine fritz box, die müsste gehen. du musst nur..."
und dann ging es auf einmal und nun bin ich wieder da.

das ende ist etwas mau, aber dafür ist die finnin die nette dame von der vorbestelltheke. wenn ich nur wüsste ob ich lachen oder popachen soll.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/entschuldigung-deutsche-telekom http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/entschuldigung-deutsche-telekom Mon, 07 May 2007 22:52:52 +0200
Huckbook: DIE REGEL nach langem hin und her wendete ich schließlich weder die schusterjungen- noch die hurenkinderreglung an.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-regel http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-regel Fri, 27 Apr 2007 00:18:18 +0200
Huckbook: TÜRKENWASSER heute wurde mir von einer interessanten, wenn auch absurden theorie berichtet. nämlich erzählte man mir von einem wiesbadener barbesitzer, dass er vor uns warnte. man müsse aufpassen, mit wem man es bei uns zu tun habe, denn wir seien rechtsradikal. der beweis für diese theorie lieferte der barbesitzer auch gleich mit, verwendeten wir doch in der aktuellen ausgabe des stijlroyal heimatmagazines den ausdruck türkenwasser. in rahmen unseres mineralwassertestes gab einer von den wassertestern zu protokoll, dass er dachte das wasser der marke metzeral sei ein türkenwasser, weil er dachte es sei ein wasser aus der türkei. jeder von uns kennt dieses wasser vom türkischen gemüse- oder lebensmittelhändler, weshalb auch ich lange jahre dachte, es entspränge einer quelle in der türkei, was nicht stimmt, es ist aus frankreich.

DESHALB

liebe kinder, da es für uns geradezu absurd ist, dass der begriff türke, türken oder türkisch ein böses oder verunglimpfendes wort sein könnte, verknüpften wir einfach salopp die herkunftsbezeichnung türken mit dem wort wasser. türkenwasser. wäre es ein wasser aus der region sminge gewesen, hätten wir dänenwasser gesagt und geschrieben, wäre ich ein an der seltersflasche nippender franzose, hätte ich zunächst gerülpst und anschließend DEUTSCHENWASSER schwadroniert. schwedenwasser wäre auch okay gewesen. russenwasser, chinesenwasser, etc. ich bin mir sicher der begriff dänenwasser hätte nie und nimmer zu der annahme geführt, dass es sich bei uns um rechtsradikale handeln könnte. warum eigentlich nicht? weil dänen ja... äh... was eigentlich? schweden, holländer, belgier, liechtensteiner... aber türkenwasser. da muss man doch rechtsradikal sein. mein lieber scholli. heimatmagazin... fahschdehsde?! und dann auch noch die nazifarben schwarz und weiss, zudem diese alten möbel. auch die schrift INTERSTATE, die wir im magazin verwendet haben... heißt interstate nicht auch autobahn? und wer hat die autobahnen gebaut? tja.

ach übrigens... nein... wir sind nicht rechtsradikal. noch nicht mal im ansatz. grummel!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tuerkenwasser http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tuerkenwasser Wed, 25 Apr 2007 01:58:58 +0200
Huckbook: ROTZ SOWIE WASSER einst sah ich den ersten teil der sendung mission impossible und dachte mir, naja das actionfilm genre ist zwar nicht meins und tom hanks (so nenne ich ihn immer ausversehen) ist mir unangenehm, aber naja warum nicht. die stelle, wo tom hanks an einem faden hängt um irgendwas zu klauen, die fand ich gar nicht schlecht. aus dem zweiten teil kann ich mich nur an eine szene erinnern, da lässt der held ein motorrad mit quietschenden und qualmenden reifen im kreise drehen, was ziemlich prollig rüberkommt. der dritte teil, den die finnin gerade bei amazon als leih-dvd bestellt hat (diesen service finde ich prima), der ist nun aber wirklich grauenhaft. da geht es doch tatsächlich um eine hasenpfote. wir schauen den film auf deutsch. die vorlaute rotzgöre aus berlin und der komische mann, der bei den ss-brokern arbeitet werden jetzt wieder igitt, bzw. möööööp sagen, aber was solls. es ist nun mal passiert, kann man nichts machen. wir sind halt so. spendenkonto bitte per mail erfragen. ich schreib das alles eh nur, damit der pimmel schwanz schwengel, ich glaube der begriff pinsel ist noch gefallen-eintrag von der startseite verschwindet, damit ich mir das nicht mehr anhören muss. spiesser!

gerade springt tom hanks vom dach, ich glaube der film ist aus.... ach nee doch nicht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rotz-sowie-wasser http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rotz-sowie-wasser Sun, 22 Apr 2007 12:51:51 +0200
Huckbook: DER SOHN DES BECKERS gerade sehe ich eine sendung in welcher der herr einen mann, gespielt von jon voight, dem spot der unterschicht preis gibt. dieser herr, also nicht DER herr, sondern nur der andere herr, also ein herr von vielen herren, plagt sich damit herum ein schiff in der wüste zu bauen. die bibelfesten unter meinen lesern werden jetzt sicher ahnen wie die geschichte ausgeht. den unkenden wird das unken noch im hals stecken bleiben. spätestens wenn ihnen das wasser bis zum hals steht.
aber jetzt mal was ganz anderes... gestern kam ein kunde zu uns und im zuge des kundengesprächs mit dem kunden, habe ich ihm die sagenhaften funktionen unserer website präsentiert. auf der startseite kann man die headlines der letzten blogeinträge lesen (es werden immer die fünf neuest blog- oder newseinträge gezeigt, es kann also sein, dass man, wenn man diesen eintrag in einigen tagen oder jahren liest, den effekt mit der headline, die ich hier beschreibe, nicht mehr wahrnehmen kann. dann habe ich den witz also nicht nur an dieser stelle kaputt gemacht, sondern er funktioniert auch nicht mehr, weshalb ich ihn erklären muss, was aber wie gesagt dazu führt, dass er ohnehin nicht mehr witzig ist, macht aber nichts. mut zur lücke), auf jeden falls stand dort grau auf schwarz der satz pimmel schwanz schwengel, ich glaube der begriff pinsel ist noch gefallen. die finnin hat sich ein bißchen geschämt, während ich schnell auf die royalkomm-seite umschaltete, wo der satz dann grau auf weiss noch besser zu lesen stand. wie gesagt, das ist nicht wirklich so lustig, wie ich mal dachte. der witz hat schon gestern abend nicht funktioniert und da hatten alle zuhörer ein erhebliches maß an rotwein intus. dennoch blieben die mundwinkel in stoischer position verharrend und mir präsentierend: du warst mal besser, früher als du noch besser warst. da habe ich mir gedacht: och. den bring ich mal an einer anderen stelle, vielleicht werfen sich die leute dann weg, aber auch ich verfüge über eine gewisse ambition zur selbstreflexion und habe schon zu anfang meines eintrages in dieses system gemerkt, der geht nicht. der ging gestern schon nicht, heute geht er auch nicht und - nein - er funktioniert auch in zukunft nicht. da kann man sich getrost anderen, wichtigeren dingen zu wenden. den satz "pimmel schwanz schwengel, ich glaube der begriff pinsel ist noch gefallen" habe ich einer sendung auf arte entnommen. dann ist er ja ein stück deutsch/französicher kultur.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-sohn-des-beckers http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/der-sohn-des-beckers Sat, 21 Apr 2007 13:10:10 +0200
Huckbook: PIMMEL SCHWANZ SCHWENGEL, ICH GLAUBE DER BEGRIFF PINSEL IST NOCH GEFALLEN eben im heute journal kam ein beitrag von einer gewissen sabine schultz über den fllm hochstapler von alexander adolph. da musste ich ein bißchen lachen. manchmal passts einfach. einer der hochstapler hat leuten einen flug zum mond verkauft für schlappe fünf millionen euro. vielleicht warens auch mark. der film sagt: am ende ist der scherbenhaufen. für alle beiteiligten. entlarvend, aberwitzig und erschreckend zugleich sagt sabine schultz im heute journal. das wollte ich nur mal erwähnen. das ist ja vielleicht ganz interessant. eventuell kann man sich da mal eine brücke bauen. zum beispiel zum mond. jetzt kommt kerner. der ist auch auch nicht ganz sauber, wenn er meint, dass wir ihm die bonaqa-sache abnehmen. die sollen sich mal den großen mineralwassertest in der akutellen ausgabe des heimatmagazines anschauen. bonaqa, dass ich nicht lache. wie das schon geschrieben wird. bonnacka. hochstapler.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/pimmel-schwanz-schwengel-ich-glaube-der-begriff-pinsel-ist-noch-gefallen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/pimmel-schwanz-schwengel-ich-glaube-der-begriff-pinsel-ist-noch-gefallen Thu, 19 Apr 2007 22:10:10 +0200
Huckbook: EARL IN THE MORNING das mit berlin-mitte ist natürlich grotesker stuss, das kommt daher,dass ich so lustlos bin. denn heute bin ich um 7:00 uhr in unserem büroangekommen, weil ich so verdammt fleissig bin. weil ich diesemverdammten r.k. zeigen will, was ich alles für verdammte gute sachenfürs aktuelle projekt mache. hammerhart. die männer singen: halts maul bleib locker, hier komm'n die chefrocker. daran halte ich mich nun und sage tschüß und make it good. what shall this than?
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/earl-in-the-morning http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/earl-in-the-morning Wed, 18 Apr 2007 07:30:30 +0200
Huckbook: HEUTE ]]> http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/heute http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/heute Sat, 14 Apr 2007 13:36:36 +0200 Huckbook: GESTERN tatütartar und so. wenn man sich filmfreunde beim erzählen anshört, dann erfährt man so gut wie nichts über den film. man weiss mit etwas glück aber hernach was über eitelkeit und kastrationsängste. filmfreunde reden nie über den inhalt eines film. um inhalte gehts filmfreunden nicht. sie sagen "callahan" und ich frage nach: "harry callahan?" und höre "nein". dann mache ich mir lieber noch ein tartarbrötchen und höre sie im hintergrund sagen: "sam raimi, ich sach nur: schuster bleib bei deinen leisten!" und ich denke mir: es war ein weiter weg von tanz der teufel zu spiderman III, aber ich habe ja keine ahnung.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gestern http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gestern Sat, 14 Apr 2007 13:25:25 +0200
Huckbook: DAS LETZTE WAS ICH WOLLTE... das letzte was ich wollte, ist auf der welt zu sein, wenn die mächtigsten menschen bush, dick und colin heißen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-letzte-was-ich-wollte--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/das-letzte-was-ich-wollte--- Fri, 13 Apr 2007 02:20:20 +0200
Huckbook: GAR NICHT MAL SO DOVE mädels regt euch bitte nicht mehr so auf. es wird allseits nur mit wasser gekocht und ihr seid alle schön. und zwar alle.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gar-nicht-mal-so-dove http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gar-nicht-mal-so-dove Thu, 12 Apr 2007 19:08:08 +0200
Huckbook: KNUT HUT wenn ich auf den seiten unserer webstatistik stöbere stelle ich oft fest, dass man unsere website via google über suchbegriffe wie "eisi gulp, breakdance", "mein arsch tut weh" oder "bärenmantel" findet. genau so war es ja auch gedacht. früher war alles schaise. und heute auch. immerhin bin ich ein kranker alter mann mit sodbrenneneskem verhalten im schlund. ein erdferkel, ja das wär ich gern. oder ein ameisenbär noch viel lieber. gerade erzählt eine frau, wie es war als sie in den hühnerzuchtverein eingetreten ist. jetzt ist sie tierpflegerin, was sie schon immer sein wollte. ihre familie riet aber ab. weil man da in eine andere stadt ziehen muss. in eine andere stadt ziehen geht gar nicht. verdammte scheiße, da hat sie recht die familie. wer in eine andere stadt zieht, wird über kurz oder lang mitglied der roten armee franktion. bleiben sie einfach hier. als ich noch klein war, da gabs noch tiersendungen mit tieren aus der sogenannten wildnis. heute gibts nur noch berichte von tieren aus dem zoo. meisten stehen sie dann mit einem betäubungspfeil im arsch herum und fallen nicht um, was die größte dramatik mit sich bringt, die's gibt. serengeti my ass, denken die fernsehfritzen, wir fahren in den opel-zoo. tierpflegerinnen haben zuhause pferdeposter an der wand hängen, wohnen bei mutter und fahren vw-polo oder ford ka, aber das ist noch nicht alles: sie fassen auch mehlwürmer und heimchen an ohne dabei zu kreischen. sie sind anders als andere wendyleserinnen. ganz anders. sicher sind tierpflegerinnen im bett auskochte schlitzohren. drecksäue würde man heute sagen. da kann man sicher getrost einen drauf lassen.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/knut-hut http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/knut-hut Tue, 10 Apr 2007 17:08:08 +0200
Huckbook: ELISABETH TAYLOR RICHARD BURTON
aprés que nous nous lions d'amitié avant nos spécifions volontiers fois comme liz taylor et richie burton dans leurs meilleures années, toujours bons et Emil et rosine jamais on se querelle à des ostersonntagausflug avec nous renoncer aussi. ainsi, nous avons ici, pour le dire avec les mots le renard kirsten inoubliable, des butzeltag à la catégorie verlebt. classe. j'ai bu environ 10 litres thé et ceux finnin ai tricoté à un der-cousin-meines-cousins-ist-erschossen-worden-strickjacke de façon originale sizilianischen. ainsi, nous n'accrochons pas ici solitairement et avec le monde tout à fait mécontent du rhum, nous élevons avons tordu ou dans les monitore nos lap-tops. ainsi paraissent en effet. volontiers je betrinken aussi dans un au comptant besinnungslos, mais la femme a dit là docteur non, parce que je dois prendre oui des antibiotiques, parce que mon orteil laisse d'ailleurs tomber. je ne veux pas cela.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/elisabeth-taylor-richard-burton http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/elisabeth-taylor-richard-burton Sun, 08 Apr 2007 21:01:01 +0200
Huckbook: OCC die finnin und ich sitzen hier, selbstgebackene brötchen verspeisend und schauen american chopper auf dmax. dmax ist ein fernsehsender der mit dem slogan "fernsehen für die besten menschen der welt: männer" wirbt. da haben sie ausnahmsweise mal recht. gerade bekommen die männer von orange county chopper besuch von der army. sehe ich da eine träne im auge von paul teutul sr.? wenn bei uns jemand von der bundeswehr vorbeikäme würde ich weinend zusammenbrechen vor glück. die bundeswehr ist mein bester freund. wenn der herr ratzinger hernach mit urbi et orbi fertig ist, schauen wir wieder 100 jahre auf phoenix. phoenix wirbt ja mit dem slogan "fernsehen für leuten mit colaflaschenböden im brillengestell". auch davon fühle ich mich neuerdings sehr angesprochen. während mir der zdf-slogan "ihre gebühren wandern bei uns direkt aufs konto des menschenbegrapschers und dampfplauderers thomas gottschalk und auch sonst sind wir nicht besonders einfallsreich-tv" nicht so gut gefällt, denn meine gebühren wandern mir zu direkt aufs konto des menschenbegrapschers und dampfplauderers thomas gottschalk und auch sonst finde ich das programm nicht besonders einfallsreich.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/occ http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/occ Sun, 08 Apr 2007 11:59:59 +0200
Huckbook: EMIL ROSINCHEN komisch, es ist samstag abend und es ist kein schaf, keine wundersamen pärchen, keine uhus, flöten, porschefelgen, spielplätze, bratwürste, soßen, pfaueneier, pflaumenkuchen, nicht emil selbst und keine rosine gepostet. was ist geschehen? die fußi hat noch auf, es kommt sicher noch was... grrmpf... es wird doch nichts geschehen sein?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/emil-rosinchen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/emil-rosinchen Sat, 07 Apr 2007 19:43:43 +0200
Huckbook: ZWABERSATZ zwar kommen sie mit ihrem hartz IV einkommen nicht zurecht.
                                                                                                                       aber da sind sie nicht der einzige

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zwabersatz http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zwabersatz Thu, 05 Apr 2007 00:03:03 +0200
Huckbook: ICH IN 401-RUSSLAND hui macht das spaß. statt zu schlummern und von einem ritt auf einem glitschigen wurm durch absurdistan zu träumen sitze ich aufrecht hier in unserer schmalen bleibe und "mache design". als designer der graue alltag. in diesem falle der grüne alltag mit einem schuss pantone 401. nachdem man meinen oft grieblaunigen vater ja neuneinhalbfingerhans nennt, hätte man mich jetzt fast neunzehenfotzi nennen können. ist aber nochmal gut gegangen. ich ging ausnahmsweise mal zur ärztin. also sitze ich jetzt hier und im büro geht es in ca. 3 stunden wieder drunter und drüber. und dann falle ich in einen langanhaltenden dauerschlaf (achtung redundanz) und mir widerfährt folgendes: mein langgehegter tagtraum mit einem pogostock die welt zu umrunden wird wahr und so überhüpfe ich gerade die weissrussische grenze, natürlich unter beschuss weissrussischer grenzbeamten, die ihre vorderlader mit ordentlich blei, reißbrettstiftchen und antilopenkot stopfen um mich zu stoppen, doch ich lasse mich nicht stoppen und schon gar nicht stopfen. also hüpfe ich in richtung eines nahegelegenen supermercados, welcher mich mit seinem landestypischen deprimierenden warenangebot beeindruckt. ich erwerbe aal in aspik, schockgefrorene stangeneier und sulfan aus mangelitt, welches ich noch an der kasse gierig verschlinge, da ich ziemlich prongi bin, was mich stört. gesättigt von sulfan und inspiriert vom weissrussischen sonnenaufgang erhüpfe ich eine nahegelegen anhöhe und staune nicht schlecht: weissrussland ist nicht weiss, sondern grün mit einer tendenz zu pantone 401. und hier schließt sich der kreis.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-in-401-russland http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-in-401-russland Wed, 04 Apr 2007 06:32:32 +0200
Huckbook: EINMAL IM FERIENLAGER... da hab ich nämmich... und dann... japs...
meine inhalte wurden schon umgestellt, wie ich höre. das erkklärt mir der kleine schlozz emil bienenschlauspäter einmal. darauf freue ich mich schon jetzt. ab heute und für ca.90 tage wird das hier schwarz und weiss sein. ich schreib also schnellnoch was hier rein und dann gehts ab das lektorat auspeitschen. mitsochen leuten kann man soche projekte nicht machen. das lektorat istaus sochaux. ach naja. der mitherausgeber unseres magazines wird wohl wieder bitterböse meckern und nöhlen und sich beschweren, weil ihm das alles nicht professionell ist und dann nöhle ich zurück... oder nein, noch besser: ich nöhle nicht zurück. das wird das beste sein.
auf jeden fall ist es jetzt raus. das magazin. auf jeden. äh. in meinem kopf ist alles mist. ich bin ein bißchen schlecht gelaunt. warum weiss ich natürlich nicht, woher soll ich das auch wissen?! primel giessen nicht vergessen. ich sollte jetzt korrekturen machen. ich sollte jetzt texte schreiben für die kundschaft. ich sollte jetzt nicht auf rtl was über die beliebtesten (sic!) werbeikonen schauen. gute preise, gute besserung. hallo herr kaiser. ich habe gar kein auto. ich habe gar kein auto ist der letzte dreck. diffamierung eines gesamten volkes. sind so italiener? ich glaube nicht ich hoffe nicht. die linke von den ratziofahmtwins sieht in echt besser aus, als die rechte. sie hören sich aber beide gleich doof an. und frau sommer. frau sommer gehört mal so richtig in den arsch getreten. klaus hipp ist ein netter onkel. er verkauft erbrochenes aus bioanbau. ich fand das früher lecker. aber das ist ja auch inzwischen fast 40 jahre her. der klaus hipp, dafür steht er mit seinen namen. klaus hipp ist glaubwürdig. ich glaube ihm. mehr als dr. best. jetzt kommt waschmittel. klementine. das ist doch auch ein monster. lesbensex brutal. "aber klementine, mit ariel waschen? das müssen sie beweisen." echt? ich dachte das sei klar gewesen, schon immer. was dachten die denn was das ist. was für ein job hat klementine eigentlich? waschfrau? ei, blut, kakao. und nun? heute sieht die klementine wirklich großartig aus. mit 86. hut ab. umpf. klementine. ach du grüne neune. aber wer soll denn jetzt noch kommen? meister proper und das ist ja noch nicht die nummer eins. meister proper ist übrigens von fiftyeight in 3D nachgebastelt. meister proper. ich dachte als kind immer so sehen holländer aus. schwule holländer. und jetzt die nummer eins. ich bin so uffgereescht. käptn iglo? das HB-männchen? der hustinettenbär? der melittamann? der bärenmarkenbär? der typ vom seitenbacher müsli? manfred krug? franz beckenbauer? gleich kommts... na also. der bärenmarkenbär. den wollte ich, glaube ich, früher mal heiraten, als ich noch keinen unterschied zwischen bären und frauen machte. der bär fuhr mit dem auto zum kühemelken. ein moderner bär. den bär gibts wirklich. aus dem computer animiert sieht er allerdings aus wie geistesgestörter zombie. wenn das auch von unserem mineralwassertester max zimmermann ist, gibts dresche.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/einmal-im-ferienlager--- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/einmal-im-ferienlager--- Mon, 02 Apr 2007 22:37:37 +0200
Huckbook: CSU ]]> http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/csu http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/csu Thu, 29 Mar 2007 23:59:59 +0200 Huckbook: VORSICHTSHALBER ]]> http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/vorsichtshalber http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/vorsichtshalber Thu, 29 Mar 2007 21:44:44 +0200 Huckbook: ERSTER ALLES heutzutage muss man sich anstrengen erster zu sein. früher als die ambitionen noch stacheln hatten und auf hohen wipfeln wuchsen, da reichte ein blog in woche und man war top banana. mal sehen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/erster-alles http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/erster-alles Thu, 29 Mar 2007 21:25:25 +0200
Huckbook: SERGE LEMONÉE UND DIE WIEBELSBERGE kann man eigentlich sagen, dass meine headlines oft nichts mit deminhalt meiner posts zu tun haben? kann man, gä?! ich glaube schon. manhätte ja recht. ich gebe es gerne zu. so jedoch, also quasi bei dieserherangehensweise, verschwindet die angst vorm weissen editor im nu.
als neulich jemand sagte unser magazin, das ja leider erst montag indie läden kommt, müsse in der nächsten ausgabe mehr gwen stefaniwerden, da dachte ich mir "hääääää? waaaas?", doch nun scheine ichgemerkt zu haben, was er meinte, der typ, welcher mein friseur undmitherausgeber unseres magazines ist. gwen stefani ist eine stilikone,da ist es zur silikone oft nicht weit, doch das kann man gwen stefaninun wirklich beim besten willen nicht vorwerfen. eine silikone ist sienicht. ob sie eine stilikone ist und ob man das wort zwecks lesbarkeitund analog zur aktuellen rechtschreibung getrennt schreiben müsste, daswird die zeit zeigen. also nicht die wochenzeitung, sondern das dingüber das sich alfred e. einstein immer so geärgert hat. mein garten hätte keine stilikono.... jetzt kommt platipussy ich muss aufhören. bis nachher. 

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/serge-lemona%e2%80%b0e-und-die-wiebelsberge http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/serge-lemona%e2%80%b0e-und-die-wiebelsberge Thu, 29 Mar 2007 19:42:42 +0200
Huckbook: ROBERT ENKE stefan kiesling ist eine junge truppe und die pfiffe hat er nicht verdient. marcell jansen redet konkret wie so ein, dingens... sie wissen schon. dönermäßisch. patrick helmes, wenn der mal berühmt wird, dann ist das der patty. wer hat schon einen ballackfrings doppelt, fragt der kloppo. wenn der wieder nur mit baptist kerner im fernsehen rumhängt, dann wird das nichts mit dem klassenerhalt. was ich als mittelfanatischer anhänger der spitzenfußball spielenden supidupimannschaft aus frankfurt am main. schlaudraff mit der kugel am bein. das ist schon einer, der besitzt die nötige handlungsschnelligkeit. coole sau. ach naja. kein punkt, unpassende pfiffe. euphemismen von JBK, lässiges vom jogi, schlaues vom kloppo, gelaber vom schweizer exschiri. gute nacht.

p.s.: in der ard. didi hallervorden als hitler. hammer noch was?

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/robert-enke http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/robert-enke Wed, 28 Mar 2007 21:59:59 +0200
Huckbook: REINGEFALLENWORDENDAY toll, ich glaube die finnin hat mich reingelegt und gestern war gar nicht weltweiter shutdownday. dabei habe ich mich brav dran gehalten und den ganzen 24. märz macbook und macbookpro brav schleefenpopeefen lassen. mir kann man übrigens alles erzählen. heute ist glaube ich pizzaday. da ess ich doch den ganzen tag pizza. oder war gestern schon pizzaday? vorgestern war wiispielenday. gestern shutdownday, pizzaday und rhönsprudelday. helmoundnicday war auch. und schließlich der ichgehzurviagrafikpartyimwalhalladay. daran habe ich nicht teilgenommen, auch wenn sich das so anhörte, als müsse ich unbedingt dran teilnehmen am ichgehzurviagrafikpartyimwalhalladay, mir war nicht nach ichgehzurviagrafikpartyimwalhalladay. ich werde ich bin sehr alt. na werden auch hoffentlich. da ich aber so alt bin wie die ringkirche und ich mich obendrein der szene entsagt habe, werde ich auch nie erfahren, was los war auf dem ichgehzurviagrafikpartyimwalhalladay. sicher war dort die gesamte grafikdesignerszene der welt, nur ich nicht. wenn ich am monday beim morgenmeeting danach frage, ist gleich wieder lassunddocherstmalüberdieprojektredenichhabedochkeinezeitday. aber ich sitze hier gut gelaunt, mach noch die reste vom rhönsprudelday platt. und gleich, wenn die sonne aufgegangen ist, dann ist ja erdbeerundmandarinenquarkday, sowie blattsalatmitzitronensaftdressingday, außerdem sonntagsday, innehaltday, schundromanelesday, macbookproday, bringstdedenmüllrauskiki?day, wiigolfrekordday und finninenday zuförderst.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/reingefallenwordenday http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/reingefallenwordenday Sun, 25 Mar 2007 03:59:59 +0200
Huckbook: YEAH AUF DEM MOND matthias claudius kann mir viel erzählen, aber hier ist kein mondaufgegangen. immer noch, weil rund um die uhr, am arbeiten sitze ichhier und mache klassisches DTP und das als chef. da müsste man maldrüber reden, wenn sich demnächst die G8-spacken treffen um wieder maleine ganze region in schutt und asche legen. G8-gipfel sind was totalsinnvolles. eine welt ohne G8-gipfel wäre fürchterlich. überhaupt nichtvorstellbar. da hat man was davon. da demonstriert man den an derhaferbreitonne knappernden negerlein und dem bombenlegendenandersgläubigen mal, wo der bartel den most holt. damit niemand denkt,wir hättens nicht extrem drauf. kanaldeckel zuschweissen und so. dasmacht was her. als der große abendländiche maximo lider neulich in dernachbarstadt war, da haben sich die leute gefreut. die waren glücklich.die haben gesagt, mensch wie geil, dass jetzt der abendländische großevorsitzende vorbeikommt. so können wir uns mal richtig volllaufenlassen. was haben wir (also die nachbarstädter) denn sonst vom leben?gut, wir haben jürgen klopp und den rosenmontagsumzug, aber was dann?ich ganz persönlich wäre sehr froh, wenn die G8, der großeabendländische führer oder der papst vorbeikommt. ich muss immer kurzmal überlegen (gleichbedeutend mit: bei google nachschauen) ob papstmit b geschrieben wird (bapst). das liegt daran, dass sich mal in einerversicherung gejobbt habe und die dortige ausgabebeauftragte fürrotringstifte hieß pabst. deshalb die rechtschreibschwäche. frau pabstwar mir näher, als der papst es jemals sein wird. also so nah war mirfrau pabst auch nicht. sie war mir irgendwie gar nicht nah, aber derpapst ist mir noch unnäher. aber: wenn der papst käme würde man sichähnlich gebähren, wie wenn die G8 vorbeikommt. viel näher als derpapst, frau pabst und frau batz ist mir knut der eisbär. wie putzig derist. och ist der süß. so ein süßer eisbär. viel viel süßer als dieganze G8. der G8 und dem großen abendländichen ausserirdischen schlageich stattdessen ein anderes reiseziel vor. nämlich den von matthiasclaudius überschwänglich besungenen dreckklumpen da oben in derumlaufbahn. auf dem mond könnten sie schalten und walten wie siewollten. dort könnte man getrost die kanaldeckel festschweissen. daswürde dort niemanden kümmern. die kanäle sind dort schon seitmindestens 50 jahren ausgetrocknet. ach nein, das war ja auch dem mars.das verwechsle ich gerne mal. mars, mond... klingt doch alles gleich.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/yeah-auf-dem-mond http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/yeah-auf-dem-mond Thu, 22 Mar 2007 01:01:01 +0100
Huckbook: RHÖN SPRUDEL wer mal wissen will, wie der kleine schlozz emilio bienenschlau und die lebende comicfigur max zett, sowie ich 37 mineralwässerchen bewertet haben, der lege sich ab nächsten dienstag mit dem schlafsack vor seine lieblingskneipe und am nächsten morgen liegt dort dann das fachmagazin für heimatliches befinden STIJLROYAL aus. das fernsehen zeigt den stammelnden lehrer einer wiesbadener gesamtschule. er wirkt nervös, fahrig, man hört quasi die durch nervosität entstandene speichelüberproduktion. die leute vom ard morgenmagazin sind wie ich hörte, allesamt aus einer anstalt geflohen um bei den menschen am morgen angst und schrecken zu verbreiten. sehr sympathisch, was ich von der morgenmagazincrew des zdfes nicht behaupten möchte, denn die haben in ihren reihen den unfassbaren cherno jobadey, von dem die FAZ sagt, er sei der heiterste wecker der nation. wenn ich das schon höre. welche nation eigentlich? die östliche oder die westliche? bescheuert. ich bin heilfroh, dass er jetzt nicht präsent ist. sicher joggt er gerade um den wannsee. das beste an chernoy jobatey sind seine grimassen und bewegungen, wenn er zwar im bild ist, jedoch seine jeweilige moderationspartnerin spricht. aber ich möchte nicht verhärmt wirken, ausser empfinde ich thomas gottschalk als viel schlimmer. so und nun macht noch ein russischer botschafter einen wortwitz zum thema sonne. das reicht mir erstmal.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rhoen-sprudel http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/rhoen-sprudel Wed, 21 Mar 2007 07:50:50 +0100
Huckbook: OLIVEN AUS MAROKKO es ist ja so... wenn man des nächtens sich mit texten plagt (hier gebe ich ausnahmsweise mal zu, dass meine arbeit auch mühe bedeutet und nicht nur absahnen von unsummen), dann verliert man sich in so eine welt, die bietet einem dann das große am alleine sein. das eigentliche, die ruhe. ich habe davon oft zuviel und muss dann, um mich nicht im flirren zu verlieren, medien rauschen lassen. gerne den fernseher. es gibt herrliche sendungen in der nacht. viel herrlichere als am tag, weil man da nicht zielgruppenorientiert handelt. man bringt einfach irgendwas, hauptsache es läuft was. das ist prima. da erfahre ich was über russische küsten, mir läuft das wasser im munde zusammen angesichts japanischer speisenzubereitung oder man lädt martin walser und die philosphin ursula pia jauch zu sich ins wohnzimmer ein und hört aufmerksam zu. ich habe bin inhaber der gabe, zwei dinge auf einmal machen zu können. manchmal, da schreibe ich hier ins internet was über fasanenfedern hinein und unterhalte mich analog dazu über die amerikanische stahlindustrie (und hier besonders über die schwule stahlindustrie). das nur als beispiel. ich habe es in wirklichkeit in viereinhalb jahren ins-internet-reinschreiben nicht geschafft mal was über fasanenfedern zu schreiben. dazu fehlt mir oft der antrieb. wenn ich an fasane denke, dann bekomme ich hunger. so bin ich gestrickt. tierverachtend und vollindustrialisiert. wenn ich fische in einem karton sehe, finde ich diesen anblick lecker. tiere okay, aber für mich nur mit sauce, sage ich immer und verweise auf das lamm, welches in der pfanne schmort und die finnin sagt dann: meeeeh! da schäme ich mich kurz und suche die kräuterbutter auf meinem schienbein, denn sie ist hinabgeplumpst, was meine jünger ja in verzückung versetzt, denn mit kräuterbutter auf dem schienbein, bin ich schier unerträglich zauberhaft. auf alle fälle endete das gespräch zwischen der philosphin und dem schriftsteller damit, dass sich frau jauch mit ernstem blick vorbeugte, relativ nahe an walsers ausschweifenden augenbrauen und sagte: schön, wenn man beim ficken zu zweit ist.

recht hat sie.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/oliven-aus-marokko http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/oliven-aus-marokko Wed, 21 Mar 2007 06:04:04 +0100
Huckbook: GEFUELLTE PAPRIKA blogsinternetprojektes, außerdem die finnin, der outlaw aus dortmund an dermosel und früher mal dieser aggressive naturwissenschaftler aus potsdamam inn diesen blog lesen oder gelesen haben. das muss auch erstmalreichen. sonst wird man noch größenwahnsinnig und schielt im herbstneidisch auf dieser gewinner des literaturnobelpreises. nein, dasmöchte ich nicht.]]> http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gefuellte-paprika http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gefuellte-paprika Wed, 21 Mar 2007 01:13:13 +0100 Huckbook: BLUTWURST ich im blutwurst rausch und die anderen wenden sich angewidert ab. das kenn, das ist mein leben. gerade wird die aktuelle simpsonsfolge durch ein galileoankündigungsjingle unterbrochen. ich mach das nicht länger mit. homer simpsons hat angst, dass sein sohn schwul sein oder werden könnte. und da erfahre ich, dass die ganze stahlindustrie schwul ist. das hätte ich natürlich nicht gedacht. eine schwule stahlindustrie wäre sicher eine abwechslung. man hätte mehr vom leben. auch als hetero oder als quarktasche. aber leider ist das nur ein phantasie von matt groening. darf man sich als hetero eine schwule stahlindustrie wünschen? ich denke schon.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/blutwurst http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/blutwurst Tue, 20 Mar 2007 18:50:50 +0100
Huckbook: FRANZ BECKENBAUER RUFT BEI ANDRE HELLER AN UND BESTELLT EINEN TOAST HAWAII die freche göre jakobina niedlowskaja-schimm hat recht, wir schreibennicht regelmäßig... also wir schreiben schon regelmäßig, jedenfallswenn man freund seltsamer algorithmen ist, aber halt nicht täglich odergar mehrmals täglich. daher sind wir auch kein blog, sonderninsinternetschreiber. aber das macht ja nichts. ich kann es nicht oftgenug erwähnen. man hat mir gesagt, ich soll politischer werden. ichsei früher politischer gewesen und jetzt sei ich platt. was nichtstimmt, denn ich bin dick. aber zur feier des tages nun eine politischemeinung: das sich schön reden des gegenwärtigen klimazustandes bei deraktuellen klimakonferenz ist ein weiteres indiz dafür, dass diegesandten der jeweiligen administrationen superschlappschwänzigeversager und geschmierte wichser sind. ich gehe davon aus, dass dasgehirn dieser menschen, jeweils im arsch einer an bovine spongiformeenzephalopathie erkrankten kuh steckt. tut mir leid, dass ich das sosagen muss. das wäre was ich zum thema politik zu sagen hätte.
zumthema hätte ich noch das foto eines umweltaktivisten der ersten stunde.erkennen sie ihn? die ersten drei einsendungen gewinnen je eineenergiesparlampe. mails an gewinnspiel@stijlroyal.de

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/franz-beckenbauer-ruft-bei-andre-heller-an-und-bestellt-einen-toast-hawaii http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/franz-beckenbauer-ruft-bei-andre-heller-an-und-bestellt-einen-toast-hawaii Tue, 13 Mar 2007 01:05:05 +0100
Huckbook: MENSCHEN, DIE NEU SIND blogsachenschreibsystem. wir hamm uns aber alle lieb, glaub ich. dasschweisst zusammen. wobei der ostblogger vielleicht ja eher denkt, wirhätten sie nicht mehr alle. menschen, die neu sind im cosmos.royal, dieverziehen manchmal ihr gesicht oder machen abwehrende handbewegungen,das legt sich dann aber und schließlich trinken wir gemeinsam unserblut und machen uns pullover aus unseren haaren. wir sind schonkomisch. ob sich der ostblogger wohlfühlt bei uns? ich werde ihn morgenmal fragen. ob der ostblogger dann ehrlich ist? oder ob er denkt: "ichbin froh, dass ich einen job habe, ich werde einen teufel tun und demdicken sagen was ich denke. dem dicken nicht, dem komischen kauz ausdem nachbarbüro nicht und dem dünnen knaben mit dem stetszerschlissenen beinkleid schon gar nicht, der ist ja wohl total panne.ganz zu schweigen von der gestrengen tussi aus dem minibüro mit denvielen telefonen." ich werde ihn morgen verprügeln, dann wird er schondie wahrheit sagen. in ostdeutschland sind die menschen jastasimethoden gewohnt. stasimethoden lernt man dort schon imkindergarten, spätestens aber zur jugendweihe. ich habe mal gelesen,dass ostdeutsche aufgrund ihres atheistischen, ja heidnischen daseinsbei einer nahtoderfahrung nicht dieses licht sehen (also gott), vonwelchem sie angezogen werden, nein, ostdeutsche sehen dann zombies. daslas ich in einer fachzeitschrift für nahtoderfahrungen. komischerweisegibt es ja für alles eine fachzeitschrift. neulich als ich noch inberlin wohnte, da bot ein zeitungsladen monatlich eine zeitschriftnamens "massenmörder" feil. ich höre junge präkarianer schon sagen: "eyalder, ich freu mich schon voll auf die neue massenmörder, ey!" "krass,ey voll, ich auch du wichser!" diese herrschaften würde ich gerne malmit meinem bayerischen nachbarn bekanntmachen, damit sie ihm die neuemassenmörder mal so richtig um die ohren hauen, auf das er endlich seinmaul halte. ich muss ihn ja nur noch knapp 2 monate ertragen, dann sindwir hier weg. der bayerische nachbar hat sich heute mit einem bekanntenauf die terrasse verzogen und den ganzen hof mit dailysoapesquenmonologen beschallt. manchmal hätte ich gerne die fähigkeit beschreibenzu können, was für ein inferno der verblödung sich da vorbei an hammer,amboss und steigbügel schlängelt um sich bei mir im gehirn einzunisten.doch dazu fehlt mir die schriftstellerische tiefe. obendrein würde manmir nicht glauben. man würde sagen: "klar, geh heim du angeber. soeinen nachbarn hat kein mensch. das ist total übertrieben und hat mitder realität nichts zu tun." aber wenn ich glück hätte, würde man mich in einem atemzug mit franz kafka nennen oder mitoliver sachs. erich von däniken. jules vernes. egon erwin kisch. juliuscäsar. homer. cicero. wenn ich glück hätte...]]> http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/menschen-die-neu-sind http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/menschen-die-neu-sind Wed, 07 Mar 2007 01:21:21 +0100 Huckbook: LE COMMERZIELLE ROYAL ach übrigens, ich las gerade drüben bei der klügenlbloggerszene in der "richtigen" bloggerwelt wasüber werbung in blogs. betroffenheitsweltmeisterschaftshalbfinale. kommt bei uns nicht in frage... würde ich sonicht sagen, ist aber nicht so. wir machen alles selbst, leben vonunseren einkünften aus dem designbüro und haben alle produkte, die jeauf dieser plattform be- oder angesprochen wurden selbst gekauft, geliehen oderwenigstens selbst geklaut.
wenn wir also die nintendo wii bejubeln ist das nur ein privatereindruck, der gerade mal an einem abend entstand, an dem 2 der 5mitspieler nach 5 minuten keine lust mehr hatten und einschliefen(weiber...) und uns zu allem überfluss am ende nur noch einsteuerelement zur verfügung stand. auch die produkte der firma apple müssen wir beibedarf für viel viel geld beim hersteller oder dessen distributorenerwerben. bisweilen müssen wir uns dann mit montagsprodukten odersonstigen querelen quälen. alles von unserem geld, mit unserem knowhow, auf rechnung und mit dem eigenen auto oder dem fahrrad nach hause gefahren. auchder big king xxl wurde uns noch zu keiner zeit von burger king gratiszur verfügung gestellt. bei aldi kaufen wir ein, wenn wir mal lusthaben und die verkäuferinnen im hofladen haselnuss an der eckeyorckstrasse/scharnhorststrasse wissen von ihrer erwähnung in unseren blogsnichts. jedenfalls bis heute. bis jetzt. böte uns mal jemand viel vielviel viel geld für die subtile oder offensichtliche bewerbung einesoder mehrerer produkte, welche wir eh supidupi fänden, dann schlügen wirsicher zu. wenn also jemand mir nebenstehendes kraftfahrzeug zur freienverfügung überlassen würde, schrübe ich sicher ein paar warme worteüber design, fahrkomfort und kofferraumvolumen. muss aber nicht. kann. muss nichts. kann alles. auch ein kühlschrank mit eiswürfeleinheit (bitte nur mit lebenslangem reperatursupport) nähme ich an, ebenso häuser, segeljachten, ländereien und geschmeide. her damit. ich finde das alles super und stelle keine fragen. ich werde ja auch weder gelesen noch kritisch beäugt von irgendwelchen dons, winkels und renés, das tut also überhaupt niemandem weh. es lebe der kommerz, es lebe die korruption, es lebe die regierung (egal welche).

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/le-commerzielle-royal http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/le-commerzielle-royal Sun, 04 Mar 2007 14:17:17 +0100
Huckbook: ICH PHÖHNE huhu liebe kinder. wenn mein lieblingshändler für appleprodukte (dessen web- und corporate design von uns gerade deutlich verbessert wird), demnächst anruft und mir verkündigt, dass er nun folgendes produkt im hause habe, dann bestelle ich davon gleich drei. für r.k. eins in schwarz:



ich bin ein konsumgeiler drecksack mit höchstens ein paar funsorgen (übergewicht, kein grüner pfeffer senf im haus, macbookakku nur noch auf 47%), was aber nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass wir dafür eine bisher viel zu kleine wohnung inne hatten. deshalb ziehen wir in 8 wochen um die ecke in den bülowbogen, wo wir dann quasi in zwergenwurfweite zur niedlowskaja-schimm auf zwei gemütlichen etagen weilen und uns sogar ein ketzchen zulegen werden. hm hm. ich habe davon gehört: katzenjonglieren in mexico. ich komme mir reichlich einfältig vor wenn ich so direkt wahrheitsgemäß vom leder ziehe, aber gerade ist die wahrheit ein funkelnder diamant. wir haben glück, die finnin und ich. zwei el sympathicos a.ka. die neuen vermieter. zwei etagen. eine garage. ein balkon. ein hinterhof. eine küche mit zwei lampen. eine gute idee. ich bin eigentlich ganz normal fällt mir gerade rechtzeitig ein. die finnin und ich nisten uns jetzt im establishment ein und putzen uns die zähne mit jägermeister und schuhcreme. caramba.

(bild links geklaut von emil bienenschlau, welcher es bei spiegel-online geklaut hat.)

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-phoehne http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-phoehne Thu, 01 Mar 2007 22:34:34 +0100
Huckbook: GELOBTES FLACHLAND nun, die finnin (in extremzonen auch perle genannt) und ich suchen seit einiger zeit eine neue wohnung. größer muss sie sein. eine terrasse muss sie haben, dachgeschossig darf sie sein, aber dann mit aufzug. ein stellplatz muss sie haben. und schön, stilisch, mit einer sinnvollen aufteilung der zimmer sollte sie... äh... haben. dann wäre uns wohlgemut. ach und übrigens: teuer soll sie nicht sein. und das wars dann wohl, wir wohnen ja schließlich in wiesbaden und wenn ich sage, nicht teuer, dann meint das, sie soll nicht teurer sein als 1.000,00 euro. das ist ja schon teuer. zum beispiel in krefeld oder bremerhaven wäre das teuer, hier ist das easy und kein problem zu zahlen, denn hier sind alle reich.
ich merke gerade, das ist alles nicht wirklich so interessant. sorry. was anderes hab ich grad nicht. gute nacht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gelobtes-flachland http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/gelobtes-flachland Sun, 25 Feb 2007 23:37:37 +0100
Huckbook: VIVA ALLEINE SEIN mein leben als zensator und diktator macht mir großen spaß. ich würde hier sogar ausnahmsweise einen unmöglichen passus bringen: es macht laune. ein lilalaune diktator ich bin. meine firma leite ich wie ein despot, die finnin steht in diesem moment hinter dem herd (und nicht etwa davor) und kocht mir eine graupensuppe, danach gehts mit dem waschbrett runter zum fluss, anschliessend muss mein krönchen noch poliert werden. der finnin tut die arbeit gut, sie hat rosige wangen, die gut mit ihrer kittelschürze korrepondieren. ach und in meinem blog herrsche ich, ich, dann ich und abermals ich und dann kommt ganz lange gar nichts, dann wieder ich und dann auch wieder nur ich. is schon klar.
neulich wollte ich die herren boebelsund, r.k. und bienenschlau bei ihrem joggingwahnvorhaben begleiten, da hat der rädelsführer boebelsund sofort panisch jede verantwortung und jede eintscheidung auf einen seiner sportsfreunde und die raucherlunge an sich geschoben. als gefühlter diktator hat mans nicht leicht. die unterjochten wollen nichts mehr mit einem zu tun haben. vielleicht werde ich mir einen anderen beruf und ein neues leben suchen. in den kanadischen wäldern, mit finnin, hund, katze, luchs und hase und zum mittagessen gibt es heiße maronen und bohneneintopf. das ist die zukunft. viva el bohnentopf!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/viva-alleine-sein http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/viva-alleine-sein Sat, 24 Feb 2007 13:02:02 +0100
Huckbook: usambaraveilchen wähnen mich in sicherheit http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/usambaraveilchen-waehnen-mich-in-sicherheit http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/usambaraveilchen-waehnen-mich-in-sicherheit Tue, 20 Feb 2007 01:31:31 +0100 Huckbook: WEICHER STUHL während also ein weisshariger mann vor unserem närrischen robert sitzt und mit seinen verbindungen angibt, blicke ich mit stumpfen blick zum himmel empor. dort droben wohnt die lösung all unserer probleme. unser närrischer robert, noch gezeichnet vom altweiberdonnerstagsfastnachtsumzugsumstand, sitzt derweil mit einer inge-meiselesquen falten- und spaltenwelt auf dem antlitz und also scheinbar von großen sorgen gepeinigt da und murmelt in sich eine unverständliche sprache hinein. ich habe mir indes den weichen stuhl des schlozz emil bienenschlau geholt. der wollte ja ab jetzt sein geld wahlweise als supermodel oder nahe des hiesigen hauptbahnhofes verdienen. nur, dass ich nahe des hiesigen hauptbahnhofes noch nie damen sah, deren umsatz- und einnahmequelle dem des schlozzes künftig angedachten verdienstbereichs entsprechen. die finnin wird mir hinterher sicher sagen, wo es in diesem satz hakt. soll sie. sie ist mein lektorat. während also emilia bienenschlau nun von uns gegangen ist um sein heil in der flucht zu finden, darf in zukunft ich höchstpersönlich unsere php-kunden betreuen. und in spätestens zwei monaten werde ich unsere geschäfte aus dem gefängsnis heraus leiten. das soll ja heutzutage kein problem mehr sein.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/weicher-stuhl http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/weicher-stuhl Fri, 16 Feb 2007 12:46:46 +0100
Huckbook: APPALACHENREPUBLIK manchmal da sitz ich so da und mir ist ganz wohl im gemüt und ich denke "hh hh hh!" und "och... ja!" und sogar "lalalala!" und dann fällt mir ein, dass ich nächste woche nach berlin fahren muss und dann wächst mir ein grauer bart, ich sacke kraftlos in mich zusammen und starre anschliessend mit heißen, trockenen augen an die wand. die finnin fächelt mir dann mit einem seidentuch frischen wind zu und summt eine volksweise. so komme ich wieder zu mir und sage: finnin, finnin... wir müssen sofort unsere koffer packen und die rollläden runter lassen. wir müssen den kombi mit technischem gerät, nahrung und kamelhaardecken auffüllen und dann gehts ab in den süden, aber nicht nach frankreich. vielleicht nach portugal. portugal ist mir gerade ganz symphatisch. portugal ist gut. wir fahren nach aljezur. das kenn ich. da weiss ich auch schon wo wir wohnen. schickes haus mit blick aufs meer oben auf dem hügel, nahe des klosters. ich sage dir, das wird fantastisch und am sonntag fahren wir zur mutter des boris claudius kaspar kreisle edler von hellborn und speisen ziege. au ja. los. pack die macbooks ein und die grundig kugelboxen, alle ipods, den verstärker und jede menge kabel. die bücher da hinten. die vielen, die sich stapeln, weil ich nur noch arbeite wie ein bekloppter und zwischendurch höchstens 11 FREUNDE auf dem klo lese oder die fetzen der zeit, die übrig geblieben sind, wo immer das LEBEN fehlt. pack das alles ein. und hier den kakao mit marshmellows und die chinesischen suppen, auch meine chilisammlung, die espressokanne, die chinesischen thermoskannen, derer zwei. den hund, das schaf, da schwein und wer sonst noch mit will. ich sitz so gut, wie im auto, du fährst!" und dann sagt die finnin: "aber wir haben doch gar keine rollläden!". verstehen sie was ich meine? so ist das bei uns im disneyland des feldherrenviertels, im bällchenbad des westends, in diesem ponyhof meines medialambivalenten dasein, welches zu führen ich pflege. dort wo schäfchen und hündchen seit an seit politisches kabarett schauen.]]> http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/appalachenrepublik http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/appalachenrepublik Thu, 15 Feb 2007 22:43:43 +0100 Huckbook: EIERLIKÖR IST BESSER ich hätte gestern lieber diesen eierlikör abbilden sollen. man solltesowieso in allen zeitungen nur noch eierlikör abbilden. vielleicht mache in zukunft in eierlikör. mein desigbüro kann dann sehen wo es bleibt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eierlikoer-ist-besser http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/eierlikoer-ist-besser Wed, 14 Feb 2007 11:49:49 +0100
Huckbook: ICH WÄRE GERNE HEINTJE meine eigene party habe ich vergessen. das jammere ich jetzt schon seit den frühen stunden des sonntags vor mich hin. jammer jammer popammer. da bin ich heim, habe mich auf die couch gelegt und festgestellt, dass spitzensportler von dopingakne gezeichnet sich auf dem beamer nicht gut machen. auch die meisten anderen menschen im bildungsfernsehen sehen zumeist scheisse aus. da lobe ich mir noch meine kurzsichtigkeit, die mich vor dem allerschlimmsten bewahrt.
sonntagmorgen ließ sich meine freundin und kupferstecherin byny nicht beeindrucken von meinen technischen errungenschaften, schon aber vom frühstück und vom kaffee der finnin. jedenfalls tat sie so die byny. wir saßen nun beim frühstück und frühstückten und ich ließ mir die party erzählen. meine güte. ich wäre gerne eine unterhaltungstante, aber ich habe versagt. das am vorabend von mir höchstpersönlich verspeiste und zuvor mit einem beil zerhackte krüstchen ist schuld an allem. und zwar an allem.
den miniblogger habe ich auch nicht kennengelernt. ich habe allerdings festgestellt, dass man mir sein gesamterscheinungsbild mittels gehirnprojektoren nachts heimlich in mein gedächtsnis projeziert hat, so dass ich das gefühl hatte ich kenne ihn schon ewig und drei tage. erstaunlich. leider habe ich ihn anschliessend wieder vergessen. schade. er schien nett zu sein. platipuss kannt ich ja schon jahrelang. wir haben uns schon in berlin geliebt und zugleich gehasst. anschliessend wieder geliebt. dann waren wir uns scheiss egal und nun lieben wir uns wieder. auf eine gewisse weise. wie pickeldi und frederick. wie ernie und bert. nicht aber wie ratz und rübe, welche keine liebe in sich trugen. aber vielleicht wie marianne und michael. manchmal auch wie schneewittchen und die sieben zwerge. ach ja. mit boebelsund und dem knipsende emil könnte ich mich ja jeden tag am kaminfeuer treffen und ein gläschen eierlikör trinken. apropos eierlikör... och menno...

ach und nochwas, dass sich niemand in sicherheit wiegt und dachte er könne sich vor unseren mit photobooth ausgestatteten imac stellen und sich zum kasper machen ohne dass wir da nicht irgendwann was draus machen. vergesst es ganz schnell wieder.

p.s.: unsere rechtsabteilung hat handlungsbedarf angemeldet. lang lebe die sowjetunion.
p.p.s.: das ist das allerletzte mal gewesen, dass ich das verrückte, retouchierte huhn in meinem blog abgebildet habe. und meine bank werde ich auch wechseln. das bringt ja alles nichts.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-waere-gerne-heintje http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-waere-gerne-heintje Tue, 13 Feb 2007 22:19:19 +0100
Huckbook: WAS ICH ALLES HABB ]]> http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/was-ich-alles-habb http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/was-ich-alles-habb Thu, 08 Feb 2007 18:45:45 +0100 Huckbook: ZUHAUSE IM BALLONG huhu gnädige leserschaft. zunächst darf ich verkünden, dass mich auch die vierte woche in folge mit 4 stunden schlaf in der nacht zum happy glückshasen macht. ich bin voller flusen und erlebe einen innigen drang zur erschaf(f)ung. es funzt, würde man heutzutage sagen. mein ideenreichtum ist schier unbegenzt. und damit das so bleibt werde ich jeden abend von einem marsmenschen angebimmelt, mit welchem ich sodann megaplasmaomegakommunikative operationen durchführe. das ist alles immer immens und überlebenswichtig. der marsianer bestückt mich hin und wieder mit top banana weltraumtechnologie und manipuliert mich mit diversen ankündigungen. das hält mich frisch. denn hier auf der arbeitsstelle der verzagten ist es oft ganz anders. zum beispiel der klitze klitze klitze klitzekleine schlozz emil bienenschlau. das ist ja so einer. der müsste mal strammen schrittes, mit erhobenem schulterblatt und tiefer fester stimme ausgestattet in mein kaminesques büro schreiten und sagen: "hey alter recke und wissenschaftler, schlauberger, glücksbärchi, ideengeber, superdesigner, kupferstecher, freund, superstar und spitzenmanager in personalunion gimme five, denn das leben ist eine grandiose abfolge von auschweifendem sex, kaviarexzessen, saufgelagen, 80 stunden wochen, geldsegen, phantasmagoria und ein himmel auf erden. wir sind die größten und ich zu erst!" doch darauf muss ich noch warten, denn in wirklichkeit sagt er: "ach och hh hh hh hmm ach naja lalalala und eijeijei!" damit muss ab heute schluss sein. ich werde ihn stählen popählen. ich werde mit ihm durchs stahlgewitter reiten, dahin wo die sonne aufgeht und dann werde ich sein haupt schlachten und in drachenblut tunken um anschliessend mit den göttern fußball... ach was... handball zu spielen. fortan werden wir speisen an der tafel der glückseligkeit, der tapferkeit und der unendlichen rühmlichkeit und nichts kann uns mehr aufhalten, denn uns ist heute... ach da kommt er ja... ach och hh hh hh hmm ach naja...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zuhause-im-ballong http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/zuhause-im-ballong Tue, 06 Feb 2007 08:44:44 +0100
Huckbook: YOUNG AND FREE fragebogens kam immer das gleiche raus: ich bin 24 jahre alt. na dann habe ich ja noch mal glück gehabt. ob ich mich jetzt lieber rechtzeitig von der finnin trennen sollte? ich denke nicht. ich mag alte frauen. ich werde ihr lieber einen tee kochen und ihre eine decke bringen.

außerdem läuft bei ttt gerade ein beitrag über banksy. er wird nächste woche bei southeby's versteigert. mir egal. das establisment hat eh bessere torten und dachterrassen.
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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/young-and-free http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/young-and-free Sun, 04 Feb 2007 23:28:28 +0100
Huckbook: 29:24 doch noch fußballweltmeister!

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/2924 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/2924 Sun, 04 Feb 2007 17:50:50 +0100
Huckbook: FINNIN FEIERT. ICH IM KERKER. wenn ich jetzt aus dem zimmer heraus ans licht trete, dann starren michalle an. alle damen, die da draussen in unserer wohnung "huh huh huh!"und "ohoo!" schreien. das weiss ich genau und dann bin ich unterzugzwang. dann muss ich was lustiges sagen oder eine ulkige verrenkungmachen und dazu bin ich nicht in der lage. also verbringe ich die zeitam MBP und schreibe dem emil bienenschlau absinthphantastischegewaltphantasien ins ichat während er sich ein glas cola holt. einwunder der technik, aber auch des geschmackes vom kleinen schlozz emilbienenschlau. und mit moderner technik habe ich soeben kontakt zurfinnin aufgenommen, aber sie ignoriert mich. sicher empfindet sie mich als albern und kindisch.das kann schon sein. aber warum nicht auch mal albern sein. jetztmeldet sich de schlozz vom internet ab und nun bin ich von deraußenwelt abgeschnitten. zwischen mir und der aussenwelt befinden sichlachende und glucksende damen. so bleib ich hier und langsam legt sichder schleier der dunkelheit über mich und die einrichtung desfinnöhnenzimmerchen. ich hole den schlaf von heute nacht nach. späterwerde ich dann rausgehen und mich wie fred astair benehmen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/finnin-feiert--ich-im-kerker- http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/finnin-feiert--ich-im-kerker- Fri, 02 Feb 2007 17:17:17 +0100
Huckbook: MÜDE UND DUMM oh weh und ach zu gleichen teilen. es ist 4:44 uhr und mir istschwummi. man hat so seine termine und will die auch einhalten und sositze ich nun hier und hoffe dass mich der sender arte inspiriert oderder inhalt meines kühlschrankes oder meine rauschende heizung oderitunes musicstore oder der "guten morgen tee" den mir die finnin vordem zubettgehen aufbereitet hat. ich weiss es nicht. trübe ansichtenenglischer provinzstädte helfen mir nicht. diese doofe aussprache deswortes chic schon gar nicht. andy warhol und elisabeth taylor... einbißchen. oder dass ich hier schreibe. auch nicht. ich mache ja was. esist ja was da. die zweifel nagen am gestalter. wenn ich mal jemandenfragen könnte... doch die mir zur verfügung stehende menschheit schläftden schlaf der gerechten. eigentlich weiss ich auch gar nichts zuschreiben, aber ich muss unbedingt die kamera meines neuesmobiltelefons ausprobieren.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/muede-und-dumm http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/muede-und-dumm Fri, 02 Feb 2007 04:43:43 +0100
Huckbook: KINDER DIE RAPPEN noch schlimmer, viel schlimmer als die darstellung von jugendbewegungen und randgruppen in deutschen fernsehpoduktionen, sind rappende kinder. eltern, die ihre kinder zu rapzwecken missbrauchen lassen, müssen sofort verhaftet und verbannt werden. regisseure und produzenten, die für die darstellung von rappenden kindern verantwortlich sind müssen geteert und geferdert und mit der peitsche durch die stadt getrieben werden, bis sie zur vernunft gekommen sind. rappende kinder mit roten baseballkappen, rumgedreht aufgesetzt und mit komischen zähnen. das ist das schlimmste was auf der ganzen welt gibt. sie tragen jeansjacken mit bemühten buttons und hosen in den farben türkis, pink oder gelb. kinder die rappen (ja, auch rauschgift konsumierenden knaben von muscial youth) gibt es nicht in der wirklichkeit und ich weiss auch nicht wer den tv-verantwortlichen diese abstrusen gedanken ins gehirn (...) projeziert hat. ich warte ja nur darauf, dass auch 3sat, arte und der zdf-theaterkanal rappende kinder im sendeportfolio haben. dann ist wirklich alles aus.

und nein - ich will auch keine rothaarigen kinder mit frechen sommersprossen, lustigen gesichtern und bizarren zahnspangen sehen. ich habs satt.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kinder-die-rappen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/kinder-die-rappen Wed, 31 Jan 2007 15:15:15 +0100
Huckbook: TJA da bin ich direkt nach der ankunft des ewig von sich selbst quasselnden manfred k. nach hause gegangen, weil ich ja doch so ein alter mann bin und so müde war wie eine schiffsladung rentner nach einem besuch bei marianne und michael und dann sitze ich hier um 4:36 uhr und überlege mir wie schön es jetzt mit einem döner wäre. so ist das also. und ich gehe mal davon aus, dass das mit 40 nicht besser wird. senile bettflucht, schnabeltasse, demenz, inkontinenz, schüttelfrost, welke haut, schlappe hautlappen (besonders unter den armen und am hintern wie mir die niedlowskaja heute eindrücklich erklärt hat). heute war ich curt cobain und dann darth vader. das ist was mir noch bleibt. das und meine liebe zur lieben finnin und zum wundersamen, aber dennoch klitzekleinen schlozz emilio bienenschlau.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tja http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/tja Wed, 31 Jan 2007 04:34:34 +0100
Huckbook: JA PLEASE huch, es ist schon wieder nach ein uhr nachts. da sitz ich nun auf meiner weissen couchgarnitur und werfe einen galanten blick auf die gelben tulpen. ich glaube die gentechnologie hat es möglich gemacht, dass die blüten ewig halten. ein hoch auf die gentechnologie.
jetzt endlich ist es vollbracht unser neues werk, nämlich dieser internetauftritt, welcher uns glaube ich vortrefflich gelungen ist. eigentlich war das der relaunch für 2006, ist jetzt aber spät geworden. 2007 gibts erstmal kein relaunch mehr. man macht sich ja unmöglich. weils ja doch so ist: wer zeit hat seine eigene website zu bearbeiten, der hat wohl auch sonst zeit genug. und das stimmt ja auch wir haben so viel zeit, da weiss man manchmal gar nicht wohin mit der vielen zeit. drum trinken wir manchmal sogar parallel zum würfelspiel eine flasche jägermeister oder lassen uns die haare wachsen. oder wir beschäftigen uns intensiv mit dem erscheinungsbild der eigenen küche, analog zur reinemachefrau. so eine reinemachefrau ist was feines, jedoch bin ich geradezu süchtig meine küche täglich nach flecken und unreinheiten zu untersuchen. und beschwerlich ist das schreiben bei der dusternis am schwarzen macbook, welchem die tastaturbeleuchtung fehlt. da wär ich froh wenn die firma aus cupertino mir endlich den großen bruder mit der endung pro wieder zurückschicken würde. da leuchtet die tastatur. das ist eine gute erfindung. wahrscheinlich auch von thomas alpha edinson, dem erfinder von fast allem, was leonardo de vinci nicht mehr geschafft hat zu erfinden und wozu der typ von fischertechnik aus dem schwarzwald noch zu jung war.

wenn im tv punks gezeigt werden, ist das meistens eine groteske angelegenheit. punks sind ja ohnehin schon eine groteske angelegenheit (das muss ich sagen, ich werde in wenigen tagen 40 jahre alt), aber im fernsehen, sind sie fern der heimat. das ist unerträglich. wer jungendbewegungen im fernsehen abbilden möchte, sollte sich zuvor mal informieren was die einzelnen teile der jungenbewegung den ganzen tag so treiben. jedenfalls reden sie nicht andauernd berlinerisch und kauen dazu kaugummi. es gibt weltweit auch höchstens drei punks die kaugummi verspeisen und davon wohnen zwei in japan und einer in buenos aires. also liebe regisseure, vergesst das mit dem kaugummi, zudem wurde in der freien wildnis zuletzt 1982 im ratinger hof zu düsseldorf der letzte punk gesichtet, der anderen menschen den mittelfinger entgegengestreckt hat. das ist amtlich verbucht. und es gibt auch nicht für jeden toten popper bei burger king einen whopper. es lebe der big king xxl, aber das wussten sie ja bereits.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ja-please http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ja-please Tue, 30 Jan 2007 01:09:09 +0100
Huckbook: BOB ISST ÄPFEL ja leck mich doch am arsche des propheten. bob karliczek von berthold haas karliczek schreibt seine gedanken nun in einen computer aus cupertino. das war es heute. und zwei stück schwarzwälderkirschtorte auf ex. und dann heim, der finnin das macbook hingestellt und den rest des abends einen buckel gemacht wie immer. gleich geht unsere seite online. das heft wird ab freitag verteilt. mein anderer neuer rechner (man braucht ja mindestens zwei) kommt diese woche und im sommer fahren berthold haas karliczek mit dem wohnmobil nach nizza und tun so als ob.

ich bin froh, dass ich jetzt nicht jeden tag bilder in den blog reinstellen muss und wünsche eine arbeitsreiche woche.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/bob-isst-aepfel http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/bob-isst-aepfel Mon, 29 Jan 2007 01:55:55 +0100
Huckbook: je später der abend, desto aua der rücken ich bin klein mein herz ist rein, habe ich früher vor dem schlafen immer aufgesagt. dabei ist es leider nicht geblieben. aber ich kukke mir noch ein buddha realm auf 3sat an und schlafe dann ein. wir haben die tagebücher eines clowns jetzt bis auf 3 monate rübergschaufelt von html ins php. wir machen am sonntag noch einen knick ins kissen, wichsen die seite dann hoch und anschliessend ist bescherung. gute nacht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/je-spaeter-der-abend-desto-aua-der-ruecken http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/je-spaeter-der-abend-desto-aua-der-ruecken Sun, 28 Jan 2007 03:01:01 +0100
Huckbook: MIR IST SCHLECHT nicht weil ich jetzt jammern möchte, aber mir ist wirklich sehr sehr schlecht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mir-ist-schlecht http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mir-ist-schlecht Wed, 24 Jan 2007 02:13:13 +0100
Huckbook: HEFT HEFTCHEN, HEFTELEIN UND AUCH HEFTI so fertig. die letzte woche war eine suppenküche. sie war eine schleimbeutelentzündung. eine knochenentzündung. leichenwasser. kakerlakensandwich. ziegenurin. knabenkarzinom. schlumperhosenlook. blutwursteis. krampfadersalat. bandscheibenbremsenshake. was red ich. es war nämlich auch ganz schön. dabei rausgekommen: das neue stijlroyalprintding, das ich ja früher unter beteiligung einer dame, die mich an den rande des nervenzusammenbruch gebracht hat, leider nie heft nennen durfte. sie sagte: das sagt man nicht, das hört sich nichts an. wir müssen dick auftragen. aber jetzt kann ich heft sagen solange ich will. das heft ist gemacht, nur muss es noch gedruckt werden. das heft, das heft, das heft. heft heft heft und sogar: heftchen. heftelein. hefti. das alles sage ich mit voller inbrunst und obwohls ein heft ist, ist es trotzdem sagenhaft geworden. so richtig schön sinnlos, nur schön und zum liebhaben. das müssen sich die leute mit ins bett nehmen und streicheln. oder mit in den urlaub oder mit zum rendezvous oder mit ins restaurant. überall hin. wenn man mal ein paar ausgaben mehr hat, kann man sich damit erst eindecken, dann zudecken. man kann es mit milch und honig, gebrannten mandeln aufkochen und einen pudding draus machen. alle, die kiffen, können es wochenlang als bauunterlage verwenden und den umschlag sogar als filter. wenn man kein toilettenpapier hat, kann man sich welches daraus machen. man kann es als fallschirm verwenden, als fliegenklatsche, als türstopper, tischbeinwackelsperre, man kann sich luft zu fächeln, fisch einwickeln, auch eis. man kann davon pommes frites essen, man kann es (hoppla) lesen und sich bilden, sich verblöden lassen, sich aufgeilen (es sind genau zwei brüste drin), man kann damit in der kneipe angeben, davon lernen, abschreiben, spicken. freunde des origamis können es zum trinkbecher falten, zum flugzeug, zum lampenschirm, zu kleinen vögelchen, zu blumen, elefanten, affen, hirschen, flugzeugträgern, monstertrucks. man kann sein lagerfeuer damit anzündeln, man kann es zu konfetti verarbeiten, einen hut draus falten, einen sonnenschutz basteln, drauf schiffen, die zähne putzen und man kann es als kissen verwenden. dieser text war schon wieder nicht politisch und wird es auch nimmer sein. das hefti kommt raus gegen ende des monats. überall da, wo man denkt, dass es dort sein könnte und dann wieder auch nicht. ruft uns an. wir sagen euch wo. nummer steht im impressum. mail auch. auf kommentare aus potsdam reagiere ich nicht. hurra.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/heft-heftchen-heftelein-und-auch-hefti http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/heft-heftchen-heftelein-und-auch-hefti Sun, 14 Jan 2007 01:38:38 +0100
Huckbook: NEUJAHR PLUS 8 gott, ist mir das peinlich, dass ich es noch nicht geschafft habe, einen beitrag zu posten. das jahr ist ja schon wieder ein alter sack. aber ich bin emotional und kreativ im siechtum mich befindend. zudem darf ich an dieser stelle ankündigen, dass wir zum ende des monats das STIJLROYAL wieder als printausgabe raushauen. dann kann man hier in der stadt der goldenen dächer wieder durchdrehen, was wir für mongos auf den jeweiligen spezialgebieten sind. heute wurde ich übrigens gefragt, was ich von der wiesbadener freien kunstschule halte. da musste ich kurz überlegen. vor zwanzig jahren war ich ja da und habe den pinsel halten gelernt, dann bin ich weggelaufen und habe mich 7 jahre hinter einem misthaufen versteckt. den pinsel kann ich halten, die kunst starb am 24. mai 1992 auf einem brennenden scheiterhaufen in worpswede. ich kann wieder lachen. immerhin. von der wfk halte ich nichts, weil deren aussendarstellung der letzte dreck ist. die will nix erzählen die wfk und die geht zum lachen in den keller. die wfk.
uns war heute allen schuwmmi in der ADS. das kam von dem quasiurlaub, den wir die letzten zwei wochen hatten. urlaub heißt bei uns, man geht nur sporadisch ins büro und sitzt stattdessen zuhause im schneidersitz im bett und tippt sonderbare zeichen ins laptöpfchen. den ganzen tag und auch nachts. das ist urlaub. mensch klasse. im sommer waren die finnin und ich ja sogar weg, unten in frankreich bei dem komischen typen, der uns seitdem auf seiner schrottigen website verlinkt hat. da lobe ich mir den arbeitsurlaub zuhause. zuhause ists doch am schönsten. zuhause hat stil. keine muster an den wänden und auch keine porzellanhündchen mit porzellanfässern um den hals stehen in den ecken und jaulen. das gibt es bei uns nicht. ach und all diese umstände, da hätte ich doch auch mal was schreiben können. es ist ja nicht so, dass der tod von james brown mich so gelähmt hat, aber ich konnte nicht anders. ich musste schweigen. ich habe ja ohnhin nichts zu sagen und sage es trotzdem. manchmal finde ich das schwierig. außerdem fehlt die motivation, weil wir analog zum printmagazin das hier auch revolutionieren. es wird alles anders. es wird alles ganz anders und einfacher und noch schöner und alle, die sich bisher über die navigationen gewundert, geärgert und von derselben verprellt gefühlt haben, denen verspreche ich blühende landschaften.
so jetzt habe ich wieder erwartungen geweckt, die wir dann eh nicht erfüllen können. die enttäuschten gesichter möchte ich sehen. har har... hust...

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/neujahr-plus-8 http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/neujahr-plus-8 Mon, 08 Jan 2007 01:01:01 +0100
Huckbook: JAMES BROWN HAS LEFT THE BUILDING We're tired of beatin' our head against the wall
And workin' for someone else
We're people, we're just like the birds and the bees
We'd rather die on our feet
Than be livin' on our knees]]>
http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/james-brown-has-left-the-building http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/james-brown-has-left-the-building Mon, 25 Dec 2006 21:45:45 +0100
Huckbook: DIE SYMPHATISCHE BANKBERATERIN die gute nachricht zu erst: ich habe keine freunde, drum brauche ich auch keine weihnachtsgeschenke erwerben um sie zu verschenken. ich beschenke mich ausschließlich selbst. teilweise überhäufe ich mich mit produkten der symphatischen kleinen firma aus cupertino in kalifornien/us of a. außerdem erwarb ich mir heute bei meinem geliebten friseur eine französische bulldogge. der friseur hatte zwei davon. beide habe ich erst kürzlich persönlich in unserem genlabor gezüchtet und eigenhändig zum leben erweckt. eine der beiden kreaturen wird nun der spross einer berühmten nachschlagewerksdynastie zu weihnachten bekommen, die andere hängt hier über meinem bett. der finnin habe ich erleuchtung geschenkt. davon habe ich jede menge hinten im haus. die finnin ist meine einzige freundin die ich habe. naja vielleicht bis auf den kleinen schlozz emil bienenschlau, auch er ist meine freundin, doch das soll die finnin nimmer erfahren, sie enthält teilweise sizilianisches blut (blutgruppe null negativ), das gibt ärger. verschiedene lebenskünstler aus der reichshauptstadt können mir hingegen den buckel runterrutschen. zuviele freunde haben macht träge. ich habe zum glück gar keine freunde. kokett.
hier in meinem freudlosen alltag habe ich nun den Ü70-sender ZDF angeschaltet und wer grinst mir da entgegen: johannes baptist kerner und neben ihm der liebenswerte alfons schuhbeck. och, kann ich den gut leiden. wie alle fernsehköche. von denen kann man noch was lernen. fernsehköche in verbindung mit johannes baptist kerner erzeugen ein bild des banalen im fernsehen. tim mälzer aber mag ich.
aber ich schweife ab. am sonntag ist weihnachten. ich werde dann pünktlich um 16:00 uhr (die finnin weillt aus komplizierten familären gründen an der isar) meinen alljährlichen prozess der geistigen und vor allem seelischen verkümmerung ins extreme treiben. es wird sehr schnell dunkel im kopp, wenn man am heiligen abend alleine in der stube sitzt. das war schon immer so. doch ich genieße diesen moment der absoluten freiheit. ich lese mir dann selbst und laut thomas bernhard vor und brate mir lammfleisch in einer in drachenblut gehärteten stahlpfanne. heute zum jahresabschlussmeeting mit unserem steuer-, unternehmens- und lebensberater wurde laut über das thema gesellschaft mit beschränkter haftung diskutiert. da dachte ich mir: mensch alter, du wirst auch nicht jünger. wohin sind die jahre des punkrocks entschwunden? heute vormittag saß die noch voll haftende royale gesellschaft bei der bankberaterin und wir plauderten mit ihr, als seien wir die besten freunde. vielleicht sind wir das ja auch, wir und unsere symphatische bankberaterin, die wir alle in unser herz geschlossen haben. 2006 the year punk broke. das könnte ich am heiligen abend mal meinem hündchen erzählen. da wird es aber augen machen. ich und das establishment: eine segenvolle allianz? man darf gespannt sein.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-symphatische-bankberaterin http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/die-symphatische-bankberaterin Thu, 21 Dec 2006 01:01:01 +0100
Huckbook: WIR FOTZIDIRKS IN ACTION in unserem verlorenen blogding hier, wo die luschis lieber die katzen kraulen oder an der flasche hängen, hat das aussterben begonnen. noch den neuton-job fertig machen und dann wird das hier in einem neuen gewand daherkommen. dann werden wir sensationelle funktionen und ein beschissen geiles design präsentieren, in das dann auch wieder der rotzbengel aus potsdam seinen unsinn posten kann. das jedoch nicht lange, denn wir werden vorkehrungen treffen.
im übrigen entschied ich mich unlängst, die zensur einzuführen, weil es nämlich so ist: mein leben als politscher journalist gehört der vergangenheit, ich bin vor 14 jahren aus der partei mit den drei buchstaben ausgestiegen, ich habe dem zynismus lange jahre gefrönt, habe freundinnen verlassen oder bin verlassen worden, ich habe gelogen, beschissen und vor allen dingen geschissen, habe in der überschätzten hauptstadt gewohnt und sie rechtzeitig vor umwandlung einer spannenden stadt ins disneylandesque verlassen. verlassen, verlassen und nochmals verlassen. jetzt bin ich zusammen mit dem kleinen schlozz emi bienenschlau und dem eigenartigen sänger der band beinhaus inhaber einer sehr, sehr schönen firma, welche sich designbüro nennt. wir haben sehr, sehr schöne kunden und noch schönere kundinnen. wir haben auch oberwasser, wir haben bald weihnachten, die finnin kommt gleich die tür hinein. bald erwerben wir eine katze und nennen sie vielleicht dirk. ich habe soeben eine grüne soße gemacht. hessen wissen was das bedeutet. gestern habe ich mir bei der confiserie kunder ein paar pralinen und 4 ananastörtchen für 25 euro gekauft. ja leck mich doch im arsch. draussen im garten steht unser weihnachtsbaum des jahres 2004, vielleicht werde ich ihn dieses jahr mal wieder reinholen und behängen. neulich haben wir plätzchen gebaut und ich habe dem establishment mit eierlikör zugeprostet. mir geht das bloggen fürchterlich auf den sack. auch frage ich mich seit den fast 4,5 jahren meiner bloggerzugehörigkeit was das überhaupt soll und ob ich einen psychiater aufsuchen sollte. seit 4,5 jahren nimmt so gut wie niemand von diesem blog notiz (mal von bull bulla und dem heckenschützen aus potsdam abgesehen). dieser blog, der früher mal klassenbuch hieß und der schon bald nicht mehr blogroyal heißen wird, ist grantiert in keinem anderen blog auf der ganzen welt verlinkt. interessiert an den gründen bin ich bisweilen, doch ist es mir auch wurscht. ich kenne diese blogger ja auch nicht. zum beispiel diesen mauligen nerdcore oder die sponbohemige spreeblickgemeinschaft. ich weiss gar nicht warum sie das alles aufschreiben und warum ich es lese weiss ich auch nicht. ich weiss auch nicht, warum ich dies hier aufschreibe. ein innerer zwang. der komische kauz aus brandenburg scheint ja fast den verstand zu verlieren, andere sind amüsiert... glaube ich. keine ahnung. ich muss ja nicht alles wissen. zum bleistift früher wollte ich nie detektiv werden oder james bond oder rennnfahrer oder scheiß astronaut. ich wollte schaffner bei der nerobergbahn werden. und das hat ja auch prima geklappt. die finnin fuhr noch nie mit der nerobergbahn, dies habe ich neulich schockiert festgestellt. müssen wir nächste saison unbedingt nachholen. und abschweifen kann ich gut. themen wechseln ohne ankündigung, darin bin ich mehrfacher welt- und europameister. mein job ist es die welt schöner zu machen. eine kleine welt. einen kleinen teil, einer kleinen welt. das finde ich prima. die schöne welt in wort und bild. ich bin trotz diverser schwierigkeiten fanatischer konsument von apple-produkten. verschiedene imacs, G3, G4, ibook, powerbook, ipod.. alles mir. weil die welt in teilen ein graus ist und weil ich mir den graus nicht vorsätzlich in haus holen will. drum geben wir auch in kürze ein magazin raus, in welchem der graus kein zuhause hat, sondern die schönheit und der stijl. das ich und das du, die schönheit der kuh und was über oliven und öl, stühlen und häusern, strassen und plätzen, sowie plätzchen. mit bildern, illustrationen und fotografien. ohne anzeigenwerbung. mit schönen sätzen und leeren seiten. und da habe ich mir gedacht, dass zensur doch ein schönes thema für die zukunft wäre. ich glaube in zukunft werde ich einfach kommentare löschen, die mir auf den sack gehen. ein jeder wird dann ja sehen, was ich für ein schnösel bin. lass mir nix sagen. geh einfach meinen weech. ich habe mein portemonnaie in el segundo verloren. da bin ich wie erich mielke: ich liebe euch doch alle. ich liebe. ich liebe doch alle. alle menschen. na ich liebe doch. ich setzte mich doch dafür ein.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wir-fotzidirks-in-action http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wir-fotzidirks-in-action Sat, 16 Dec 2006 01:01:01 +0100
Huckbook: WIR HÄSCHENSAUCENLIEBHABER HALTEN ZUSAMMEN ja hallo, ich weiss hier läuft grad nicht so viel. klar, plati und mini sind ja eh kaum noch ansprechbar und in den nächsten tagen, werden sie die schriftliche kündigung im briefkasten finden, aber dass ich jetzt auch so bin... so unzuverlässig, faul und schwunzi wie die anderen, das hätte ich nie gedacht. dass es mal soweit kommen würde. das konnte man ja nicht ahnen. ich will aber an dieser stelle nicht lange mit der wahrheit hinter dem scheunentor stehen bleiben, denn ich bin süchtig nach schlechter fernsehunterhaltung. gerade schaue ich mir das perfekte dinner an. natürlich war ich auch bei popstars mit vorne dabei. dabei verhält es sich wie beim anblick einer verwesenden leiche. man ist entsetzt, muss aber dauernd hinkukken. bis man eines tages extra in den stadtpark geht, um sich verwesende leichen anzuschauen. ich verzichte für das perfekte dinner und der sendung danach sogar auf meine eigentliche top banana sendung kulturzeit. ich bin großer gerd scobel fan. aber die sendung nach der sendung namens das perfekte sendung muss ich kukken. leider habe ich den namen im wirrwarr unzähliger einrichtungs- und renovierungssendungen vergessen. die protagonisten sind ernie das maiglöckchen und ein gerade aus dem heim für wirre köpfe entlaufener handwerker, der sich dort zum affen machen darf. klasse unterhaltung. fernsehen ist geil. mal abgesehen von tita von hardenberg. weil, die steht immer da wie vom schuhlöffel gekratzt und diesen der geistigen unterschicht angehörende, vorgeführte typ, der am ende der sendung seine meinung der öffentlichkeit preisgeben darf, habe ich noch nie verstanden. was soll denn das?

jetzt bin ich müde. das kommt von der häschensauce.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wir-haeschensaucenliebhaber-halten-zusammen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/wir-haeschensaucenliebhaber-halten-zusammen Thu, 07 Dec 2006 01:01:01 +0100
Huckbook: ES BESST NOCH KOMMER jetzt habe ich gar keine zeit mehr. zudem ist mein zwar tragbares, aber dafür überteuertes apple-produkt mal wieder bei den untragbaren, dafür aber auch auf dem hierzulande üblichen dienstleistungsniveau irgendwo zwischen leichenwäscher und postbeamtentum angesiedelten herren und einer dame (sagte ich dame?) vom apple-shop zur reparatur. da muss ich mich also mit einem der ibooks begnügen, die hier überall rumstehen und die neuerdings ihre tasten verlieren. es wird also zeit alles neu zu kaufen. intel inside. problematiken auf hohen niveau, ich weiss. also sitze ich dann irgendwann am abend zuhause in der flimmerbude und lottere statt arbeitsam die unmengen von sachtatbeständen noch vor weihnachten in kleine mengen oder nicht vorhandene mengen zu verwandeln. das kann ich. ich bin ja vollproffi und bringe immer topleistung. das hat schon ottmar hitzfeld mehrfach beobachten können. schließlich bin ich ja nicht umsonst gefeierter linksaussen beim fc bayern münchen gewesen. das war, als es noch linksaussen gab. heute ist es damit ja vorbei. da hat man mich entlassen. huch... der schon seit tagen lauernde chefscout aus potsdam am inn hat sicher wieder was auszusetzen, zumal er ja genau weiss, dass das mit dem fc bayern nicht ganz stimmt. ich war ja zu dieser zeit in berlin. und ja ich gebs zu, ich war lediglich ersatztorwart bei tennis borussia. wenn überhaupt. manchmal bin ich etwas vergesslich im gehirn.
ich hab aber dafür was für alle freunde des posierlichen tierchens. dieser herr auf dem bild, dessen scheitel an den zum glück selbstentleibten a. hitler erinnert, verbringt gerade seine zeit im krankenhaus. ja, sie haben richtig gehört, er liegt im krankenhaus und da kam es zwischen ihm und mir zu folgendem dialog:
ich so: hahaha, eben habe ich echt erst gedacht, dass das was da vorne aus dem verband rausragt, wär deine nase, aber jetzt seh ich, es ist ein heftpflaster. hahahahahahaha.
und er so: das da vorne am verband? das ist kein heftpflaster, das ist meine nase.

so kann man sich täuschen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/es-besst-noch-kommer http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/es-besst-noch-kommer Wed, 29 Nov 2006 01:01:01 +0100
Huckbook: MORGENS UM HALBER schon wieder freitag. huch. existenzielle fragen brauche ich mir keine zu stellen, höchstens substanzielle. es geht weiter, aber wie? fällt mir heute was ein, wie ich meine mitarbeiter zu höchstleistungen motivieren kann oder holen wir um viertel nach zwei den apfelwein von der ausstellungseröffnung aus dem kühlschrank und bohren uns löcher ins gehirn? man bleibt so lange wach, wie man einen willen hat. mir ist nicht nach bild heute. sich bilder machen müssen hat was bemühtes. oft dachte ich beim anblick einer touristenattraktion, ich wäre gerne woanders. wo nicht die diletanten knipsen. die diletanten mit ihren leicas und nikons und spiegelreflektierten arm- und sinnesleuchten. man fotografiert seine ansichten. ich tendiere da eher zu wackelpudding mit kaffee im ausguss unserer küche, die auch nur ein teil des degenerierungsprozesses ist. gestern habe ich bemerkt, wie ich die espressokanne auf den herd gestellt und gegluckst habe, als der ganze braune sutsch sich sprotzelnd über die herdplatten verteilt hat. wir haben herdplatten und kein cerankochfeld. wir haben es also noch nicht geschafft. noch nicht ganz.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/morgens-um-halber http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/morgens-um-halber Fri, 24 Nov 2006 01:01:01 +0100
Huckbook: NACH DEM SCHLACHTHOF IST VOR DEM SCHLACHTHOF was mir gerade einfällt... ich werde die finnin, wenn sie gleich heimkommt, davon überzeugen, dass wir nächstes jahr nach kasachstan in den urlaub fahren. die betonung liegt auf fahren. kasachstan ist nämlich der burner. ich stehe auf monumentalarchitektur und ich bin verliebt in nürnberg... äh... in apfelbäume. apfelbäumen könnte ich stundenlang beim wachsen zu sehen. apfelbäume sind mein hobby, demnächst. in ca. 3-4 jahren werde ich mit der finnin an den rand dieser stadt ziehen und apfelbäumchen pflanzen. so hat es sich hoimar von ditfurth gewünscht und so werden wir es machen.
außerdem, abseits meiner kasachstanischen apfelbaumphantasien, läuft gerade im fernsehen eine sendung über leute, die sich an ikeaeröffnungstagen ab 2:00 uhr nachts vor die eingangstüren stellen und dann in rock-am-ringesquen massen, in den laden stürzen um sich zerquetschen zu lassen und anschliessend konsenzmöbel einzukaufen. es gibt wirklich betten... die paare, die im besitz eines ikeabettes sind, werden es in zukunft nicht leicht haben. sie werden teelichte abfackeln und farne verwelken lassen. sie werden ihre tim-mälzer-gerichte mit alfredissimo-pfeffermischungen in johann-lafer-pfeffermühlen zermahlen. das wird sich alles rächen. ich ahne es. "gähn" wird der motzige, menschenverachtende umwelttechniker aus potsdam-babelsberg sagen, aber ich sage: gähn du nur. du weisst ja auch dass ich recht habe, du weisst aber nicht, was ich eigentlich damit sagen will. und hier möchte ich mit der wahrheit nicht länger hinter dem berg halten, ich weiss es auch nicht.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nach-dem-schlachthof-ist-vor-dem-schlachthof http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/nach-dem-schlachthof-ist-vor-dem-schlachthof Sat, 18 Nov 2006 01:01:01 +0100
Huckbook: MEHRFACHES DURCHATMEN man macht es mir wirklich nicht leicht eine gewisse haltung zu dem von herrn schneider vorzüglich gespielten und dany levy in szene gesetzten angeblich größten feldherrn aller zeiten zu bewahren.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mehrfaches-durchatmen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/mehrfaches-durchatmen Wed, 15 Nov 2006 01:01:01 +0100
Huckbook: LEGOVTPUAH ich stehe unter dem einfluss des vergänglichen. das muss ich wohl einsehen. der zerfall ist offensichtlich. draussen ist ja der herbst eingekehrt und randaliert. der herbst, den ich ja so gerne habe. ich habe aber auch den frühling lieb und den sommer, wenn er trocken ist. wenn der sommer schwül oder verregnet ist, dann kann er heim gehen. dann brauch ich ihn nicht. der letzte sommer war ein lässiger hund. da haben doch die ganzen holländer, japaner, australier, ghanaer, trinidader und tobagoer gedacht hier wäre es immer so.
wenn ich nur wüsste, was ich ausser meiner bekloppten selbstbetrachtung noch so berichten könnte. berichten, das machen doch die anderen schon. ich finde den überbordenden kapitalismus kacke zum beispiel, das thema hört sich aber an, wie das viertelfinale der betroffenheitsweltmeisterschaft. blödsinn. oder setz mich ins wendland auf die gleise. ach leck mich doch. vielleicht mach ichs wie alle anderen hier und hör auf zu schreiben. jetzt nicht als drohung, einfach weil es nervt. diese bloggerdiskussionen, diese zwecklosigkeit. dieses auf missstände hinweisen, an denen damit nichts geändert wird. da schau ich doch lieber mich selbst an und die finnin, den schlozz, die ganze bande hier und wie wir uns den arsch aufreissen und doch matschies bleiben. fonzies im gebirge. heulsusen und trampolinspringer. kukk die ganze zeit in den himmel und warte auf ein zeichen. gaukle halbwissen vor. der mann aus potsdam ist auch so einer. wirft sibelius in die runde und kant und den ganzen anthropologischen scheiss. darin leben wir nicht, daran reiben wir uns nur. die regeln entstehen im moment und nicht in königsberg. ich bin nicht sicher ob das der richtige weg ist. ich wache morgens auf und denke mir, scheisse ich muss ca. 55 höhenzentimeter überwinden und es tut mir so weh, ich bin so genervt davon, weil ich morgens nicht will. nichts will ich. 20 minuten später ist das vorüber und dann beginnt das große glück einen beruf zu haben der richtig freude macht. mit richtig lieben fonzies, in richtige schönen zimmerchen, mit kamin und knarzenden foyerdielen. und mit den bildern vom groszmogul an der wand, mit den zauseligen sorgen der niedlowskaja und der freude auf - ja es ist wahr - plätzchenbacken und fröbelsterne basteln. und so. und ein paar funsorgen, die man braucht um den blickwinkel zu bewahren. wie die dinge sind und warum sie wichtig sind. ich kann das nicht ändern. wenn ich manchmal die tagesschau von vor 25 jahren schaue, dann merke ich, dass sich die problematiken kaum geändert haben. es ist so unkompliziert und kompliziert kann es aber auch sein, wenn man nur will. drück nur, die kacke kommt schon noch hinten raus. muss ja. der kleine schlozz emil bienenschlau scharte mit dem fuß auf dem teppich und sprach: "du kannst verdammt nochmal nicht verlieren!" r.k. runzelt die stirn, das kiköhn sagt "kwi kwa kwuuuuuuk." und der kapellmeister spielt den song "nur draussen wo der regen wohnt, ist auch die sonne zu hause." ich kann das nicht erklären und will es auch nicht mehr. ach und noch was: die sauerkirsch-chili schokolade von lindt schmeckt kein bißchen nach chili. das werden sie mir büßen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/legovtpuah http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/legovtpuah Mon, 13 Nov 2006 01:01:01 +0100
Huckbook: ICH BINS unser subblogger aus potsdam sagt: "wenn Du mal den themenkreis ändertest und nicht dauernd nabelschau betreiben würdest, würde ich auch nicht immer auf dich zurückkommen." doch ein kurzer blick ins gesetzbuch für persönlichkeitsrechte sagt mir, ich bleib dabei. ich werde mich sicher wegen falscher rückschlüsse nicht verklagen. und falls ich mich doch einmal selbst verklagen würde, fände ich bestimmt schnell mit dem anwalt der gegenseite eine aussergerichtliche einigung. als blogger kann man natürlich auch so tun, als wäre man spon (wie man in fachkreisen sagt). befände ich jetzt, wie der der große mir nicht gänzlich unsympathische blog aus berlin, auf mich wirkt, schnell würde das internationale kritikertum mir tendenziösität vorwerfen und tatsächlich: ich habe ja auch keine ahnung. auch ein blick mit anschliessender öffentlichen reflektion auf andere designbüros oder gar werbeagenturen (gott bewahre), würde mir nicht weiterhelfen. ich finde es bisweilen erschreckend, was in der manege des kreativzirkus dargeboten wird. gerne finde ich auch erzeugnisse, die mich freuen und mit denen ich ins bett gehen möchte, wie zum beispiel das buch "the book of independence" von scheufelen, erschienen im hermann schmidt verlag zu mainz (ich glaube der herrmann schmidt verlag säße gerne in hamburg oder berlin). schmunzel. aber was soll ich mich daran reiben. die machens halt so und wir machen es anders. oft auch anders falsch. als wir royalkomm gegründet haben (ja wir haben es gegründet) (es), da gab es niemanden der uns mut gemacht hat. wir seien bekloppt und ach und oh weh der elfte september habe doch alles kaputt gemacht. mein vater sagte: "44.000 firmenpleiten im letzten jahr. ja ist das denn noch nicht genug mahnung?" ich dachte mir, nee ist es nicht. und so bauten r.k. und ich mit gar keinem geld und hässlichen schreibtischen ein imperium der exorbitanz auf, das sich gewaschen hat. grunz. was soll ich da auf die anderen kukken, die mit 7er bmws auf parkplatzsuche gehen? ich schaue mir webauftritte der konkurenz an und dann deren umsatz des letzten jahres. siebenstellig und so und denke mir, der auftritt und die umsätze stehen in keinem verhältnis. man kann also ruhig auch kein schönes design haben, muss dafür aber in rollkragenpullis und mit innem haarschnitt rumlaufen und dennoch steht dies den 7-stelligen umsätzen nicht im wege. das will ich nicht sein und das bin ich auch nicht, womöglich könnte ich es auch nicht. reich sein, das kann nicht jeder. aber sich mal zu fragen, warum eigentlich man selbst morgens so anders ist als um 22:00 uhr am abend, warum esse ich pizza, trinke wodka, rauche dann ernte 23, lebe ungesund, obgleich ich doch weiss was dann folgt? warum bin ich mit knapp 40 noch so ein kindsköpfiger haderlump? sollen die finnin und ich wirklich in die schwalbacher straße ziehen? gehe ich heute abend zum schlozz emil bienenschlau und trinken wir dann rotwein und reden über aufzüge, busfahren, supermärkte, über früher, heute, über royalkomm, über design, über peter engelhardt, über die finnin, über die zahnärztin in spe, über den kapellmeister und sein leben, über ganz besonders uns, über den diskurs an sich, über die musik und wie sie sich inzwischen billgend in kauf nimmt? das ist doch total interessant, da flippt man doch aus. das muss man doch gelesen haben. das ist weltweit von bedeutung. gestern ist mir zusammen mit unserer aktuellen lieblingskundin aufgefallen, dass das ideal weihnachten vom video zum song "last christmas" gezeichnet wurde. so muss es sein. man wandert mit ein paar guten freunden und fönfrisuren in kashmeermänteln auf eine berghütte, dazu singt es schnulzig aus dem off und hinterher sind alle glücklich und ausgelassen, bis auf einer und der wäre nicht ich. es gibt oft momente, in denen ich last christmas nicht ertragen kann, aber mal ehrlich: wer in der weihnachtszeit 1986 zusammen mit frau krastel und frau burg vor kälte schlotternd in der küche um eine flasche four roses whisky gesessen hat und sich dachte, das hier ist das leben, der kann die affintät zu diesem lied nicht abstreiten. wir haben mittendrin gesessen in den achtzigern, wir haben gelitten und geliebt. meistens gelitten, oft geliebt. ich bin mir nicht sicher wer ich genau bin und warum. es stört mich nicht besonders, aber wer die anderen sind, weiss ich nicht, aber ich kann mich zum glück ja in deren blogs oder im noch wirklicheren leben über sie informieren. das ist das leben im jungen 21. jahrhundert. aber hier gibts erstmal nur ICH ICH ICH und nochmals ICH.

p.s.: was mich übrigens an den dialog an einer dortmunder würstchenbude erinnert:
a: "wen ist dem bratwurst?"
b: "ich!"

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-bins http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/ich-bins Fri, 10 Nov 2006 01:01:01 +0100
Huckbook: PFERDESCHLITTEN HÄHNCHENHAUTABROLLMASCHINEN gut, ich habe nicht gekotzt. das war nur, weil ich mal einen auf sensibel machen wollte. bald ist ja weihnachten. ich wünsche mir eine hähnchenhautabrollmaschine von der finnin. und weil ja gar nichts passiert ausser ganz viel arbeiten und nochmals arbeiten. meine güte. ich kann es nicht ändern. ich kann es nicht ändern. aber auf einem schlitten gezogen von zwei pferden, oder vier... nee lieber zwei oder auch nur eins, das wäre super. das ganze fände in einem verschneiten ambiente statt und die finnin säße neben mir. alkohol spielt keine rolle und sogar auf die hähnchenhautabrollmaschine würde ich verzichten, wenn wir jetzt nur auf diesem schlitten im verschneiten ambiente säße. die finnin und ich. mehr ist nicht. ich wollte nur dieses kotzenbild mal wegkicken. hab ja nicht gekotzt. tut mir ja leid. war blöd von mir.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/pferdeschlitten-haehnchenhautabrollmaschinen http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/pferdeschlitten-haehnchenhautabrollmaschinen Tue, 07 Nov 2006 01:01:01 +0100
Huckbook: SCHMERZKARUSELL willkommen im tal der magenbeschwerden. man könnte sagen, das wars wert. die grandiose ausstellungseröffnung des grandiosen el sympathicos rainer zamojre hat mir wieder gezeigt, dass man auch als gastgeber nicht mit jedem gast und bildbetrachter einen oder gleich mehrere wodka trinken sollte, wenn man sich an den ausgang des abends genau erinnern möchte. schmackhaft, sahnig und sogar ohne rosinen quasi. und plötzlich kamen wie aus dem nichts zwei damen mit tabletts voll von zwiebelkuchen. außerdem besuchten und drei herren und drei damen oder sollte ich besser sagen drei knaben und drei mädchen entsprungen aus einem film von marcel ophüls über debütantinnen des wiener opernballs. und die verwandtschaft kam. welche überraschung. disco. mit bienenschlau ca. 100 dieser wackelwodkadinger reingehauen. er brauchte dann auch 2 stunden für einen heimweg von realistischen 12 minuten. ich kann mich an meinen heimweg nicht mehr erinnern. schlangenlinien. als ich erwachte dachte ich kurz, dass der bürobert bei uns im gästezimmer schlummern würde. zwischen meinem vetter aus dem westerwald und seiner frau in spe. wie das kind im schlitz. diese wahrnehmung stellte sich doch als illusion heraus. die finnin sagte: "alcohol is king, was?!" ich nickte beschämt und ekelte mich vor mir selbst.
wenn man mal die reaktionen der besucher dieser veranstaltung, so wie die üblichen reaktionen auf die werke des künstlers nimmt, alle in einen sack steckt und draufhaut, dann trifft man immer die richtige. die hochachtung, die begeisterung, der kniefall. bevor mich jetzt wieder der kunstkritiker von ehemals um die ecke in seine mobbingliste aufnimmt... ich kanns ja nicht ändern. grunz. heinrich mir graut vor dir. der künstler hat auch sehr lange durchgehalten und ich glaube er erholt sich gerade vom ausstellungsvorbereitungsstress. schade dass der kleine junge mit seinem hüpfball nicht anwesend war, er hätte die stimmung sicher noch potenzieren können. dazu ist er locker fähig. der junge und sein hüpfball.
nun werde ich mir mal die nacht um die ohren hauen um den plötzlichen broschürenwünschen unserer kundschaft entsprechen zu können. mir ist schlecht.
unter der linken rippe tuts weh, mein magen schmerzt, mein kopf, mein nacken, meine arme, mein linkes knie. aua. ich saufe jetzt einen topf grünen tee und kukk ttt. das ist was mir noch bleibt. ach ist das alles langweilig. da wird der mann aus potsdam bestimmt wieder schimpfen.

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http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schmerzkarusell http://www.stijlroyal.de/blogroyal/huckbook/schmerzkarusell Sun, 05 Nov 2006 01:01:01 +0100
Huckbook: DIE DIALEKTIK DES SEIDENEN FADENS AIM-Nachricht mit niedlowskaja
19:20
janchen
boahh is mir grad schelcht...
kaiserschmarrrrn
für zwei
mit vati?
ich hab ne glutamatvergiftung
von den chips.
allergische reaction
oh nee... für drei steht auf der packung... die rosinen hab ich rausgesiebt....
haste bunte pünktchen?
19:25
joerg? alles im lot?
ja
19:30
meine zunge fühlt sich an, als hätte ich sie mir verbrannnt.
musste damt heut noch arbeiten?
i
mit der zunge?
arbeiten?
bist du weich?
da swar eklig...schuldigung
ich lach mich grade wech...
meinste die kiki?
jetzt schäme ich mich
das sag ich.
das meld ich.
neinnnn!
blöde petze
soll ich?
dann mache ich nie wieder solche spässchen
am meissten muß ich lachen, weil dus nicht gecheckt hast...hihii
was gibts da zu checken?
du mongo.
ach du
hihi
verstehe verstehe
nein es heißt: ah, ok...verstehe!
ach soooooooo
ok verstehe
ja
richtig
hmm okay, verstehe
heute gibts popstars
oh ja
das schauen wir stehen
äh...
machen wir eigentlich sa. mal den kamin an?
nee
hm
da müsste man noch mal was besorgen, damit der teppich nicht abfackelt, wenn das feuer spritzt.
19:40
spritzt?
20:20
steffimaus hat mir grad eine sms geschickt? ist er etwa bei dir?
20:25
WÜRSTCHEN wurde vom Internet getrennt.
20:40
WÜRSTCHEN ist jetzt verbunden.
hat steffimaus auf den ausknopf gedrückt.
?
neiiin...war kurz im bad...und dann war alles aus als ich zurückkam!
okay, verstehe.
was hat er denn jeschrieben
ob ich nicht mehr liebe oder ob ich ihn gar nie geliebt habe?
echt?
ich habe ihm geschrieben, dass seine ignoranz meine liebe lebendig begraben hätte. da wo andere eine herz haben, habe ich nur eine kalte kloschüssel.
20:45
ui, da weint er jetzt bestimmt...und zieht sich wieder mit eingezogenem schwänzchen zurück!
es kam auch nix mehr.
verkorkster spasti
sei nicht so streng, das war ein schritt von ihm...der ihm glaube "allegmein" nicht so leicht fällt. ich denke er möcht am sa. kommen, und da ...
ich bin schon einer, was?!
ja, du wieder!
ja, und weiter?
nix.
der rest, steht oben.
schreib ihm doch...aber kloschüsseln haben auch eine seele!
nichts da.
er hatte mir heute ne e-mail geschrieben...auf die ich geschrieben habe, er sei OBERflächlich!
alles pissnelken
21:05
häschen...ruhich...
ich arbeite
21:10
ich stell grad einen dalmatiner frei.
störe ich jetzt?
die weiber sind voll doof zu der anderen die da jetzt dazu kam... alles fotzen
nö, das würd ich so nicht sagen.
und die weiber...
die gehen mir alle total auf den sack, allen voran die aus frankfurt.
ey, voll krass die alde
die hat vorhin "einzuintergrieren" gesagt...
21:15
dass kann ich mir lebhaft vorstellen.
man könte dem hund ne wodkaflasche ummen hals hängen...so wie bernhardinerfässchen
FHM is geil.

männermagazin
das hat die eine grad gesagt.
weil sie doch da ein shooting haben.
ah
ich kukk doch PRO7-schweiz.
hab eben die wodkaflasche im kopp gehabt
da bin ich ein paar minuten voraus.
wodkachen.
extrawürstchen
die yoghurt-gums ohne fett schmecken gar nicht mehr so gut, wie die alten..
21:25
tick trick und track
21:30
joerg, biste bös?
21:35
hm...
nein
ich schaue mir gerade den rechner an, den ich mir im frühjahr sabbernd erwerben werde.
http://www.apple.com/de/macbookpro/specs.html

ich wills gar nicht sehen...neiiid
du, wollte am sa. so gegen 19.30 antanzen...reicht das, auch wegen des kabels was ich heute mitgenommen habe?
das selbe das ich schon habe, nur noch schneller, bessere auflösung, integrierte webcam, 160 GB festplatte, 3 GB RAM, toaster, laserschwert, wäscheschleuder, usw.
ich bin ab 19:00 uhr da. ja ich denke schon. wir müssen mal checken welchen rechner wir da laufen lassen. aber vielleicht können wir morgen wenn wir getränke holen zusammen zum mediamarkt fahren und eins besorgen. wir kaufen die getränke beim hit.
ich weiss aber die antwort schon.
N
E
I
N
is ja schon gut.
liebst du mich nicht mehr oder hast du mich nie geliebt.
häsken, das kabel passt eh nicht...und ich muss morgen mal arbeiten, weil ich die woche das hab schleifen lassen
hmm, okay, verstehe.
wenn das kabel nicht passt, dann können wir es doch morgen schon wieder haben.
21:40
wir kommen es zu holen.
kwik kwaken.
bin mosche halt im bürro...wann wollt ihr los?
nachmittags
fahren wir.
fahren nach lodsch.
lodge
lotsch
lodz
wenn ich reich bin, dann kaufe ich mir das was ich dir gerade als anhang als mail geschickt habe.
wenn isch reisch bin.
kreisch
isch bringe kabel am sa. mit, das ist am einfachsten...kauft ihr mir ein paar becksigoldies? so fünfe?
laich
am einfachsten wäre, wenn wir das kabel schon vorher haben.
das ist ja echt pervers?
wir klingeln und du schmeisst es in denn hof.
den hof.
du musst dich noch nicht mal ankleiden, du kannst die salami nackt in den hausflur schmeissen.
wir machens ganz und gar unkompliziert.
aber wir müssen den moni noch einstellen.
da muss man ein bißchen fummeln und um halber acht kommen schon mein vati und meine mutti, sowie mein kusseng um der ausstellungseröffnung im backstagebereich beizuwohnen.
und jetzt schnauze. und parieren.
einmal im leben gehorchen.
einmal nur brav sein.
einmal ein freund sein.
hm... scheiß kabel. ok dann muss ich früher arbeiten gehen, um früher feierabend machen zu können.
du spasti. du weisst ganz genau, dass das nicht stimmt.
wann kommstn normalerweise heim?
logo
jetzt hoch reizen...
21:30 uhr gell?!
nach mitternacht?!
muß noch bis morgen 7 std. arbeiten... hm, wie solln datte sonst funzen. ist aber auch kein problem.
wann gehst du denn hin?
jetzt verrate mir doch mal ein delikates detail aus deinem leben.
wann fängst du da an?
na dann um achte morgen
ja?
wann fängst du da an?
wann?
so sag doch einfach mal wann!
wann denn nur?
wann fängst du da an?
8 steht doch da
sonst um 10?
also um 10:00 uhr, dannn kommen wir dich um 17:00 uhr abholen auf dem weg vom getränke holen.
das ist doch in der biebricher allee oder täusch ich mich?
egal, wir holen dich auch in hessloch ab.
jetzt bin ich mal gespannnt, was jetzt schon wieder für ne geschichte kommt.
ich bin ab 15:00 zu haus, okidoki?
na sag mal, du bist aber auch ein heuler. dann mach dir das leben doch nicht so schwer und alles sooooo kompliziert.
wenn du sonst immer um 10:00 uhr anfängst, dann mach das doch. was ist denn das immer für ein gezicke und gedöns? bist du vollgesoffen?
eijejjeiejei
wenn ich dein fadder wär....
ich würd dir lings und reschts...
dann komme ich halt erst später.
ja?
wurstkoffer?
ich fang aber doch um acht an, dann bin ich um drei zu haus. wenn ich um zeh